Aktuelles


Hier finden Sie aktuelle Nachrichten rund um die CDU Stolberg. Der CDU Stadtverband mit seinen Vereinigungen, Ortsverbänden, Arbeitsgruppen und die CDU Fraktion im Rat der Stadt informieren Sie.


Die Atsch ist auf einem guten Weg! Maßnahmen erfolgreich umgesetzt!

Die Zeitungsanzeige der CDU Stolberg im Januar 2018.

Viele Neuerungen auf dem Donnerberg

Gut besuchter Neujahrsempfang im zukünftigen Bürgerhaus.

Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier, 1 Stellv. Bürgermeisterin Karina Wahlen, Ratsmitglied Udo Rüttgers, Ortsverbandsvorsitzende und Ratsfrau Carolin Sieven, JU-Vorsitzende Saskia Bläsius, und Partei- und Fraktionsvorsitzender Jochen Emonds (v.l.) begrüßten
Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier, 1 Stellv. Bürgermeisterin Karina Wahlen, Ratsmitglied Udo Rüttgers, Ortsverbandsvorsitzende und Ratsfrau Carolin Sieven, JU-Vorsitzende Saskia Bläsius, und Partei- und Fraktionsvorsitzender Jochen Emonds (v.l.) begrüßten

Eingeladen zum Donnerberger Neujahrsempfang hatte der CDU Ortsverband Stolberg. Veranstaltungsort war kein geringerer als die ehemalige „Friederichs Ecke“. Bevor die Höhenstraße 80 von der Stadt erworben wird und den Donnerbergern ab dem 1. März offiziell als Bürgerhaus dient, hatte die CDU alle Donnerberger zum Neujahrsempfang eingeladen.

 

Nach rund einer halben Stunde Sektempfang, begrüßte die Vorsitzende des Ortsverbandes, Carolin Sieven, die zahlreich erschienenen Gäste. Mit einem kleinen Ausblick auf das Jahr 2018 kündigt sie viele Neuerungen auf dem Donnerberg an. Zum einen natürlich das Bürgerhaus selbst, ein Projekt, das den Donnerberg lebens- und liebenswerter macht.

 

„Die Umfunktionierung der ‚Friederichs Ecke‘ wird eine Bereicherung für Vereine und den gesamten Stadtteil“, stellte Jochen Emonds, Partei- und Fraktionsvorsitzender der CDU Stolberg, in seinem Grußwort fest. „Es freut uns sehr, dass der Ankauf der Immobile mit der großen Koalition und durch die Unterstützung unseres Bürgermeisters möglich gemacht wurde. Das wäre in Vergangenheit nicht möglich gewesen“, so Emonds weiter. Im weiteren Verlauf war auch das Neubaugebiet Stadtrandsiedlung Thema in den Grußworten. Eine Erweiterung des Stadtteils, die viel Arbeit und verschiedenen Meinungen mit sich bringt und bringen wird. „Es wird die Aufgabe der jetzigen Donnerberger und deren Vereine sein, die Neu-Donnerberger der Stadtrandsiedlung in die Gemeinschaft aufzunehmen“, betonte Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier. „Die Räumlichkeiten der ‚Friedrichs Ecke‘ sind dafür optimal geeignet und es ist ein großer Erfolg, dass es uns gemeinsam gelungen ist, das Traditionshaus aus dem Leerstand wieder herauszuführen.“ Vorsitzende Carolin Sieven schloss ihre Rede frei nach dem Motto: „Lasst die Zweifel von heute, nicht die Problem von Morgen sein“ und lud im Anschluss zum Austausch untereinander ein. Der gesamte Abend wurde durchweg positiv angenommen und die Anwesenden sprachen sich für eine Fortführung der Veranstaltung in den nächsten Jahren aus.

 

Quelle: Super Mittwoch

Weiteres Gewerbe in der Atsch

Aufwertung des Stadtteils geht voran - Noch sind Flächen verfügbar.

Darüber, dass Dieter Bierfert (3.v.l.) und Wolfgang Büscher (3.v.r.) ihre Firmenstandorte erweitern, freuen sich die Vorsitzende des CDU-Ratsvertreter, Carolin Sieven (2.v.l.), Kunibert Matheis (l.), Siegfried Pietz (2.v.r.) und Reiner Bonnie (r.).
Darüber, dass Dieter Bierfert (3.v.l.) und Wolfgang Büscher (3.v.r.) ihre Firmenstandorte erweitern, freuen sich die Vorsitzende des CDU-Ratsvertreter, Carolin Sieven (2.v.l.), Kunibert Matheis (l.), Siegfried Pietz (2.v.r.) und Reiner Bonnie (r.).

Ein paar zersägte Baumstämme liegen noch herum, auch das Geäst ist noch nicht vollständig abtransportiert und die Baumstümpfe stecken noch fest im Boden. Dennoch sind die Zeichen unverkennbar: An Atsch-Dreieck, auf dem über die Jahre hinweg zugewucherten Gelände, das sich von der Würselener Straße aus die Rhenaniastraße Richtung Hauptbahnhof entlang zieht, tut sich etwas.

 

Bereits im April 2012 hatte die CDU-Fraktion im Stolberger Stadtrat beantragt, das etwa 11.000 Quadratmeter große Areal bis zur Einmündung Hasencleverstraße als Bauland „für Kleingewerbe mit Betriebswohnungen in Abstimmung mit Investoren auszuweisen“. Die Industriebrache könne nämlich eine optimale Ergänzung zu dem dahinter liegenden Gewerbepark darstellen, hieß es damals.

 

Den ersten Schritt zur Bebauung macht jetzt Dieter Bierfert, der an der Steinbachstraße, nur wenige Meter den Berg hinauf, eine Lackiererei betreibt. Seinen Betrieb will er um einen umfassenden Kfz-Service erweitern, TÜV-Abnahmen und Untersuchungen durch Gutachter inklusive. „Der Standort durfte nicht weit entfernt liegen, ich muss schnell da sein können“, erklärt Bierfert. Gewerbegebiete wie Camp Astrid seien daher nicht infrage gekommen. 5.000 Quadratmeter, also etwas weniger als die Hälfte der zur Verfügung stehenden Fläche, hat Bierfert für seine Erweiterung gekauft, die noch in diesem Jahr fertig gestellt werden soll.

 

Auch ein paar Meter oberhalb der gerodeten Fläche, noch auf dem Gelände des derzeit rund zwei Dutzend Firmen beherbergenden Gewerbeparks, stehen demnächst Veränderungen an. Für seine Arbeitsbühnenvermietung will Wolfgang Büscher eine neue, ca. 2.800 Quadratmeter große Halle bauen lassen. „Aktuell sind die Bühnen noch auf verschiedene Standorte aufgeteilt, hier ist dann demnächst alles kompakt zusammen, auch die Instandsetzung“, betont Büscher die Vorteile. Die Bauvoranfrage sei bereits genehmigt, im Sommer soll die Halle stehen.

 

„Die beiden Objekte von Bierfert und Büscher werden das Ortsbild von Atsch-Dreieck wieder total verändern“, ist sich CDU-Ratsherr und Mitglied der Arbeitsgruppe Einzelhandel, Stadtentwicklung und Verkehr, Reiner Bonnie, sicher.

 

Die „Automeile“ an der Würselener Straße sei schon jetzt „eine der schönsten Einfallstraßen von Stolberg geworden“, vor allem wenn man sich vor Augen halte, wie die Atsch früher einmal ausgesehen habe. „Im Grunde genommen soll hier wieder die Ortsmitte entstehen, wie das früher auch einmal der Fall war. Das ist dann nochmal eine deutliche Aufwertung für den Ortsteil.“

 

Aktuell laufen noch Gespräche mit möglichen anderen Investoren, denn: 6.000 Quadratmeter sind noch zu vergeben. Viel Platz für weitere positive Veränderungen.

 

Quelle: Super Mittwoch Foto: B. Zilkens

Moderne Ausstattung für Hallen

1,2 Millionen Euro in Sanierung von Turn- und Mehrzweckhallen investiert.

Eine neue Kesselanlage, ein neues Trinkwassernetz, Solarkollektoren auf dem Dach und neue Sanitäranlagen: In der Mehrzweckhalle in Vicht hat sich in den vergangenen Monaten eine ganze Menge getan. Insgesamt wurden dort rund 335 000 Euro investiert, um die Halle für die Schul- und Vereinssport sowie für die zahlreichen Veranstaltungen, die dort im Laufe des Jahres stattfinden, wieder auf Vordermann zu bringen.

 

Doch die Neuerungen in der Vichter Mehrzweckhalle stehen nur exemplarisch für etliche Arbeiten, die in den Stolberger Turn- und Mehrzweckhallen bereits abgeschlossen wurden oder noch anstehen. Insgesamt 1,2 Millionen Euro sollen in die Sanierung der Stolberger Turn- und Mehrzweckhallen fließen, so Tobias Röhm, Technischer Beigeordneter. „Heizung, Wasser und Lüftung waren an vielen Stellen in die Jahre gekommen“, sagt auch Jochen Emonds, Vorsitzender des Ausschusses für Schule, Kultur, Sport und Tourismus (ASKST). Mit den Neuerungen erreichen man in den Hallen einen Standard, der sich mehr als sehen lassen könne.

 

Dazu zählt unter anderem auch, dass die Regelungstechnik von einigen Rechnern des Hochbauamtes im Stolberger Rathaus aus einsehbar und regulierbar ist. „Ist also einmal längere Zeit über niemand in der Halle, könnten wir die Heizung dort runterdrehen“, sagt Tobias Röhm. Auch Fehler und Störungen könnten so schnell wahrgenommen und behoben werden. Durch die neuen Solarkollektoren auf dem Dach der Vichter Mehrzweckhalle könne zudem Energie gespeichert und Geld eingespart werden.

 

Allerdings sind noch nicht alle Arbeiten erledigt. Das Dach im Flur bereitet noch Sorgen. „Dort tropft es ab und zu rein“, sagt Emonds. Doch auch dieser Schaden soll noch behoben werden. Und auch an den anderen Standorten tut sich eine Menge. So beispielsweise am Glashütter Weiher. Dort wurde bereits der Hallenboden erneuert. Die Arbeiten in der Vichter Mehrzweckhalle sollen bald abgeschlossen sein. Doch schon im kommenden Jahr könnte es weitergehen. Schließlich sei auch die Schutzverkleidung in der Halle selbst in die Jahre gekommen, sagt Emonds. Doch das ist derzeit noch Zukunftsmusik.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Städtebau und Soziales werden vereint

Integriertes Handlungskonzept für Münsterbusch, Ober- und Unterstolberg wird zusammengestellt. Rat hat bereits zugestimmt.

Städtebau und Soziales: Das soll in den kommenden Jahren in Stolberg miteinander verbunden werden. Wie das gehen soll? Ganz einfach: Mit der Erstellung eines integrierten Handlungskonzepts. Unter dem Titel „Berg- und Talachse – Miteinander für Münsterbusch, Ober- und Unterstolberg“ will die Verwaltung ein nachhaltiges Konzept auf den Weg bringen, das Städtebau und Soziales vereint.

 

Der Plan: Das Programm Talachse Innenstadt soll künftig in das Förderprogramm Soziale Stadt integriert werden. „Die Bezirksregierung hat uns empfohlen, in Zukunft mit einem Förderprogramm weiterzuarbeiten“, sagt Stolbergs Technischer Beigeordneter Tobias Röhm. Das habe gleich mehrere Vorteile. So können in Münsterbusch, Ober- und Unterstolberg nicht nur städtebauliche, sondern auch soziale Projekte umgesetzt werden. „Die städtebaulichen Projekte laufen nicht aus. Der Aktionsradius wird erweitert“, so Röhm. Zudem können andere Förderprogramme, wie beispielsweise BIWAQ (Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier) an das Projekt Soziale Stadt angedockt werden.

 

Und wie sieht es mit der Förderung aus? Für das Projekt Stadtumbau West gab es bislang 80 Prozent Förderung. Dieses Programm startete 2014. Vier Jahre lang mussten jährlich Anträge eingereicht werden. Der letzte wurde Ende 2017 gestellt. Die Umsetzungsphase soll allerdings noch vier Jahre in Anspruch nehmen. Ende 2018 will die Verwaltung dann das integrierte Handlungskonzept als Förderantrag einreichen. Auch dieses wird mit 80 Prozent gefördert. Zusätzlich können allerdings noch europäische Fördergelder generiert werden, so dass die gesamte Förderung damit auf bis zu 90 Prozent ansteigen kann.

 

Bis zum 9. März muss nun ein erstes Konzept bei der Bezirksregierung eingereicht werden. Weitere Maßnahmen sollen bis Ende des Jahres folgen und das Konzept, das dann bei der Bezirksregierung als Förderantrag eingereicht werden soll, ergänzen. Die Arbeit für die Verwaltung hat bereits begonnen. Ressortübergreifend arbeite man zusammen und auch die Bürger sollen an dem Prozess beteiligt werden. Die zweite Sozialraumkonferenz werde derzeit vorbereitet und soll Anfang März stattfinden.

 

Warum ausgerechnet Münsterbusch, Ober- und Unterstolberg gefördert werden sollen? Bereits im Sozialbericht der Stadt Stolberg wurden diese drei Sozialräume als Fördergebiete beschrieben. „Dort müssen wir soziale Schwerpunkte setzen. Schließlich stehen wir in diesen Sozialräumen vor starken sozialen Herausforderungen“, sagt Robert Voigtsberger, Stolbergs Erster Beigeordneter. So sei es nur konsequent, nach dem Sozialbericht den nächsten Schritt zu gehen. Genau dort setzt das Programm Soziale Stadt an. Das Ziel: die Stabilisierung und Aufwertung von städtebaulich, wirtschaftlich, sozial benachteiligten und strukturschwachen Stadtteilen.

 

Das integrierte Handlungskonzept der Stadt umfasst insgesamt fünf Handlungsfelder. Dazu gehört der Bereich Wohnen, Städtebau und Mobilität, der unter anderem die Umgestaltung des Geschwister-Scholl-Platzes beinhalten soll.

 

Ein weiterer Bereich trägt den Titel Bildung, Qualifizierung und Arbeit. Dazu soll auch das Projekt BIWAQ gehören. „Wir haben unsere Interessenbekundung abgegeben und warten auf eine Rückmeldung“, sagt Voigtsberger. Mit dem Programm wolle man Langzeitarbeitslose erreichen und ihnen den Einstieg in den Arbeitsmarkt ermöglichen. In Zahlen ausgedrückt bedeutet das: In den kommenden vier Jahren will die Stadt insgesamt 300 Langzeitarbeitslose unterstützen. Aber auch kleine Unternehmen sollen profitieren und gefördert werden.

 

Zwei weitere Bereiche tragen die Titel Freiraum und Grünflächen sowie soziale Infrastruktur und Teilhabe. Der letzte Bereich ist unter dem Namen Zusammenleben, Kultur und Beteiligung zusammengefasst. Quartiersmanager für soziale und städtebauliche Projekte sollen weiterhin vor Ort unterstützend arbeiten. Und nicht nur dieses Projekt wird fortgeführt. Auch das Fassadenprogramm geht weiter.

 

Bliebe zum Schluss nur noch eine Frage offen: Warum wurde für das integrierte Handlungskonzept der Titel Berg- und Talachse – Miteinander für Münsterbusch, Ober- und Unterstolberg ausgewählt? „Das hat allein schon mit der Topographie zu tun“, sagt Röhm. Der zweite Teil des Titels ist angelehnt an den Slogan der Kupferstadt „Aufeinander zugehen, voneinander lernen, miteinander leben“. Hauptausschuss und Rat haben dem Konzept in der vergangenen Woche bereits zugestimmt. Nun kann es mit der Ausarbeitung so richtig losgehen.

 

Soziale Stadt: Nachbarschaften fördern und sozialen Zusammenhang stärken

  • Die Stabilisierung und Aufwertung städtebaulich, wirtschaftlich und sozial benachteiligter und strukturschwacher Stadt- und Ortsteile ist das Ziel des Förderprogramms.
  • Städtebauliche Investitionen in das Wohnumfeld, in die Infrastrukturausstattung und in die Qualität des Wohnens sollen für mehr Generationengerechtigkeit sowie Familienfreundlichkeit im Quartier sorgen und verbessern die Chancen auf Teilhabe und Integration.
  • Ziel ist es, lebendige Nachbarschaften zu fördern und den sozialen Zusammenhalt zu stärken.
  • Bislang wurden 783 Maßnahmen in 441 Städten und Gemeinden in das Bund-Länder-Programm aufgenommen (Stand 2016). 2014 wurden die Bundesmittel für das Programm von 40 Millionen Euro in 2013 auf 150 Millionen Euro aufgestockt. 2015 stellte der Bund 150 Millionen Euro für das Programm bereit, 2016 waren es 124 Millionen Euro.
  • Im Rahmen der Städtebauförderung wird das Programm als Leitprogramm der sozialen Integration fortgeführt und bildet die Grundlage für die ressortübergreifende Strategie Soziale Stadt. 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Axel Wirtz zum neuen stellvertretenden Städteregionsrat gewählt

Der neue stellvertretende Städteregionsrat Axel Wirtz
Der neue stellvertretende Städteregionsrat Axel Wirtz

Der Städteregionstag hat in einer Sondersitzung Axel Wirtz (CDU, Foto links) zum neuen stellvertretenden Städteregionsrat gewählt. Die Wahl war notwendig geworden, nachdem der langjährige Amtsinhaber Hans-Josef Hilsenbeck am 10. Dezember völlig überraschend gestorben war. Für den 60-Jährigen – einziger Kandidat für das Amt – stimmten 50 Städteregionstagsmitglieder, zudem gab es neun Nein-Stimmen. Wirtz, bis Oktober 2017 rund 20 Jahre lang Kreisvorsitzender seiner Partei, von 1999 bis Mai 2017 Landtagsabgeordneter sowie seit 1994 Mitglied des Kreis- bzw. Städteregionstages, soll das Amt zunächst bis zum Ende der Legislaturperiode bekleiden.„Das ehrt mich sehr“, erklärte der Stolberger und versprach: „Diejenigen, die mich nicht gewählt haben, werde ich mit meiner Arbeit überzeugen.“ Die Wahl war grundsätzlich unstrittig, weil die ehrenamtlichen Vertretungen von Städteregionsrat Helmut Etschenberg (CDU, Foto rechts) unter den Fraktionen klar geregelt sind. Demnach steht der CDU als stärksten Fraktion die erste Stellvertretung zu, weitere Stellvertreter sind, entsprechend der Sitzverteilung im Städteregionstag, Christiane Karl (SPD) und Elisabeth Paul (Grüne).

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Grüttemeier wirbt bei Scharrenbach um weitere Förder-Millionen

Neujahrsempfang im Zinkhütter Hof. Die „für uns wohl wichtigste Ministerin“ soll Stolberg als „Soziale Stadt“ unterstützen.

„Wenn man so wie wir hier in Stolberg in ein Jahr startet, in dem sich alles um die 900-jährige Geschichte unserer Heimatstadt dreht, dann gibt es wohl kaum eine passendere Festrednerin als die bundesweit erste Ministerin für Heimat“, begrüßte am Abend Tim Grüttemeier (CDU) als Festrednerin Ina Scharrenbach (CDU) im Zinkhütter Hof.

 

Gleichzeitig warb der Bürgermeister bei der Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes für eine Festsetzung der finanziellen Unterstützung der Kupferstadt. Sie bewirbt sich bei der „für uns wohl wichtigsten Ministerin“, die Stadterneuerung ab 2019 in der Förderkulisse „Soziale Stadt“ fortführen zu können. Bereits heute gehöre Stolberg „schon zu den größten Empfängern von Fördermitteln zur Erneuerung und Sanierung der städtischen Infrastruktur“, sagte Grüttemeier und dankte für die Unterstützung.

 

Zahlreich nahmen die Stolberger an dem Neujahrsempfang teil, der am späten Abend mit einem Umtrunk ausklang.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Schöne Bescherung

Besuch vom Nikolaus und Christkind auf der Kinderstation

Was vor einem Jahr auf Initiative von CDA Stadtverbandsvorsitzenden Udo Rüttgers begann, ist nun fast schon zur Tradition geworden.

 

Christkind (Saskia Bläsius, Junge Union) und Nikolaus (Udo Rüttgers, CDA) beschenkten die kleinen Patienten auf der Kinderstation des Bethlehem Gesundheitszentrums. Gemeinsam wurden im Vorfeld Spielzeug, Kinderbücher und Schokonikoläuse von CDA, Frauen Union und Junge Union gesammelt, um dann am Donnerstag von strahlenden Kinderaugen in Empfang genommen zu werden.

 

Begleitet wurden die beiden Weihnachtsboten von der stellvertretenden Bürgermeisterin Karina Wahlen und der Chefin der Frauen Union Stolberg Edith Nolden. „Das Bethlehem Gesundheitszentrum hat sich mittlerweile einen sehr guten Ruf in der gesamten Städteregion erarbeitet. Daher freuen wir uns besonders, dass auf Antrag der CDU 200.000 Euro für die Kreißsäle von der Stadt zur Verfügung gestellt wurden“ betonte Rüttgers.

