Aktuelles 2020

Hier finden Sie die Artikel und Berichte aus dem Jahr 2020. Die CDU-Stolberg und ihre Vereinigungen informiert Sie über Wissenswertes in Stolberg.

Jochen Emonds und sein Team für den Stadtrat. CDU setzt auf ein starkes Team und 220 Ideen für Stolberg

Jochen Emonds und sein Team für den Stadtrat. CDU setzt auf ein starkes Team und 220 Ideen für Stolberg

 

220 Ideen für Stolberg! 220 Ideen hat die Stolberger CDU in ihrem Wahlprogramm zusammengetragen. Und darauf ist Jochen Emonds stolz. „Denn es ist das Resultat einer hervorragenden Gemeinschaftsleistung“, so der Partei- und Fraktionsvorsitzende.

Dass der Slogan der Christdemokraten für die Kommunalwahl am 13. September „Gemeinsam für Stolberg“ lautet, sei kein Zufall, unterstreicht Emonds. „Der Teamgedanke ist für uns ganz wesentlich und wird entsprechend gelebt.“ Um dies auch nach außen zu zeigen, sind auf vielen Plakaten im Stadtgebiet die Direktkandidaten für die 22 Wahlbezirke als Gruppe zu sehen. „Damit demonstrieren wir nicht nur den Zusammenhalt, sondern auch die Wertschätzung für jeden einzelnen. Wir sind alle gleich wichtig“, betont der 37-jährige Emonds, auch wenn es natürlich auf der Reserveliste, die er anführt, eine Reihenfolge geben muss. „Und nicht nur die Direktkandidaten sind wichtig“, erklären Karina Wahlen und Carolin Sieven, die die Listenplätze zwei und drei besetzen. Genauso wichtig seien die persönlichen Vertreter. „Deshalb sind auf unseren Flyern und Plakaten jeweils Direktkandidat und persönlicher Vertreter zu sehen“, erläutert Jochen Emonds.

„Unsere Kandidaten vor Ort zeichnet aus, dass sie vor Ort bekannt sind, dass sie sich seit Jahren für ihre Stadtteile einsetzen, dass sie nah am Bürger sind und für Anregungen und Fragen zur Verfügung stehen. Wir sind in Vereinen und Institutionen aktiv und wollen gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern Stolberg nach vorne bringen. Unterstützung. Mit viel frischem Wind und neun Ideen für unsere Heimatstadt“, so Emonds.

 

Jeden Bezirk bilanziert

Worauf zielen die 220 Ideen ab bei einer Fraktion, die mit 22 Sitzen stärkste Fraktion im Rat und damit in den vergangenen sechs Jahren auch dominante Kraft im Stadtrat und in der Großen Koalition mit der SPD war? „Wir haben für jeden Wahlbezirk bilanziert, was wir dort gemacht und geschafft haben und was noch zu tun bleibt“, beschreibt Carolin Sieven das grundsätzliche Vorgehen. Aus den einzelnen Aspekten sind zehn thematische Schwerpunkte abgeleitet worden. Einige von ihnen stuft die CDU als besonders wichtig ein.

„Wir sind alle gleich wichtig.“ Jochen Emonds,


Partei- und Fraktionsvorsitzender der CDU Stolberg

Kultur: „Im Bereich Marketing macht Stolberg viel zu wenig“, bemängelt Jochen Emonds und kündigt an, das in der kommenden Legislaturperiode ändern zu wollen: „Wir brauchen eine konkrete Strategie für unsere Stadt.“ Im Mittelpunkt soll die Burg stehen – „eine Burg mit Erlebnischarakter“. Und zwar für ältere Menschen ebenso wie für jüngere. Dazu sollen die digitalen Möglichkeiten genutzt werden. Auch die historische Altstadt soll besser vermarktet werden – und anders: Das Stadtfest, das bislang den Namen „Kupferstädter Stadtparty“ trug und in diesem Jahr bedingt durch Corona ausfällt, soll von einem Jahrmarkt abgelöst werden. Nicht nur auf ein Wochenende, sondern auf das ganze Jahr und das gesamte Stadtgebiet soll sich derweil eine Konzertreihe erstrecken, die die Christdemokraten ins Leben rufen wollen. „Mit hochkarätigen Interpreten“, kündigt Karina Wahlen an.

