Aktuelles 2019


Hier finden Sie die Artikel und Berichte aus dem Jahr 2019. Die CDU-Stolberg und ihre Vereinigungen informiert Sie über Wissenswertes in Stolberg.

 

CDU-Stolberg stellt Punkte ihres Klimaschutzkonzeptes vor: Städtische Energieberatung und CO2-Bindung durch naturnahe Forstwirtschaft

Bildunterschrift: Siegfried Pietz, CDU-Partei- und Fraktionsvorsitzender Jochen Emonds, Heinz-Gerd Braun und Hans-Gerd Emonds bei der Vorstellung des Klimaschutzkonzeptes der CDU-Stolberg vor.
Bildunterschrift: Siegfried Pietz, CDU-Partei- und Fraktionsvorsitzender Jochen Emonds, Heinz-Gerd Braun und Hans-Gerd Emonds bei der Vorstellung des Klimaschutzkonzeptes der CDU-Stolberg vor.

 

In Sachen Klimaschutz soll sich in Stolberg noch eine Menge tun. Die CDU will im Rahmen ihres erarbeiteten Klimaschutzkonzepts eine städtische Energieberatung einrichten, die Hausbesitzer kostenlos bei Energiesparmaßnahmen für ihr privates Gebäude beraten und bei der Beantragung von Fördermitteln behilflich sind. In der Hauptausschusssitzung des Stolberger Stadtrates am vergangenen Dienstag verabschiedeten die Christdemokraten dazu mehrere Anträge. Auch die anderen im Rat vertretenen Parteien stimmten den Anträgen der CDU zu.

 

So sollen die Bürgerinnen und Bürger über CO2-Einsparmöglichkeiten in ihrer Wohnung und im täglichen Leben informiert werden. Um dem Klimanotstand entgegenzuwirken, sei – neben dem Umstieg auf alternative Energien – auch eine massive Energieeinsparung nötig, geben CDU-Chef Jochen Emonds, Ratsmitglied Heinz-Gerd Braun, Ratsmitglied Siegfried Pietz und der Sachkundige Bürger Hans-Gerd Emonds, bei der Vorstellung des CDU-Klimakonzepts, zu bedenken. Ein besonders hohes Einsparungspotential bestehe bei Wohngebäuden. Um mögliche Vorbehalte gegenüber diesem Thema abzubauen und eine möglichst zeitnahe und effektive Umsetzung der von Seiten des Gesetzgebers geforderten privat zu initiierenden Maßnahmen zu gewährleisten, werde die Installation einer kostenlosen Energieberatung von Seiten der Stadt eine wirksame Maßnahme darstellen .„Darüber hinaus wird diese Serviceleistung einen Alleinstellungscharakter in der Städteregion haben und ist somit auch unter dem Aspekt einer positiven Vermarktung Stolbergs reizvoll“, so Siegfried Pietz.

 

Ein weiterer Punkt, der in den Fokus der Christdemokraten rückt: die Waldbewirtschaftung. Ein städtisches Konzept für eine nachhaltige, naturnahe Waldbewirtschaftung soll entwickelt werden. Dieses soll auf der einen Seite eine maximale CO2-Speicherung ermöglichen und auf der anderen Seite Stolberg im Sinne der Naherholung und des Tourismus fortentwickeln. Schließlich könne man Stolberg mit einer Waldfläche, die 50 % des Stadtgebietes umfasst als „Grüne Lunge der Region“ bezeichnen.

 

Geht es nach der Stolberger CDU, sollen in dem Konzept verschiedene Schwerpunkte berücksichtigt werden. So soll es nicht das primäre Ziel der städtischen Forstwirtschaft sein, Gewinn zu erzielen. „Die schwarze Null ist keine Prämisse“, meinen Jochen Emonds und Heinz-Gerd Braun. Vielmehr sollen die anfallenden Erträge für die Aufforstung bestehender Flächen genutzt werden. Bestehende Waldbestände sollen zudem konsequent mit Unterpflanzungen versehen werden, um CO2 zu binden. „Es soll einen konsequenten Aufbau von Mischbeständen geben, um den Wald so widerstandsfähig wie möglich zu machen“, geht Emonds ins Detail. Brachliegende städtische Flächen sollen bezüglich einer gezielten Aufforstung überprüft werden. Auch ein vermehrter Einsatz von externen Rückepferden ist, da wo es sinnvoll ist, in der Begründung verankert. „Ziel ist eine maximale CO2-Speicherung auf städtischen Flächen, die im Rahmen eines wachsenden Baumbestandes wirklich Sinn macht, und im Gegensatz zu Dachbegrünungen auch etwas bringt“, ist Heinz-Gerd Braun überzeugt.

