Was den Bürgern der Innenstadt am Herzen liegt

Volles Haus beim Bürgerdialog der CDU Stolberg.  Viele gute Vorschläge wurden ausgetauscht. Bürgerwille ist entscheidend.

Zum 10. Bürgerdialog unter dem Titel „Was mir am Herzen liegt“ hatte sich die CDU-Fraktion im „Weißen Rössl“ eingefunden.

Nach der Begrüßung durch den Ortsverbandsvorsitzenden Kunibert Matheis stellte dieser die einzelnen Ratsvertreter vor. Bei Paul Kirch, Ansprechpartner für die Stadtentwicklung am Bastinsweiher ging die Diskussion mit der Frage los, was die Brücke dort in Zukunft soll. Hier äußerte sich Bürgermeister Tim Grüttemeier und erklärte, dass es zur Umgestaltung einen Ideenwettbewerb gegeben habe, und diese Brücke zum Siegermodell dazu gehöre. Der Bastinsweiher bekomme seine ursprüngliche Form zurück. Zu den architektonischen Elementen zählen weiterhin Spielgeräte und eine Flora, in der Eltern und Kinder sich wohl fühlen können.

Hoch emotional war das Thema Burgstraße. Der Bürgermeister wies auf einen Fragebogen hin, der im Januar 2016 an alle Haushalte (Eigentümer, Anwohner und Anlieger) verschickt werde und als Diskussionsgrundlage diene. Man möchte die Bürger in die neue Planung einbeziehen und dann erst die Fachplaner einschalten, um festzustellen, was möglich ist.

In der Vergangenheit sei viel falsch gelaufen, so Grüttemeier, das wollen er und sein Team besser machen.

Auch der Partei- und Fraktionsvorsitzende Jochen Emonds sprach von einer ersten Ideensammlung, so verstehe er Basisdemokratie. Im Wesentlichen ging es um drei Punkte: Durchgangsverkehr, Geschwindigkeit und große Busse, wobei der Durchgangsverkehr das Hauptproblem darstelle. Laut Grüttemeier gebe es genug Lösungen, die praktikabel und umsetzbar sind, denn Polizei und Ordnungsamt können nicht flächendeckend und dauerhaft im Einsatz sein, dafür fehle das Personal, und es gäbe für diese Personengruppen andere Betätigungsfelder. Aus der Bevölkerung kamen Vorschläge, eine Anliegerplakette auszugeben, Radarkontrollen durchzuführen oder die Schikanen höher zu bauen, damit dort langsamer gefahren werde.

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung