CDU: Umgestaltung beginnt am Bastinsweiher

Zur Neugestaltung der oberen Rathausstraße gibt es sehr unterschiedliche Ansichten. Die SMS soll sie kanalisieren, bevor der Rat über eine Umsetzung entscheiden will. 

 

Der Stadtrat will zweigleisig fahren bei der weiteren Entwicklung der Einkaufsmeile von Rathaus- und Salmstraße.Während der Abschnitt zwischen Bastinsweiher und Mühlener Ring noch in diesem Jahr provisorisch umgestaltet werden soll, soll für den Bereich zwischen Steinfeldstraße und Kaiserplatz erst das Ergebnis und die Auswertung einer Umfrage unter Einzelhandel und Anliegern durch die Gesellschaft für Stadtmarketing (SMS) vorliegen, um eine verbesserte Entscheidungsgrundlage zu haben. Einstimmig folgte das Stadtparlament diesem Vorschlag der Großen Koalition. Der beinhaltete zwar auch eine Befragung der Anlieger der übrigen Abschnitte, aber den überbreiten Bereich an Frankental halten Politik und Verwaltung für so unproblematisch, dass mit einer Rückführung der Straße auf zwei Fahrbahnen begonnen werden kann. Dies soll im Wesentlichen mit Markierungen erfolgen, so dass Korrekturen zügig möglich sind.

 

Neben der Analyse, die die SMS durchführt, soll die Verwaltung diese Testphase mit einer umfangreichen Öffentlichkeitsarbeit begleiten. In diesem Rahmen wird eine eigene Befragung ebenso vorbereitet wie ein Internet basiertes Angebot.

Ziel dieser Versuchsphase ist es, im Vorgriff auf eine kostenintensive Umgestaltung der Einkaufsachse die Funktionalität der Verkehrsabwicklung in der Praxis zu testen. Gewonnen werden soll durch eine Neugestaltung nach dem Vorbild im Bereich der Stadthalle neben einer städtebaulichen Aufwertung auch breitere Gehwegbereiche für Geschäftsauslagen, Gastronomie und Fußgänger sowie die Schaffung zusätzlicher Stellplätze. Daüber hinaus soll der Bereich Frankental und Bastinsweiher aufgewertet werden, wozu ein Gestaltungswettbewerb ausgeschrieben werden soll.

 

Die Aufweitung der Nebenanlagen geht zu Lasten der derzeit bis zu vier Fahrspuren. Im Wesentlichen unberührt bleibt der Abschnitt zwischen Schellerweg und Bastinsweiher, wo derzeit keine (provisorischen) Handlungsmöglichkeiten gesehen werden bzw. der bereits neu gestaltet worden ist.

 

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