 

 „Zudem soll der Einsatz von Forstmaschinen konsequent von der Witterung abhängig gemacht werden“, so Hans-Gerd Emonds. Weiterhin sollen die städtischen Wälder Zulieferer für die Holzindustrie sein. Allerdings soll der Wald auch zur Naherholung dienen. Eine Zusammenarbeit mit Schulen und Kindergärten – beispielsweise in Verbindung mit dem historischen Sägewerk in Zweifall – soll ebenfalls angestrebt werden.

 

Den Stolberger Christdemokraten geht es mit ihren Klimaschutzbemühungen darum, die Bürger bei diesem wichtigen Thema zu beteiligen und sinnvolle Ideen umzusetzen, die für das Klima einen echten Mehrwert bringen. „Nur, wenn wir die Stolberger Bürgerinnen und Bürger mitnehmen, kann Klima- und Umweltschutz gelingen“, so Emonds abschließend.

 

Die KiTa-Beiträge für die Ü3-Betreuung entfallen ab dem kommenden KiTa-Jahr in Stolberg komplett!

Die KiTa-Beiträge für die Ü3-Betreuung entfallen ab dem kommenden KiTa-Jahr in Stolberg komplett!

 

Wir haben schon im Wahlkampf eine Entlastung für junge Familien versprochen.


Dank der rund 250.000,-€ Landesmittel, die uns über die CDU-geführte Landesregierung zugewiesen werden ist es uns in der Großen Koalition in Stolberg gelungen, ab dem kommenden KiTa-Jahr die Ü3-Betreuung komplett beitragsfrei zu gestalten.

 

Ein großer Wurf für Stolberg, ein Ergebnis guter und vertrauensvoller Zusammenarbeit mit unserem Koalitionspartner SPD Stolberg und natürlich unseres Kämmerers mit seinem Team.

Danke allen Beteiligten dafür!

Wahlen, Mitgliederversammlung und Ehrungen bei der FU- Stolberg

 

 

Am vergangenen Mittwoch lud die FU Stolberg unter Vorsitz von Edith Nolden zu ihrer Mitgliederversammlung mit Neuwahlen des Vorstandes in das Parkhotel Hammerberg ein.

 

 

Langgediente Mitglieder des Vorstandes, so Liesel Ganser, die über 20 Jahre erfolgreich und immer verlässlich im Vorstand mitgearbeitet hat und Edith Nolden, die seit 10 Jahren das Vorstandsamt bekleidet, wurden mit einem schönen Blumengruß geehrt.

 

 

Bei Karina Wahlen bedankte man sich für 10 Jahre erfolgreiche Arbeit und Repräsentationspflichten als 1. stellvertretende Bürgermeisterin.

 

Lobende Worte zur guten Arbeit der FU und Blumengrüße gab es außerdem vom Städteregionsrat, Dr. Tim Grüttemeier, der sehr anschaulich und engagiert über die anstehenden Projekte zum Strukturwandel in unserer Region sprach, vom Landtagsabgeordneten Hendrik Schmitz, der kurz über seine Arbeit in Düsseldorf sprach, und vom Stadtverbandsvorsitzenden Jochen Emonds, der sich über die erfolgreiche Arbeit in Stolberg äußerte, aber auch einen Ausblick auf die Wichtigkeit der anstehenden Kommunalwahl im nächsten Jahr gab.

 

 

Nachdem die Berichte der Vorsitzenden und der Geschäftsführerin verlesen waren und der Vorstand entlastet wurde, übernahm Josefine Lohmann, die Vorsitzende der Kreis-FU, souverän die Versammlungsleitung und führte die Neuwahlen durch.

