„Landesstraßen nicht vergessen"

(Stolberger Zeitung)

 

Axel Wirtz listet Handlungsbedarf an vielen offenen „Baustellen" auf


Stolberg. „Landesstraßen dürfen nicht in Vergessenheit geraten", mahnt Axel Wirtz, denn für den Landtagskandidaten der CDU „waren die letzten Jahre schlechte Jahre" für den Zustand der Landesstraßen und für die weiteren Planungen und Entwicklungen der Verkehrsinfrastruktur in der Kupferstadt.


Die Straßenbauprojekte zur Entlastung der bebauten Wohnbereiche müssten wieder verfolgt werden, fordert Wirtz. Ein konsequenter Weiterbau der L 238 n in Richtung Autobahnanschluss Eschweiler bedeutet für den Stolberger Abgeordneten auch einen be­­­­­­d­­­eutenden Schritt für die Entlastung des Stadtteils Atsch, für den seit Jahren verkehrssichernde Maßnahmen auf der Sebastianus­straße (L 236) geplant werden. „Diese Planungen müssen jetzt umgesetzt" und „die Priorität vorangebracht" werden für eine Umgehung des Stadtteils im Bereich der Würselener Straße (L 23). „Es ist ein Schildbürgerstreich, dass die vom Land erforderlichen Mittel für den Zubringer zum neuen Autobahnanschluss bei Eilendorf nicht zur Verfügung stehen", verweist Wirtz darauf, dass beim Bund diese Anschlussstelle längst in trockenen Tüchern ist, und der Baubeginn abhängig von der Kofinanzierung durch das Land sei.

Auch die Überlegungen für die Entlastung von Mausbach, Gressenich und Werth in Richtung Innenstadt sowie nach Eschweiler müssten weiter verfolgt werden. In den letzten Jahren habe sich der Zustand der Eifelstraße in Vicht drastisch verschlechtert und bedürfe der dringenden Ausbesserung. Das gilt ebenfalls für die schon länger vorgesehene Erneuerung der Jägerhausstraße in Zweifall. Im Bereich der Ortsdurchfahrt Breinig sollte der Verkehr weiter gesichert und an gefährlichen Stellen Tempo-30-Strecken ausgewiesen werden.


„Geordnetes Parken im Zusammenhang mit den Durchgangsverkehren brauchen wir ebenfalls vor dem Kindergarten Schevenhütte", sieht Wirtz weiterhin Handlungsbedarf auf der Daensstraße (L 11/12) und auch die längst versprochene Querungshilfe auf der Zweifaller Straße (L 238) in Höhe von Haus Loh sei noch nicht realisiert. Und dass im weiteren Verlauf dieser Landesstraße dem Landesbetrieb Straßenbau die Mittel für eine Sanierung des verkehrsgefährdenden Zustandes zwischen Zweifall und Mulartshütte derzeit fehlten, sei katastrophal.


„Diese Projekte dürfen nicht in Vergessenheit geraten", mahnt Wirtz die Bereitstellung der erforderlichen Mittel für Planung und Unterhaltung beim Land für den Landesbetrieb an.

 

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