 

Familien I: „Wir wollen als Stadt wesentlich attraktiver für Familien werden“, stellt Jochen Emonds fest. Auf dem Plan steht ein großer Abenteuerspielplatz nach dem Vorbild des Freizeitgeländes in Walheim. „Aber wir wollen zusätzlich auch etwas für Jugendliche bieten“, verrät der Vorsitzende. Zum Beispiel einen Pumptrack, also eine spezielle Strecke für Mountainbikes, ein Volleyballfeld, einen Bolzplatz und verschiedene Spiel- und Sportgeräte. Platz dafür könnte sich in Breinigerberg bieten. Doch darauf will sich die CDU noch nicht festlegen.

Ohnehin soll es in Zukunft mehr interessante Verweilmöglichkeiten in Stolberg geben. Auf modern hergerichteten Spielplätzen zum Beispiel, oder rund um das Stadion Glashütter Weiher. Sportstätte, Schwimmhalle, Turnhalle und Weiher sollen in ihrer Vielfalt genutzt werden können. Auch dafür ist die Entwicklung eines Konzepts vorgesehen.

 

Familien II: „Familien sollen weiter entlastet werden“, steht für Carolin Sieven fest. Dafür sollen mittelfristig die schon um 25 Prozent gekürzten Beiträge für die Offene Ganztagsschule weiter reduziert und die Kita-Beiträge auch für Kinder unter drei Jahren schrittweise abgeschafft werden. „Dafür setzen wir eigene Mittel ein, aber wir brauchen auch die Unterstützung des Landes“, stellt Jochen Emonds fest. Entlastung soll auch ein Ausbau der Betreuungszeiten vor allem in den Randbereichen und eine größere Flexibilität bei der Betreuung sorgen. „Perspektivisch streben wir an, dass es in jedem Sozialraum mindestens eine Kita mit Randzeitenbetreuung geben wird“, formuliert Karina Wahlen das Ziel. Außerdem soll für alle Offenen Ganztagsschulen ein einheitliches Konzept mit einheitlichen Qualitätsstandrads geschaffen werden.

 

Umwelt und Natur: „Wir haben als erste Stadt in der Städteregion einen Klimamanager eingestellt und ein Klimaschutzkonzept erstellt“, blickt Jochen Emonds zurück. Auf dieser Basis sei die systematische (energetische) Sanierung städtischer Gebäude angestoßen worden, die die CDU fortsetzen will. Darüber hinaus streben die Christdemokraten eine „moderne Forstwirtschaft“ an. 500.000 neue, zusätzliche Bäume sollen gepflanzt werden. „Die Forstwirtschaft muss vom Kostendruck befreit werden, die Erträge dürfen nicht mehr die höchste Priorität haben“, lautet die Forderung. Die CDU will den Wald als CO2-Speicher und Naherholungsgebiet in den Fokus rücken. Kitas und Schulen sollen eingebunden und die Außengelände dieser Einrichtung naturnah gestaltet werden. Auf der Agenda steht zudem die Schaffung städtischer Streuobstwiesen und die Bepflanzung von Brachflächen mit Wildblumen.

 

Sauberes und sicheres Stolberg: „In Sachen Sicherheit und Sauberkeit muss einiges getan werden“, findet Karina Wahlen. Konkret heißt das: mehr Mitarbeiter für das Technische Betriebsamt (TBA) und das Ordnungsamt. Die TBA-Kolonnen sollen aufgestockt und damit in die Lage versetzt werden, dauerhaft für ein besseres Erscheinungsbild zu sorgen. Bürger wiederum können Patenschaften und damit auch Verantwortung für ihren Stadtteil übernehmen. Zu den 220 Ideen zählt auch die Eröffnung eines Stadtteilbüros des Ordnungsamtes auf der Mühle. „Eventuell mit Öffnungszeiten in den Abend- und Nachtstunden.“ Auch für Büsbach kommt laut Wahlen ein solches Modell in Frage.

