Aktuelles


Hier finden Sie aktuelle Nachrichten rund um die CDU Stolberg. Der CDU Stadtverband mit seinen Vereinigungen, Ortsverbänden, Arbeitsgruppen und die CDU Fraktion im Rat der Stadt informieren Sie.


354 Plätze auf acht Ebenen mit "Skywalk"

Ab Juni wird das Parkhaus am Stolberger Hauptbahnhof gebaut. Nach Karneval beginnt der Neubau der Rhenaniastraße.

Diese Ansicht des Hauptbahnhofs wird bald Historie sein: Aus dem Parkplatz wird ein Parkhaus mit einer Überführung zum Mittelbahnsteig an der Hauptstrecke.Foto: J. Lange
Diese Ansicht des Hauptbahnhofs wird bald Historie sein: Aus dem Parkplatz wird ein Parkhaus mit einer Überführung zum Mittelbahnsteig an der Hauptstrecke.Foto: J. Lange

Der Weg über die Straße zur Schiene wird in den kommenden Monaten in der Kupferstadt etwas beschwerlicher werden. Aber im Gegenzug soll Kunden der Bahn und Besuchern des Hauptbahnhofes mehr Service geboten werden – auf der Straße und an der Schiene. Nach Karneval beginnt die Sanierung der Rhenaniastraße und voraussichtlich im Juni startet der Bau des langersehnten Parkhauses dort, wo der bestehende Pendlerparkplatz seit Ewigkeiten überlastet ist. Weit über 2400 Fahrgäste nutzen den Stolberger Hauptbahnhof täglich. Mit steigender Tendenz, und mit dem Ringschluss der Euregiobahn am 10. Juni wird die Frequenz weiter steigen.

 

Barrierefreie Überführung

 

Entsprechend lange zurück reichen die Bemühungen der Kupferstadt um eine Ausweitung des Parkplatz-Angebotes. Vor gut fünf Jahren wurde eine erste Erweiterung in Höhe des Abzweigs Probsteistraße mit 57 Stellplätzen in Betrieb genommen. Dennoch wird das Angebot dem Bedarf nicht gerecht. An vielen Tagen sind die Beete entlang der Königin-Astrid-Straße bis zur Brücke über die Hauptstrecke zugeparkt.

 

2012 wurde die Idee zum Bau eines Parkhauses direkt am Hauptbahnhof geboren – ein Vorstoß von CDU und SPD im engen Schulterschluss mit der Stolberger Euregio-Verkehrsschienennetz GmbH (EVS), der gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen soll. Einerseits soll dem Parkdruck begegnet werden, andererseits mit der „Skywalk“ genannten Überführung erstmals ein barrierefreier Zugang zum Mittelbahnsteig gewährt werden, an dem die zwischen Aachen und Köln verkehrenden Züge halten.

 

Bereits im Juli 2013 gibt der Zweckverband Nahverkehr Rheinland (NVR) grünes Licht und signalisiert einen Zuschuss in Höhe von 85 Prozent zu den seinerzeit mit 3,2 Millionen Euro kalkulierten Baukosten des Parkhauses. Allerdings bedeutet diese Willensbekundung nicht, dass gleich Geld fließt. Bis Ende des Jahres 2019 hat der NVR sein Budget bereits verplant. Stolberg geht in die Offensive. Im Rahmen der von Regierungspräsidentin Gisela Walsken genehmigten Haushaltsplanung schlägt Bürgermeister Tim Grüttemeier vor, das Projekt aus eigenen Mitteln vorzufinanzieren; der Stadtrat folgt einstimmig. Ende vergangenen Jahres hält Tobias Röhm den Bescheid des NVR in der Hand, dass er mit dem Bau beginnen kann, ohne den Zuschuss zu gefährden. Der Technische Beigeordnete kann an die Details gehen.

 

„Der Standort wurde so gewählt, dass für die Nutzer möglichst kurze Wege entstehen und ein städtebaulicher Bezug zum Bahnhofsgebäude und zum Vorplatz hergestellt wird“, erklärt Röhm: etwa 60 Meter lang parallel zum Gleisstrang und 35 Meter breit am Rondell vor dem Bahnhofsgebäude – so, dass die unterirdisch den Parkplatz diagonal querende Leitung des Saubaches nicht tangiert wird.

 

An der Seite zum Bahnhofsgebäude, wo mit der Eröffnung des Servicepunktes im Mai 2014 erstmals seit Jahrzehnten wieder Toiletten bereitstehen, soll über das Treppenhaus mit Aufzug die Überführung über die drei Gleise zum Mittelbahnsteig angeschlossen werden. Der „Skywalk“ selbst wird durch die Deutsche Bahn errichtet, die im Rahmen des zweiten Teils ihrer Mobilitätsoffensive ebenfalls in diesem Jahr beginnen will, ihren Bahnsteig zu sanieren. Alle anderen Plattformen für den Personenverkehr gehören der EVS und sind bereits erneuert. Die bisherige und für ihren Zustand immer wieder heftig kritisierte Unterführung zum Bahnsteig für Gleis 1 und 2 soll mit Beton verschlossen werden. Bis ins kommende Jahr hinein werden sich die Arbeiten voraussichtlich hinziehen.

 

Eine lange Zeit, in der Bahnkunden mit Beeinträchtigungen rechnen müssen. Wenn im Juni mit dem Bau des Parkhauses auf dem heutigen Parkplatz begonnen wird, werden alternative Parkplätze während der Bauzeit in Abstimmung mit der EVS im Umfeld bereitgestellt.

 

Derzeit können auf dem P+R-Platz 166 Autos abgestellt werden. Nach dem Bau des Parkhauses verbleiben 93. In der neuen Anlage stehen mit Fertigstellung des „Skywalks“ 261 Stellplätze – zwölf davon rollstuhlgerecht – bereit. Somit bietet das Gelände zukünftig 354 Stellplätze neben den verbleibenden Möglichkeiten entlang der Rhenaniastraße an Gleis 27.

 

„Von den Ebenen 1, 3, 5 und 7 des Parkhauses ist ein barrierefreier Übergang zum Aufzug der Personenüberführung möglich“, sagt Röhm. Die Stellplätze werden auf acht gegeneinander versetzten und mit Halbrampen verbundenen Ebenen untergebracht. Das Gebäude verfügt über keine Untergeschosse, lediglich die Einfahrtsebene (Ebene 0) liegt ein halbes Geschoss unter dem Niveau des Parkplatzes. Die Rampen sind so angeordnet, dass der einfahrende Verkehr an allen Stellplätzen vorbeiführt.

 

„Wegen seiner städtebaulichen Bedeutung“, so der Beigeordnete weiter, „erhält das Parkhaus eine umlaufende Fassade an den Obergeschossen.“ Ihre Struktur soll inspiriert vom Thema Verkehr und Geschwindigkeit sein und bei der farblichen Gestaltung das Thema Kupfer aufnehmen. „Die Fassade ist so gestaltet, dass einerseits der Eindruck eines homogenen Baukörpers entsteht, gleichzeitig aber größtmögliche Offenheit und Möglichkeiten für Durchblicke gegeben sind. Das Erdgeschoss soll offen bleiben, es sind lediglich Absperrungen zum Bahngelände und Absturzsicherungen zum Parkplatz vorgesehen.“ Angesichts seiner einfachen Konstruktion aus Beton und Stahl soll das Parkhaus noch dieses Jahr in Betrieb genommen werden können; der „Skywalk“ folgt dann 2017.

 

Land hat kein Geld für Sanierung

 

Nach Karneval beginnt die Stadt mit dem Neubau der Rhenania­straße zwischen den Einmündung von Probstei- und Münsterbachstraße. „Eine Fahrspur wird während der Arbeiten immer frei bleiben“, versichert Röhm, dass Hauptbahnhof und Unternehmen ungehindert erreichbar bleiben. Mit der Fertigstellung des Parkhauses folgt der Neubau des zweiten Abschnittes der Rhenaniastraße bis zum Hauptbahnhof. Dort wird auf dem Vorplatz das Rondell so ausgebaut, dass es weitere sieben Parkplätze, einen Baum und Sitzbänke anbietet.

 

Wann der Landesbetrieb Straßenbau seinen Teil der Rhenania­straße – die L 236 von der Münsterbach bis zur Würselener Straße (L 23) – anpackt, ist noch offen. „Die Strecke ist sanierungsbedürftig“, sagt Behördensprecher Bernd Aulmann. „Aber für dieses Jahr steht kein Geld zur Verfügung“. Welche Abschnitte saniert werden, werde von Jahr zu Jahr anhand der vom Land zur Verfügung gestellten Mittel entschieden.

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

In Stolberg beginnt das Jahr des Baggers!

Viele Projekte werden 2016 umgesetzt!

In Stolberg beginnt das „Jahr des Baggers“

Ein erster Ausblick auf 2016: Parkhaus, Kaiserplatz, Bastinsweiher, Rhenaniastraße, Rathaus-Carré und die Familienfreundlichkeit.

Das Werbebanner, das vor einem Jahr noch „demnächst“ auf die Eröffnung einer griechischen Gaststätte an der Zweifaller Straße hingewiesen hat, ist im Herbst verschwunden – ohne dass ein Restaurant eröffnet hätte. Eröffnen sollen aber in diesem Jahr wieder Geschäfte im ehemaligen Kaufhaus Victor. Mit Details halten sich die Projektbeauftragten des neuen Eigentümers, Fred Pfennings, zwar noch zurück, aber angekündigt ist ein „Einzelhandel aus dem Non-Food-Bereich“. Am Umbau wird im „Rathaus-Carré“ bereits fleißig gearbeitet. Im Herbst sollen 39 barrierefreie Wohnungen bezugsfertig sein. Am 9. Januar feiert Betreiber Dr. Christoph Kösters Richtfest für das Itertalklinik Seniorenzentrum Breinig, und auf Süssendell geht das AWO-Dorf für demenzkranke Senioren seiner Vollendung entgegen.

 

Ideen beim Neujahrsempfang

Für die kommenden zwölf Monate wird in Stolberg nicht wie im chinesischen Horoskop die Zeit „des Affen“ eingeläutet, sondern das „Jahr des Baggers“, das mit vielen Hoch- und Tiefbau-Projekten bereits den Jahresbeginn prägt.

Der Herzogenrather Architekt Kurt Pidun hat den Bauantrag für den Umbau des Areals an der Dummen-Villa am Kaiserplatz eingereicht; vermutlich im März kann der Bau von 21 Eigentumswohnungen beginnen. Am Aschermittwoch ist die Vorbereitungsphase vorbei, und die Neugestaltung des Kaiserplatzes beginnt – beginnend vom Rathaus aus erhält der historische Kern ein neues Gesicht und eine eigene Gastronomie. Ebenfalls im Rahmen des Entwicklungskonzeptes Talachse Innenstadt beginnt Mitte Februar die Umgestaltung von Frankental und Bastinsweiher. „Beide Bauaufträge werden am 21. Januar vergeben“, sagt der Technische Beigeordnete Tobias Röhm. Das ganze Jahr über werden die Stolberger die Veränderungen an diesen zentralen Orten der Innenstadt verfolgen können, bevor es im kommenden Jahr weitergeht mit der Neugestaltung von Rathaus- und Salmstraße. Der Förderantrag dazu ist bereits fristgerecht eingereicht, so dass nun an den Details gefeilt werden kann.

 

Begonnen wird im Januar – immer vorausgesetzt, das Wetter spielt mit – mit dem Neubau von Oberer Donnerbergstraße und dem Narzissenweg. Dort wird mit kalkulierten 500 000 Euro der Straßenbau deutlich teurer als erwartet aufgrund der Belastungen im heutigen Untergrund der Fahrbahn. Mit der Städteregion abgestimmt wurde ein kostenreduzierendes Sanierungskonzept, nach dem möglichst viel Material wieder vor Ort eingebaut werden soll. In wie weit Anlieger zu diesen Kosten herangezogen werden, wird derzeit noch in der Verwaltung geprüft.

Im Februar rollen die Bagger auf der Rhenaniastraße an, um den Abschnitt zwischen Münsterbach- und Propsteistraße zu erneuern. Der Bund bezuschusst dieses Teilstück mit 60 Prozent. 80 Prozent hat der Zweckverband Nahverkehr Rheinland (NVR) für den verbleibenden Abschnitt bis zum Hauptbahnhof zugesichert, der aber erst im Zusammenhang mit einem anderen Wunschprojekt angegangen werden kann. „Aber wir werden im nächsten Jahr mit dem Bau des Parkhauses beginnen können“, freut sich Bürgermeister Tim Grüttemeier über das Ergebnis der vertrauensvollen Gespräche mit dem NVR. Er hat den städtischen „Antrag auf Vorsorge“ bewilligt: Stolberg darf den Parkhaus-Bau vorfinanzieren, weil der NVR nicht vor Ende 2019 in der Lage ist, den bereits avisierten 85-prozentigen Zuschuss auszuzahlen. „Den Bauantrag für das Parkhaus haben wir bereits eingereicht.“ Aufgrund der vielen Besonderheiten, des Planungsfortschrittes und des Finanzierungswillens in Stolberg konnte der NVR die Zusage zum förderunschädlichen vorzeitigen Baubeginn geben. So möchte auch die Deutsche Bahn im kommenden Jahr den Mittelbahnsteig erneuern und den „Skywalk“ als barrierefreie Überführung ins Parkhaus errichten. Am 21. Januar stellt die Verwaltung der Politik die Planung des Parkhauses mit einem Kostenvolumen von rund drei Millionen Euro vor.

 

Neu für Stolberg ist auch ein Projekt, das am 7. Januar im Dezernat des Ersten Beigeordneten Robert Voigtsberger anläuft: „Führen mit Zielen“ lautet der Weg zu einem Leitbild für die Verwaltung, das die Mitarbeiter „von unten nach oben“, also vom Sachbearbeiter über Gruppen, Abteilungen und Ämter hinauf zum Dezernenten entwickeln, das zur Steigerung von Motivation, Zufriedenheit und Effizienz beitragen und Rationalisierung verhindern soll.

Premiere feiert ab Neujahr das Projekt „12 Monate und 12 Ideen, um Stolberg noch familienfreundlicher zu gestalten“. Die Ergebnisse der ersten Runde werden im Rahmen des Neujahrsempfangs am Mittwoch, 13. Januar, im Museum Zinkhütter Hof vorgestellt, bei dem Staatssekretär Bernd Neuendorf aus dem Düsseldorfer Familienministerium die Festrede hält.

Ins familienfreundliche Bild passt dann auch die Sanierung der Realschule Mausbach für rund zwei Millionen Euro aus Mitteln des Kommunalen Investitionsfonds (KIF). Über die Verwendung der weiteren zwei Millionen Euro aus KIF-Mitteln berät der Hauptausschuss am 21. Januar. Der Schwerpunkt soll ebenfalls im Bildungsbereich liegen, und somit folgen weitere Maßnahmen im Hoch- und Tiefbau. In Stolberg beginnt eben im Januar das „Jahr des Baggers“.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Die CDU Stolberg wünscht Ihnen und Ihrer Familie ein frohes Weihnachtsfest

684.000 Euro doch noch erhalten

Die Stadt Stolberg kann sich über einen weiteren Zuschuss zur Sanierung der Innenstadt freuen. Die Bezirksregierung hatte den Betrag zunächst gekürzt. Zum Jahresende wurde er jetzt wieder aufgestockt.

Bürgermeister Tim Grüttemeier erhält den Bewilligungsbescheid von Regierungspräsidentin Gisela Walsken.
Bürgermeister Tim Grüttemeier erhält den Bewilligungsbescheid von Regierungspräsidentin Gisela Walsken.

Gleich doppelt freuen konnte sich die Kupferstadt in diesem Jahr mit Blick auf die Umsetzung der ersten Maßnahmen im Rahmen der anstehenden Innenstadtsanierung. Jetzt gab es erneut einen nennenswerten Zuschuss zur Finanzierung der Baumaßnahme.

 

Bereits im Juli hatte die Stadt Stolberg einen ersten Bewilligungsbescheid in Höhe von 3,048 Millionen Euro aus dem Förderprogramm „Stadtumbau West“ für das Programmjahr 2015 erhalten. Hierin enthalten war jedoch eine Reduzierung der zunächst geplanten Landesförderung in Höhe von rund 700 000 Euro für die Umgestaltung des Kaiserplatzes im Herzen Stolbergs.

 

Hohe Bedeutung

 

Aufgrund der Bedeutung dieser Maßnahme für das Gesamtkonzept konnte in der Folge allerdings gemeinsam mit der Bezirksregierung ein vorgezogener Maßnahmenbeginn unter Vorfinanzierung durch die Kupferstadt vereinbart werden.

 

Hierdurch war es möglich am ursprünglichen Zeitplan festzuhalten. Kurz vor Jahresende erreichte die Stolberger Verwaltung dann schließlich doch noch eine weitere gute Nachricht: Entgegen der ersten Berechnungen konnte Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier jetzt bei einem Besuch bei der Bezirksregierung in Köln zusätzlich einen weiteren Förderbescheid über die verbleibenden 683 960 Euro aus den Händen von Regierungspräsidentin Gisela Walsken entgegennehmen.

 

Viel erreicht

 

„Seit der Übergabe des ersten Förderbescheids zur Innenstadtsanierung vor gut einem Jahr haben wir in Stolberg bereits vieles erreichen können: Gemeinsam mit der Bürgerschaft haben wir die Planungen zur Aufwertung des Bastinsweihers und des Kaiserplatzes erarbeitet, weitere Unterstützer und Investoren gewonnen und uns mit den betroffenen Vereinen und Gewerbetreibenden auf Zeitpläne verständigt.“ bilanziert Bürgermeister Dr. Grüttemeier.

 

Weihnachtsgeschenk

 

„Dank der guten Zusammenarbeit mit der Bezirksregierung in Köln konnten wir nun kurz vor Jahresende die verbleibende Fördersumme für 2015 doch noch erhalten. Das ist ein Beweis für das Vertrauen in unsere Arbeit und für die Stolberger Bürgerschaft zugleich ein schönes Weihnachtsgeschenk.“

 

Aufgrund der Vielzahl von Projekten im Rahmen des Bund-/Länderprogrammes „Stadtumbau West“ mussten die Förderbeträge für das Programmjahr 2015 im Juli zunächst gekürzt werden. Für Stolberg bedeutete dies, dass der ausgestellte Förderbescheid mit drei Millionen Euro rund 700 000 Euro unterhalb der zunächst eingeplanten Förderung lag. Zwar wurde die Innenstadtsanierung in Stolberg weder sachlich noch finanziell in Frage gestellt, dennoch blieb zunächst unsicher, wann die restlichen Mittel fließen würden. Aus diesem Grund schlug die Stolberger Verwaltung vor, das Vorhaben aufgrund seiner Bedeutung für das Gesamtkonzept zunächst vorzufinanzieren. Dass dies förderunschädlich möglich wäre, bestätigte die Bezirksregierung der Stolberger Verwaltung erfreulicherweise bereits im August.

 

„Durch die Sanierung der Talachse wollen wir unsere Innenstadt zeitgemäß erneuern, die Aufenthaltsqualität deutlich erhöhen und so neue Impulse für eine Wiederbelebung Stolbergs als Einkaufs-, Gewerbe- und Aufenthaltsstandort geben“, so der Technische Beigeordnete der Stadt, Tobias Röhm. „Der Kaiserplatz ist für diese Ziele von zentraler Bedeutung. Und es war deswegen wichtig, mit dieser Maßnahme frühzeitig zu beginnen. Deshalb freut es uns umso mehr, dass die Bewilligung der vollständigen Fördermittel doch noch in 2015 erfolgen konnte“, zeigte sich Tobias Röhm beim Empfang der Mittel zufrieden.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Ein guter Tausch

Die Vereinsvertreter des FSV Columbia Donnerberg erhielten den Bewilligungsbescheid von Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier.

Die Vereinsvertreter erhielten den Bewilligungsbescheid von Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier. Foto: Dirk Müller
Die Vereinsvertreter erhielten den Bewilligungsbescheid von Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier. Foto: Dirk Müller

Für den frisch fusionierten FSV Columbia Donnerberg ist es ein sehr guter Tausch gewesen; der Vorsitzende Markus Baginski übergab Bürgermeister Tim Grüttemeier ein Trikot des FSV und im Gegenzug erhielten die Vereinsvertreter den Bewilligungsbescheid über 400.000 Euro aus dem städtischen Haushalt.

 

Der ehemalige FC Columbia Stolberg wird seine Sportstätte am Trockenen Weiher freimachen, die zu Bauland wird. Auf dem vom ehemaligen TSV Donnerberg genutzten Gelände am Birkengang wird nun der Fusionsclub eine moderne Kunstrasenanlage und ein neues Vereinsheim errichten. „Wir machen das für die Kinder, für die Zukunft, für den Donnerberg“, sagte Baginski, der betonte, die Vereinsmitglieder hätten mit den Eigenleistungen bereits begonnen und würden tatkräftig mit anpacken. Insgesamt sind für das Projekt 600.000 Euro veranschlagt.

 

Die Eigenleistungen des Vereins beziffern sich auf 40.000 Euro, 10.000 Euro hofft der FSV durch Spenden zu generieren und 150.000 Euro wird der Verein finanzieren. Zum Saisonbeginn 2016 wollen die FSVler auf dem neuen Kunstrasen spielen.

 

Quelle: Super Sonntag

Stolberg hat kulturell viel zu bieten

Dass neben Kulturmanager Max Krieger und Bürgermeister Tim Grüttemeier auch weitere Akteure das Stolberger Kulturprogramm für 2016 vorgestellt haben, hatte seinen guten Grund, denn der Flyer weist nicht nur städtische, sondern auch zahlreiche andere Veranstaltung aus.

Der bekannte Tenor Christian Lanza, Enkel der weltberühmten Sängers Mario Lanza, gestaltet das Neujahrkonzert gemeinsam mit der Sopranistin Silvia Rampazzo. Foto: Dirk Müller
Der bekannte Tenor Christian Lanza, Enkel der weltberühmten Sängers Mario Lanza, gestaltet das Neujahrkonzert gemeinsam mit der Sopranistin Silvia Rampazzo. Foto: Dirk Müller

War es für 2015 noch ein „erster Aufschlag“, erstmals auch das Programm des Stolberger Musiksommers in den städtischen Flyer zu integrieren, so gibt das neue Kulturprogramm einen noch wesentlich größeren Überblick über Konzerte, Ausstellungen und mehr.