 

Quelle: Super Sonntag

Breitbandausbau, Winterdienst und Gelber Sack bereiten Sorgen

Im Bürgerdialog in Gressenich werden zahlreiche Anregungen vorgetragen.

Kaum hatte der CDU-Ortsverbandsvorsitzende Marc Delzepich seinen „kurzen Ritt durch die Stadtteile“, bei dem er die Aktivitäten des Ortsvereins Gressenich, Vicht, Mausbach, Schevenhütte, Zweifall und Werth vorstellte, beendet, folgte auch schon ein reger Bürgerdialog im „Bistro Elle“. Unter dem Motto „Was mir am Herzen liegt“ hatten die Christdemokraten zur inzwischen 21. Veranstaltung dieser Art eingeladen, und Bürgermeister Tim Grüttemeier und der Stadtverbands- und Fraktionsvorsitzende Jochen Emonds stellten sich den Fragen und den Problemen der Bürger.

 

Zu den Klassikern zählte dabei der immer wieder für Ärger sorgende Hundekot. Und auch der Wind, denn an dem stürmischen Abend „schmückten“ zahlreiche Gelbe Säcke und deren Inhalt die Straßen und Gehwege der Stadt Stolberg.

 

Einmal mehr erläuterte der Bürgermeister, dass Anfang 2018 eine neue Ausschreibung erfolge, und die Stadtverwaltung dabei darauf hinwirken werde, dass die Bürger ab 2019 die Wahl zwischen Gelbem Sack und Gelber Tonne haben sollen. Auf die Aussage, der Zustand der Straße Gracht sei katastrophal, hatte Grüttemeier eine gute und eine schlechte Nachricht: „Die Sanierung der Straße steht auf der Prioritätenliste der Stadt“, sagte der Bürgermeister. Die schlechte Nachricht: Für die Anlieger sei die Sanierung mit Kosten verbunden.

 

Auch die nur zum Teil vorhandene Versorgung von Gressenich mit schnellem Internet via Breitband wurde thematisiert. Grüttemeier führte aus, die Telekom habe zunächst nur einen von fünf Bereichen ausgebaut, nach eigenen Angaben des Unternehmens seien inzwischen aber drei Bereiche versorgt. Und im Januar soll nahezu ganz Gressenich mit schnellem Internetanschluss abgedeckt sein. 98 Prozent des gesamten Stadtgebiets sollen mit Internetverbindungen, die dann von 25 bis 50 Mbit schnell sind, versorgt werden, sogenannte weiße Flecken mit 5 Mbit und weniger dann einen Glasfaseranschluss bis ins Haus erhalten.

 

Kritik an dem Unternehmen relativierte der Bürgermeister, indem er erklärte: „Bis auf die geförderte Maßnahme in Werth nimmt die Telekom übrigens den Breitbandausbau in Stolberg völlig auf eigene Kosten vor.“

 

Was Zweifall und die Umgestaltung der Ortsmitte anbelangt, räumte Grüttemeier ein, dass die Baumaßnahme das örtliche Schützenfest beeinträchtigen werde, er sicherte aber zu, dass „im Huck“ freier Platz dafür in Absprache zur Verfügung stehe.

 

Neu in Zweifall sei die Beschilderung des Halteverbots wegen des Winterdienstes: Das Halteverbot gelte jetzt nicht mehr für den gesamten Winter, sondern nur noch für den Einsatz des Winterdienstes.

 

Heißt: „Sie parken jetzt auf eigenes Risiko“, beschrieb Grüttemeier, dass dort nur geparkt werden dürfe, wenn weder Schnee noch Glatteis drohen.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Direkter Zugang für kürzere Wege

Barrierefreie Rampe zwischen Seniorenheim und Breiniger Friedhof innerhalb kurzer Zeit geschaffen

Eigentlich befindet sich das neue Seniorenheim in Breinig in unmittelbarer Nachbarschaft zum Friedhof, über den auch die Geschäfte im Ortszentrum fußläufig zu erreichen sind. Doch eine direkte Verbindung zum Friedhof gab es bisher nicht. „Die Senioren mussten eine Schleife über den Bürgersteig nehmen. Ob sie auf den Friedhof wollten oder ins Geschäftszentrum von Breinig – sie mussten einen Umweg in Kauf nehmen“, beschreibt Ben Grendel, dass der CDU-Ortsverband Breinig sich mit der Problematik an die Stadtverwaltung gewendet habe. „Und zwar quasi auf dem kleinen Dienstweg, denn wir haben direkt den Technischen Dezernenten Tobias Röhm angesprochen“, erklärt der OV-Vorsitzende.

 

 

Was hervorragend funktioniert habe, betont Ratsherr Günter Blaszczyk: „Innerhalb nur einer Woche nach unserer Anregung hat die Stadt einen Zugang von Seniorenheim zum Friedhof geschaffen. Dafür möchten wir uns im Namen der Senioren und der Breiniger Bürger bei der Verwaltung bedanken.“ Sein Kollege Artur Kaldenbach hebt hervor, dass die direkte Verbindung in Form einer Rampe mit stabilem Handlauf barrierefrei sei. „Der Weg zum Friedhof und zu vielen Geschäften ist damit gut einen halben Kilometer kürzer geworden. Besonders für ältere Menschen, die nicht mehr so gut zu Fuß unterwegs sind, ist das viel“, meint der Ratsherr.

 

Quelle: Super Sonntag

Berichterstattung zur Haushaltsrede unseres Partei- und Fraktionsvorsitzenden Jochen Emonds

Der CDU-Partei- und Fraktionsvorsitzende Jochen Emonds
Der CDU-Partei- und Fraktionsvorsitzende Jochen Emonds

Den Anfang in Sachen Haushaltsrede machte der CDU-Fraktionsvorsitzende Jochen Emonds, der den Haushalt als „großen Erfolg unserer Sanierungsbemühungen“ beschrieb und einen Blick in die Vergangenheit warf. Beispielsweise auf die Jahre 2008 bis 2010, in denen die CDU in Stolberg nicht an der Regierung beteiligt war. „Andere Kräfte bestimmten damals als Gestaltungsmehrheit die Geschicke unserer Stadt und ich möchte daran erinnern, in welch desolatem Zustand die städtischen Finanzen noch im Jahr 2011 waren, als wir als CDU in eine große Koalition eingetreten sind“, sagte er. Seitdem hätte sich viel getan, und man sei unter anderem zu einer soliden Haushaltsführung zurückgekehrt.

 

Es sei außerdem kein Zufall, dass Stolberg mittlerweile zu den größten Empfängern staatlicher Zuwendungen in Nordrhein-Westfalen gehöre, sondern das Ergebnis eines konsequenten Werbens und der gewachsenen Erkenntnis, dass sich Investitionen in Stolberg lohnten und das Geld dort gut angelegt sei, dass dabei etwas herumkomme, dass die Menschen tatsächlich profitieren würden und dass sich das Leben vor Ort zum Besseren wende.

 

Emonds lobte den Haushalt für das kommende Jahr als „wirklich großen Wurf einer vorausschauenden Finanzplanung und kluger politischer Schwerpunktsetzung“. Natürlich sei Kritik in der Sache stets berechtigt, allerdings sei Politik kein „Wünsch-dir-was-Konzert“ und Kritik um der Kritik willen sei nicht sinnvoll. „Ein Großteil der Förderungen, von denen wir profitieren, haben wir vor allem deswegen erhalten, weil wir in Stolberg zusammenstehen und ein nach außen geschlossenes Bild abgeben“, meinte Emonds.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Rat verabschiedet Haushalt für 2018

SPD, CDU und LInke stimmen zu . FDP, Grüne, UWG und NPD lehnen den Entwurf ab. Investitionen in die Schullandschaft.

Gegen 19.50 Uhr war es soweit: Dann stand das Ergebnis über die Abstimmung des Haushaltes für das kommende Jahr fest. Viele Millionen Euro will die Stadtverwaltung im kommenden Jahr in Stolberg investieren. Das Geld soll unter anderem in die Entwicklung der Schullandschaft, in die Fortführung des Entwicklungskonzepts Talachse Innenstadt sowie in den Umbau der Obdachlosenunterkünfte Kelmesberg und die Ausstattung der Feuerwehr fließen. Aber würden die Parteien dem Entwurf der Verwaltung auch zustimmen? Vom Rat der Stadt, der am Dienstagabend tagte, gab es dafür grünes Licht. In ihrer Sitzung beschlossen die Mitglieder den „Rekordhaushalt“, wie Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier ihn nannte, für das kommende Jahr mehrheitlich.

 

Neben den Fraktionen der CDU und SPD stimmten auch die Linken dem von der Verwaltung vorgelegten Entwurf zu. Die FDP, die Grünen, UWG und die NPD lehnten den Haushalt allerdings ab. Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier zeigte sich zufrieden, auch diesmal einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen zu können. „Es ist sehr erfreulich, dass wir im vierten Jahr hintereinander einen ausgeglichenen Haushalt haben“, sagte er.

 

Im Stärkungspakt

Insgesamt umfasst der kommunale Haushalt der Stadt für das kommende Jahr rund 170 Millionen Euro. Und damit nicht genug. In den kommenden Jahren rechnet die Stadt sogar mit Überschüssen. Im Jahr 2018 sollen es 112 001 Euro sein, 2019 liegt die Zahl bei 138 349 Euro, im Jahr 2020 sollen es 106 166 Euro sein und 2021 geht man von 136 229 Euro aus. Stolberg befindet sich zwar im Stärkungspakt des Landes Nordrhein-Westfalen. Das soll aber nicht heißen, dass sich in der Stadt nicht trotzdem einiges tun kann. Wurden in diesem Jahr 33,5 Millionen Euro investiert, sind für das kommende Jahr Investitionen in Höhe von 47,1 Millionen Euro geplant. Um diese zu finanzieren, müssen Investitionskredite von insgesamt 27,9 Millionen Euro aufgenommen werden.

 

Worin die 47,1 Millionen fließen? In eine Vielzahl von Projekten. „Der größte Brocken des Investitionsprogramms liegt im Schulbereich“, erklärte Grüttemeier in seiner Präsentation. Die Sanierung und Instandsetzung der Grundschulen Büsbach und in der Prämienstraße sowie die Fortführung und Erweiterung der beiden Stolberger Gesamtschulen mit jeweils zwei Schulstandorten stehen auf dem Programm. Investiert wird auch in die Kita-Landschaft. So sollen 2018 insgesamt 700 000 Euro in den Neubau der Mausbacher Kita fließen, im Jahr 2019 will die Stadt weitere 200 000 Euro in den Neubau investieren. Auch die Fortführung des Entwicklungskonzepts Talachse Innenstadt ist im Haushalt der kommenden Jahre verankert. 2018 sollen insgesamt 3 434 500 Euro investiert werden, im Jahr 2019 sind es 2 485 500 Euro und 2020 noch 1 754 000 Euro. Ebenfalls auf der Agenda steht der Umbau der Obdachlosenunterkünfte Kelmesberg. Insgesamt 275 000 Euro sollen im kommenden Jahr investiert werden, 2019 soll sogar eine Million Euro in den Umbau fließen.

 

Feuerwehr

 

Auch die Ausstattung der Feuerwehr spielt in den kommenden Jahren eine wichtige Rolle. 2018 investiert die Stadt 1,01 Millionen Euro in die Anschaffung von Fahrzeugen, 2019 sind es rund zwei Millionen Euro, 2020 sind es 

1,5 Millionen Euro und 2021 schließlich 430 000 Euro. Zudem steht 2018 eine Investition von 183 000 Euro in die Ausstattung der Stolberger Wehr an. Die Unterhaltung der städtischen Infrastruktur – das heißt die Unterhaltung für Straßen, Kanäle und Brücken – kostet die Stadt 2018 insgesamt 5,64 Millionen Euro. Die Gebäudeunterhaltung kostet 2,7 Millionen Euro. Die Fortführung der Quartiers- und Sozialraumplanung hat die Stadtverwaltung ebenfalls auf der Agenda.

 

Einnahmen aus Steuern

 

Voraussetzung für die Vielzahl von Investitionen: Die städtischen Einnahmen müssen stimmen und die sollen im kommenden Jahr bei rund 170 Millionen Euro liegen. Ein Großteil dieses Geldes stammt aus Steuern und anderen Abgaben. Die Verwaltung rechnet mit insgesamt 67,68 Millionen Euro. Die Einkommenssteuer liegt im kommenden Jahr voraussichtlich bei 24,5 Millionen Euro, das ist fast eine Million mehr als noch im Vorjahr.

 

Hundesteuer

 

Die Gewerbesteuer für 2018 liegt bei schätzungsweise 24,7 Millionen Euro. Die Einnahmen aus der Umsatzsteuer werden schätzungsweise bei 4,2 Millionen Euro liegen. Die Grundsteuer B soll 10,8 Millionen Euro in die Stadtkasse spülen. Die Hundesteuer soll 510 000 Euro, die Vergnügungssteuer 470 000 Euro bringen.

 

Wesentlich für den Haushalt sind neben den Steuereinnahmen auch die Erträge aus Zuwendungen und Umlagen. Insgesamt sind das diesmal 55,65 Millionen Euro. Schlüsselweisungen vom Land betragen in 2018 insgesamt 39,06 Millionen Euro. Zum Vergleich: In diesem Jahr gab es 35,5 Millionen Euro. Grüttemeier sprach davon, dass die Schlüsselzuweisungen des Landes ein Rekordniveau erreicht hätten. Wie hoch diese Zuweisungen ausfallen, hängt unter anderem von der Einwohnerzahl einer Stadt ab.

 

Außerdem gibt es weitere Mittel aus dem Stärkungspakt: 2,9 Millionen Euro. In diesem Jahr waren es noch 3,9 Millionen Euro. Auch in den kommenden Jahren werden die Mittel aus dem Stärkungspakt weiter sinken, bis die Stadt schließlich ohne diese finanzielle Hilfe auskommen muss. Die letzte Förderung gibt es im Jahr 2021.

 

In Stolberg gibt es allerdings nicht nur die so genannten Investitionskosten. Im Haushalt sind noch weitere Ausgaben verankert – beispielsweise für Personal. 2018 liegen diese bei insgesamt 

41,2 Millionen Euro. Das macht 

2,6 Millionen Euro mehr als noch 2017.

 

Die Transferaufwendungen, also Zahlungen, die die Stadt an andere Verwaltungseinheiten tätigen muss, liegen 2018 bei insgesamt 86,9 Millionen. Die Umlage an die Städteregion mit Sitz in Aachen, die knapp die Hälfte aller Umlagen ausmacht, liegt bei 41,2 Millionen. Das sei rund eine Million Euro weniger als noch im Vorjahr. „Das ist eine erfreuliche Entwicklung und eine deutliche Entlastung“, so Grüttemeier. Und wie ist es um die Verschuldung der Stadt bestellt? Demnach konnte die Verwaltung die Verbindlichkeiten seit 2010 um fast 60 Millionen Euro auf 150 Millionen Euro in diesem Jahr senken. Noch im vergangenen Jahr betrugen die Verbindlichkeiten rund 170 Millionen Euro.

 

Dank an Verwaltung

 

Und was sagten die Parteien? Die dankten vor allem der Stadtverwaltung sowie Kämmerer Willi Esser und seinem Team für die geleistete Arbeit rund um den Haushaltsentwurf. Gemeinsam mit dem Bürgermeister wird er sich Ende Januar auf den Weg nach Köln machen, um bei der Bezirksregierung den Haushalt persönlich abzugeben – so wie in jedem Jahr. Grüttemeier jedenfalls war mit den Entwicklungen zufrieden. „Der Haushalt für das Jahr 2018 kann sich sehen lassen“, meinte er.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Besondrs die Verkehrssituation bewegt die Breiniger

Beim Bürgerdialog werden Ärgernisse im Stadtteil Breinig angesprochen. Grünschnitt im Dunkeln anzuliefern, ist schwierig.

Besonders die Verkehrssituation bewegt die Breiniger. Das wurde beim 20. Bürgerdialog der CDU deutlich, zu dem der zuständige Ortsverband in die Gaststätte „Zur Treppe“ geladen hatte.

 

Und viele Bürger sind der Einladung gefolgt, um manches Problem anzusprechen. So gebe es auf der Stockemer Straße ein großes Verkehrsproblem.

 

Die Straße sei meist derart zugeparkt, dass Autofahrer bei Gegenverkehr abgesenkte Bordsteine nutzen und damit Fußgänger in Gefahr bringen würden. „Man könnte dort Parkbuchten markieren und so die Situation lenken, aber eben dies ist beim Ausbau der Straße von den Anwohnern nicht gewollt worden“, sagte Bürgermeister Tim Grüttemeier, der den Bürgern bei dem Dialog ebenso Rede und Antwort stand wie der CDU-Stadtverbands- und Fraktionsvorsitzende, Jochen Emonds und der Ortsverbandsvorsitzende, Ben Grendel. Um das Überfahren des Borsteins zu verhindern, regte eine Bürgerin Poller an. Auf anderen Breiniger Straßen sei zu hohe Geschwindigkeit das Problem, meinten Anwohner von Augustastraße, Frankenstraße und Bertholdstraße.

 

Sie verwiesen darauf, dass auf Breiniger Spielstraßen vielfach die geltende Schrittgeschwindigkeit missachtet werde, und wünschten sich Schilder, die auf das einzuhaltende Schritttempo hinweisen, sowie verstärkte Geschwindigkeitskontrollen. Der Bürgermeister erklärte einmal mehr, dass die Stadt selbst keine Geschwindigkeitskontrollen durchführen könne, sondern diese in der Hand von Städteregion und Land NRW lägen.

 

Weitere Themen wie der Grünschnitt, der in dieser Jahreszeit teils im Dunkeln abgeliefert werden müsse, wurden angesprochen, und Bürger verblüfften die Politiker mit der Aussage, dass die 35-Liter-Mülltonne mehr Abfall aufnehmen könne als die 40-Liter-Tonne.

 

Beim Schlusswort des regen Bürgerdialogs widmete Ben Grendel sich noch einmal dem Verkehr – diesmal in ganz Stolberg: „Die derzeit vorhandenen Baustellen sollten wir nicht nur als Ärgernisse betrachten, sondern auch als Zeichen dafür, dass Stolberg auf einem guten Weg ist, seine Verkehrswege zu modernisieren“, appellierte der Ortsverbandsvorsitzende an die Bürger.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

CDU: Elektromobilität soll ausgebaut werden

Die Verwaltung soll eine flächendeckende Infrastruktur für Elektromobilität schaffen und ihre Anwendung forcieren. Das fordert die CDU in einem Antrag, über den morgen der Hauptausschuss entscheidet. Vorschläge der Bürger sollen dabei berücksichtigt werden. Beispiele für solche vorausschauende Maßnahmen seien Dorfinnenentwicklungskonzepte und der Ausbau von Mobilstationen. Darüber hinaus soll der Aufbau einer Elektroinfrastruktur in enger Abstimmung mit den Nachbarkommunen erfolgen. Ziel müsse zudem ein gesichertes Stromversorgungskonzept und der Aufbau einer Speicherinfrastruktur sein.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Platz sanieren und öfter öffnen

Am Glashütter Weiher soll sich in Zukunft einiges tun. Der Ausschuss für Sport, Kultur und Tourismus stimmt in seiner Sitzung den Vorlagen der Verwaltung zu. Auch Kinder ohne Verein sollen Platz nutzen.

Das Stadion Glashütter Weiher soll auch als Spiel- und Sportstätte für Kinder und Jugendliche geöffnet werden, die keinem Sportverein angehören.

 

Darüber diskutierte nun auch der Ausschuss für Schule, Kultur, Sport und Tourismus (ASKST). Von den Parteien wurde dies begrüßt. Mit dieser Idee sei man auf einem guten Weg. Und auch mit dem Stadion Glashütter Weiher zu starten, sei richtig, sagte SPD-Fraktionsvorsitzender Patrick Haas. Und Gabi Halili von den Linken meinte: „Diese Möglichkeit ist sehr sinnvoll. Vor allem in den Ferien.“

 

Dem schloss sich die CDU-Fraktion an, verwies jedoch darauf, dass der Schul- und Vereinssport durch die Öffnung nicht gestört werden dürfe.

 

Ein Einwand, der von Helge Pipoh, Schulleiter der Städtischen Gesamtschule Stolberg (SGS), unterstützt wurde. „Ab dem übernächsten Jahr haben wir vier Oberstufen. Da werden wir wohl auch auf das Stadion Glashütter Weiher angewiesen sein“, sagte er.

 

So wurde der Beschluss des Ausschusses, die Sportanlage montags bis freitags von 15 bis 19 Uhr für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre zu öffnen, mit einem Zusatz versehen. Dieser hielt fest, dass Schul- und Vereinssport Priorität haben sollen und deren Ablauf nicht behindert werden darf. Die Entscheidung war einstimmig.

 

Begrüßt wurde die Idee von Gerd Schnitzler, Vorsitzender des Stadtsportverbands, der auch die Sanierung des Stadions – ebenfalls Vorlage im ASKST – ansprach. „Für viele Sportler wird damit ein Traum wahr, an den sie nicht mehr geglaubt haben.“ Dem stimmte auch die Politik zu. Durch die Sanierung könne das Stadion Glashütter Weiher wieder zu einem Aushängeschild werden, so Hans Bruckschen von der CDU. Und Haas sagte „Das sind wir den Sportlern auch außerhalb des Fußballs schuldig.“

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

"Die Atsch ist kein vernachlässigter Stadtteil"

Bürgermeister Tim Grüttemeier weist Vorwürfe und Kritik der SPD-Fraktion zurück . Teure Maßnahmen umgesetzt.

„Es wäre für die künftige Zusammenarbeit im Rat wünschenswert, wenn die SPD wieder die gemeinsamen Erfolge in den Vordergrund rücken würde“, sagt Verwaltungschef Tim Grüttemeier (CDU) zu den Vorhaltungen der Stolberger SPD („unerledigte Kleinigkeiten ärgern sehr“/Ausgabe vom 1. Dezember) am Bespiel Atsch.

 

Die SPD suggeriere, dass dieser Ortsteil von der Stadtverwaltung vernachlässigt werde. Dieter Wolf werde als langjähriges Ratsmitglied für den Wahlkreis Atsch sowie als stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD mit den Worten zur Gemütslage der Bewohner zitiert, dass „die Atsch das Stiefkind“ sei. Dieser Darstellung tritt die Verwaltung der Kupferstadt entschieden entgegen. Sie erinnert an die Investitionen, die in der laufenden Legislaturperiode im Ortsteil getätigt worden sind.

 

Seit 2014 seien rund 9,5 Millionen Euro in der Atsch eingesetzt worden, um zahlreiche Projekte aus unterschiedlichen Bereichen anzustoßen: bei der Sanierung und Ausbau der Rhenaniastraße (2,4 Millionen Euro), der Sebastianusstraße (1,6 Millionen Euro), der Hammstraße (230  000 Euro) sowie der Bau des neuen Parkhauses am Stolberger Bahnhof (3,6 Millionen Euro) im Bereich der Verkehrsinfrastruktur.

 

„Lange verschleppt“

 

„Auch in anderen Bereichen wurden zum Teil lange verschleppte Maßnahmen angelassen und umgesetzt“, so Bürgermeister Grüttemeier weiter. Beispiele seien die Kinderspielplätze an der Kirche (20 000 Euro) und Hirschfeld (10 000 Euro), die Mehrzweckhalle Jahnstraße (600 000 Euro) sowie städtische Zuschüsse zur Sanierung des Aschenplatzes in der Hamm (45 000 Euro) und zum Ausbau des Kindergartens St. Sebastianus (210 000 Euro).

 

Als weitere Projekte vorgesehen und im Haushalt 2018 eingeplant seien: der Bau einer neuen Park-&-Ride-Anlage an der Haltestelle Schneidmühle (700 000 Euro) und der ersten Digitalen Fahrgastinformationstafeln im Stadtgebiet (360 000 Euro). „All diese Maßnahmen werden geplant, durchgeführt und begleitet von Mitarbeitern der Verwaltung, die motiviert und zuverlässig daran arbeiten, den Sanierungsstau, unter dem Stolberg lange Zeit zu leiden hatte, sukzessive aufzulösen“, so der Bürgermeister weiter: „Sie verdienen dabei die volle Unterstützung des Rates, und es spricht nicht sehr für eine fundierte Kenntnis der aktuellen Sachlage und der vergangenen Entwicklung, wenn die SPD die Atsch heute als ‚vernachlässigtes Gebiet‘ bezeichnet“, so Grüttemeier.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Quantensprung im Stolberger Gewerbegebiet

Megaschnelles Internet bis zu 1 Gbit/s im Camp Astrid in Betrieb genommen. Das füllt sich: Weitere 11 700 Quadratmeter Grundstücke vermarktet.

Spannende Geschichte im Gewerbegebiet Camp Astrid: Das orangefarben ummantelte Glasfaserkabel wird mittels eines Kissens aus Druckluft in das Leerrohr geschoben, erklärt Thomas Neugebauer, Geschäftsführer der RelAix Networks. Foto: J. Lange
Spannende Geschichte im Gewerbegebiet Camp Astrid: Das orangefarben ummantelte Glasfaserkabel wird mittels eines Kissens aus Druckluft in das Leerrohr geschoben, erklärt Thomas Neugebauer, Geschäftsführer der RelAix Networks. Foto: J. Lange

Heute hat Michael Eßers einen Notartermin für das nächste Grundstücksgeschäft, gestern erlebte der Geschäftsführer der Camp Astrid GmbH eine Premiere der ultraschnellen Art. Schnelles Internet mit Bandbreiten von zunächst bis zu einem Gbit/s im Up- und Download gehören nun in dem Stolberger Gewerbegebiet zum Alltag. Und bei entsprechender Technik sind zukünftig sogar bis zu 800 Gbit/s machbar, sagt Thomas Neugebauer. Der Geschäftsführer der Aachener „RelAix Networks GmbH“ hat auf Stolberg gesetzt und 120 000 Euro investiert in den Glasfaseranschluss von Camp Astrid.

 

Der zweimonatigen Verlegung der Verkabelung gingen gut zwei Jahre Planungsphase voraus. Damals hat Michael Eßers bei dem Aachener Unternehmen an die Türe geklopft, um einen Partner für das dringend erforderliche technische Update des Gewerbegebiets zu finden. Schnell wurden sich Eßers und Neugebauer einig, denn schon 2015 bekam die Vermarktung des bis dato vor sich hindümpelnden Angebotes an Gewerbeflächen frischen Wind. Mittlerweile kann man fast schon von einer Art „Goldgräber-Stimmung“ sprechen. Denn der nördliche Teil des Camps ist fast komplett vermarktet oder zumindest reserviert.

 

Am kommenden Donnerstag wird Eßers im Ausschuss für Wirtschaftsförderung einen Sachstand zur Vermarktung der insgesamt 23 Hektar nutzbare Gewerbefläche in dem 40 Hektar großen Waldgebiet geben. In den ersten sechs Jahren siedelten sich fünf Unternehmen dort an. Zwischen 2014 und 2016 wurden 24 200 Quadratmeter an 12 Firmen veräußert. In diesem Jahr hält der Run aufs Gewerbegebiet an. Sieben Grundstücksverkäufe mit 11 700 Quadratmeter sind beurkundet – ohne den für heute terminierten Verkaufstermin. Und mit zwei weiteren Interessenten ist Michael Eßers ebenfalls fast schon auf dem Weg zum Notar. Eine Elektronikfirma mit 15 Mitarbeitern, eine Medienagentur und ein Landschaftsbauer mit 16 Mitarbeitern wollen in der ersten Hälfte des nächsten Jahres im Camp ihren Betrieb aufnehmen.

 

Eine Bauunternehmung expandiert am Standort, eine weitere mit fünf Mitarbeitern wurde hinzugewonnen. Ein Düngemittelentwickler plant den Neubau für 2018. Ein Fiberglasproduzent möchte bis 2019 neben seinem Umsatz die Mitarbeiterzahl auf 16 verdoppeln. Mit einem Schilderproduzenten steht man kurz vor dem Vertragsabschluss, und für drei weitere potenzielle Kunden soll der Aufsichtsrat innerhalb der nächsten drei Monate sein Plazet geben. Zehn Reservierungen umfassen ein Volumen von vier Hektar. „Es sieht hier oben im Moment noch leer aus“, sagt Eßers. „Aber das wird bald ganz anders aussehen.“

 

Derweil verfolgt der Camp-Geschäftsführer interessiert gemeinsam mit Vertretern angesiedelter Unternehmen, Wirtschaftsförderin Nathalie Malekzadeh und Bürgermeister Tim Grüttemeier, was Einblasen bedeutet: das Einschieben des Glasfasers in bereits verlegte Leerrohre mittels eines Druckluftkissens. Thomas Neugebauer gewährt gerne Einblicke in die hochmoderne Technik, die ein „Quantensprung“ im Vergleich zum Internetanschluss aus den Anfängen des Gewerbegebietes bedeutet. „Damals war ein Unternehmen froh, wenn es auf zwei bis fünf Mbit/s im Download kam“, sagt Grüttemeier. Heute sind neun Unternehmen bei RelAix Networks unter Vertrag – „mit jeweils 500 Mbit/s“, sagt Neugebauer und betont, dass nicht nur mehr Leistung möglich sind, sondern auch alle weiteren Grundstücke in dem Gewerbegebiet an das Glasfaserkabel bis in die hinterste Ecke ihres Betriebsgebäudes angeschlossen werden können. FTTH – Fibre To The Home oder Glasfaser bis in die Wohnung – nennen die Fachleute das, was der Bürgermeister als ein wichtiges Vermarktungsargument für das Gewerbegebiet bezeichnet. „Unternehmen fragen heute nicht mehr zuerst nach der Gewerbesteuer, sondern nach dem Internetanschluss“, sagt Grüttemeier.

 

Dass der Glasfaseranschluss im Camp möglich wurde, ist auch der Regionetz zu verdanken. „Wir dürfen ihre Infrastruktur nutzen, um die Verbindung zwischen unseren Leitungen bei Eschweiler und dem Gewerbegebiet herzustellen“, so Neugebauer, dessen Unternehmen nicht nur regional verankert, sondern international an den wichtigen Knotenpunkten in Düsseldorf, Frankfurt und Amsterdam vertreten ist. Dem Anschluss von Camp Astrid ans rasant schnelle weltweite Netz entgegen kamen die breiten Grünstreifen entlang der Grundstücke. „Nur die Querungen der Fahrbahnen bereiteten echte Probleme“, plaudert Neugebauer aus dem Nähkästchen. Denn der 90 Zentimeter dicke Betonunterbau stammt noch aus belgischen Militärzeiten: Panzerstraßen halt.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Identifikation mit Schulstandort im Namen verankert

Die Stolberger Gesamtschulen ändern ihre Bezeichnungen. Nun fehlt nur noch die Zustimmung des Rates. Gültig ab dem 1. Januar.

Noch ist dieses Schild in der Breslauer Straße zu sehen. Ab dem 1. Januar soll dort die Kupferstädter Gesamtschule sein. Foto: Sonja Essers
Noch ist dieses Schild in der Breslauer Straße zu sehen. Ab dem 1. Januar soll dort die Kupferstädter Gesamtschule sein. Foto: Sonja Essers

Es ist erst wenige Wochen alt: das Schild vor der Neuen Gesamtschule Stolberg. Nach den Sommerferien wurde es vor der Schule aufgestellt und dürfte schon bald wieder verschwinden. Der Grund: Aus der Neuen Gesamtschule Stolberg soll künftig die Kupferstädter Gesamtschule werden und die Städtische Gesamt schule Stolberg soll bald schon den Namen Städtische Gesamtschule Stolberg (SGS) – Auf der Liester führen.

 

Die ehemalige Sekundarschule in der Breslauer Straße wurde durch den Rat der Stadt Stolberg in eine Gesamtschule umgewandelt, ein Name für die zukünftige Schule wurde damals – Ende 2016 – allerdings noch nicht festgelegt. Der Schulträger – also die Stadt Stolberg – kann den Namen seiner Schulen jederzeit ändern. Die Bedingung: Jede Schule muss in ihrer Bezeichnung den Schulträger, die Schulform und die Schulstufe angeben. Es muss allerdings darauf geachtet werden, dass sich der Name der Schule von dem anderer Schulen am gleichen Ort unterscheidet. Durch den Namenszusatz „Städtische Gesamtschule“ bei einer Schule könnte also der Eindruck entstehen, dass sich die andere Gesamtschule nicht in städtischer Trägerschaft befindet. Es sei denn, diese Schule trägt in ihrem Namen ebenfalls einen Hinweis auf die städtische Trägerschaft.

 

So wurden beide Gesamtschulen aufgefordert, sich neue Namen für ihre Schule zu überlegen. An der Städtischen Gesamtschule Stolberg entschieden sich Lehrer- und Schulkonferenz für den Zusatz „SGS – Auf der Liester“. Ein Grund für die Entscheidung: Der örtliche Bezug zur Liester. Außerdem könne auf diese Weise auch das schulische Leitbild „Stark in Bildung – Gemeinsam in Vielfalt – Selbstverantwortlich im Leben“ erhalten bleiben, teilte Schulleiter Helge Pipoh mit.

 

In der Breslauer Straße entschied man sich, künftig den Namen Kupferstädter Gesamtschule zu tragen. Dem ging ein Verfahren voraus, an dem Schüler, Lehrer und Eltern teilnahmen. Sie reichten Vorschläge ein, mit denen sich dann zunächst die Lehrer- und später auch die Schulkonferenz auseinandersetzte. In den Diskussionen sei deutlich geworden, dass es für die noch heranwachsende Schule derzeit noch nicht möglich sei, sich auf ein pädagogisches oder menschliches Leitbild festzulegen. „Der Name einer Schule ist mehr als nur ein Schild über der Tür. Er ist identitätsstiftend“, teilte Schulleiter Jörg Klein mit. Aus diesem Grund entschied man sich dazu, die Verbundenheit zu Schulträger und Heimatstadt in den Vordergrund zu stellen. Schließlich habe man auch das Ziel, die Stadt ein Stück weit mitzugestalten. „Das ist ein Name, hinter dem wir auch stehen können“, sagte Klein, der den Prozess als interessant und lebendig definierte.

 

Das Thema steht auch in der heutigen Sitzung des Ausschusses für Schule, Kultur, Sport und Tourismus (ASKST) auf der Tagesordnung. Die Mitglieder können dem Rat die Änderung der beiden Namen empfehlen. Dieser entscheidet in seiner Sitzung am Dienstag, 12. Dezember, darüber, ob die Änderung ab dem 1. Januar eintreten wird, oder nicht.

 

Der Ausschussvorsitzende Jochen Emonds begrüßte die Entscheidungen der beiden Gesamtschulen. Für die entstehenden Kosten für die Änderung der Namensschilder, der Briefköpfe und für die Anschaffung der schuleigenen Stempel und Dienstsiegel stehen Haushaltsmittel zur Verfügung.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Fahrt der FU Stolberg am 04.11.2017 nach Leuven

Die Frauen Union Stolberg hat am Samstag, den 04.11.2017, ihren alljährlichen Ausflug durchgeführt. Wie bereits im vergangenen Jahr, hat man sich auch in 2017 für eine Städtetour entschieden, in diesem Jahr wählte man die Stadt Leuven in unserem Nachbarland Belgien aus. So machte man sich um 9.00 Uhr auf den Weg und erreichte nach 1,5 Stunden Busfahrt die historische Stadt. Gemeinsam gingen die Ausflügler zunächst zum Grote Markt und bestaunten das Rathaus, sicherlich das beeindruckendste Gebäude, das diese Stadt zu bieten hat. Beeindruckend ist ebenfalls die stattliche Anzahl an Kirchen, allen voran die Sint Pieterskerk, die sich ebenfalls am Grote Markt befindet. Weiter gibt es die Sint-Michielskerk, Sint-Jan-de-Doperkerk, Sint-Kwintenskerk usw. Leuven bietet in kultureller Hinsicht eine Vielzahl an Möglichkeiten z. B. den Besuch eines Museums, der Schatzkammer oder auch die Erkundung der Stadt per Fahrrad. 

Doch auch in kulinarischer Hinsicht ist diese Stadt eine Reise wert, ist doch für jeden Geschmack etwas zu finden. Ob man eine der bekannten Bierbrauereien besucht oder die bekannten belgischen Waffeln genießt, ein Besuch dieser Stadt lohnt sich auf jeden Fall. 

CDU: „ Zuschüsse für SkM, SkF und AWOwerden ausgeweitet!“ –Träger der Sozialarbeit werden in ihrer guten Arbeit weiter unterstützt!

Die CDU wird in der Sitzung des Ausschusses für Soziales und Generationengerechtigkeit am 28.11.2017 Haupt-und Finanzausschuss sowie Rat empfehlen, die Zuschüsse für die Träger der Sozialarbeit ab dem Jahr 2017 zu erhöhen.

„Durch ihre wichtige Arbeit mit und für Menschen in Stolberg leisten der Sozialdienst katholischer Frauen, der Sozialdienst katholischer Männer und die Arbeiterwohlfahrt einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft“ erläutert Ludwig Hahn, Sprecher der CDU-Fraktion im Ausschuss für Soziales und Generationengerechtigkeit, die Erhöhung der Zuschüsse.

 

Die drei Träger der Sozialarbeit hatten zuletzt im Jahr 1998 eine Erhöhung der Zuschüsse erhalten. Die damals gewährten Summen sind mittlerweile nicht mehr auskömmlich. Mit den Zuschüssen finanzieren die drei Träger ihre Personalkosten für ihre vielzähligen Aufgaben –darunter fallen unter anderem gesetzliche Betreuungen, sozialpädagogische Familienhilfe, Fragen rund um Schwangerschaft und Geburt, die Suche nach einer Tagesmutter sowie intensive Einzelbetreuung.

 

Aber auch allgemeine Sozialberatung, Hilfe beim Einkauf, bei Behördengängen, Hausaufgabenhilfe und ambulant betreutes Wohnen zählen zu den Leistungen, die für die Bürgerinnen und Bürger in Stolberg erbracht werden. Auch Familienpatenschaften werden in Kooperation mit dem Bethlehem Gesundheitszentrum übernommen. An der Vielseitigkeit und Menge der Aufgaben erkennt man die Wichtigkeit der Träger von Sozialarbeit für unsere Gesellschaft. Sie sind ein fester Bestandteil des sozialen Netzes unseres Landes, das dafür sorgt, dass niemand allein und ohne Hilfe bleibt. Der Zuschuss für die Arbeiterwohlfahrt wird deshalb von 8.947,61 € um 1.448,58 € auf 10.396,19 € erhöht, der Zuschuss für den Sozialdienst katholischer Frauen von 28.121,05 € um 11.076,61 €auf 39.197,66 €und der Zuschuss für den Sozialdienst katholischer Männer von 17.895,22 € um 7.424,90 € auf 25.320,12 €. Zur Verwendung der Mittel legen die Träger einen jährlichen Verwendungsnachweis vor.

 

„Es ist wichtig, dass wir das Thema nach fast zwei Jahrzehnten jetzt anpacken, damit die Träger der sozialen Arbeit auch weiterhin eine so hervorragende Arbeit in unserer Stadt leisten können“, erklärt der CDU-Partei-und Fraktionsvorsitzende Jochen Emonds die Haltung seiner Fraktion.

Land trägt Mehrkosten bei Talachsen-Umbau

Mit zusätzlichen 1,093 Millionen Euro bedenkt Städtebauministerin Ina Scharrenbach (CDU) die Kupferstadt. „Es lohnt sich doch, über die reine Antragstellung hinaus den Kontakt zu Bezirksregierung und Ministerium zu suchen“, sagt Tim Grüttemeier. Der Bürgermeister führte im Herbst eine Delegation aus Düsseldorf und Köln zu den laufenden und geplanten Projekten der Talachse Innenstadt, die das Land bereits mit rund 1,3 Millionen Euro gefördert hat. Dabei erläuterte der Technische Beigeordnete Tobias Röhm die an Bastinsweiher, Kaiserplatz und vor allem Rathausstraße aufgrund des belasteten Untergrundes anfallenden Mehrkosten von gut 1,1 Millionen Euro. Musste Stolberg bislang davon ausgehen, mit dem bewilligten Budget auskommen und die Mehrkosten selbst schultern zu müssen, so legte Scharrenbach jetzt aus nicht abgerufenen Mitteln für dieses Jahr die 1,093 Millionen Euro für Stolberg nach. Insgesamt wurden 3,87 Millionen Euro an neun Kommunen verteilt.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Viele "Baustellen" angesprochen

Beim Bürger-Dialog in Dorff, Büsbach, Liester und Münsterbusch gibt es viele Anregungen

Nicht lange bitten ließen sich jetzt die Besucher, die am Bürgerdialog des CDU-Ortsverbandes Dorff, Büsbach, Liester, Münsterbusch teilgenommen hatten. Schließlich wollte man auf zahlreichen Fragen eine Antwort wissen und kam demnach zügig zur Sache.

 

Geleitet wurde die Versammlung vom Vize-Vorsitzenden des CDU-Stadtverbandes, Siegfried Pietz, der in den Sachfragen von Bürgermeister Tim Grüttemeier unterstützt wurde.

 

Begonnen hatte die Fragestunde damit, dass Grüttemeier noch einmal die Projekte Sanierung des Sportstadiums Glashütter Weiher und der Grundschule Prämienstraße sowie Anlegung eines Parks im Bereich Eburonenweg darstellte. Diese Vorhaben wurden von den Anwesenden einstimmig begrüßt. Beklagt wurde nur der derzeitige Zustand der Duschen in den Umkleideräumen des Stadions. Diese müssten dringend repariert werden, so ein Bürger.