 

Schulen: „Wir wollen in der Region Spitzenreiter bei der digitalen Ausstattung unserer Bildungseinrichtungen werden“, sagt Jochen Emonds. „Bis Ende 2021 wird bis zu jeder Schule Glasfaser liegen, jede Schule soll eine Cloud nutzen können und in allen Räumen mit digitalen Geräten ausgestattet sein. Finanzielle Basis dafür seien eine Millionen Euro, die von Stadt (300.000) und Land schon jetzt jährlich zur Verfügung gestellt werden. Der Plan gilt nicht nur für Schulen. „Er umfasst auch die Volkshochschule und die Stadtbücherei.“

 

Und mit welchem Anspruch blickt die CDU auf den 13. September? „Wir stellen seit 2014 die Hälfte aller Ratsmitglieder und sind maßgeblich am Aufschwung Stolbergs beteiligt“, sagt Jochen Emonds. „Wir hoffen, dass das von den Wählern anerkannt und honoriert wird und wollen uns weiterhin für die Bürgerinnen und Bürger erfolgreich einsetzen. Denn Stolberg wird vor Ort gemacht, in den einzelnen Stadtteilen.“

Masken und Material für Ärzte und das Krankenhaus

 

Schutzmasken sind momentan Mangelware – auch in Stolberg. Damit die medizinischen Einrichtungen in Stolberg dennoch genügend Masken bekommen, haben sich Verwaltung und Politik mit diesem Thema auseinandergesetzt. Die Stadt Stolberg bietet ein kommunales Hilfsprogramm an. Über die städtische Hotline 02402/13777 oder über die Mailadresse masken@feuerwehr-stolberg.de sollen alle Stolberger Ärzte, Pflegedienste, Pflegeeinrichtungen, Hebammen, Physiotherapeuten mit Mund-Nase-Schutz in OP-Standard als auch mit FFP-2-Masken ausgestattet werden. Die Ausgabe soll kostenfrei erfolgen. Interessierte müssen die Ware allerdings selbst abholen. Voraussetzung: Wer Masken bestellen möchte, muss seine erste, gültige Geschäfts- oder Praxisadresse in Stolberg haben.

 

 

Eine Spendenaktion hat in der vergangenen Woche die Stolberger CDU gestartet. CDU-Chef Jochen Emonds, Ratsmitglied Paul Kirch und die stellvertretende Bürgermeisterin Karina Wahlen überreichten nun Bethlehem-Chef Dirk Offermann 2000 Schutzmasken. Einige CDU-Ratsmitglieder hätten auf ihre Aufwandsentschädigungen verzichtet. Komplettiert wurde dies von weiteren Bürgern und Unternehmen, die ebenfalls spendeten. Weitere Masken sollen folgen. Dafür hat die CDU nun ein eigenes Konto eingerichtet.

Quelle: Stolberger Zeitung

 

CDU Stolberg startet große Spendenaktion - Ratsmitglieder spenden Aufwandsentschädigung. 2000 Schutzmasken an das Stolberger Krankenhaus überreicht.

 

CDU Stolberg startet große Spendenaktion - Ratsmitglieder spenden Aufwandsentschädigung. 2000 Schutzmasken an das Stolberger Krankenhaus überreicht.

 

“Wir wollen helfen", bringt es der Partei- und Fraktionsvorsitzende der Stolberger CDU, Jochen Emonds, auf den Punkt. "Deshalb haben wir als Stolberger CDU eine Spendenaktion gestartet und sammeln Spenden, um unser Krankenhaus aber auch unsere Stolberger Ärzte, Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen des Gesundheitssystems mit Schutzausrüstung kostenlos zu unterstützen.”

 

"Durch die hohe Spendenbereitschaft von allen Ratsmitgliedern, die auf Teile ihrer Aufwandsentschädigung verzichtet haben, Spenden von Ratskandidaten, befreundeten Unternehmen und Stolberger Bürgern, ist es uns gelungen, zunächst 2000 Schutzmasken zu erwerben, die wir unserem Krankenhaus kostenlos zur Verfügung stellen", so Emonds.

