Großes Lob zu dieser Wahl


Hildegard Nießen ist die neue Ehrenamtsbeauftragte der Kupferstadt. 

Stolberg. Das Lob kam von allen Seiten, die Entscheidung war einstimmig: Hildegard Nießen ist zur ersten Ehrenamtsbeauftragten der Kupferstadt im Rat gewählt worden. „Es ist eine kluge Entscheidung, dass der Bürgermeister Hildegard Nießen für diese Aufgabe ausgewählt hat“, würdigte SPD-Fraktionsvorsitzender Dieter Wolf. Dabei meinte er nicht das Parteibuch seiner Genossin, sondern vielmehr die langjährige Erfahrung und das Engagement der 68-Jährigen in vielen politischen und ehrenamtlichen Ämtern. In vier Jahrzehnten Ratsarbeit hat Nießen die Strukturen in der Kupferstadt, ihre Hintergründe, Entwicklungen und Probleme, aber vor allem die Menschen, die sich vielfältig und unterschiedlich einbringen, kennengelernt. Ebenso hilfreich sind ihre Kontakte in Behörden auf allen Ebenen bis hinauf nach Düsseldorf, wo sie zehn Jahre Mitglied des Landtages war. In all den Jahren habe Hildegard Nießen auch stets den direkten Kontakt zu Bürgern und Vereinen gesucht, sprich das Ohr am Mund des Volkes gehabt. Beste Voraussetzungen bringt die Stolbergerin also mit, um „dem Ehrenamt einen höheren Stellenwert in der Kupferstadt“, so CDU-Fraktionsvorsitzender Jochen Emonds, „und neue Impulse zu geben“.

Bei Lippenbekenntnissen soll es mit der Berufung in das Ehrenamt als Ehrenamtsbeauftragte nicht bleiben. Denn es sei unerlässlich, weitere Bürger zu einem ehrenamtlichen Engagement zu bewegen, um vorhandene soziale, kulturelle und sportliche Strukturen in Stolberg zu bewahren. Dazu soll ein umfassendes Beratungs-, Informations und Marketingangebot aufgebaut werden.

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