Nicht alle Termine im Flyer verzeichnet

 

„Der Flyer zeigt, dass Stolberg kulturell sehr viel zu bieten hat, und im Namen aller Bürger möchte ich den Akteuren danken, die dieses vielfältige Kulturprogramm mit Leben füllen“, sagte Grüttemeier, und Krieger betonte: „Dabei listet der Flyer noch nicht einmal alle Termine auf. Das Programm liefert aber eine gute Übersicht der ,kulturellen Grundversorgung‘ in der Kupferstadt.“ Dazu gehören freilich städtische Veranstaltungen wie die Neujahrsmatinee (siehe Infokasten) „Stolberg goes...“, das mit dem „Best of“ ein Highlight zu werden verspricht, die Kupferstädter Weihnachtstage, Stadtparty und Stadtkirmes.

 

Auch die Termine der neuen Kabarett-Reihe, die sich im Rittersaal der Burg bewährt hat, sind ebenso verankert wie die vier Artibus-Kunstausstellungen.

 

Letztere beginnen im März 2016 mit einem Sohn der Stadt, wenn der bedeutende Joseph-Beuys-Meisterschüler Hartmut „Hacki“ Ritzerfeld seine Werke in der Burg-Galerie präsentiert. Weitere Professoren und Schüler der Düsseldorfer Kunstakademie, an der Beuys lehrte, werden bei Artibus ihre Werke in der zweiten Schau zeigen, bevor Kurator Rafael Ramírez Máro und Alejandro de Cinti die dritte und Erika Langbein die vierte Ausstellung gestalten. Zudem lockt die Kunstausfahrt „Art Tour de Stolberg“ mit voraussichtlich 17 oder mehr Stationen sowie eine Winterausstellung in mehreren Ateliers.

 

Neu im Flyer ist, dass auch Theater-Aufführungen gelistet werden. Dazu zählen sowohl die professionellen Inszenierungen des Grenzlandtheaters, das mehrfach im Kulturzentrum Frankental gastiert, als auch Aufführungen von Laiengruppen. Weit über unsere Region hinaus bekannt und beliebt sind die Veranstaltungen des Kupferstädter Country- und Western-Clubs Copper City Pioneers, die folgerichtig ebenso im Kulturprogramm aufgelistet sind wie Konzerte des Stolberger Musiksommers und weiterer Vereine, Chöre und Orchester. „Der rheinische Karneval ist in der Kupferstadt ein Kulturgut, daher sind alle närrischen Termine auf der städtischen Internetseite zu finden“, beschrieb der Bürgermeister, dass Fettdonnerstag und Rosenmontagszug zusätzlich im Kultur-Flyer Platz finden.

 

Stolberger Museumsnacht, Oldtimertreffen, Juks-Familientag, Burgritter-Lager und mehr demonstrieren den Facettenreichtum des kulturellen Angebots in Stolberg. Wie auch der Vortrag „die Schlacht von Worringen“, den der Stolberger Heimat- und Geschichtsverein im März präsentiert. Die Ausstellungsreihe „Meine Heimat“ hingegen wird der Verein nicht mehr fortführen. „Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen, denn wir haben die Reihe 26 Jahre lang mit viel Herzblut realisiert“, sagte Karl Meurer, Geschäftsführer des Heimat- und Geschichtsvereins, der künftig die von Stadthistoriker Christian Altena organisierte Ausstellungsreihe „Stolbergs Schätze“ unterstützen wolle.

 

Was das vorliegende Kulturprogramm für 2016 angeht, betonte Robert Walz, Pressesprecher der Stadt, es handele sich um „einen Vorgeschmack“ mit Stand Dezember 2015: „Die Internetseite der Kupferstadt bietet noch mehr Termine, die ständig aktualisiert werden, sowie Details zu den Veranstaltungen. Alle Kulturtreibenden und Vereine können gerne weitere Termine bei der Stolberg-Touristik melden oder sie selbst über das Kontaktformular in den Online-Veranstaltungskalender der Stadt einstellen“, animierte Walz. Die Veranstaltungen im Überblick: www.stolberg.de

 

Mit dem Neujahrskonzert „Bella Napoli“ eröffnet der Tenor Christian Lanza mit der Sopranistin Silvia Rampazzo das Kulturjahr in der Kupferstadt. Die Neujahrsmatinee mit „italienischen Liedern von Verdi bis Puccini“ beginnt am Sonntag, 10. Januar 2016, um 11 Uhr (Einlass mit Sektempfang 10 Uhr) im Museum Zinkhütter Hof Ecke Schellerweg/Cockerillstraße. Karten sind bei der Stolberg-Touristik, Zweifaller Straße 5, Tel.: 9990081 erhältlich.

 

Quelle: Super Sonntag

Senioren Union auf gutem Weg

Christdemokraten zählen wieder gut 100 Mitglieder. Neben Fahrten und Ausflügen wird die politische Bildung groß geschrieben. Vorstand turnusmäßig neu gewählt. Ludwig Hahn geht in die zweite Amtszeit.

Bernd Stickeler, Kunibert Matheis, Ludwig Hahn, Margarethe Bartges, Herbert Geller, Gerti Fischer, Anne Frink, Jochen Emonds, Maria Frings und Armin Fiebich (v.l.) kümmern sich intensiv um die Belange der CDU Seniorenunion Stolberg
Bernd Stickeler, Kunibert Matheis, Ludwig Hahn, Margarethe Bartges, Herbert Geller, Gerti Fischer, Anne Frink, Jochen Emonds, Maria Frings und Armin Fiebich (v.l.) kümmern sich intensiv um die Belange der CDU Seniorenunion Stolberg

Ludwig Hahn ist der alte und neue Vorsitzende der CDU Seniorenunion Stolberg. Der 73-jährige Betriebswirt konnte alle 53 abgegebenen Stimmen auf sich vereinigen und nimmt damit seine zweite Amtszeit in Angriff. Ebenso eindeutig fiel das Votum für seinen Stellvertreter Bernd Stickeler und die übrigen sechs Vorstandmitglieder aus: Margarethe Bartges (Kassiererin), Armin Fiebich, Gerti Fischer, Winfried Bartges, Maria Frings und Anne Frink (Beisitzer).

 

Wahlen, Berichte, Statements von Jochen Emonds (CDU-Fraktions- und Parteivorsitzender) sowie Herbert Geller (Kreisvorsitzender Seniorenunion) und eine Weihnachtsfeier prägten die Mitgliederversammlung im Büsbacher Bürgerhaus. Dort machte Hahn die Besucher mit den Ereignissen und Aktionen der vergangenen zwei Jahre vertraut. Demnach haben sich die 100 Mitglieder zahlreichen gesellschaftspolitischen und sozialen Themen gewidmet und mit Tagesfahrten und Ferienaufenthalten auch den geselligen Teil nicht vernachlässigt und somit dem Erlebnis- und Informationsbedürfnis der Mitglieder Rechnung getragen. So beschäftigte man sich beispielsweise mit der Arbeit des Europaparlaments und setze sich mit den Themen Generationsgerechtigkeit und Sicherheit für ältere Mitbürger auseinander. Tages- und Ferienaufenthalte hatten unter anderem Brüssel, Salzburg, den Timmendorfer Strand und die Zeche Zollverein zum Ziel.

 

„Der Neuanfang im Dezember 2013 ist uns gelungen. Damals galt es der Seniorenunion neues Leben einzuhauchen, die Finanzen zu sanieren und neue Mitglieder zu gewinnen. Mit rund 100 Mitgliedern und einer zufrieden stellenden Finanzsituation sind wir derzeit gut aufgestellt“, versicherte Hahn, der sich beim Vorstand und den Mitgliedern für die tatkräftige Unterstützung bedankte und seinen Bericht mit den Worten schloss: „Die Seniorenunion Stolberg ist auf einem guten Wege“.

 

Dieses Fazit wurde auch von Herbert Geller, dem Vorsitzenden der Kreis-Seniorenunion geteilt, der seinen Stolberger Kollegen eine gute Arbeit bescheinigte und die Wiederwahl der Vorstandsmannschaft als ein Zeichen für Kontinuität und Verlässlichkeit wertete.

 

Grußworte überbrachte Jochen Emonds, Das Kurzreferat des Fraktions- und Parteivorsitzenden war davon gekennzeichnet, dass er mit den Themen Schuldenabbau, Haushaltssanierung, Bildung, Sanierung der Innenstadtachse sowie Kultur und Tourismus die Projekte vorstellte, die derzeit die Arbeit des Stadtrates und der Verwaltung beschäftigten. Selbstverständlich, dass Emonds der von Bürgermeister Tim Grüttemeier (CDU) geleiteten Verwaltung eine überaus erfolgreiche Arbeit bescheinigte.

 

Abgeschlossen wurde die Versammlung mit einer Weihnachtsfeier, deren Protagonisten Herbert Schön (Nikolaus), Waltraud Plum (Keyboard) sowie Anne Frink und Notburga Knops (Vortragende) waren.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung, Foto: T. Dörflinger

Versprechen eingehalten: Breitband für Werth in trockenen Tüchern

Förderung des Landes macht es möglich: Stadt schließt Kooperationsvertrag mit der Telekom.

Bürgermeister Tim Grüttemeier und Ursula Schauf-Paschek von der Telekom unterzeichnen den Kooperationsvertrag für schnelles Internet in Werth. Foto: D. Müller
Bürgermeister Tim Grüttemeier und Ursula Schauf-Paschek von der Telekom unterzeichnen den Kooperationsvertrag für schnelles Internet in Werth. Foto: D. Müller

Schnelles Internet mit bis zu 50 Megabit pro Sekunde, rasches Versenden und Empfangen großer Datenmengen, Fernsehen und Musik online beziehen – in Werth ein Traum, der auch einer zu bleiben drohte. Denn für die Telekom ist die Breitbandversorgung wirtschaftlich nicht darstellbar.

 

„Während wir das übrige Stadtgebiet bis Ende 2017 komplett mit Breitband-Anschlüssen ausstatten können, ergibt sich für Werth eine Investitionslücke in Höhe von 190 000 Euro“, beschreibt Dipl.-Ing. Ursula Schauf-Paschek vom Telekom-Infrastrukturvertrieb Region West.

 

Unternehmen ausgewählt

 

Dennoch haben Bürgermeister Tim Grüttemeier und Schauf-Paschek jetzt einen Kooperationsvertrag unterzeichnet, und die Telekom steigt nun in die Feinplanung des Ausbaus ein.

 

Gleichzeitig werde ein Unternehmen für die notwendigen Tiefbaumaßnahmen ausgewählt und das benötigte Material bereitgestellt.

„Bis spätestens Mitte 2017 wird es schnelles Internet in Werth geben“, verspricht Schauf-Paschek, denn „die Investitionslücke ist geschlossen“, ergänzt Grüttemeier.

 

„Mein Dank gilt ganz besonders unserem Verwaltungsmitarbeiter Frank Gilles, der das Projekt auf kommunaler Ebene vorangebracht hat, und den beiden Landtagsabgeordneten Axel Wirtz und Stefan Kämmerling, die sich für die Vergabe von Fördermitteln eingesetzt haben“, betont der Bürgermeister.

 

19 000 Euro zahlt die Stadt

 

Der Breitbandausbau in Werth belaste den städtischen Haushalt nur mit 19 000 Euro, da das Land NRW die Maßnahme mit 171 000 Euro fördere. Von Gressenich aus werde Werth erschlossen, erläutert Schauf-Paschek, und noch nicht mit Breitbandtechnik versorgte Gebiete wie Schevenhütte und Venwegen würden bis spätestens Ende 2017 folgen.

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Einige Investitionen des Haushaltes 2016

Stolberg investiert in Feuerwehr, Stadt- und Dorfentwicklung sowie Schulen. Beispiele aus dem Haushalt 2016.

Die Realschule in Mausbach soll im kommenden Jahr mit einem Aufwand von 1,9 Millionen Euro saniert werden.
Die Realschule in Mausbach soll im kommenden Jahr mit einem Aufwand von 1,9 Millionen Euro saniert werden.

Eine Reihe von Akzenten setzt der unter anderem von der CDU getragene Haushalt für das kommende Jahr bei Investitionen. Beispiele:

 

  • Infrastruktur: Als große Projekte beim Straßenbau stehen Galmeistraße, Reitmeisterweg, Rhenaniastraße, Werther- /Derichsberger Straße, Obere Donnerbergstraße im Etat. Planungskosten zur Sanierung der Heinrich-Heimes-Brücke, 250 000 Euro für barrierefreie Haltestellen sowie 60 000 Euro für ein City-Ticket stehen bereit. Bei der Innenstadtsanierung beginnen der Umbau von Kaiserplatz sowie Frankental und Bastinsweiher inklusive Rückbau der Rathausstraße. Gebaut werden soll das Parkhaus Rhenaniastraße mit „Skywalk“. Investiert wird in Planung und Umgestaltung der Ortskerne Zweifall, Mausbach und Büsbach sowie in die Bürgerhäuser Werth und Venwegen.
  • Rettungsdienste: Die Feuerwehr erhält zwei neue Rettungswagen (560 000 Euro), zwei Löschfahrzeuge (560 000), ein Fahrzeug zur Ölbeseitigung (90 000), ein neues Gerätehaus in Zweifall (750 000) sowie diverse Spezialausrüstung und weitere Schutzkleidung.
  • Sauberkeit: Mit Fahrzeugen und Ausstattung wird das Technische Betriebsamt aufgerüstet, um die Sauberkeit im Stadtbild weiter zu verbessern. Schmalspurfahrzeug, Allrad-Lkw mit Kran, Pritschenwagen, Wechselcontainer stehen auf der Liste.
  • Bildung & Kitas: Außengestaltung Realschule/Gesamtschule Walther-Dobbelmann-Straße (400 000), Sanierung Realschule Mausbach (1,9 Millionen), Medienkonzept Schulen (20 000), Inklusion an Schulen (40 000), Erweiterungsbau Sekundarschule (1,952 Millionen Euro) sind bauliche Eckpunkte. Darüber hinaus soll die Fortführung des Schulentwicklungsplans Anfang nächsten Jahres weitere Handlungsfelder aufzeigen. Verbessert wird die Ausstattung von Kitas: Mausbach (90 000), Mozartstraße (113 000), Liester (91 000), Gressenich (480 000).
  • Sozialbereich: Mit 1,9 Millionen Euro möchte die Stadt in den sozialen Wohnungsbau investieren. Bei der Jugendhilfe soll die Prävention verstärkt werden. Beibehalten wird der Jugendbus, erhöht werden die Ausgaben für Ferienspiele auf 22 000 Euro, saniert werden Kinderspielplätze (40 000), weiter ausgestattet die Jugendtreffs und erweitert wird der Kinderspielplatz Büsbach (105 000 Euro).
  • Kultur & Tourismus: Um die Burgstollen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und durch weitere Maßnahmen die Attraktivität der Burg zu erhöhen, sind 50 000 für Baumaßnahmen vorgesehen. Erstmals wieder mit 5000 Euro beteiligt sich die Stadt an der Verbesserung der Weihnachtsbeleuchtung. Stadtgeschichtliche Ausstellungen werden mit 4000 Euro gefördert. Geplant werden soll ein Premium-Wanderweg entlang des Vichtbachs von Zweifall bis zur Altstadt. Mit 200 000 Euro unterstützt werden soll der Umbau im Hallenbad, wo in Gastronomie und leerstehende Räume zusätzlich zum aktuellen Angebot ein Fitnessstudio einziehen soll.

 

Dank an Mitarbeiter der Stadtverwaltung

So unterschiedlich die Positionen zum Haushalt auch sind, so einig sind sich die Fraktionen in ihrem Dank an die Mitarbeiter der Verwaltung, die unter erheblichem Druck den Etat erstellt und gleichzeitig die fehlenden Jahresabschlüsse nachgeholt haben.

„Wir haben allen Grund zur Hoffnung, dass die positive Entwicklung anhält.“ Einsparungen könnten nur Erfolg haben, wenn zugleich in die Zukunft investiert werde, argumentiert Jochen Emonds, Fraktionsvorsitzender der CDU, und verweist darauf, dass anders als in der vergangenen Legislaturperiode ein ausgeglichener und genehmigungsfähiger Haushalt vorgelegt worden ist, auf eine weitere Erhöhung der Steuersätze verzichtet werden kann und die Konsolidierungsbemühungen Erfolg zeigten. „Alleine in den vergangenen zwei Jahren sind 22 Millionen Euro an Schulden abgebaut worden“, sagt Emonds, dass die Koalition es trotz der schwierigen finanziellen Lage geschafft hat, „eine sinnvolle Balance“ zu finden.

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Viele Anregungen beim CDU Bürgerdialog in Münsterbusch

Bürgerdialog der CDU mit Themen wie Mülltonnen und Hundehinterlassenschaften. Befragung soll folgen.

Wenn das Zincoli-Gelände erfolgreich vermarktet werden soll, ist der alte und sanierungsbedürftige Schornstein wohl bald Geschichte.  Foto: D. Müller
Wenn das Zincoli-Gelände erfolgreich vermarktet werden soll, ist der alte und sanierungsbedürftige Schornstein wohl bald Geschichte. Foto: D. Müller

Gelbe und Grüne Tonnen sowie Hundehinterlassenschaften scheinen immer ein Thema zu sein, wenn die CDU die Stolberger in ihren Bürgerdialogen fragt, was ihnen am Herzen liegt. Doch die Gäste die Fritz Thiermann, Vorsitzender des CDU-Ortsverbands Büsbach, Dorff, Liester und Münsterbusch, im Jugendheim am Rotdornweg begrüßte, hatten auch zahlreiche andere Fragen und Anregungen. Zum Beispiel ob Burg- und Teile der Hastenrather-Straße für den Kfz-Verkehr gesperrt werden sollen.

 

Bürgermeister Tim Grüttemeier erklärte, dass in Kürze eine Bürgerbefragung erfolge. „Die Anlieger haben sechs bis acht Wochen Zeit, darauf zu antworten. Nach der Auswertung hat die Verwaltung dann ein klareres Bild und wird gegebenenfalls Maßnahmen ergreifen.“ Zu den spezifischen Fragen bezüglich der Stadtteile des Ortsverbands zählten auch jene zum Sachstand der Industriebrachen. Was das Zincoli-Gelände angeht, werden die Münsterbuscher sich wohl von dem Schornstein auf dem Areal verabschieden müssen, da eine Vermarktung Erhaltung des Turms äußerst schwierig sei, meinte Grüttemeier.

 

Und der Bürgermeister verdeutlichte an Zahlen, dass der Schornstein wohl keine Zukunft hat: „Die Sanierung des Kamins würde bis zu 300 000 Euro kosten, Sprengung und Entsorgung rund 90 000 Euro.“ Ohne den Turm könne das benachbarte Dienstleistungszentrum erweitert und das brachliegende Gelände an einen ernsthaften Interessenten vermarktet werden. „Der Toom-Baumarkt denkt darüber nach, die jetzigen Standorte in Breinig und Münsterbusch zu schließen und stattdessen einen großen Markt auf 25 000 Quadratmetern des Zincoli-Areals zu bauen.“ Hinsichtlich der alten Kartonage-Fabrik Hoyer gab Grüttemeier sich zuversichtlich: „Wir gehen davon aus, dass der Investor den Bauantrag in den nächsten Monaten stellt.“ Aus der Versammlung heraus äußerte ein Bürger die Idee, dem Investor zunächst nur die Genehmigung für Sanierung und Umbau der alten Fabrik zu erteilen und erst nach „erfolgten Taten“ die Baugenehmigung für die geplanten Neubauten, damit die Münsterbuscher „nicht wieder auf der Ruine sitzen bleiben“. Der Bürgermeister stimmte dem zu.

 

Ein Ärgernis für die Anwohner sei immer noch der Durchgangsverkehr auf der Straße „Am langen Hein“. Der Verkehr sei dort nach wie vor zu stark, sagte ein Bürger, und die Beschilderung, die lediglich Anliegern die Durchfahrt gestatte habe sich „überhaupt nicht bewährt“. Der CDU-Ratsherr Siegfried Pietz bat um Geduld, denn: „Die Straße wird ohnehin in ein bis zwei Jahren saniert und damit auch das Problem beseitigt.“ Die Pläne zur ebenfalls anstehenden Sanierung der Prämienstraße würden den Bürgern noch eingehend vorgestellt werden, sagte Thiermann. Ratsherr Bernd Stickeler stellte der Versammlung einen von der Interessengemeinschaft Münsterbuscher Vereine ausgearbeiteten Plan zur Aufwertung des Heinz-Kamps-Platzes, der im Zuge der Prämienstraßen-Sanierung umgesetzt werden könne. Der Plan sieht unter anderem neue Sitzbänke an der Hauswand des Bürgerhauses sowie eine Teilpflasterung der Grünfläche vor.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Investitionen in Büsbach

Ortskern, Straßenbau, Spielplatz, Grundschule

„Wir haben Fortschritte für die Entwicklung in Büsbach erzielt“, sagen Fritz Thiermann, Michael Thomas und Siegfried Pietz vom Ortsverband, nachdem die CDU in einer Klausurtagung die Eckdaten für den gestern im Rat verabschiedeten Haushalt erarbeitet hatte.


So sind für 2017 zur Ausführungsplanung zur Umgestaltung des Dorfkerns 170 000 Euro vorgesehen. Weitere 350 000 Euro sind für 201zur Realisierung der neuen Ortsmitte eingeplant. „Diese Entscheidung ist für Büsbach um so bedeutender, weil die Bewerbung der Leader-Region Aachener Revier gescheitert ist“, betonen die Christdemokraten. Ursprünglich erhofft war eine Finanzierung der Dorfentwicklung aus diesen EU-Mitteln. Nun übernehme erst einmal die Kupferstadt diesen Part.


Zudem seien im kommenden Jahr Mittel für den Umbau der beiden Bushaltestellen am Büsbacher Markt eingeplant. Über den Zeitpunkt der Neugestaltung war vor wenigen Wochen noch kontrovers diskutiert worden. „Wir hoffen auf Einigkeit, damit es in Büsbach weiter vorangeht“, sagt Thomas.


Durch eine weitere Haushaltsposition profitierten gerade die jüngeren Büsbacher: Der Spielplatz Eburonenweg soll für 105 000 € im nächsten Jahr erweitert werden. Dann stehen auch der Ausbau von Galmeistraße und Reitmeisterweg an, gefolgt von der oberen Bischofstraße in 2018. Grundschule und Turnhalle sollen in 2017/18 umfassend saniert werden.


Am Donnerstag, 10. Dezember, stellt sich der Ortsverband ab 19.30 Uhr im Jugendheim Münsterbusch den Bürgern.


Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Beim elften Bürgerdialog der CDU beteiligen sich die Stolberger aus Breinig, Breiniger Berg, und Venwegen rege

Rege beteiligt haben Stolberger aus Venwegen, Breinig und Breiniger Berg sich an dem elften Bürgerdialog der CDU unter dem Motto „was mir am Herzen liegt“.

Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier (r.), der CDU Partei- und Fraktionsvorsitzende Jochen Emonds (2. v. r.), und die Ratsherren Ben Grendel (2. v. l.) und Artur Kaldenbach (l.) im Dialog mit den Stolberger Bürgern
Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier (r.), der CDU Partei- und Fraktionsvorsitzende Jochen Emonds (2. v. r.), und die Ratsherren Ben Grendel (2. v. l.) und Artur Kaldenbach (l.) im Dialog mit den Stolberger Bürgern

Der Ortsverband-Vorsitzende Ben Grendel, Bürgermeister Tim Grüttemeier und der Fraktionsvorsitzende, Jochen Emonds, standen den Bürgern Rede und Antwort im Restaurant „Birkenhof“ Rede und Antwort. Etwa zu der Problematik des kaum zu begehenden Bürgersteigs am Eschenweg in Breinig. „Der Bordstein wird im kommenden Jahr komplett saniert, versprach der Bürgermeister, dass im städtischen Haushalt Mittel dafür vorgesehen seien.


Weniger Hoffnung machen konnte Grüttemeier hinsichtlich der schlechten Radweganbindung Venwegens. Als Grund nannte er die verschiedenen Verantwortlichkeiten: Während die Vennstraße selbst eine Landesstraße mit Zuständigkeit Landesbetrieb Straßenbau NRW sei, würde das Teilstück Rönneberg vom Kreisverkehr nach Breinig in die Zuständigkeit der Städteregion Aachen fallen. „Wann fährt der Zug endlich bis Breinig“, war eine weitere Bürger-Frage zur Verkehrsanbindung. Grüttemeier nannte als „realistische Zahl“ das Jahr 2020, in dem voraussichtlich die Euregiobahn regelmäßig Breinig anfahren werde.


Den Bürgerdialog der CDU nutzten auch einige Gegner des Neubauprojekts an der Breiniger Neustraße, die auf 388 gesammelte Unterschriften gegen das geplante Bauvorhaben verwiesen. „Es gibt massiven Widerstand gegen die Pläne. Wir können den Umgang der Politik mit dem Bürgerwillen nicht nachvollziehen“, sagten Gegner des Projekts und fragten: „Warum wollen CDU und SPD es zulassen, dass dieser Klotz dort hin gebaut wird?“ Grendel hielt entgegen, der Ortsverband habe sich zwei Jahre lang intensiv mit dem Vorhaben befasst, und Emonds betonte: „Nach eingehender Beschäftigung mit dem Thema ist die CDU-Fraktion zu dem Schluss gekommen: Das Bauprojekt ist vertretbar und sinnvoll.“


Bürgermeister Grüttemeier hob hervor, dass sachliche Einwendungen von Bürgern bei der Planung des Vorhabens berücksichtigt worden seien, und aus den Reihen der Bürgern kamen auch kritische Töne in Richtung der Gegner des Projekts: Breinig sei ein schöner Stadtteil mit intakter Infrastruktur, und durch den geplanten Neubau könnten mehr Menschen das Leben dort genießen. Dies sehe auch der überwiegende Teil der Breiniger so, und 388 Unterschriften dagegen seien für den bevölkerungsstarken Stadtteil in keiner Weise repräsentativ.


Doch nicht nur neues, sondern auch altes lag den Bürgern am Herzen. Etwa der Müll. Mitunter würden geleerte Mülleimer vom Entsorgungsunternehmen über den Bordstein geschleift, und mehrere Häuser weiter mitten auf dem Bürgersteig stehen gelassen. Grüttemeier sicherte zu, auf das Unternehmen einzuwirken und so für Abhilfe zu sorgen. Einige Bürger sprachen sich dafür aus, dass gelbe Tonnen künftig die dünnen und bei Wind umherfliegenden gelben Säcke ersetzen sollen. Die Müllentsorgung sei allerdings in jetziger Form bis 2018 vergeben, sagte der Bürgermeister und verwies darauf, vor der nächsten Ausschreibung im Jahr 2017 die Bürger zu befragen, ob gelber Sack oder gelbe Tonne mehrheitlich gewünscht sei.


Ein anderes Ärgernis sahen manche Venwegener in der Natur. „Unser Wald verkommt zu einer Kloake“, hieß es aus der Versammlung. Pferde- und Hundehinterlassenschaften würden den Waldspaziergang zu einem anrüchigen und schmutzigen Erlebnis machen. Prompt äußerte ein Bürger die Idee, die Stadt solle die eingenommene Hundesteuer dafür nutzen, Beutelautomaten zu installieren. Grüttemeier relativierte, indem er auf den derzeit laufenden Versuch am Grado-Park an der Liester hinwies: „Dort steht ein Beutelautomat, an dem Hundehalter Tüten entnehmen können, um die Hinterlassenschaften ihrer Tiere einzusammeln. Der Erfolg ist jedoch leider sehr mäßig.“


Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Bürgerdialog des CDU-Ortsverbandes Stolberg-Mitte von den Bürgern sehr gut angenommen –Bürgerwille ist gefragt!

Die CDU-Stolberg setzt bei der Frage, wie mit der Verkehrslage in der Burgstraße umzugehen sein wird, auf den Willen der betroffenen Anlieger, Anwohner und Eigentümer in der Burgstraße und den umliegenden Straßen.

Die CDU Stolberg setzt sich für eine Verkehrsberuhigung in der Burgstraße ein.
Die CDU Stolberg setzt sich für eine Verkehrsberuhigung in der Burgstraße ein.

Der Einladung des CDU Stadtverbandes zu einem Bürgerdialog in der  Gaststätte „Weißes Rössl“ sind am Donnerstag, den 26.11.2015 viele  Anwohnerinnen und Anwohner der Stolberger Innenstadt gefolgt und nutzten  die Gelegenheit, um ihre Fragen direkt an Bürgermeister Dr. Tim  Grüttemeier und die für ihren Wahlbezirk zuständigen Ratsvertreter zu  richten. Neben Anmerkungen zur Innenstadtsanierung, die in den kommenden Jahren mit Hilfe des Bund/Länder-Programms „Stadtumbau West“ umgesetzt  wird und die eine Renaissance der Stolberger Talachse einläuten soll, stand insbesondere das Thema „Burgstraße“ im Mittelpunkt.


Die CDU-Stolberg setzt bei der Frage, wie mit der Verkehrslage in der Burgstraße umzugehen sein wird, auf den Willen der betroffenen Anlieger, Anwohner und Eigentümer in der Burgstraße und den umliegenden Straßen", stellt der Partei- und Fraktionsvorsitzende Jochen Emonds klar. „In Stolberg ist in den vergangenen Jahren vieles liegen geblieben und drängende Fragen wurden lange ignoriert. Gemeinsam mit unserem Bürgermeister möchten wir als CDU die bestehenden Probleme angehen und nachhaltige Lösungen finden. Wir sind überzeugt, dass Stolberg über viele Potenziale verfügt, die wir gemeinsam für eine bessere Zukunft nutzen können.“, erklärt der Stadtverbandsvorsitzende.

„Dabei können wir aber nur erfolgreich sein, wenn wir die Menschen mitnehmen und den Bürgerwillen an den Anfang unserer Bemühungen stellen. Die Verwaltung setzt dieses Prinzip in hervorragender Weise mit ihren Planungswerkstätten, beispielsweise zum Thema ‚Innenstadtsanierung‘, um. Als CDU laden wir die Bürgerinnen und Bürger unter anderem zu unseren Bürgerdialogen ein. Wir wollen wissen, wo der Schuh drückt, bevor wir Aufträge vergeben. Wir wollen wissen, was die Betroffenen denken, bevor wir Tatsachen schaffen. Das ist selbstverständlich nicht immer einfach. Doch aus unsere Sicht ist dieser Ansatz besser, als Steuergelder für sogenannte Expertenpläne auszugeben, die am Ende in der Schublade verschwinden.“


Gemäß dieses Grundsatzes möchte die Stolberger CDU eine abschließende Klärung hinsichtlich der zukünftigen Verkehrsführung in der Burgstraße herbeiführen. Seit der Altstadtsanierung in den 1980er Jahren beschäftigt dieses Thema Anwohner und Öffentlichkeit immer wieder. Nicht nur zu wichtigen Kulturveranstaltungen, wie dem Weihnachtsmarkt oder zur  Veranstaltungsreihe „Stolberg goes“ führen die verkehrenden Linienbusse zu teils gefährlichen Verkehrsituationen. Auch der normale Durchgangsverkehr, der in der eigentlich als verkehrsberuhigten Bereich ausgewiesenen Burgstraße nicht zulässig ist, belastet Anwohner und Touristen gleichermaßen. Aktuell geworden ist das Thema zuletzt nicht nur aufgrund von entsprechenden Presseartikeln, sondern auch aufgrund der von den Anwohnern als sehr entlastend empfundenen Baumaßnahmen im Rahmen des Breitbandausbaus, durch die der reguläre Durchgangsverkehr für einige Wochen unterbunden wurde.


„Unsere Burg und unsere historische Altstadt sind für Stolberg von größter Bedeutung, wenn wir unsere Position in den Bereichen Tourismus und Naherholung in der Region nachhaltig stärken und so neue Arbeitsplätze schaffen möchten. Gleichzeitig ist die Burgstraße jedoch faktisch auch eine direkte Verbindungsstraße zum Donnerberg, weswegen hier unterschiedliche Interessen und nicht immer zu vereinbarende Bedürfnisse aufeinander treffen.“, erläutert Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier das geplante Vorgehen der Verwaltung. „Wir möchten uns mit der Anwohnerbefragung nun dieser Thematik annehmen, ohne einer anschließenden Lösung vorwegzugreifen. In einem ersten Schritt möchten wir den Bürgerwillen erfassen und mögliche mehrheitsfähige Kompromisse finden. Ohne diese Grundlage ist es schlicht unmöglich weitere Planungen anzustoßen, die am Ende eine Chance auf Realisierung haben. Die Kritiker, die nun gleich zu Anfang einen externen Experten mit der Erarbeitung eines Konzepts beauftragen wollen, das den Anwohnern später nur noch zum Abnicken vorgelegt werden soll, haben die Schwierigkeit vor Ort nicht verstanden und aus den vergangenen 30 Jahren nichts gelernt.“


Wie schwierig es wird, alle Interessen zusammenzubringen, davon zeugen die Wortbeiträge der Teilnehmer des CDU-Bürgerdialogs. Im vollbesetzten Saal des Weißen Rössls wurden die unterschiedlichen Argumente ausgetauscht und zum Teil sehr hitzig debattiert. Auf ein Konzept zur  zukünftigen Verkehrsführung konnten sich die Diskussionsteilnehmer zwar noch nicht einigen, doch alle Anwesenden waren froh die Situation gemeinsam und unter Anwesenheit der zuständigen Entscheidungsträger debattieren zu können. Letztlich lässt sich eine mehrheitsfähige Lösung in dieser sehr sensiblen Thematik nur finden, wenn man die betroffenen Bürgerinnen und Bürger von Anfang an in den Entscheidungsprozess einbindet, so der einhellige Tenor des Abends.

Anwohner werden nach ihrer Meinung gefragt!

CDU Stolberg im Gespräch mit Bürgern u.a. aus der Burg- und Hastenratherstraße.

Interkultureller Austausch mit Flüchtlingsfamilien

Bereits zum vierten Mal in diesem Jahr hat die Frauen Union Stolberg zum Interkulturellen Austausch eingeladen.

Zum letzten Mal in diesem Jahr fand jüngst der Interkulturelle Austausch im Pfarrheim St. Franziskus statt, zudem die Frauen Union Stolberg eingeladen hatte.

Dieses Angebot wurde auch diesmal von Flüchtlingsfamilien angenommen und sie wurden herzlich aufgenommen. Sie erzählten von ihren Erlebnissen und freuten sich über den Austausch. Generell wurde mit Händen und Füßen kommuniziert und wir hatten jede Menge Spaß zusammen. Neben dem Austausch der Frauen in gemütlicher Atmosphäre spielten die Kinder generationsübergreifend miteinander und wurden zudem von Saskia Bläsius, Vorsitzende der Jungen Union geschminkt, worüber sich die Kinder sehr freuten.


Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Was den Bürgern der Innenstadt am Herzen liegt

Volles Haus beim Bürgerdialog der CDU Stolberg.  Viele gute Vorschläge wurden ausgetauscht. Bürgerwille ist entscheidend.

Zum 10. Bürgerdialog unter dem Titel „Was mir am Herzen liegt“ hatte sich die CDU-Fraktion im „Weißen Rössl“ eingefunden.

Nach der Begrüßung durch den Ortsverbandsvorsitzenden Kunibert Matheis stellte dieser die einzelnen Ratsvertreter vor. Bei Paul Kirch, Ansprechpartner für die Stadtentwicklung am Bastinsweiher ging die Diskussion mit der Frage los, was die Brücke dort in Zukunft soll. Hier äußerte sich Bürgermeister Tim Grüttemeier und erklärte, dass es zur Umgestaltung einen Ideenwettbewerb gegeben habe, und diese Brücke zum Siegermodell dazu gehöre. Der Bastinsweiher bekomme seine ursprüngliche Form zurück. Zu den architektonischen Elementen zählen weiterhin Spielgeräte und eine Flora, in der Eltern und Kinder sich wohl fühlen können.

Hoch emotional war das Thema Burgstraße. Der Bürgermeister wies auf einen Fragebogen hin, der im Januar 2016 an alle Haushalte (Eigentümer, Anwohner und Anlieger) verschickt werde und als Diskussionsgrundlage diene. Man möchte die Bürger in die neue Planung einbeziehen und dann erst die Fachplaner einschalten, um festzustellen, was möglich ist.

In der Vergangenheit sei viel falsch gelaufen, so Grüttemeier, das wollen er und sein Team besser machen.

Auch der Partei- und Fraktionsvorsitzende Jochen Emonds sprach von einer ersten Ideensammlung, so verstehe er Basisdemokratie. Im Wesentlichen ging es um drei Punkte: Durchgangsverkehr, Geschwindigkeit und große Busse, wobei der Durchgangsverkehr das Hauptproblem darstelle. Laut Grüttemeier gebe es genug Lösungen, die praktikabel und umsetzbar sind, denn Polizei und Ordnungsamt können nicht flächendeckend und dauerhaft im Einsatz sein, dafür fehle das Personal, und es gäbe für diese Personengruppen andere Betätigungsfelder. Aus der Bevölkerung kamen Vorschläge, eine Anliegerplakette auszugeben, Radarkontrollen durchzuführen oder die Schikanen höher zu bauen, damit dort langsamer gefahren werde.

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Stolberger Weihnachtsmarkt bietet viel Neues!

Thema Sicherheit wurde diskutiert

Mit 37 Mitgliedern begann die Mitgliederversammlung der Seniorenunion Stolberg im Saal des ökumenischen Zentrums.

Die Mitglieder der Seniorenunion diskutierten mit Dr. Tim Grüttemeier und Tobias Röhm. Foto: Veranstalter
Die Mitglieder der Seniorenunion diskutierten mit Dr. Tim Grüttemeier und Tobias Röhm. Foto: Veranstalter

Zu Beginn berichtete Ludwig Hahn von der Effizienz der Veranstaltungen der Jahre 2014 und 2015 sowie über die Mitglieder-Entwicklung. Während es im Jahre 2014 25 Veranstaltungen der Seniorenunion waren, erhöhte sich die Zahl in 2015 auf 27. Bei der Mitgliederentwicklung konnte der Vorsitzende ebenfalls gute Zahlen vermelden: Am 3. Dezember 2013 waren es bei der konstituierenden Mitgliederversammlung 63 Mitglieder, am 27. Oktober 2015 konnte er die stolze Zahl von 102 Mitgliedern vorweisen.


Als weitere Veranstaltungen verkündete Hahn die Mitgliederversammlung mit Neuwahlen und Weihnachtsfeier am 16. Dezember um 15 Uhr im Bürgerhaus Büsbach.


Als der Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier und der technische Beigeordnete Tobias Röhm im Saal eintrafen, wurden sie mit wohlwollenden Beifall begrüßt. Zur Einstimmung in die Thematik wies der Vorsitzende auf das Thema Sicherheit hin, das den Senioren unter den Nägeln brenne. Der Bürgermeister ging direkt auf diese Thematik ein, man sei sich mit der Polizei und dem Land im Klaren, dass mehr Polizei her müsse und die Präsenz vor Ort verbessert werden müsse. Zum angesprochenen Thema Sicherheit schaltete sich Tobias Röhm in die Diskussion ein und sprach von zwei Seiten der Sicherheit, einmal die stadtplanerische Sicherheit, um Plätze und Grünanlagen transparent zu gestalten und andererseits die Sicherheit im Straßenverkehr durch Barrierefreiheit, entsprechende seniorengerechte Bushaltestellen etc. In diesem Zusammenhang wies er auf das Personenbeförderungsgesetz hin, nach dem bis 2022 komplette Barrierefreiheit hergestellt werden müsse. Viele Mitglieder stellten den beiden Diskussionspartnern konkrete Fragen und die Diskussion wurde sehr lebhaft und vielseitig.


Quelle: Super Mittwoch

Viel Lob für die CDU auf dem Bürgerdialog in Schevenhütte

Bürgerdialog steht ganz im Zeichen der Windenergiedebatte. Wirtz: Wenn Politiker die Meinung ändern, ist das kein Populismus.

Bei dem Bürgerdialog der CDU in der Gaststätte „Casino“ wurden viele Themen erörtert, Probleme besprochen und die ersten Ortstermine vereinbart.

 

Und es verwunderte nicht, dass Windkraftanlagen im Laufenburger Wald ganz oben auf der Agenda standen und diese Thematik in Schevenhütte erneut viel Raum einnahm. Insbesondere, nachdem der SPD-Fraktionsvorsitzende Dieter Wolf dem christdemokratischen Koalitionspartner eine „wenig glaubwürdige und populistische Haltung“ in Sachen Windenergie vorgeworfen hatte. „Wir haben uns sehr intensiv mit diesem Thema beschäftigt. Im Gegensatz zu anderen Parteien aus Stolberg haben wir mit den Bürgern das Gespräch gesucht, uns nicht weggeduckt und uns vertiefend mit der Materie beschäftigt.  Nach einen intensiven Austausch auch mit Fachleuten, und eine Debatte in Partei- und Fraktion sind wir zu dem Schluss gekommen, dass wir es nicht zulassen dürfen, Windräder im Laufenburger Wald, 800 Meter von der Bebauung entfernt zu errichten“, hielt Jochen Emonds dem entgegen. "Die CDU Fraktion hat sich einstimmig dagegen ausgesprochen - dazu stehen wir".

 

Dafür erhielt der CDU-Fraktionsvorsitzende sogleich Lob aus den Reihen der Teilnehmer am Bürgerdialog: „Wir Schevenhütter sind wie die CDU nicht gegen Windenergie, sondern gegen Windräder im Wald. Es ist für Politiker nicht einfach, aber Sie haben sich um- und damit richtig entschieden“, sagte ein Gast.

Bürgermeister Tim Grüttemeier hob die Rolle der Bürgerinitiative „Gegenwind in Schevenhütte“ hervor: „Wir haben gemerkt, das sind Menschen, die sich eingehend mit der Materie befasst haben und die Argumente haben, die man nicht einfach wegwischen kann.“ Er räumte zudem ein: „Wir haben uns selbst eingestanden, dass es wichtig ist die Sachlage nochmal neu zu bewerten.“

 

Der Landtagsabgeordnete Axel Wirtz reagierte auf den Populismus-Vorwurf: „Wenn Politik keine neuen Erkenntnisse mehr gewinnt, ist sie tot. Das hat doch mit Populismus nichts zu tun!“ Marc Delzepich dankte den Schevenhüttern und insbesondere der Bürgerinitiative auf seine Weise.„Manchmal brauchen wir Politiker einfach Leute, die uns sagen, dass wir auf dem falschen Dampfer sitzen“, so der Vorsitzende des Ortsverbandes.

 

Die Bürgerinitiative selbst zeigte einen „etwas anderen Heimatfilm“ beim Bürgerdialog der CDU. Der Kurzfilm endete mit den Worten „Rettet unser Tor zur Eifel und helft uns, den Wahnsinn zu verhindern! Windräder gehören nicht in den Wald“, und Applaus brandete auf. Grüttemeier verwies auf die Bemühungen der Stadtverwaltung hinsichtlich regenerativer Energie. Der Bürgermeister nannte den Stolberger Energiedialog und die neu geschaffene Stelle des Klimaschutzbeauftragen als Beispiele und äußerte die konkrete Hoffnung, Unternehmen, die im Bereich Umwelttechnologien arbeiten, nach Stolberg zu holen.

 

Was den Windpark im Laufenburger Wald anbelangt, konnte Grüttemeier in Schevenhütte allerdings keine Entwarnung geben: „Während die Green GmbH das Vorhaben ruhen lässt, hält die WSW Energiesysteme GmbH als zweiter Projektpartner daran fest“, erklärte der Bürgermeister, dass obwohl die Mehrheit im Stadtrat dagegen sei, das Projekt Windpark Laufenburger Wald „noch nicht vom Tisch“ sei. Prompt bot Ulrich Prinz von „Gegenwind in Schevenhütte“ ein gemeinsames Gespräch mit WSW, der Stadtverwaltung und der Bürgerinitiative an. „Wir haben noch nicht alle Karten aufgedeckt und zeigen gerne, welche Trümpfe wir noch auf der Hand haben“, sagte Prinz.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Stolberger können ihr Herz ausschütten

Die CDU Stolberg lädt unter dem Motto „Was mir am Herzen liegt“ zu einem Bürgerdialog ein. Die vier Ortsverbände der CDU werden im November und Dezember ihre Mitgliederversammlungen in Form von Bürgerdialogen abhalten, um Ideen und Anregungen der Bürger zu sammeln und Fragen zu beantworten. Neben dem Partei-Fraktionsvorsitzenden Jochen Emonds wird auch Bürgermeister Tim Grüttemeier den Gästen für Fragen zur Verfügung stehen.


Mit den Dialogen wird den Stolberger Bürgern die Möglichkeit gegeben, sich auf einer Versammlung zu Wort zu melden und eigene Ideen zum kommunalpolitischen Programm beizusteuern. „Die Mitgliederversammlungen werden komplett öffentlich abgehalten, so dass jeder auch weiterhin die Möglichkeit hat, der CDU seine Ideen für die Stolberger Politik bis zum Jahr 2020 mit auf den Weg zu geben“, sagt Jochen Emonds.


Eigene Ideen einbringen


Nach der Vorstellung der Arbeit des jeweiligen Ortsverbandes wird der Bürgerdialog gemeinsam mit Bürgermeister Grüttemeier und den jeweiligen Vertretern vor Ort durchgeführt.


Nach der Vorstellung der Ortsverbände haben die Bürger dann nämlich die Möglichkeit, weitere eigene Ideen zu ergänzen und die einzelnen Punkte, die ihnen persönlich wichtig sind, vorzubringen. „Niemand muss spontan eine Rede halten“, fügt Jochen Emonds hinzu. „Die Leute können uns auch vorher oder nachher eine E-Mail an buergerdialog@cdu-stolberg.de oder einen Brief schicken, uns anrufen oder uns bei Facebook kontaktieren.“


Neue Anregungen


Es wird auch wieder die Möglichkeit bestehen, vor Ort eigene Anregungen und Ideen auf einen Zettel zu schreiben und diesen anonym in eine Box zu werfen. Auch Grüttemeier freut sich auf die neuen Anregungen aus der Bürgerschaft. „Es ist unheimlich wichtig, mit den Leuten vor Ort ins Gespräch zu kommen und ihre Sicht der Dinge zu hören“, so Grüttemeier.


„Mit Engagement, Kreativität und Ideenreichtum konnten wir schon viel in kurzer Zeit erreichen. Es muss der Anspruch der Politik in Stolberg sein, diesen Weg jetzt weiter zu gehen und den Bürger dabei mitzunehmen. In diesem Sinne freue ich mich auf die gemeinsame Reise.“


Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Beim Thema "Windkraft" herrscht Einigkeit

Der CDU-Ortsverbandsvorstand Gressenich-Mausbach-Schevenhütte-Vicht-Werth-Zweifall begrüßt Entscheidung der Stadtratsfraktion, das Projekt nicht weiter zu unterstützen.

Der CDU-Ortsverbandsvorstand Gressenich-Mausbach-Schevenhütte-Vicht-Werth-Zweifall hat sich bei seiner jüngsten Vorstandssitzung erneut intensiv mit dem Thema des beabsichtigten Baus von Windkraftanlagen im Laufenburger Wald zwischen Schevenhütte und Gürzenich befasst.


Dabei kam heraus, dass der Vorstand die Entscheidung der CDU-Stadtratsfraktion, dieses Projekt nicht weiter zu unterstützen, ausdrücklich begrüßt.

Generell seien die Vorstandsmitglieder der Ansicht, dass beim Bau von Windkraftanlagen im Wald äußerste Zurückhaltung geboten sei, auch wenn diese nach landesrechtlichen Vorschriften erlaubt sind.


Keine prozentualen Flächen


Es wäre vielmehr sinnvoll darüber nachzudenken, keine prozentualen Flächen festzulegen, die die einzelnen Kommunen ausweisen müssen statt vielmehr zu berücksichtigen, in welchen Gemeinden (Höhenlage, großteilige Flächen) die Ausweisung von Windkraftzonen erleichtert möglich ist.

Wenn das Land schon generell betrachtet wird, ist ein kleinteiliges Herabbrechen auf eine einzelne Einheit nicht sinnvoll, sondern sollte zumindest jeweils auf die Flächen der Regierungsbezirke bezogen sein.


Gelungenes Projekt


Als Beispiel für gelungene überregionale Projekte könnten der Bereich entlang der A 4 in der Gemeinde Langerwehe oder der Windpark im Bereich Lammersdorf gesehen werden. Durch die veränderten Regelungen zur Förderung von Windkraft die ab dem 1. Januar 2017 gelten, wird die generelle politische Absicht deutlich, Einschränkungen vorzunehmen und bundesweit stärker auf eine Konzentrierung auf größere, wirklich wirtschaftlich sinnvoll zu betreibende Anlagen zu setzen. Im Übrigen erklären die für den Bereich Schevenhütte zuständigen Mitglieder des CDU-Ortsverbandsvorstandes, der Ortsverbandsvorsitzende und CDU-Ratsherr Marc Delzepich und sein persönlicher Vertreter Dirk Janowski: „Es gilt generell der wichtige Grundsatz der CDU-Politik, keine Projekte gegen den ausdrücklichen und fachlich, sachlich untermauerten Willen von großen Teilen der betroffenen Bevölkerung durchzusetzen.“


Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Lösung für Werth gefunden: Digitalisierungsoffensive der Kupferstadt nimmt die nächste Hürde

Nachdem der Startschuss für den Breitbandausbau im Vorwahlbezirk 02402 schon im Januar 2015 gefallen ist und der dortigen Bevölkerung eine schnellere Internetverbindung bereits zum Jahresende zur Verfügung stehen wird, konnte nun auch für Werth eine Lösung gefunden werden.

Am heutigen Freitag hat die Verwaltung der Zuwendungsbescheid der Bezirksregierung Köln in Höhe von 171.185,40 Euro zur Förderung der Breitbandversorgung in dem bislang noch unterversorgten Ortsteil erreicht.

 

„Eine schnelle und zuverlässige Internetanbindung hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der wichtigsten Standortfaktoren für die Attraktivität einer Gemeinde als Wohn- und Gewerbestandort entwickelt. Als Verwaltung sind wir bei den notwendigen Investitionen jedoch auf die Unterstützung der Netzbetreiber und auch auf die Förderung durch die übergeordnete Instanzen angewiesen.“, erklärt Bürgermeister Dr. Grüttemeier. „Ich freue mich sehr, dass wir mit dem aktuellen Förderbescheid erneut entsprechende Fördermittel für unsere Stadt einwerben konnten und nun gemeinsam mit unseren Partnern in eine zeitgemäße Infrastruktur investieren können. Mit dem anstehenden Netzausbau in Werth sind wir unserem Ziel einer flächendeckenden Breitbandversorgung im gesamten Stadtgebiet erneut ein gutes Stück näher gekommen.“

 

Die Verbesserung der Breitbandversorgung in Werth war im bisherigen Ausbauplan noch nicht berücksichtigt, da die notwendigen Investitionen ohne entsprechende staatliche Beihilfen für die Netzbetreiber wirtschaftlich nicht möglich gewesen sind. Die Verwaltung hat aus diesem Grund bei der Bezirksregierung für eine Förderung im Rahmen der Landesinitiative „Förderung der Breitbandversorgung ländlicher Räume“ geworben, die nun durch den eingegangenen Bescheid genehmigt wurde.

 

Im nächsten Schritt wird die Stadtverwaltung mit der Deutschen Telekom einen entsprechenden Kooperationsvertrag unterschreiben, sodass die Ausbauarbeiten schnellstmöglich beginnen können.

"Was mir am Herzen liegt!" - CDU  veranstaltet Bürgerdialoge

Nach dem großen Interesse in den vergangenen Jahren lädt die CDU Stolberg unter dem Motto „Was mir am Herzen liegt“ erneut zu ihren Bürgerdialogen ein. Die vier Ortsverbände der CDU werden im November und Dezember ihre Mitgliederversammlungen in Form von Bürgerdialogen abhalten, um Ideen, Anregungen der Bürgerschaft zu sammeln und Fragen zu beantworten. Neben dem Partei- Fraktionsvorsitzendem Jochen Emonds wird auch Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier den Gästen zur Verfügung stehen. „Die CDU Stolberg ist die einzige Partei, die in diesem Rahmen allen interessierten Bürgen eine Mitbestimmung ermöglicht. Wir wollen wissen was den Bürgern am Herzen liegt, mit dem Ziel Ideen und Anregungen in unser politisches Wirken zu integrieren. Wir freuen uns auf Fragen und Anregungen“, so der Partei- und Fraktionsvorsitzende Jochen Emonds.

 

Mit den Veranstaltungen wird den Stolberger Bürger direkt die Möglichkeit gegeben, sich auf einer Versammlung zu Wort zu melden und eigene Ideen zum kommunalpolitischen Programm der Partei beizusteuern. „Die Mitgliederversammlungen werden komplett öffentlich abgehalten, sodass jeder auch weiterhin die Möglichkeit hat, der CDU seine Ideen für die Stolberger Politik bis zum Jahr 2020 mit auf den Weg zu geben“, so Emonds weiter.

 

Nach der Vorstellung der Arbeit des jeweiligen Ortsverbands wird der Bürgerdialog gemeinsam mit Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier und den jeweiligen Vertretern vor Ort durchgeführt. „Wir möchten als CDU Stolberg unser Kommunalpolitisches Programm für die Jahre 2014 bis 2020 konsequent fortschreiben und weiterentwickeln“, erläutert der stellvertretende Partei- und Fraktionsvorsitzende Paul M. Kirch das Konzept der Bürgerdialoge. „Wir werden zeigen, was wir erreichen konnten und was wir noch gemeinsam in Stolberg vor uns haben.“

 

Nach der Vorstellung der Ortsverbände haben die Bürger die Möglichkeit, weitere eigene Ideen zu ergänzen und die einzelnen Punkte, die ihnen persönlich wichtig sind, vorzubringen. „Niemand muss spontan eine Rede halten“, fügt Jochen Emonds hinzu. „Die Leute können uns auch vorher oder nachher eine E-Mail (buergerdialog@cdu-stolberg.de) oder einen Brief schicken, uns anrufen oder uns bei Facebook kontaktieren.“ Es wird auch wieder die Möglichkeit bestehen, vor Ort eigene Anregungen und Ideen auf einen Zettel zu schreiben und diesen anonym in eine Box zu werfen.

 

Auch Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier freut sich auf die neuen Anregungen aus der Bürgerschaft. „Es ist unheimlich wichtig, mit den Leuten vor Ort ins Gespräch zu kommen und ihre Sicht der Dinge zu hören“, so Grüttemeier. „Mit Engagement, Kreativität und Ideenreichtum konnten wir schon viel in kurzer Zeit erreichen. Es muss der Anspruch der Politik in Stolberg sein, diesen Weg jetzt weiter zu gehen und den Bürger dabei mitzunehmen. In diesem Sinne freue ich mich auf die gemeinsame Reise.“

 

Termine der einzelnen Bürgerdialoge:

  • 12.11.2015, 19.30 Uhr, Restaurant „Casino” in Schevenhütte
  • 26.11.2015, 19.30 Uhr, Gaststätte „Weißes Rößl”, Stolberger Altstadt
  • 03.12.2015, 19.30 Uhr, Restaurant „Birkenhof” in Venwegen
  • 10.12.2015, 19.30 Uhr, Jugendheim in Münsterbusch

Axel Wirtz MdL bietet Bürgersprechstunde in Stolberg an

Axel Wirtz MdL
Axel Wirtz MdL

Am Dienstag, 20. Oktober 2015, lädt der CDU-Landtagsabgeordnete Axel Wirtz zu einer Bürgersprechstunde in Stolberg ein. Interessierte Bürgerinnen und Bürger haben die Gelegenheit, Probleme, Fragen oder Wünsche mit dem Landtagsabgeordneten zu besprechen.

 

In der Zeit von 17.00 Uhr bis 18.00 Uhr steht Axel Wirtz im CDU-Fraktionsbüro des Stolberger Rathauses (1. Etage/Zimmer 140, Rathausstraße 11-13, 52222 Stolberg) für ein persönliches Gespräch zur Verfügung. Das  Fraktionsbüro ist über den Fahrstuhl barrierefrei zu erreichen.

Ordnungsamt zeigt mit neuen Dienstfahrzeugen stärkere Präsenz auf der Mühle

Den Kräften des Ordnungsamtes der Kupferstadt Stolberg stehen zwei neue Einsatzwagen zur Verfügung. Die Indienststellung wurde vorgezogen, um mit Hilfe der beiden Fahrzeuge im Bereich der Mühle eine stärkere Präsenz der Ordnungsbehörden zeigen zu können.

Den Kräften des Ordnungsamtes der Kupferstadt Stolberg stehen zwei neue Einsatzwagen zur Verfügung. Die Indienststellung wurde vorgezogen, um mit Hilfe der beiden Fahrzeuge im Bereich der Mühle eine stärkere Präsenz der Ordnungsbehörden zeigen zu können.
Den Kräften des Ordnungsamtes der Kupferstadt Stolberg stehen zwei neue Einsatzwagen zur Verfügung. Die Indienststellung wurde vorgezogen, um mit Hilfe der beiden Fahrzeuge im Bereich der Mühle eine stärkere Präsenz der Ordnungsbehörden zeigen zu können.

In der Nacht auf Dienstag, den 06.10.2015 hat eine Gruppe von etwa 30 Personen ein Internetcafé in der Salmstraße verwüstet. Die Polizei geht davon aus, dass das Geschehen auf eine Auseinandersetzung im Rocker-Millieu zurückzuführen ist. Gemeinsam mit den Polizeibehörden hat die Verwaltung der Kupferstadt Stolberg ein umfangreiches Maßnahmenpaket besprochen, um die Sicherheit im Ortsteil zu gewährleisten. Das Ordnungsamt der Kupferstadt mit den neuen Dienstfahrzeugen vermehrt Präsenz zeigen und Kontrollen durchführen. Flankiert werden die Anstrengungen der Verwaltung durch weitere Maßnahmen der Polizei.

 

 „Rockerbanden sind kein Problem, das es nur in Stolberg oder in der Region um Aachen gibt. In ganz Deutschland kommt es leider immer wieder zu Gewaltakten, wie dem auf der Mühle. Als Verwaltung arbeiten wir Hand in Hand mit den Polizeibehörden, um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger garantieren zu können.“, erklärt Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier. „Unser Ordnungsamt wird vermehrt auf der Salmstraße und in den umliegenden Straßen Präsenz zeigen und hierfür auch die neuen Dienstfahrzeuge einsetzen.

 

Im Mai haben der Haupt- und Finanzausschuss der Kupferstadt Stolberg die Anschaffung von zwei Dienstwagen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordnungsamtes beschlossen. In der Folge wurde Kontakt zu unterschiedlichen Anbietern aufgenommen und über die Leasingkonditionen verhandelt. Aufgrund der aktuellen Entwicklung hat die Verwaltung beschlossen, die mit der Aufschrift „Ordnungsamt“ versehenen Fahrzeuge vom Typ Ford Focus früher als ursprünglich geplant in Dienst zu stellen.

 

„Wir wollen ein deutliches Zeichen setzen, dass wir die Menschen nicht alleine und den Ortsteil nicht den Kriminellen überlassen. Auch die Polizei wird unsere Bemühungen unterstützen und gemeinsam werden wir dafür Sorge tragen, dass die Mühle kein entrechteter Raum wird.“, ergänzt Bürgermeister Dr. Grüttemeier: „Stolberg hat in den vergangenen Monaten oft bewiesen, dass unsere Stadt zusammenhält und ich bin mir sicher, dass das auch dieses Mal wieder so sein wird. Da, wo die Menschen aufeinander Acht geben, da haben es Kriminelle schwer!“

 

Sowohl die Verwaltung als auch die Polizei erinnern daran, dass auch die Bürgerinnen und Bürger einen Beitrag zur Verbesserung der Sicherheitslage im Ortsteil leisten können. Sollte verdächtiges Verhalten beobachtet werden, so kann dieses unter der „110“ zu jeder Tages- und Nachtzeit der Polizei gemeldet werden. Es entstehen keinerlei Kosten für die Anrufer.

Die große Herausforderung Energiewende

Gelungene Auftaktveranstaltung mit vielen Informationen, Anregungen und Themenvorschlägen beim Stolberger Zukunftsforum

Der Kupferstädter Klimaschutzmanager Georg Trocha hält die Ideen, Themen und Anregungen, die aus dem ersten Stolberger Energiedialog hervorgehen, fest. Foto: D. Müller
Der Kupferstädter Klimaschutzmanager Georg Trocha hält die Ideen, Themen und Anregungen, die aus dem ersten Stolberger Energiedialog hervorgehen, fest. Foto: D. Müller

Bei der Auftaktveranstaltung hat der Bürgermeister die ambitionierte Marschrichtung vorgegeben: „Der Stolberger Energiedialog soll ein Zukunftsforum sein, zu dem alle Bürger herzlich eingeladen sind und das die Ideen und Initiativen unterschiedlicher Akteure zusammenbringt“, sagte Tim Grüttemeier. Die umfassende Energiewende sei eine der größten Herausforderungen, der ein modernes, technisch hoch entwickeltes Land sich stellen könne, und selbstverständlich auch Sache der Kommunen.


Überschaubarer Rahmen


Der erste Stolberger Energiedialog im Museum Zinkhütter Hof fand indes in überschaubarem Rahmen statt. „Der Auftaktveranstaltung tat das gut, da jeder Anwesende zu Wort kommen konnte. Dennoch wünschen wir uns, dass künftig mehr Bürger und Vertreter von Institutionen und aus der Wirtschaft teilnehmen“, erklärte Grüttemeier.


Dass der Kupferstädter Energiedialog selbst eine feste Institution werden solle, bekräftigte der Technische Dezernent und Zweite Beigeordnete Tobias Röhm: „Es wird mindestens zwei Veranstaltungen im Jahr geben.“ Geplant sei auch, den Energiedialog in die Stadtteile zu tragen, erläuterte der Stolberger Klimaschutzmanager Georg Trocha: „Dort können spezifische Probleme und individuelle Lösungen erörtert werden.“


War die Premiere des Stolberger Energiedialogs quantitativ auch ausbaufähig, so beteiligten sich die Anwesenden rege und qualitativ an der Gesprächsrunde. Dass die Verwaltung mit Trocha jetzt einen Klimaschutzmanager habe, der „den Zielen ein Gesicht verleihe“, wurde gelobt, von der Kupferstadt aber auch gefordert, „nach oben zu arbeiten“. Auf Bund und Land solle dahingehend eingewirkt werden, dass mittels klar definierter Fördermöglichkeiten finanzielle Anreize für erneuerbare Energien, nachhaltiges Bauen und Umrüstungen auf energiesparende Techniken geschaffen werden.


Die Stadtverwaltung könne die Erteilung von Baugenehmigungen an die Einhaltung von Energiesparstandards koppeln, war eine Idee aus den Reihen der Dialog-Teilnehmer, und weitere folgten. In Kindertagesstätten und Schulen sollten die Heizungsanlagen intelligent gesteuert werden, so dass die erzeugte Wärme an den Bedarf angepasst wird, was Energie spare, regten mehrere Teilnehmer an. Andere ergänzten, der Klimaschutz in den Köpfen solle möglichst früh beginnen, und Kinder und Jugendliche in Kitas und Schulen für das Thema Energiesparen sensibilisiert werden.


Bessere Wärmedämmung und Sanierungen von Heizungsanlagen kommunaler Gebäude wurden ins Gespräch gebracht, und Trocha erklärte anhand von Beispielen, dass die Kupferstadt bisher nicht untätig war: Der Klimaschutzmanager führte die energetischen Sanierungen des Ritzefeld-Gymnasiums und der Realschule I an. „Der Energieverbrauch der Schulen konnte um 60 beziehungsweise sogar um 64 Prozent gesenkt werden.“ Damit einhergehend seien bisher auch rund zwei Millionen Euro an Energiekosten eingespart worden.


Trocha legte die geplanten Bemühungen der Stadt dar: Ausbau der Fahrradinfrastruktur, Mobilitätsmanagement für die Stadtverwaltung, Förderung der Elektromobilität, ein Fahrradverleihsystem in der Innenstadt und Bildungsangebote in Kitas und Schulen gehören zu dem Teilkonzept „klimafreundliche Mobilität“ in Stolberg.


Weitere Klimaschutzprojekte


Das übergeordnete Ziel sei aber ein ganzheitlicher strategischer Ansatz für die Kupferstadt. Der Arbeitskreis „Energie und Klimaschutz“ sei ebenso ein Baustein wie der Stolberger Energiedialog, weitere Klimaschutzprojekte, etwa städtische Liegenschaften und Stadtentwicklungsprojekte betreffend, sollen ausgearbeitet und umgesetzt werden – mit Bürgerdialogen auch außerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Beteiligungen.


Bestandteile des ersten Stolberger Energiedialogs waren auch Vorträge, die einen Überblick regionaler Art gaben. So referierte Farhad Mir zu den Klimaschutzaktivitäten der Städteregion Aachen, und Dr.-Ing. Friedrich-Wilhelm Bolle sowie Jens Schneider vom Forschungsinstitut für Wasser- und Abfallwirtschaft an der RWTH Aachen erläuterten das Kooperationsprojekt „Render“, das für „Regionaler Dialog Energiewende“ steht und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird. Der Meinungsforscher Joachim Liesenfeld stellte zudem die Hauptergebnisse der „Render“-Umfrage in der Bevölkerung vor.


Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Was mir am Herzen liegt!

Die CDU Stolberg führt im November und Dezember ihre jährlichen Bürgerdialoge durch. 

Reger Betrieb im Vichter Dorfladen zum Jubiläumsfest

Der Lebensmittelladen mit Café besteht nun schon seit einem Jahr und wird rege genutzt. Nur dank vieler Helfer möglich.

Eine halbe Stunde vor Gratulationsbeginn herrscht im Vichter Dorfladen schon reger Betrieb. Fünf ehrenamtliche Mitarbeiterinnen stehen hinter der Theke und verkaufen Brot und Brötchen oder bereiten Kaffee oder Cappuccino zu. Zehn Personen sitzen an liebevoll geschmückten Herbst-Tischen im Café und trinken Kaffee.

Jochen Emonds und Hartmut Kleis holen noch weitere Tische von draußen in die warme Stube. An einem der Tische sitzen Birgit Thieme und Natalie Kapitän und warten auf Kinder, die geschminkt werden wollen, während gleichzeitig noch grüne und rote Luftballons für den Festtag aufgeblasen werden.

Und dann ist es endlich so weit. Jochen Emonds (CDU) begrüßt zum 1. „Geburtstag“ des Vichter Dorfladens die Anwesenden, darunter die stellvertretende Bürgermeisterin, Katharina Wahlen, die Ehrenamtsbeauftragte, Hildegard Nießen und Dieter Wolf, den Fraktionsvorsitzenden von der SPD.

Der Dank von Emonds und Katharina Wahlen geht an das vorbildliche ehrenamtliche Engagement der 60 Bürgerinnen und Bürger, die den Dorfladenbetrieb aufrecht erhalten und an die 160 bis 170 Kunden, die hier 46 178 mal eingekauft haben.

Das „Vichter Modell“, getragen durch den Verein Vichter Dorfladen, ist ein Ort der Begegnung und der Kommunikation mit einer aktuellen, attraktiven Nahversorgung. Um dennoch den hohen Qualitätsanspruch, insbesondere in den Frische-Sortimenten wie Brot und Backwaren, Obst und Gemüse, Fleisch und Wurstwaren und Molkereiprodukte auf Dauer aufrecht erhalten zu können, braucht der Laden auch zukünftig Unterstützung.

So äußert Hartmut Kleis beim Ausblasen der Kerze auf der von Katharina Wahlen mitgebrachten Geburtstagstorte den Wunsch, dass er in den nächsten Jahren die Mitgliederzahl im Verein Vichter Dorfladen auf 500 aufstocken möchte, um die Versorgung zu sichern.

