Aktuelles

Hier finden Sie aktuelle Nachrichten rund um die CDU Stolberg. Der CDU Stadtverband mit seinen Vereinigungen, Ortsverbänden, Arbeitsgruppen und die CDU Fraktion im Rat der Stadt informieren Sie.

Mo

13

Apr

2015

Erhalt der Stolberger Notfallpraxis bis mindestens 2017 gesichert

Nach Einwänden von Ärztekammer und Krankenhäusern ist die Kassenärztliche Vereinigung zu weiteren Verhandlungen bereit.

Am heutigen Montag, den 13.04.2015, informierte der Vorsitzende der Kreisstelle Kreis Aachen der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein, Herr Dr. med. Lothar Nosseck, die Bürgermeister der Region in einem kurzfristig einberufenen Termin darüber, dass die umstrittene Reform der Notfallpraxen in der ursprünglichen Form nicht umgesetzt wird. Über die zukünftige medizinische Notfallversorgung wird bei einem Treffen in Düsseldorf am 05.05.2015 in Zusammenarbeit mit Kommunen und den Krankenhäusern weiter beraten.

 

„Der bisherige Plan, die Notfallversorgung in den Kommunen zurückzufahren, war ein Fehler und ist landesweit auf breiten Widerstand gestoßen. Überregionale Aufmerksamkeit hat dabei insbesondere der Protest in der Kupferstadt erzeugt und somit hat die Stolberger Bürgerschaft einen hohen Anteil am Erhalt der Notfallpraxen.“, erklärt Bürgermeister Dr. Grüttemeier. „Wir haben jetzt die Möglichkeit gemeinsam mit den Ärzten und den Krankenhäusern ein nachhaltiges Konzept für die Gewährleistung einer flächendeckenden Notfallversorgung zu erarbeiten.“

 

Bürgermeister Dr. Grüttemeier wird an den Gesprächen in der Landeshauptstadt am 05.05.2015 persönlich teilnehmen und für die Interessen Stolbergs eintreten.

 

„Meine Ziele sind der dauerhafte Erhalt und der weitere Ausbau der medizinischen Angebote in der Kupferstadt und wir verfügen hierfür in Stolberg über optimale Voraussetzungen.“, erklärt Grüttemeier abschließend und verweist unter anderem auf das Bethlehem Krankenhaus. „Im Bereich der Kindermedizin beispielsweise verfügt unser Krankenhaus überregional über einen hervorragenden Ruf und die Verwaltung arbeitet mit der Geschäftsführung vertrauensvoll und zielorientiert zusammen. Nicht zuletzt die geleistete Unterstützung beim Einsatz für die Notfallpraxis zeigt, dass wir hier in Stolberg alle gemeinsam an einem Strang ziehen.“

Do

09

Apr

2015

Netto in Gressenich muss erreichbar werden

Die CDU Stolberg beantragt eine Bushaltestelle in der Nähe des künftigen Netto-Marktes in Gressenich einzurichten.

Die CDU-Vertreter Marc Delzepich, Axel Wirtz und Adolf Konrads haben einen Antrag auf den Weg gebracht mit dem Ziel, dass ASEAG/AVV künftig eine Bushaltestelle in der Nähe des künftigen Netto-Marktes in Gressenich einrichten. Die ersten Signale des AVV sind bereits positiv. Man prüft dort bereits Fördermöglichkeiten durch den Nahverkehr Rheinland. „Wir haben die Kontaktaufnahme mit der ASEAG durch die Verwaltung offiziell beantragt“, erklärt Marc Delzepich das Vorgehen der Politiker. „Nun liegt es an Hauptausschuss und Rat, die Verwaltung mit der Gesprächsaufnahme zu beauftragen und den Netto-Markt in Gressenich für alle erreichbar werden zu lassen.“

Der Netto-Markt soll die Versorgung insbesondere der Orte Gressenich, Schevenhütte und Werth sicherstellen, nachdem mit der Schließung des vorherigen REWE-Marktes zurzeit die Nahversorgung völlig verwaist ist.

Die vorgesehene Ansiedlung liegt am Rande der Ortslage und die relativ nahe gelegenen ehemaligen Haltepunkte in der oberen Römerstraße werden nicht mehr genutzt. So werden insbesondere ältere Mitbürger auf eine Fahrgelegenheit, sprich auf den ÖPNV, angewiesen sein.

„Die CDU-Fraktion unterstützt jede Bemühung die Nahversorgung der Menschen in unserer Stadt weiter zu sichern“, betont der Partei- und Fraktionsvorsitzende Jochen Emonds und sichert die Unterstützung der CDU-Fraktion bei den Bemühungen vor Ort zu.

Do

02

Apr

2015

Palliativmedizin gibt es nicht zum Nulltarif

Wahre Worte wurden gesprochen, möglicherweise große und auf jeden Fall nachdenkliche: Das Forum der CDU Städteregion Aachen und der Senioren-Union im Stolberger Ökumenischen Gemeindezentrum an der Franken­talstraße zum Thema „Sterbebegleitung und Sterbehilfe“ bot den Zuhörern den Reiz politischen Denkens in aller Öffentlichkeit.

Podiumsteilnehmer beim Stolberger CDU-Forum: Vorsitzender des Marburger Bundes Rudolf Henke MdB (l.), Jurist Helmut Brandt MdB (m.) und Theologe Prof. Dr. Ulrich Lüke (r.).
Podiumsteilnehmer beim Stolberger CDU-Forum: Vorsitzender des Marburger Bundes Rudolf Henke MdB (l.), Jurist Helmut Brandt MdB (m.) und Theologe Prof. Dr. Ulrich Lüke (r.).

Auf dem Podium hatten sich eine Reihe hochkarätiger Fachleute zusammengefunden: Neben dem Alsdorfer Bundestagsabgeordneten Helmut Brandt, der die juristischen Gesichtspunkte erläuterte, nahmen der Arzt und Parlamentskollege Dr. Rudolf Henke sowie der in Kornelimünster lebende Theologe Professor Dr. Ulrich Lüke auf der Bühne des Saales Platz. Eingeleitet wurde das von rund 60 Interessenten, darunter viele in der Union verwurzelte Menschen, vom Vorsitzenden des CDU-Stadtverbandes, Jochen Emonds.

Konsequenzen vor Augen führen

Dass es bei dieser Veranstaltung in erster Linie um ethische Fragestellungen gehen sollte, ließ neben Emonds auch Helmut Brandt anklingen. Gesetzgebern, wie auch er selbst einer ist, schrieb er im Hinblick auf ihre Entscheidungen ins Stammbuch: „Man schaue auf das Ende!“, will sagen: auf die Konsequenzen aus den Beschlüssen. Um was es dabei konkret gehen könnte – davon vermittelte Theologe Lüke eine Anschauung. Ausdrücklich warnte der Hochschullehrer und Priester vor gewerblichen so genannten Sterbehilfe-Vereinen wie der „Dignitas“ des Schweizers Ludwig Amadeus Minelli. Dem gehe es nicht nur um Ideale: „Natürlich wird verdient dabei.“ Hinsichtlich der Ethik bei der Begleitung von Menschen in der letzten Lebensphase formulierte Lüke mit Blick auf die Debatten über „aktive Sterbehilfe“ eine Leitfrage: „Was wollen wir denn durchgehen lassen?“ Ausdrücklich warnte der Gast zudem vor einem Dammbruch, der geschehe, „wenn freiwillige Euthanasie zur Wohltat stilisiert wird“.

Ganz entschieden machte sich der Professor die Prinzipien der Hospizbewegung, deren Vertreter Todkranken mit einem breit gefächerten Angebot aus Schmerztherapie und mitmenschlicher Unterstützung zur Seite stehen, zu eigen: „Palliativmedizin kostet – und ist vielleicht das, was der Mensch am Ende braucht.“ Vieles sei heute möglich, ergänzte Lüke, und führte zum Beleg ein Zitat des Bonner Lehrstuhl-Inhabers für Palliativmedizin, Professor Lukas Radbruch, an: „Wir können 99 Prozent und mehr aller Patienten heute schmerzfrei stellen.“ Lükes Folgerung: „Wo die Palliativmedizin gelingt, geht der Wunsch nach aktiver Sterbehilfe zurück.“

Dr. Rudolf Henke, Arzt und Parlamentarier aus Aachen-Burtscheid, machte sich zum engagierten Fürsprecher der Spezialisierten Palliativmedizinischen Versorgung (SPV). Dabei arbeiten Teams aus Ärzten, Pflegekräften und anderen Spezialisten zusammen und betreuen die Patienten in deren häuslicher Umgebung. Dieses Netz der Hilfe gelte es dichter zu weben: „Die erste Sorge muss sein, weiße Flecken zu beheben.“

Überdies gelte es, dem Tod einen Platz im öffentlichen Bewusstsein zurückzugeben, zu wissen, „dass wir durch nichts so sehr verbunden sind als durch das Bewusstsein, dass wir Sterbliche sind“.

Diskussion

Ein durchaus anregendes Meinungsklima ergab sich in der an- und abschließenden Diskussion. Dabei beantwortete Rudolf Henke pointiert die Frage nach seiner Sicht des Soll- und Ist-Zustandes in der Versorgung: „Ich möchte, dass auch auf einer chirurgischen Station die Gesichtspunkte der Palliativmedizin gelten.“ Ein weiterer Zuhörer brachte schlicht und eindrucksvoll seine Sicht der Sterbehilfe-Debatte zur Sprache: „Die Lizenz zum Töten kann ich keinem Menschen zusprechen.“

Di

31

Mär

2015

Stolberger Samstagsmarkt öffnet ab dem 04.04.2015 wieder auf dem Kaiserplatz

Ab dem 04.04.2015 eröffnet auf dem Stolberger Kaiserplatz nach mehreren Jahren wieder jeden Samstag ein Wochenmarkt. Zum Startwochenende bieten neun Aussteller den Besuchern pünktlich zu Ostern ein breites Spektrum unterschiedlicher Produkte.

„Ein Wochenmarkt an zentraler Stelle gehört für mich zu einer gesunden Innenstadt dazu.“, erklärt Bürgermeister Dr. Grüttemeier. „Dass wir mit unserer Initiative, den Samstagsmarkt wieder auf den Kaiserplatz zu verlegen, auf eine so starke Resonanz von Seiten der Verkäufer und Marktbeschicker gestoßen sind, ist ein deutliches Zeichen für den Standort Stolberg und freut mich außerordentlich. Nun bleibt nur zu hoffen, dass auch das Wetter mitspielt und Stolberg einen erfolgreichen Start für den neuen Markt an alter Stelle erlaubt.“

 

Die Verwaltung hat selbstverständlich darauf geachtet, dass der Markt nicht mit den anstehenden Baumaßnahmen im Rahmen der Umgestaltung des Kaiserplatzes kollidieren wird. Die Stände werden vor dem Alten und vor dem Neuen Rathaus platziert, sodass sie nicht weichen müssen, wenn Ende diesen Jahres mit der umfassenden Sanierung der Stolberger Innenstadt begonnen wird.

 

„Ich bin zuversichtlich, dass sich der Samstagsmarkt auf dem Kaiserplatz etabliert und von den Bürgerinnen und Bürgern gut angenommen wird.“, so Bürgermeister Dr. Grüttemeier abschließend. „Die Kupferstadt ist für Marktbeschicker ohne Frage ein interessanter Standort und die Verwaltung wird weiter für Stolberg werben. Sollte auch der Besucherzuspruch stimmen, so werden wir sicherlich noch viele weitere Verkäufer für unseren Markt gewinnen können.“

Di

31

Mär

2015

Ehemalige Kartonagenfabrik "Hoyer": Aus dem Ärgernis wird eine Wohnanlage

Insgesamt 30 Einheiten und fünf Häuser entstehen auf dem alten „Hoyer“-Gelände. Architektur der Fabrik bleibt erhalten.

Seit bereits 14 Jahren ist das Gelände und die zusehends verfallende ehemalige Kartonagenfabrik „Hoyer“ ein großes Ärgernis für die Münsterbuscher. Unmittelbar gegenüber der Kirche ist das Grundstück verwildert und teilweise zu einer illegalen Müllhalde verkommen. Die Ruine auf dem „Schandfleck“ des Stadtteils stellt zudem eine Gefahrenstelle dar, da marode Gebäude- und Dachteile herabstürzen können. Doch bald ist das Ärgernis Geschichte, und dabei gibt es für Münsterbusch gleich mehrere gute Nachrichten. Gelände und Gebäude sind jetzt im Besitz der Eheleute Vera und Kurt Pidun sowie der „PH-Hausbau GmbH“ aus Herzogenrath.

Baubeginn im Herbst geplant

Und die neuen Besitzer werden in das Areal investieren. „Wir wollen mit den baulichen Maßnahmen noch in diesem Jahr beginnen und visieren den Herbst an“, sagt Architekt Kurt Pidun und benennt das Investitionsvolumen auf rund fünf Millionen Euro. Entstehen soll eine moderne und altersgerechte Wohnanlage, und eine weitere gute Nachricht ist: „Die äußere Optik des architektonisch sehr reizvollen Gebäudes wird erhalten bleiben.“ Das Hauptgebäude der alten Kartonagenfabrik, die im Jahr 1912 von dem „Allgemeinen Konsumverein“ als Bäckerei erbaut wurde, soll mit 14 Wohnungen mit zwei bis vier Zimmern bestückt werden. „Es wird einen Fahrstuhl geben, und die Wohnungen, die teilweise auch als Lofts mit Loggien beziehungsweise Dachterrassen geplant sind, werden barrierefrei sein“, erläutert Kurt Pidun.

Die eingeschossigen Anbauten sollen um ein Stockwerk erweitert werden. „So können wir fünf kleinere Häuser mit 80 bis 90 Quadratmeter Wohnfläche und separaten Eingängen daraus machen. Aus den Parkplätzen in diesem Bereich werden Vorgärten für die Häuser“, beschreibt der Architekt. Für Ersatz sollen einerseits auf dem brachliegenden Grünstreifen in der Sackgasse gegenüber der Fabrik neue Parkflächen entstehen.

„Zudem werden wir Parkraum in einer Tiefgarage schaffen“, sagt Kurt Pidun, so dass für alle Wohnungen ausreichend Parkplätze in Form von Außengaragen, Stellplätzen oder in besagter Tiefgarage zur Verfügung stehen werden. Das gelte auch für den geplanten Neubau, der an der Nordseite quasi parallel zum benachbarten Einkaufszentrum errichtet werde.

Dort sollen weitere 16 Einheiten mit altersgerechten Eigentumswohnungen entstehen. „Die Gesamtwohnanlage ist so geplant, dass sie sich harmonisch in die nähere Umgebung einfügen wird“, sagt Kurt Pidun.

Von Bäumen umsäumt

Dementsprechend werde sowohl die Altsubstanz des Fabrikgebäudes erhalten bleiben, als auch weitgehend der Baumbestand: „Unser Ziel ist es, dass die neue Wohnanlage durchgängig von Bäumen umsäumt ist.“ Das Engagement und die konkreten Pläne der Investoren werde nicht nur von der Stadtverwaltung sehr begrüßt, sondern finde bestimmt auch das Wohlgefallen der Münsterbuscher, ist sich Bürgermeister Tim Grüttemeier sicher: „Der Stadtteil ist das Sorgenkind los und wird durch die neue Wohnanlage aufgewertet. Das Projekt ist ein großer Gewinn für ganz Stolberg.“

Trotz ambitionierter Projekte Leerstand und Brache seit 14 Jahren

Seit im Februar 2001 das letzte Kapitel in der Geschichte der Kartonagenfabrik „Hoyer“ abgeschlossen wurde, steht die alte Fabrik an der Münsterbuscher Prämienstraße leer. Ein Eschweiler Investor wollte zwar das Projekt „Wohnen und Arbeiten“ auf dem Areal umsetzen, aber lediglich der Bau einiger Eigenheime auf dem Freigelände konnte realisiert werden. War auch in 2002 ein Dienstleistungszentrum mit Ateliers und Praxen angedacht, zog tatsächlich kein neues Gewerbe mehr in das Gebäude ein. Zwei Jahre später sah der damalige Investor kein Vermarktungspotenzial mehr für das Fabrikgebäude.

2007 übernahm die Bankaktiengesellschaft BAG die Immobilie inklusive Grundstück aus einer Zwangsversteigerung. Neue Hoffnung für das brachliegende Areal schien es im Frühjahr 2009 zu geben, als die Projektgesellschaft Bender und pro Haus in ein neues Projekt investieren wollte. Der Plan sah allerdings nicht den Erhalt der architektonisch wertvollen Substanz vor. Stattdessen sollte die Fabrik abgerissen werden und auf dem Gelände zwei viergeschossige Neubauten mit 34 barrierefreien Wohneinheiten entstehen. Ankermieter wurden jedoch keine gefunden, und die Investitionskosten stiegen in die Höhe, so dass auch dieses Projekt 2010 zu den Akten gelegt werden musste.

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Sa

28

Mär

2015

Itertalklinik baut in Breinig

Neues Tagespflegehaus und 33 barrierefreie Wohnungen entstehen

Mit dem ersten Spatenstich wurde die zwölf- bis 14-monatige Bauphase des neuen Betreuten Wohnens der Itertalklinik in Stolberg eingeläutet. Fotos: Markus Bienwald
Mit dem ersten Spatenstich wurde die zwölf- bis 14-monatige Bauphase des neuen Betreuten Wohnens der Itertalklinik in Stolberg eingeläutet. Fotos: Markus Bienwald

Über den zahlreichen Besuch freuten sich nicht nur die Investoren, auch die künftigen Eigentümer, die beim ersten Spatenstich zum Betreuten Wohnen der Itertalklinik in Stolberg anwesend waren, staunten nicht schlecht über das große Interesse. Wahrscheinlich lag es auch daran, dass die Itertalklinik in der sehr beliebten Wohngegend Breinig ein ganz besonderes Neubauvorhaben startete. So wird das in idyllischer Lage am Rande des historischen Straßenzuges „Alt Breinig“ gelegene Terrain so aufgeteilt, dass ein Pflegeheim sowie das Betreute Wohnen mit einer Tagespflegeeinrichtung im Erdgeschoss entstehen. „Damit findet eine lange Planungsphase ihr Ende“, freute sich der geschäftsführende Gesellschafter der Aachener Itertalklinik Seniorenzentrum GmbH, Dr. Christoph Kösters, ehe er gemeinsam mit den weiteren Offiziellen den nagelneuen Spaten in den weichen Grund stach.

Der Neubau ist ein in mehrfacher Hinsicht bedeutendes Projekt, denn es verbindet nicht nur ein ortsnahes Angebot im demographischen Wandel, sondern ist auch ein künftiger Wirtschaftsfaktor. So werden rund zehn Millionen Euro investiert und etwa 100 neue Arbeitsplätze geschaffen. In zwölf bis 14 Monaten Bauzeit werden bis zur voraussichtlichen Einweihung im Mai oder Juni 2016 neben 15 Tages- auch 73 Pflegeplätze in Einzelzimmern und 33 barrierefreie Wohnungen und die integrierte Tagespflegeeinrichtung entstehen. Die Vermarktung übernimmt Rössler Immobilien und die Tagespflege wird vom Pflegedienst Visitatis betrieben. Investor Heinrich Sangerhausen hat mit Dr. Kösters schon bei anderen Projekten zusammengearbeitet und freut sich auf den Neubau, der mit Pelletheizung, Solaranlage und Blockkraftwerk den aktuellsten Umwelttechniken entsprechen wird.

„Die Breiniger Einrichtung wird unser Angebot wunderbar ergänzen“, ist Dr. Köster schon jetzt sicher. 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Sa

28

Mär

2015

Die Stolberger haben diesmal das letzte Wort

Neuer Modus: Erstmals werden die Sportler des Jahres in einer öffentlichen Wahl bestimmt. Ehrung findet am 8. Mai im Rittersaal der Burg statt.

Setzen auf eine zahlreiche Beteiligung der Bürger: Tim Grüttemeier (v.l.), Gerd Schnitzler, Klaus Wohnaut, Robert Voigtsberger und Karolina Bednarova. Foto: M. Grobusch
Setzen auf eine zahlreiche Beteiligung der Bürger: Tim Grüttemeier (v.l.), Gerd Schnitzler, Klaus Wohnaut, Robert Voigtsberger und Karolina Bednarova. Foto: M. Grobusch

Die Sportlerehrung in Stolberg hat eine wechselhafte Geschichte hinter sich. Mal wurden in rauen Mengen Pokale an mehr oder weniger erfolgreiche Athleten verteilt, mal drohte die Veranstaltung gänzlich gestrichen zu werden, weil der von der Pleite bedrohten Stadt das nötige Kleingeld fehlte. Seit zwei Jahren ist wieder ein deutlicher Aufwärtstrend festzustellen. Mit sehr gelungenen Veranstaltungen in den Räumen der Sparkasse Aachen wurde endlich wieder ein Rahmen geschaffen, in dem die erbrachten Leistungen der besten Sportler der Kupferstadt angemessen gewürdigt werden konnten.

Nun wollen die Stadt Stolberg und der Stadtsportverband gemeinsam mit dem Hauptsponsor den nächsten Schritt machen: Erstmals können die Stolberger selbst entscheiden, wer 2014 der Sportler und die Sportlerin des Jahres waren. Mit dem heutigen Tag wird das „Voting“ eröffnet, an dem man sich per Mail oder auch telefonisch beteiligen kann (siehe Box). Während der Mannschaftswettbewerb diesmal noch außen vor bleibt, weil mit der ersten Damen-Volleyballmannschaft der Stolberger TG lediglich ein Team vorgeschlagen wurde, darf man sich bei den männlichen und weiblichen Einzelsportlern auf ein spannendes Rennen freuen. Insgesamt bewerben sich vier Sportlerinnen und 13 Sportler um den Titel. Wer am Ende die Nase vorn haben wird, bleibt bis zuletzt ein Geheimnis. Dieses soll erst bei der Sportlerehrung am Freitag, 8. Mai, ab 18 Uhr im Rittersaal der Burg gelüftet werden.

„An diesem Abend werden zwar alle nominierten Athleten geehrt. Aber für die Wahl der Bürger wird es eine besondere Auszeichnung geben“, kündigt Bürgermeister Tim Grüttemeier an. Und Sportdezernent Robert Voigtsberger betont: „Im Rittersaal wird es nicht nur die Ehrung für die 2014 erbrachten Leistungen geben, sondern der ganzen Arbeit, die für die Sportler damit verbunden war.“

Dass Auszeichnungen und Ehrungen bei Athleten durchaus einen hohen Stellenwert haben, kann Karolina Bednarova aus eigener Erfahrung bestätigen. Die Kapitänin der „Ladies in Black“, die am 8. Mai der Stargast in Stolberg sein wird, wurde erst vor Kurzem in Aachen mit ihrem Team für die Erfolge in der Volleyball-Bundesliga und im Pokal geehrt. „Das bedeutet mir sehr viel. Denn es gibt nichts Schöneres für einen Sportler als die Würdigung der eigenen Leistungen durch seine Mitmenschen.“

In diesem Sinne setzt Gerd Schnitzler, Vorsitzender des Stadtsportverbandes, auf eine rege Beteiligung an der Wahl und auf zahlreichen Besuch bei der Sportlerehrung. „Ich hoffe, dass diese neue Form der Beteiligung angenommen wird.“ Und mit Blick auf das nächste Jahr stellt Klaus Woh-naut schon fest: „Die Bürger können dann nicht nur bei der Wahl mitmachen, sondern auch selber Kandidaten vorschlagen.“ Denn das gemeinsame Ziel haben die Initiatoren klar vor Augen, so der Sparkassen-Gebietsleiter: „Die Sportlerehrung soll zu einem gesellschaftlichen Ereignis in Stolberg werden.“

Vorstellung im Netz und i n unserer Zeitung

Die Stolberger haben ab dem heutigen Samstag und bis einschließlich 7. Mai die Möglichkeit, ihre Stimme für den Sportler und die Sportlerin des Jahres abzugeben.