 

Beklagt wurde von Bürgerseite auch der derzeitige Zustand des früheren Anwesens Bürsmeier, an der Ecke Atzenach/Konrad-Adenauer-Straße. Das Anwesen sei nur noch eine Bauruine, man habe dort sogar Ratten beobachtet. Der Bürgermeister stellte dar, dass eine Neubebauung eine privatrechtliche Sache sei.

 

Die Eintrittspreise für Senioren im Schwimmbad Glashütter Weiher fand ein anderer Besucher zu hoch. Grüttemeier versprach eine Überprüfung der derzeitigen Preissituation. In Dorff an der Marienstraße hat man (wie berichtet) das Eichenholzkreuz zerstört, beklagten drei Dorffer Bürger. Die Pflasterung des Höhenkreuzweges machte einem anderen Bürger Probleme. Er bezeichnete einige Bereiche der dortigen Betonsteinpflasterung als marode und dringend sanierungsbedürftig.

 

Wege zugewachsen

 

Laut Anregung eines anderen Besuchers sollte der Neubaubereich Rotsch und der Geschwister-Scholl-Platz auf der Liester an den öffentlichen Nahverkehr angeschlossen werden. Aber es wurden nicht nur Münsterbuscher oder Büsbacher Themen angesprochen. So wurde zum Beispiel der schlechte Zustand der Wege auf dem Friedhof Buschmühle beklagt. „Die Wege sind zugewachsen und die Gräber nur schwer erreichbar“, meinte ein Besucher, der Pflegemaßnahmen empfahl.

 

Eine Beleuchtung der Wurstbrücke am Steinweg zur besseren, öffentlichen Kontrolle, forderte ein anderer Besucher, der durch diese Maßnahme unter anderem das Ablagern von Müll in den Vichtbach erschweren will. Laut Grüttemeier bessere sich die Situation eh grundlegend, wenn in diesem Bereich der angestrebte Quartiersplatz eingerichtet sei.

 

Abgeschlossen wurde die Versammlung mit Fragen zum voraussichtlichen Ende der Bauarbeiten in der Rhenaniastraße und dem Zustand der Bühne in der Atscher Mehrzweckhalle Jahnstraße: So terminierte der Bürgermeister den Abschluss der Bauarbeiten Rhenaniastraße für Mai kommenden Jahres und versicherte dem Fragesteller bezüglich Bühne Mehrzweckhalle, das fehlende Bühnenteile oder eine gesamte Bühne auch vorübergehend aus den anderen, ähnlichen Einrichtungen entliehen werden könnten.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Bank für die Mitfahrer jetzt auch in Werth

Das Angebot soll Menschen ansprechen, die nicht mobil sind. Senioren oder auch junge Leute , die kein eigenes Auto besitzen, aber einkaufen wollen.

In Werth gibt es bereits eine Mitfahrerbank, auf der Menschen warten können, die eine Mitfahrgelegenheit suchen. Dort kann man verschiedene Ziele angeben. Foto: S. Essers
In Werth gibt es bereits eine Mitfahrerbank, auf der Menschen warten können, die eine Mitfahrgelegenheit suchen. Dort kann man verschiedene Ziele angeben. Foto: S. Essers

Infrastruktur und Nahversorgung in Werth lassen sich auf zwei verschiedene Weisen betrachten. Pessimisten könnten anführen, dass es dort weder eine ausreichende Busverbindung in die umliegenden Dörfer, noch ein Lebensmittelgeschäft gibt. Und in beiden Punkten hätten sie vollkommen recht. Dann gibt es allerdings auch noch die Optimisten. Zu ihnen gehören Rita Felden, Adolf Konrads, Ralf Hennen, Roland Gillessen und Udo Rüttgers. Sie haben sich nämlich für ein Projekt eingesetzt, das es in dieser Form in Stolberg bisher noch nicht gegeben hat: die Mitfahrerbank.

 

Seit Mitte September gibt es vor der alten Schule in Werth ein Exemplar. Das Pendant ist am Netto-Markt im benachbarten Gressenich zu finden. Weitere Bänke könnten in Zukunft folgen, zeigt sich auch Stolbergs Technischer Beigeordneter Tobias Röhm optimistisch. Doch von vorne.

 

Für alte und junge Leute

 

Was ist eine Mitfahrerbank? Eine Mitfahrerbank spricht die Menschen an, die nicht besonders mobil sind. Das können beispielsweise junge Leute sein, die sich kein Auto leisten können oder auch ältere Menschen, die ihre Einkäufe erledigen möchten, aber keinen Wagen besitzen.

 

„Es ist ein Angebot, das es zusätzlich zum öffentlichen Verkehr gibt. So können die Menschen in Werth mobiler und flexibler sein“, sagt Udo Rüttgers, Vorsitzender der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CAD) in Stolberg. Gemeinsam mit den Mitgliedern des zuständigen CDU-Ortsverbands entstand die Idee. „Wir wussten, dass es in der Eifel bereits Bänke gibt und hielten das für eine gute und umsetzbare Sache“, sagt Rüttgers.

 

Alte Bank genutzt

 

Da es vor der alten Schule in Werth bereits eine Bank gab, schlug Rita Felden vor, diese als Mitfahrerbank umzufunktionieren. Ein entsprechender Antrag ging in den Stolberger Stadtrat, und seit Mitte September wird die Mitfahrerbank in Werth genutzt.

 

Wie funktioniert eine Mitfahrerbank? Dass diese Frage nicht so banal ist, wie sie im ersten Moment scheint, weiß Ralf Hennen zu berichten. „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es viele Leute gibt, die das System noch nicht verstanden haben“, sagt er. Wer eine Mitfahrerbank nutzen möchte, muss eigentlich nicht allzu viel beachten. Für den Nutzer gilt: Die Richtungsschilder in die gewünschte Fahrtrichtung umklappen, Platz nehmen und so lange warten, bis jemand mit seinem Pkw anhält.

 

Hält jemand an, erklärt man ihm das Ziel. „Wir hoffen, dass sich das Projekt herumspricht und vor allem gut angenommen wird“, sagt Rüttgers. Auch Ängste wollen die Initiatoren den Bürgern gerne nehmen. „Natürlich sollte man nur zu Menschen ins Auto steigen, die man kennt. Aber das ist in einem Dorf ja meistens der Fall“, sagt Rita Felden.

 

Unterstützung gab es bei diesem Projekt auch von der Stolberger Verwaltung. „Wir haben dieses Projekt gerne unterstützt, weil es gerade im ländlichen Raum ein zusätzliches Mobilitätsangebot ist“, sagt Tobias Röhm. Wer die Mitfahrerbank nutzen möchte, kann übrigens nicht nur den Supermarkt in Gressenich als Ziel angeben, sondern sich auch ins Stolberger Zentrum, nach Mausbach oder sogar ins benachbarte Eschweiler mitnehmen lassen. Dort gibt es zwar noch keine Mitfahrerbank, dafür hat man in anderen Kommunen in der Städteregion bereits Erfahrungen mit diesem Projekt sammeln können.

 

In der Gemeinde Simmerath gibt es mittlerweile seit Mai dieses Jahres zwei Exemplare: eins in Rollesbroich und eins in Erkensruhr. Sie wurden als Ergänzung des ÖPNV angeschafft. Momentan setze man sich damit auseinander, wie die Mitfahrerbänke von der Bevölkerung angenommen werden, sagt André Koll von der Strukturabteilung der Gemeinde Simmerath. Keine einfache Aufgabe. Schließlich gebe es keine Zahlen, die darstellen, von wie vielen Personen die Mitfahrerbänke tatsächlich genutzt werden. „In Rollesbroich gehe ich selbst regelmäßig vorbei und sehe, dass die Schilder bewegt wurden“, sagt Koll. Im Austausch mit den beiden Ortsvorstehern sei herausgekommen, dass die Bänke gut angenommen würden.

 

Sieben Bänke in Baesweiler

 

Wäre dies tatsächlich der Fall, könnte es sein, dass noch weitere Exemplare in der Gemeinde Simmerath aufgestellt würden. Insgesamt sieben Mitfahrerbänke gibt es in Baesweiler. Alle Ortsteile sind Anfang dieses Jahres mit einer Bank ausgestattet worden. So soll vor allem in den kleineren Ortsteilen die Verbindungen zu den größeren Orten wie Setterich oder Baesweiler gewährleistet werden. „Die Resonanz ist grundsätzlich positiv“, sagt Birgit Kremer-Hodok, die sich bei der Stadt Baesweiler um die Öffentlichkeitsarbeit kümmert. Auf eine solche Entwicklung hofft man nun auch in Werth. „Es ist eine Zukunftsidee und wir hoffen, dass sie noch viele Anhänger findet“, meinen Felden und Rüttgers.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Edith Nolden ist Vorsitzende

Die Frauen-Union Stolberg wählt den Vorstand neu. Rückblick auf Aktionen der vergangenen Monate. Im Wahlkampf Unterstützung geleistet.

Der neue Vorstand der Frauen Union und der CDU-Parteivorsitzende Jochen Emonds
Der neue Vorstand der Frauen Union und der CDU-Parteivorsitzende Jochen Emonds

„Frau und Politik geht immer besser zusammen“, versicherte die alte und neue Vorsitzende, Edith Nolden, der örtlichen CDU-Frauen Union, als sie sich für ihre Wiederwahl bedankte.

 

Wenige Minuten zuvor hatte die 66-jährige, ehemalige Friseurin, bei der Jahreshauptversammlung im Parkhotel Hammerberg alle 14 abgegeben Stimmen auf sich vereinigen können. Edith Nolden nimmt mit diesem einstimmigen Wahlergebnis ihre fünfte, auf zwei Jahre begrenzte Amtszeit in Angriff.

 

Ebenso einstimmig und hervorragend fiel das Wahlergebnis für ihre beiden Stellvertreterinnen, Brigitte Knauff-Kirch und Gerlinde Bläsius, aus. Brigitte Knauff-Kirch ist dabei in Doppelfunktion tätig. Schließlich bekleidet sie auch das Amt der Geschäftsführerin.

 

Begonnen hatte die Versammlung mit einem Bericht von Dr. Patricia Peill, die die Besucher mit ihrer Tätigkeit im Landtag von NRW vertraut machte. Peill, die in Wien Volks- und Betriebswirtschaft studiert hat, gehört seit Juni dieses Jahres als CDU-Abgeordnete dem neuen Landtag an und kümmert sich dort unter anderem um die Bereiche Landwirtschaft, strukturelle Entwicklung des ländlichen Raumes, Heimat und Verkehr.

 

Danach informierten Brigitte Knauff-Kirch und Edith Nolden über die Aktivitäten der Frauen-Union im vergangenen Jahr. Nicht zuletzt im Landtags- und Bundestagswahlkampf. Ferber standen gesellschaftspolitische Themen im Vordergrund der Jahresarbeit. Laut Nolden gehörten dazu das Engagement für ein Verbot von Burka und Niqab, der Einsatz für Lohngerechtigkeit zwischen Mann und Frau sowie die Förderung der christdemokratischen Familienpolitik und die Gleichstellung von Frauen in allen Lebensbereichen.

 

Thema war auch die Beteiligung der CDU-Frauen am Weltgebetstag sowie dem Frühlings- und dem Weinfest auf dem Kaiserplatz. Aber auch das Gesellige kam nicht zu kurz. So veranstaltete man kürzlich eine Tagestour in das belgische Löwen. Von Mitgefühl und Hilfsbereitschaft war die Aktion geprägt, als man im vergangenen Jahr in der Adventszeit die kleinen Patienten der Kinderstation des Bethlehem Krankenhauses beschenkte.

 

Bevor Edith Nolden mit den Worten: „Bei vielen von uns angeregten Themen ist Bewegung zu spüren. Aber um nachhaltige Veränderungen zu erreichen, müssen wir weiter kämpfen“, ihren Jahresbericht schloss, bedankte sie sich bei der anwesenden Kreisvorsitzenden der Frauen Union Josefine Lohmann, der CDU-Stolberg, der örtlichen Jungen Union und der örtlichen CDA für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit.

 

Neben Edith Nolden, Gerlinde Bläsius und Brigitte Knauff-Kirch gehören zum neuen Vorstand Ute Pfeiffer (stellvertretende Geschäftsführerin) sowie als Beisitzer Saskia Bläsius, Angelika Delzepich, Liesel Ganser, Simone Grasser-Thiermann, Astrid Hinze, Doris Kaldenbach, Ulrike Königsfeld, Caroline Sieven und Karina Wahlen.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Schubkarren als Hilfe für die Gräberpflege angeschafft

Im vergangenen Frühjahr beauftrage der Hauptausschuss die Stadt Stolberg zu prüfen, inwieweit Transporthilfen auf den Friedhöfen zur Verfügung gestellt werden können. Initiator für den gestellten Antrag im Hauptausschuss war der CDU Ortsverband Stolberg Mitte.

Von links nach rechts zu sehen sind Eberhard Koslowski, Joachim Offermann, Carolin Sieven, Hans-Josef Siebertz und Udo Rüttgers.
Von links nach rechts zu sehen sind Eberhard Koslowski, Joachim Offermann, Carolin Sieven, Hans-Josef Siebertz und Udo Rüttgers.

Das Augenmerk legte der Ortsverband dabei zunächst auf den Friedhof Bergstraße. Rechtzeitig zu Allerheiligen hat die Stadt Stolberg daraufhin Transporthilfen in Form von Schubkarren auf dem Friedhof Bergstraße installiert.

 

Seit Errichtung erfreuen sich diese schon jetzt reger Nutzung und insbesondere vor Allerheiligen standen sie kaum in der Station. Der Friedhof Bergstraße ist der größte und weitläufigste Friedhof in Stolberg. Zusätzlich erschweren steile Wege und Hanglagen den Friedhofsbesuchern das Arbeiten an den Gräbern. „Die Schubkarren sind eine große Hilfe, besonders für die älteren Friedhofsbesucher, um Pflanzen, Erde und Laub auf dem Gelände zu transportieren“, erklärt Hans-Josef Siebertz, Ratsmitglied.

 

Insgesamt wurden sechs Schubkarren aufgestellt, jeweils zwei am Eingang Obere-Donnerberg-Straße, Halsbrech sowie Krankenhausparkplatz. Die Funktionsweise ist ähnlich der eines Einkaufswagens. Mittels eines Zwei-Euro-Stücks als Pfand lässt sich die Schubkarre aus der Halterung entnehmen. „In der Bundesrepublik gibt es schon an einigen Friedhöfen die Transporthilfen. In Stolberg ist das jetzt ein Test. Wenn sie weiter so gut angenommen werden, möchten wir eine Ausweitung des Angebots auf andere Friedhöfe beantragen“, so Sieven, Vorsitzende CDU Ortsverband Stolberg.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Mausbacher Kita wird um zwei Gruppen erweitert

Hauptausschuss und Rat diskutieren in ihrer nächsten Sitzung über die Bereitstellung entsprechender Mittel . CDU stimmt zu.

Die Kita im Rektor-Soldierer-Weg in Mausbach soll um zwei Gruppen, in denen 30 Kinder Platz haben, erweitert werden. Foto: J. Lange
Die Kita im Rektor-Soldierer-Weg in Mausbach soll um zwei Gruppen, in denen 30 Kinder Platz haben, erweitert werden. Foto: J. Lange

Die Kindertagesstätte am Rektor-Soldierer-Weg in Mausbach soll um ein Gebäude mit zwei Gruppen für 30 Kinder erweitert werden. Für den Ausbau der Betreuungsplätze für Kinder von null Jahren bis zum Schuleintritt stellt der Bund den Kommunen in Nordrhein-Westfalen Mittel in Höhe von rund 240 Millionen Euro zur Verfügung. Diese Mittel können die Kommunen in zusätzliche Betreuungsplätze und deren Erhaltungsmaßnahmen investieren. Bedarf gibt es auch in Stolberg.

 

Aus diesem Grund wurde der Kupferstadt eine Fördersumme von 768 313 Euro reserviert. Die Bedingung: Bis zum 10. Januar muss dem Landesjugendamt ein Förderantrag vorliegen, der vollständige Entwurfszeichnungen, einen Bauzeitenplan und eine detaillierte Kostengliederung enthält. Ansonsten könnten die Mittel anderweitig vergeben werden. Eigentlich kein Problem, oder doch? Da die erforderlichen Beschlüsse im vorhandenen Zeitfenster nicht umzusetzen seien, wurde eine Dringlichkeitsentscheidung getroffen, damit die reservierten Mittel nicht verfallen. „Deshalb müssen wir nun auf die Tube drücken, damit wir die Mittel bekommen, die uns zustehen“, sagt Jugenddezernent Robert Voigtsberger. In der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses und des Rates am Dienstag, 14. November, wird deshalb darüber entschieden, ob die Dringlichkeitsentscheidung genehmigt und so 40 000 Euro für die weiteren Schritte bereitgestellt werden.

 

Das Geld ist nötig, um den Förderantrag umsetzen zu können. Schließlich gibt es bis zur Antragstellung noch einiges zu tun. Zunächst einmal müssen die Eigenschaften des Baugrundes überprüft werden. Dazu muss unter anderem die Frage geklärt werden, ob der frühere Bergbau Auswirkungen auf das Gelände hatte. „Das ist eine sehr ins Detail gehende Aufgabe“, sagt Voigtsberger. In seiner Sitzung am Donnerstag, 16. November, stimmt der Bau- und Vergabeausschuss zudem im nichtöffentlichen Teil der Sitzung darüber ab, welches Architekturbüro den Auftrag für den Neubau erhält. Laut Informationen unserer Zeitung soll es sich um ein Büro aus Aachen handeln. Auch diese Vergabe wird als dringliche Entscheidung gehandhabt. So entscheiden die Ausschussmitglieder, ob diese genehmigt wird, oder nicht. Für diese Arbeitsschritte seien eigentlich mehrere Monate erforderlich. Es zähle also jeder Tag, heißt es in den Ausschussunterlagen. Getroffen wurden die Dringlichkeitsentscheidung im Rat von Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier und Dina Graetz (Bündnis 90/Die Grünen) und im Vergabeausschuss von Grüttemeier und Peter Jussen.

 

Warum der Ausbau in Mausbach erfolgt? Mausbach gehört – wie Gressenich, Schevenhütte, Werth, Vicht/Breinigerberg und Zweifall – zum Sozialraum Süd. Damit die Verwaltung dort den Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder ab einem Jahr erfüllen kann, müssen die Betreuungsplätze ausgebaut werden. Diese Erweiterung wurde bereits im Jugendhilfeplan festgehalten. In der Kita im Rektor-Soldierer-Weg reichen die Betreuungskapazitäten für Kinder zwischen drei und sechs Jahren nicht aus. Zudem sei die Nachfrage für Betreuungsplätze für Kinder ab einem Jahr enorm gestiegen, so dass die Kita diesen mit ihrer Kleinstkindergruppe, die zehn Plätze umfasst, nicht erfüllen könne, wie aus den Ausschussunterlagen hervorgeht. Die Verwaltung ist der Meinung, dass dort ein Bedarf an U2-Betreuung vorhanden sei.

 

„Wir hätten die Fördermittel auch für andere Maßnahmen verwenden können. Aber für uns war dies die beste Möglichkeit, das Geld abzurufen. Außerdem können wir den Familien in den südlichen Stadtteilen so ein zusätzliches Betreuungsangebot anbieten“, sagt Voigtsberger. Zu den „anderen Maßnahmen“ gehört unter anderem die Kindertagesstätte in der Spinnereistraße. Diesbezüglich laufe momentan die Ausschreibungsphase, sagt Voigtsberger. Er ist nicht der Meinung, dass der Prozess im Rektor-Soldierer-Weg „zu schnell gehe“. „Wir passen uns den Rahmenbedingungen an und der Zeitpunkt war sehr günstig“, sagt er.

 

Die CDU-Fraktion wird dem Vorhaben in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses zustimmen. Das teilte sie nun in einer schriftlichen Stellungnahme mit. Mit der Zustimmung unterstreiche man die zentrale Bedeutung Mausbachs im Sozialraum Süd. „Die Zahlen zeigen, dass eine Anpassung des Betreuungsangebots dringend erforderlich ist“, meint auch der Fraktionsvorsitzende der Stolberger CDU, Jochen Emonds.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

CDU stimmt für die Genehmigung der dringlichen Entscheidung des Bürgermeisters, um den Bau einer zweigruppigen Kita in Mausbach zu ermöglichen

Mittel in Höhe von 40.000 € brutto werden bereitgestellt. Über 760.000 € erhält Stolberg für den Ausbau und den Erhalt von Betreuungsplätzen vom Land NRW.

Die CDU-Fraktion Stolberg wird in der Sitzung des Haupt-und Finanzausschusses am 14.11.2017 für die Genehmigung der dringlichen Entscheidung des Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier stimmen, um den Bau einer zweigruppigen Kindertagesstätte in Mausbach zu ermöglichen.