Zu den Bestsellern im Verkauf zählen im ersten Kundenjahr: 58 122 Brötchen, 14 127 Eier, 10 487 Tassen Kaffee, 1 750 Kilogramm Kartoffeln, 1 000 Stangen Spargel und 344 Kilogramm Erdbeeren.

Jochen Emonds erzählte den Gästen des Jubiläumsfestes kurz die Geschichte um die Entstehung dieses Dorfladens, von der Idee, die vor vier Jahren aufkam, bis zur Eröffnung vor einem Jahr. Nachdem der letzte Lebensmittelladen in Vicht geschlossen hatte, war man im Stolberger Ortsteil im Grunde auf das Auto angewiesen, selbst wenn man nur eine Kleinigkeit einkaufen wollte. Es entstand die Idee, einen Dorfladen in Vicht einzurichten, in dem man zumindest die Dinge des täglichen Bedarfs vor Ort und zu Fuß einkaufen könnte. Um das Projekt finanziell stemmen zu können, war der Verein allerdings auf zahlreiche Mitwirkende angewiesen. Und er ist es noch.

„Wir haben die Ausstattung des Ladens erweitert, indem wir eine Markise und Außenbestuhlung angeschafft haben sowie neue Kühlanlagen und eine Eistruhe. Und wir möchten den Istzustand jetzt bewahren.

Vize-Bürgermeisterin Wahlen übermittelte die Glückwünsche von Rat und Verwaltung und freute sich, „dass das Kind laufen gelernt habe“. Derweil ist Hartmut Kleis schon unterwegs und wirbt um weitere Vereinsmitglieder für das soziale Projekt.

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Frauen-Union tauscht sich interkulturell aus

Die Frauen-Union Stolberg lädt alle Interessierten zu einem „Interkulturellen Nachmittag „ein.

Bei Kaffee, Tee und Kuchen möchten die Veranstalterinnen mit den Gästen und ihren Kindern einen gemütlichen Nachmittag verbringen.

Während die Kinder miteinander spielen, können die Eltern sich über dies und das austauschen. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 30. September, von 16 bis 18 Uhr, im Pfarrheim St. Franziskus statt.

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Koalition zögert keine Sekunde

Große Koalition bringt große Kaiserplatz-Gastronomie auf den Weg. 

Gläserne Fronten, Transparenz und viel Platz für Außengastronomie: Das Konzept des Aachener Investors ist angelehnt an das „Ferbers“ im Park an der Burtscheider Kapellenstraße.
Gläserne Fronten, Transparenz und viel Platz für Außengastronomie: Das Konzept des Aachener Investors ist angelehnt an das „Ferbers“ im Park an der Burtscheider Kapellenstraße.

Weder liberaler Kompromiss noch oppositioneller Widerstand brachten die Ratsmehrheit von ihrem zustimmenden Weg ab: „Ja, das Gesicht Stolbergs ändert sich, und auch das des Kaiserplatzes wird sich ändern“, prognostizierte Siegfried Pietz. Der externe Investor werde nicht nur Stolberger, sondern auch auswärtige Gäste anziehen. „Wir sehen das Projekt mit Optimismus und wollen den Versuch wagen“, so der Sprecher der CDU-Fraktion.

Vorwürfe der Opposition, mit Tempo Fakten an der Öffentlichkeit vorbeischaffen zu wollen und hinter den Kulissen gemauschelt zu haben, wies Tobias Röhm zurück. „Seit Dezember ist die Gastronomie auf dem Kaiserplatz ein Thema, das mehrfach in Ausschüssen und bei Bürgerbeteiligungen behandelt worden ist“, verwies der Technische Beigeordnete darauf, dass seit Jahresbeginn mit dem Investor an der Planung gearbeitet werde und diese mit der Unteren Denkmalschutzbehörde im Rathaus und dem Landeskonservator in der Abtei Brauweiler abgestimmt sei. Den Zeitplan wiederum gebe das Förderprogramm vor, das den Beginn des Umbaus ab Aschermittwoch vorsehe. Deshalb solle am Dienstag im Hauptausschuss der Vertrag mit dem Investor abgestimmt werden, damit rechtzeitig die Ausführungsplanung erfolgen könne, so Röhm.


Zuvor hatte Architekt Philipp Hansen (sein Aachener Büro Werrens & Hansen realisierte z. B. das „Ferbers“ in Burtscheid und Objekte im Pontviertel) die geplante Gastronomie skizziert. „Wir wissen um die exponierte Lage und gehen die Gastronomie mit Vernunft gegenüber den Denkmälern an“. Die müsse aber auch eine Größe haben, um wirtschaftlich zu funktionieren, so Hansen. 130 m2 Gastraum sind derzeit vorgesehen. Viel Glas soll für Transparenz, hölzerne Applikationen für Struktur sorgen ohne den historischen Bauten die Schau zu stehlen.


Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Edith Nolden weiter Vorsitzende der Frauen-Union

64 Jahre alte Friseurin bleibt an der Spitze des Gremiums. Rückblick auf das abgelaufene Jahr geworfen. Interkultureller Austausch.

Edith Nolden ist die neue und alte Vorsitzende der örtlichen CDU-Frauenunion. Die 64-jährige Friseurin, die auch stellvertretende Vorsitzende der Frauen-Union im Kreisverband Aachen-Land ist, konnte alle 15 abgegebenen Stimmen auf sich vereinigen. Nolden nimmt damit ihre vierte auf zwei Jahre begrenzte Amtszeit in Angriff. Ebenso einstimmig und einhellig fiel auch das Votum für ihre beiden Stellvertreterinnen Brigitte Knauff-Kirch und Gerlinde Bläsius aus.


Doch damit nicht genug. Auch die neun Frauen, die als Beisitzerinnen fungieren, durften sich über ein entsprechendes einstimmiges Abstimmungsergebnis freuen. Neben der Neuwahl der gesamten Vorstandsmannschaft und den Berichten über vergangene und geplante Aktionen, stand das Referat von Sabine Verheyen im Mittelpunkt, die sich mit der momentanen Flüchtlingsproblematik in Europa beschäftigte.


Zuvor hatten Edith Nolden und Brigitte Knauff-Kirch die Besucher mit den vergangenen Ereignissen und Aktionen der Frauen-Union vertraut gemacht. Demnach wurden die Veranstaltungen von den Themen interkultureller Austausch, Lohngerechtigkeit, Gleichberechtigung und Altersarmut geprägt. Außerdem besuchte man den Landtag in Düsseldorf und nahm an Delegiertentreffen und sonstigen Austausch- und Bildungsveranstaltungen teil. Des weiteren stand auch der Besuch des Weihnachtsmarktes in Bonn auf dem Programm. „Aktuell und in den letzten Jahren stark, hat sich die Frauen-Union für den sozialen Zusammenhalt in unserer Gesellschaft, für die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau sowie für ein klares Bildungskonzept eingesetzt. Eines der wichtigsten Themen ist die Hilfe für Flüchtlinge, die in ihrem Land unverschuldet in große Schwierigkeiten geraten sind und bei uns Zuflucht suchen“, versicherte Nolden, die damit zum Referat von Sabine Verheyen überleitete, die als Mitglied des europäischen Parlaments, die Besucher der Jahreshauptversammlung mit der aktuellen europäischen Flüchtlingspolitik und den in Zukunft geplanten Maßnahmen vertraut machte. Die Versammlung schloss damit, dass die wiedergewählte stellvertretende Vorsitzende Brigitte Knauff- Kirch, die Termine der als „Interkultureller Austausch“ bezeichneten Veranstaltung vorstellte, deren nächster Treff am Mittwoch, 30. September, ab 16 Uhr im Pfarrheim St. Franziskus, Franziskusstraße 5, stattfindet. Das Versammlungsende war für Edith Nolden auch Anlass sich für die Wiederwahl und den dadurch deutlich gewordenen Vertrauensvorschuss zu bedanken und die gute Zusammenarbeit mit Bürgermeister Tim Grüttemeier, der Frauenunion des Kreises und der Jungen Union hervorzuheben. Zum Vorstand gehören: Edith Nolden (Vorsitzende), Brigitte Knauff- Kirch und Gerlinde Bläsius (stellvertretende Vorsitzende) sowie Saskia Bläsius, Angelika Delzepich, Liesel Ganser, Simone Grasser-Thiermann, Astrid Hinze, Doris Kaldenbach, Anita Kniepen, Caroline Sieven und Karina Wahlen (Beisitzer). Hinzu kommt das Amt der Geschäftsführerin, das von Brigitte Knauff-Kirch wahrgenommen wird.


Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Sanierungspläne für Stolberger Talachse im Internet

Unter dem Schlagwort „Stadtumbau West“ im Förderprogramm. Bei den Überlegungen sollen die Bürger mit eingebunden werden.

Die Kupferstadt Stolberg hat sich erfolgreich um eine Förderung durch das Programm „Stadtumbau West“ beworben. Mit der Aufnahme in das Förderprogramm kann das integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept für die Innenstadt mit finanzieller Hilfe des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen in den kommenden Jahren umgesetzt werden.


Es ist ein wichtiges Ziel der Verwaltung, die Bürgerinnen und Bürger bei den Planungen und der Umsetzung aktiv einzubinden und stets über die aktuellen Entwicklungen zu informieren. Aus diesem Grund ist in dieser Woche mit der Internetseite www.stolberg.talachse-innenstadt.de ein neues Bürgerinformationsportal online gegangen.


„Durch die Umgestaltung und Modernisierung der sogenannten ‚Talachse‘ von der Mühle bis zum Willy-Brandt-Platz wollen wir die Stolberger Innenstadt in den kommenden Jahren als Standort für Wirtschaft, Kultur, Wohnen, Arbeiten und Leben weiterentwickeln und für die Zukunft nachhaltig stärken.“, erklärt Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier. „Eine solch umfassende Veränderung des öffentlichen Raums kann aber ohne die aktive Unterstützung und Einbindung der Bürgerschaft nicht gelingen. In den vergangenen Monaten haben wir deswegen bereits Planungswerkstätten zu unterschiedlichen Einzelmaßnahmen wie der Umgestaltung von Bastinsweiher und Kaiserplatz durchgeführt und zu anderen Formen der Bürgerbeteiligung eingeladen.


Die neue Internetplattform ergänzt diese Angebote ohne sie zu ersetzen und bietet allen Bürgerinnen und Bürgern somit die Möglichkeit, sich zeitlich flexibel zu informieren und sich mit eigenen Vorschlägen und Ideen in das Projekt einzubringen.“


Auf der neuen Internetseite der Stadt zur geplanten Umgestaltung der Talachse werden nicht nur die Hintergründe der Innenstadtsanierung nochmals detailliert erläutert und die weiteren Planungen erklärt.


Die Bürgerinnen und Bürger können hier auch eigene Vorschläge und Ideen skizzieren, und die finden zusätzlich Informationen und Beratungsangebote für Förderprogramme, von denen auch Privatleute profitieren können.


Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Bürgerschaftliches Projekt feiert Geburtstag

Das Projekt „Vichter Dorfladen & Café“ wurde im Rahmen des LBS-Zukunftspreises für „beispielhaftes bürgerliches Engagement“ als eines der zehn Erstplatzierten ausgezeichnet! Über 215 tolle Projekte aus NRW hatten sich beworben. Foto: Verein
Das Projekt „Vichter Dorfladen & Café“ wurde im Rahmen des LBS-Zukunftspreises für „beispielhaftes bürgerliches Engagement“ als eines der zehn Erstplatzierten ausgezeichnet! Über 215 tolle Projekte aus NRW hatten sich beworben. Foto: Verein

„Wir haben allen Grund zu feiern“, fasst Jochen Emonds vom Verein Vichter Dorfladen und Café zusammen. Denn vor knapp einem Jahr wurde der Vichter Dorfladen mit Café feierlich eröffnet.

 

„Neben der Nahversorgung mit Waren des täglichen Bedarfs konnte ein Kommunikationszentrum verwirklicht werden, dass die Dorfgemeinschaft noch näher zusammengebracht hat und ein attraktives Angebot an Dienstleistung und Waren bietet“, so Jochen Emonds weiter.

 

Der Vereinsvorsitzende Hartmut Kleis zeigt sich sichtlich zufrieden und ergänzt: „Dies ist nur möglich durch das große Engagement der Bürger aus Vicht und Umgebung, die sich mit ehrenamtlicher Arbeit, Ideen und finanzieller Beteiligung engagieren. Durch diesen Einsatz konnten wir die örtliche Lebenssituation verbessern.“ Der „Dorfladen mit Café“ lädt am Samstag, 26. September, um 10 Uhr zu einer kleinen Feier ein.

 

„Zum Einjährigen gibt es besondere Angebote. Auch für das leibliche Wohl wird ausreichend gesorgt sein und dies alles zu kleinen Preisen“, gibt Rudolf Vanderhuck vom Verein einen kleinen Einblick. Der Verein lädt alle Bürger ganz herzlich ein.

 

Dass der Dorfladen auf einem guten Weg ist, lässt sich auch anhand einiger Zahlen belegen. „So wurden seit September letzten Jahres 46.718 Einkäufe in unserem Dorfladen erledigt.

 

Es wurden unter anderem 14.128 Eier, 58.122 Brötchen, 1.752 Kilogramm Kartoffeln, 344 Kilogramm Erdbeeren verkauft und über 10.487 Tassen Kaffee ausgeschenkt“, gibt Jochen Emonds einen kleinen Einblick. Um den nicht gewinnorientierten und ehrenamtlich geführten Dorfladen noch viele Jahre betreiben zu können, ist der Verein auf weitere Mitglieder, Spenden, Ehrenamtler und den regelmäßigen Einkauf vieler Bürger angewiesen.

 

Quelle: Super Mittwoch

Wertschätzung für alle Mitbürger

Unser Ratsmitglied Udo Rüttgers äußert sich zu den im Artikel "Mees wettert: 'Kupferäugiges Blondchen'" getroffenen Aussagen.

CDU-Ratsmitglied Udo Rüttgers
CDU-Ratsmitglied Udo Rüttgers

Seit einiger Zeit ist in unserer Kupferstadt eine spürbare Aufbruchsstimmung wahrzunehmen. Viele Projekte wurden und werden Hand in Hand mit Verwaltung, Politik und vor allem mit engagierten Bürgern voran gebracht.


Um dieses Gemeinschaftsgefühl aller Stolberger und Stolbergerinnen auch sichtbar zu machen, hat die Agentur „Öcher Design“ eine wirklich erfrischende Imagekampagne initiiert.


Es ist Frau Mees natürlich selbst überlassen ob sie Fussballmotive oder „dümmliche Landpomeranzen“ auf Plakaten nicht mag. Anscheinend wollte man wohl das Haar in der Suppe finden? Mir jedenfalls gefällt die neue Imagekampagne für unsere Kupferstadt sehr gut. Ich empfinde diese auch als Wertschätzung für alle unsere Mitbürger die gemeinsam für ihre Heimat an einen Strang ziehen.


Meine Interpretation des Plakates stellt sich so dar: „eine hübsche selbstbewusste Frau, die prima das Image vieler Stolberginnen auf ein Plakat bringt“. Frau Mees sieht das offensichtlich anders, schade.


Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Eine Frau beschimpft eine Frau

Unser Parteimitglied Dominik Bayer äußert sich zu dem Artikel "Mees wettert: 'Kupferäugiges Blondchen'" aus der Stolberger Zeitung.

Immer wieder gibt es Politiker, die aufgrund erheblicher Profilierungsnot jegliches Augenmaß verlieren. Meistens kann man das ignorieren und manchmal auch belächeln. Hin und wieder verschlägt es einem aber auch die Sprache.


Genau das hat die führende Stolberger Vertreterin der sozialdemokratischen Frauen mit ihren Äußerungen zum städtischen Fotowettbewerb geschafft. Eine junge Frau beschimpft da auf übelste, fast diffamierende Weise eine andere junge Frau. Frau Mees sollte sich mit solchen Aktionen vielleicht etwas zurückhalten.


Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Solche Worte sicher nicht verdient

Die Vorsitzende der Frauen Union Stolberg und Städteregionstagsmitglied Edith Nolden äußert sich zu dem Artikel "Mees Wettert: 'Kupferäugiges Blondchen'" aus der Stolberger Zeitung vom 18.09.2015.

Die Vorsitzende der Frauen Union Stolberg Edith Nolden
Die Vorsitzende der Frauen Union Stolberg Edith Nolden

Als Frauenorganisation der größten deutschen Volkspartei begrüßen wir es sehr, wenn sich junge Frauen politisch und gesellschaftlich engagieren – sei es bei uns in der Frauen Union, in den Frauenverbänden anderer demokratischer Parteien, im Beruf oder in Vereinen und wohltätigen Organisationen. Es ist wichtig, dass wir Frauen uns in gesellschaftliche Debatten einbringen, unsere Standpunkte in Diskussionen und Debatten vertreten und uns mit unseren besonderen Kompetenzen für die Gesellschaft engagieren.


Leider jedoch ist Frau Mees als Vorsitzende des Arbeitskreises sozialdemokratischer Frauen (AsF) bei ihrer Kritik an der neuen Werbekampagne der Kupferstadt Stolberg weit über das Ziel hinausgeschossen.


Als Frauen Union begrüßen wir es ausdrücklich, dass sich der Stadtrat bei der Abstimmung für eine neue Image-Kampagne mehrheitlich für die Agentur „oecher design“ ausgesprochen hat. In dem jungen, kreativen Unternehmen arbeiten ausschließlich junge Frauen und Mütter, die durch ihre Tätigkeit beweisen, dass Familie und Beruf sehr wohl miteinander zu vereinbaren sind, auch wenn von staatlicher Seite hier ganz ohne Zweifel noch weitere Hilfestellungen zu schaffen sind.


Es ist mehr als bedauerlich, dass der AsF ausgerechnet dieses wichtige Thema nicht aufgreift und sich als Frauenorganisation selbst dazu verleiten lässt, mit diskriminierenden, herabwürdigenden und zum Teil frauenfeindlichen Argumenten und Kampfbegriffen („Blondchen, landpomeranzenhaft, dümmlich“, etc.) gegen die Kampagne der Stadt Stimmung zu machen.


Frau Mees führt auf, dass Stolberger Frauen reflektiert denken bevor sie sich äußern und die Vielfalt in unserer Stadt bereichern. Dem stimme ich ausdrücklich zu, auch wenn die Stellungnahme der AsF hierfür mit Sicherheit nicht als gutes Beispiel dienen kann. Ich empfehle Frau Mees und ihren Mitstreiterinnen deswegen dringend einen Besuch im neuen Ladenlokal der Agentur im Steinweg. Die jungen Damen von „oecher design“, die im Übrigen selbst mehrheitlich aus Stolberg stammen und hier bei uns bereits seit Jahren in unterschiedlichen Vereinen aktiv sind, haben neben der offiziellen Kampagne auf eigene Kosten noch weiteres Werbematerial für die Stadt erstellt.


Selbstverständlich kann man stets geteilter Meinung zu Werbekampagnen sein, doch solch harsche Worte haben die jungen Damen von „oecher design“ sicherlich nicht verdient und am allerwenigsten das junge Stolberger Model, das nun für unsere Stadt wirbt. Insbesondere bei ihr ist aus unserer Sicht eine persönliche Entschuldigung durch Frau Mees dringend geboten.


In Zukunft freuen wir uns auf sachliche Beiträge der AsF, damit wir gemeinsam etwas für die Interessen der Frauen in Stolberg bewegen können.


Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Stolberg wird als Europaaktive Kommune ausgezeichnet

Am 24.03.2015 hat der Rat der Kupferstadt Stolberg auf Initiative von Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier die Verwaltung beauftragt, sich am Landeswettbewerb „Europaaktive Kommune in NRW“ zu beteiligen. Am heutigen Montag wurde der Bürgermeister durch Schreiben von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft darüber informiert, dass die Bewerbung Stolbergs erfolgreich war und die Auszeichnung im Rahmen einer zentralen Veranstaltung am 28.10.2015 in Düsseldorf in Empfang genommen werden kann. Bei der Auswahl der Bewerbungen überzeugte die Jury insbesondere die enge Zusammenarbeit Stolberg mit den Partnerstädten im „Ring der europäischen Schmiedestädte“ und das Touristikprojekt „Grünmetropole“.

 

„Durch die Aufnahme in den Kreis der europaaktiven Kommunen werden wir zukünftig nicht nur besser an europäischen Förderprogrammen partizipieren können. Auch Stolbergs Ruf als weltoffene und tolerante Stadt wird durch die Auszeichnung noch weiter gefestigt und insbesondere für die weitere Förderung des Tourismus können wir hierdurch wichtige Impulse erwarten.“, freut sich Jochen Emonds, Vorsitzender des Ausschusses für Schule, Kultur, Sport und Tourismus. „Ganz besonders erfreulich ist, dass unsere Stadt im gleichen Jahr ausgezeichnet wird, in dem wir auch das 25. Jubiläum unserer Städtepartnerschaften feiern können. Das große ehrenamtliche Engagement, mit dem sich viele Menschen in unserer Stadt für den Austausch mit unseren Partnern im In- und Ausland einsetzen, wird hierdurch nochmals in einer ganz besonderen Art gewürdigt. Ich möchte allen, die in diesem wichtigen Bereich Verantwortung übernehmen, herzlich für die geleistete Arbeit danken.“

 

Der Landeswettbewerb wurde in diesem Jahr bereits zum dritten Mal durchgeführt, um nachhaltiges europapolitisches Engagement zu fördern und nach außen zu dokumentieren. Bislang wurden 32 Kreise, Städte und Ge­meinden für ihren Einsatz prämiert, die seitdem einen regen Erfahrungsaustausch über kommunale Eu­ropaaktivitäten praktizieren und von „Best-Practice“-Beispielen aus anderen Kommunen profitieren. Nachdem die beiden vorherigen Runden ohne eine Beteiligung der Kupferstadt stattfanden, empfahl Bürgermeister Dr. Grüttemeier dem Rat im März dieses Jahres eine Bewerbung Stolbergs.

 

„Die Auszeichnung als europaaktive Kommune ist ein großer Erfolg für uns als Verwaltung und ein wichtiger Schritt, um uns europapolitisch neu zu positionieren und stärker zu engagieren. Dies ist wichtig, denn mittlerweile gehen über 60% aller kommunalrelevanten Gesetze und Verordnungen auf europäische Beschlüsse zurück. Diese Entwicklung dürfen wir nicht länger ignorieren.“, erklärt Bürgermeister Dr. Grüttemeier. „Als Mitglied in dem Netzwerk nordrhein-westfälischer Kommunen können wir nun auf das Know-How und die guten Kontakten unserer Partner zurückgreifen. Auch haben wir jetzt Zugang zu regelmäßigen Netzwerktagungen in der Landesfortbildungsakademie, wodurch wir uns einen besseren Überblick über aktuelle kommunalrelevante EU-Themen und Förderprogramme verschaffen können.“

 

Die Auszeichnung wird Bürgermeister Dr. Grüttemeier gemeinsam mit einer Delegation aus acht Akteuren im Rahmen einer zentralen Feier am 28.10.2015 um 10.30 Uhr in Düsseldorf übergeben.

