Wenn der erste Ball rollt, sind alle Kosten fürs Kunstgrün beglichen

Axel Wirtz (r., Vorsitzender), Harald Rüttgers (l., 2. Vorsitzender), Franz Leister (Mi., Beisitzer und Betreuer der Baustelle) stehen auf dem schwarzen Platz, der grüne Farbe annehmen soll. Foto: I. Hamadache
Axel Wirtz (r., Vorsitzender), Harald Rüttgers (l., 2. Vorsitzender), Franz Leister (Mi., Beisitzer und Betreuer der Baustelle) stehen auf dem schwarzen Platz, der grüne Farbe annehmen soll. Foto: I. Hamadache


Stolz und voll­er Vorfreude präsentierten die Vorstandsmitglieder des SG Stolberg den fast fertigen Kunstrasenplatz. Vorsitzender Axel Wirtz ist zufrieden mit dem bisherigen Lauf der Dinge: „Es gab kaum witterungsbedingte Verzögerungen. Es hat sich ausgezahlt, dass wir das Projekt im Winter angegriffen haben“.


Nächste Woche wird der Platz mit Sand und Granulat verfüllt und die Grünfläche verlegt. In spätestens 14 Tagen kann er dann für die ersten Spiele freigegeben werden, berichtet der stellvertretende Vorsitzende Harry Rüttgers.


Darüber hinaus fehlten noch einiges an Eigenleistung des Vereins an, wie etwa das Anbringen der Banden und die Aufarbeitung der Nebengebäude, eine Renovierung des Sportheims, der Bau eines neuen Imbiss‘, die Errichtung einer Tribüne und eine Überdachung der Terrasse.


Insgesamt würden sich die Kosten des Projekts demnach am Ende auf etwa eine halbe Millionen Euro belaufen, schätzt Rüttgers. Neben städtischer Unterstützung wurden die Mittel bisher mit Hilfe von Werbepartnern, Spenden und Hypotheken des Vereins aufgebracht. Der Verein sei der Stadt für den reibungslosen Ablauf der finanziellen Unterstützung dankbar, sagen die Vorstandsmitglieder, betonen jedoch auch den gesteigerten Wert der Grundfläche, von dem die Kupferstadt nun profitieren könne. Überdies werde auch die Grundschule einen erheblichen Nutzen aus dem benachbarten Sportplatz ziehen.


12 000 Tonnen Erdreich wurden von der Baustelle abgefahren, 5000 Tonnen neues Material eingesetzt. „Dennoch gab es keine Beschwerden von Bewohnern der Nachbarschaft“, informiert Wirtz. Zur Vorbeugung von Störungen wurde eine zusätzliche Baustraße installiert.


Die Engagierten sind nun heiß darauf, die Sportler endlich auf den Platz zu lassen; lange genug hätten diese den Ausfall des Platzes schon ertragen müssen. Dass sich das Warten gelohnt hat, wird sich dann in zwei Wochen zeigen, wenn der Platz auch direkt bespielt wird.

Dem SG-Vorstand ist es wichtig, erneut zu betonen: Wenn das erste Spiel ausgetragen werde, seien sämtliche Kosten für den Kunstrasen beglichen.


Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten