CDU möchte Fahrradweg zwischen Atsch Dreieck und Bayerhaus einreichten

Mit Antrag vom 05.03.2018 hat die CDU beantragt, im Rahmen des Stolberger „integrierten klimafreundlichen Mobilitätskonzepts“ die ehemalige Straßenbahntrasse von Atsch Dreieck bis zum Bayerhaus als Fahrradweg zu ertüchtigen und auszubauen. Dieser Antrag wurde am Dienstag im Haupt- und Finanzausschuss beraten und einstimmig an die Verwaltung verwiesen.

 

Das vom städtischen Klimaschutzmanager koordinierte und betreute „Integrierte klimafreundliche Mobilitätskonzept“ hat zum Ziel den mobilitätsbedingten Treibhausgas-Ausstoß zu senken, den Verkehr umwelt- und sozialverträglicher zu machen sowie die Radwege, Fußwege und den Anschluss an Bus und Bahn besser zu vernetzen.

 

„Dazu ist es unerlässlich auch einen Blick auf das städteregionale Fahrradwegenetz zu werfen“, findet die CDU-Ortsverbandsvorsitzende und Ratsfrau Carolin Sieven. Das städteregionale Fahrradwegenetz verfügt inzwischen über eine große Dichte von Wegen. Immer mehr Bürger nutzen dieses Wegenetz. „Sei es der RurUfer-Radweg, die Eifel-Höhe-Route oder die Grünroute – die städteregionalen Fahrrad-Routen werden von Baesweiler bis Monschau sehr gut angenommen“, weiß der CDU-Ratsherr und Vorsitzende des Ausschusses für Stadtentwicklung, Verkehr und Umwelt, Paul M. Kirch.

 

lm Rahmen des Mobilitätskonzeptes sollten nicht nur die innerstädtischen Wege, sondern auch die Zubringerwege nach Aachen oder auf die Vennbahntrasse ertüchtigt werden. „Dieses wurde schon einmal in einem Antrag der CDU (Arbeitsgruppe Einzelhandel, Gewerbe u. Stadtentwicklung) im Jahr 2009 beantragt“, weiß der CDU-Ratsherr Kunibert Matheis.

 

„Wir halten es deshalb für eine sinnvolle Ergänzung, wenn die ehemalige Straßenbahntrasse von Atsch Dreieck bis zum Bayerhaus als Fahrradweg ertüchtigt und ausgebaut wird“, sind sich der Atscher CDU-Ratsherr Reiner Bonnie und der CDU-Partei- und Fraktionsvorsitzende Jochen Emonds einig.