Anwohner fordern Sperrung der Burgstraße

Die Vertreter der CDU sicherten zu, die Anliegen in die beginnende Debatte ins Rathaus zu tragen.

Auf „der wertvollsten Straße Stolbergs“ fahren zu viele Autos viel zu schnell: Für einzelne Fußgänger wie auch für touristische Gruppen sei das Pflaster der schmalen Altstadtstraße lebensgefährlich.Fotos: J. Lange
Auf „der wertvollsten Straße Stolbergs“ fahren zu viele Autos viel zu schnell: Für einzelne Fußgänger wie auch für touristische Gruppen sei das Pflaster der schmalen Altstadtstraße lebensgefährlich.Fotos: J. Lange

Seit mehr als 30 Jahren beschweren sich die Altstadtbewohner über die Verkehrssituation auf dem Pflaster dieser Anlieger-Spielstraße.


„Burgstraße: Spielen zu gefährlich“, titelt unsere Zeitung am 20. Februar 1984 nach einer Aktion der Stolberger Grünen. Sie hatten mit ihren Kindern an einem Samstagmorgen die Burgstraße so genutzt, wie sie offiziell ausgewiesen ist – als Spielstraße: als verkehrsberuhigten Bereich, den nur Anlieger befahren dürfen. Das Ergebnis ist ein langer Rückstau, wütende Autofahrer und die Einsicht, dass es viel zu gefährlich ist für Kinder auf der Burgstraße.


31 Jahre später, am Mittwoch gegen 19 Uhr, hat sich an dem Bild nichts geändert. Diesmal ist es der Ortsverband Mitte der CDU, der alle Interessierten eingeladen hat. Gut 25 Bürger treffen sich mit fünf Parteimitgliedern an der Ecke zum Steinweg, um bei einem kleinen Spaziergang Richtung Alter Markt auf die besonderen Problembereiche aufmerksam zu machen. Und schon sind die Besucher wieder in der Gefahrenzone, müssen sich vor rasenden Autos, gefährlich schnell fahrenden Bussen und aufbrausenden Motorradfahrer in Sicherheit bringen.


Manfred Blumberg bietet dazu die Gelegenheit spontan an seinem Ruhetag im kleinen Saal vom „Weißen Rössl“. Der hat in den vergangenen drei Jahrzehnten zahlreiche Versammlungen der unterschiedlichen Art zum selben Thema erlebt: Es fährt zu viel Verkehr zu schnell durch die Altstadt, obwohl das nicht sein darf. Geredet wurde mehr oder weniger erbost unregelmäßig regelmäßig über das Problem, gelöst wurde es jedoch nie.


Herbert und Bärbel Bank sind Anlieger, die das ganze Leid von Anfang an live erlebt haben. Sie erwarben die Adler-Apotheke in den 1970er Jahren. Damals dachte die Stadt darüber nach, die Altstadt abzureißen, um die Kreisstraße 6 – Burg-, Vogelsang- und Hastenrather Straße – verbreitern zu können.„Das kann doch nicht sein“, sagten sich die Banks. Sie sollten recht behalten. Die „Altstadt europäischen Ausmaßes“, so bescheinigen es Städtebauhistoriker, wird saniert, und eine Lösung für den zunehmenden Verkehr nach langen Diskussionen über die Trassenführung wird gefunden – zumindest theoretisch: Von der Zweifaller Straße in Höhe der Bleihütte durch den Burgholzer Graben bis zur Verlängerung von Höhen- und Hastenrather Straße hinter dem „Lindchen“ führt die K 6 n, die neue Kreisstraße, die die Altstadtachse vom Durchgangsverkehr verschonen soll.


Tut sie aber nicht. Das sagen die Betroffenen damals, später und heute. Die K 6 n nimmt zwar immer mehr neue Verkehre auf, aber der innerörtliche Durchgangsverkehr läuft weiter mitten durch die Altstadt – seit über drei Jahrzehnten ebenfalls in zunehmendem Maße und bei wachsender Verärgerung der Bewohner der historischen Straßenzüge. Während die Suche nach Lösungen mehr Zeit in Anspruch nimmt, sind die wichtigsten Mängel schnell vor Augen geführt:


- Es sind nicht nur die Anwohner, die die Burg- und Vogelsangstraße nutzen, sondern es herrscht reger Durchgangsverkehr zwischen der Innenstadt sowie Donnerberg und Eschweiler. Gemessen wurden in Fahrtrichtung Alter Markt über 10 300 Fahrzeuge im Tagesschnitt, in Gegenrichtung etwa 11 400.


- Es hält sich kaum jemand an die Schrittgeschwindigkeit.


- Linienbusse (und manches Taxi) fahren fast immer zu schnell, ihnen bleibt laut Fahrplan von der Haltestelle Altstadt bis zur Ecke Hastenrather Straße / Lindchen gerade einmal vier Minuten für 1,4 Kilometer – das macht einen Durchschnitt von rund 21 km/h.


- Die Beschilderung ist zu klein, an falschen Stellen montiert oder nicht sichtbar, weil zugewachsen.


- Wer aus der Haustür auf die schmale Burgstraße tritt, läuft Gefahr von einem Kraftfahrzeug erfasst zu werden.


- Lärm, Abgase, Erschütterungen ziehen Bewohner und Gebäude in Mitleidenschaft.


- Angesichts der Verkehrsverhältnisse bangen Gästeführer der Stolberg-Touristik bei ihren Rundgängen um Leib und Leben der Besucher.


- Die Lebensqualität der Anwohner leidet erheblich, der Wert der Immobilien leidet.


- Es erfolgen keine wirkungsvollen Kontrollen oder sie sind technisch nicht durchführbar.


- Obwohl die Burgstraße eine Spielstraße ist, ist ein Schulweghelfer erforderlich, um die Kinder sicher über die Fahrbahn zu geleiten. Und zum Spielen ist es nach wie vor zu gefährlich.


„So geht‘s nicht weiter“


„So kann es hier nicht mehr weitergehen“, darin sind sich alle Teilnehmer des Rundgangs einig. Sie fordern einerseits schnelle, andererseits aber auch nachhaltige Lösungen. Und Martin Hennig lässt durchblicken, dass das „jahrzehntelange Reizthema“ nun angepackt werden soll. Der Ratsherr verweist auf die geplanten Neubaugebiete auf dem Donnerberg, die zu einer weiteren Verschärfung der Misere führen würden. „Wird überhaupt etwas geschehen, oder ist die Donnerberg-Lobby zu stark?“, bleibt der langjährige Anlieger Herbert Bank skeptisch.


Eine Antwort kommt von Prof. Dr. Marcus Oeser, der seit vier Jahren an der Burgstraße wohnt, sich angesichts der Verkehrsverhältnisse nun aber für ein anderes, ruhigeres Domizil in der Innenstadt entschieden hat: „Die Burgstraße ist die wertvollste Straße für Stolberg; es gibt keine schönere Straße“, sagt der Leiter des Lehrstuhls für Straßenwesen und Direktor des Instituts für Straßenwesen der RWTH Aachen: „Keine andere Stadt würde dort solche Verhältnisse tolerieren.“ Kontrollen und Schilder würden keine Veränderungen zur Folge haben. Eine grundsätzliche Lösung müsse her.


Die Zustimmung kommt von allen Seiten. „Es bringt nichts, wenn die Polizei einmal morgens den Verkehr kontrolliert, wenn Anlieger vielleicht mit 15 statt 7 km/h hier fahren“, stimmt Georg Werker zu. „Aber abends und an Wochenenden, wenn hier die Autos vorgeführt werden, schaut keiner nach dem Rechten.“ Und die Polizei sähe keine Veranlassung, auf der Burgstraße konsequent zu kontrollieren. „Weil es keine spektakulären Unfälle gibt, die wir ja auch nicht haben wollen“, merkt Herbert Bank an.


Seit mehr als 30 Jahren ist es nicht gelungen, die verkehrsrechtliche Situation durchzusetzen, konstatiert Roman Groß, denn an die Schilder halte sich kaum einer: „Wir müssen durchsetzen, dass die Strecke verkehrsberuhigt nur von Anliegern genutzt werden kann.“


Doch über das Wie gibt‘s viele Ansichten. Kurzfristig soll die Beschilderung verdeutlicht und verbessert werden, ist man sich einig. „Wenn das bis Ende dieses Monats gelingt, können wir hoffen, dass die Stadt nun wirklich etwas unternehmen möchte“, sagt Blumberg.


Über eine vertane Chance spricht Herbert Bank: Als während der Sommerferien die Burgstraße zwecks Verlegung von Leitungen gesperrt war, hätten Aufpflasterungen in die Fahrbahn eingearbeitet werden können. „Alle 50 Meter ein Berliner Kissen oder Vergleichbares würde den Verkehr kontinuierlich langsam rollen lassen.“ Die Sommerferien waren schöne Wochen für die Anlieger, sind sich alle einig. „Endlich konnte man auch einmal ein Fenster aufmachen“, meint Nathalie Stercken.


Aber um mit weiteren Schikanen die Verkehrsberuhigung auf Burgstraße zu erzwingen, fehle im historischen Straßenzug der Platz. Und schnell ist die Runde beim „Schwert“, der radikalsten Lösung: eine Sperrung der Burgstraße für den Verkehr. Nicht jeder ist von dieser Idee angetan – aus grundsätzlichen Erwägungen, aber auch aufgrund persönlicher Einschränkungen. Aber über 80 Prozent der Anwohner sind sich einig: Nur mit einer Sperrung lässt sich die Situation auf der Burgstraße nachhaltig verbessern.


Busverkehr herausnehmen

Da stimmen Vertreter von Stadtmarketing und Gastronomie, wie Marita Matousék, Patric Peters, Manfred Blumberg und Axel Gesell („Die meisten Gäste und Besucher müssen sowieso im Umfeld parken“), ebenso zu wie die Masse der privaten Anlieger. Und sie favorisieren eine Lösung, wie sie Mitte 1985 vom Stadtrat schon einmal verworfen wurde: Eine Sperrung der Durchfahrt hinter dem gepflasterten Bereich nahe der Einmündung der Saarstraße. Wie dies technisch gelöst wird, ist an dem Abend weniger von Bedeutung. Ob mit technisch aufwendig versenkbaren Pollern, mit einer Nummernschild-Erkennung für Anlieger oder mit konventionellen Altstadtpollern ist für die Altstadtbewohner erst einmal zweitrangig.


Denn für sie steht auch fest, dass die Fahrzeuge der Aseag nicht zwingend durch die Altstadt fahren müssen. Sie sind den Anliegern ohnehin ein Dorn im Auge: „Die Busse sind größer als manches Haus hier“, markiert Oeser. Und beförderten nach den Beobachtungen außerhalb der Stoßzeiten kaum einen Fahrgast. „Die Busse könnten auch über den Burgholzer Graben fahren“, rechnet Herbert Bank vor. Die Strecke sei unwesentlich länger, aber schneller befahrbar. Das käme auf die gleiche Fahrzeit heraus. Und gleiches gelte erst recht für den Individualverkehr. Anrufsammeltaxen oder Kleinbusse könnten aber auch eine Alternative sein, räumten andere Teilnehmer ein.


Jedenfalls keimt nach zweistündiger, intensiver Debatte bei den Altstadt-Bewohnern neue Hoffnung, dass sich nach drei Jahrzehnten vergeblichen Wartens nun doch etwas bewegt bei der Verkehrsberuhigung und -sicherung auf der Altstadtachse. Die Vertreter der CDU sicherten zu, die Anliegen in die beginnende Debatte ins Rathaus zu tragen.


Stadt will im Herbst eine Befragung starten


Eine Befragung über Veränderungen der Verkehrssituation auf der Achse von Burg-, Vogelsang- und Hastenrather Straße möchte die Stadt im Herbst starten, erklärte Pressesprecher Robert Walz auf Anfrage.


Derzeit bereitet die Verwaltung Umfang, Fragestellung und Form der Befragung vor. Vorgesehen ist, den Ausschuss für Stadtentwicklung, Verkehr und Umwelt auf seiner Sitzung am 29. Oktober mit der Befragung zu befassen.


Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Königliche Lösung für den Kaiserplatz

Renommierter Aachener Unternehmer investiert in neue Gastronomie. Moderner Flachbau mit viel Glas größer als bisher geplant.

Ein königlicher Magnet sein soll die Gastronomie auf dem Kaiserplatz. Das Gebäude im Viertel vor der kaiserlichen Post soll größer ausfallen als zunächst gedacht.Foto: J. Lange
Ein königlicher Magnet sein soll die Gastronomie auf dem Kaiserplatz. Das Gebäude im Viertel vor der kaiserlichen Post soll größer ausfallen als zunächst gedacht.Foto: J. Lange

Es ist schon ein königliches Vorhaben, auf dem Kaiserplatz mit einer neuen Gastronomie für pulsierendes Leben zu sorgen. Aber Tim Grüttemeier und Tobias Röhm sind in ihren Gesprächen mit einem renommierten und erfolgreichen Geschäftsmann aus Aachen auf der Zielgeraden angelangt. Es fehlen zwar noch die Unterschriften beim Notar, aber der Hauptausschuss darf sich voraussichtlich am 29. September mit den vertraglichen Regelungen befassen. Bereits am 24. September wird der Ausschuss für Stadtentwicklung, Verkehr und Umwelt gebeten, die Entwurfsplanung für den Kaiserplatz anzupassen.


Das ist durchaus erforderlich, denn eins steht bereits heute fest: Soll die Gastronomie erfolgreich etabliert werden, wird sie deutlich größer ausfallen als der bis dato als „weißes Feld“ frei gehaltene Platz von 13 mal 13 Metern. „Wir gehen jetzt von einem L-förmigen Baukörper mit rund 220 m2 Grundfläche aus“, sagt der Technische Beigeordnete. Gut 50 m2 mehr als bislang angenommen. Aber nicht nur oberflächlich betrachtet gewinnt die Gastronomie an Tiefe. Es geht auch umfassend in die Tiefe mit einem ausgiebigen Kellergeschoss. Dort – über einen Fahrstuhl barrierefrei erreichbar – sollen neben verschiedenen Funktionsbereichen auch die – während der Öffnungszeiten öffentlichen – Toiletten untergebracht werden.


Kein Platz mehr für Boule


„Wir können die Argumente des potenziellen Betreibers nachvollziehen, dass für eine wirtschaftliche Tragfähigkeit des Betriebs ein Raumbedarf in dieser Größenordnung unbedingt erforderlich ist“, argumentiert der Bürgermeister. So will der Investor unterschiedliche Bereiche einer Vollgastronomie mit Küche anbieten können: Musik, Tanz, Kleinkunst und Hochzeiten soll ausreichend Platz geboten werden.


Um das gastronomische Konzept in einem modernen Flachbau mit großen Fensterflächen umsetzen zu können, musste viel gezirkelt werden, damit es auf das nordöstliche Viertel vor einst kaiserlicher Post und Gymnasium so passt, dass historischer Charakter und Sichtachsen erhalten bleiben.


Deshalb soll der Baukörper stärker an den nördlichen Parkstreifen heranrücken und sich weiter in Richtung Gymnasium ausdehnen, wobei bei einem von 14,5 mal 18,5 Meter aber auch auf Keller des Brunnens und Wurzelwerk der Bäume geachtet werden soll. Die Ausweitung der Gastronomie hat wiederum zur Folge, dass der bislang in der nordöstlichen Ecke vorgesehene Spielbereich mit Slackline, Trampolinen und Spieltischen an geplanter Stelle nicht mehr sinnvoll umgesetzt werden kann. Diese Spielecke soll nun ins südöstliche Viertel, wo sie unter der hochstämmigen Kupferfarbenen Felsenbirne in die „Tuilerien von Stolberg“ integriert werden sollen. Dies geht allerdings zu Lasten der dort angedachten Boulebahn. „Bei der Planungswerkstatt haben die Bürger Spielangebote für Kinder verstärkt gewünscht“, bezieht Grüttemeier klar Position und sieht korrespondierende Vorteile von „attraktiven Kinderspielangeboten neben einer funktionsfähigen Gastronomie“.


Der gastronomische Betrieb erfolgt in eigener Verantwortung des Investors, dem die Kupferstadt die Baufläche in Erbpacht anvertraut. Es erfolgen keine Regelungen zu Betriebszeiten oder Ausschankgenehmigungen während der Großveranstaltungen auf dem Kaiserplatz, so dass dem Aachener Betreiber keine Exklusivrechte eingeräumt werden, er umgekehrt aber auch das Recht hat, bei Veranstaltungen Speisen und Getränke anzubieten.


Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Film bietet Zündstoff

Diskussionen bei der Jungen Union über Flüchtlinge

Der Aachener Regisseur Michael Chauvistré stellte beim Filmabend der JU zwei Produktionen vor, die er zusammen mit jungen Flüchtlingen wie Joussef aus Palästina gedreht hat. Foto: C. Hahn
Der Aachener Regisseur Michael Chauvistré stellte beim Filmabend der JU zwei Produktionen vor, die er zusammen mit jungen Flüchtlingen wie Joussef aus Palästina gedreht hat. Foto: C. Hahn

Das war nicht bloß eine politische Veranstaltung im üblichen Sinn: Die Junge Union (JU) Stolberg stellte bei ihrem „Filmabend“ im Kinosaal des Kulturzentrums an der Frankentalstraße zwei Produktionen des Regisseurs Michael Chauvistré vor. Im Mittelpunkt: die aktuelle politische Wirklichkeit, die der Flüchtlinge, besonders die der unbegleiteten jugendlichen Flüchtlinge.

Einige von ihnen, untergebracht in der Aachener Einrichtung „Maria im Tann“ und angeschlossenen Wohngruppen, haben zusammen mit Chauvistré und seiner Frau Miriam Pucitta die Streifen „Wie geht Deutschland?“ (2012) und „Eine Banane für Mathe“ (2014) gedreht. Im Doppelpack wurden beide Filme von der JU-Vorsitzenden Saskia Bläsius und ihren Mitstreitern im Kulturzentrum dem Publikum – darunter längst nicht nur Mitglieder der Union – präsentiert.

 

Beide Filme überzeugten als authentische Dokumente darüber, wie junge Menschen aus Palästina, Äthiopien und anderen Ländern, Menschen die von Bürgerkriegen und anderen Unruhen geflohen sind, heute hier leben. Die Hilfen zur Bewältigung des Alltags im Sinne einer konkreten Handlungsanweisung, die zumindest „Wie geht Deutschland?“ schon dem Titel nach enthält, werden dem Publikum in Stolberg wenig wichtig gewesen sein.

 

Aber sie boten Zündstoff für Diskussionen, für Nachfragen, wie das den sei mit dem Rassismus (für Joussef aus Palästina, der mit Regisseur Chauvistré aus Aachen mitgekommen war, bisher kein Thema) und anderen Problemen im Zusammensein mit denen, die schon länger hier leben, aussieht.

 

So boten denn beide Filme genügend Anregungen für substanzreiche Gespräche. Denn an einem ließen weder Saskia Bläsius noch der JU-Bezirksvorsitzende Marco Johnen einen Zweifel übrig: Ein menschlicher Umgang mit Flüchtlingen, die sich in ihrer neuen Heimat vielfach mit dem Hass ihrer Mitmenschen konfrontiert sehen, und sachliche politische Debatten liegen gerade den jungen Christdemokraten am Herzen.

 

Mehr zu den Filmen im Netz:

www.happy-endings.de

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

CDU steigt aus Windkraft in Stolberg aus

Die CDU Stolberg spricht sich gegen die Ausweisung von Konzentrationszonen im Wald aus und lehnt eine Industrialisierung von Naturräumen ab.

Erst einmal setzt der Stadtrat in nichtöffentlicher Sitzung auf den Ausbau der Windenergie: Einstimmig befürwortet er die Beteiligung des Stolberger Energieversorgers EWV am Windpark im Linnicher Ortsteil Körrenzig. Im Stolberger Stadtgebiet wird dagegen erst einmal dem geplanten Ausbau dieser regenerativen Energie der Wind aus den Segeln genommen. „Wir sind gegen die Ausweisung von Konzentrationszonen im Wald“, erklärt die CDU-Fraktion vor der Ratssitzung und geht damit auf Gegenkurs zum Koalitionspartner SPD, der nach dem Plenum betont, das planungsrechtliche Verfahren abschließen zu wollen. Der Fraktionsvorsitzende der SPD ist sich mit dem christdemokratischen Kollegen aber in der Einschätzung einig, dass diese konträren Standpunkte in einer Sachfrage nicht zu einem Ende der Zusammenarbeit in der großen Koalition führen würden.


Vier Jahre nach dem einstimmigen Einstieg in den Ausbau der Windenergie tritt die Ratsmehrheit der Christdemokraten den Ausstieg an – per einstimmigen Beschluss in ihrer Fraktion. Während intensiver Überlegungen und Gespräche im Verlauf der Sommerferien sei diese Überzeugung gereift, beteuert Jochen Emonds: „Diese Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen, weil ein Ausbau im Koalitionsvertrag verankert ist.“ Selbst der Gemeinsame Koalitionsausschuss habe die beiden unterschiedlichen Positionen nicht auf eine gemeinsame Linie bringen können. Aber die fachlichen Argumente gegen Windenergie hätten in der Fraktion schwerer gewogen.