 

„Damit werden wir es schaffen, das Betreuungsangebot zu erweitern und den Rechtsanspruch der Kinder auf einen Kita-Platz erfüllen zu können“, freuen sich die für Mausbach zuständigen Ratsmitglieder Rita Felden und Hans Bruckschen.

 

Für den investiven Ausbau zusätzlicher Betreuungsplätze für Kinder im Alter von null Jahren bis zum Schuleintritt werden weitere Bundesmittel in Höhe von rund 240 Mio. EUR für NRW bereitgestellt.

 

Dem Jugendamt der Kupferstadt Stolberg wird zunächst ein Budget reserviert, für das im Rahmen der ersten Antragsrunde bis zum 10.01.2018 entscheidungsreife Anträge eingereicht werden müssen. Insgesamt erhält die Kupferstadt Stolberg einen Förderbetrag von 768.313 €.Davon stehen 576.235 €zur Schaffung neuer Betreuungsplätze zur Verfügung. 192.078€ beträgt der maximale Anteil für Erhaltungsmaßnahmen rund um die bestehenden Betreuungsplätze. Neu geschaffene Plätze für 0 -6 jährige Kinder werden pro Platz bei Neubauten mit bis zu 90 % von 30.000.-€gefördert. Der Eigenanteil beträgt somit pro Platz 10 % (bis zu 3.000 €).

 

„Wir unterstreichen damit als CDU-Fraktion die zentrale Bedeutung Mausbachs im Stolberger Sozialraum Süd“, betont der CDU-Partei-und Fraktionsvorsitzende Jochen Emonds. „Die Zahlen zeigen, dass eine Anpassung des Betreuungsangebots hier dringend erforderlich ist.“

CDU befürwortet die Wahl von Sabine Beumer ordentliches beratendes Mitglied in den Kinder-und Jugendausschuss

Die Vorsitzende des Elternbeirats der Kindertagesstättenmuss von den Ratsmitgliedern einstimmig gewählt werden.

Die CDU-Fraktion wird in der Sitzungdes Haupt-und Finanzausschusses am 14.11.2017 dem Beschlussvorschlag der Stadtverwaltung folgen und dem Stadtrat empfehlen, Frau Sabine Beumer als ordentliches beratendes Mitglied in den Kinder-und Jugendausschuss zu wählen. Frau Beumer, ihres Zeichens Vorsitzende des Elternbeirates der Kindertagesstätten, soll im Falle einer Verhinderung durch Frau Britta Steudel vertreten werden.

 

„Mit dem Beschluss und der darauffolgenden Wahl setzen wir die im Juli 2017 beschlossene Satzungsänderung konsequent um und geben dem Elternbeirat eine Stimme“, freut sich der CDU-Partei- und Fraktionsvorsitzende Jochen Emonds.

 

Mit Schreiben vom 20.10.2017 hatte der Elternbeirat der Kindertagesstätten mit Frau Sabine Beumer und Frau Britta Steudel die namentlichen Vorschläge zur Wahl des neuen beratenden Mitgliedes für den Jugendamtselternbeirat unterbreitet.Die Wahl muss im Stadtrat einstimmig erfolgen, da sich der Stadtrat zu Beginn der laufenden Wahlperiode bei der Besetzung der Ausschüsse in der konstituierenden Sitzung auf einen einheitlichen Wahlvorschlag geeinigt und hierüber Beschluss gefasst hatte.

 

Auch die Kirchen werden durch den Beschluss nun besser berücksichtigt. „Bis jetzt mussten sich die evangelische und die katholische Kirche einen Vertreter teilen“, weiß der Sprecher der CDU-Fraktion im Kinder-und Jugendausschuss, Marc Delzepich, zu berichten. „Nunmehr wird jede der beiden Kirchen einen eigenen Vertreter in den Kinder-und Jugendausschuss schicken.“ Die Vertreter werden von der zuständigen Stelle der jeweiligen Religionsgemeinschaft bestellt.

Statement von Jochen Emonds, Partei-und Fraktionsvorsitzender der Stolberger CDU,zurPresse-berichterstattung der SPD über das Seniorenzentrum am Amselweg

Nach der Kritik am Bürgermeister durch den SPD Partei- und Fraktionsvorsitzenden bezieht der CDU-Fraktionsvorsitzende nun Stellung.

Der CDU-Vorsitzende Jochen Emonds bezieht Stellung zur Situation im Seniorenzentrum auf der Liester
Der CDU-Vorsitzende Jochen Emonds bezieht Stellung zur Situation im Seniorenzentrum auf der Liester

Als CDU-Fraktion bedauern wir die aktuelle Diskussion um unser städtisches Seniorenwohn- und Sozialzentrums Amselweg sehr, denn sie verunsichert auf eine völlig unnötige Art und Weise die dortigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Bewohner sowie deren Angehörige.

 

Des Weiteren nehmen wir zur Kenntnis, dass wir in der Koalition nach dem Wechsel an der SPD-Fraktionsspitze mit Dieter Wolf leider einen verlässlichen und kompetenten Partner verloren haben, der sich stets sachorientiert für das Wohl der Menschen dieser Stadt eingesetzt hat.

 

Wir sind bestürzt, dass Herr Haas in der aktuellen Diskussion scheinbar ohne Sachkenntnis agiert und keine Bereitschaft zeigt, sich mit der Thematik vertieft auseinanderzusetzen.

 

So sind wir beispielsweise erstaunt, dass der neue SPD-Fraktionsvorsitzende und Vorsitzende des Ausschusses für Soziale Gerechtigkeit (ASG) offensichtlich nicht weiß, dass der Rat der Kupferstadt Stolberg die Gesellschafterversammlung für das Seniorenzentrum ist und er somit stets die Gelegenheit hatte und diese selbstverständlich auch weiterhin haben wird, Fragen zur Situation der Einrichtung zu stellen. Diese Unkenntnis erklärt jedoch, warum er bislang zu keinem Zeitpunkt von seinen Einflussmöglichkeiten Gebrauch gemacht hat und alle Entscheidungen zu Verträgen, zu den Jahresabschlüssen, zur Wirtschaftsplanung sowie zur Entlastung der Geschäftsführung kommentarlos mitgetragen hat.

 

Auch sind wir verwundert, dass er in seinen Äußerungen wiederholt die Begrifflichkeiten „Weihnachtsgeld“ und „Sonderzahlung“ vertauscht. Als Fraktions- und Parteivorsitzender der SPD sollte er sich seiner Verantwortung bewusst sein und wissen, dass in einer solch schwierigen Thematik unbedachte Äußerungen die betroffenen Menschen verunsichern und der Einrichtung schaden.

 

Aus diesem Grund möchte ich für die CDU-Fraktion feststellen: Seit 2014 haben wir gemeinsam mit unserem Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier erhebliche Erfolge bei der Sanierung der Einrichtung erzielt. Wir haben eine wichtige Forderung der Belegschaft aufgegriffen, den TVöD eingeführt und sind damit finanzielle Verpflichtungen der Belegschaft gegenüber eingegangen, die wir als Rat – und ich denke, damit spreche ich für alle Fraktionen – selbstverständlich vollumfänglich einhalten werden. Wir konnten des Weiteren einen Investor für eine neue Pflegestation und einen neuen Eigentümer für das Gebäude am Amselweg finden. Dieser saniert die Fassaden und investiert nachhaltig in die Bausubstanz. Die Einrichtung ist daher gut für die Zukunft aufgestellt und in keiner Weise von einer Insolvenz bedroht, denn wir stehen zu unserem Wort.

 

Abschließend hoffen wir als CDU-Fraktion, dass die Diskussion um das Seniorenzentrum keinen Aus-blick auf den neuen politischen Stil im Rat gibt und wir appellieren eindringlich an die SPD als unseren langjährigen und bewährten Partner zur bisherigen Form der Zusammenarbeit zurückzukehren. 

"Was mir am Herzen liegt!" - Die CDU Stolberg und Bürgermeister Tim Grüttemeier suchen erneut den Dialog mit den Bürgern der Kupferstadt

Die Ratsmitglieder der CDU Stolberg mit Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier, dem Technischen Beigeordneten Tobias Röhm und dem Partei- und Fraktionsvorsitzenden Jochen Emonds.
Die Ratsmitglieder der CDU Stolberg mit Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier, dem Technischen Beigeordneten Tobias Röhm und dem Partei- und Fraktionsvorsitzenden Jochen Emonds.

Traditionell lädt die CDU Stolberg zu ihren Bürgerdialogen, die unter dem Motto „Was mir am Herzen liegt“ stehen, ein. Die vier CDU-Ortsverbände halten im November und Dezember 2017 ihre Mitgliederversammlungen in Form von Bürgerdialogen ab, um Ideen, Anregungen der Bürgerschaft zusammeln und Fragen zu beantworten. Neben dem Partei- und Fraktionsvorsitzenden Jochen Emonds und Stolbergs Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier stehen auch die örtlichen Ratsmitglieder den Gästen zur Verfügung. „So viel regelmäßige Bürgerbeteiligung gibt es in Stolberg nur bei der CDU. Bürger und Vereine können uns mit auf den Weg geben, was ihnen am Herzen liegt, damit wir diese Ideen und Anregungen in unser politisches Wirken integrieren. Wir freuen uns auf Fragen und Anregungen“, so der Partei- und Fraktionsvorsitzende Jochen Emonds.

 

Bei den Versammlungen kann man sich direkt zu Wort melden und Ideen kundtun. „Die Mitgliederversammlungen werden komplett öffentlich abgehalten, sodass jeder auch weiterhin die Möglichkeit hat, der CDU seine Ideen für die Stolberger Politik bis zum Jahr 2020 mit auf den Weg zugeben“, erläutert der stellvertretende Partei- und Fraktionsvorsitzende Paul M. Kirch das Konzept.

 

Zuerst stellen die örtlichen CDU-Vertreter kurz ihre Arbeit im Wahlkreis vor.Danach startet der Bürgerdialog mit Jochen Emonds und Tim Grüttemeier.„Wir können so unser Kommunalpolitisches Programm für die Jahre 2014 bis 2020 konsequent fortschreiben und weiterentwickeln“, merkt der Bürgermeister an. „Wir werden zeigen, was wir erreichen konnten und was wir noch gemeinsam in Stolberg vor uns haben.“

 

Bei den Bürgerdialogen muss auch niemand spontan aufstehen und eine Rede halten. „Die Leute können uns auch vorher oder nachher eine E-Mail (buergerdialog@cdu-stolberg.de) oder einen Brief schicken, uns anrufen oder uns bei Facebook kontaktieren“, zählt Jochen Emonds die Möglichkeiten auf. Auch anonyme Tipps werden von der CDU gerne entgegengenommen. Bei den Bürgerdialogen wird eine Zettelbox aufgestellt.

 

Der Vorsitzende der Stolberger CDU Jochen Emonds und Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier freuen sich auf die neuen Anregungen aus der Bürgerschaft. „Es ist unheimlich wichtig, mit den Leuten vor Ort ins Gespräch zu kommen und ihre Sicht der Dinge zu hören“, so Emonds. „Mit Engagement, Kreativität und Ideenreichtum konnten wir in Stolberg gemeinsam schon viel in kurzer Zeit erreichen.“ Dies sieht auch Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier so: „Es muss auch weiterhin der Anspruch der Politik in Stolberg sein, den eingeschlagenen Weg konsequent weiter zu gehen und den Bürger dabei mitzunehmen. In diesem Sinne freuen wir uns auf die gemeinsame Reise.“

 

Termine der einzelnen Bürgerdialoge:

  • 15.11.2017, 19.30 Uhr, im Jugendheim Münsterbusch
  • 23.11.2017, 19.30 Uhr, Parkhotel Hammerberg in Oberstolberg“
  • 29.11.2017, 19.30 Uhr, Restaurant “Zur Treppe” in Breinig
  • 13.12.2017, 19.30 Uhr, Gaststätte „Elle“ in Gressenich

Rampe für den Überweg zu Friedhof und Läden angelegt

Senioren in Breinig können sich über einen bequemeren Zugang freuen.

Der innerhalb nur einer Woche geschaffene direkte und barrierefreie Zugang spart einen halben Kilometer Umweg zum Friedhof und ins Breiniger Geschäftszentrum. Foto: D. Müller
Der innerhalb nur einer Woche geschaffene direkte und barrierefreie Zugang spart einen halben Kilometer Umweg zum Friedhof und ins Breiniger Geschäftszentrum. Foto: D. Müller

Eigentlich befindet sich das neue Seniorenheim in Breinig in unmittelbarer Nachbarschaft zum Friedhof, über den auch die Geschäfte im Ortszentrum fußläufig zu erreichen sind. Doch eine direkte Verbindung zum Friedhof gab es dort bisher nicht. Das hat sich jetzt nach Intervention geändert.

 

„Die Senioren mussten eine Schleife über den Bürgersteig nehmen. Ob sie auf den Friedhof wollten oder ins Geschäftszentrum von Breinig – sie mussten einen Umweg in Kauf nehmen“, beschreibt Ben Grendel, dass der CDU-Ortsverband Breinig sich mit der Problematik an die Stadtverwaltung gewendet habe.

 

„Und zwar quasi auf dem kleinen Dienstweg, denn wir haben direkt den Technischen Dezernenten Tobias Röhm angesprochen“, erklärt der Ortsverbands-Vorsitzende. Was hervorragend funktioniert habe, betont Ratsherr Günter Blaszczyk: „Innerhalb nur einer Woche nach unserer Anregung hat die Stadt einen Zugang vom Seniorenheim hinüber zum Friedhof geschaffen. Dafür möchten wir uns im Namen der Senioren und der Breiniger Bürger bei der Verwaltung bedanken.“

 

Barrierefrei

 

Sein Kollege Artur Kaldenbach hebt hervor, dass die direkte Verbindung in Form einer Rampe mit stabilem Handlauf barrierefrei sei. „Der Weg zum Friedhof und zu vielen Geschäften ist damit gut einen halben Kilometer kürzer geworden. Besonders für ältere Menschen, die nicht mehr so gut zu Fuß unterwegs sind, ist das viel“, meint der Ratsherr.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Info-Säulen für Bus: Langes warten hat ein Ende

15 sechszeilige Anzeiger sollen ab dem kommenden Jahr in der Innenstadt aufgestellt werden. Akustische und optische Signale.

Die Stolberger und das so genannte Dynamische Fahrgastinformationssystem – kurz DFI – haben eine lange gemeinsame Geschichte. Bereits im Oktober 2014 beauftragte die CDU-Fraktion die Verwaltung damit, sich über Standorte, Kosten und Fördermöglichkeiten zu informieren. Ein erstes Konzept wurde erstellt, und der Förderantrag wurde bis Ende März 2015 beim Nahverkehr Rheinland (NVR) eingereicht.

 

Anfang Februar dieses Jahres teilte der NVR nun mit, dass kurzfristig eine Bezuschussung erfolgen kann. „Wir haben lange versucht, es umzusetzen“, sagt Stolbergs Technischer Beigeordneter Tobias Röhm. Nun hat das Warten ein Ende. Im Ausschuss für Stadtentwicklung, Verkehr und Umwelt (ASVU), der am heutigen Mittwoch tagt, steht das Thema auf der Tagesordnung. Die Umsetzung soll im kommenden Jahr starten.

 

Was man sich unter DFI-Säulen überhaupt vorstellen kann? Ganz einfach: DFI-Säulen zeigen und sagen den Fahrgästen an, wann ihr Bus oder ihre Bahn kommt und ob diese Verspätung haben. In Stolberg sollen die Säulen an insgesamt sechs Haltestellen installiert werden. Darunter ist auch der Stolberger Hauptbahnhof, der mit zwei Säulen versehen werden soll, damit die Fahrgäste aus jeder Position heraus eine der beiden Säulen sehen können.

 

Umgestaltung

 

Auch an den Bushaltestellen „Schneidmühle“ soll es eine akustische und optische Alarmierung geben. Die Haltestelle in Fahrtrichtung Innenstadt soll im Rahmen der Einrichtung eines P+R-Parkplatzes in ein Buskap umgewandelt werden. Die Arbeiten sollen im kommenden Jahr beginnen. Die gegenüberliegende Haltestelle soll im Rahmen der Erneuerung der Eisenbahnstraße umgestaltet werden. Mit einem Baubeginn kann frühstens ab 2020 gerechnet werden. Die DFI-Säule könnte allerdings schon im kommenden Jahr aufgestellt werden.

 

Fünf DFI-Anzeiger auf den Inselköpfen der jeweiligen Bus- und Bahnhaltepunkte sind am Mühlener Bahnhof vorgesehen, dessen Umgestaltung für Ende 2019 – im Anschluss an die Erneuerung der Rathausstraße – geplant ist.

 

Da die Inselköpfe allerdings nicht saniert werden, könnten die DFI-Anzeiger bereits früher aufgestellt werden. Die Bushaltestellen „Rosental“ werden auch im Rahmen der Sanierung der Rathausstraße erneuert, die Haltestellen „Rathaus“ und „An der Krone“ wurden bereits erneuert. Dort kann die Installation der Säulen zeitlich flexibel erfolgen.

 

In der Planungsphase befindet sich momentan die Umgestaltung des Willy-Brandt-Platzes, die voraussichtlich 2019 starten soll. Dort sind zwei Anlagen – am Willy-Brandt-Platz sowie am Heinrich-Böll-Platz – vorgesehen. Die Kosten für die insgesamt 15 sechszeiligen Anzeiger liegen bei rund 355 000 Euro.

 

90 Prozent der Kosten übernimmt der NVR. Für die Stadt Stolberg bleibt damit ein Rest von 35 500 Euro übrig, die sie übernehmen muss. Röhm rechnet damit, dass die Umsetzung im kommenden Jahr starten kann.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Neue Konzepte sollen Immobilieneigentümer überzeugen

Der Hintergrund: Die Innenstadt soll wieder belebt werden. Info-Veranstaltung für Eigentümer im Rathaus. Vorherige Anmeldung.

In der Stolberger Innenstadt tut sich etwas: Die Arbeiten am Bastinsweiher und Kaiserplatz sind bereits abgeschlossen, die Rathausstraße wird momentan Stück für Stück modernisiert. Und mit dem Einzug des Actions-Marktes im Steinweg verzeichnet auch der Einzelhandel einen Aufwärtstrend. Diesen wollen Nathalie Malekzadeh, Leiterin des Amtes für Wirtschaftsförderung, und Einzelhandelsbeauftragter Timo Abels fortführen.

 

Um die Innenstadt wieder zu beleben, müssen allerdings nicht nur Einzelhändler ihr Interesse bekunden, sondern auch Immobilieneigentümer. Ein Themenabend unter dem Titel „Einzelhandel“ soll gerade Letzteren neue Ideen und Anregungen mit auf den Weg geben, wie Malekzadeh und Abels berichten.

 

Im Vordergrund steht an diesem Abend unter anderem das Immobilienportal der Stadt – gisTRA. Eigentümer können dieses kostenlos nutzen, um ihr Objekt anzubieten. Meldet sich ein Interessent, dient die Verwaltung als Vermittler. „Wir sind keine Makler und wollen das auch nicht sein. Wir wollen nur den Kontakt zwischen dem Eigentümer und dem Interessenten herstellen“, macht Nathalie Malekzadeh deutlich. Das Portal könne interessierten Einzelhändlern einen Überlick geben, welche Immobilien derzeit in Stolberg zur Verfügung stehen.

 

Impulse geben

 

Ist dieser erste Schritt getan, können Eigentümer und Einzelhändler ins Gespräch kommen. Unter dem Titel „Strategische Allianzen zwischen Immobilieneigentümern und Einzelhändlern“ wird an diesem Abend auch Till Schüler einen Vortrag halten. Er ist Dozent an der FH Aachen und im Fachbereich Wirtschaftswissenschaften tätig. „Mit seinem Vortrag will er Impulse geben und zeigen, dass man Verträge auch flexibel gestalten und so das Risiko auf mehrere Schultern verteilen kann“, sagt Nathalie Malekzadeh. Sie und ihr Kollege Timo Abels haben die Erfahrung gemacht, dass es immer wieder Eigentümer gibt, die an nicht gerade zeitgemäßen Modellen festhalten. Dabei spiele auch das Thema Mietpreise eine wichtige Rolle. „Es gibt Vermieter, die noch immer abenteuerliche Vorstellungen haben und zehn Euro pro Quadratmeter verlangen, obwohl der Preis im Geschäft gegenüber bei 6,90 Euro pro Quadratmeter liegt“, sagt Timo Abels. Er ist der Meinung: „Der Markt hat sich gewandelt.“ Und das müsse auch den Eigentümern klar werden.

 

Ein neues Konzept stellt beispielsweise Tim Köhler vor. Er ist Geschäftsführer der Agentur Pop up my Brand und geht auf das Konzept des sogenannten Pop Up Stores ein. Bereits Anfang Mai des vergangenen Jahres hatte die Stolberger CDU einen Antrag an die Verwaltung gestellt, in dem diese aufgefordert wurde das Konzept des Pop Up Stores für die Stolberger Innenstadt zu prüfen.