 

Ein Highlight hätte die Anwesenheit und ein Vortrag der Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung, Ina Scharrenbach aus Düsseldorf, sein sollen. Leider musste sie aus terminlichen Gründen kurz vor Sitzungsbeginn absagen.

 

Allerdings ließ sie als Trostpflaster eine Einladung der FU Stolberg nach Düsseldorf zum Landtag übermitteln.

 

Der neue Vorstand besteht aus:

 

Edith Nolden, 1. Vorsitzende; Gerlinde Bläsius und Brigitte Knauff-Kirch, stellvertretende Vorsitzende; Brigitte Knauff-Kirch, Geschäftsführerin; Astrid Hinze, Schriftführerin und acht Beisitzerinnen.

 

„Was mir am Herzen liegt!“ – Die CDU Stolberg sucht erneut den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern der Kupferstadt

 

Traditionell lädt die CDU Stolberg zu ihren Bürgerdialogen, die unter dem Motto „Was mir am Herzen liegt“ stehen, ein. Die drei CDU-Ortsverbände Büsbach-Dorff-Liester-Münsterbusch, Gressenich-Mausbach-Vicht-Zweifall-Werth-Schevenhütte und Breinig-Breinigerberg-Venwegen halten im November/Dezember 2019 ihre Mitgliederversammlungen in Form von Bürgerdialogen ab, um Ideen und Anregungen der Bürgerschaft zu sammeln und Fragen zu beantworten. Neben dem Partei- und Fraktionsvorsitzenden Jochen Emonds, stehen der stellv. Vorsitzende Andreas Dovern und die örtlichen Ratsmitglieder und –kandidaten den Gästen als Gesprächspartner zur Verfügung. „So viel regelmäßige Bürgerbeteiligung gibt es in Stolberg nur bei der CDU. Bürgerinnen und Bürger sowie Vereine können uns mit auf den Weg geben, was ihnen am Herzen liegt, damit wir diese Ideen und Anregungen in unser politisches Wirken integrieren. Wir freuen uns auf Fragen und Anregungen“, so der Partei- und Fraktionsvorsitzende Jochen Emonds.

 

 

 

Bei den Versammlungen kann man sich direkt zu Wort melden und Ideen kundtun. „Die Mitgliederversammlungen werden komplett öffentlich abgehalten, so dass jeder auch weiterhin die Möglichkeit hat, der CDU seine Ideen für die Stolberger Politik mit auf den Weg zu geben“, erläutert der stellvertretende Parteivorsitzende Andreas Dovern das bewährte Konzept.

 

Zuerst stellen die örtlichen CDU-Vertreter und die zukünftigen Ratskandidaten kurz ihre Arbeit im Wahlkreis vor. Danach startet der Bürgerdialog mit Jochen Emonds und Andreas Dovern, die anmerken, dass die CDU Stolberg ihr Kommunalpolitisches Programm konsequent fortschreiben und weiterentwickeln wird. „Wir werden zeigen, was wir erreichen konnten und was wir noch gemeinsam in Stolberg tun können.“

 

Bei den Bürgerdialogen muss auch niemand spontan aufstehen und eine Rede halten. „Die Leute können uns auch vorher oder nachher eine E-Mail (buergerdialog@cdu-stolberg.de) oder einen Brief schicken, uns anrufen oder und bei Facebook kontaktieren“, zählt Andreas Dovern die Möglichkeiten auf. Auch anonyme Tipps werden von der CDU gerne entgegengenommen. Bei den Bürgerdialogen wird eine Zettelbox aufgestellt.

 

Die Stolberger CDU freut sich auf die neuen Anregungen aus der Bürgerschaft. „Es ist unheimlich wichtig, mit den Leuten vor Ort ins Gespräch zu kommen und ihre Sicht der Dinge zu hören“, so Emonds.

  

Die Stolberger CDU freut sich, wenn viele Bürgerinnen und Bürger der Einladung zum Bürgerdialog folgen und ganz besonders auf einen anregenden Meinungsaustausch.

  

Die Termine der Bürgerdialoge:

  

-        - OV Büsbach-Dorff-Liester-Münsterbusch am Dienstag, 19. November 2019, 19:30 Uhr, in den IG Stuben des Jugendheims Münsterbusch

 

-        - OV Gressenich-Mausbach-Vicht-Zweifall-Werth-Schevenhütte, Dienstag, 03. Dezember 2019, 19.30 Uhr, in der Gaststätte „Zur alten Post“ in Zweifall

 

-       -  OV Breinig-Breinigerberg-Venwegen am Donnerstag, 16. Dezember 2019, 19:30 Uhr, in „Henrys Sportsbar“ in Breinig (Sportplatz)

 

 

 

IG Zweifall informiert frühzeitig : Windpark im äußersten Zipfel der Stadt

 

 

Es ist ein sonniger Nachmittag, an dem der Parkplatz Drei-Kaiser-Eichen zahlreichen Besuch auf der Zweifaller Tallage erfährt. Ein Unimog mit einem mit Bänken bestückten Ausflugsanhänger steht bereit – für eine kurzweilige Vereinsfahrt der anderen Dimension. Anstelle von Gaudi ist geballte Information das Ziel der Tour.

 

 

 

„Zu Fuß wären wir bestimmt vier Stunden unterwegs, um die Strecke ablaufen zu können“, sagt Hans-Gerd Braun. „Jollo“; wie den Ratsherrn hier alle rufen, hat das Gespann in seiner Funktion als Vorsitzender der IG „Unser Dorf Zweifall“ organisiert. Von Drei-Kaiser-Eichen an der Grenze zur Gemeinde Hürtgenwald soll die Tour über die Hochspannungstrasse und vorbei am „Kartoffelbaum“ bis hinunter zur Steinbahn die aktuell angedachten Standorte von neuen Windenergieanlagen abklappern. Neun Windräder in zwei Gruppen sind in der Karte eingezeichnet, die Braun den interessierten Zweifallern zeigt.

 

 

 

Die Projektskizzen sehen heute etwas anders aus, als noch zu den Zeiten des Bürgermeister-Wahlkampfes der Windpark Zweifall wieder zu einem Thema wurde. Die Aachener Stawag Energie hatte den Zuschlag erhalten für 1231 Hektar bei Raffelsbrand, die Wald und Holz NRW für eine regenerative Nutzung im Staatsforst ausgeschrieben hatte. Mit im Stawag-Boot sitzen die Stolberger EWV und als Projektentwickler die Juwi AG aus Wörstadt, die beispielsweise bereits in Monschau, Aldenhoven und Düren Parks realisiert hat und betreibt.

 

 

 

Noch vor sechs Jahren schlugen im Voreifeldorf die Wogen hoch, als bei„Hedchensknepp“ im Wald zwischen Breinig, Zweifall und Vicht (51 Hektar) und auf dem „Wolberberg“ im Münsterwald zwischen Breinig, Zweifall und Venwegen (82,3 Hektar) die Stadt gleich oberhalb des Dorfes sowie im Laufenberger Wald und bei Drei-Kaiser-Eichen Windkraftanlagen realisieren wollte. Bis Ende 2014 hielt die große Koalition gemeinsam an den Plänen fest. Bei den aufkommenden Protesten der Bürgerschaft gegen diese Standorte trat die CDU zunächst vorsichtig auf die Bremse, um im August 2015 ihren Ausstieg aus der Planung von Konzentrationszonen für Windkraftanlagen – unter den empörten Kommentaren ihres Partners SPD – zu erklären.

 

 

 

Mittlerweile scheint Gras über die Sache gewachsen zu sein, denn zumindest im gemeinsamen Koalitionsausschuss soll es einen Konsens für den Bau von sieben Windkraftanlagen an der Stadtgrenze geben. Die Standorte liegen so weit ab von Zweifall, dass sie vom Dorf aus nicht gesehen werden können und Belastungen etwa durch Schattenwurf oder Lärm als ausgeschlossen gelten. „Allenfalls vom Kahlenberg oder vom Kloster aus wird man die Spitzen erkennen können“, sagt Albert Willms als fachkundiger Teilnehmer. Entsprechend entspannt geht es bei der Besichtigungstour unter der Federführung von IG-Chef Heinz-Gerd Braun zu. Auch deshalb, weil die Planungsphase bei weitem noch nicht abgeschlossen erscheint, und eine Realisierung erst in Jahren zu erwarten wäre. „Wir wollen frühzeitig informieren, wie der aktuelle Stand ist“, sagt „Jollo“ Braun in den Kreis des guten Dutzend Teilnehmer. Wobei der Stand eher „noch im Fluss“ ist.