Bereits bei den Bürgerdialogen der CDU vor den Kommunalwahlen habe sich der massive Widerstand der Bewohner betroffener Stadtbereiche offenbart. „Wenn man Windräder so nah an der Bebauung errichten will, dann kann das nur mit den und nicht gegen die Bürger gehen“, postuliert Emonds. In Bayern und Sachsen hätten die Landesregierungen einen Mindestabstand von 2000 Metern vorgegeben, in Nordrhein-Westfalen ließe das Land die Kommunen mit fehlenden Vorgaben alleine. Ohnehin habe erst Rot-Grün in Düsseldorf die Misere beschert, weil bislang Windenergie im Wald tabu gewesen sei. Und für die CDU sei es auch tabu, Stadtbezirke mit infrastrukturellen Problemen wie Schevenhütte, Zweifall, Venwegen und Breinig zusätzlich zu belasten mit Windrädern. Dies untermauern die lokalen Ratsmitglieder. „Es fehlt bislang das Gutachten über die Auswirkungen des Infraschalls“, sagt Heinz-Gerd Braun und verweist darauf, dass Dänemark seinen Ausbau von Windenergie deshalb gestoppt habe. Darüber hinaus wären ganze Ortschaften von Schlagschatten und Lärm betroffen. Auf die umfangreichen Eingriffe mit Zufahrten, Fundamenten und Leitungstrassen sowie die Zerschneidung der Waldflächen wies Ben Grendel hin: „Für den Naherholungswert ist das tödlich und in Breinig nicht zu vermitteln.“ Marc Delzepich bekannte, vom Befürworter „durch gute Argumente“ zum Gegner geworden zu sein, und zog das „Neue Helgoländer Papier“ der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten aus der Tasche. Das legt bei Brutgebieten, etwa des Rotmilans in Schevenhütte, einen Mindestabstand vom Zehnfachen der Windradhöhe, also 2600 Meter, nahe. Zwar hätten die Bundesländer die Neuregelung im Mai diesen Jahres anerkannt, aber Nordrhein-Westfalen habe die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse noch nicht für die Flächennutzungsplanung übernommen. Es gelte noch die alte Fassung von 2007 mit deutlich geringeren Abständen, so Delzepich, der der Landesregierung einen „Windkrafterlass nach politischer Laune“ vorwirft. Jedenfalls erwartet die Stolberger CDU, dass das „Neue Helgoländer Papier“ offizieller Maßstab werde. Den wolle sie nicht vorschnell unterlaufen. Gleiches gelte für die noch ausstehenden Regelungen der Wasserschutzgebiete.


CDU sieht das Land gefordert


„Wir wollen keine Industrialisierung von Naturräumen“, erklärt der planungspolitische Sprecher Siegfried Pietz. Dies geschehe mit Windrädern, die zum Schadstoffeintrag im Wald etwa durch austretende Schmierstoffe beitrügen und dort Fauna und Flora belasteten. Außerdem seien lokale Politiker bei komplexen Themen der Energieversorgung eher die falschen Entscheidungsträger. Die Stolberger CDU-Fraktion sieht vielmehr das Land gefordert, Standorte an verträglichen Trassen von Autobahnen, Eisenbahn, Strom und Industriebrachen festzulegen. Mit ihrer Entscheidung sehen die Christdemokraten auch keine Abkehr von der Nutzung regenerativer Energie in Stolberg. Photovoltaik, Geothermie, Beratung und Energiedialog mit der Wirtschaft sowie in Speichermedien seien Alternativen zum Wind.


Angesichts dieser neu gewonnen Überzeugungen lassen die Parteifreunde es aber nicht zum Schwur kommen. Sie verzichtet auf einen Antrag, das Verfahren zur FNP-Änderung auch gänzlich zu beenden. „Wir wollen die Koalition nicht unnötig belasten“, sagt Jochen Emonds. „Wir klammern das Thema ganz einfach aus.“


Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

"Verlieb Dich neu in Deine Kupferstadt..."

Beim Stühlerücken im Workshop „World Café“ sprudeln die kreativen Ideen für das neue Konzept für den Stolberger Tourismus

Neue Sichtweisen: Bei der Kreativitätsmethode „World Café“ startet jede Gruppe mit dem Fundus der vorherigen Gruppe am Tisch. Mit der Workshop-Art soll ein neues Konzept für den Tourismus in der Kupferstadt entstehen. Foto: Doris Kinkel-Schlachter
Neue Sichtweisen: Bei der Kreativitätsmethode „World Café“ startet jede Gruppe mit dem Fundus der vorherigen Gruppe am Tisch. Mit der Workshop-Art soll ein neues Konzept für den Tourismus in der Kupferstadt entstehen. Foto: Doris Kinkel-Schlachter

„World Café“ im Museum Zinkhütter Hof: Diese Workshop-Art, die am Mittwoch erstmalig in der Kupferstadt angewendet wurde, ist, obwohl sie sich für den „gemeinen Stolberger“ ziemlich hochtrabend anhört, gut angekommen bei den Teilnehmern.


Und so funktioniert die Kreativitätsmethode: Viele Ideen entstehen schneller als eine Idee. In der Gruppe beflügelt die Ideenproduktion und bringt neue Sichtweisen zu Tage. Jede Gruppe startet mit dem Fundus der vorherigen Gruppe am Tisch, und ein Tischmoderator hilft bei Verständnisfragen und koordiniert. So weit so gut… Bevor die Gäste für das „Tourismuskonzept 2020“ ihre Köpfe rauchen lassen konnten, erklärte ihnen Moderator Bernd Steinbrecher, Geschäftsführer der Aachener Werbeagentur „Power+Radach“, den Ablauf eines arbeitsreichen Tages.


Vor dem vorausschauenden Blick richteten sich die Augen zunächst auf den Rückspiegel. Das zurzeit noch gültige Tourismuskonzept für Stolberg wurde vor acht Jahren gemeinsam mit dem Institut für Freizeit und Tourismus in Köln, vertreten durch Dr. Robert Datzer, entwickelt. Seitdem konnten schon viele Maßnahmen umgesetzt werden, beispielsweise Vitalparcours, Kupferroute, neue Parkplätze für Bustouristen, die Herausgabe von Imagebroschüren und begleitender, teils auch mehrsprachiger Flyer und die touristische Beschilderung in der Innenstadt.


„Auf die Erfolge der vergangenen Jahre können wir stolz sein und sie haben eine gute Grundlage für die zukünftige Entwicklung gelegt. Es hat sich tierisch was bewegt! Erfolg ist aber gerade im Tourismus nur möglich, wenn alle an einem Strang ziehen und sich die Angebote sinnvoll ergänzen. Mit dem World Café möchten wir unsere lokalen Akteure und die Vertreter von Rat und Verwaltung an einen Tisch bringen, gemeinsame Ziele entwickeln und Veränderungen anstoßen“, sagte der Erste Beigeordnete der Stadt, Robert Voigtsberger. „Tourismus, richtig betrieben, ist ein wichtiger Wirtschaftszweig. Wir haben in Stolberg eine historische Altstadt, Natur und Gemeinden mit besonderem Charme: Ein nachhaltiges Tourismuskonzept muss mit Leben gefüllt werden, es darf nicht bloße Kosmetik sein“, ergänzte Jochen Emonds, Vorsitzender des Ausschusses für Tourismus.


Aus der Studie „Tourismus 2020“ des Deutschen Zukunftsinstitutes stellte Bernd Steinbrecher den Workshop-Teilnehmern die fünf großen Trends vor, informierte über Zahlen, Trendbarometer und Zielgruppenpotenziale für den Tourismus im ländlichen Raum und gab Einblicke in den Wachstumsmarkt Tourismus. Und Stolberg? Was davon kommt für die Kupferstadt in Frage? „Gesundheit und Naturerlebnis sind die Trends, die von den naturräumlichen Gegebenheiten und dem Angebot Stolbergs bedient werden können“, sagte Bernd Steinbrecher.


Ideen auf den Tisch


In Phase eins des World Café kamen vier Themen im wahrsten Sinne des Wortes auf den Tisch. 1. Trends: Wie kann Stolberg die Megatrends im Tourismus mit Ideen und Innovationen nutzen? 2. Potenziale: Wie können die eigenen Potenziale von Natur bis Burg neu genutzt werden? 3. Kundenerlebnis: Welche Erlebnisse werden für die Zielgruppen für Tourismus im ländlichen Raum angeboten? 

4. Vernetzung: An welchen Themen entlang können sich Akteure neu vernetzen und wechselseitig verstärken? Jede Gruppe arbeitete an jedem Thema komprimiert für 25 Minuten, so dass alle 25 Minuten ein reges Stühlerücken stattfand. Aber nicht nur das: Auf den Tischen gab es Moderationskarten, Stifte und jede Menge Platz, um Kreativität und Gedanken freien Lauf lassen zu können.


Dabei gab es auch einen Knigge für die Tische: Die Teilnehmer sollten im Gespräch so viele Ideen und Ansätze produzieren wie möglich und dabei auf Kommentare, Korrekturen und Kritik an anderen Ideen verzichten. Es sollte keine Wertung oder Beurteilung der Ideen vorgenommen werden, jeder sollte seine Gedanken frei äußern können. Die Tischmoderatoren Dirk Stock (Romantik Parkhotel am Hammerberg), Svenja Erler, Barbara Breuer (beide Stolberg-Touristik) und Petra Grüttemeier (Museum Zinkhütter Hof) hatten zwischenzeitlich gut zu tun, denn mit den vorgegebenen Spielregeln wollte es nicht immer so klappen.


Eifrig wurde diskutiert, argumentiert und manchmal kritisch hinterfragt. „Aber das läuft hier sehr kreativ, und schon jetzt haben wir viele Ideen und Anregungen“, freute sich die Leiterin der Touristik, Barbara Breuer. Ein paar Schlagworte gefällig? Aktiv-Tourismus, Wandern, Leihfahrräder, Stadtbahn, Burgstollen, Kutschen, Stadtführungen per Fahrrad, gastronomische Produkte aus der Region, Außengastronomie sowie ein Außentheater, Vernetzung, Beschilderung, öffentliche Toiletten… „Man kann nicht immer nur meckern, man muss auch irgendwo ansetzen und der Politik wie den Institutionen ein Feedback geben. Das brannte mir einfach auf den Nägeln, und deshalb bin ich hier. Und ich finde es richtig gut“, sagte Gaby Hoff, eine der wenigen Bürger, die sich die Zeit genommen hatte, die auf einen Wochentag terminierte Veranstaltung zu besuchen.


Glücklich gewählt fand auch Hotelier Dirk Stock den Zeitraum fürs World Café nicht, schließlich hätten die Kollegen alle Hände voll zu tun mit der Reit-EM. Und Studentin Anette Engelhardt, die im Rahmen ihrer Semesterarbeit an der „Rekultivierung der Innenstadt“ sowie die „Ränder der Stadt“ gearbeitet hat, fand es „schade, dass der Workshop nur auf den Tourismus bezogen ist. Die Bewohner fallen runter.“


So kamen allerdings während dieser ersten Phase auch immer öfter die Stolberger Bürger auf den Tisch. Schließlich müssen Tourismus und Leben in der Stadt im Einklang sein. In Phase zwei des World Café bearbeiteten die Teams wieder die Themen/Fragestellungen, mit denen sie in Phase eins begonnen hatten.


Der Tischmoderator stellte die zuvor entwickelten Ansätze aller Gruppen am Tisch vor. Danach konkretisierten und priorisierten die Teilnehmer die Ideen sowie Ansätze und bereiteten die Präsentation im Plenum vor. Bei der Vorstellung der Gruppenergebnisse drehte sich letztlich alles um die Kernbereiche Burg und Natur, aber auch Industrie, denn die ist in Stolberg stark vertreten, und darauf könne man durchaus stolz sein.


Weitere Themenführungen


Weit oben auf der Prioritätenliste stehen die Erneuerung der städtischen Internetseite sowie das Einrichten weiterer Themenführungen. Bernd Steinbrecher wird die Ergebnisse in den nächsten zwei Wochen zusammenfassen und auf Grundlage dieser eine Basis für die Fortschreibung des Tourismuskonzeptes auflegen. Gemeinsam mit Barbara Breuer und Robert Voigtsberger werden die Unterlagen in den Ausschüssen vorgestellt, um danach in die konkrete Umsetzung zu gehen. „Verlieb‘ Dich neu in Deine Stadt“ war auf einer Stellwand zu lesen, ein schönes Motto…


Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Kasernen für weitere Flüchtlinge nutzen?

Bürgermeister Grüttemeier sieht die Aufnahmekapazitäten der Kommunen erschöpft. Er und seine Kollegen machen Vorschlag.

Nachdem die Donnerberg-Kaserne in Stolberg nur noch von Berufssoldaten genutzt wird, stehen womöglich größere Gebäudekomplexe leer. Sie könnten für die vorübergehende Unterbringung von Flüchtlingen genutzt werden, regt Bürgermeister Grüttemeier an.
Nachdem die Donnerberg-Kaserne in Stolberg nur noch von Berufssoldaten genutzt wird, stehen womöglich größere Gebäudekomplexe leer. Sie könnten für die vorübergehende Unterbringung von Flüchtlingen genutzt werden, regt Bürgermeister Grüttemeier an.

Nach der Zuweisung immer weiterer Flüchtlinge sehen sich auch die Kommunen in der Region an den Grenzen ihrer Aufnahmekapazitäten angelangt. Am Mittwoch, 19. August, findet deshalb ein Gespräch zum Thema im Regierungspräsidium in Köln statt. Stolbergs Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier brachte im Vorfeld bereits einen Vorschlag in die Diskussion ein: Wenn keine anderen Möglichkeiten mehr absehbar sind, könnten weitere Flüchtlinge künftig in leer stehenden Gebäuden der Bundeswehr-Kasernen untergebracht werden.


Bund, Land und Kommunen suchen weiterhin nach Lösungen bei der Bewältigung des anhaltenden Flüchtlingsstroms. In der vergangenen Woche hatte Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier schon an einer Konferenz im Landesinnenministerium teilgenommen, während der Innenminister Jäger belastbare Informationen zum weiteren Vorgehen in Aussicht gestellt hat.


Am Mittwoch findet nun ein weiteres Gespräch im Regierungspräsidium Köln statt. Stellvertretend für die Bürgermeister der Städteregion Aachen wird Dr. Grüttemeier Regierungspräsidentin Gisela Walsken über ein gemeinsames Schreiben an Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen unterrichten, in der eine Bereitstellung von leerstehenden Gebäuden in Bundeswehrkasernen gefordert wird. Der Stolberger Bürgermeister wird die Regierungspräsidentin um Unterstützung für diese Initiative bitten.


Große Unterstützung


„Dank der großen Unterstützung der Bevölkerung sowie mit Hilfe des vorbildlichen Einsatzes von Feuerwehr, THW, Deutschem Roten Kreuz und vieler ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer haben wir es in der Kupferstadt vor zwei Wochen geschafft, die uns sehr kurzfristig zugeführten Flüchtlinge sicher unterzubringen.“, erinnert Dr. Grüttemeier an die Anstrengungen in der Stadt Stolberg. „Es kann aber nicht das prinzipielle Vorgehen der übergeordneten Behörden sein, die Verantwortung in der Hoffnung an die Kommunen weiterzureichen, dass diese sich schon auf alle Eventualitäten vorbereitet haben. Auch Bund und Land sind gefordert, Klarheit zu schaffen und Verantwortung zu übernehmen.“


Anfang der Woche haben sich die Bürgermeister der Städteregion deswegen auf ein gemeinsames Schreiben an die Bundesverteidigungsministerin verständigt, in dem eine Nutzbarmachung von Teilen der Bundeswehrstandorte in der Region gefordert wird. Aufgrund der jüngsten Bundeswehrreform seien ausreichende Kapazitäten für eine Flüchtlingsunterbringung gegeben, so die Bürgermeister.


Nicht bewachen lassen


„Es geht bei unserer Initiative selbstverständlich nicht darum, die hilfesuchenden Menschen hinter Zäunen wegzusperren und von bewaffneten Truppen bewachen zu lassen. Wir halten an den Zielen unserer erfolgreichen, offenen Willkommenskultur fest und wollen auch zukünftig ehrenamtliches und zivilgesellschaftliches Engagement in der Flüchtlingshilfe fördern und gewährleisten“, betont Grüttemeier.


„Doch die Infrastruktur der Bundeswehrstandorte ist für die Unterbringung einer großen Personenzahl wesentlich besser geeignet als vorübergehend bereitgestellte Turnhallen, wo es an sanitären Anlagen und an Kapazitäten für eine dauerhafte Verpflegung fehlt“, führt Dr. Grüttemeier aus und erklärt: „Die Bundeswehr hat sich in den vergangenen Jahren zu einer schlanken Eingriffstruppe gewandelt. In Folge der damit verbundenen Personalverringerung stehen Teile unserer Kasernen heute leer.“ Bürgermeister Grüttemeier bringt diese Gebäude deshalb ins Spiel. „Ich bin deswegen sehr zuversichtlich, dass unser Vorschlag auch die Unterstützung von Frau Regierungspräsidentin Walsken finden wird.“


Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung , Foto: J. Lange

Gemeinsam neues Konzept erarbeiten

Kupferstadt lädt alle Leistungsträger und Interessierte ein, das Tourismus-Konzept für die zukünftigen Jahre fortzuschreiben.

Stolberg entwickelt sich immer mehr zu einem attraktiven Naherholungsziel in der Städteregion. Die steigenden Übernachtungszahlen belegen auch das Interesse von auswärtigen Gästen, erklärt der städtische Pressesprecher Robert Walz.


Die Kupferstadt als Tourismusstandort gemeinsam mit der aktiven und engagierten Stolberger Bürgerschaft fortzuentwickeln, sei das erklärte Ziel von Rat und Verwaltung. Aus diesem Grund lädt die Kupferstadt ein zu einem „World Café“ im Museum Zinkhütter Hof für Donnerstag, 20. August, ab 11 Uhr.


„Eine schlafende Schönheit“


„Stolberg war lange Jahre eine schlafende Schönheit, die jetzt wieder erwacht. Doch wir wollen uns nun nicht zurücklehnen, sondern die Aufbruchsstimmung der vergangenen Monate in allen Bereichen fördern und nutzen“, erklärt Jochen Emonds. „Bei der Fortentwicklung unseres touristischen Konzepts möchten wir die Wünsche und Vorstellungen der Bürger aufgreifen, gemeinsam neue Ideen entwickeln und so frischen Wind in Stolbergs Tourismus bringen“, so der der Vorsitzende des Ausschusses für Tourismus weiter.


Mit dem World Café im Zinkhütter Hof werde der Anspruch unterstrichen: „Wir möchten, dass sich Stolberg noch mehr als heute als eine weltoffene Stadt mit einer abwechslungsreichen Gastronomie und attraktiven kulturellen Angeboten positioniert“.


Das zurzeit noch gültige Tourismuskonzept wurde vor acht Jahren gemeinsam mit dem Institut für Freizeit und Tourismus in Köln, vertreten durch Dr. Robert Datzer, entwickelt. Seitdem wurden einige Maßnahmen umgesetzt: Vitalparcours, Kupferroute, Parkplätze für Bustouristen, Imagebroschüren und begleitende, teils mehrsprachige Faltblätter und die touristische Beschilderung in der Innenstadt seien Beispiele. Als Konsequenz würde das Büro der Stolberg Touristik an der Zweifaller Straße heute zunehmend von auswärtigen Gästen, aber auch von der einheimischen Bevölkerung besucht. „Wer die begeisterten Reaktionen von auswärtigen Gästen einmal erlebt hat, der weiß, dass sich Stolberg wirklich nicht zu verstecken braucht“, ergänzt der zuständige Beigeordnete. „Auf die Erfolge der vergangenen Jahre können wir stolz sein und sie haben eine gute Grundlage für die zu-künftige Entwicklung gelegt. Erfolg ist aber gerade im Tourismus nur möglich, wenn alle an einem Strang ziehen und sich die Angebote sinnvoll ergänzen“.


Mit dem World-Café sollen die lokalen Akteure und die Vertreter von Rat und Verwaltung an einen Tisch gebracht, gemeinsame Ziele entwickelt und Veränderungen angestoßen werden. Die Bandbreite ist dabei groß. Neben Leistungsträgern aus Gastronomie und Hotellerie sind Gästeführer, Anbieter von touristischen Leistungen, Museumsleitungen und alle engagierten Bürgern eingeladen, in den Dialog zu treten und gemeinsam das Tourismuskonzept 2020 zu entwickeln.


Gruppenarbeit mit wechselnden Akteuren


Ein „World-Café“ ist laut Wikipedia eine von denamerikanischen Unternehmensberatern Juanita Brown und David Isaacs entwickelte eine Workshop-Methode für Gruppen ab zwölf Personen.


Dabei lernen die Teilnehmer verschiedenen Sichtweisen auf- und verschiedene Herangehensweisen an ein Thema voneinander kennen. Gearbeitet wird mit einem Moderator in kleinen Gruppen mit wechselnden Teilnehmern an einzelnen Fragestellungen.


Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Eine große Welle der Hilfsbereitschaft rollt

Weit über 100 Stolberger wollen ehrenamtlich die Flüchtlinge in Stolberg unterstützen. Bürgermeister heute beim Innenminister.

Großer Andrang herrscht im Ratssaal, als sich mehr als 100 Stolberger für unterschiedliche Hilfsprojekte melden. Das macht Bürgermeister Grüttemeier „stolz auf unsere Stadt“. Bei der Feuerwehr füllt sich eine Fahrzeughalle mit Spenden Foto: J. Lange
Großer Andrang herrscht im Ratssaal, als sich mehr als 100 Stolberger für unterschiedliche Hilfsprojekte melden. Das macht Bürgermeister Grüttemeier „stolz auf unsere Stadt“. Bei der Feuerwehr füllt sich eine Fahrzeughalle mit Spenden Foto: J. Lange

„Ich war selten so stolz auf unsere Stadt wie heute“: Das sagt der Bürgermeister angesichts der überwältigenden Resonanz der Stolberger, die sich ehrenamtlich in die Betreuung und Versorgung der Flüchtlinge einbringen wollen. Und Tim Grüttemeier sagt Danke. Mehrfach, wie in den vergangenen Tagen und an diesem Abend. Dank an die Stolberger für ihre Hilfsbereitschaft und Unterstützung, um die eintreffenden Gäste versorgen zu können.


Kurzfristig sind sie von der Bezirksregierung der Kupferstadt zugewiesen worden. „Nur 24 Stunden Zeit blieben zur Vorbereitung“, erinnert Tim Grüttemeier an den Dienstag vor acht Tagen. Heute vor einer Woche ist Stolberg vorbereitet, 150 Menschen in Räumlichkeiten der Propst-Grüber-Schule auf der Liester empfangen zu können. Am ersten Tag sind es 37 Flüchtlinge, die Stolberg erreichen. „Nur die Busunternehmer konnten uns sagen, wie viele Menschen tatsächlich wann kommen“, merkt Grüttemeier an.


14 Tage Aufenthalt kalkuliert


Als sich am Montag gegen 18 Uhr deutlich mehr als 100 Bürger im Ratssaal versammeln, um zu helfen, zählt das Übergangsheim 128 Bewohner. Kurz vor Mitternacht, um 23.30 Uhr erreichen weitere 23 Flüchtlinge die Unterkunft. Somit hat Stolberg sein Aufnahmesoll erfüllt – erst einmal.


So kurzfristig, wie die 151 Besucher gekommen sind, so kurz soll ihr Aufenthalt in der Kupferstadt andauern. Mit etwa zwei Wochen rechnet die Spitze der Verwaltung dieser Stadt – nach derzeitigem Stand. Dann sollen die Bewohner der Unterkunft auf der Liester auf andere Städte und Gemeinden verteilt werden, wo sie ihr Asylverfahren durchlaufen sollen. Soweit zumindest die Theorie.


Wie es in der Praxis aussehen und weitergehen wird, kann an diesem Abend im Rathaus niemand vorhersagen. Unkalkulierbar ist die weitere Entwicklung des Flüchtlingsstroms nach Europa und die Bundesrepublik, unzureichend sind die Informationen der Bundes- und der Landesregierung für die Kommunen. Das erklärt Tim Grüttemeier am Montagabend vor den Stolbergern, und das will er heute in Düsseldorf auch Ralf Jäger erklären. Der Innenminister des Landes empfängt die Verwaltungschefs der Kommunen, in denen sich Flüchtlingseinrichtungen des Landes befinden, um über die Probleme zu sprechen. Da kann Stolbergs Bürgermeister mitreden. Denn es gäbe einige Ansätze, die den Kommunen ihre Aufgabe erleichtern könnten – organisatorisch, finanziell und zeitlich.


Danke für das Engagement


Grüttemeier kann aber auch von überwältigenden positiven Erfahrungen berichten. Stolberg schreibt Schlagzeilen als „weltoffene und tolerante Stadt mit gastfreundlichen und hilfsbreiten Bürgern“. Die Stadt hatte zwar einen Notfallplan in der Schublade. Dass der aber in dieser Kürze nahezu reibungslos umgesetzt werden konnte, „das ist nur dem Engagement unzähliger Helfer zu verdanken“, sagt Grüttemeier. „Mit dem Aufstellen von Feldbetten alleine ist es ja nicht getan.“ Deutsches Rotes Kreuz, Feuerwehr, Technisches Hilfswerk, Bethlehem Gesundheitszentrum, Stadtverwaltung, Privatpersonen – zahlreiche Hände trugen dazu bei, dass die „Außenstelle der Erstaufnahmestelle Dortmund“, so die offizielle Bezeichnung, in aller Schnelle in Betrieb gehen kann. „Sie ist kein Übergangswohnheim und keine Dauerlösung“, stellt Grüttemeier den Unterschied heraus. Die 151 Menschen seien nicht „zugewiesen“, sondern „zugeführt“. Aber für die Zukunft sei nicht auszuschließen, dass erneut Flüchtlinge in Stolberg untergebracht würden.


Gut 20 Prozent der Menschen in der Propst-Grüber-Schule sind Jugendliche, der überwiegende Rest ist im Alter zwischen 55 und 67 Jahren. Der Anteil von Frauen und Männern ist in etwa identisch, und 30 Flüchtlinge haben eine arabische Muttersprache.


Die rund 500 weiteren in der Kupferstadt lebenden Flüchtlinge könnten weiterhin dezentral untergebracht werden. „Die Kooperation mit der Wohnungsgenossenschaft funktioniert“, sagt Grüttemeier auch mit anerkennendem Blick zu WoGe-Vorstand Ferdi Gatz­weiler im Ratssaal. Der frühzeitig in Stolberg initiierte Flüchtlings-Dialog zeige Wirkung. Gestern um 16 Uhr hat das DRK mit hauptamtlichen Helfern die Leitung der Außenstelle auf der Liester übernommen, so dass Verwaltung und Feuerwehr entlastet werden.


„Wir sind von der Welle der Hilfsbereitschaft fast überrollt worden“, strahlt Hildegard Nießen. Die Ehrenamtsbeauftragte wirkt angesichts der vielen Stunden Arbeit in diesen Tagen ein wenig angestrengt, aber auch um so mehr stolz angesichts der überwältigenden Unterstützung. Bereits während der ersten Stunden rollt eine Welle von Spenden an. In der Feuerwache füllt sich eine Werkstatt zügig vor allem mit Bekleidung. Ein erster 20-Fuß-Überseecontainer ist gefüllt. Ein zweiter wird heute erwartet.


Bei der Annahme und dem Sortieren der Spenden werden die Freiwilligen der Feuerwehr nun durch ehrenamtliche Helfer unterstützt. Diese Tätigkeit ist eine der Aufgaben, die an dem Montagabend im Rathaus koordiniert sein wollen. Die Unterstützung kommt aus allen Schichten der Bevölkerung – Jung und Alt, Urstolberger und Stolberger mit Migrationshintergrund, Bürger mit Fachwissen und mit der Möglichkeit, Zeit zu spenden, finden sich ein. Sie alle wollen dazu beitragen, das Schicksal der Flüchtlinge zu lindern und ihnen den Aufenthalt in der Kupferstadt so angenehm zu machen, wie es die Umstände ermöglichen.


Zahlreich sind die Helfer, die als Dolmetscher mit arabischen, spanischen, französischen und weiteren Sprachkenntnissen zu einer besseren Verständigung beitragen möchten. Schnellkurse zu einem Basiswissen in Deutsch werden angeboten.


Weitere Stolberger warten auf mit fundierten medizinischen oder sanitären Kenntnissen und Mitteln. Andere möchten sich einbringen, um den Tagesablauf der Flüchtlinge mit unterschiedlichen Freizeitaktivitäten zu bereichern. Wieder andere bieten einfach ihre Freizeit an, um zu helfen, wo es eben nötig ist. Hildegard Nießen sowie Louisa Ziemons, Petra Jansen, Petra Morgenstern, Paul Schäfermeier, Willi Seyffarth und Robert Walz von der Stadtverwaltung sammeln an unterschiedlichen Meldestellen die Hilfsangebote und koordinieren in diesen Tagen den Einsatz.


Viele persönliche Angebote


„Es besteht ein permanenter Bedarf an Hilfe“, betont Hildegard Nießen und freut sich darüber hinaus über „die vielen persönlichen Kontakte“, die ganz individuelle Hilfe zugesagt haben. Etwa die Friseurin aus Mausbach, die ihr Handwerk am Samstag in den Dienst der Flüchtlinge stellen möchte. Oder über Angebote aus Vereinen, die ihre Sportanlagen tagsüber zur Verfügung stellen und für den Abend eine Beteiligung am Training anbieten. Oder auch über Firmen, die Transportleistungen oder Hygieneartikel spenden. „Wir sind positiv überrollt von der Hilfe“, sagt Hildegard Nießen noch einmal und betont, dass auch für nicht direkt nutzbare Spenden eine weitere sinnvolle Verwendung bei Bedürftigen in dieser Stadt gefunden werde.


Spenden werden von 9 bis 18 Uhr angenommen


Noch bis einschließlich Donnerstag werden auf dem Hof der Feuer- und Rettungswache an der Kesselschmiede Sachspenden angenommen im Zeitraum zwischen 9 und 18 Uhr.


Benötigt werden vor allem noch Kinderschuhe, Spielsachen, (Fuß-)Bälle, Transporttaschen, Wäscheständer. Oberbekleidung wird derzeit dagegen ausreichend vorgehalten.


Die Sachspenden werden zwar bereits jetzt kontinuierlich eingesetzt, die Masse soll aber am Freitag in der Unterkunft an die Flüchtlinge verteilt werden.


Einen von Flüchtlingen gedrehten Film mit dem Titel „Wie geht Deutschland?“ mit anschließender Podiumsdiskussion zeigt die Junge Union Stolberg am Mittwoch, 26. August, im Kulturzentrum Frankental. Beginn ist um 19 Uhr.


Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Kaiserplatz: Baubeginn noch 2015

Zwar fließt der Zuschuss des Landes erst später, doch die Stadt darf schon mal die Bagger rollen lassen. Ergebnis von Gesprächen.

Der Kaiserplatz ist einer der Hauptveranstaltungsorte von Stolberg. Deshalb soll das Areal ansprechender gestaltet werden. Die Landesregierung sagte jetzt zu, dass die Bauarbeiten schon beginnen können, bevor die Zuschüsse fließen. Foto: D. Müller
Der Kaiserplatz ist einer der Hauptveranstaltungsorte von Stolberg. Deshalb soll das Areal ansprechender gestaltet werden. Die Landesregierung sagte jetzt zu, dass die Bauarbeiten schon beginnen können, bevor die Zuschüsse fließen. Foto: D. Müller

Die Landesregierung genehmigt den vorgezogenen Maßnahmenbeginn: Damit ist der Start der Umbauarbeiten am Kaiserplatz noch in diesem Jahr möglich.


Bereits im vergangenen Jahr war die Kupferstadt in das Bund-Länder-Programm „Stadtumbau West“ aufgenommen worden. Das Sanierungsprojekt „Talachse Innenstadt“ war in einem ersten Schritt mit rund 779 000 Euro gefördert worden. Im Juni des laufenden Jahres wurden weitere 3,049 Millionen Euro für die Neugestaltung des Quartiers Frankental mit dem Bastinsweiher bewilligt.


In dieser Förderung für das Jahr 2015 wurde die Sanierung des Kaiserplatzes allerdings nicht berücksichtigt. Aber gerade der Vorzeigeplatz Stolbergs soll ja attraktiver gestaltet werden. Das kostet.


Gespräche geführt


In der Folge haben Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier und der Technische Beigeordnete der Kupferstadt Stolberg, Tobias Röhm, deshalb intensive Gespräche mit der Bezirksregierung geführt. Der Hintergrund war die Alternative, mit der Umgestaltung des zentralen Platzes der Stolberger Innenstadt über den Weg einer städtischen Vorfinanzierung noch in diesem Jahr beginnen zu können.


Jetzt kam die erhoffte Nachricht aus Düsseldorf. Das Landesbauministerium unterrichtete die Stolberger Stadtverwaltung darüber, dass der vorzeitige Maßnahmenbeginn für den Kaiserplatz sich nicht schädlich für die geplante Förderung der Maßnahme auswirken werde. „Stolberg ist nicht die einzige Stadt in Nordrhein-Westfalen, deren Beträge für das Programmjahr 2015 gekürzt wurden, da es zu viele Aufträge, da es zu viele Anträge gab. Als Verwaltung war es uns dennoch wichtig, die Projekte wie vorgesehen durchzuführen und am Baubeginn in diesem Jahr festzuhalten“, betonte Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier am Freitag.


„Wir haben die Planungen zur Umgestaltung des Kaiserplatzes im intensiven Austausch mit der Bürgerschaft vorangetrieben und deswegen war die Kürzung der Fördermittel besonders ärgerlich. Die jetzige Zusage der Landesregierung ist deswegen ein schöner Erfolg für uns und insbesondere für unseren Technischen Beigeordneten. Tobias Röhm hat während der Gespräche großes Verhandlungsgeschick bewiesen und die Bezirksregierung von unserem Vorgehen überzeugen können.“


Kapazität vorhanden


Da die Mittel für die zeitgemäße Neugestaltung des Kaiserplatzes erst zu einem späteren Zeitpunkt bewilligt werden, hat die Verwaltung vorgeschlagen, den Landeszuschuss aus eigenen Mitteln für wenige Monate vorzufinanzieren. Angesichts eines Volumens von jährlich rund 16 Millionen Euro für Investitionen seien hierfür ausreichende Kapazitäten vorhanden, sagt der Bürgermeister.


Eben dieses Vorgehen war den Kommunen bislang jedoch nicht gestattet. Auch vor diesem Hintergrund ist die Ankündigung der Bezirksregierung ein ganz besonderer Erfolg für die Verwaltung. Der offizielle Bescheid, der Stolberg in die Lage versetzt, mit der Maßnahme „förderunschädlich“ beginnen zu können, wird voraussichtlich kommende Woche im Rathaus eintreffen.


„Auch andere Städte in Nordrhein-Westfalen stehen vor einer ganz ähnlichen Problematik“, ergänzt Bürgermeister Dr. Grüttemeier. „Als erste Stadt konnten wir jedoch einen konsensfähigen Weg aufzeigen, wie Land und Kommunen gemeinsam Lösungen erarbeiten und diese auch umsetzen können.“


Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Film: "Wie geht Deutschland?"

Die Junge Union Stolberg zeigt am Mittwoch, 26. August, ab 19 Uhr im Kulturzentrum Frankenthal einen von Flüchtlingen gedrehten Film mit dem Titel „Wie geht Deutschland?“

Der Film handelt vom Erleben von kürzlich in Deutschland angekommenen jungen Flüchtlingen und deren erfolgreicher Integration in unserer Gesellschaft. Im Zuge der kontrovers diskutierten Flüchtlingsdebatte möchte die Junge Union mit dem Filmabend einen konstruktiven Beitrag leisten und zeigen, dass Flüchtlinge aus Not zu uns kommen, aber auch bereit sind, sich in unsere Gesellschaft zu integrieren. Im Anschluss an die Filmvorführung ist eine Diskussionsrunde mit einem der Protagonisten geplant.

Abwarten oder Veränderung zulassen?

Immer noch fehlende Ausbauplanung für den Büsbacher Ortskern verhindert seniorengerechte Ertüchtigung von Bushaltestellen

Die Situation sei für Senioren und gehbehinderte Menschen nicht nur unhaltbar, sondern vor allem gefährlich, sagt Maria Rösseler an der Bushaltestelle „Büsbach Markt“ in Fahrtrichtung Kirche, wo einige Senioren auf die Missstände hinweisen. „Die Busse können nicht nah genug an den Bordstein heranfahren. Dadurch müssen die Passagiere gleich zwei Stufen bewältigen – die kleine von Bordstein auf Busspur und die große in den Bus hinein.“ Besonders hoch sei das Risiko beim Aussteigen, erklärt Matthias Gerards: „Ich habe schon zwei Leuten aufgeholfen, die beim Versuch, mit einem Rollator aus dem Bus auszusteigen, gestürzt sind.“


Gefährliche Stolperfalle


Schon die Stufe aus dem Bus heraus sei schwierig zu überwinden, aber insbesondere mit einem Rollator würde sich unmittelbar darauf die Bordsteinkante als zusätzliche Stolperfalle erweisen. Maria Rösseler weist auf eine weitere Schwierigkeit hin: „Der Unterstand kann bei Regen oder starkem Wind genutzt werden, aber er ist sehr weit vom Einstieg in den Bus entfernt. Wegen der Kurve kann man den Bus erst spät sehen und sich in Richtung Einstieg in Bewegung setzen.“ Gerade ältere Menschen würden längere Zeit benötigen um einzusteigen und seien auf die Geduld des Busfahrers angewiesen. „Oder müssen dem Bus beim Wegfahren zuschauen“, ergänzt Gerards.


Fördermittel bereit


Auch die gegenüberliegende Haltestelle am Büsbacher Markt bereite den Senioren Schwierigkeiten, sagt Rösseler: „Ein ebenes Einsteigen in den Bus ist auch dort nicht möglich, und einen Unterstand gibt es gar nicht, obwohl auf dem Bürgersteig Platz dafür wäre.“ Gerards, Rösseler und einige anderen Senioren haben die CDU-Ratsvertreter Siegfried Pietz, Fritz Thiermann und Michael Thomas um Hilfe gebeten, damit sie ohne Gefährdung am öffentlichen Personennahverkehr teilnehmen können.


Das Besondere an den nicht barrierefreien Haltestellen ist, dass sie eigentlich ertüchtigt werden könnten beziehungsweise sogar schon in einem seniorengerechten und sicheren Zustand sein könnten. Denn: Der Zweckverband Nahverkehr Rheinland fördert die Ertüchtigung von mehreren Bushaltestellen in der Kupferstadt.


Ohne dass der städtische Haushalt dadurch belastet würde, sollten auch die beiden an der Konrad-Adenauer-Straße befindlichen Haltestellen „Büsbach Markt“ davon profitieren und von veralteten Busbuchten zu Buskaps, also Haltestellen auf der Straße mit erhöhtem Einsteigekomfort, umgebaut werden.


Doch die Interessengemeinschaft (IG) Büsbach wartet immer noch auf eine detaillierte Ausbauplanung zur Umgestaltung der Ortsmitte, die aus einer Planungswerkstatt von Büsbacher Bürgern resultiert (siehe Infokasten), und für die bisher die Mittel nicht bereitgestellt sind. Stolberger Stadtverwaltung und IG Büsbach stimmten sich ab, dass die Bushaltestellen nicht umgebaut werden, solange diese Maßnahmen nicht in das konkrete, seniorengerechte – und noch nicht vorhandene – Dorfentwicklungskonzept eingebettet werden können. „Mein Appell an die Stolberger Politik ist, die detaillierte Planung für die Umgestaltung des Ortskerns zeitnah möglich zu machen“, betont der IG-Vorsitzende Georg Blatzheim, das Gesamtkonzept nicht aus den Augen verlieren zu wollen.


Gleichsam räumt er ein: „Darüber, ob wir solange warten sollen, bis die konkrete Planung steht, und in der Zwischenzeit bauliche Maßnahmen im Planungsbereich ablehnen sollen, gibt es innerhalb der IG noch keine einheitliche Meinung.“ Während manche IG-Mitglieder darauf beharren würden, dass es zuerst die Ausbauplanung vorliegen müsse, würden andere auf den bereits vorhandenen Vorentwurf verweisen, der als Grundlage für bauliche Maßnahmen dienen könne.


Und insbesondere die Bushaltestelle Büsbach Markt in Richtung Kirche sei ein schwieriges Thema, erläutert Blatzheim: „Es kommt noch hinzu, dass es den Plan gibt, die Haltestelle zum Markt hin zu verlegen. Dann würden die Busse in der Kurve auf der Straße halten. Dass aber dort, wo Bischofstraße und Wilhelmbusch die Konrad-Adenauer-Straße queren, Busse in einer Kurve und auf der Straße halten sollen, scheint vielen IG-Mitgliedern nicht der Weisheit letzter Schluss zu sein.“


Blatzheim bemühe sich, kurzfristig einen Konsens innerhalb der IG herzustellen. „Diesen würden wir dann gerne den Büsbachern bei einer Bürgerversammlung vorstellen und ihn mit ihnen diskutieren.“ Für die Senioren um Rösseler und Gerards ist die Diskussion überflüssig. Sie wollen sicher den Nahverkehr nutzen können. Und sie erhalten Unterstützung. „Wir werden uns dafür einsetzen, dass notwendige Verbesserungen in Büsbach umgesetzt werden. Zumal wenn sie wie im Falle der Bushaltestellen für die Stadt kostenneutral sind“, versprechen die CDU-Ratsherren Thomas, Thiermann und Pietz einhellig.


Ihr SPD-Ratskollege und Vorsitzender des zuständigen Ortsvereins der Sozialdemokraten äußert sich ebenso: „Die SPD tritt dafür ein, die Bushaltestellen ertüchtigen zu lassen. Wir sind für die Umgestaltung der Büsbacher Ortsmitte nach einem einheitlichen Gesamtkonzept, aber ein derart langfristig angelegtes Projekt darf keine Maßnahmen verhindern, die zum Wohle der Bürger sind und deren Sicherheit dienen“, erklärt Heinrich Offermann.

Die Koalitionspolitiker verweisen unisono darauf, dass auch bei bestehender Ausbauplanung die sukzessive Realisierung der Umgestaltung immer wieder an die aktuellen Gegebenheiten angepasst werden müsse. Wie im Falle der anstehenden Sanierung der Galmeistraße. Ein anderes Beispiel sei die im Vorentwurf des „neuen Büsbacher Marktplatzes“ berücksichtigte Außengastronomie eines Cafés, das nun aber den Standort wechsele, was die ursprüngliche Planung in diesem Punkt hinfällig mache.


Klare Worte zu der Problematik der noch fehlenden konkreten Ausbauplanung für den Ortskern findet Georg Braun, Vorsitzender des Büsbacher Aktionsrings Handel, Handwerk und Gewerbe: „Man kann ja gerne an Utopia glauben, aber wir können doch nicht ewig auf die Erfüllung dieses Wunschtraums warten und bis dahin in Stillstand verfallen.“ Kleine Verbesserungen für die Menschen in Büsbach seien immer noch besser als gar keine.


Aus Sicht der Gewerbetreibenden sollten die Bushaltestellen am Markt jetzt ertüchtigt werden und nicht „irgendwann“, meint Braun: „Das Geld dafür steht bereit, und uns ist wichtig, dass auch ältere Menschen mit dem Bus sicher die Büsbacher Geschäfte erreichen können. Außerdem wird die alte Busspur besonders vor der Post schon jetzt oft als Parkplatz genutzt. Es ist sinnvoll, wenn dort künftig mehrere ,echte‘ Parkplätze entstehen.“


Der lange Weg in Büsbachs Zukunft


Als Büsbach 2008 erstmals an dem Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ teilnahm, erreichte der Stadtteil den 2. Platz auf Städteregionsebene und gewann eine professionell moderierte Planungswerkstatt. Drei unabhängig voneinander arbeitende Gruppen kamen dabei zu identischen Ergebnissen, wie die Büsbacher Ortsmitte um Bürgerhaus und Markt generationengerecht und attraktiv umgestaltet werden soll. Seitdem warnt die IG Büsbach davor, dieses Gesamtkonzept mit Provisorien zu untergraben.


2014 nahm Büsbach zum zweiten Mal an dem Dorfwettbewerb teil, belegte wieder den 2. Platz, und im Rahmen einer Bürgerversammlung wurde ein Vorentwurf des umgestalteten Ortskerns vorgestellt. Die konkrete und detaillierte Ausbauplanung hätte mit einer EU-Förderung finanziert werden können, doch die Bewerbung des „Aachener Reviers“ als Leader-Region scheiterte, Fördergelder flossen nicht, und Büsbach hat immer noch keine Ausbauplanung zur Umgestaltung des Zentrums.


Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

„Die Zeit der ,Knotterer‘ sollte vorbei sein“

Zum Thema „Altstadttore“ äußert Udo Rüttgers seine ganz persönliche Meinung:

CDU-Ratsmitglied Udo Rüttgers
CDU-Ratsmitglied Udo Rüttgers

Ein Bürger unserer Stadt hatte eine tolle Idee. Wie gestalte ich die Altstadt so, dass Besucher ein ansprechendes Entree vorfinden – und dies alles ohne Kosten für das Stadtsäckel zu verursachen.


Mit viel Engagement und Herzblut hat sich Herr Kleis in die Arbeit gestürzt, vom Arbeitskreis Tourismus, Kulturausschuss sowie im Ausschuss für Stadtentwicklung wurde alles besprochen, selbstverständlich auch öffentlich!


Nicht zu vergessen sind auch die zahlreichen Berichterstattungen in SN/SZ und anderen Medien. Konstruktive Kritik ist nicht nur erlaubt, sondern erwünscht aber die Zeit für „Knotterer“ in der Kupferstadt sollte endlich einmal vorbei sein.


Ich freue mich über das Engagement von Menschen wie dies des Herrn Kleis sehr. Frei nach dem Motto „Frage nicht, was Stolberg für dich tun kann, sondern Du für Stolberg“.


Die Aufbruchstimmung in unserer Stadt ist greifbar und gelingt nur mit den immer zahlreicher werdenden ehrenamtlichen und engagierten Bürgern unserer Heimat die diese, ein Stückchen liebenswerter gestalten wollen. Deshalb auch von mir persönlich ein klares ja zu den Altstadttoren!