 

Die Grundidee, die sich hinter diesem Konzept verbirgt? Flexible Mietpreise und eine flexible Mietdauer. Auf diese Weise könnten Einzelhändler testen, inwiefern ihr Konzept Früchte trägt. Und damit nicht genug. „Wenn immer wieder ein Wechsel stattfindet, können Pop Up Stores eine richtige Attraktion sein“, sagt Abels. Zudem biete dieses Modell auch gleichzeitig Chancen für Existenzgründer.

 

Vorteile, die dies für Eigentümer und Mieter beinhalten könnte? „Die Zeit der Anmietung ist begrenzt und erfolgt ohne großen Verwaltungsaufwand. Darauf muss sich ein Vermieter aber auch erst einmal einlassen“, sagt Nathalie Malekzadeh. Der Kreativität der Einzelhändler seien keine Grenzen gesetzt. „Dazu gehört alles, was Besucher in die Innenstadt zieht“, sagt Timo Abels.

 

Weiterer Programmpunkt

 

Ein weiterer Programmpunkt an diesem Abend ist die Vorstellung eines Einzelhandelskonzepts für die Kupferstadt. Dies wird allerdings erst noch im Ausschuss für Wirtschaftsförderung und Arbeitsmarktpolitik (AWA) vorgestellt und muss zudem vom Rat der Stadt Stolberg abgesegnet werden.

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 18. Oktober, im Ratssaal statt. Start ist an diesem Abend um 19.30 Uhr. Nach dem offiziellen Programm, das bis rund 21 Uhr gehen soll und mit der Begrüßung von Bürgermeister Tim Grüttemeier startet, stehen die Referenten und Mitarbeiter des Amtes für Wirtschaftsförderung um Nathalie Malekzadeh und Timo Abels für Rückfragen bereit.

 

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Heißere Debatten als beim TV-Duell

Die Kandidaten für die bevorstehende Bundestagswahl stellen sich im Ritzefeld-Gymnasium den Fragen der jungen Wähler.

Die Bundestagskandidaten saßen bei der Diskussion im Stolberger Ritzefeld-Gymnasium auf dem Podium, um die Schülerinnen und Schüler von ihren Argumenten zu überzeugen. Foto: L. Otte
Die Bundestagskandidaten saßen bei der Diskussion im Stolberger Ritzefeld-Gymnasium auf dem Podium, um die Schülerinnen und Schüler von ihren Argumenten zu überzeugen. Foto: L. Otte

Immer wieder stecken die Schüler die Köpfe zusammen und tuscheln hinter vorgehaltener Hand. Daraufhin folgt zumeist Gekicher, das sich schließlich irgendwo zwischen den Stuhlreihen wieder verliert. Grund für diese Reaktionen gab es allemal bei der Podiumsdiskussion zu den Bundestagswahlen am Montagmorgen im Stolberger Ritzefeld-Gymnasium. Denn so viel sei gesagt, es ging heißer und pointierter zu, als beim TV-Duell.

 

Das politische Interesse unter den Schülern ist groß. Die Möglichkeit hautnah dabei zu sein, wenn die Politiker ihre Zukunftsabsichten präsentieren, ist einmalig. So ließen es sich auch Gastschüler des Goethe-Gymnasiums, zusammen mit Schulleiter Bernd Decker, nicht nehmen, zur Veranstaltung zu kommen. „Es wird interessant, zu sehen, was die Politiker uns zukünftigen Wählern für Einblicke verschaffen werden. Vor allem bin ich gespannt, was sie gedenken, für die Jugend zu tun“, sagte Jan Heyer (16), ein Schüler des Goethe im Vorfeld.

 

Zweifellos ein Statement an die Direktkandidaten Claudia Moll (SPD), Helmut Brandt (CDU), Alexander Tietz-Latza (Bündnis 90/Die Grünen), Frank Schniske (FDP) sowie Gabi Halili (Die Linke), die ihre Plätze auf dem Podium eingenommen haben. In der Mitte von ihnen: Alina Meuser. Die 20-Jährige, die selbst 2015 ihr Abitur am Ritzefeld-Gymnasium gemacht hat, wird die Diskussion heute leiten. „Das erste Thema ist Sicherheit und Terrorismus. Und ich frage direkt mal in die offene Runde“, leitet Meuser ein: „Fühlen Sie sich sicher, wenn Sie alleine oder mit ihrer Familie Großveranstaltungen besuchen?“

 

Damit ist der Ring frei. Die Kandidaten bejahen, nur Alexander Tietz-Latza sticht mit seiner Antwort heraus. Er fühle sich nicht sicher, wisse aber, dass er sicher sei: „Was wir brauchen ist eine vernünftige innere Sicherheit und einen Verfassungsschutz, der richtig zusammenarbeitet. Am besten unter der Neuauflage eines effizienten europäischen Sicherheitssystems.“ Die Schüler lassen die Worte auf sich wirken.

 

In dem Zusammenhang kommt der Fall Anis Amri zur Sprache: Wie eine solche Tragödie verhindern? Wie mit Gefährdern umgehen? Klar, Gefährder müssten genauer beobachtet werden, das Polizeirecht bedürfe einer Überarbeitung, die Abschiebemechanismen müssten verbessert werden, macht Helmut Brandt deutlich. Aber kann man den Menschen überhaupt das Gefühl der Angst nehmen? „Nein“, gesteht Claudia Moll offen. Das könne sie nicht, weil es letztlich keine Garantie gäbe. Bilder steigen auf, als sie sich auf Schulamokläufe vergangener Tage bezieht: „Damals sind die Kinder auch weiter zur Schule gegangen.“ Dennoch untermauert Brandt, sei es die hohe Aufhabe der Politik, der Bevölkerung aufzuzeigen, dass man in der Lage ist, die Ursachen für ebenjene Ängste anzugehen und schließlich zu beseitigen.

 

Die Schüler lauschen gebannt den weiteren Ausführungen der Politiker. Bereits Wochen im Voraus haben sie sich auf den Tag vorbereitet, zusammen mit ihren Lehrern Alexander Mischlewitz (Ritzefeld-Gymnasium) und Dennis Mager (Goethe-Gymnasium). Im Unterricht wurden die Fragen erarbeitet, die Alina Meuser innerhalb der zwei Stunden auf den Tisch packt: Themen, wie Waffenexport, Migration, darunter die Bekämpfung von Fluchtursachen, „Wir schaffen das“ -Politik und Integration führen zu härteren Tönen und liefern erste Sticheleien.

 

Die Meinungen der Direktkandidaten gehen weit auseinander. Und da ist es wieder, das Bild der tuschelnden Schüler, die sich inmitten dieses Schlagabtausches ihre Meinung bilden. Obwohl das Ganze im Vergleich zu manch anderen Podiumsdiskussion sehr geordnet abläuft, weil sich nicht direkt verbal beteiligen, herrscht eine unruhige und schneidende Stimmung, irgendwie nicht wissend, wohin das alles führt.

 

Der nächste Themenblock wird angeschnitten: Soziale Gerechtigkeit. Jetzt richtet Alina Meuser das Wort unmittelbar an die Schüler: „Ihr macht jetzt bald Abitur, geht in die Ausbildung oder ins Studium, arbeitet und dann kommt die Rente.“ Völlig überrumpelt von dieser schnellen Abfolge eines Lebenslaufs, fangen alle im Raum an zu lachen. Dabei ist es Fakt, dass die aktuelle Rentenpolitik, wie sie im Moment geführt wird, zur Folge hat, dass viele Bürger in Zukunft in Altersarmut leben werden. Was wollen die Parteien also tun? „Ich bin Altenpflegerin. Das Thema Altersarmut erlebe ich also tagtäglich. Immer wieder kommt mir zu Ohren, dass es keine Altersarmut gibt. Geht mal eine Woche mit mir arbeiten, dann seht ihr, was Altersarmut wirklich bedeutet. Das Rentenniveau muss unbedingt stabilisiert werden!“ Ohne Vorahnung macht Claudia Moll damit ein gewaltiges Fass auf. „Das Problem der in Zukunft gesicherten Rente…“, beginnt Helmut Brandt. „Dass wir in einem Land leben, in dem Armut vorherrscht. Das ist schlichtweg unwahr!“ Der Lautstärkepegel der beiden Kandidaten steigt dabei erheblich. Die Schüler können nicht anders, sie lachen. Schauen atemlos zu, schockiert und gleichermaßen fasziniert über das, was sich da gerade vor ihnen abspielt. Man spürt förmlich, wie die SPD-Politikerin anfängt zu kochen und wie sie sich zusammenreißen muss, als Helmut Brandt anführt, dass eine Kommission eingesetzt werden müsse, die auf Grundlage von Ursachen und Folgen, Lösungsvorschläge entwickelt.

 

Dann bekommt Claudia Moll wieder das Wort, und der Kragen platzt: „Also jemand, der über 100 000 Euro Nebeneinkunft hat, der kann wirklich sagen, dass es keine Altersarmut gibt und dass es den Menschen gut geht. Ich kenne Menschen, die Monate lang für eine Brille sparen müssen, die sich keine Prothese leisten können. Gehen Sie mal eine Woche mit mir in meine Einrichtung. Also das ist eine Frechheit ohnegleichen, das so zu äußern.“ Brandt entgegnete: „Ich weiß ja jetzt nicht, was das sollte mit dem Nebenverdienst, da stehe ich ja schon immer zu. Wir sind ja auch zur Veröffentlichung der Nebeneinkünfte verpflichtet. Das ist doch nicht unser Thema...“ Frank Schniske: „Wichtig ist doch, dass es in erster Linie, um euch Schüler geht.“ Für ihn bedeutet dies, der Realität ins Auge zu blicken und auch private Vorsorge zu leisten.

 

Der letzte Block umfasste, neben der Digitalisierung, das Thema Bildung. Hier wollen alle Parteien für mehr Einheitlichkeit sorgen und investieren. Denn Bildung ist ja bekanntlich „der Schlüssel zu einem guten Leben“, wie Gabi Halili bemerkte. Einige von den Schülern des Ritzefeld- und Goethe-Gymnasiums werden am Sonntag ihr Kreuzchen machen dürfen. Am Ende wird deutlich, dass jeder, wenn auch nur in der Theorie, eine Wahlentscheidung getroffen hat. So auch Leon Grot (17): „Ich fand die Debatte gut. Hier gab es mehr Kontroverse als beim Kanzler-Duell.“ Ähnlich erging es Julia Hellebrand (17) vom Goethe-Gymnasium: „Es war sehr spannend, die Direktkandidaten zu sehen und so vieles zu erfahren. Vorher dachte ich, ich wüsste, wen ich wähle. Jetzt hat sich das Blatt gewendet.“

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Je nach Hausnummer: schnell bis extrem schnell surfen

Gressenich und Schevenhütte haben ab sofort schnelles Internet. Übertragungsrate hängt von der Entfernung zum Verteiler ab.

Bürger, Vertreter aus der Politik und Verantwortliche von der Telekom freuen sich über die neue Glasfaserverbindung für den Vorwahlbereich 02409. Foto: K.Toussaint
Bürger, Vertreter aus der Politik und Verantwortliche von der Telekom freuen sich über die neue Glasfaserverbindung für den Vorwahlbereich 02409. Foto: K.Toussaint

Der nächste Schritt zur flächendeckenden Versorgung der Stolberger mit schnellem Internet ist getan: Seit Montag haben rund 1 610 Haushalte in Gressenich und Schevenhütte Zugriff auf eine Breitbandverbindung – mit einer Geschwindigkeit von bis zu 100 Megabit pro Sekunde können jetzt Daten heruntergeladen werden. Hochladen ist mit maximal 40 Megabit pro Sekunde möglich.

 

Welche Geschwindigkeit beim jeweiligen Haushalt dann tatsächlich ankommt beziehungsweise abgeht, hängt jedoch von der Entfernung vom Verteilerkasten ab. Ob man nach einem Tarifwechsel wirklich schneller surft, kann für jede Hausnummer überprüft werden.

 

„Wir freuen uns, jetzt auch die äußeren Bezirke an das schnelle Internet anzuschließen“, sagte Bürgermeister Tim Grüttemeier. In zwei Monaten wird Venwegen einen Breitbandanschluss erhalten. Das Versprechen, das gesamte Stadtgebiet bis Ende 2017 mit schnellem Internet zu versorgen, sei somit fast erfüllt, sagte Grüttemeier. Finanziert worden ist der Ausbau im Vorwahlbereich 02409 von der Telekom. Die nun noch verbleibenden „weißen Flecken“, innerhalb derer in Stolberg aktuell noch mit maximal 16 Megabit pro Sekunde gesurft werden kann, sollen mit Hilfe von Fördermitteln des Landes, die Nordrhein-Westfalen für die „Förderung von Next Generation-Access im ländlichen Raum“ von der EU erhalten hat, an eine Breitbandverbindung angeschlossen werden.

 

Die Verwendung von Glasfaserkabeln macht die Datenübertragung bereits um einiges schneller als bei einer herkömmlichen DSL-Verbindung, die komplett über Kupferkabel läuft – über die wachsende Entfernung geht hier immer mehr Übertragungsgeschwindigkeit verloren. Die neue Glasfaserleitung in Gressenich und Schevenhütte reicht von der Vermittlungsstelle bis zu den acht Verteilerkästen. Von dort bis zum heimischen Router geht es dann per Kupferdraht weiter. Und je länger hier die Strecke ist, desto mehr Tempo geht verloren. Vor einem Tarifwechsel kann jeder online unter www.telekom.de/schneller einsehen, ob er von einer größeren Übertragungsrate profitieren kann. Genutzt werden kann die neue, schnellere Verbindung auch über andere Telefonanbieter. Der neue Anschluss soll nur die erste Stufe des Breitbandausbaus bedeuten. „Fertig ist der Ausbau aber erst, wenn die Glasfaserverbindung direkt bis in jeden Haushalt reicht“, sagte Timo Abels von der Stadt Stolberg.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Angebot beim Weinfest wird dankbar angenommen

Das Weinfest auf dem Kaiserplatz kommt bei seiner Premiere gut an. Im nächsten Jahr soll es noch mehr Anbieter geben.

Bühnenprogramm, leckere Speisen und Spielmöglichkeiten sorgten auf dem Kaiserplatz dafür, dass nicht nur Weinfreunde auf ihre Kosten kamen. Foto: M. Polat
Bühnenprogramm, leckere Speisen und Spielmöglichkeiten sorgten auf dem Kaiserplatz dafür, dass nicht nur Weinfreunde auf ihre Kosten kamen. Foto: M. Polat
Zu einem Weinfest gehört natürlich auch eine Weinkönigin. Julia Vockenberg war das bei der Premiere. Foto: M. Polat
Zu einem Weinfest gehört natürlich auch eine Weinkönigin. Julia Vockenberg war das bei der Premiere. Foto: M. Polat

Geschäftig gießt Christian Clément den Gästen, die sich für einen Weißburgunder und einen Sauvignon entschieden haben, das gewünschte Getränk ein. „Normalerweise ist der Samstag ja Autowaschtag, aber der Zulauf heute ist einfach genial“, schmunzelt der Chef der „Bodega“ und freut sich an diesem Nachmittag über das rege Treiben auf dem Kaiserplatz. Hier feiert das Stolberger Weinfest Premiere, das Clément in Zusammenarbeit mit dem Team um Udo Rüttgers von der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) ins Leben gerufen hat.

 

Vor etwa vier Monaten sei ihnen die Idee zu einem solchen Fest gekommen, und „ab da liefen die Telefone heiß“, berichtet Clément. Es habe sogar so viele Nachfragen gegeben, dass im nächsten Jahr der Rahmen erweitert werden müsse, um mehr Ausstellern Platz zu bieten.

 

Den Anfang machte an diesem Samstag (und auch am Sonntag) derweil neben der „Bodega“ ein weiterer Händler aus Stolberg sowie vier Winzer aus dem rheinhessischen Gebiet und der Mosel. Die einen präsentierten allen Interessenten ihre Tropfen, während das Beer O’Clock eine Alternative zu den fermentierten Trauben bot.

 

Wie bei den Veranstaltern bestand auch bei einigen Besuchern des Weinfests der Wunsch, dass weiteren Ausstellern Platz geboten wird: „Ich fände es interessant, wenn noch Aussteller aus ein, zwei anderen Weinregionen dazukämen“, erzählte Erich Poschen bei einem Glas Rotwein und fand es „in jedem Fall lohnenswert, das Fest zu wiederholen“. Auf der Suche nach einem ihnen noch unbekannten Wein war auch Ehepaar Gückelhorn: „Wir wollen mal etwas Neues ausprobieren“, berichtete Jürgen Gückelhorn. „Aber wir landen trotzdem immer wieder beim Rotwein“, ergänzte Ingrid Gückelhorn lachend. „Wir sind heute hier, um das Weinfest zu unterstützen – egal bei welchem Wetter“, sagte sie. Und der umgebaute Kaiserplatz gebe es auch durchaus wieder her, dort zu verweilen.

 

Zum Glück für alle Weinliebhaber spielte das Wetter relativ gut mit, und so konnten sich die Besucher passend zum Wein in aller Ruhe Käsewürfel vom Käsestand schmecken lassen. Aber auch für den großen Hunger war mit Hamburgern, Currywurst und Pommes, Waffeln und weiteren Spezialitäten gesorgt. „Wir arbeiten hier alle im Team“, freute sich Christian Clément über den Zusammenhalt bei den Ausstellern, unter denen sich auch alte Bekannte befanden, die schon bei zahlreichen Stolberger Stadtpartys vertreten waren.

 

Aber nicht nur Weinfreunde fanden sich an diesem Wochenende auf dem Kaiserplatz ein: Viele kleine Gäste vergnügten sich auf der Hüpfburg, dem Kinderkarussell oder auf den neuen Spielgeräten des Kaiserplatzes. Ein buntes Bühnenprogramm an beiden Tagen mit den Musikgruppen „Solid Wax“, „Soul Drops“, „Annett & Friends“ sowie dem Showballett der KG „De Wenkbülle“ rundete die Veranstaltung ab.

 

Am Samstagabend gab es zudem eine kleine Überraschung in Form von Illuminationen, die das Stadtwappen auf das Rathaus und andere Gebäude projizierten. Bei Musik des DJ-Duos Tim Heitkämper und Markus Kaiser von „M&M Music“ wurde bis in die Nacht gefeiert und getanzt. Am gestrigen Sonntag klang das Weinwochenende dann gemütlich aus.

 

Mit Spannung war an beiden Tagen die Ankunft der ersten Stolberger Weinkönigin, Julia Vockenberg, erwartet worden. Beim Weinwettbewerb Anfang August hatte sie sich gegen ihre Mitstreiterin Monika Marx durchgesetzt, jetzt wurde sie auf dem Weinfest feierlich gekrönt. Neben Schärpe und Diadem gab es für die Königin einen Pokal sowie ein Weinglas mit eingravierter Widmung. Auch einen Wahlspruch hatte sich Julia Vockenberg überlegt: „Das Wasser macht weise und fröhlich der Wein – drum trinken wir beides, um beides zu sein“, sagte sie und hob ihr Glas, um mit allen Besuchern des ersten Stolberger Weinfestes anzustoßen.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Investitionen in die Zukunft der kleinen Stolberger

Für Spielplätze, Kindertagesstätten und Jugendtreffs sollen fast 800 000 Euro in den Haushalt 2018 eingestellt werden.

Fast 800 000 Euro sollen in die Stolberger Spielplätze, Kindertagesstätten und Jugendeinrichtungen fließen. Zumindest wenn es nach dem Kinder- und Jugendausschuss (KJA) geht. Der empfahl Haupt- und Finanzausschuss sowie Rat, die vorgeschlagenen Ansätze des Jugendamtes in den Haushaltsberatungen für das kommende Jahr zu berücksichtigen. Eine Entscheidung fällen Haupt- und Finanzausschuss sowie Rat in der Sitzung im Dezember.

 

Welche Maßnahmen im Entwurf des Investitionsprogrammes enthalten sind, wissen Stolbergs Erster Beigeordneter Robert Voigtsberger und Willi Seyffarth, Leiter des Jugendamtes. „Das Feld ist sehr breit gefächert“, sagt Voigtsberger. Den größten Teil des beantragten Etats soll die Neugestaltung des Kinderspielplatzes am Geschwister-Scholl-Platz verschlingen. Dieser soll zu einer generationsübergreifenden Anlage umgebaut werden. Die Kosten: 130 000 Euro. Durch die zeitgemäße Neugestaltung wolle man die Wohnqualität im Stadtteil Liester verbessern. Gerade auf eine genrationsübergreifende Gestaltung lege man großen Wert. „Das wird auch von der Bevölkerung unheimlich positiv wahrgenommen“, sagt Voigtsberger. Am Eburonenweg habe man einige Elemente platziert, die bei den Stolbergern gut ankommen und auch am Kinderspielplatz Arnoldsmühlen soll dieses Konzept Fuß fassen. Bereits für 2016 und 2017 wurden Mittel angemeldet, aber nicht in den Haushalt eingestellt. Das Jugendamt sieht es nach wie vor als erforderlich an, eine zweite generationsübergreifende Freizeiteinrichtung zu errichten. Vor allem im Hinblick auf die Neugestaltung der innerstädtischen Talachse. Das Projekt soll 2018 realisiert werden und 110 000 Euro kosten. Genauso teuer soll die Errichtung der generationsübergreifenden Freizeiteinrichtung in der Ardennenstraße werden. Ab Oktober soll die Bürgerbeteiligung starten. Ab November könne man mit den Planungen beginnen, meint Voigtsberger.

 

Für Münsterbusch wird derzeit nach einem geeigneten Standort für einen Pannakäfig gesucht. Dies hatte die CDU-Fraktion schriftlich beantragt. Die Kosten dafür betragen rund 30 000 Euro. Auf dem Spielplatz in der Krausstraße soll noch in diesem Jahr ein solches Exemplar aufgestellt werden. Die Umgestaltung des Kinderspielplatzes Dorfweiher soll 20 000 Euro kosten. Dort soll eine Seilbahn installiert werden, an der auch ältere Kinder Gefallen finden. Auch ein Abenteuerspielplatz soll die Kupferstadt bereichern. Im Rahmen der Aktion „12 Monate, 12 Ideen“ wurde dieser Wunsch mehrfach an die Verwaltung herangetragen. Um entsprechende Planungen treffen zu können, sollen 20 000 Euro in den Haushalt 2018 sowie 90 000 Euro in den Haushalt 2019 und 30 000 Euro in den Haushalt 2020 eingestellt werden. Für die 60 Kinderspielplätze in Stolberg sollen für Neu- und Ersatzanschaffungen 60 000 Euro in den Haushalt eingestellt werden. „Wir haben gut gestaltete Kinderspielplätze, und so können wir bei Bedarf reagieren. Einen Sanierungsstau haben wir nicht“, sagt Seyffarth.

 

Auch die drei Stolberger Jugendtreffs sollen nicht leer ausgehen. Um attraktive und zeitgemäße Angebote vorhalten zu können, sollen 10 000 Euro in den Haushalt eingestellt werden. Zudem soll der Jugendbus für rund 4000 Euro mit einer mobilen Literaturbox ausgestattet werden. Das Projekt soll in Kooperation mit der Stadtbücherei umgesetzt werden. Natürlich sollen auch die jungen Erwachsenen an der Entwicklung beteiligt werden.

 

Nicht nur Umbauarbeiten auf den Kinderspielplätzen sind für 2018 geplant, sondern auch Arbeiten an einigen Stolberger Kindertagesstätten stehen auf dem Programm. Darunter die Anschaffung eines Zauns in der Kita Cornelia-straße für 20 000 Euro. In der Kita Gressenich soll für 15000 Euro ein barrierefreies Spielgerät für den Außenbereich angeschafft werden, außerdem soll dort für 15000 Euro der Therapieraum ausgestattet werden.

 

Im kommenden Jahr wird auch die Kita in der Foxiusstraße umgebaut. Während dieser Zeit soll der Tagesbetrieb im Jugendheim Münsterbusch aufrecht erhalten werden. Für die Auslagerung sollen 5000 Euro bereitgestellt werden, für die Einrichtung sollen weitere 35 000 Euro in den Haushalt eingestellt werden. Für den Ausbau der Kita Breinigerberg sind es 50 000 Euro. Insgesamt sollen für die Außenspielbereiche der 19 städtischen Kitas 40 000 Euro eingestellt werden. Damit auch die Ausstattung den geforderten Standards in den Bereichen U-3-Betreuung und Inklusion entspricht, sollen dafür 75 000 Euro in den Haushalt eingestellt werden.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Die Mehrheit des ASVU entscheidet sich für den Entwurf des Büros „Scape“ zur Neugestaltung des Oberstolberger Marktes

Liberale lehnen Neugestaltung des Oberstolberger Marktes ab. Mehrheit entscheidet sich für den Entwurf des Büros „Scape“.

Rolf Engels schwämt schon von dem „ganz großen Wurf, der uns hier gelungen ist“. Günter Blasczcyk beschwört bereits „ein weiteres Highlight“ im Rahmen der Entwicklung der Stolberger Innenstadt.

 

Da schenkt Khaled El-Deib den beiden Sprechern von SPD und CDU sauer-libralen Wein ein in die Freuden-Bowle der Koalition zur Umgestaltung des Oberstolberger Marktes. „Die geplante Verkehrsführung wird die gewohnte Verbindung von der Zweifaller Straße in Richtung Rathausstraße unterbinden“, sagt der FDP-Sprecher im Ausschuss für Stadtentwicklung. „Das bringt deutliche Nachteile für den Einzelhandel mit sich“, so El-Deib, der der Aachener Straße zugleich eine steigende Verkehrsbelastung prognostiziert. Die FDP lehnt jedenfalls beide Varianten zur Neugestaltung ab – als einzige Fraktion und unter Kopfschütteln von CDU und SPD, die der liberalen Argumentation nicht folgen können.

 

Favorit im Ausschuss ist der Entwurf, der auch vor einigen Wochen in der Planungswerkstatt von den Bürgern die meisten Plus-Punkte erhalten hat und nun detaillierter ausgearbeitet werden soll. Im Jahr 2019 sollen in Oberstolberg die Bagger anrücken, um den Willy-Brandt-Platz nebst der angrenzenden Zweifaller Straße aufzuhübschen. Für die – optisch sicherlich erwünschte – Einbeziehung des Heinrich-Böll-Platzes in eine einheitliche Gestaltung fehlt bislang das Geld. „Wir hoffen aber, diesen Bereich zügig mit einbeziehen zu können“, sagt Blasczcyck, der die aus der Feder des Düsseldorfer Büros Scape als „gelungen und barrierefrei“ kennzeichnete.

 

Für Rolf Engels ist neben dem niveaugleichen Ausbau das wichtigste Merkmal der Neugestaltung, dass der Platz dann wieder für große öffentliche Veranstaltungen genutzt werden kann. Und – nicht vernachlässigbar – dass die Parkplätze im Wesentlichen erhalten bleiben sollen, nur eben an anderer Stelle.

 

Und die befindet sich vor der Front von Läden und Praxen an der östlichen Seite der Zweifaller Straße. Elf Parkplätze sollen dorthin passen, wo heute noch die Busse halten. Diese sollen stadteinwärts zukünftig ihre Haltestelle vor dem Heinrich-Böll-Platz finden – ein Umstand, der die Einbeziehung der Platzgestaltung quasi einfordert. Für Linienbusse stadtauswärts rückt die dann barrierefrei aufgepflasterte Haltestelle an bekannter Stelle ein wenig in den Straßenraum. Der befindet sich an gleicher Stelle auf dem niveaugleichen Belag, aber der Trassenverlauf soll beispielsweise mit Pflasternägeln klar geführt werden.

Der eigentliche Platzbereich vor der EWV-Verwaltung wird durch ein helles Granitband umrahmt. Das innere gelbgrau-bräunliche Pflaster weist diagonal auf das Tor zur Altstadt am Steinweg hin.

 

Der Galminus-Brunnen bleibt erhalten und ergänzt durch ein Fontänenfeld in der Platzmitte. Neue Bäume sollen gesetzt und die vorhandenen Kastanien so aufgelichtet werden, dass die Sichtbeziehung zur Altstadt verbessert wird. An dieser nördlichen Platzseite sollen weitere Parkplätze mit Elektroanschluss entstehen. Der Knotenpunkt von Rathausumfahrt und Aachener Straße soll dieser Route weiter den Vorrang gewähren, aber auch ein Abbiegen in Richtung Büsbach ermöglicht werden. Am Eingang zum Steinweg soll die bestehende Natursteinmauer wird auf Sitzhöhe geschleift und der dahinter liegende Platz geöffnet werden. Königswagen und Baum bleiben erhalten.

 

Auf Basis dieses Entwurfes soll das Büro mit der Detailplanung beauftragt werden, das im Januar dem Ausschuss zur Entscheidung vorgelegt werden soll.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Unser Kandidat für den Bundestag: Helmut Brandt

CDU-Direktkandidat Helmut Brandt möchte erneut in den Bundestag einziehen. Kritik an „Aktivisten“ und Dieselgipfel.

Helmut Brandt ist derzeit das einzige Bundestagsmitglied aus dem Wahlkreis Städteregion (Alt-Kreis Aachen). Der CDU-Mann gehört dem Parlament seit 2005 an. Bei den Wahlen 2009 und 2013 holte er jeweils das Direktmandat (siehe Box). Das will er am 24. September zum dritten Mal schaffen. Deutliche Worte findet der Anwalt aus Alsdorf, der Justiziar der CDU/CSU-Bundestagsfraktion ist, in Sachen Energie. „Ich bekenne mich klar zur Braunkohleförderung und dem Kraftwerk Weisweiler, solange wir sie für eine sichere Energieversorgung brauchen. Jede Verunsicherung ist da schädlich!“ Die Energiewende werde ein Erfolg, „wenn wir vor Ort die Menschen – Verbraucher, Anwohner und den regionalen Mittelstand – mit ins Boot holen“. Die anstehende Legislaturperiode müsse genutzt werden, um – wie schon vor dem absehbaren Auslaufen der Steinkohleförderung – einen Plan mit gesetzlichen Regelungen auf den Weg zu bringen. „Wir wissen doch aus Erfahrung, wie Strukturwandel geht.“

 

Übel stößt dem Rechtsanwalt die aus seiner Sicht verharmlosende Wortwahl bei Protesten auf. „Ich bin für den Schutz von Demonstrationsfreiheit, aber Leute, die zum Beispiel in ihrer Ablehnung der Braunkohleförderung gegen Dinge, aber auch Menschen Gewalt anwenden, sind nicht bloß ‚Aktivisten’, sondern Rechtsbrecher und müssen so behandelt werden.“

 

In Sachen Bildung fordert Brandt mehr Kompetenzen für den Bund ein, selbst wenn dies die Länder nicht gerne sehen. Da sollte eine Änderung des Grundgesetzes möglich sein. Letztlich gehe es um die Vergleichbarkeit von Schulabschlüssen im Interesse der jüngeren Generation und deren berufliche Perspektiven. „Und es geht um die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft. Im Grunde hätten alle etwas davon, wenn der Bund hier stärker fördernd eingreift.“

 

Helmut Brandt

 

Brandt ist mit dem Ergebnis des sogenannten Dieselgipfels absolut unzufrieden. „Wir dürfen die 13 Millionen Halter von Dieselfahrzeugen nicht allein lassen. Sammelklagen können nicht die Lösung sein.“ In der nächsten Legislaturperiode gelte es, schnell Rechtssicherheit zu schaffen. „Der Gesetzgeber muss die Industrie zur Nachrüstung verpflichten.“

 

Bei der Debatte um Flüchtlinge lehnt der CDU-Kandidat mit Blick auf bereits vorhandene Regelungen ein (neues) Einwanderungsgesetz ab. „Man muss das sauber voneinander trennen.“ Vielmehr müssten die Asylverfahren erheblich beschleunigt werden, um menschliche Härten zu vermeiden. „Wenn keine anerkennungsfähigen Gründe vorliegen, muss auch zügig abgeschoben werden.“ Ganz zu schweigen von der Duldung sogar von Straftätern.

 

Was hat Helmut Brandt in der auslaufenden Legislaturperiode für die Menschen im Wahlkreis Zählbares erreicht? „Es verging und vergeht kaum ein Tag, an dem nicht Wünsche auf Hilfe und Vermittlung an mich herangetragen werden“, sagt er. Meistens gehe es darum, Sachzusammenhänge zu erklären, Wege zu weisen und im Wahlkreis auf Entscheidungsträger in Kommunen zuzugehen, um deren Ermessensspielraum zugunsten der Hilfesuchenden zu nutzen.

 

Immer wieder habe er Firmen geholfen, bei denen es zum Teil ernsthafte Probleme gegeben habe und die weitergehende Unterstützung, auch vom Bund, benötigten – letztlich ein Bereich, in dem die Gespräche und Kontakte diskret zu behandeln seien, sagt der Kandidat.

 

Politische Karriere beginnt 1969 in Alsdorf

 

Nur Helmut Brandt gehört dem Deutschen Bundestag bereits an, er möchte zum dritten Mal das Direktmandat erlangen. Die übrigen Parteien haben Kandidaten nominiert, die zum ersten Mal bei einer Bundestagswahl antreten. Dies sind Claudia Moll (SPD), Gabriele Halili (Linke), Alexander Tietz-Latza (Grüne), Frank Schniske(FDP), Markus Matzerath (AfD), Maximilian Möhring (Piraten) und Kurt Rieder (ÖDP).

 

Helmut Brandt, Jahrgang 1950, betreibt in Alsdorf eine Anwaltskanzlei. Er ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Brandt trat der CDU im Jahre 1969 bei, war in Alsdorf Stadtverbandsvorsitzender und gehörte dem Stadtrat 16 Jahre an. Zudem war er dort Bürgermeister von 1994 bis 1999.

 

Über die Landesliste der CDU rückte er im Juni 2005 für Karl-Josef Laumann in den Bundestag nach, dem er seitdem ununterbrochen angehört.

 

Für die anstehende Bundestagswahl steht er auf der CDU-Landesliste NRW an Stelle 21.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Stolberg will Shisha-Rauchen in der Öffentlichkeit verbieten

In der Öffentlichkeit in der Innenstadt und bei Beschwerden in den übrigen Stadtteilen. Geldbuße zwischen 10 und 1000 Euro.

Was Köln der Rheinboulevard ist, sind in Stolberg Burg, Bastinsweiher und Kaiserplatz. Die Domstadt hat in ihren Anlagen das Rauchen von Wasserpfeifen bereits verboten, und die Kupferstadt möchte diesem Beispiel folgen.

 

Bürgermeister Tim Grüttemeier unterbreitet dem am 12. September tagenden Stadtrat einen Vorschlag zur Novellierung der „Ordnungsbehördlichen Verordnung über die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung auf den Straßen und in den öffentlichen Anlagen sowie über die Hausnummerierung“.

 

Kurzum, in diesem städtischen Edikt steht das, was man nicht darf oder tun soll. Und ab kommenden Dienstag wird man nicht mehr Wasserpfeife rauchen dürfen in der Öffentlichkeit. Eine breite Mehrheit des Stadtrates zum Einfügen des Absatzes e) in den § 15a der Verordnung mit der Überschrift „Verhalten auf Straßen und in Anlagen“ gilt als sicher.

 

Beschwerden nehmen zu

 

Dort heißt es dann zukünftig, dass „jedes Verhalten untersagt ist, das geeignet ist, andere zu gefährden, mehr als nach den Umständen vermeidbar zu behindern oder zu belästigen sowie Sachen zu beschädigen, insbesondere durch“ ... „das öffentliche Rauchen von Wasserpfeifen (insbesondere sogenannte Shishapfeifen), wenn es hierdurch zu Belästigungen von Passanten, Verschmutzungen oder Verunreinigungen kommt“.

 

Genau Letzteres hat die Stolberger Verwaltung in den vergangenen Wochen registriert. „Es häufen sich die Beschwerden seitens der Bürgerschaft und der technischen Ämter“, sagt Grüttemeier. Insbesondere neu gestalteten Bereiche von Bastinsweiher und Kaiserplatz würden von der Öffentlichkeit als Freizeit- und Aufenthaltsflächen genutzt. Auch von unterschiedlich großen Gruppen junger Erwachsener, die gesellig beieinander sitzen und Wasserpfeifen konsumieren. „Aber ein großer Teil der Bevölkerung fühlt sich durch den stark riechenden Shisha-Qualm belästigt“, sagt der Bürgermeister. Selbst in angrenzenden Gebäude falle der Geruch noch unangenehm auf. Zudem registrierten die Mitarbeiter des Betriebsamtes Zerstörungen: Bei nicht fachmännischer Nutzung zerstörten die heißen Kohlen aus den Wasserpfeifen die Sitzflächen der Holzbänke und verfärbten den Steinboden. „Außerdem kommt es vor allem nachts aus diesen Personengruppen immer wieder zu Lärmbelästigungen, wodurch sich Anwohner ebenfalls erheblich belästigt fühlen“, so Grüttemeier weiter. Ziel der Stadt müsse es aber sein, Belästigungen der Bevölkerung zu vermeiden und das Erscheinungsbild der neu gestalteten Bereiche dauerhaft zu sichern.

 

„Wir wollen keine Shisha-Bars“

 

Als Konsequenz möchte der Bürgermeister nun ein Rauchverbot für Shishas in der Öffentlichkeit der Innenstadt durchsetzen. In anderen Stadtsteilen soll das Ordnungsamt dann aktiv werden, sobald Beschwerden vorliegen. Wer gegen das Rauchverbot verstößt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die geahndet werden kann. „Die Geldbuße beträgt mindestens zehn Euro und kann bei Fahrlässigkeit bis zu 500 Euro oder Vorsatz bis zu 1000 Euro betragen“, erklärt Grüttemeier.

 

Die Kritik aus der Bevölkerung an der Wasserpfeifen-Kultur hat sich in den vergangenen Monaten verschärft, nachdem mittlerweile zehn Shisha-Bars in der Innenstadt angemeldet sind. Der Verwaltung sind kaum Möglichkeiten an die Hand gegeben, die Eröffnung solcher Lokalitäten zu unterbinden. Gleichwohl hat die Stadt in den vergangenen Monaten ihre Kontrollen in diesen Gaststätten – auch in Kooperation mit Polizei, Zoll und Feuerwehr – intensiviert, um auf die Einhaltung der Vorschriften zu achten.

 

Der Bürgermeister macht keinen Hehl daraus, kein Freund eines Übermaßes an Angeboten von Shisha-Bars und Spielhallen zu sein, die als Indikatoren eines städtebaulichen Niedergangs eines Viertels gelten. „Wir wollen in Stolberg keine Shisha-Bars und Spielhallen“, sagt Tim Grüttemeier deutlich.

 

Erst vor wenigen Wochen hatte Grüttemeier die Möglichkeiten der Novellierung des Glücksspielstaatsvertrages genutzt, der einen Mindestabstand von 350 Metern zwischen Spielhallen vorsieht. Daraufhin hatte der Bürgermeister alle zehn Vergnügungsstätten aufgefordert, eine neue Genehmigung zu beantragen. Zwei Betreiber folgten der Aufforderung fristgerecht. Nun folgt ein neuer Aufschlag, mit dem das Stadtbild verbessert werden soll.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

325000 Euro mehr als erwartet

Stadt: Controlling prognostiziert Jahresergebnis von 400 085 Euro

Quartalsmäßig kontrolliert die Verwaltung die Entwicklung der Einnahmen und Ausgaben des Haushaltes. Dabei werden Veränderungen mit einem Volumen ab 20 000 Euro betrachtet.

 

Der Controllingbericht weist zum Ende des zweiten Quartals eine positive Entwicklung aus: Sieht der Haushaltsplan für das laufende Jahr einen Überschuss in Höhe von knapp 75 000 Euro vor, so verbessert sich laut aktueller Prognose das Ergebnis um gut 325 000 auf rund 400 085 Euro. Demnach stehen geringeren Erträgen in Höhe von rund 812 000 Euro geringere Aufwendungen in Höhe von rund 1,38 Millionen Euro gegenüber.

 

Positiv macht sich vor allem die wirtschaftliche Entwicklung bemerkbar. Die Gewerbesteuereinnahmen steigen laut Hochrechnung um 2,2 auf 25,1 Millionen Euro. Deutlich niedriger als erwartet fallen Aufwendungen und Erträge für Leistungen an Asylbewerber aus. Kalkulierte Stolberg mit 6,8 Millionen Euro Landeszuweisungen, rechnet es nun aufgrund des signifikanten Rückgangs von Asylbewerbern mit einer Erstattung in Höhe von 3,2 Millionen Euro. Die erwarteten Ausgaben sinken um 1,2 auf 3,7 Millionen Euro. Bei Integrationskursen kann die VHS zusätzliche 190 000 Euro einnehmen.

 

Bei Leistungen der Jugendhilfe wird eine Verbesserung um 275 000 Euro erwartet. Zudem fällt die Umlage für den Nahverkehr um knapp eine Million Euro aufgrund von gesetzlichen Veränderungen bei Rückstellungen für Pensionen niedriger aus.

 

Allerdings können laut Controllingbericht wesentliche Positionen im Laufe des Jahres noch Schwankungen unterliegen.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Ihre Stimme für ein attraktives Stolberg!

1. Stolberger Weinfest findet am 16. und 17. September statt!

Eine Anzeige der CDU zum 1. Stolberger Weinfest

Politischer Alltag und Käsebrötchen

Bundesminister Peter Altmaier stattet Stolberg einen Besuch ab. Im Vordergrund stehen Rück- und Ausblick sowie Diskussionsrunde.