 

 

 

Wurden im Frühjahr noch fünf Windräder südlich und drei nördlich des Kartoffelbaums näher untersucht, werden heute drei Standorte Richtung Raffelsbrand und sechs zur Steinbahn hin auf ihre Realisierungsfähigkeit hin geprüft. Zwischen 240 und 180 Meter hoch sollen die Anlagen je nach Standort sein. Eine Rolle dabei sollen die Wünsche der Flugsicherung der Bundeswehr in Nörvenich spielen: Die Windräder sollen den Radar nicht durcheinander bringen.

 

 

 

„Es dauert noch Jahre“

 

 

 

Gezielt zu den einzelnen Standorten geht es dann per Unimog-Anhänger, wobei offensichtlich wurde, dass mit eher geringem Aufwand weitgehend vorhandene Wege befestigt werden können, um das Material für die Errichtung der Anlagen anzuliefern. Nach dem Bau würde die in Anspruch genommene Fläche, etwa 0,8 Hektar mit dem Faktor 1,5 wieder aufgeforstet – soweit wie möglich vor Ort oder auf anderen Ausgleichsflächen. Lediglich die zur Instandhaltung eines Windrades erforderlichen Bereiche würden befestigt bleiben.

 

 

 

Wenn das Konzept für den Windpark erst stehe, beginne die eigentliche Planungsphase, berichtet Albert Willms. Einerseits müssen die erforderlichen Gutachten, wie Umwelt- und Artenschutzprüfungen eingeholt werden, andererseits die planungsrechtlichen Grundlagen geschaffen werden. Dazu gehöre die Änderung des Flächennutzungsplans mit frühzeitiger Bürgerbeteiligung und offizieller Offenlage, wobei jeweils Anregungen und Bedenken seitens der Bürgerschaft und der Träger öffentlicher Belange eingereicht werden können. Erst nach dem Satzungsbeschluss kann mit dem Bauantrag die eigentliche Realisierung angegangen werden. „Das dauert naturgemäß zwei bis drei Jahre“, sagt Willms.

 

 

 

Und auch die Stawag verweist auf den noch frühen Stand der Planungen sowie die noch ausstehenden politischen Beratungen und Entscheidungen.

 

  

 

„Noch offene Fragen“

 

 

 

„Grundsätzlich ist zu berücksichtigen, dass ein solcher Windpark sowohl von der kommunalen Politik getragen werden muss, als auch entsprechender genehmigungsrechtlicher Grundlagen bedarf“, erklärt Unternehmenssprecherin Eva Wußing zum Planungsstand des vom Konsortium Stawag Energie, EWV und Juwi verfolgten Projektes: „Diese Fragen sind noch offen.“

 

 

 

Bestätigt wird, dass das Konsortium sich die „möglichen Flächen bereits gesichert“ hat. Darüber hinaus werde geprüft – sofern ein Windpark realisiert werden könne – „wo und wie viele Windkraftanlagen errichtet werden könnten“, bestätigte Wussing weiter: „Hierzu haben auch schon Vor-Ort-Termine stattgefunden“.

 

 

 

So haben sich in jüngerer Vergangenheit unabhängig voneinander Vertreter von CDU und SPD vor Ort ein Bild des projektierten Windparks gemacht. Im gemeinsamen Koalitionsausschuss soll es einen Konsens für sieben der neun Standorte für Windkraftanlagen geben; demnach würden es für die beiden nördlichsten keine Mehrheit geben.

 

 

 

Offiziell würden sich die Ratsgremien wieder mit der Angelegenheit befassen, wenn das Konsortium einen entsprechenden Antrag stellt. Dann müsste der Stadtrat die Änderung des Flächennutzungsplans wieder aus der Schublade holen.

 

 

 

Quelle: Stolberger Nachrichten