CDU macht Stolbergs Gewerbeflächenangebot zukunftsfähig

Mit Antrag vom 22.01.2018 hat die CDU beantragt, die Ausweisung eines Gewerbegebiets „Buschmühle“ zu planen und bei den derzeit laufenden Gesprächen zur Neuaufstellung des Regionalplans mit der Bezirksregierung Köln zu berücksichtigen. Dieser Antrag wird am Dienstag im Hauptausschuss beraten.

 

In Kooperation mit dem CDU-Ratsmitglied Ludwig Hahn hat die CDU-Arbeitsgruppe Wirtschaftsförderung und Arbeitsmarktpolitik das städteregionsweite Gewerbeflächenkonzept der AGIT (Aachener Gesellschaft für Innovation und Technologietransfer mbH) untersucht.

 

„Wir haben festgestellt, dass in Stolberg eine erhebliche Unterdeckung zwischen den bis zum Jahr 2035 vorhandenen Gewerbeflächen und dem Gewerbeflächenbedarf besteht“, erklärt der Arbeitsgruppenleiter und CDU-Ratsherr Michael Thomas.

 

Die Vermarktung des Gewerbegebietes "Camp Astrid" läuft seit einigen Jahren sehr erfolgreich, sodass hier in absehbarer Zeit keine Gewerbeflächen mehr zur Verfügung stehen werden. Die CDU denkt deshalb über den existierenden Tellerrand hinaus und hält es daher für zwingend erforderlich, dass in der Kupferstadt Stolberg neue Gewerbeflächen entwickelt werden. „Hierbei kommt insbesondere die Fläche zwischen den Straßen Buschmühle und Sebastianusstraße in Betracht“, finden Ludwig Hahn und der Vorsitzende des Ausschusses für Wirtschaftsförderung und Arbeitsmarktpolitik, Martin Hennig.

 

In unmittelbarer Nähe entsteht die neue Anschlussstelle "Stolberg/Eilendorf" an die Bundesautobahn 44. „Es ist deshalb denklogisch in der Nähe der einzigen Stolberger Anschlussstelle zu einer Bundesautobahn Gewerbeflächen zu entwickeln“, findet Martin Hennig . Darüber hinaus stehen der Entwicklung dieses Gebietes keinerlei Anwohnerinteressen entgegen.

 

Ebenfalls ist zu berücksichtigen, dass auf dem Friedhofsgelände Buschmühle seit einigen Jahren bereits keine Bestattungen mehr erfolgen und derzeit kein Nutzungskonzept für die Fläche vorliegt, wenn dort alle Nutzungsrechte an den einzelnen Grabstätten abgelaufen sind. Die Friedhofsfläche könnte sodann perspektivisch ebenfalls für das Gewerbegebiet genutzt werden.

 

„Wir müssen Stolbergs Attraktivität für Gewerbetreibende langfristig fördern und sichern“, bestärkt der CDU-Partei- und Fraktionsvorsitzende Jochen Emonds die Arbeitsgruppe in ihren Bestrebungen. „Hierzu ist es unverzichtbar, dass wir neue Wege gehen und uns frühzeitig als führende Kraft in der Region etablieren. Ein Ausbau in der Buschmühle ist deshalb nur konsequent.“