 

Mit der Übergabe der ersten 2000 Schutzmasken läuft nun eine große Spendenaktion an, an der sich jede Bürgerin und jeder Bürger beteiligen kann. Unter der Kontonummer der CDU Stolberg und dem Stichwort "Gemeinsam für Stolberg" können Spenden überwiesen werden, für die dann ausschließlich weitere Schutzausrüstung angeschafft wird.

 

 

IBAN: DE75 3916 2980 7306 0420 11

BIC: GENODED1WUR

Verwendungszweck: Gemeinsam für Stolberg + Ihre Anschrift (Straße und Hausnummer)*

 

"Wir rufen alle Stolbergerinnen und Stolberger auf, unsere Aktion zu unterstützen! Über das bereitstehende Spendenkonto können alle Bürgerinnen und Bürger ihren persönlichen Teil dazu beitragen. Jeder Euro ist wichtig und geht zu 100% in den Kauf von weiterer Schutzausstattung, die wir möglichst vollflächig an alle niedergelassenen Ärzte, aber auch Pflegedienste, an die Krankengymnastik und an alle verteilen wollen, die unsere Stadt so selbstlos schützen.", so Emonds weiter.

 

Heute Morgen konnten die CDU Ratsmitglieder Jochen Emonds und Paul Kirch gemeinsam mit der 1. stellvertretenden Bürgermeisterin Karina Wahlen die erste Spende von 2.000 Schutzmasken an den Geschäftsführer des Stolberger Krankenhauses, Dirk Offermann, übergeben.

 

Der Dank der CDU Stolberg geht neben den vielen, selbstlos handelnden Händen unserer Verwaltung an alle, die uns sicher durch diese Krise führen. Machen Sie mit und spenden auch Sie!

 

*zur Erstellung der Spendenquittung

 

Naturschutz wird vor Ort gemacht!

Naturschutz wird vor Ort gemacht! Unser Antrag Streuobstwiesen auf Brachflächen anzulegen und die Beschlüsse des Stadtrates, weitere Blühstreifen in Form von Wildblumen anzulegen und aufzustellen, "tragen Früchte". Ökologie ist uns wichtig, um Stolberg nachhaltig zu entwickeln und für uns alle lebenswert zu gestalten!

 

Beitrag der Stolberger Zeitung: 

 

Der Winter geht, der Sommer kommt. Zumindest nimmt das Technische Betriebsamt (TBA) den Lenz bereits fest ins Visier. Die große Frühjahrsoffensive steht an, die die Türe zu bienenfreundlichen Grünanlagen aufstoßen soll.

„Es wird sicherlich eine Frage der Akzeptanz werden“, sagt Patrick Haas. „Wie werden die Bürger die neuen Grünanlagen akzeptieren und respektieren?“, fragt sich der Bürgermeister. Als Politker und Verwaltungschef setzt er auf insektenfreundliche Grünanlagen, auf Blühstreifen heimischer Pflanzen, die Bienen & Co. eine Nahrung bieten – eine Hilfestellung zum Überleben zunehmend bedrohter Arten.

Insektenfreundliche Blühoffensive

Das Bienensterben schrieb im vergangenen Jahr Schlagzeilen. Die Bereitschaft zu handeln wuchs. Anträge wurden gestellt, Konzepte erarbeitet, und nun steht die Umsetzung an. Freunde von mit Nagelscheren getrimmten Rasenflächen werden die Blühstreifen mit Argusaugen beargwöhnen. All das, was dort mit heimischen Blumenarten zur Labsal der Insekten dekoriert wird, wird gemeinhin als Unkraut bezeichnet. Wildkräuter wäre der passendere Ausdruck.

Aber Golfrasen-Freunde müssen keine Bange haben. Nicht überall im Stadtgebiet werden die Blühteppiche ausgerollt. Punktuell soll ein Einstieg gewagt werden. Eher überschaubar auf gut 255 Quadratmetern werden erste farbige Akzente gesetzt.

Es soll keine radikale Revolution werden. Dies nicht nur mit Blick auf die Bürgerschaft, sondern auch auf die Truppe von Georg Paulus. Die Mitarbeiter des TBA müssen selbst Erfahrungen sammeln mit den insektenfreundlichen Wildkräutern. Schon lange wird die Blühoffensive geplant und vorbereitet. Aber ob im Alltag die Natur so mitspielt, wie es sich der Mensch gedacht hat, kann nur die Praxis zeigen. Und das Wetter, und das ist längst keine verläßliche Größe mehr.

Das hat man im vergangenen Jahr in „Ribbecks Garten“ erlebt, wo Trockenheit und Hitze die Blühkräuter ausgebremst haben. Ganz gemeine Ackerkräuter eroberten sich die Hoheit über die Grünanlage im Büsbacher Neubaugebiet. Wie sie sich in diesem Jahr entwickelt, bleibt abzuwarten. Die Obstbäume keimen jedenfalls langsam aus.

„Es ist eine Frage des Standortes“, sagt Tobias Röhm mit Blick auf die Blühstreifen. „Sie müssen schon auf die Sonne ausgerichtet sein“, so der Technische Beigeordnete. Im Schatten liegende Standorte sind nun einmal nicht ideal für die Blühpflanzen. Zudem erweise sich Gefälle in den Beeten als wenig geeignet, weil das Saatgut bei Regen weggeschwemmt werden kann.

„Was blüht denn da?“ Auch mit dieser Frage haben sich Georg Paulus und Umweltexpertin Doris Tomski im Vorfeld intensiv auseinandergesetzt. Der Handel bietet sehr unterschiedliche Mischungen unf Qualitäten an. Ein Großteil der Mischungen besteht aus ein- und zweijährigen Blütenpflanzen und vielfach aus nicht heimischen Arten, so dass sie nicht zwingend geeignet sind für die Stolberger Insektenwelt. „Die selteneren und spezialisierten Wildbienen finden dort keine Nahrung“; weiß Paulus. Die weitere Recherche führte zu Anbietern von regionalem Saatgut und endete schließlich be ider Mischung 01 „Blumenwiese“.

Nach Katalog halten sich zwar Gräser- und Blühpflanzenanteil die Waage, aber für den Einsatz in der Kupferstadt werden ausschließlich blühende Pflanzen zusammengemischt. Dabei sind von den 36 blühenden Sorten sogar 33 in Stolberg heimisch. Sie erreichen eine Höhe von 80 bis 100 Zentimeter und vertragen bei Bedarf eine zwei- bis dreimalige Mahd.

Die Mischung genügt nicht nur gesetzlichen Anforderungen, sondern wurde auch bereits durch die Biologische Station im Rahmen des Leader-Projektes „Dorf Bio Top“ im Stolberger Süden verwendet. Diese Mischung können in wenigen Wochen auch die Stolberger kostenfrei für ihre eigenen Gärten beziehen. Voraussichtlich Anfang April werden die „Kupferstädter Blumenwiesen“ im mit dem Stadtwappen geprägten zu zwei Gramm zu beziehen sein. Zum Auftakt werden 5000 Portionen für die Stolberger abfüllen. „Wir sind gespannt auf die Resonanz“, sagt Paulus.

Das TBA selbst bezieht erst einmal fünf Kilogramm dieser Saatmischung mit zweijährigen Pflanzen. Anfang April laufen auch die Vorbereitungen der „Paulus -Jünger“ in den städtischen Grünbeeten an. Dort, wo jetzt Rasenflächen sind, werden „Blüh-Tupfer“ angelegt. Ein Teil des Rasens wird abgeschält, der Mutterboden vorbereitet und die Mischung eingesät. Rund 255 Quadratmeter Blühstreifen sollen zunächst angelegt werden.

Dazu zählen beispielsweise die vor kurzem neu gestalteten Anlagen an der Rathausumfahrt, die Ecke an der Brauereistraße und an der Zufahrt zum Parkplatz Mühlener Ring, die Wiese vor der alten Schule in Breinig sowie vor dem Kulturzentrum, wenn die Grünanlage vom Tiefbauunternehmen wieder hergestellt ist, die Wiese vor der Villa Lynen sowei zwei Anlagen am Horster Hof: die Zufahrt zum Duffenter Hof und ein Parallelweg. Ob die Ecke von Schellerweg und Europastraße ein Blühbeet erhalten kann, ist angesichts von Gefälle und Beschattung noch fraglich.

Darüber hinaus will das TBA bei  Beeten und Kübeln im Stadtgebiet vermehrt auf eine bienenfreundliche Bepflanzung während der Sommermonate wert legen, wobei „wir auch auf die Attraktivität für die Bürger achten werden“; beschreibt Georg Paulus den doppelten Anspruch und verweist auf das ohnehin angelassene Projekt der „grünen Trittsteine“: Durch die Aufwertung vieler kleiner Grünanlagen im Stadtgebiet soll eine tiergerechte Vernetzung erreicht werden.

Zudem steigt das TBA im Frühjahr in die Hotelbranche ein – mit Bienenhotels für die Stolberger Bürger. 45 Euro kosten die Nisthilfen, die speziell auf die Bedürfnisse der heimischen Insekten zugeschnitten sind. Für Insektenhotels gilt Vergleichbares wie für Saatmischungen: Die im Handel angebotenen Unterkünfte entsprechen nicht immer den Anforderungen ortsansässiger Arten. Aber auch in diesem Fall haben die Recherchen zu einem „Kupferstädter Bienenhotel“ geführt. Zunächst 40 Exemplare wird das TBA aufhängen; weitere 100 werden kostenfrei den Bürgern zur Verfügung gestellt. Für die Hotels gilt es ebenfalls einen möglichst sonnigen und ruhigen Standort zu wählen, damit sowohl die Wildbienen wie auch Menschen möglichst wenig gestört werden.

Und damit der gemeine Stolberger auch alles richtig macht oder sich über die städtischen Anreize hinaus selbst engagieren möchte, wird eine kleine Broschüre mit alles Wissenswertem rund um heimische Blühpflanzen und Hotels aufgelegt.

Alte heimische Arten

Darüber hinaus möchte die Stadt noch intensiver in das „Obstgeschäft“ einsteigen, als sie es mit „Ribbecks Garten“ zum Einstieg getan hat. Dort wurden eine Reihe von Obstbäumen und Beeren auch mit dem Ziel angelegt, dass sich die Bürger dort bedienen dürfen. Diese Marschrichtung wird nun mit der Anlage von zwei Streuobstwiesen weiter verfolgt. Jeweils rund 2500 Quadratmeter groß für 30 bis 40 Bäume sind die ortsnahen Wiesen, die dafür auserkoren sind. Eine Streuobstwiese soll angelegt werden am Breiniger Ortsausgang an der Ecke von Buttergasse und Winterstraße, eine zweite in den Wiesen hinter dem Friedhof Venwegen.

Welche Sorten angepflanzt werden ist noch ungewiss, gesichert ist nur die Absicht, unterschiedliche und alte heimische Arten auszuwählen. Zunächst sollen Bodenuntersuchungen Aufschluss geben, welche Obstarten für die Standorte geeignet sind. Die Pflege der beiden Anlagen hat der CDU-Ortsverband zugesagt, von dem die Initiative für die Obstbaumwiesen ausgegangen war.

 

 

Streuobstwiesen zählen zur Kulturlandschaft hiesiger Breiten. Ihr Bestand ist aber trotz aller Bemühungen von Naturschutzverbänden  rückläufig. Zudem sind Streuobstwiesen einer der artenreichsten Lebensräume für eine vielfältige, aber zunehmend vom Aussterben bedrohten Tier- und Pflanzenwelt.

Großtagespflege und Heimat- & Geschichtsverein in Mausbach bald unter einem Dach!

Großtagespflege und Heimat- & Geschichtsverein in Mausbach bald unter einem Dach!

 

Von Anfang an hat sich die CDU für den Erhalt des ehemaligen Vereinsheims des fusionierten Grün-Weiß Mausbach eingesetzt und gegen einen Abriss zu Gunsten von Bauland entschieden!

 

Final konnten wir erreichen, dass die Großtagespflege, die in das Gebäude einziehen wird, so gestaltet werden muss, dass das Gebäude für den Heimat- und Geschichtsverein nutzbar wird.

 

Wir werden in den nächsten Wochen intensiv die baulichen Planungen mit unseren Vertretern vor Ort begleiten und dem Geschichtsverein eine neue Heimat ermöglichen!

 

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