Zu Gast in Stolberg: Bundesminister Peter Altmaier. Foto: Sonja Essers
Zu Gast in Stolberg: Bundesminister Peter Altmaier. Foto: Sonja Essers

Mit leerem Magen lässt sich schlecht Wahlkampf machen. Aus diesem Grund sind die Tische im ökumenischen Gemeindezentrum in der Frankentalstraße reichhaltig gedeckt. Neben frisch aufgebrühtem Kaffee gibt es auch Brötchen belegt mit Salami, Käse und hartgekochten Eiern. Über 100 Menschen haben an diesem Morgen den Weg ins Gemeindezentrum gefunden. Der Grund dafür sind allerdings nicht die Speisen und Getränke, sondern Peter Altmaier. Der Chef des Bundeskanzleramtes und Bundesminister für besondere Aufgaben stattet der Kupferstadt einen Besuch ab und unterstützt damit den CDU-Bundestagsabgeordneten Helmut Brandt.

 

Nicht angekommen

 

Noch ist Altmaier, der an diesem Tag aus seiner Heimat – dem Saarland – anreist, nicht angekommen und im Saal des Gemeindezentrums wird genau darüber geredet. „Mit vollem Magen ist man nicht so angriffslustig“, sagt eine Dame und lacht. Wirklich angriffslustig ist an diesem Morgen eigentlich niemand. Schließlich sind die Gäste allesamt Mitglieder der Stolberger CDU. Gemeinsam haben Senioren Union – unter ihrem Vorsitzenden Ludwig Hahn – und der Stadtverband das Frühstück mit anschließender Diskussion organisiert. Dabei soll Altmaier auf die vergangene Wahlperiode zurückblicken und einen Ausblick in die Zukunft wagen – eine Zukunft, in der Angela Merkel weiterhin Bundeskanzlerin ist.

 

Doch zurück ins Hier und Jetzt. Bundestagsabgeordneter Helmut Brandt betritt die Bühne und begrüßte die Anwesenden. Peter Altmaier werde gleich da sein, so lange könne man in Ruhe frühstücken, sagt er und wünscht einen guten Appetit. Diese Aufforderung nimmt man im Saal gerne wahr, greift beherzt zu Kaffee und Brötchen und plaudert mit seinen Sitznachbarn. Nahezu unbemerkt betritt ein groß gewachsener junger Mann in einem dunklen Anzug den Saal. Eigentlich nichts Ungewöhnliches – könnte man zumindest annehmen. Sein aufmerksamer Blick wandert durch die Reihen und es scheint als würde er innerhalb weniger Sekunden den gesamten Saal ganz genau unter die Lupe nehmen. Leisen Schrittes geht bis zu dem schwarzen Flügel, der auf der gegenüberliegenden Seite des Saales steht und wirft einen Blick darunter. Er trägt einen hautfarbenen Knopf im Ohr, über den er sich austauschen kann. Er spricht allerdings nicht, sondern verlässt den Saal wieder und positioniert sich vor den Fenstern im Foyer.

 

Dort werfen auch Helmut Brandt und Jochen Emonds, Vorsitzender der Stolberger CDU, immer wieder einen Blick heraus. „Es sind fünf vor neun“, sagt ein älterer Herr im Saal. Nach einem kurzen Blick auf seine Armbanduhr vertieft er sich allerdings wieder in der Gespräch mit dem Ehepaar, das im gegenüber sitzt. „Möchten Sie auch noch eine Tasse Kaffee?“, fragt er. Als Antwort erhält er ein „Nein, vielen Dank!“ Nur wenige Sekunden später flüstert eine Dame ihrem Mann zu: „Da kommt er.“ Doch diese Aussage erweist sich als falscher Alarm.

 

„Wichtigster Minister überhaupt“

 

Wenige Minuten später ist es dann allerdings tatsächlich soweit. Unter Beifall betritt Peter Altmaier gemeinsam mit Helmut Brandt und Jochen Emonds den Saal und nimmt an einem reich gedeckten Tisch auf der Bühne Platz. Während im Saal Kameras und Smartphones gezückt werden, genehmigt sich Peter Altmaier erst einmal eine Tasse Kaffee – mit einem kleinen Döschen Milch. Dann tritt Jochen Emonds ans Mikrofon und begrüßt Altmaier als „einen der wichtigsten Minister überhaupt, einen der wichtigsten Vertrauten unserer Bundeskanzlerin, ohne den es in Berlin nicht so reibungslos laufen würde“.

Während im Saal zustimmend applaudiert wird, beißt Altmaier in ein Käsebrötchen. Daraus, dass ihm das Stolberger Backwerk schmeckt, macht er keinen Hehl. „Ich habe meine Krawatte heute Morgen an der Garderobe zu Hause vergessen. Ich habe gedacht, wenn ich noch einmal zurückfahre, sind alle Brötchen aufgegessen. Da bin ich lieber ohne Krawatte zu Ihnen gekommen“, sagt Altmaier. Es wird gelacht. „Ich bin nicht der wichtigste Minister. Ich bin aber mit Abstand der gewichtigste Minister der Bundesrepublik. Sigmar Gabriel hat zwar versucht mir den Rang abzulaufen, hat aber aufgegeben.“ Weitere Lacher folgen.

 

In den nächsten eineinhalb Stunden redet Altmaier über das, was man in den vergangenen vier Jahren bereits geschafft habe und das, woran in Zukunft noch gearbeitet werden soll. Die Stichworte lauten: mehr Kindergeld, eine bessere Betreuung und Unterstützung bei Wohneigentum. „Eine tolle Bilanz und ein toller Ausblick“, resümiert Helmut Brandt, während Altmaier ein weiteres Mal in sein Brötchen beißt und sich eine zweite Tasse Kaffee einschenkt.

 

Dann sind die Zuhörer an der Reihe. Sie stellen ihre Fragen an den Chef des Bundeskanzleramtes und Altmaier beantwortet jede einzelne ausführlich. Ob er sich vorstellen könnte der Nachfolger von Angela Merkel zu werden, möchte ein Herr wissen. Altmaiers Antwort: „Das ist alles längst erledigt. Ich war schon Angela Merkels Nachfolger. Ich war auch Umweltminister.“ Nachdem Helmut Brandt ihm für die kommenden Wochen viel Erfolg und Kraft gewünscht hat, geht es für Altmaier zurück nach Berlin.

 

Begeisterung teilen

 

Nahezu unbeobachtet huscht er an den Gästen vorbei- Begleitet wird er dabei von dem jungen Mann im schwarzen Anzug. Im schwarzen Kombi fährt er davon, wenige Meter dahinter folgt ein Polizeiwagen. Im Gemeindezentrum in der Frankentalstraße bekommt man davon allerdings kaum etwas mit. Auf den Tischen im Saal werden die Teller und Tassen zusammengestellt. Den Gästen scheint es geschmeckt zu haben. Brötchen sind kaum noch übrig – ihre Begeisterung für das Stolberger Backwerk teilen sie also mit Peter Altmaier. So wie ihre Leidenschaft für Politik.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Weinfest soll zu einer Attraktion werden

Hochwertiges Angebot am dritten September-Wochenende soll zur Belebung beitragen und auch auswärtige Gäste anlocken.

Stoßen schon einmal an: Christian Clément, Jochen Emonds, Ali Yüce, Marita Matousék, Manfred Hecht und Udo Rüttgers (v.l.). Foto: J. Lange
Stoßen schon einmal an: Christian Clément, Jochen Emonds, Ali Yüce, Marita Matousék, Manfred Hecht und Udo Rüttgers (v.l.). Foto: J. Lange

„In vino veritas“ – im Wein liegt die Wahrheit – sagten schon die alten Römer und bezogen sich dabei auf die Germanen. Historiker Tacitus soll beschrieben haben, dass Germanen bei Ratssitzungen immer Wein tranken, weil sie glaubten, niemand könnte effektiv lügen, wenn er betrunken sei. Doch in Stolberg war es nicht eine Sitzung des Stadtrates, bei der Christdemokraten auf die Idee kamen, die Innenstadt mit einem Weinfest zu bereichern.

 

In der Altstadt trafen sich zufällig Zwei, die die selbe Idee hatten: Christian Clément denkt schon seit den sechs Jahren, die er in Stolberg lebt, darüber nach, ein solches Fest aus dem Boden zu stampfen. Auch Udo Rüttgers verfolgte schon seit längerem die Idee. Und als sich der Vorsitzende der CDA auf den Chef der Bodega traf, wurde begonnen, die Vision in Realität zu verwandeln. So ganz unpolitisch ist die Idee dann aber auch wieder nicht. „Wir haben mit der Umgestaltung von Bastinsweiher und Kaiserplatz städtebauliche Akzente in der Innenstadt gesetzt“, sagt Jochen Emonds.

Und mit einem Weinfest auf dem zentralen Platz vor dem Rathaus möchte die CDU auch selbst einen Beitrag zur Belebung der Innenstadt liefern. „Und damit auch viele Auswärtige in unsere schöne Stadt locken“, gesteht der Partei- und Fraktionsvorsitzende gerne ein. Das 1. Stolberger Weinfest ist nun nicht nur terminiert für das Wochenende am 16. und 17. September, samstags ab 13 Uhr und sonntags ab 11 Uhr, sondern soll sich als echter Wiederholungstäter durch ein qualitatives Angebot mit Flair auch etablieren.

 

Doch von der ersten Idee bis zur Umsetzung gab es jede Menge Arbeit für das Team um Udo Rüttgers. Die erwies sich jedoch angenehmer als erwartet. „Die Resonanz und die Bereitschaft unter Winzern und Händlern sich an diesem Fest in Stolberg zu beteiligen, war sehr groß“, bilanziert Rüttgers. So groß, dass für die Premiere erst einmal eine Auswahl an Beschickern getroffen wurde, um in den Folgejahren das Fest kontinuierlich ausweiten zu können.

 

Die gute Resonanz hängt möglicherweise mit dem Weinfest zusammen, das vor elf Jahren als ein Bestandteil der Stadtparty die Besucher in Scharen zum Kaiserplatz lockte. Aus organisatorischen Gründen ging in den Folgejahren dieser Anziehungspunkt verloren. Nun wird mit der Premiere eines reinen Weinfestes ein neues Kapitel aufgeschlagen.

 

Das bietet natürlich neben dem Wein von vier Winzern und drei Stolberger Händlern auch passende kulinarische Spezialitäten und ein Bühnenprogramm. Für den Samstag haben die Organisatoren die Gruppen „Soul Drops“, „Solid Wax & M. Müller“ sowie „Annett & Friends“, während an dem Sonntag neben „Solid Wax & M. Müller“ zünftige Blasmusik den Vormittag einläuten soll. Zudem ist ein Programmpunkt mit Helmut Brandt (MdB) und der ersten Stolberger Weinkönigin, die sich natürlich auch am Vortag präsentiert, geplant: Wer bei dem Weinfest diese repräsentative Aufgabe übernehmen wird, stellt sich bereits am Mittwoch, 9. August, heraus. Im Rahmen der Afterwork-Party der CDA in der Bodega am Alter Markt übernimmt die Junge Union die Organisation des Auswahlverfahrens, zu dem Bewerbungen und Vorschläge noch gerne entgegen genommen werden. In Sachen Krönung bewähren sich die Christdemokraten absolut im Sinne der Gleichstellung der Geschlechter. „Auch ein Bacchus wäre durchaus denkbar“, schmunzelt Emonds.

 

Weinkönigin wird gekürt

 

Unabhängig von der Frage Weingott oder Weinkönigin wird Majestät an dem dritten September-Wochenende eine breite Vielfalt von Köstlichkeiten aus Trauben präsentieren können. Mit von der Partie ist ein Bio-Weingut aus dem Rheinhessischen Dittelsheim-Heßloch, das am Fuße des Kloppbergs Riesling, Sauvignon Blanc, Weisser Burgunder, Grauer Burgunder, Chardonnay, Gelber Muskateller, Bacchus, Huxelrebe, Blauer Portugieser, Dornfelder, Spätburgunder, Saint Laurent, Merlot, Sangiovese, Cabernet-Sauvignon, Cabernet Franc und Rosenmuskateller an- und ausbaut. Typischen württembergischen Charakter – wie etwa Trollinger, Schwarzriesling und Lemberger vom Stromberg – bietet die Kollektion einer Weinkellerei aus Bönnigheim.

Und nicht nur den bekannten „Kröver Nacktarsch“ bringt ein Winzer aus dem Familienbetrieb in seinem Heimatort an der Mosel mit, sondern führt auch weitere Riesling-Spezialitäten, Kerner, Rivaner und Dornfelder im Sortiment. Ein guter Bekannter, der seit dem Weinfest 2006 der Kupferstadt treu geblieben ist, kommt aus dem rheinhessischen Eckelsheim. Riesling, Grauburgunder, Chardonnay, Spätburgunder, Dornfelder und Morio-Muskat aus den Kellern des Familienbetriebs zwischen ehemaliger Meeresküste und einstigen Vulkaninseln sind vielen Stolberger Weinfreunden bereits ein Begriff.

 

Ergänzt wird diese breite Palette durch die Sortimente aus deutscher, italienischer, spanischer und französischer Produktion, die Manfred Heckt und Christian Clément anbieten sowie einem Winzer – voraussichtlich von der Mosel – der im Kupferpavillon seine Kollektion präsentiert. Freunde des Gerstensaftes kommen dank der Kollektion des „Beer O‘Clock“ nicht zu kurz. Und neben dem Angebot neuer Spielgeräte auf dem Kaiserplatz soll neben dem Spielgerät vor dem Rathaus auch eine Hüpfburg und ein Kinderkarussell für Kurzweil der jungen Gäste sorgen.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

"Das waren drei sehr erfolgreiche Jahre für Stolberg."

Freude in Büsbach: Einziger Kinderspielplatz feierlich eröffnet!

Die Anzeige der CDU Stolberg im Juli 2017.

Neue Gesamtschule nimmt konkrete Formen an: Bauliche Planungen für die Breslauer Straße auf den Weg gebracht!

Die CDU-Fraktion hat in den Sitzungen des Haupt- und Finanzausschusses und des Stadtrates am 11.07.2017 und in der Sitzung des Bau- und Vergabeausschusses am 13.07.2017 der vorgestellten Entwurfsplanung für den Gesamtschulstandort in der Breslauer zugestimmt und sich dafür ausgesprochen, mehr als drei Millionen Euro zusätzlich in den Jahren 2018 bis 2020 für das Projekt zur Verfügung zu stellen. Gemeinsam mit den anderen Fraktionen wurden die Beschlüsse zur Umsetzung einstimmig gefasst. Damit werden insgesamt 8,7 Millionen Euro in das Projekt investiert.

 

„Wir sind als CDU-Fraktion davon überzeugt, dass das vorgestellte Konzept des Architekturbüros Heuer & Faust eine hervorragende Planung darstellt und es uns gelingt der neuen Gesamtschule optimale Voraussetzungen für einen funktionierenden Schullalltag zu bieten“, kommentiert der Schulausschussvorsitzende und CDU Partei- und Fraktionsvorsitzende Jochen Emonds die konkrete Umsetzungsplanung. „Dies ist ein weiterer Schritt, um die Stolberger Schullandschaft zukunftsfähig zu gestalten und neben den beiden Gymnasien mit zwei Gesamtschulen dem Schülern- und Elternwillen Rechnung zu tragen.“

 

Neben dem barrierefreien Ausbau legt die Entwurfsplanung auch Wert darauf, dass der Filmraum im Dachgeschoss der Schule als „kleine Versammlungsstätte“ erhalten bleibt. Der im Kellerraum angesiedelte Textilraum soll in einen Raum mit Tageslicht verlegt werden. Für die Oberstufe sollen neun Kursräume zur Verfügung stehen und im Neubau soll ein eigener Inklusionsraum entstehen.

 

„Diese Änderungen in der Raumplanung sind zur Umsetzung des pädagogischen Konzepts der Gesamtschule notwendig“, ist der Sprecher der CDU-Fraktion im Ausschuss für Schule, Kultur, Sport und Tourismus, Hans Bruckschen, überzeugt. „Wir arbeiten daran, alle Stollberger Schulen bestmöglich auszustatten, und sind hier auf einem guten Weg. Insgesamt werden in den nächsten Jahren über 20 Millionen Euro in die Stolberger Schullandschaft investiert“, so Bruckschen.

 

Durch den geplanten Anbau entstehen in der neuen Gesamtschule ein Atrium und ein „Rundlauf“, der deutlich kürzere Wege erlaubt. Die erst 2012/2013 sanierten Pausen-Toiletten für die Schülerinnen und Schüler bleiben wie der Bauteil F der Schule bestehen. „Durch den Erhalt des Bauteils kann gewährleistet werden, dass die Schülerinnen und Schüler zu keinem Zeitpunkt außerhalb der Schule – z. B. in Containern – unterrichtet werden müssen“, weiß Jochen Emonds zu berichten. „Die Beschulung in den bestehenden Gebäuden ist sichergestellt und bietet zukünftig ausreichend Platz für eine sinnvolle pädagogisch und konzeptionelle Nutzung.“

Kreuz im Mausbacher Schulwald saniert

Mitglieder des CDU-Ortsverbandes und Förster Theo Prekel erneuern das Kreuz aus den 50ern

Packten tatkräftig mit an, als es um die Sanierung des Kreuzes im Mausbacher Schulwald ging: (v. l.) Adolf Konrads, Marc Delzepich, Heinz-Gerd Braun, Hans Bruckschen und Theo Preckel. Foto: T. Dörflinger
Packten tatkräftig mit an, als es um die Sanierung des Kreuzes im Mausbacher Schulwald ging: (v. l.) Adolf Konrads, Marc Delzepich, Heinz-Gerd Braun, Hans Bruckschen und Theo Preckel. Foto: T. Dörflinger

Das Kreuz im Mausbacher Schulwald in der Nähe der Süssendeller Straße haben Mitglieder des CDU-Ortsverbandes, der überwiegend für die Ortsteile der ehemaligen Gemeinde Gressenich zuständig ist, saniert. Zur Arbeit gehörten das Anfertigen und das Einsetzen eines neuen Querbalkens, ein zweimaliger Anstrich mit Holzschutzfarbe und das Anbringen einer Bedachung aus Zinkblech. Die dazu erforderlichen Arbeiten hatten Heinz-Gerd Braun, Marc Delzepich, Adolf Konrads, Hans Bruckschen, und Marlies Franck-Werner sowie Förster Theo Preckel übernommen.

 

Die Sanierung ist der Beobachtungsgabe und der Initiative von Förster Preckel zu verdanken. Er hatte anlässlich von Pflegemaßnahmen im Mausbacher Schulwald bemerkt, dass das Holz des Kreuzquerbalkens marode und verfault war. Danach kümmerte er sich darum, dass im Forstbetrieb ein neuer, aus Eichenholz bestehender, rund 3,70 Meter langer Querbalken angefertigt wurde. Das Einsetzen und Befestigen des Querbalkens hat dann der Dachdecker Heinz-Gerd Braun übernommen.

 

7.80 Meter Höhe

 

Um den alten Querbalken erreichen und entfernen zu können, musste Braun zuerst einmal ein großes und hohes Gerüst aufbauen. Schließlich ist das in den 1950er Jahren errichtete Kreuz rund 7,80 Meter hoch. Braun sorgte auch dafür, dass der neue Querbalken um ihn vor Nässe zu schützen, eine Bedachung aus Zinkblech erhielt. Das Holzschutzmittel für den zweimaligen Anstrich stellte ebenfalls Preckel aus dem Forstbetrieb zur Verfügung. Die erforderlichen Malerarbeiten hatte die Unternehmerin Marlies Franck-Werner übernommen. Sie stellte einen Maler zur Verfügung und übernahm auch die Kosten für den Neuanstrich.

 

Eine wichtige Rolle beim Sanierungsprogramm hatte auch Adolf Konrads übernommen. Er kümmerte sich um die Geschichte von Schulwald und Kreuz und erstellte eine kleine Zusammenfassung über die historischen Hintergründe. Schließlich war Konrads 1954 als 14-jähriger Schüler beteiligt, als im späteren Schulwald, der in der Nähe des Ehrenmales am Nassenberg liegt, die ersten Bäume gepflanzt wurden. Wie berichtet wurde die Pflanzaktion – gepflanzt wurden damals von den Schülern und Lehrern der Mausbacher Volksschule überwiegend Birken, Linden, Buchen sowie Ahorn- und Kirschbäume – 1959 abgeschlossen. Wenig später kam ein mächtiges Eichenkreuz, dass der Schreiner und Künstler Reiner Prost gefertigt hatte, hinzu.

 

Der damalige Lehrer Leo Esser hatte das Monument als Friedenskreuz seinen im Zweiten Weltkrieg zu Tode gekommenen Angehörigen gewidmet. Der Initiative und den Arbeiten der beteiligten Personen ist es also zu verdanken, dass das in die Jahre gekommene Schulwald-Kreuz teilsaniert wurde und nun für die Folgejahre geschützt ist.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Stolberg kommt voran! - Eröffnung des Kaiserplatzes am 11. Juli!

Die Zeitungsanzeige der CDU Stolberg in der Super Mittwoch Ende Juni