CDU: Notfallpraxis muss in Stolberg bleiben!

"Die Diskussion um die Zukunft der notärztlichen Versorgung in der gesamten Region ist alles andere als ein Ruhmesblatt für die Kassenärztliche Vereinigung (KV).

Der CDU-Partei- und Fraktionsvorsitzende Jochen Emonds
Der CDU-Partei- und Fraktionsvorsitzende Jochen Emonds

Viel zu lange sind die wesentlichen Akteure im Unklaren gelassen worden, die Öffentlichkeitsarbeit hat für Verunsicherung gesorgt und viel Vertrauen wurde so zerschlagen", so der Partei- und Fraktionsvorsitzende der Stolberger CDU Jochen Emonds.  "Wir haben als CDU seit 2015 den Druck auf die KV gemeinsam mit der Bürgerinitiative für den Erhalt der Notfallpraxis hochgehalten, und müssen trotzdem erleben, dass es Bestrebungen gibt, das Angebot massiv einzuschränken. Das ist nicht tolerierbar!"

 

 

"Allerdings gilt auch, dass die jetzige Situation eine andere ist als die vor drei Jahren, als eine vollständige Schließung der Notfallpraxis am Standort Stolberg geplant war. Mit der kinderärztlichen Notarztversorgung bleibt ein ganz wesentlicher Teil des Angebotes bei uns erhalten, es gibt die Möglichkeit der Hausbesuche und auch die Strukturen im Krankenhaus selbst sind heute andere. Das ist ein großer Erfolg von der Bürgerinitiative unter Führung von Stefan Doncks und gemeinsam haben wir gezeigt, dass bürgerschaftliches Engagement, unterstützt von den Parteien und der Verwaltung, Dinge verändern kann. Als CDU danken wir Herrn Doncks und unserem Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier und zukünftigen Städteregionsrat, die sich mit Nachdruck hinter die Initiative gestellt haben und den vielen hundert Bürgerinnen und Bürgern, die den Demonstrationszug damals mitgemacht und zuletzt die Unterschriftenaktion aktiv unterstützt haben. Wir von der CDU Stolberg werden diese Unterschriftenaktion weiterführen und alle Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, sich in die Listen einzutragen. Unser gemeinsamer Einsatz hat bereits Wirkung gezeigt und jetzt müssen wir uns auch weiterhin gemeinschaftlich für ein bestmögliches medizinisches Versorgungsangebot in Stolberg einsetzen und den Druck aufrechterhalten. Wir wissen dabei mit dem Bethlehem Gesundheitszentrum und der Bürgerinitiative für den Erhalt der Notfallpraxis zwei starke Partner an unserer Seite und gemeinsam wird es uns gelingen, dass es keine spürbaren Einschnitte für die Menschen in unserer Stadt geben wird", so Emonds.