CDU Stadtverband Stolberg



Vorsitzender Jochen Emonds
Vorsitzender Jochen Emonds

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Jochen Emonds
(Stadtverbandsvorsitzender)



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Aktuelle Meldungen der CDU Stolberg:


"Weforma": Erfolgsgeschichte beginnt in der Garage

"Weforma" ist Hersteller mit dem weltweit größten Sortiment im Bereich der Dämpfungstechnik. 130 Mitarbeiter in drei Ländern.

Die hydraulischen Dämpfungselemente „made in Stolberg“ sind oft Sonderlösungen und Modifikationen und werden im Maschinen- und Anlagenbau vielfältig eingesetzt. Foto: D. Müller
Die hydraulischen Dämpfungselemente „made in Stolberg“ sind oft Sonderlösungen und Modifikationen und werden im Maschinen- und Anlagenbau vielfältig eingesetzt. Foto: D. Müller

Im Mausbacher Industriegebiet fristet an der Werther Straße ein Unternehmen sein von außen eher unscheinbares Dasein. Doch die „Weforma GmbH“ steht für eine Stolberger Erfolgsgeschichte: Was 1970 als Ein-Mann-Betrieb anfing, den der Vater der heutigen „Weforma“-Gesellschafter Armin und Thomas Schmidt in einer Mausbacher Garage betrieb, ist heute ein Unternehmen mit 130 Beschäftigten in Stolberg sowie Niederlassungen in Italien und Österreich.

 

Als „Werkzeug-, Formen- und Maschinenbau“ 1980 gegründet, begann „Weforma“ eigene Industriestoßdämpfer zu produzieren. „Und im Bereich Dämpfungstechnik sind wir heute der Hersteller mit dem weltweit größten Sortiment“, betont Armin Schmidt. Die Firma vertreibt hydraulische Dämpfungselemente sowie Schwingungstechnik. Die Kundschaft sei breit gefächert, erläutert Sales Manager und Prokurist Harald Rüttgers: „Unsere Produkte werden vielfältig eingesetzt. Während zum Beispiel Rotationsdämpfer oder Palettenstopper im Maschinen- und Anlagenbau zum Einsatz kommen, werden unsere Schwerlastdämpfer in der Container-Logistik, bei automatisierten Hochregalen oder für Krananlagen benötigt.“

 

Die „Schwergewichte“ aus dem Hause „Weforma“ würden auch als sogenannte Anschlagpuffer für Eisenbahnen, Schwenkbrücken und Eisenbahnen verwendet. Und in Fahrgeschäften, die man von der Kirmes und aus Freizeitparks kennt, befinde sich die Stolberger Technik ebenso wie in zahlreichen Aufzügen, führt Rüttgers aus. Armin Schmidt verrät den CDU-Vertretern, die „Weforma“ im Mausbacher Industriegebiet besuchen, ein wichtiges Erfolgsgeheimnis des Betriebs: „Wir können Standard, aber wir können vor allem noch viel mehr.“

 

Ausschließlich eigene Dichtungen

 

Rüttgers konkretisiert: „Mehr als 95 Prozent der verwendeten Bauteile fertigen wir selbst. Das ermöglicht uns, sehr kurzfristig Modifikationen und Sonderlösungen für unsere Kunden zu produzieren. Das macht mehr als 65 Prozent unserer Aufträge aus.“ Von großer Bedeutung sei etwa, dass „Weforma“ sämtliche Dichtungen selbst herstelle, sagt Schmidt. „Denn die Lebensdauer unserer Produkte ist wesentlich höher.“ So sichere diese hohe Kompetenz letztlich auch den Standort in Mausbach und die 130 Arbeitsplätze, an denen Stolberger und Fachpersonal aus der näheren Region tätig seien.

 

Wobei „Weforma“ auch für den städtischen Haushalt eine Größe sei, da reichlich Gewerbesteuer in die kommunale Kasse fließe. 2016 setzte das Unternehmen 16,8 Millionen Euro um. Allerdings investiere die Firma auch viel in den Erfolg, erläutert Schmidt: „Um unseren hohen Standards gerecht zu werden, lassen wir Prüfanlagen und zunehmend auch Fertigungsanlagen nach unseren eigenen Vorstellungen bauen.“ Der „Weforma“-Maschinenpark sei im Durchschnitt keine fünf Jahre alt. „Jährlich stecken wir eineinhalb bis zwei Millionen Euro in die Maschinen deutscher Herstellung“, erläutert der Prokurist.

 

Bei dem Rundgang in der Firma zeigen Schmidt und Rüttgers den Stolberger CDU-Politikern unter anderem das Materiallager mit der Kapazität von 250 Tonnen und beschreiben weitere Investitionen, die „Weforma“ in Mausbach getätigt hat. „In den vergangenen Jahren haben wir die Produktionsfläche verdreifacht“, blickt Armin Schmidt zurück. So messe das Firmengelände an der Werther Straße inzwischen rund 12 000 Quadratmeter, von denen auf 5000 Quadratmetern Dämpfungs- und Schwingungstechnik „made in Stolberg“ produziert werde.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Patientenzahlen steigen kontinuierlich

Pflegebeauftragter Karl-Josef Laumann besucht Stolberger Krankenhaus. Strukturgesetz bereitet Unmut. Künftig 20 Betten weniger.

Die mit 104 Jahren älteste Patientin, Maria Gussen, freute sich über den Besuch des Staatssekretärs Karl-Josef Laumann (kniend), der der Einladung von Axel Wirtz (2.v.l.) gefolgt war. Mit der Altersmedizin befasst sich Dr. Claus Köppel. Foto: L. Kubiak
Die mit 104 Jahren älteste Patientin, Maria Gussen, freute sich über den Besuch des Staatssekretärs Karl-Josef Laumann (kniend), der der Einladung von Axel Wirtz (2.v.l.) gefolgt war. Mit der Altersmedizin befasst sich Dr. Claus Köppel. Foto: L. Kubiak

 In mindestens einem Punkt waren sich Vertreter des Bethlehem-Gesundheitszentrums in Stolberg und Karl-Josef Laumann (CDU), Pflegebeauftragter der Bundesregierung, gestern einig: Optimal laufen Finanzierung und Struktur der Krankenhauslandschaft derzeit nicht.

 

Es war nicht das erste Mal, dass der Staatssekretär dem Stolberger Krankenhaus einen Besuch abstattete. Diesmal war er einer Einladung des Landtagsabgeordneten Axel Wirtz (CDU) gefolgt. „Wir haben nachgerechnet“, eröffnete Helmut Drummen, Personalleiter des Krankenhauses, das Gespräch. „Das letzte Mal, dass Sie hier waren, ist sieben Jahre her.“ Damals war Laumann noch Gesundheitsminister des Landes NRW, „und die Welt noch in Ordnung“, scherzte Drummen.

Ganz Unrecht hatte er damit nicht, denn etwa zwei Jahre später geriet das Krankenhaus in eine schwierige Situation, die Zukunft des Hauses stand auf der Kippe. Davon sei man heute weit entfernt, beruhigte Drummen.

 

Fachliche Schwerpunkte

 

Das Krankenhaus hat für sich neue fachliche Schwerpunkte gesetzt, zum Beispiel im Bereich der Geburtshilfe und der Altersmedizin, sich mit dem Krankenhaus in Eschweiler vernetzt und die Zahl der Patienten in vielen Fachabteilungen steigern können.

 

Es bleibt das Krankenhausstrukturgesetz (KHSG), welches zum 

1. Januar 2016 in Kraft getreten ist, das Sorgen bereitet. „Das Gesetz stellt uns vor große Herausforderungen“, meint Andreas Dahmen, Kaufmännischer Leiter des Bethlehem-Krankenhauses. Aus kaufmännischer Sicht gehe es speziell um den sogenannten Fixkostendegressionsabschlag, der durch das Gesetz neu geregelt wird. „Dadurch werden die Budgetverhandlungen immer komplexer“, bemängelt Dahmen. In seinen Augen sei es fraglich, ob die Regelung für die Zukunft die richtige sei.

 

Grundsätzlich sei er mit dem Konzept hinter dem KHSG zufrieden, sagte Laumann. Er sieht allerdings ein ganz allgemeines Problem in der Krankenhauspolitik: „Es besteht eine Misstrauenskultur!“ Man habe beispielsweise festgestellt, dass es regionale Unterschiede dabei gebe, welche Behandlungen wie oft durchgeführt werden. Und für die Häufigkeit einiger Behandlungen habe man eben keinen Zusammenhang mit der entsprechenden Region feststellen können. Die Vermutung, dass bestimmte Behandlungen häufig schlicht aus Kostengründen durchgeführt wurden, liegt nahe. Das habe das Vertrauensverhältnis zerrüttet, so Laumann. Das sei einer der Gründe dafür, warum das KHSG eingeführt wurde.

 

Vor allem missfällt dem CDU-Politiker aber eines: Dass neue Krankenhauspläne am Ende nichts an den Strukturen der Krankenhäuser ändern würden. Wenn mehr Geld gezahlt werde, müsse das auch mit veränderten Strukturen einhergehen, findet er. „Die Zusammenarbeit einzelner Krankenhäuser muss zunehmen.“ Die Zukunft der Krankenhauslandschaft sieht er darin, dass sich einzelne Häuser auf Fachbereiche spezialisieren und sich dann innerhalb einer Region miteinander vernetzen. Nachholbedarf sieht er in diesem Bereich in ganz Nordrhein-Westfalen.

 

Nach halbem Jahr positive Bilanz

 

Genau das ist in Stolberg und in Eschweiler mit dem „Regio-Netzwerk für die Frau“ schon passiert. Im Bethlehem-Krankenhaus ist ein Zentrum für Geburtshilfe entstanden, die Gynäkologie ist dafür nach Eschweiler abgewandert. Dr. Dolores Hübner, Ärztliche Direktorin des Bethlehem, zieht nach einem halben Jahr eine positive Bilanz. Das Projekt sei gut angelaufen, die Basis stimme, so die Ärztin. Es habe etwas Anlaufzeit gebraucht, aber inzwischen sei klar geregelt, wer welche Aufgaben habe.

 

Agnes Gerden-Schmitz, Pflegedirektorin der Einrichtung, kann sich durchaus vorstellen, eine solche Zusammenarbeit auch auf andere Fachbereiche auszuweiten. „Ich bin überzeugt davon, dass die Zusammenlegung eine Qualität mit sich bringt, die den Patienten zugute kommt.“ Auch zahlenmäßig hat die Zusammenlegung bereits Auswirkungen: 2016 wurden etwa 1500 Kinder im Krankenhaus geboren, für dieses Jahr rechnet man damit, dass es sogar mehr als 1600 sein werden. Ein Grund für die positive Resonanz der Eltern sei auch, dass die Kinderklinik direkt an die Geburtsstation angeschlossen ist, sagt Heiner Kentrup, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin.

 

Auch hier ist die Zahl der stationär behandelten Patienten pro Jahr in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Während es 2005 noch rund 2300 waren, lag die Zahl 2015 schon bei 3200. Im Jahr 2016 waren es etwa 3500.

 

Obwohl die Zahl der Patienten steigt, wird die Anzahl der Betten im Krankenhaus in Zukunft leicht sinken. Auch das ist eine Konsequenz des Krankenhausstrukturgesetzes. Hatte man bislang 327 Betten zur Verfügung, so sollen es künftig rund 20 weniger sein.

 

Die Diskussion über die Verteilung von Betten auf die Krankenhäuser hält Laumann für weniger relevant. „Es ist gar nicht mehr zeitgemäß, sich über Betten zu streiten!“, meint er. Zum einen habe sich die Situation ohnehin dadurch geändert, dass die Patienten im Schnitt für einen immer kürzeren Zeitraum stationär behandelt würden. Zum anderen gehe es letztlich um die Fallzahlen, und nicht um die Zahl der Betten, die in Gebrauch sind.

 

Bei der Finanzierung der Krankenhäuser handelt es sich zur Zeit um eine duale Finanzierung. Die Infrastruktur der Krankenhäuser wird vom Land NRW bezahlt, die laufenden Kosten, zum Beispiel für das Personal, von den Einnahmen der Krankenkassen. „Seinem Auftrag wird das Land aber gar nicht gerecht“, meint Gerden-Schmitz.

 

Und auch Pflegebeauftragter Laumann meint: „Die duale Krankenhausfinanzierung funktioniert nicht mehr.“ Er sieht das Land NRW in der Pflicht, mehr Geld für die Krankenhäuser auszugeben. Die rund 500 Millionen Euro, die derzeit gezahlt würden, würden einfach nicht ausreichen.

 

Neubau im Zeitplan

 

Mit dem Gespräch mit dem Pflegebeauftragten zeigten sich die Verantwortlichen im Anschluss zufrieden. „Unsere Erwartungshaltung wurde erfüllt“, sagte Drummen.

 

Insgesamt blickt man im Krankenhaus zuversichtlich in die Zukunft. Derzeit würden die Ausschreibungen für den Neubau laufen, der an das Krankenhaus angeschlossen werden soll und in dem neue Kreißsäle untergebracht werden. Die Baugenehmigung liege bereits vor. Zuversichtlich ist man auch, wenn es um den Zeitplan der Fertigstellung geht. Angesetzt ist die Öffnung des Anbaus für das letzte Quartal 2017. „Zur Zeit spricht nichts dagegen, dass wir die Planung auch so einhalten werden“, sagt Gerden-Schmitz.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung


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