Möglich ist dies per Mail an die Adresse sportlerehrung@stolberg.de. Oder telefonisch unter ☏ 7668318, ☏ 7338322 und ☏ 7668315.

Zur Wahl stehen: Pia Emonts, Pia Blaeser, Stephanie Manfrahs und Kim Bremen bei den Sportlerinnen sowie Jonas Pütz, Philipp Emonts, Martin Ebner, Johannes Tae-Su Schweiker, Manfred Müllejans, Christian und Johannes Schmitz, Marco und Fabio Leimbach, David Wolter, Luca Lück und David Bar- tusel sowie Marcel Meisen.

Die Sportler werden auf der städtischen Internetseite präsentiert (www.stolberg.de) und von unserer Zeitung in loser Folge vorgestellt.

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Sa

28

Mär

2015

Neue Vermarktungsoffensive für das Camp Astrid

Eine überarbeitete Internetpräsenz und eine bessere Beschilderung sollen bei der Suche nach weiteren Interessenten helfen

Im Camp Astrid haben sich nicht nur Unternehmen niedergelassen. Auch ein Solarpark wurde gebaut. Die Stadt sucht jetzt verstärkt nach weiteren Interessenten. Foto: D. Müller
Im Camp Astrid haben sich nicht nur Unternehmen niedergelassen. Auch ein Solarpark wurde gebaut. Die Stadt sucht jetzt verstärkt nach weiteren Interessenten. Foto: D. Müller

Für das Gewerbegebiet Camp Astrid gibt es ein neues Vermarktungskonzept. „Dabei geht es um mehr als nur um eine neue Internetpräsenz“, betont Bürgermeister Tim Grüttemeier. Diese spiele zwar eine zentrale Rolle, aber weitere Maßnahmen sollen die Vermarktung der noch freien 13 Hektar an Gewerbeflächen voranbringen, beschreibt Michael Eßers, neuer Prokurist der Camp Astrid GmbH und Co. KG: „Einerseits wollen wir die positiven Standortfaktoren hervorheben und andererseits Infrastruktur und Außenwahrnehmung des Gewerbegebiets verbessern.“

Wichtig dabei sei die Breitbandanbindung. „Die Telekom will bis zum Ende dieses Jahres Breitbandtechnik am Eingang des Camps zur Verfügung stellen. Da dort viele Leerrohre liegen, können die Unternehmen und Interessenten relativ früh im Jahr 2016 mit schnellem Internet rechnen“, erklärt Detlef Werry, Leiter des Amts für Wirtschaftsförderung und Geschäftsführer der Camp Astrid GmbH und Co. KG. Ebenfalls angegangen werde eine bessere Beschilderung, sagt Eßers. „Das Gewerbegebiet muss zunächst besser gefunden werden können, was wir durch Hinweisschilder erreichen. Am Eingang des Camps soll zudem eine große Tafel auf den Gewerbepark und die bereits ansässigen Unternehmen aufmerksam machen.“

Unter dem Motto „Wir sind schon da“ ist den angesiedelten Unternehmen noch eine andere Rolle zugedacht: Als Standortbotschafter könnten sie für das Camp Astrid werben, beziehungsweise diesem helfen, das Image zu verbessern. „Die exzellente Anbindung an die Schiene, der günstige Quadratmeterpreis von 35 Euro und auch die Lage im Grünen sind klare Standortvorteile, die wir besser herausstellen wollen“, meint Eßers. Eine gute überregionale Vernetzung werde zudem die Vermarktung fördern.

Mit der neuen Homepage ist eine Seite gelungen, die übersichtlich und praktisch ist und ein zeitgemäßes Design bietet. „Die alte Internetseite war zehn Jahre alt, Programme zur Pflege gab es nicht mehr. Der neue Online-Auftritt ist nicht nur ansprechend, sondern auch flexibel. Andere und neue Inhalte lassen sich kurzfristig einpflegen, und die Seite kann auch zu einem Gewerbestandortportal für ganz Stolberg ausgebaut werden“, führt Detlef Werry aus.

Und Tim Grüttemeier betont: „Wir wollen nicht mehr in die Situation kommen, wie wir sie vor der Existenz von Camp Astrid hatten, nämlich dass Stolberg keine freien Gewerbeflächen hat und Unternehmen abweisen muss“. Er sei zuversichtlich, dass das neue Vermarktungskonzept Früchte tragen werde. „Wir befinden uns jetzt bereits in konkreten Gesprächen mit sieben bis acht ernsthaften Interessenten für Gewerbeflächen im Camp Astrid“, sagt der Bürgermeister. (dim)

Der neue Internetauftritt:

www.campastrid.de

Photon Power AG verkauft Teile ihres Solarparks

Aufgrund der finanziellen Schwierigkeiten der Muttergesellschaft, der insolventen Photon AG, hat sich auch bei der Photon Power AG Handlungsbedarf ergeben.

Das Unternehmen möchte einen Teil seines Solarparks im Camp Astrid an die Colexon Energie AG verkaufen. Dabei handelt es sich mit „Camp Astrid 2“ um die kleinste der drei Anlagen mit einer Leistung von 650 Kilowatt. Die Gesamtleistung beträgt 4,2 Megawatt.

Weil der Vertrag mit der Camp Astrid GmbH ein Veräußerungsverbot enthält, musste der Stadtrat dieses per Beschluss aufheben. Das hat er in nicht öffentlicher Sitzung getan.

Ursprünglich hatte die Photon Power AG auch mit der Stolberger Green GmbH über einen Verkauf verhandelt. Diese hatte aber letztlich „aufgrund des insolvenznahen Umfeldes der Photon-Muttergesellschaft“, so die Stadt, von dem Vorhaben Abstand genommen.

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Do

26

Mär

2015

Kupferstadt will "europaaktiv" werden

Positive Impulse von NRW-Auszeichnung erhofft

Unter anderem als Gründungsmitglied des „Rings der europäischen Schmiedestädte“ stehen die Chancen für Stolberg nicht schlecht, als „Europaaktive Kommune in NRW“ ausgezeichnet zu werden. Foto: D. Müller
Unter anderem als Gründungsmitglied des „Rings der europäischen Schmiedestädte“ stehen die Chancen für Stolberg nicht schlecht, als „Europaaktive Kommune in NRW“ ausgezeichnet zu werden. Foto: D. Müller

Die Kupferstadt will eine „Europaaktive Kommune in NRW“ werden. Einstimmig hat der Stadtrat beschlossen, an dem gleichnamigen Landeswettbewerb teilzunehmen.

Als Industriestadt in Grenznähe empfehle sich die Bewerbung um die Auszeichnung „Europaaktive Kommune“, Stolberg könne so bereits geleistete Aktivitäten bündeln und zusammenführen und im Falle einer erfolgreichen Bewerbung von einem starken Netzwerk profitieren. In dem Wettbewerb, der 2015 in die dritte Runde geht, wurden von der Landesregierung bisher 32 Kreise, Städte und Gemeinden für ihren Einsatz prämiert, die seitdem einen regen Erfahrungsaustausch über kommunale Europaaktivitäten praktizieren.

Netzwerk-Tagungen

In regelmäßig stattfindenden Netz­werk-Tagungen in der Landesfortbildungsakademie haben die ausgezeichneten Kommunen Gelegenheit, sich einen Überblick über aktuelle kommunalrelevante EU-Themen und Förderprogram­me zu verschaffen. Einhellig befand der Stadtrat, dass die Auszeichnung für Stolberg ein weiterer wichtiger Schritt sei, um das Image der Kupferstadt als weltoffene, tolerante und proeuropäische Kommune zu festigen. Davon, als „Europaaktive Kommune“ ausgewiesen zu sein, erhofft der Rat zudem positive Impulse für den Tourismus und auch für andere Wirtschaftsbereiche.

Schon heute profitiere die lokale Industrie stark von der Grenzlage Stolbergs „im Herzen Europas“ und arbeite intensiv mit Kunden und Partnern in den Niederlanden und Belgien zusammen. Auch für die Bürger sei der Austausch mit den europäischen Nachbarn seit jeher gelebte Normalität.

Untrennbar verwoben

Die Stolberger Politiker schlossen sich der Auffassung an, dass nachhaltiges europapolitisches Engagement für deutsche Kommunen unerlässlich sei, da europäische Institutionen große Bedeutung hinsichtlich der täglichen Verwaltungsarbeit hätten. Kommunalpolitik und Europapolitik seien mittlerweile untrennbar miteinander verwoben, mehr als 60 Prozent aller kommunalrelevanten Gesetze und Verordnungen würden heute auf europäische Beschlüsse zurückgehen.

In der Städteregion hat sich Herzogenrath als „Europaaktive Kommune“ erwiesen, indem die Stadt mit Kerkrade zum Beispiel Projekte wie den „Eurode-Rollstuhlwandertag“ oder den „Eurode-Cup – Fußball als Mittel zur Völkerverständigung“ ins Leben gerufen hat. Stolbergs Chancen, bald die Auszeichnung „Europaaktive Kommune“ tragen zu können, sollten indes auch nicht schlecht stehen.

Punkten kann die Kupferstadt etwa mit den Europaschulen Goethe-Gymnasium und Berufskolleg Stolberg/Simmerath. Das Kulturfestival „Stolberg goes...“ stand im vergangenen Jahr unter dem Motto Euregio Maas-Rhein, zuvor standen mit Italien, Frankreich und Spanien europäische Länder im Mittelpunkt, in diesem Jahr wird es Irland sein.

Große Hoffnungen setzt der Stadtrat auch auf das Kupferstädter Engagement in puncto Hammer und Amboss: Stolberg ist Gründungsmitglied des „Rings der europäischen Schmiedestädte“ und könne daher seinerseits eine andere Perspektive und neue Erfahrungen aus dem Bereich interkommunaler europapolitischer Zusammenarbeit in das Netzwerk der „Europaaktiven Kommunen“ einbringen.

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Mo

23

Mär

2015

Schließung der Stolberger Notfallpraxis vorerst gestoppt

Die Kassenärztliche Vereinigung will 20 von 61 Praxen schließen. Die Ärztekammer Nordrhein macht diesen Plänen einen Strich durch die Rechnung. Bewährte Strukturen müssten erhalten bleiben.

Dem Vorschlag der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Nordrhein zur Schließung mehrerer Notfallpraxen im Gebiet der StädteRegion Aachen hat sich in Stolberg ein breiter bürgerschaftlicher Protest entgegengestellt, der auch in bundesweiten Medien auf Interesse gestoßen ist. Dem Protest der Bürgerinnen und Bürger hat sich nun auch die Ärztekammer Nordrhein angeschlossen und die Reform der Notdienst-Versorgung abgelehnt. Vorerst bleiben damit alle Notfallpraxen im Rheinland geöffnet. Bürgermeister Dr. Grüttemeier wird den weiteren Prozess aktiv mitbegleiten.

 

„Die Entscheidung der Ärztekammer Nordrhein, die Schließung der ambulanten Notfall-Praxen zu stoppen ist richtig.“, erklärt in diesem Zusammenhang Bürgermeister Dr. Grüttemeier, der den Protestzug am 02.03.2015 unterstützt und um Mitwirkung geworben hat. „Gewachsene Strukturen müssen erhalten bleiben und die Bürgerinnen und Bürger müssen sich darauf verlassen können, dass in zumutbarer Entfernung die bewährt hohe Qualität der ärztlichen Versorgung weiter zur Verfügung steht.“

 

Die Kassenärztliche Vereinigung hatte mit ihrem Vorstoß zur Schließung eines Drittels der Notfallpraxen im Rheinland für erhebliche Unruhe gesorgt. Aus Sicht der Ärztekammer jedoch soll sich eine Reform nur auf Regionen beschränken, in denen Patienten heute nicht optimal versorgt werden. Für den Kammerpräsidenten Rudolf Henke geht Sorgfalt vor Schnelligkeit. Beide Verbände wollen nun Anfang Mai gemeinsam mit den Kommunen beraten, wie Notfälle abends, an Wochenenden und Feiertagen künftig versorgt werden können. Auch Bürgermeister Dr. Grüttemeier wird an diesem Termin in Düsseldorf teilnehmen.

 

„Wäre die Reform wie geplant umgesetzt worden, hätte dies die ortsnahe medizinische Versorgung zerschlagen und die Bürgerinnen und Bürger gezwungen, im Notfall die jetzt schon überlasteten Ambulanzen der örtlichen Krankenhäuser aufzusuchen. Es ist gut, dass dies verhindert wurde. Jetzt müssen wir uns alle zusammensetzen und sachlich über die Zukunft der medizinischen Versorgung vor Ort sprechen.“, so Bürgermeister Dr. Grüttemeier abschließend.

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Mo

23

Mär

2015

Das Jugendbus-Angebot wird ausgeweitet 

Das nun blau lackierte Gefährt ist ab sofort an fünf Tagen in der Woche im Stadtgebiet unterwegs. Weitere Neuerungen.

Der Stolberger Jugendbus ist jetzt dunkelblau und wird noch mit Graffiti verziert. An fünf Tagen in der Woche beweist er alte und neue „inneren Werte“. Foto: D. Müller
Der Stolberger Jugendbus ist jetzt dunkelblau und wird noch mit Graffiti verziert. An fünf Tagen in der Woche beweist er alte und neue „inneren Werte“. Foto: D. Müller

Der Jugendbus der mobilen Jugendarbeit der Stadt Stolberg ist wieder auf Tour. Und es hat sich einiges rund um das Gefährt getan. Augenfällig ist zunächst, dass der Jugendbus eine andere Farbe hat und nun in dunklem Blau daherkommt. „Die Jugendlichen werden ihn noch mit Graffiti verzieren, aber schon jetzt sieht er eben nicht mehr wie ein Linienbus aus“, erklärt Jugendarbeiterin Anne Barry. Über die Farbe hätten Stolberger Jugendliche entschieden – bei der demokratischen Abstimmung habe das Dunkelblau knapp die Nase vor Schwarz gehabt.

 

Auch an den Vorarbeiten wie der Entfernung der alten Aufkleber und der Lackierung seien Jugendliche aktiv beteiligt gewesen, betont Hermann Moonen: „Sie sind auch kleinen Roststellen zu Leibe gerückt, um die Optik zu verbessern.“ Der städtische Jugendsozialarbeiter ist nun im Besitz einer frischen Lkw-Fahrerlaubnis. Und damit greift eine weitere Neuerung, denn ab sofort ist der Stolberger Jugendbus dank zweier Fahrer an fünf Tagen in der Woche unterwegs und macht mit geändertem Fahrplan (siehe Infokasten) auch wieder auf dem Schulhof der Propst-Grüber-Schule auf der Liester Halt. „In den Abendstunden wird er von Außen beleuchtet, um auf das Angebot aufmerksam zu machen“, sagt Barry.

 

Und dieses Angebot für alle Jugendlichen ab zwölf Jahren ist groß – und noch besser geworden, verweist Moonen auf die „inneren Werte“ des Jugendbusses: „Viele Neuerungen kommen aus der Wunschbox, in der die Jugendlichen ihre Anregungen deponiert haben. Das ist sehr wichtig, denn es nicht ja nicht der Bus der Stadt, sondern der Bus von den Jugendlichen.“ So findet sich im Innerenjetzt auch eine Gitarre, ein „Longboard“, um sich im Außenbereich körperlich zu betätigen, und neue Musik-CDs, gewünschte Filme sowie neue Spiele für die Game-Konsolen sind an Bord. Eine Standheizung und ein Lamellenvorhang im Eingangsbereich sorgen an kühlen Tagen für Behaglichkeit.

 

„Für den Computer bekommen wir bald noch Wlan. Selbstverständlich bleiben aber bewährte und gerne genutzte Angebote des weiterhin bestehen“, sagt Barry. So könne in dem Bus nach wie vor gekocht und gebacken werden, und der Grill gehöre ebenfalls zur Standardausrüstung. „Natürlich ist es auch möglich, nichts zu machen, sich einfach zu treffen und zu entspannen“, ergänzt Moonen. Dort, wo es keine „stationären“ Jugendtreffs gibt, sei der Jugendbus die „ambulante“ Freizeitalternative für Kids und habe einen hohen pädagogischen Mehrwert. „Der Bus ist immer zur gleichen Zeit am gleichen Ort, und eine weitere Konstante sind die Jugendarbeiter.“

 

Feste Ansprechpartner ständen bereit und könnten ein Vertrauensverhältnis zu den Jugendlichen aufbauen. „Das muss nicht, kann aber gerne sein“, hebt Moonen hervor. „Die Kids können mit ihren Problemen zu uns kommen. Ob Stress in der Schule, Liebeskummer, anstehenden Bewerbungen, Ärger mit Eltern oder Geschwistern, Probleme mit Alkohol oder Drogen – wir sind Ansprechpartner für alle Lebenslagen. Da wir nicht allwissend sind, können wir sicherlich nicht bei allem helfen, wissen aber, wer helfen kann, oder finden es heraus.“


Station macht der Jugendbus jeweils von 16 bis 21 Uhr. In der Atsch (Kirche Sebastianusstraße) ist er jetzt montags anzutreffen, in Münsterbusch (Grundschule Prämienstraße) macht er dienstags Halt und mittwochs dann wieder auf der Liester (Propst-Grüber-Schule). Donnerstags ist der Jugendbus in Mausbach (Realschule Im Hahn) und freitags in Breinig (Sporthalle Stefanstraße).

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Mo

23

Mär

2015

Unser Kompetenzteam hat sich wacker geschlagen

Die Stadtaufgabe mit Bravour gelöst. Dennoch unterliegt Stolberg knapp in dem WDR 2 Wettbewerb „Für eine Stadt“. Viel Engagement und gute Vernetzung bewiesen.

Hier wurde einfach alles gekupfert! Foto: Dirk Müller
Hier wurde einfach alles gekupfert! Foto: Dirk Müller

Es ist spannend und knapp gewesen, aber am Ende fehlten Stolberg zwei Punkte, um mit Kleve gleichzuziehen und ein Stechen bei der WDR 2 Aktion „Für eine Stadt“ zu erreichen. Neun Quizfragen hätte das Kompetenz-Team aus Bürgermeister Tim Grüttemeier, Touristik-Chefin Barbara Breuer und Jürgen Lange, dem Leiter der Stolberger Lokalredaktion unserer Zeitung in 90 Sekunden richtig beantworten müssen, um im Wettbewerb zu bleiben. Grüttemeier schlug sich als Sprecher des Teams zwar wacker und beantwortete die Fragen schnell und im Alleingang, doch sieben korrekte Antworten genügten nicht. Das Finale von „WDR 2 – Für eine Stadt“ nicht gewonnen zu haben, kann allerdings für die Stolberger kein Grund zum Trauern sein, denn wie die Stadtaufgabe zuvor mit – vollkommen zurecht – voller Punktzahl gelöst wurde, war sehr beeindruckend.

Moderator Uwe Schulz verkündete um 10 Uhr morgens, dass die Bewohner der Kupferstadt so richtig „abkupfern“ sollen. Zu den Plagiaten sollten auch zehn „Kopien“ des Moderators selbst zählen. Das ließen sich die Stolberger nicht zweimal sagen, sondern legten tüchtig los, demonstrierten starke Vernetzung, viel Engagement und große Identifikation mit der Stadt.

Während sich die Aktiven verstreuten, um „Abgekupfertes“ auf den Kaiserplatz zu holen, wurde zunächst das Technische Betriebsamt tätig. Kurzerhand tauschten die Arbeiter Tische und Bänke zwischen Bühne, Imbiss und Getränkewagen gegen Bühnenelemente aus, auf denen Modelle, Kopien und Plagiate drapiert werden konnten. Kaum geschehen, ging es quasi Schlag auf Schlag. Der Donnerberger Sender, den Karnevalsfreunde vom Wagen der Hubääte kennen, zierte den Kaiserplatz und zahlreiche Modelle von Burg, Kupferhöfen und dem Industriemuseum Zinkhütter Hof erreichten im Minutentakt den Ort des Geschehens.

Innerhalb von gut zwei Stunden hatten Kinder aus Stolberger Kitas und Schulen mehr als 200 Bilder mit Kupferstädter Motiven angefertigt. Aus einem betagten Kleinwagen wurde ein Ferrari, große Prym-Druckknöpfe aus Marzipan wurden gebracht, der Bürgermeister stellte seine Doktorarbeit als vervielfältigte Plagiate zur Verfügung. Filmplakate von bekannten Streifen wie „Schlaflos in Stolberg“ oder „Asterix und Obelix in der Kupferstadt“, bei dem die Protagonisten Ketschenburger Pils in den Händen halten, kamen aus einem Drucker im Rathaus.

Der Heimat- und Geschichtsverein Stolberg baute das dreiteilige Modell der Vicht auf, das schon an den Kupferstädter Weihnachtstagen bewundert werden konnte. Im Rathaus wurde währenddessen gebügelt. Ein geschäftiges Team modifizierte weiße Kittel, versah sie mit dem Logo des Radiosenders, um die Jacke des Moderators nachzuahmen. Schulz-Masken waren bereits fertig, ebenso wie die Mikrofone. Die Präsentation der Stadtaufgabe wurde koordiniert.

Sebastian Wenzler packte derweil auf dem Kaiserplatz einen Clou aus, der die Aufgabe „abzukupfern“ in Vollendung löste. Der Leiter des Museums Zinkhütter Hof brachte einen „abgekupferten Kupfermeister“ mit – ein Gemälde von Isaak Prym, das tatsächlich eine Fälschung aus dem 18. Jahrhundert ist. Das Zusammenwirken von Privatpersonen, Vereinen und Institutionen beeindruckte nicht nur manchen Stolberger, sondern vor allem auch die Jury, und als wie gefordert zehn Uwe-Schulz-Doubles gefolgt von dem Moderator selbst über den „Laufsteg“ gingen, und der gut besuchte Kaiserplatz wie aus einem Mund das Lied „Alles nur geklaut“ sang, war die Stadtaufgabe mit voller Punktzahl und Bravour gelöst.

Quelle: Dirk Müller


Sa

21

Mär

2015

Alter Sportplatz in Breinig: Die Grundstücke sind heiß begehrt

Neues Baugebiet für 55 Häuser wird jetzt erschlossen. Keine bleihaltige Asche.

Wo früher die Kicker des SV Breinig dem runden Leder nachjagten, wird schon bald ein neues Baugebiet entstehen. Auf dem Geländes des alten Sportplatzes an der Schützheide sollen insgesamt 55 Gebäude hochgezogen.

Das 24000 Quadratmeter große Areal ist bereits leergeräumt. Lediglich das alte Vereinsheim des SV steht noch. Es soll aber spätestens in einem halben Jahr abgerissen werden, wenn auf der gegenüber liegenden Straßenseite der neue Sportplatz samt neuem Heim fertiggestellt sein wird.

Für das Baugebiet auf dem alten Vereinsgeländes sind Kosten von insgesamt 7,1 Millionen Euro veranschlagt. Erschließungsträger ist die Stolberger Bauland GmbH, die Vermarktung läuft über die beiden Gesellschafter Stadt Stolberg und Sparkassen Immobilien GmbH. Errichtet werden 55 Gebäude, darunter 37 frei stehende Einfamilienhäuser mit einer Höhe von maximal zwei Geschossen, 14 Doppelhaushälften und vier Mehrfamilienhäuser. Die einzelnen Grundstücke sind zwischen 235 und 1180 Quadratmeter groß. Und nicht ganz billig. Zwischen 220 und 325 Euro kostet der Quadratmeter Baufläche, je nach Lage. „Das Gelände wird trotzdem rasch bebaut sein. Die Grundstücke sind gefragt, es gibt bereits eine Warteliste“, zeigte sich Bürgermeister Tim Grüttemeier zum symbolischen Ersten Spatenstich zuversichtlich.

Schließlich befindet sich das neue Baugebiet in einer ruhigen naturnahen Wohnlage. Trotzdem gibt es in der Nähe Kindergarten, Schule, Ärzte, einen Supermarkt, eine Bäckerei und eine Sparkassenfiliale. Und das Zentrum von Stolberg sowie die Universitätsstadt Aachen sind von Breinig aus rasch zu erreichen.

Franz Jansen, Geschäftsführer der Sparkassen Immobiliengesellschaft, erinnerte daran, dass die ersten Schritte zur Entwicklung des Baugebietes bereits vor sieben Jahren unternommen worden waren. „Dann verschwanden die Pläne zunächst in der Schublade, ehe vor zwei Jahren ein neuer Anlauf genommen wurde.“ Auch Jansen räumte ein, dass die Grundstückpreise vergleichsweise hoch seien. „Aber die Grundstücke sind das Geld wert. Das sehen wohl auch die vielen Interessenten aus Aachen so, die sich bei uns melden.“ Die Erschließung des Geländes soll zwischen März und August erfolgen. Es gibt keine bleihaltige Sportplatzasche auf dem Grundstück. Sie war bereits vor 20 Jahren ausgetauscht und entsorgt worden.

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Di

17

Mär

2015

Büsbach braucht wieder Vorzeigbares

Dann ist eine erneute Teilnahme am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ möglich. Umsetzung der Ortsteilentwicklung steht an.

Stolberg-Büsbach. Die Vertreter der IG Büsbach haben wieder gutes Timing bewiesen. Der mit Bürgermeister Tim Grüttemeier vereinbarte Gesprächstermin zur weiteren Vorgehensweise bei der Umsetzung einer Planung zum Ortsteilentwicklungskonzept passte zeitlich genau zur Verwaltungsvorlage der Planung zur Sanierung der Galmeistraße. Am Donnerstag, 19. März, ist die Thema im Ausschuss für Stadtentwicklung, Verkehr und Umwelt.

Da der Ausbau der Galmeistraße nicht noch einen weiteren Winter geschoben werden kann und finanzielle Mittel für die Ausführungsplanung noch nicht vorhanden sind, wurde in dem gemeinsamen Gespräch mit dem Bürgermeister und dem Technischen Beigeordneten Tobias Röhm sehr schnell klar, dass auf jeden Fall der Ausbau der Galmeistraße zunächst einmal von der Ortsteilentwicklung abgekoppelt werden muss.

Um den zwingend erforderlichen Ausbau der Galmeistraße Ende 2015 beginnen zu können, aber auch die Schnittstelle zur Gestaltung des Ortsteilentwicklungskonzepts zu berücksichtigen, erfolgen der Ausbau der Galmeistraße bis zu einer definierten Ausbaugrenze und die planerische Anbindung des letzten Bereichs an die Konrad-Adenauer-Straße mit der Ausführungsplanung des Gestaltungskonzeptes Ortsmitte. Mit einer Ausführungsplanung werden Materialien, Werkstoffe und Anschlusshöhen an die vorhandenen Straßen und Einmündungen festgelegt und ein gesamteinheitliches Gestaltungskonzept der Ortsmitte Büsbachs möglich.

Für die IG Büsbach kann es aber nur dann zu einer erneuten Teilnahme am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ kommen, wenn auch etwas Neues vorzeigbar ist, und dazu gehört eben eine teilweise Umsetzung der Ortsteilentwicklung.

Bürgermeister Tim Grüttemeier wollte die Büsbacher nicht ohne positive Perspektive nach Hause gehen lassen. Er sagte zu, die Realisierbarkeit einer Anschlussfinanzierung zur Erstellung einer Ausführungsplanung für die Ortsteilentwicklung zu prüfen.

Beim Gespräch sagte der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Siegfried Pietz zu, in seiner Fraktion dafür zu werben, dass noch entsprechende Mittel im kommenden Haushalt bereitgestellt würden. Dabei werde er von seinen Büsbacher Ratskollegen Fritz Thiermann, Michael Thomas und der stellvertretenden Bürgermeisterin Karina Wahlen unterstützt.

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Di

17

Mär

2015

Wenn der erste Ball rollt, sind alle Kosten fürs Kunstgrün beglichen

Axel Wirtz (r., Vorsitzender), Harald Rüttgers (l., 2. Vorsitzender), Franz Leister (Mi., Beisitzer und Betreuer der Baustelle) stehen auf dem schwarzen Platz, der grüne Farbe annehmen soll. Foto: I. Hamadache
Axel Wirtz (r., Vorsitzender), Harald Rüttgers (l., 2. Vorsitzender), Franz Leister (Mi., Beisitzer und Betreuer der Baustelle) stehen auf dem schwarzen Platz, der grüne Farbe annehmen soll. Foto: I. Hamadache


Stolz und voll­er Vorfreude präsentierten die Vorstandsmitglieder des SG Stolberg den fast fertigen Kunstrasenplatz. Vorsitzender Axel Wirtz ist zufrieden mit dem bisherigen Lauf der Dinge: „Es gab kaum witterungsbedingte Verzögerungen. Es hat sich ausgezahlt, dass wir das Projekt im Winter angegriffen haben“.


Nächste Woche wird der Platz mit Sand und Granulat verfüllt und die Grünfläche verlegt. In spätestens 14 Tagen kann er dann für die ersten Spiele freigegeben werden, berichtet der stellvertretende Vorsitzende Harry Rüttgers.


Darüber hinaus fehlten noch einiges an Eigenleistung des Vereins an, wie etwa das Anbringen der Banden und die Aufarbeitung der Nebengebäude, eine Renovierung des Sportheims, der Bau eines neuen Imbiss‘, die Errichtung einer Tribüne und eine Überdachung der Terrasse.


Insgesamt würden sich die Kosten des Projekts demnach am Ende auf etwa eine halbe Millionen Euro belaufen, schätzt Rüttgers. Neben städtischer Unterstützung wurden die Mittel bisher mit Hilfe von Werbepartnern, Spenden und Hypotheken des Vereins aufgebracht. Der Verein sei der Stadt für den reibungslosen Ablauf der finanziellen Unterstützung dankbar, sagen die Vorstandsmitglieder, betonen jedoch auch den gesteigerten Wert der Grundfläche, von dem die Kupferstadt nun profitieren könne. Überdies werde auch die Grundschule einen erheblichen Nutzen aus dem benachbarten Sportplatz ziehen.


12 000 Tonnen Erdreich wurden von der Baustelle abgefahren, 5000 Tonnen neues Material eingesetzt. „Dennoch gab es keine Beschwerden von Bewohnern der Nachbarschaft“, informiert Wirtz. Zur Vorbeugung von Störungen wurde eine zusätzliche Baustraße installiert.


Die Engagierten sind nun heiß darauf, die Sportler endlich auf den Platz zu lassen; lange genug hätten diese den Ausfall des Platzes schon ertragen müssen. Dass sich das Warten gelohnt hat, wird sich dann in zwei Wochen zeigen, wenn der Platz auch direkt bespielt wird.

Dem SG-Vorstand ist es wichtig, erneut zu betonen: Wenn das erste Spiel ausgetragen werde, seien sämtliche Kosten für den Kunstrasen beglichen.


Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Sa

14

Mär

2015

Stolberg verpasst sich nun einen guten Ruf

Wie sieht sich Stolberg, und wie ist die Kupferstadt am besten in ihrer Außendarstellung zu vermarkten? Industrielle Tradition, die erhaltene Altstadt europäischer Dimension und jede Menge Natur sogar mitten in der Innenstadt gehören zur Identität.
Wie sieht sich Stolberg, und wie ist die Kupferstadt am besten in ihrer Außendarstellung zu vermarkten? Industrielle Tradition, die erhaltene Altstadt europäischer Dimension und jede Menge Natur sogar mitten in der Innenstadt gehören zur Identität.





Die „Kupferstadt im Aachener Land“: Ist das überhaupt ein Slogan, der zu Stolberg passt? Kupferstadt, klar. Allemal ist dieser Begriff ein Sinnbild für die Stadt an Vicht- und Münsterbach mit ihrer langen industriellen Historie. Während Kupferstadt für Einheimische ein stolzer Begriff ist, und für Auswärtige eine Marke sein soll, ist der Beiname „im Aachener Land“ mehr als strittig. Das war er bereits vor acht Jahren, als unter der Moderation von Dr. Robert Datzer ein erstes Tourismuskonzept erarbeitet wurde, und auch heute wird diese eher regionale Zuordnung kritisch gesehen. Weil man mit „im Aachener Land“ beim Marketing nun einmal nicht viel Aufmerksamkeit erzielen kann. Und überhaupt, das „Aachener Land“ existiert historisch und geografisch gar nicht; bestenfalls als Name für eine Raststätte an der Autobahn. Nein, mit solchen Phrasen kann man weder die Begeisterung des Stolbergers für seine Heimatstadt steigern, noch das Image der Kupferstadt in der Ferne verbessern. Nun ja, was nicht so gut läuft, ist in Stolberg meistens bekannt. Aber wie soll es gehen, der Kupferstadt ein positives Image zu verpassen? Wie kann man dieser liebenswerten Stadt, die immer wieder mal weniger schöne Schlagzeilen geschrieben hat, zu einem guten Gesamteindruck verhelfen?


Das ist eine Aufgabe für Profis, befand der Bürgermeister und schlug dem Stadtrat einen Ideenwettbewerb zur Verbesserung der städtischen Außendarstellung vor. Innerhalb der Bewerbungsfrist bis Ende Februar „reichten sieben Agenturen der regionalen Kreativwirtschaft ihre Konzepte ein“, berichtet Tim Grüttemeier. Bereits die rege Beteiligung sei ein guter Erfolg für Stolberg, zeuge sie doch vom großen Interesse in der Region an der künftigen Entwicklung der Kupferstadt, wertet der Bürgermeister. Vor einem Gremium aus Vertretern der Fraktionen und der Verwaltungsspitze haben die Agenturen dann jeweils 30 Minuten Zeit gehabt, ihre Konzepte zu präsentieren. „Es waren sehr interessante Vorschläge darunter“, sagt Grüttemeier, ohne Details verraten zu wollen.


Denn in intensiven Beratungen hat sich die Kommission auf drei Konzepte geeinigt, die die Agenturen dem Stadtrat auf seiner Sitzung am 24. März in einer Kurzfassung vorstellen dürfen. Aus dem Trio soll die Politik ein Team auswählen, dessen Rat in die Tat umgesetzt werden soll. Es sind drei Agenturen aus Aachen, die in der engeren Wahl sind: „Giftgrün“, „Oecher-Design Medienagentur“ und die „Werbeagentur Power+Radach“ – in alphabetischer Reihenfolge – haben mit ihren Ideen Verstand und Gemüt der Auswahlkommission am intensivsten gekitzelt.


„Unser Ziel ist eine langfristige Kooperation“, verdeutlicht Grüttemeier das Vorgehen. Dem Bürgermeister geht es um mehr als einen Slogan, der Einheimische wie Auswärtige begeistert und interessiert, der für die Kupferstadt nach innen und außen wirbt. Erarbeitet werden soll auch ein Leitbild nicht nur für die Verwaltung, deren Mitarbeiter unterstützend geschult werden sollen.


„Wir müssen unsere komplette Außendarstellung auf neue und einheitliche Füße stellen“, erklärt Grüttemeier. Das fängt an bei heute selbstverständlichen Banalitäten wie einheitlich gestalteten Briefköpfen oder Namensschildern und setzt sich fort über Broschüren und Accessoires bis hin zur Online-Präsentation. „Es geht bei dem Ideenwettbewerb aber weniger um die Erstellung einer neuen Design-Linie“, betont Grüttemeier. „Schwerpunkt ist und bleibt dabei die Image-Kampagne, mit der die Außendarstellung Stolbergs nachhaltig positiv beeinflusst wird.“


Entsprechend geht es auch darum, wie der Name der Kupferstadt auch innerhalb Stolbergs und seiner Stadtteile mit Leben gefüllt werden kann. Wenn der Name Programm sein soll, dann muss er auch im alltäglichen Erscheinungsbild ablesbar sein, dann soll der Stolberger und der Besucher beim Bummel durch die Stadt auch erleben können, dass er in der Kupferstadt unterwegs ist.


Im Vorfeld des Ideenwettbewerbs hatte die Verwaltung einmal städtische Publikationen und Informationsschriften aufgelistet, die in der Vergangenheit mit einer Vielzahl unterschiedlicher Kooperationspartner realisiert wurden. 28 Flyer zu Führungen und Veranstaltungen sowie neun Broschüren (zu Heiraten, Wirtschaft, Tourismus, etc.) plus weitere neun Spezialangebote (wie Begrüßungspakete, Stadtpläne, etc.). Hinzu kommen diverse Kleinauflagen aus der städtischen Druckerei.


Unter dem Strich steht eine imposante Zahl: „In den Jahren 2009 bis 2014 haben die lokale Unternehmerschaft und die Kupferstadt für die Außendarstellung insgesamt rund 960 000 Euro aufgewendet“, bilanziert Grüttemeier. Das macht gut 160 000 Euro im Jahr. Mit dem Gesamtkonzept soll der Einsatz der Mittel zielgerichtet, effizient und sparsam erfolgen können.


Für die Umsetzung der Ergebnisse des Ideenwettbewerbs zur Außendarstellung stehen 20 000 Euro im Haushalt für das laufende Jahr zur Verfügung. Zudem müssen in anderen Budgets für Marketingaktivitäten vorgesehene Mittel inhaltlich entsprechend anders eingesetzt werden.


Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Fr

13

Mär

2015

Stolberg ist aufgenommen in dem Flächenpool NRW

Ein Filetstück unter den Brachen sind die rund 18,6 Hektar zwischen der Münsterbach-, Eschweilerstraße und der Bahnlinie bis hin zur Kläranlage. Das Areal liegt strategisch günstig und ist verkehrstechnisch gut erschlossen.Foto: J. Lange/Grafik: H. Claßen
Ein Filetstück unter den Brachen sind die rund 18,6 Hektar zwischen der Münsterbach-, Eschweilerstraße und der Bahnlinie bis hin zur Kläranlage. Das Areal liegt strategisch günstig und ist verkehrstechnisch gut erschlossen.Foto: J. Lange/Grafik: H. Claßen

Stolberg ist aufgenommen in den Flächenpool NRW. So lautet die glückliche Nachricht für die Kupferstadt aus dem Städtebauministerium. Vorausgegangen ist eine Initiative des Bürgermeisters, im vergangenen Jahr, zur Bewerbung um die Aufnahme im Flächenpool NRW. 

Beim Flächenpool geht es in erster Linie nicht um Zuschüsse, sondern um die Moderation des Landes bei der Reaktivierung von Brachflächen. Sie bieten Potenziale für die Prosperität, die genutzt werden soll – auch um andere Ressourcen zu schonen. Dabei sollen die Interessen der Kommune und des bzw. der Eigentümer der Brache durch fachliche und neutrale Vermittlung unter einen Hut gebracht werden. Dabei bedient sich die Landesregierung der Unterstützung der NRW.Urban (der Nachfolgerin der LEG Landesentwicklungsgesellschaft, die in den 80er und 90er Jahren federführend war bei der Sanierung der Stolberger Altstadt) sowie der Bahnflächenentwicklungsgesellschaft des Landes (BEG NRW). Die Reaktivierung soll in drei Verfahrensschritten erreicht werden.

  • Dazu werden in einer ersten und kostenfreien Findungsphase die Interessenlagen von Kommune und Eigentümern sondiert und bestehende Konflikte offen gelegt.
  • In der Qualifizierungsphase werden mit den Akteuren die angestrebten Nutzungen für den Standort definiert und konkrete Perspektiven zur Entwicklung aufgezeigt. Die Refinanzierung erfolgt anteilig; Stolberg hat dazu rund 20 000 Euro in den Haushalt gestellt.
  • In der dritten Bindungsphase wird sowohl die neu geplante Nutzung rechtlich fixiert wie auch die eigentliche Reaktivierung des Standortes durch Kommune und Eigentümer eingeleitet. Die Kosten dazu lassen sich derzeit nicht prognostizieren.

Gestartet war Stolberg mit acht Brachen und einer Gesamtfläche von mehr als 38 Hektar in das Bewerbungsverfahren. „Die intensive Vorbereitung im letzten Jahr zur zweiten Bewerbungsrunde des Flächenpools hat sich damit gelohnt“, sagt heute der Bürgermeister. Für Stolberg geht es nun um drei zentrale Bereiche. Einerseits sind die rund zwölf Hektar des Gewerbeparks Münsterbusch sowie die 4,8 Hektar von Zincoli- und Tennishallen-Gelände gemeldet, andererseits knapp ein Hektar, die die ehemalige Kartonagefabrik Hoyer sowie den Toom-Baumarkt umfassen. Das dritte Areal kommt auf fast 18,6 Hektar: Es umfasst die Erweiterungsflächen von Saint-Gobain, das Gelände der Feuerfeste Peters sowie das teilweise gewerblich genutzte verbleibende Stadtgebiet bis zur Kläranlage. Alles in allem rund 36 Hektar Gesamtfläche. Kleinere Brachen hatte die Stadt auf Anraten wieder ausgeklammert. „Die Aufnahme in den Flächenpool ist ein weiterer wichtiger Baustein zur Stadtentwicklung“, freut sich Grüttemeier. Er biete neue Möglichkeiten, „gemeinsam mit Investoren wichtige Projekte anzugehen“, um Brachen wieder in blühende Landschaften zu verwandeln.

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten
 

Fr

13

Mär

2015

Ein großer Baumarkt ist wieder im Gespräch

Neue Investoren zeigen Interesse am Zincoli-Areal. Soziale Einrichtung Nachfolgerin der Tennishallen.

Jetzt auch mit der Rückendeckung des Landes packt die Kupferstadt die Vermarktung des Zincoli- und des Zink-Geländes in Münsterbusch an. Während in Düsseldorf an der Aufnahme der insgesamt knapp 17 Hektar in den Flächenpool NRW zur Reaktivierung der Brachen gearbeitet wurde, war die Verwaltung im Rathaus nicht untätig. Nach der einmütigen Absage des Stadtrates an das Strabag-Projekt, um statt dessen die Innenstadt zu fördern, ist die Wirtschaftsförderung nicht nur mit der Rückabwicklung der Optionsverträge mit der Strabag Real Estate und der Übernahme der in deren Auftrag erstellten Gutachten beschäftigt, sondern entwickelt auch erste Ansätze für eine zukünftige Nutzung der gut 4,2 Hektar in städtischem Eigentum.

„Es gibt bereits sehr konkrete Anfragen“, bestätigt der Bürgermeister auf Anfrage. „Wir haben sogar weiterhin die Ansiedlung eines Baumarktes auf der Liste“, sagt Tim Grüttemeier. Ein Bau- und Gartenmarkt war auch bei der Strabag der unstrittige Ankermieter des Projektes. Wenn auch zuletzt in einem deutlich kleineren Umfang als beim Wettbewerbssieg 2007 angekündigt vorgesehen, so galt der Markt mit seinem nicht zentrenrelevanten Sortiment als wesentlicher Frequenzbringer für den Standort. Mit 10 500 m2 gestartet, schrumpfte der Baumarkt auf zuletzt 6800 m2 Verkaufsfläche als Ersatz für den Toom-Markt an der Mauerstraße mit 3500 m2.

„Nun geht es um einen Baumarkt mit rund 6000 Quadratmetern“, erklärt Grüttemeier. Darüber hinaus verweist der Verwaltungschef auf zwei weitere detaillierte Anfragen für Flächen in der Größenordnung von rund 2000 Quadratmeter für den Standort, die von Unternehmen aus der Metallverarbeitung und der Elektronikbranche kommen.

Aber auch die Stadt selbst möchte möglichst mit Partnern und Mitgesellschaftern aktiv werden. Nachgedacht wird über die Projektierung von drei weiteren Gewerbehallen entlang der Cockerillstraße als Ergänzungs- und Erweiterungsflächen für das Dienstleistungszentrum. Seit der Einweihung des DLZ im Jahr 1996 sind die drei integrierten, 100 m2 großen Werkhallen komplett ausgelastet. Immer wieder müssen Anfragen von Hochschulen und Unternehmen nach derartigen Angeboten vom DLZ abgewiesen werden. Gleichzeitig bescheinigt die Wirtschaftsförderungsgesellschaft eine wachsende Nachfrage nach individuell erweiterbaren Werkräumen mit kleinem Büroanteil etwa für Konstruktionsbüros im Bereich Maschinenbau und High-Tech. Der Bau von Werkhallen soll nicht nur die Auslastung des DLZ verbessern, sondern auch neue Impulse für den Wirtschaftsstandort Stolberg setzen.

Abgesehen von diesen bislang vorliegenden konkreten Anfragen plant der Bürgermeister die verbleibenden Flächen des Zincoli-Geländes als kleinteilige Gewerbeflächen parzellieren zu lassen, wobei bei der planungsrechtlichen Ausweisung von Gewerbe- und Industriebereichen auf Abstandsflächen und potenzielle Nutzungskonflikte zu bestehenden Nachbarn zu achten wäre. Betroffen sein könnte in erster Linie ein neues Projekt auf dem Gelände der nicht mehr genutzten Tennishallen an der Ecke zur Kesselschmiede.

Derzeit sondiere der Eigentümer die Möglichkeit, eine markante soziale Einrichtung als Nachfolgenutzung zu etablieren, berichtet Grüttemeier. Das bedeute für die Planung des Gewerbegebietes, dass auf Basis von Lärmschutzgutachten bzw. -auflagen entsprechende Abstandsflächen einzuhalten sind bei der Ansiedlung unterschiedlicher Branchen.

Und mit ein wenig Glück kann es Stolberg sogar gelingen, den alten Industriekamin der Zincoli als weithin sichtbare Landmarke des Areals in Szene setzen zu lassen – so wie dies einst auch von der Strabag angedacht worden war. „Es gibt Interessenten“, bestätigt Grüttemeier zwar, kann aber angesichts des frühen Standes der Gespräche noch nicht ins Detail gehen.

Aber auch auf der anderen Seite der Cockerillstraße sind positive Signale zu vernehmen. Zwölf Hektar Gewerbebrache harren dort einer Revitalisierung. Zwei grundlegende Probleme bietet die Fläche: Sie ist eine Altlast, die durch großflächige Versiegelung der Oberfläche entschärft werden soll, sowie juristisch-finanzielle Verquickungen. Mittlerweile ist die Aachener PKL GmbH mit Geschäftsführer Yue Mei Chi ins Handelsregister des Aachener Amtsgerichts eingetragen: als Liquidatorin der Stolberger Zink Verwaltungs-GmbH (HRB 11030 ) und der Stolberger Zink GmbH & Co. Gewerbe KG (HRA 5509), und mit der Aufgabe als Abwicklerin der Stolberger Telecom Aktiengesellschaft (HRB 11584) – alles Nachfolge- und Tochtergesellschaften der traditionsreichen Stolberger Zink. 1998 versprach deren Vorsitzender und Hauptaktionär, Dr. Günter Minninger, blühende Landschaften mit dem „Europapark“. Erblüht ist außer Blumen nie etwas. Jetzt ist das Gelände ein Fall für den Flächenpool NRW.

„Es gibt eine Reihe konkreter Interessenten, auch für einen Baumarkt und den Kamin.“

Bürgermeister Tim Grüttemeier

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Do

12

Mär

2015

Stolberg rückt auf in den edlen Kreis der "Hammermann"-Städte

Stellprobe am avisierten Standort: In etwa diese Dimensionen soll der Stolberger Hammermann erhalten. Grafik: Stadtverwaltung
Stellprobe am avisierten Standort: In etwa diese Dimensionen soll der Stolberger Hammermann erhalten. Grafik: Stadtverwaltung

Zwei Ausschüsse, eine Skulptur: Sowohl der Kulturausschuss am Mittwoch wie auch der Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr am Donnerstag werden sich mit einer weiteren Schenkung von Prof. Dr. Roland Fuchs an die Kupferstadt, in der das Lied vom „Hammerschied“ zum historischen Kulturgut gehört, beschäftigen. Der soll nun auch sichtbar werden in Form des „Hammermanns“, einer überlebensgroßen Skulptur.


Den „Hammering Man“ hat der us-amerikanische Künstler Jonathan Borofsky. Die Skulptur stellt die bewegliche Silhouette eines Arbeiters dar, der einen Hammer gegen ein symbolisches Werkstück bewegt. Die Bewegung des Hammers selbst ist motorgetrieben, so dass keine schnelle Hämmerbewegung entsteht, sondern der Hammer genauso langsam gegen das Werkstück bewegt wird, wie er gehoben wird. Die erste Installation erfolgte 1979 in der Paula Copper Galery in New York. Mittlerweile stehen mehrere „Hammering Man“ an verschiedenen Standorten in aller Welt – etwa vor dem Frankfurter Messeturm, auf dem Aeschenplatz in Basel, im norwegischen Lillehammer sowie mehr als einem weiteren halben Dutzend Standorte in den Vereinigten Staaten.


In Stolberg soll der „Hammermann“ zukünftig die Ecke von Finkensief- und Zweifaller Straße prägen. Dort wo über Generationen eine Rotbuche gediehen ist, die vor wenigen Jahren nach Kanalarbeiten einem jüngeren Nachfolger gewichen war. „Es ist für Stolberg die sachlich, kulturell und historisch geeigneteste Stelle“, sagt Robert Voigtsberger.


Und der Beigeordnete verweist auf die industrielle Tradition der Kupferstadt und ihrer Arbeiter. Die beiden zunünftigen Nachbarn, die Dalli-Werke und die William Prym Holdung, haben denn auch keinerlei Bedenken und begrüßen die Aufstellung des Hammermanns. „Insbesondere aus der Sicht von Prym hat der Standort einen gewissen Reiz, da sich in der Nähe der ehemalige Kupferhof Dollartshammer befand“, berichtet der Kulturdezernent: „Dort ,hämmerte‘ um 1700 die Famille Prym und verarbeitete Messing“.


Der Landesbetrieb Straßenbau hat ebenfalls keine grundsätzlichen Bedenken, gibt aber Hinweise, die bei dem Standort nahe dem Einmündungsbereich der beiden Landesstraßen 238 und 220 zu beachten sind. Der Wasserverband Eifel-Rur und das Tiefbauamt machen auf Kanäle, Sammler und Regenüberlaufbecken aufmerksam.


Der Arbeitskreis Tourismus hat sich bereits positiv zum Projekt geäußert, und Prof. Dr. Roland Fuchs bemüht sich bereits beim Künstler um eine Lizenz für den Kupferstädter Hammermann. Der Medizinier hat sich bereits vielfach um Stolberg verdient gemacht und den Bürgern beispielsweise den Galminus-Brunnen geschenkt. Die Fensterläden der Burg, die Hinweisschilder auf bedeutende Persönlichkeiten der Stadt tragen ebenfalls die Handschrift des Vorsitzenden des Fördervereins des Museums in der Torburg.


Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Do

12

Mär

2015

13 Männer verstärken Technisches Betriebsamt

Um 13 Männer ist das Personal des Technischen Betriebsamtes im operativen Bereich aufgestockt worden. Jetzt sind 83 Mitarbeiter im Einsatz für den Bauhof. Foto: D. Kinkel-Schlachter
Um 13 Männer ist das Personal des Technischen Betriebsamtes im operativen Bereich aufgestockt worden. Jetzt sind 83 Mitarbeiter im Einsatz für den Bauhof. Foto: D. Kinkel-Schlachter

„Neue Besen kehren gut, aber die alten fegen die Ecken rein.“ Dass die „Alten“ ihre Arbeit gut machen, weiß Georg Paulus. Um die „neuen Jungen“ macht sich der Leiter des Technischen Betriebsamtes (TBA) aber auch keine Sorgen. „Die Jungs vom Kanal machen sich schon sehr gut, die anderen müssen noch laufen lernen – aber alle 13 haben beruflich was drauf“, sagt Paulus.


Um 13 Männer ist das Personal des Technischen Betriebsamtes im operativen Bereich aufgestockt worden. Jetzt sind 83 Mitarbeiter im Einsatz für den Bauhof, die städtischen Friedhof- und Grünflächen sowie den Kanal. Bereits in der 2012/13 erstellten Untersuchung zur Wirtschaftlichkeit des Technischen Betriebsamtes wurde von Gutachtern festgestellt, dass die „personelle Ausstattung des TBA am unteren Rand des gerade noch Vertretbaren liegt“. Das veranlasste den Technischen Dezernenten Tobias Röhm seinerzeit, ein neues Konzept fürs TBA zu erstellen. Die Mitarbeiter des Technischen Betriebsamtes sollen sich identifizieren mit ihrem Bezirk und zu einem festen Ansprechpartner für die Bürger im jeweiligen Viertel werden: Die Bildung fester Kolonnen für Stadtbereiche ist Bestandteil des Konzepts.


Ein Drei-Mann-Team soll den Westraum von Liester und Münsterbusch betreuen. Zwei-Mann-Kolonnen sind vorgesehen für Zweifall, Venwegen, Breinig, Breinigerberg, Dorff und Büsbach im Südraum, für Schevenhütte, Gressenich, Werth, Mausbach und Vicht im Nordosten, für Donnerberg, Velau, Steinfurt und Atsch im Norden und für die Innenstadt. Eine weitere Kolonne soll mit Großflächenmähgerät im gesamten Stadtgebiet unterwegs sein.


Mit diesem Modell werden laut Röhm klare Verantwortlichkeiten für die Bezirke geschaffen. „Erklärtes Ziel dieser Personalverstärkung ist es, in jedem Ortsteil wöchentlich präsent zu sein und das Erscheinungsbild der Stadtteile und des Stadtzentrums einschließlich der Friedhöfe nachhaltig zu verbessern“, sagte der Dezernent.


Die 13 neuen Mitarbeiter des Technischen Betriebsamtes kommen von Bauunternehmen, haben alle schon ein paar Jahre Berufserfahrung gesammelt und sind im Schnitt zwischen 25 und 30 Jahre jung. „Bislang lag unser Altersdurchschnitt bei über 50 Jahren, die Neuen tun unserer demografischen Entwicklung also auch gut“, sagt Georg Paulus mit einem Schmunzeln.


Welche Arbeiten stehen an? Frisch abgeschlossen ist die Baumpflege beziehungsweise der erste Schnitt. Die Straßenbauer sind dabei, alle möglichen Straßen im Stadtgebiet zu flicken, und auch die Kanal-Kolonne ist unterwegs, um Schächte zu sanieren und Kanäle zu prüfen. Paulus: „Wir wollen mit und mit erst einmal die Grünanlagen so aufarbeiten, dass wir sie dann mit einem gärtnerischen Pflegeschnitt in einem attraktiven Zustand halten können.“ Und die Verstärkung für seine Kanalbetriebsabteilung diene dazu, die Abwasserleitungen so in Schuss zu halten, dass drohende Strafen vermieden werden und die Substanz der Leitungen erhalten bleibt. Zur Saison sollen die drei Mitarbeiter dann auch beim Winterdienst aushelfen.


Zufrieden mit der Aufstockung des TBA-Personals ist auch Martin Künzer. „Die Mitarbeiter konnten bislang all ihren Aufgaben gar nicht in ausreichendem Maße nachkommen“, sagt der Personalratsvorsitzende der Stadtverwaltung.


Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Mi

11

Mär

2015

Würdevoll und mit mehr Funktionalität - Der neue Kaiserplatz

Ein Mehr an Kurzzeit-Parkplätzen wird der neue Kaiserplatz zusätzlich an seiner Ost- und Südseite bieten. Plan: A. Winterscheid
Ein Mehr an Kurzzeit-Parkplätzen wird der neue Kaiserplatz zusätzlich an seiner Ost- und Südseite bieten. Plan: A. Winterscheid

„Wie soll das gehen?“, fragen sich Heinz Offermann und Rolf Engels im Ausschuss für Stadtentwicklung. „Was passiert, wenn sich kein privater Investor für die Gastronomie auf dem Kaiserplatz finden lässt?“, wollen die SPD-Ratsvertreter wissen. Im Zweifelsfall werde die Stadt den Kiosk errichten, klärt Tobias Röhm auf. Allerdings sei die Verwaltung zuversichtlich, einen privaten Betreiber zu finden, der sich beim Bau der Gastronomie engagiere, so der Technische Beigeordnete. „Es wird eine Gastronomie geben“.


Jedenfalls ist der Standort dafür von Planerin Andrea Winterscheid ebenso wie alle anderen Alternativen genau untersucht worden. Winterscheid ebenso wie die Verwaltung und letztlich die Politik mit ihrem einstimmigen Beschluss sind überzeugt: Die Lage im Platzviertel vor dem Garten des Kupferhofes Grünental ist die beste – nicht nur aus gestalterischer Sicht. Dort bekommen Besucher die meiste Sonne ab, sie können Kindern beim Spielen zuschauen und den Blick über das historische Areal schweifen lassen. Eine zentrale Sichtachse bleibt gewahrt, während ein Standort im vorderen Teil des Platzes diesen zergliedern und einen Hinterhof-Charakter vor den Fronten von Gymnasium und Amtsgericht schaffen würde. Und im vorderen Bereich bleibt Raum, in dem die bereits bestehende Gastronomie Akzente setzen kann.


Jedenfalls gibt‘s los gelöst von der kontroversen Frage einer Optimierung des Sehens und Gesehenwerdens im Rahmen eines gastronomischen Angebotes von allen Seiten einhellige Zustimmung und Lob für Winterscheids Kaiserplatz-Entwurf, in den historische Ansprüche ebenso eingeflossen sind wie die Anregungen aus der Planungswerkstatt.


Erhalten bleiben demnach die klaren Strukturen des hochwertigen Pflasters aus Basalt, Granit und Carraramarmor mit der historisch ambitionierten Einteilung des Platzes. Entfernt wird die innere Reihe der klassizistischen Beete. Das schafft zusätzlichen Raum für Veranstaltungen. Ein zentraler Brunnen soll bleiben. Wie er gestaltet wird, ist noch offen – ob niveaugleich wie vor der Stadthalle (und somit praktisch überbaubar bei Veranstaltungen) oder eher erhaben mit (Plantsch-)Becken, diese Debatte muss noch geführt werden. In jedem Fall sollen die vorhandenen wertvollen Natursteine wieder zum Einsatz kommen. Ein Hain mit Sitzgelegenheiten bietet im hinteren südlichen Viertel die Gelegenheit zum Verweilen und Lustwandeln wie in den Tuilerien an. Eine Boulebahn ist möglich ebenso wie Spieltische, Bodentrampolin und andere Angebote an junge Stolberger sind vorgesehen. Vorne zum Rathaus hin wird mit dem entfernen von jeweils zwei kranken Kastanien Platz gewonnen für die Erweiterung der Außengastronomie und Info-Stele sowie weitere mobile Elemente für den Platz. Hinzu kommt ein neues Beleuchtungskonzept. Kurzum: „Die Umgestaltung des Kaiserplatzes orientiert sich zwar in vielen Elementen an dem Bestehenden und der Historie, und doch entsteht ein Platz mit einer neuen Aussage“, formuliert es Planerin Andrea Winterscheid: „Der umgestaltete Platz wird als zusammenhängende großzügige Fläche empfunden, mit einer einladenden lichten und hellen Atmosphäre.“ Nun sollen bis Ende diesen Monats die genauen Kalkulationen für den Förderantrag an die Bezirksregierung gehen. Nach der Bewilligung werden die Details der neuen Optik ausgearbeitet werden.


Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Di

10

Mär

2015

Die Kupferstadt lädt wieder zum Frühjahrsputz

So soll es im April wieder sein: Stolberger sorgen für den Frühjahrsputz in ihren Stadtteilen. Foto: T. Dörflinger
So soll es im April wieder sein: Stolberger sorgen für den Frühjahrsputz in ihren Stadtteilen. Foto: T. Dörflinger

Jedes Jahr zu Beginn des Frühlings ist es soweit: Die alten Rückstände des Winters werden beseitigt, und es wird Platz für Neues gemacht.


Auch in Stolberg ist wieder der Frühjahrsputz angesagt, und die Kupferstadt lädt in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Stadtmarketing Stolberg e.V. ihre Bürgerinnen und Bürger dazu ein, nicht nur das eigene Haus auf Vordermann zu bringen.

Wenn sich Vereine, Initiativen und Institutionen während der großen „Kupferstädter Frühjahrskehrwoche“ von Montag, 20. April, bis Samstag, 25. April, an einem oder an mehreren Tagen für einige Stunden mit einer Putz- und Aufräumaktion in ihrem Stadtteil oder in ihrer Straße beteiligen möchten, steht Jürgen Gerres, ☏ 76683-17, juergen.gerres@stolberg.de, zur Verfügung.


Gerres ist als Abteilungsleiter im Rathaus Ansprechpartner für städtische Veranstaltungen. Er kümmert sich von daher gerne mit um die weitere Planung der Aktionen.


Aus organisatorischen Gründen bittet die Verwaltung alle Interessenten, ihre Teilnahme bis Mittwoch, 15. April, mitzuteilen. Müllsäcke, Zangen und weiteres Zubehör werden dann selbstverständlich vom Technischen Betriebshof zur Verfügung gestellt und auch wieder abgeholt und ordnungsgemäß entsorgt. Als Anerkennung für die fleißigen Helfer bereitet die Verwaltung mit der Gesellschaft für Stadtmarketing am Wochenende vom 25. und 26. April das bunte Straßenfest „Frühlingserwachen“ vor. Die Bürgerinnen und Bürger können sich neben den Verkaufsständen in der Innenstadt und einem verkaufsoffenen Sonntag am 26. April auch auf viel Musik am gesamten Wochenende und selbstverständlich auf die Ehrung der beteiligten Helferinnen und Helfer freuen.


Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

So

08

Mär

2015

Bürgermeister Dr. Grüttemeier zur Zukunft der Energiewende in Stolberg

Die Diskussionen zum Wasserschutz und zur Errichtung von Windrädern im Laufenburger Wald haben viele Probleme der aktuellen Bemühungen zur Energiewende deutlich gemacht hat, aus denen man Konsequenzen ziehen muss.


Es ist unglücklich, dass es in NRW, anders als bspw. in Rheinland-Pfalz, keine einheitlichen rechtlichen Rahmenbedingungen gibt. Das Land macht zwar Vorgaben an die einzelnen Kommunen, wie diese die Energiewende umsetzen sollen, aber die Kommunen und die übergeordneten Behörden wie Kreise und Bezirksregierungen legen Sie unterschiedlich aus. Was in Ostwestfalen generell geht, kann bei uns verboten sein und hängt im Siegerland vom Einzelfall ab.


Zwar ist es richtig, dass die Planungshoheit für Windräder bei den Kommunen liegt, aber landesweit einheitliche Regelungen zum Umgang mit den sich hieraus ergebenden Problemen sind dringend erforderlich. Weiterhin sollte man den erforderlichen Beitrag der Kommunen zur Energiewende regionaler sehen und nicht für jede Kommune einzeln. Warum muss eine Kommune in Ihrem Wald Windräder planen, wenn in der Nachbarkommune ohne Beeinträchtigung für Mensch und Natur mehr Windräder auf freier Fläche errichtet werden können? Warum können diese beide Kommunen nicht gemeinsam betrachtet werden?


Diese generellen Fragen sollen jedoch nicht davon ablenken, dass wir in Stolberg manches hätten besser machen können. Beim Grundsatzbeschluss des Stolberger Rates im Juli 2013 wäre eine Bürgerbeteiligung sinnvoll gewesen, bei der man insbesondere die Schevenhüttener und Zweifaller über die Pläne hätte informieren müssen. Auch wenn die Sitzung öffentlich war und die Ergebnisse in der Presse standen, war vielen Betroffenen nicht klar, was eigentlich geplant ist.


Weiterhin ist die in den letzten Tagen oft erwähnte Stellungnahme der Bezirksregierung Köln vom 03.09.2014 nicht eindeutig. Es wird gesagt, dass in der Regel Windenergieanlagen in der Wasserschutzzone II unzulässig sind, andererseits wird auf die Genehmigungsfähigkeit im Einzelfall nach dem Windenergieerlass des Landes NRW verwiesen. Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass eine neue Wasserschutzverordnung, für die Wehebachtalsperre, also ab 1. Januar 2016, Regelungen zur Errichtung und zum Betrieb von Windenergieanlagen enthalten soll.

 

Es ist daher falsch, wenn behauptet wird, dass sich aus dem Schreiben klar ergebe, dass die Pläne für den Laufenburger Wald nicht genehmigungsfähig sind. Wenn es so einfach wäre, hätte die Bezirksregierung das sicher auch in dieser Deutlichkeit mitgeteilt.


Wir als Verwaltung müssen uns aber zu Recht vorwerfen lassen, dass wir früher bei der Bezirksregierung Köln hätten nachfragen müssen, wie das Schreiben zu verstehen ist.

 

Ich werde es aber sicher nicht kommentarlos hinnehmen, wenn nun ausgerechnet die Grünen in Person von Frau Graetz und Frau Nacken die Stolberger Verwaltung angreifen. Frau Graetz hat vor einigen Tagen noch mitgeteilt, dass "der Laufenburger Wald ökologisch nicht schützenswerter als eine Wiese sei". Frau Nacken war in Aachen die zuständige Dezernentin für den "Windpark Münsterwald", der sicher auch nicht als Modellprojekt einer gelungenen Energiewende in die Geschichtsbücher eingehen wird.


Im Ergebnis, und das ist der Verdienst der Bürgerinitiative in Schevenhütte, die auf die Wasserschutzproblematik aufmerksam gemacht haben, konnten wir durch den Briefwechsel mit der Bezirksregierung noch vor der Bürgerbeteiligung im Flächennutzungsplanverfahren Klarheit schaffen. Hierfür gilt mein Dank der Regierungspräsidentin Frau Walsken, die für eine schnelle Antwort Ihrer Behörde Sorge getragen hat.


Aus meiner Sicht ist es jetzt wichtig aus diesen Fehlern zu lernen und das weitere Verfahren gemeinsam zu gestalten.


Ich habe in der letzten Woche mit dem Technischen Beigeordneten Tobias Röhm an der Auftaktveranstaltung für den "Regionalen Energiedialog" an der RWTH Aachen teilgenommen. Bei dem Projekt geht es darum mit allen Beteiligten, sinnvolle Wege zu finden, wie die Energiewende vor Ort umgesetzt werden kann.


Dies möchten Herr Röhm und ich zum Anlass nehmen und die Fachleute in Stolberg an einen Tisch zu bringen. Die Bürgerinitiative aus Schevenhütte hat sich erfreulicherweise schon bereit erklärt aktiv mitzuarbeiten. Gemeinsam mit den Fachleuten der Hochschulen und Verbände, interessierten Bürgern, Energieversorgern, Schulen, Studenten, Politik und Verwaltung werden wir gemeinsam überlegen, welchen Beitrag Stolberg zu einer erfolgreichen Energiewende leisten kann. Hierbei geht es ausdrücklich um alle Formen der erneuerbaren Energien, Speichertechniken oder Trassenführungen. Wir werden in den nächsten Wochen die Veranstaltung vorbereiten und noch vor der Sommerpause mit dem Energiedialog in Stolberg beginnen.

Di

03

Mär

2015

Stolberg steht zusammen und macht Druck

Appell an die KV: Gesundheitsversorgung vor Ort muss gewährleistet sein. Über 400 Menschen demonstrieren für den Erhalt der Notfallpraxis.








KV = Keine Versorgung, KV = Kannste Vergessen! KV macht Patienten zur Sau, Notfallpraxis hier belassen, Rechnung an die Krankenkassen! Nicht nur die Plakate und Banner sprechen eine deutliche Sprache: Die Stolberger wehren sich gegen eine Schließung der Notfallpraxis und kämpfen für ihren Erhalt. Dafür sind über 400 Menschen am Montag auf die Straße gegangen und haben ein deutliches Zeichen gesetzt.

Junge wie alte Menschen, Privatleute sowie Vertreter der Politik und Verbände kommen an diesem frühen Abend auf dem Kaiserplatz zusammen. Stefan Doncks, Brudermeister der St.-Sebastianus-Schüt­zen Stolberg-Mitte, hat erst vor einigen Tagen die Bürgerinitiative „Notfallpraxis für die Kupferstadt Stolberg erhalten“ auf die Beine gestellt. Die im sozialen Netzwerk Facebook gegründete Bürgerinitiative zählt auch schon über 2000 Mitglieder. Ein Klick ist natürlich schnell gemacht, aber dass dann tatsächlich so viele Stolberger für „ihre“ Notfallpraxis auf die Straße gehen und gegen die „Machenschaft der Kassenärztlichen Vereinigung“, wie Stefan Doncks betont, kämpfen, ist auf jeden Fall beeindruckend. Das sieht nicht nur Bürgermeister Tim Grüttemeier so: „Stolberg steht zusammen, und das ist eindrucksvoll! Die Reform sieht vor, die Hälfte aller Notfallpraxen im Gebiet Nordrhein zu schließen. Diese Entscheidung der KV ist falsch und gehört zurückgenommen, alle KV-Praxen in unserer Region müssen erhalten bleiben!“ Und Stefan Doncks appelliert an die KV: „Wenn Sie mit Logik und einem Herzen, das am rechten Platz ist, entscheiden würden, wäre unsere Veranstaltung heute nicht nötig. Erhalten Sie sämtliche Notfallpraxen zum Wohle der Bürger und denken Sie daran, liebe Ärzte, dass Sie einen Eid abgelegt haben.“


Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Mo

02

Mär

2015

Heute kommt es drauf an, wir sind dabei!

Die Idee für den Demonstrationszug geht zurück auf eine Initiative der Stolberger St.-Sebastianus-Schützen­ und wird getragen von zahlreichen Vertretern der Politik und Bürgerschaft. Brudermeister Doncks hat im Netz unmissverständlich dazu aufgerufen, sich an dem Demonstrationszug zu beteiligen: „Kämpft mit für unsere Gesundheit und ein menschenwürdiges Leben, für euch und eure Mitglieder! Vor allem die älteren und kranken Menschen.“

Die Demo zum Erhalt der Notfallpraxis in Stolberg ist um 17 Uhr auf dem Kaiserplatz. Von dort ziehen die Protestler zum Bethlehem Gesundheitszentrum, wo derzeit noch das Notdienst-Angebot der niedergelassenen Ärzte vorzufinden ist.

Zur Internetseite unseres Bürgermeisters
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