Jedem Kind sein Pausenbrot

Frauen Union überreichte „Breakfast4Kids“ einen Scheck

 

Stolberg. „Jedem Kind ein Pausenbrot“ – Dieses Motto hatte sich die Frauen Union der CDU Stolberg zu Herzen genommen und auf ihrem letzten Sommerfest einen Luftballonwettbewerb für Kinder initiiert.

 

So sollte für den Verein „Breakfast4Kids“ Spenden gesammelt werden. Nun fand die Scheckübergabe in Höhe von 300 Euro im „Romantik Hotel“ am Hammerberg statt. Die Vorsitzende der Frauen Union, Edith Nolden, freute sich außerdem, die zehnjährige Lilli Takacs begrüßen zu können – sie ging als Gewinnerin aus dem Luftballonwettbewerb hervor und konnte somit den ersten Preis entgegen nehmen. Von circa 150 Ballons war nur einer zurück gekommen. Daher wurden der zweite und dritte Preis im Rahmen der Weihnachtspäckchenaktion direkt an die Stolberger „Tafel“ weitergereicht. Wie bei allen Aktionen und Projekten geht es nicht ohne Menschen, die zum Gelingen beitragen. Daher ging ein „Dankeschön“ vor allem auch an die Sponsoren, die bei der Durchführung der Aktion mitwirkten. Der bedachte Verein „Breakfast4Kids“ hat es sich auf die Fahne geschrieben, dass jedes Kind ein Pausenbrot erhält. So wird die Idee bereits seit 2008 in vielen Städten erfolgreich umgesetzt. Damals wurde zunächst nur eine Grundschule beliefert und Kindern dort ein Brot überreicht. Mittlerweile sind es täglich über 600 Grundschüler, die von der Aktion profitieren. Leider sei es heute normal, dass es vielen Kindern am existenziell Notwendigen mangelt. Diesen Zustand wollte man nicht länger hinnehmen, daher habe man sich mit Freunden zusammengeschlossen, um etwas zu unternehmen, erläuterte an diesem Abend, der erste Vorsitzende des Vereins, Achim Monnartz. Die Helfer des Vereins arbeiten schon frühmorgens, lange bevor die Schule beginnt Hand in Hand. Mehrere Hundert Brötchen sollen schließlich liebevoll und frisch an die Grundschulen in Aachen und der Region verteilt werden. Dabei arbeitet der Verein nur auf ehrenamtlicher Basis und ist auf Spenden von Unternehmen oder Privatpersonen angewiesen. Jede Hilfe sei willkommen und werde benötigt. „Denn jeder weiß, mit hungrigem Magen kann man sich nicht konzentrieren“, so Achim Monnartz.

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