Nach Jahren eine Lösung für die Burgstraße gefunden

Die Burgstraße bleibt eine Anliegerstraße, eine Missachtung wird zukünftig ausnahmslos geahndet.

Zukünftig wird die Berechtigung zur Durchfahrt der Burgstraße mittels einer Kennzeichenerkennung und einer neuinstallierten Ampelanlage angezeigt.
Zukünftig wird die Berechtigung zur Durchfahrt der Burgstraße mittels einer Kennzeichenerkennung und einer neuinstallierten Ampelanlage angezeigt.

„Es freut uns sehr, dass nach fast jahrzehntelanger Diskussion durch unsere Initiative eine zeitgemäße Lösung für die Burgstraße gefunden wurde“, so Carolin Sieven Vorsitzende des CDU Ortsverband Stolberg Mitte. Im Rahmen von Bürgerdialogen und vielfältigen Gesprächen hatte die CDU die Problematik nach der Kommunalwahl aufgegriffen und den direkten Austausch mit den betroffenen Anwohnern gesucht.

 

Über eine Kennzeichenerkennung werden zukünftig nur die Fahrzeuge die Burgstraße passieren können, die als Anwohner zur Durchfahrt berechtigt sind und sich bei der Stadtverwaltung als solche registriert haben. Eine neuinstallierte Ampelanlage zeigt die Berechtigung zur Durchfahrt an, indem sie von „Dauerrot“ auf „Grün“ springt. Bei Missachtung der Durchfahrtsbeschränkung ist angedacht, mittels einer Kameraüberwachung mit kombinierter Blitzanlage das nicht berechtigte Kraftfahrzeug zu identifizieren und mit einem Bußgeld zu ahnden. „Diese Maßnahmen sind erforderlich, damit der Durchgangsverkehr endlich aus der Altstadt ferngehalten wird.“, erklärt Ratsherr Martin Hennig. Maßnahmenbegleitend werden die Anwohner von der Stadtverwaltung informiert und die Beschilderungen dementsprechend erneuert.

 

Im Übrigen ist die Burgstraße immer schon eine Anwohnerstraße gewesen. Nur haben viele Verkehrsteilnehmer schlichtweg die verkehrliche Ausweisung jahrelang ignoriert. Die Polizei kam mangels Personal ihrer Überwachungspflicht nicht mehr nach und die Burgstraße wurde zunehmend als kürzere Wegverbindung zwischen Innenstadt und Donnerberg genutzt. „Damit wird jetzt Schluss sein“, so Martin Hennig weiter, was aber nicht heißt, dass Handwerker, Post und Besucher in die Burgstraße nicht einfahren dürfen. Die Einfahrten von der Hastenratherstraße kommend, sowie aus dem unteren Stück der Aachenerstraße, können jederzeit weiter benutzt werden, halt nur bis zur Stelle der Lichtzeichenanlage. Der Standort der Kameraaufstellung wurde in der Bürgeranhörung am 26.04.2017 erörtert und letztendlich der Platz vor Hausnummer 4 festgelegt. Eine Wendemöglichkeit bestünde demnach im Bereich Alter Markt und der Bushaltestelle. Die Maßnahme wird am 07.06.2017 im Ausschuss für Stadtentwicklung, Verkehr und Umwelt beschlossen. „Die Umsetzung der Maßnahme ist noch in diesem Jahr vorgesehen. Die notwendigen Mittel sind im städtischen Haushalt mit eingeplant“, so Carolin Sieven.