Ludwig Hahn bleibt Vorsitzender

Die Senioren-Union Stolberg trifft sich zur Jahresversammlung. Der Vorstand wird im Amt bestätigt. Werbe-Kampagne soll neue Mitglieder bringen. Einer der stärksten Ortsvereine in der Region.

Der Vorstand der Senioren Union formierte sich zum Gruppenbild. Ludwig Hahn (4.v.l.) mit seinen Vorstandskollegen sowie CDU-Fraktionschef Jochen Emonds (3.v.r.) und Bürgermeister Tim Grüttemeier (l.), wurde erneut zum Vorsitzenden gewählt. Foto: C. Hahn
Der Vorstand der Senioren Union formierte sich zum Gruppenbild. Ludwig Hahn (4.v.l.) mit seinen Vorstandskollegen sowie CDU-Fraktionschef Jochen Emonds (3.v.r.) und Bürgermeister Tim Grüttemeier (l.), wurde erneut zum Vorsitzenden gewählt. Foto: C. Hahn

Kontinuität ist Trumpf bei der Senioren-Union Stolberg: Ludwig Hahn (73) heißt der neue und alte Vorsitzende des Ortsverbandes.

 

Auch für die weiteren Vorstandsfunktionen ergab die Jahreshauptversammlung der Kupferstädter Christdemokraten über 60 ähnliche Ergebnisse. 24 stimmberechtigte Mitglieder sowie zahlreiche Ehegatten und Freunde hörten zudem den Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden und ließen sich von Bürgermeister Tim Grüttemeier und dem CDU-Fraktionsvorsitzenden Jochen Emonds über aktuelle Entwicklungen in der Stolberger Kommunalpolitik informieren.

 

Innerhalb des Städteregionsverbandes gelten Ludwig Hahn und die Seinen jedenfalls als feste Hausnummer, wie dessen aus Baesweiler angereister Vorsitzender Herbert Geller versicherte: „Das ist einer unser stärksten Ortsverbände.“

 

Auch um die CDU insgesamt haben sich die Senioren aus Münsterbusch, Gressenich und anderen Stadtteilen nach Gellers Meinung Verdienste erworben: „Sie haben die Mutterpartei aktiv unterstützt.“

 

Überdies rief der Städteregionschef seine Zuhörer auf, sich in die politischen Entscheidungsprozesse aktiv einzumischen: „Tragen Sie Ihre Wünsche an die Amtsträger heran!“

 

Keine Lobby

 

Kritische Töne schlug Ludwig Hahn dann in seinem Rapport an: „Ältere Menschen haben keine Lobby“, beklagte er, um bald darauf anzuschließen: „Wir Senioren fühlen uns nicht ernst genommen, und unsere Lebenserfahrung und Lebensleistung könnte bei so manchem gesellschaftlichen Problem helfen.“ Rundum zufrieden äußerte sich Hahn indes mit Blick auf die Mitgliederzahlen: „Im Dezember 2013 lag sie bei 63, per 31. Dezember 2017 bei 111 Mitgliedern.“ Trotzdem wollen die Stolberger hier noch mal die Initiative ergreifen: „Wir wollen deshalb 2018 eine Mitglieder-Werbe-Kampagne starten.“

 

Ganz und gar nicht rein auf Senioren bezogen äußerte sich Bürgermeister Grüttemeier in seinem Referat: „Camp Astrid ist das am meisten nachgefragte Gewerbegebiet in der Region“, kommentierte der erste Mann im Rathaus eines seiner Lieblingsprojekte. Auch mit dem Haushalt sehe es bestens aus, zumindest in einer Hinsicht: „Bei der Kommunalaufsicht gelten wir als Musterknaben.“

 

Vorhaben wie die Errichtung von Kindertagesstätten und der Umbau der einstigen Gaststätte „Friedrichs Ecke“ auf dem Donnerberg zum Bürgerhaus hätten das positive Meinungsklima verstärkt: „Der Stolberger an sich sagt: In unserer Stadt tut sich was.“ Jochen Emonds schlug in seinem Wortbeitrag ähnliche Töne an: „Wir wollen die Stadt interessanter und attraktiver machen.“

 

Über das Gewerbegebiet und die Konsolidierung des Haushalts hinaus machte der Fraktionsvorsitzende dann noch einen weiteren Schwerpunkt christdemokratischer Politik in der Stadt Stolberg aus: „Wir haben den Vereinssport wieder massiv nach vorne gebracht.“

 

Die Vorstandsämter sind besetzt

 

Bei der Jahreshauptversammlung der Senioren-Union Stolberg wurde Ludwig Hahn erneut zum Vorsitzenden gewählt.

 

Die weiteren Vorstandsämter wurden durch die Versammlung wie folgt besetzt: Bernd Stickeler (stellvertretender Vorsitzender), Alice Bongard (Schriftführerin), Marianne Bartges (Schatzmeisterin) sowie Armin Fiebich, Gerti Fischer, Maria Frings, Anne Frink und Kunibert Matheis (Beisitzer).

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung