Ist denn schon wieder April?

JU-Stolberg

 

In diesen Tagen muss es den Stolberger Bürgern wie im Tollhaus vorkommen. Jetzt könnte man meinen, dass es sich um einen freudigen Anlass handelt und die wunderbaren Stolberger Karnevalsveranstaltungen gemeint seien, aber damit wäre man weit gefehlt. In diesem Fall geht es auch um viel Spektakel, nur ist das Spektakel, das sich für den 3.2.2012 in Stolberg ursprünglich angekündigt hat, bei weitem kein Anlass zur Freude.

 

Am 3.2.2012 sollte in der Stadthalle ein Konzert antifaschistischer Gruppen stattfinden, was prinzipiell nicht verwerflich ist. Eine Veranstaltung gegen Rechtsradikale und Neonazis, die durch Musik friedlich begleitet wird, ist eine begrüßenswerte Sache und in ihrem Anliegen äußerst positiv. Doch leider gibt es einen ganz gewaltigen Haken bei der Angelegenheit. Im Rahmen der Konzertveranstaltung der Stadthalle wurde in antifaschistischen und linken Foren zu einer Kundgebung in Stolberg aufgerufen. Die teilweise kämpferischen und aggressiven Parolen: „Stolberg, wir kommen, es gibt kein ruhiges Hinterland“ oder „Wir erkämpfen uns die Straße zurück“ lassen schon nichts Gutes erahnen. Im Klartext bedeutet das, dass antifaschistische Gruppen am 3.2.2012 in Stolberg für mächtig Unruhe sorgen und wieder jede Gelegenheit nutzen wollten, um auf die Polizei loszugehen. Auch die Erwartungshaltung der Linken, dass die Nazis gezwungen gewesen wären auf sie zu reagieren, ist völliger Unsinn. Es wären am 3.2.2012 Gott sei Dank keine Nazis auf der Straße gewesen, weil wir Stolberger weder Nazis unterstützen noch sie tolerieren. Hier wurde zu einem Straßenkampf gegen die Rechten aufgerufen, die gar nicht vorhanden sind.

 

Die „braunen Dumpfbacken“ haben sich eher entschlossen, für den 31.3.2012 unsere Nachbarstadt Eschweiler heimzusuchen und dort ihr Unwesen zu treiben. Für uns Stolberger wäre der 3.2.2012 also wieder ein verschenkter Tag gewesen. Die Polizei hätte weiträumig das Gebiet abschirmen müssen, um uns Stolberger vor den Extremisten zu schützen und dadurch wären die Stolberger Geschäftsleute wieder einen ganzen Tag in ihrer Arbeit behindert worden. Also liebe Linksextremisten: „Macht eure Konzerte, aber verschont uns mit dem überflüssigen Zug durch unsere Straßen. Wir wollen euch nicht hier haben und euer Pendant aus der braunen Ecke schon gar nicht! Wir wollen nicht die neue Pilgerstätte für extremistischen Pöbel werden. Also recht herzlichen Dank, dass ihr direkt alles für den 3.2.2012 abgesagt habt!

 

Da dem hartgesottenen Stolberger aber ein Schock pro Woche nicht reicht, um die Lebensgeister in Schwung zu bringen, kündigen sich für den 4. Und 7. April wieder die Braunen an, um unsere Stadt mit ihrer ausländerfeindlichen und widerwärtigen Art zu belästigen. Wir als Junge Union rufen dazu auf, auf die Straße zu gehen und friedlich gegen Rechts zu demonstrieren. Wir müssen mit zahlreichen Veranstaltungen verhindern, dass der braune Spuk in unserer Mitte Zuspruch findet und endlich ein Ende hat. Doch weder Sitzblockaden noch Gewalt sind eine Lösung des Problems.

 

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