Beim Thema "Windkraft" herrscht Einigkeit

Der CDU-Ortsverbandsvorstand Gressenich-Mausbach-Schevenhütte-Vicht-Werth-Zweifall begrüßt Entscheidung der Stadtratsfraktion, das Projekt nicht weiter zu unterstützen.

Der CDU-Ortsverbandsvorstand Gressenich-Mausbach-Schevenhütte-Vicht-Werth-Zweifall hat sich bei seiner jüngsten Vorstandssitzung erneut intensiv mit dem Thema des beabsichtigten Baus von Windkraftanlagen im Laufenburger Wald zwischen Schevenhütte und Gürzenich befasst.


Dabei kam heraus, dass der Vorstand die Entscheidung der CDU-Stadtratsfraktion, dieses Projekt nicht weiter zu unterstützen, ausdrücklich begrüßt.

Generell seien die Vorstandsmitglieder der Ansicht, dass beim Bau von Windkraftanlagen im Wald äußerste Zurückhaltung geboten sei, auch wenn diese nach landesrechtlichen Vorschriften erlaubt sind.


Keine prozentualen Flächen


Es wäre vielmehr sinnvoll darüber nachzudenken, keine prozentualen Flächen festzulegen, die die einzelnen Kommunen ausweisen müssen statt vielmehr zu berücksichtigen, in welchen Gemeinden (Höhenlage, großteilige Flächen) die Ausweisung von Windkraftzonen erleichtert möglich ist.

Wenn das Land schon generell betrachtet wird, ist ein kleinteiliges Herabbrechen auf eine einzelne Einheit nicht sinnvoll, sondern sollte zumindest jeweils auf die Flächen der Regierungsbezirke bezogen sein.


Gelungenes Projekt


Als Beispiel für gelungene überregionale Projekte könnten der Bereich entlang der A 4 in der Gemeinde Langerwehe oder der Windpark im Bereich Lammersdorf gesehen werden. Durch die veränderten Regelungen zur Förderung von Windkraft die ab dem 1. Januar 2017 gelten, wird die generelle politische Absicht deutlich, Einschränkungen vorzunehmen und bundesweit stärker auf eine Konzentrierung auf größere, wirklich wirtschaftlich sinnvoll zu betreibende Anlagen zu setzen. Im Übrigen erklären die für den Bereich Schevenhütte zuständigen Mitglieder des CDU-Ortsverbandsvorstandes, der Ortsverbandsvorsitzende und CDU-Ratsherr Marc Delzepich und sein persönlicher Vertreter Dirk Janowski: „Es gilt generell der wichtige Grundsatz der CDU-Politik, keine Projekte gegen den ausdrücklichen und fachlich, sachlich untermauerten Willen von großen Teilen der betroffenen Bevölkerung durchzusetzen.“


Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung