Der CDU-Ortsverband Gressenich, Mausbach, Vicht, Werth, Schevenhütte, und Zweifall will wissen was den Bürgern am Herzen liegt!

Der CDU-Ortsverein Gressenich, Mausbach, Vicht, Werth, Schevenhütte und Zweifall lässt die Bürger mit ihren Sorgen zu Wort kommen.

Der neue gewählte Vorstand um den Vorsitzenden Marc Delzepich Foto: C. Hahn
Der neue gewählte Vorstand um den Vorsitzenden Marc Delzepich Foto: C. Hahn

Der alte Vorsitzende ist auch gleich der neue – und er heißt Marc Delzepich. Wahlen zum Vorstand bildeten einen wichtigen Schwerpunkt bei der Jahreshauptversammlung des CDU-Ortsvereins Gressenich-Mausbach-Vicht-Werth-Schevenhütte-Zweifall im Saal der Gaststätte „Kupferkanne“ am Markusplatz in Mausbach.

 

Allein bestimmend waren die Personalentscheidungen aber nicht: Im Zuge eines Bürgerdialogs bekamen längst nicht nur eingeschriebene Christdemokraten die Gelegenheit zu sagen, wo ihnen der Schuh drückt. Vor allem (aber nicht nur) ging es im die Bestandssicherung der Mausbacher Grundschule – ein Anliegen, das vielen Eltern rund um den Veranstaltungsort merklich am Herzen liegt, nutzten doch eine Reihe von ihnen die Gelegenheit, ihre Meinung im direkten Dialog mit Bürgermeister Tim Grüttemeier und dem Fraktionsvorsitzenden im Rat der Kupferstadt, Jochen Emonds aus Vicht, auf den Tisch zu packen.

 

Keine Phrasen

 

Nur einen Tag nach dem Informationsabend zur Schulentwicklung am Ort wirkte es wohltuend, dass weder Bürgermeister noch Fraktionschef zu Phrasen aus dem Wortschatz der Beschwichtigungsrhetorik griffen. Ganz im Gegenteil: „Die Grundschule in Mausbach ist in ihrem Bestand akut gefährdet“, warnte der Verwaltungschef im Rathaus.

 

Weitere Themen waren unter anderem die Intensität, mit der der Stolberger Bauhof das Mausbacher Grün kurz hält, und die Ausweitung der Wasserschutzzone Nachtigällchen.

 

Stärkster Ortsverein

 

Darüber hinaus standen Rechenschaftsberichte der Ratsmitglieder aus dem Bereich des Ortsvereins auf der Tagesordnung. Mit Blick auf die Erwartungen der Wähler erklärte Marc Delzepich (Gressenich) dabei pragmatisch: „Wir wissen, dass wir nicht jeden Wunsch erfüllen konnten.“ Stolz äußerte er vor allem in einer Hinsicht: „Wir sind der mitgliederstärkste der Stolberger CDU-Ortsvereine und stellen fünf von 21 unserer Ratsmitglieder.“

 

Als „besondere Herausforderungen“ notierte der Fraktionsgeschäftsführer sein Engagement gegen die Errichtung einer Windkraftanlage im Laufenburger Wald. Für die Zukunft will Delzepich möglichst viele öffentliche Bauprojekte in den zentrumsferneren Teilen der Stadt verwirklicht sehen: „Wir müssen dafür sorgen, dass das Jahr des Baggers auch in den Dörfern stattfindet.“

 

Fraktionskollegin Rita Felden aus Werth verwies auf ihren Einsatz bei der Frischzellenkur für den Spielplatz Kaltenborn und der Aufstellung eines „Bücherschranks“ in ihrem Heimatort, dem jeder Bücherwurm ohne Ausleihe- oder sonstige Formalitäten Lesestoff entnehmen kann. Hans Bruckschen (Mausbach) definierte als Leitlinie für sein politisches Tun „die Sorge, dass unser Dorf Zukunft hat und für Familien attraktiv bleibt“.

 

Bei den ihm wichtigen Anliegen zählte Bruckschen unter anderem die Pflege der Einzelhändler-Initiative „Muusbisch“ und die Verkehrsberuhigung auf der „Rennstrecke Süßendeller Straße“ auf. Jochen Emonds (Vicht) freute sich nicht zuletzt über die Eröffnung des Dorfladens und die Schaffung einer Bushaltestelle am Sportpark Dörenberg.

 

Für die Zukunft ganz oben auf Emonds‘ Agenda: die „Steigerung des touristischen Angebots in Vicht“, in deren Verlauf vier Wohnmobil-Stellplätze entstehen sollen. Mitstreiter Heinz- Gerd Braun aus Zweifall schließlich freut sich besonders über den Beginn der Bauarbeiten für das neue Feuerwehr-Gerätehaus und das ausgeweitete Breitband-Angebot. Bei vielen Projekten, die er mit vorantreibt, setzt Braun zudem auf bürgerschaftliches Engagement: „Wir versuchen, der Stadt aus der Tasche zu bleiben.“

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung