Aktuelles


Hier finden Sie aktuelle Nachrichten rund um die CDU Stolberg. Der CDU Stadtverband mit seinen Vereinigungen, Ortsverbänden, Arbeitsgruppen und die CDU Fraktion im Rat der Stadt informieren Sie.


CDU unterstützt den Wunsch der Bürger nach Erweiterung des Bestattungsangebots in Stolberg

Ortsverband Breinig macht sich dafür stark, dass ein Friedgarten eingerichtet werden kann. 

Auf Initiative der CDU Breinig haben Haupt- und Finanzausschuss sowie Rat in ihrer AugustSitzung beschlossen, die Verwaltung zu beauftragen, die Friedhofssatzung dahingehend zu erweitern, dass künftig „Friedgärten“ angelegt werden können.

 

„Der Breiniger Friedhof ist mit Blick auf die Bestattungszahlen eigentlich überdimensioniert“, stellt der Breiniger CDU-Ortsverbandsvorsitzender und Ratsherr Ben Grendel fest. „Deshalb ist die Kostendeckung so schlecht und die Friedhofsgebühren zu hoch. Das müssen wir ändern!“

 

Eine mögliche Lösung für das kupferstadt- und bundesweite Problem sieht die CDU darin, sogenannte Friedgärten, bzw. Urnengemeinschaftsanlagen (UGA) anzulegen. Ein Friedgarten ist frei von individueller Pflege - da Teil einer städtisch gepflegten Gemeinschaftsanlage - und definiert sich aus einem eingegrenzten Bereich mit Rasen oder einer bodendeckenden Bepflanzung. Die Beisetzung der Urnen auf dieser Fläche erfolgt in einem Abstand von 35 bis 40 cm und damit dicht beieinander.

 

Es ist in Folge (des Bewuchses) oberirdisch nicht mehr auszumachen, an welcher Stelle die Beisetzung der einzelnen Urnen erfolgte. Das Beisetzungsfeld selber wird von einer Stele dominiert. Auf dieser werden Steinplatten befestigt, welche eine Gravur mit

  1. Namen, Geburts- und Sterbejahr oder
  2. Namen oder
  3. keinen Hinweis

des dort beigesetzten Verstorbenen aufweisen.

 

„Wir sind als Politik dazu angehalten, für unsere Bürger kostengünstigere und realisierbare Lösungen anzubieten“, finden die Ratsmitglieder Artur Kaldenbach und Günter Blaszczyk. „Das muss auch für das Friedhofswesen gelten.“ Deshalb möchten die Breiniger die Qualität ihres Friedhofs weiter verbessern. Dies gelte auch für die grünplanerische Gestaltung und die gute Begehbarkeit.

 

Beraten lassen haben sich die Ratsmitglieder vom Breiniger Steinmetz- und Steinbildhauermeister André Hennecken. Hennecken ist nicht nur Inhaber des seit 1843 bestehenden Breiniger Marmorwerks, sondern auch seit vielen Jahren für den Dürener Servicebetrieb tätig und kennt sich damit auf allen Friedhöfen der Stadt Düren bestens aus. Die Friedgärten werden in Düren seit 2003 angeboten. 

Ab heute kann man das Parkticket per Handy ziehen

Zusammenarbeit mit dem Verein „Smartparking“. Plattform bündelt unterschiedliche Anbieter . QR-Code auf Überweisung.

Der offizielle Startschuss fällt zwar erst heute Nachmittag, aber am heutigen Mittwoch brechen in der Kupferstadt die digitalen Zeiten beim Parken an. Der Parkschein aus Papier bekommt virtuelle Konkurrenz, und fehlendes Kleingeld ist keine Entschuldigung mehr für das Nichtziehen eines Tickets. In Kooperation mit dem Verein „Smartparking-Plattform“ bietet Stolberg in vielfältiger Form das Handyparken an– bis hin zum Bezahlen eines möglichen „Knöllchens“.

 

Papierticket gibt‘s weiterhin

 

Die erst im Herbst 2015 gegründete Plattform hat das Ziel, Städte und Gemeinden bei der Einführung von effizienten und bürgernahen Lösungen für ein bargeldloses Bezahlen von Parkgebühren zu unterstützen. Dabei versteht sich die Initiative als dienstleistungs- und serviceorientierter Berater und Partner, um das Smartphone als Alternative zu Parkuhren und Parkscheinautomaten bundesweit zu etablieren. Der Verein bündelt unterschiedliche gewerbliche Anbieter für digitales Parken, wie z.B. Easypark, Parkmobile, Park Now, Parkfoxx, Trafficpass oder Mobile City. Autofahrern bleibt die Wahlfreiheit, sich für den Anbieter zu entscheiden, der am besten zu ihnen passt – oder natürlich ganz konventionell wie gewohnt ein Papierticket zu ziehen.

 

„Wir sehen in dem Angebot des Handyparkens einen weiteren Schritt zu noch mehr Bürgerfreundlichkeit und zu einer weiteren Steigerung der Attraktivität der Innenstadt“, sagt Bürgermeister Tim Grüttemeier. Im Mai hatte der Verkehrsausschuss die Einführung des neuen digitalen Angebotes einstimmig beschlossen.

 

Das Prinzip des Handyparkens funktioniert so: Nachdem der Wagen auf einem kostenpflichtigen öffentlichen Stellplatz geparkt ist, starten Fahrerin oder Fahrer den Parkvorgang mit dem Mobiltelefon per App, SMS oder Anruf – gelöst wird so ein digitaler Parkschein. Die Parkzeit kann ganz nach Bedarf gestoppt oder verlängert werden innerhalb der individuellen Höchstparkdauer. Wird diese überschritten, weil man beispielsweise länger in einem Wartezimmer oder beim „Heimatshoppen“ verweilt, kann von unterwegs mit dem Handy einen neuen Parkvorgang starten. Für diesen Komfort addiert der jeweilige Anbieter einen je nach Unternehmen individuellen Servicezuschlag zur Parkgebühr, die der Nutzer per Bank- oder Kreditkarte bezahlt. Unberührt vom neuen Angebot bleibt die bekannte „Brötchentaste“, mit der man in Stolberg an jedem Parkscheinautomaten für die erste Viertelstunde ein kostenfreies Ticket ziehen kann.

 

Ob für ein abgestelltes Auto eine Gebühr entrichtet wurde, erkennt die Überwachungskraft des Ordnungsamtes, indem sie das Kennzeichen mit einem zentralen System abgleicht. Dazu wurden eigens die Datenerfassungssysteme der Kontrolleure auf Online-Betrieb umgestellt. Somit können die Überwachungskräfte jedes Fahrzeug ohne gültigen Parkschein – egal ob virtuell oder in Papier – protokollieren. Allerdings müssen sie zuerst online auf der Plattform von „Smartparking“ eine Abfrage starten, ob dort ein imaginäres Parkticket gekauft wurde.

 

Knöllchen per Handy zahlen

 

Und wer dennoch einmal ein „Knöllchen“ und dann später die Zahlungsaufforderung durch die Stadt erhält, kann auch in diesem Fall sein Handy einsetzen. Auf den Überweisungsscheinen ist ein QR-Code aufgedruckt, mit dem bargeldlos das Verwarnungs- oder Bußgeld angewiesen werden kann, wenn das Online-Banking des individuellen Geldinstitutes diesen Service bietet. Beibehalten werden die Sepa-Überweisungsscheine als Service für diejenigen, die die neue Technik nicht anwenden wollen. Weitere Details des neuen Serviceangebotes möchte die Stadtverwaltung heute Nachmittag kommunizieren.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Für 1,80 Euro mit dem Bus in die Stolberger Innenstadt

Stolberg erhält einen eigenen City-Tarif . Rückkehr der beliebten früheren Kurzstreckenzone nach starken Fahrgastverlusten. Die Stadt subventioniert.

Frühzeitig vor den Kupferstädter Weihnachtstagen wird die Fahrt mit Bus und Bahn in Stolberg wieder preiswerter. Zum 1. November führt die Kupferstadt einen „City-Tarif“ ein. Damit kann innerhalb der Kernstadt für 1,80 Euro bei der Einzelfahrt bzw. für 6,80 Euro mit dem Vier-Fahrten-Ticket mit Bus und Bahn gefahren werden.

 

Der Stolberger „City-Tarif“ wird von der Stadt mit bis zu 53 000 Euro subventioniert. Die dazu erforderlichen Beschlüsse des Verkehrsausschusses am 21. und des Rates am 27. September gelten als reine Formsache.

 

Aufschrei des Entsetzens

 

Erst als unsere Zeitung vor dem Fahrplanwechsel im Juni 2013 berichtete, was der Aachener Verkehrsverbund (AVV) beschlossen hatte, ging ein Aufschrei durch Stolberg. Die Einführung des „Flugstickets“, mit dem man nur noch vier Haltestellen weit mit dem Kurzstreckentarif von seinerzeit 1,50 Euro fahren kann, führte für viele Stolberger zu einer Fahrpreissteigerung von fast 70 Prozent. Denn von umliegenden Stadtteilen muss man zumeist mehr als vier Haltestellen fahren, um in die Innenstadt zu gelangen.

 

Bis dato war die Kernstadt eine Tarifeinheit gewesen: von Schwarzenbruch über Steinfurt bis zum Donnerberg hinauf, über den Derichsberg bis Vicht und weiter über Büsbach, Münsterbusch bis zum Sebastianusweg – die ehemalige „Kurzstreckenzone 29“. Innerhalb dieser Tarifeinheit konnte man mit Bus und Bahn für 1,50 Euro verkehren. Angesichts der horrenden Preissteigerung auf 2,55 Euro (heute 2,65 Euro) für die Tarifzone 1 kam es zu einem Aufschrei in der Kupferstadt. Allen voran Paul Kirch(CDU) und Rolf Engels reagierten: Sie forderten die Rückkehr zur alten Regelung.

 

Der AVV hielt an seiner Neuregelung fest, reagierte aber auf Druck der Kupferstadt zunächst mit einer Kundenanalyse. Und siehe da: Im Vergleich zu anderen Kommunen verzeichnet der AVV in Stolberg einen gravierenden Einbruch. Der Verlust an Fahrgästen mit 55 000 Fahrten pro Jahr liegt bei 6,8 Prozent.

 

„Busverkehr spielt wichtige Rolle“

 

„Aber der Busverkehr spielt angesichts der Topographie in Stolberg für die Erreichbarkeit der Innenstadt eine wichtige Rolle“, argumentiert Tobias Röhm. In den umliegenden Ortsteilen leben viele Senioren, die auf den Bus angewiesen sind, und viele Bürger haben ihre Besuche in der Innenstadt reduziert, analysiert der Technische Beigeordnete: „Und ein Umstieg auf Autos kann nicht Ziel einer bürgerfreundlichen Kommune und einer klimagerechten Stadtentwicklung sein“.

 

Der Rat beauftragte Röhm mit Verhandlungen mit dem AVV. Die große Koalition stellte im Haushalt für dieses Jahr 60 000 Euro für die Einführung eines „City-Tarifes“ für Stolberg bereit. AVV-Geschäftsführer Hans-Peter Geulen zeigte sich nach einer Diskussion mit dem Verkehrsausschuss im Januar vergangenen Jahres zuversichtlich, zu einer Lösung zu kommen, nachdem die Politiker ihm die Leviten gelesen und auf die Bedeutung einer für die Bürger günstigeren Lösung hingewiesen hatten. Beauftragt wurde die Aachener Ingenieurgruppe IVV, Lösungsmodelle zu entwickeln.

 

Vier-Fahrten-Schein: 6,80 Euro

 

Nach intensiven Verhandlungen mit dem AVV kann Röhm nun folgendes Modell unterbreiten: Die Einzelfahrt innerhalb der früheren „Kurzstreckenzone 29“ – Umsteigen inklusive, aber ohne Rück- und Rundfahrten – kostet als Einzelticket 1,80 Euro und als vier-Fahrten-Ticket 6,80 Euro. Die zeitliche Gültigkeit des Stolberg-Tickets beträgt 40 Minuten ab der Entwertung. Innerhalb der „Kurzstreckenzone 29“ ist es gültig für alle Busse im Linienverkehr sowie für die Euregiobahn zwischen Hauptbahnhof und Altstadt.

 

Das Ingenieurbüro IVV hat die durch die Einführung des Stolberger City-Tarifs bedingten Einnahmeverluste bei den Verkehrsunternehmen nach gängigen und als zuverlässig bekannten Methoden berechnet. Dabei berücksichtigten die Gutachter aufgrund der Attraktivität des Tarifs eine Steigerung der Fahrgastzahlen, die die Mindereinnahmen teilweise wieder kompensieren würden. Bei einer normalen Zuwanderung wird mit Mindereinnahmen von jährlich 53 000 Euro – 49 000 Euro Bus und 4000 Euro Bahn – gerechnet.

 

Mindereinnahmen trägt Stadt

 

Bei einer starken Zuwanderung würden die Mindereinnahmen bei 42 000 Euro – 39 000 Euro Bus und 3000 Euro Bahn – liegen. Die Richtigkeit dieser Annahmen lässt sich erst nach einem Jahr Praxis überprüfen. „Diese Mindereinnahmen sind von der Kupferstadt zu tragen“, sagt Röhm. Die Abrechnung soll dann jährlich anhand der genauen Verkaufszahlen des Stolberger City-Tickets und des Rückgangs bei anderen Fahrausweisarten erfolgen. Details werden durch einen durch den Rat zu beschließenden Vertrag geregelt.

 

„Das neue City-Ticket ist ein weiterer positiver Beitrag zur Steigerung der Attraktivität unserer Innenstadt“, freut sich Tobias Röhm. Und eigens für die Kupferstädter Weihnachtstage hat der AVV die Einführung vom üblichen Fahrplanwechsel im Dezember auf den 1. November vorgezogen.

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Pop-Up-Stores in Stolberg: Dem Leerstand entgegenwirken

Kurzfristige Einzelhandelsgeschäfte, die vorübergehend in leerstehenden Geschäftsräumen betrieben werden, so genannten Pop-Up-Stores, sollen die Kupferstadt aufwerten.

CDU-Ratsmitglied Hans Bruckschen
CDU-Ratsmitglied Hans Bruckschen

Inwieweit können Pop-Up-Stores einer „verkommenen“ Innenstadt helfen?

Bruckschen: Der Eindruck von Verkommenheit entsteht leider durch die Kombination aus Leerstand und Billigangeboten, die es für Eigentümer und Besucher gleichermaßen unattraktiv machen, Geld in der Innenstadt zu lassen. Durch ein lebendiges und wechselndes Angebot kann durch Pop-Up-Stores kurz-und mittelfristig eine Attraktivierung der gefühlten und tatsächlichen Situation der Innenstadt erfolgen. Häufig spielt die Wahrnehmung der Bürger eine zentrale Rolle dabei, ob sie überhaupt noch die Innenstadt aufsuchen. Durch eine wechselnde Veränderung soll das Interesse geweckt werden, sich über bestehende und neue Möglichkeiten in der Innenstadt zu informieren und das Angebot auszuprobieren.

 

Welchen Effekt erhofft man sich, durch das schnelle Öffnen und Schließen von Geschäften?

Emonds: Im Prinzip erzeugt man Fluktuation, die Leerstand überbrückt und längerfristige Mieter überhaupt erst möglich macht. Die Grundidee von Pop-Up-Stores, wie sie in Großstädte funktioniert, mit dem Ziel künstlich Marken zu verknappen und ein besonderes Shoppingerlebnis zu erzeugen, kann hier allerdings nicht die Zielsetzung sein. Der Effekt besteht darin, es einem Gewerbetreibenden so einfach wie möglich zu machen, mit Stolberg in Kontakt zu kommen, um sich vielleicht auch später längerfristig zu binden. Eine Attraktivitätssteigerung unserer Innenstadt ist das Ziel.

 

Wie genau soll dieses Vorhaben in Stolberg genau aussehen?

Bruckschen: In Stolberg können wir auf viele Ladenlokale zurückgreifen, die unterschiedliche Bedürfnisse und Anforderungen bedienen, weil sie leer stehen. Gelingt es, diese Flächen kurzfristig gebündelt in einem Popup-Store-Pool zusammenzufassen und ein einheitliches Verfahren zu entwerfen, kann das für alle gewinnbringend sein. Sowohl der Eigentümer als auch der Gewerbetreibende kann mit begrenztem Risiko und minimiertem Aufwand einen gemeinsamen Versuch wagen. Ziel muss es sein, schnell und ohne großen Aufwand in Lokale einzuziehen, die Nebenkosten zu tragen, zunächst keine Miete zu zahlen, die Geschäftsidee auszuprobieren und dann nach einer vereinbarten Zeit ggf. ein festes Mietverhältnis daraus entwickeln zu lassen. Dieses Prinzip erfordert von allen Beteiligten maximale Flexibilität.

 

Wer kann sich darauf bewerben, in ein leeres Lokal einziehen zu können?

Emonds: Wenn ein einheitliches Konzept über die Wirtschaftsförderung etabliert ist, kann im Prinzip jeder, der ein Gewerbe hat und oder Ideen für eine Geschäftsidee entwickelt, diesen Weg wählen. Mit dem Antrag der CDU soll ein konzeptioneller Rahmen durch die Wirtschaftsförderung geschaffen werden, der Vereinheitlichung und Sicherheit für alle Beteiligten schafft.

 

Wieso sollen Pop-Up-Stores die Stolberger Innenstadt wieder beleben? 

Bruckschen: Jedes neue Geschäft birgt ein Risiko und gerade Stolberg scheint für Ausstehende wenig attraktiv, ein solches Risiko einzugehen. Ein Probeshop bzw. Popup-Store verringert die Hemmschwelle. Momentan müssen wir ganz ehrlich zu uns sein und eingestehen, dass wir kaum noch Anlaufpunkt für langjährig etablierte Einzelhändler sind, aber auch nicht für Neugründer. Der Einzelhandel ist ein hartes Pflaster und das Internet erschwert die Bedingungen für die Geschäftsleute, zudem fehlt in der Innenstadt zunehmend die Kaufkraft vergangener Jahrzehnte und die Ortsteile organisieren sich teilweise selbst oder suchen direkt den Weg in die Nachbarstädte. Wir brauchen also neue Impulse!

 

 

CDU-Stadtverbands- und Fraktionsvorsitzender Jochen Emonds
CDU-Stadtverbands- und Fraktionsvorsitzender Jochen Emonds

Inwieweit haben sich die Stolberger Lokalbesitzer/Vermieter schon zu dieser Idee geäußert?

Emonds: Im Vorfeld hat es bereits Interesse von Vermietern gegeben, allerdings müsste über unseren Antrag hinaus ein stichhaltiges und rechtlich fundiertes Konzept in Zusammenarbeit mit der Verwaltung erstellt werden, damit Interessenten überhaupt eine Zugriffsmöglichkeit haben. Wir müssen jetzt konkret und zeitnah handeln und die frischen Impulse, die unsere Stadt momentan durch unseren Bürgermeister erhält, aufgreifen, um interessant für Gewerbetreibende zu werden.

 

Wie kam die CDU-Stolberg auf diese Idee?

Bruckschen: Die Idee zu diesem Ansatz entstand in der Phase der  Erarbeitung des „Muusbisch Konzepts“  mit Dennis Angermayer im Stadtteil Mausbach. Bei der Recherche für Ideen zum Konzept bin ich in Maastricht in ein Gespräch mit dem Inhaber eines Chocolatiergeschäfts gekommen,  dessen Frau unter gleichem Namen nebenan einen Popup-Store für Dekoration und Möbel eröffnet hatte. Teile dieses Konzepts überzeugten uns und so stellte ich das Konzept und den Antrag auf der CDU Klausurtagung im November vor. Unterstützung in der Ausarbeitung erfolgte durch  die CDU-Arbeitsgruppen Schule, Kultur, Sport und Tourismus und die Arbeitsgruppe Einzelhandel, Stadtentwicklung und Verkehr sowie dem Ratsmitglied Günter Blaszczyk, der bereits einen ersten Breiniger Geschäftsmann für die Idee gewinnen konnte.

 

Warum ist es Ihre Erachtens nach wichtig, die Stolberger Innenstadt auf einen „neuen Weg“ zu bringen?

Emonds: Wir brauchen uns nur umzublicken und müssen uns fragen, warum haben wir bis zur Kommunalwahl keine neue Wege beschritten? Jahrelang hat man bei der Wirtschaftsförderung den Bock zum Gärtner gemacht. Mit der Maßgabe, dass Wirtschafsförderung Chefsache ist, hat sich seit der Kommunalwahl vieles zum Positiven verändert. Hierbei wollen wir jedoch nicht bei den großen Erfolgen der Vermarktung von Camp Astrid aufhören. So arbeiten wir u.a. Stück für Stück an der Talachse-Innenstadt. Die Popup-Stores sollen die Maßnahmen Kaiserplatz und Bastins-Weiher flankieren und Impulse und Anreize schaffen, um den Weg der Neustrukturierung der Innenstadt, den wir als CDU mit unserem Bürgermeisters vorangetrieben haben, zu begleiten. Mit den lebenswichtigen Investitionen in die Innenstadt und den wirtschaftsfördernden Konzepten legen wir den Grundstein für einen Aufwärtstrend. Tun wir das nicht, werden wir bestenfalls eine reine Wohnstadt ohne Perspektive.

 

Welche Gefahren birgt es, wenn sich das Bild der Einkaufsstraße ständig ändert?

Bruckschen: Eine Gegenfrage erscheint hier angebracht: Was passiert, wenn sich das Bild unserer Einkaufstraße nicht ändert? Für die jetzige Situation bietet es keine Gefahr, weil wir schon mitten in der Gefahr sind, im Gegenteil, wir müssen kreativ an unsere Innenstadt ran gehen, ohne Denkverbote zu haben. Es muss sich was tun und vielleicht schaffen wir hier einen Weg über Leerstand oder Lagerfläche für Ausstellungsstücke hinwegzukommen. Wir müssen uns von klassischen Einkaufstraßen der vergangen Jahrzehnte in Stolberg verabschieden, das wird es hier in der Form nicht wieder geben. Dafür wurden in der Vergangenheit auch politisch die falschen Entscheidungen getroffen und noch viel entscheidender: die Kaufkraft der großen Belegschaften existiert schlichtweg hier nicht mehr.

 

Wäre dieses Projekt auch für andere Städte in der Region denkbar, bzw. von Vorteil?

Emonds: Sicherlich ist das zu konzipierende Verfahren auch andernorts adaptierbar und kann vielleicht auch noch lukrativer umgesetzt werden. Ich denke aber, dass Stolberg hier von anderen Städten lernen kann und warum sollen wir nicht in kleiner Variante von Maastricht lernen, wo dies stärker praktiziert wird. Wir positionieren uns gerade mit Tim Grüttemeier ganz neu in der Region, die Wahrnehmung von außen wird positiver. Lasst uns das neue Image und das Aufhorchen der Nachbarn nutzen und zeigen, dass sich auch in diesem Bereich etwas in Stolberg tut.

 

Welche Rolle spielt der Einzelhandel für eine Gesellschaft?

 

Bruckschen: Der Einzelhandel ist in der Gesellschaft elementar, aber er befindet sich in der Zwickmühle. Wir erwarten beim Besuch der Stadt schöne Läden, vielleicht sogar Läden, die uns an die Kindheit denken lassen: Abwechslung, Angebote, Service und einen Flair, der zum Flanieren und Schlendern einlädt. Gleichzeitig sind viele auf der Jagd nach Schnäppchen, großer Auswahl und dem Gold- und Primestatus bei großen Versandunternehmen, die ihr Geschäft online abwickeln. Die Bevölkerung zieht durch die eigene Bequemlichkeit die Finanzkraft aus dem Einzelhandel, der abwandert und uns noch mehr animiert, im Internet zu bestellen, weil es in Stolberg immer weniger gibt. Wir müssen also gemeinsam mit dem Einzelhandel Bedingungen entwicklen, die es ermöglichen, einen Spagat zwischen diesen beiden  Bedürfnissen zu schaffen. Auch da gibt es Konzepte anderer Städte, die für den Einzelhandel der Stadt eine eigene Onlineeinkaufsplattform schaffen und mit regionalen Dienstleistern die Ware ausliefern. Auch diese Idee wollen wir positiv begleiten, um Vorreiter in der Region zu werden.

CDU fordert Kino für Stolberg

Die Verwaltung soll nun auf Antrag der CDU Fraktion prüfen, ob die Ansiedlung eines Kinobetreibers möglich ist.

Die Verwaltung wurde vom Haupt- und Finanzausschuss sowie vom Rat in seiner letzten Sitzung einstimmig beauftragt, zu prüfen, ob es möglich ist, einen Kinobetreiber nach Stolberg zu holen.

 

Die Idee hierzu war in der Arbeitsgruppe für Schule, Kultur, Sport und Tourismus der CDU Stolberg entstanden. „Es ist sinnvoll, Stolberg und die Eifel mit einem eigenen Kino- und Eventzentrum zu versorgen“, betont der Arbeitsgruppenvorsitzende, Ratsmitglied Hans Bruckschen. „Wir haben deshalb angeregt, dass relevante Standorte ermittelt und potenzielle Betreiber kontaktiert werden, um den Menschen in der größten Stadt der Städteregion nach Aachen ein attraktives Kultur- und Freizeitprogramm zu bieten, ohne dass sie nach Aachen, Alsdorf oder Düren ausweichen müssen.“

 

Als möglichen Betreiber hat die CDU die UCI Gruppe ins Auge gefasst. Die United Cinemas International (UCI bzw. UCI Kinowelt) ist ein Kinounternehmen, das zur Odeon & UCI Cinemas Group gehört.

 

„Der Betreiber UCI gehört zu einem der größten Anbieter in Deutschland und ist in Westdeutschland insbesondere in Großstädten wie Köln, Düsseldorf, Neuss und Duisburg vertreten, allerdings in unserer Region noch unterrepräsentiert“, erklärt der CDU-Partei- und Fraktionsvorsitzender Jochen Emonds.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

CDU Initiative! - Boulebahn im Gradopark saniert und wiedereröffnet!

Zeitungsanzeige der CDU Stolberg im August 2016.

Sanierungskonzept für 22 städtische Gebäude

Bis Ende 2017 soll ein Architekturbüro Ideen geben, wie man weiter Energie einsparen kann. Stolberg bekommt Förderung vom Bund in Höhe von 95 000 Euro.

Von links: Der Technische Beigeordnete Tobias Röhm, der Klimaschutzmanager Georg Trocha, und der Abteilungsleiter Hochbau Ulrich Coopmann Foto: Kupferstadt Stolberg
Von links: Der Technische Beigeordnete Tobias Röhm, der Klimaschutzmanager Georg Trocha, und der Abteilungsleiter Hochbau Ulrich Coopmann Foto: Kupferstadt Stolberg

Für 22 städtische Gebäude soll es bis Ende 2017 ein Sanierungskonzept geben. Das teilt die Stadt Stolberg mit. Sie kann den Sanierungsplan im Rahmen der nun bewilligten Förderung vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau- und Reaktorsicherheit (BMBU) angehen. Dass der Klimaschutz in der Stadt nun für die städtischen Gebäude angegangen werden kann, begrüßen vor allem der Technische Beigeordnete der Stadt, Tobias Röhm, und Klimaschutzmanager Georg Trocha. Die Erstellung der beiden Klimaschutzteilkonzepte „klimafreundliche Mobilität“ und „Klimaschutz in eigenen Liegenschaften und Portfoliomanagement“ wird bei einer Förderquote von 70 Prozent mit insgesamt etwa 95 000 Euro vom BMBU gefördert.

 

„Die Sanierung und der Unterhalt der städtischen Liegenschaften bindet jedes Jahr Haushaltmittel in Höhe von mehreren Millionen Euro“, sagt Tobias Röhm. Ziel sei es, nun mit dem Fördergeld den bereits in den vergangenen Jahren eingeschlagenen Weg, Gebäude in der Stadt energetisch zu sanieren, weiterzugehen und die Betriebskosten weiter zu senken.

 

Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative existieren je nach baulicher Maßnahme Förderquoten zwischen 31 und 65 Prozent, wodurch der städtische Haushalt pro Jahr schnell durch sechsstellige Fördersummen entlastet werden kann, wie nun auch in Stolberg der Fall. „Damit betreiben wir Klimaschutz, erhöhen den Wert unserer Gebäude und entlasten dauerhaft den Haushalt“, sagt Röhm.

 

Das Sanierungskonzept umfasst in einem ersten Schritt insgesamt 22 Gebäude und wird mit Hilfe eines Ingenieurbüros bis Ende 2017 erstellt. Für jedes betrachtete Gebäude wird ein genauer Sanierungsfahrplan erstellt. Dieser beinhaltet priorisierte Sanierungsoptionen für die einzelnen Bauteile inklusive der Berechnung der jeweiligen Kosten und Energieeinsparpotenziale.

 

Der Einsatz erneuerbarer Energien wird ebenfalls geprüft. Das Sanierungskonzept dient für die nächsten fünf bis zehn Jahre als strategische Entscheidungsgrundlage für die energetische Sanierung der städtischen Gebäude. „Das Sanierungskonzept liefert uns wichtige Informationen über die aktuellen energetischen Ausgangslagen der betrachteten Gebäude und dient der Weiterentwicklung unseres Energiemanagements.“, sagt Klimaschutzmanager Georg Trocha. „Anhand der gebäudebezogenen Sanierungsfährpläne können wir zielgerichtet Maßnahmen zur Energieeffizienz und zum Einsatz erneuerbarer Energien umsetzen, einen wichtigen Beitrag zu Ressourcenschutz leisten und unserer Vorbildfunktion gerecht werden.“

 

Mit der Erstellung des Sanierungskonzeptes wird die Umsetzung und Fortschreibung des Integrierten kommunalen Klimaschutzkonzeptes der Kupferstadt Stolberg (IKSK) vorangetrieben.

 

In Zusammenarbeit mit der Abteilung Hochbau wird Georg Trocha die Erstellung des Konzeptes begleiten und prüfen welche Maßnahmen förderfähig sind.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Kupferpavillon: Der erste Bagger ist da!

Aushebungsarbeiten auf Kaiserplatz gestartet.

Beginn der Aushebungsarbeiten am Kaiserplatz. Foto: S.-L. Gombert
Beginn der Aushebungsarbeiten am Kaiserplatz. Foto: S.-L. Gombert

Etwa drei Wochen, nachdem die Baugenehmigung erteilt worden ist, haben jetzt die Arbeiten am Kupferpavillon auf dem Stolberger Kaiserplatz begonnen. Doch bevor das 1,5-Millionen-Euro-Projekt des Aachener Gastronoms Alo Irfan Yüce in die Höhe wachsen kann, wird erst einmal noch in die Tiefe gebuddelt: Seit Mittwoch macht sich die Firma DS Projektbau daran, den belasteten Boden unterhalb der zukünftigen Gastronomie auszuheben.

 

„Ende des Monats werden dann noch mal Sondierungsarbeiten stattfinden“, sagt Drazen Luzusicvon DS Projektbau. Das heißt, der Boden wird unter anderem noch nach Kampfmitteln abgesucht. Bis Ende der Woche wird der kleine Bagger von DS Projektbau aber erst mal noch weiter Erde umschaufeln.

 

Der Kupferpavillon entsteht im Rahmen der Sanierung des Kaiserplatzes in enger Abstimmung mit der Stadt Stolberg. Im Frühjahr 2017 sollen die ersten Gäste auf dem Platz ihren Kaffee trinken können. Investor Yüce, der den Pavillon auch betreiben wird, führt in Aachen unter anderem die Restaurants „Magellan“ an der Pontstraße und „Living Room“ am Büchel.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Parkhaus am Stolberger Hauptbahnhof kommt bald

Baubeginn für das 3,1-Millionen-Projekt im Oktober. Nach Fertigstellung wird es 377 statt 166 kostenlose Parkplätze geben.

Im Mai kommenden Jahres wird es am Stolberger Hauptbahnhof deutlich mehr Parkplätze geben als derzeit: Das von der Stadt geplante Park-and-ride-Parkhaus (wir haben mehrfach berichtet) soll ab Oktober in Bau gehen und im Mai 2017 fertig sein. Der Bau- und Vergabeausschuss der Stadt hat in seiner jüngsten nichtöffentlichen Sitzung den Bau des schlüsselfertigen Gebäudes vergeben.

 

Der Ausschuss hat entschieden, dass es in dem Parkhaus einen sogenannten Zweirichtungsverkehr geben wird. Das bedeutet, dass die Rampen zwischen den unterschiedlichen Ebenen in zwei Richtungen genutzt werden können. „So gewinnen wir Parkraum hinzu, weil wir keine zusätzlichen Rampen einbauen müssen“, erläutert Tobias Röhm, technischer Beigeordneter der Stadt Stolberg, im Gespräch mit unserer Zeitung.

 

Das neue Parkhaus entsteht, weil nach Ansicht der Stadt rund um den Bahnhof erhöhter Parkdruck herrscht. „Die Stellplätze werden vor allem von Pendlern genutzt, die von Stolberg aus mit der Bahn in Richtung Aachen oder Köln fahren“, erklärt Tobias Röhm.

 

Parallel zum neuen Parkhaus der Stadt Stolberg baut die Deutsche Bahn eine Fußgängerbrücke zu den mittleren Gleisen im Bahnhof. Dieser Überweg, der direkt an das Parkhaus anschließen soll, wird barrierefrei angelegt. Rollstuhlfahrer können somit den Bahnsteig und auch alle Ebenen des Parkhauses über einen neuen Fahrstuhl erreichen.

 

Insgesamt werden nach Abschluss der Bauarbeiten 377 kostenlose Parkmöglichkeiten im Parkhaus (284 Stellplätze) und auf dem angrenzenden Parkplatz (93 Stellplätze) zur Verfügung stehen. Zum Vergleich: Auf dem Parkplatz, wie es ihn jetzt noch gibt, sind insgesamt 166 Stellplätze für Autos vorhanden. „Während der Bauarbeiten werden die Parkmöglichkeiten natürlich eingeschränkt“, erklärt Tobias Röhm. Allerdings werde es während der Bauphase Ersatzparkplätze an der Probsteistraße geben.

 

Rund 3,13 Millionen Euro kostet das Parkhaus-Projekt, einen Großteil der Summe zahlt der Zweckverband Nahverkehr Rheinland.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Camp Astrid: Firmen verdreifacht, Fläche verzehnfacht

20. Ansiedlung steht bevor: Entwicklung des Gewerbegebietes Camp Astrid innerhalb von zwei Jahren. 10,7 Hektar vermarktet.

Der obere Teil des Gewerbegebietes Camp Astrid füllt sich mit neuen Ansiedlungen. Mittlerweile sind 10,7 von 23 Hektar Gewerbefläche vermarktet. Vier freie Hektar an der Bahnlinie weisen großes Potenzial für die Logistikbranche auf. Foto: J. Lange
Der obere Teil des Gewerbegebietes Camp Astrid füllt sich mit neuen Ansiedlungen. Mittlerweile sind 10,7 von 23 Hektar Gewerbefläche vermarktet. Vier freie Hektar an der Bahnlinie weisen großes Potenzial für die Logistikbranche auf. Foto: J. Lange

In ein paar Tagen hat Michael Eßers wieder einen Notartermin. Der sorgt dann voraussichtlich für eine runde Zahl: Mit der Unterschrift wird die 20. Ansiedlung eines Unternehmens im Gewerbegebiet Camp Astrid Realität, sagt der Geschäftsführer der Entwicklungsgesellschaft.

 

Eine rasante Entwicklung: Vor zwei Jahren belegte hier lediglich eine Handvoll Firmen einen Hektar Fläche. Mittlerweile hat sich die Anzahl von Unternehmen verdreifacht, die Fläche verzehnfacht: 10,7 von insgesamt 23 Hektar nutzbare Fläche in dem 40 Hektar großen Waldgebiet sind vermarktet. Entlang von Flämischem und Wallonischem Ring entstehen immer mehr Industriebauten, und auch die Königin-Astrid-Straße wird zunehmend eine gefragte Adresse. Dort lässt sich aktuell an einem Seitenarm auf 1550 m2 Gerüstbau Lück nieder. Weiter oberhalb zwischen Wurstfabrikant Martino Winkes sowie Transportunternehmer und Fahrzeughändler Peter Hamers füllt Metallbau Derjung mit 3000 m2 die Lücke. Ein Stück weiter lässt sich Caterer „Die Ente“ auf 1600 m2 nieder. Werkzeugbauer PSE feierte jüngst Spatenstich auf 1200 m2 nebst Erweiterungsfläche. Photovoltaik, Metallbau, Werkzeugmaschinen, Bausanierung, Zimmerei, Autoveredler, Lederrestaurator, Hochbau- und Tiefbau, Gebäudetechnik, Planungsleistungen: Das Spektrum unterschiedlicher Branchen kann sich bereits sehen lassen.

 

Ein weiterer Impuls wird erwartet, wenn das Produktionsserviceunternehmen „Aachen Institute for Nuclear Training GmbH“ (Aint) am Wallonischen Ring expandiert. Die Unternehmer Dr. Andreas Havenith und Dr. John Kettler haben den Firmensitz zwischenzeitlich von Aachen ins Stolberger Dienstleistungszentrum verlegt und möchten etwa zweieinhalb Millionen Euro auf einer Fläche von rund 3500 Quadratmetern investieren. Sie sind in der Forschung und Entwicklung sowie in der Aus- und Fortbildung im Bereich der Kerntechnik tätig und beraten zudem die Atomwirtschaft. In der Kupferstadt wollen sie vor allem ihren Geschäftszweig „Entwicklung innovativer Messtechnik“ weiter ausbauen. Es ist zwar das erste Unternehmen, das sich im Innenbereich des Wallonischen Rings ansiedeln will, aber nicht das einzige. „Wir haben eine Reihe weiterer Anfragen von Interessenten“, berichtet Eßers. Immerhin kann der Wirtschaftsförderer auf weitere 15 feste Reservierungen für gut 35 000 m2 Gewerbefläche verweisen.

 

Zwei Drittel von außerhalb

 

„Zur Struktur der Anfragen ist anzumerken, dass derzeit zwei Drittel der reservierungsbegünstigten Unternehmen bisher keinen Standort in der Kupferstadt vorhalten“, so Eßers weiter, „und somit die Stolberger Unternehmerlandschaft als Neuansiedler und Zugewinne bereichern würden.“ Die an einem Standort im Camp interessierten Unternehmer stammen aus den Branchen Maschinenbau, Messtechnik, Handel, Dienstleistung, Schulung und Handwerk.

 

Alleine in diesem Jahr hat Michael Eßers mit nahezu 20 Firmeninhabern Gespräche geführt und das Gewerbegebiet präsentiert. Nur drei der Unternehmer, die angefragt hatten, zeigten danach kein Interesse mehr. Vier Kunden waren überzeugt. „Sie reservierten eine Fläche und planen derzeit ihre neue Betriebsstätte“, sagt Eßers. Die Vermarktungslage ist weiterhin positiv, freut sich der Geschäftsführer: „Dieser Stolberger Standort wird regional positiv wahrgenommen.“

 

Dazu tragen sicherlich auch die Bemühungen um einen Ausbau des Umfeldes des nahen Hauptbahnhofes als Euregio Railport – als regionaler Güterumschlagplatz und Hinterlandterminal der Nordseehäfen – bei.

 

Filetstück für die Logistik

 

Für eine solche Nutzung besonders interessant sind vier Hektar noch ungenutzte Fläche direkt an der Bahnlinie zwischen Aachen und Köln, für die ein direkter Gleisanschluss reaktiviert werden kann. Früher nutzte das belgische Militär den Teil des Camps zum Umschlag ihrer Güter von der Schiene auf die Straße. Auch heute wird diesem „Filetstück“ ein großes Potenzial für die Logistikbranche zugeschrieben. Ein weiteres Plus des Gewerbegebietes Camp Astrid ist, dass es seit diesem Mai ans schnelle Internet angeschlossen ist – ein wichtiges Argument für Firmen. 

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Einzelhandel soll sich breiter aufstellen

Bei der Sommertour in Stolberg rät MdB Helmut Brandt zu einer zusätzlichen Online-Präsenz.

Helmut Brandt MdB bei seiner Sommertour in Stolberg hier mit Ralf Wallraven, Karina Wahlen und Axel Wirtz MdL (v.l.) Foto: J. Lange
Helmut Brandt MdB bei seiner Sommertour in Stolberg hier mit Ralf Wallraven, Karina Wahlen und Axel Wirtz MdL (v.l.) Foto: J. Lange

Die Entwicklung im Einzelhandel gibt Helmut Brandt derweil zu denken. „Die klassischen Strukturen müssen sich heutigen Anforderungen öffnen“, sagt der 65-Jährige, der als Justiziar Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes der CDU-Bundestagsfraktion ist. Dabei zielt das Mitglied im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz auf das Internet. „Neben dem stationären Geschäft vor Ort sollten die Kaufleute zunehmend online ihre Waren und Dienstleistungen anbieten“, sagt Brandt.

 

Tourismus bringt Umsatz

 

So könnten sie sich nicht nur ein zusätzliches Standbein verschaffen, sondern der ohnehin zunehmenden Konkurrenz durch den Online-Handel begegnen. Eine Argumentation, die Landtagsabgeordneter Axel Wirtz und die stellvertretende Bürgermeisterin Karina Wahlen, die den Abgeordneten bei seiner Sommertour begleiten, nur unterstreichen können. „Im Internet kann man ja recherchieren, aber beim heimischen Handel sollte man dann ordern“, sagt Wirtz. Voraussetzung sei natürlich, dass die Geschäfte den Service der Beschaffung oder einer Online-Bestellung auch anbieten würden. „Wer das heute nicht tut, dem entgehen geschäftliche Chancen“, unterstreicht Helmut Brandt.

 

Wie das auch in Stolberg funktionieren kann, erläutert in der Bodega im Kupferhof Alter Markt Christian Clément. Neben dem klassischen Verkauf und Verköstigungen werden beispielsweise Bestell-, Liefer- und Versandservice angeboten. Clément kooperiert mit lokalen Restaurants und Gaststätten, engagiert sich bei Festivitäten in der Kupferstadt, bringt mit Events immer wieder Abwechslung. Das lockt Kunden an, die die Gastfreundschaft des Wahlstolbergers zunehmend schätzen lernen. „Ein erfolgversprechendes Modell“, sagt Brandt. Gezielte Neuerungen versprächen Aufmerksamkeit. Wie das von professioneller Seite gehandhabt werden kann, präsentierten Tamara Patrcevic und Susanne Kaivers-Gerads von der Agentur „Oecher Design“, die mit der „Kupfer in den Adern“-Kampagne für Aufmerksamkeit gesorgt hat und neue Publikationen für die Stadt herausgibt.

 

Modell für die Nahversorgung

 

Mehr Aufmerksamkeit auf die touristischen Besonderheiten der Kupferstadt lenken möchte Jürgen Gerres, der jüngst die Leitung der Stolberg-Touristik übernommen hat. In Helmut Brandt fand er als stellvertretendem Mitglied im Ausschuss für Tourismus des Bundestages einen interessierten und versierten Gesprächspartner. Eine erfolgreiche Intensivierung der touristischen Vermarktung stärke die lokale Geschäftswelt.

 

Einen anderen Ansatz, die Nahversorgung in ländlichen Gebieten zu erhalten, lernte Brandt im „Vichter Dorfladen“ kennen. Den Erhalt der Nahversorgung hatten die Bewohner vor zwei Jahren mit dem eigenen Laden und Café nach Schließung sämtlicher Geschäfte selbst auf die Beine gestellt. Dabei ist mehr entstanden als eine Verkaufs- und Lottoannahmestelle. Der Dorfladen ist sozialer Treffpunkt, hier kommt man zusammen, tauscht Neuigkeiten aus, erlebt Dorfgemeinschaft, berichtet Rudolf Vanderhuck als stellvertretender Vorsitzender des Trägervereins. „Das ist ein schönes Beispiel für eine aktive Dorfgemeinschaft“, sagt Brandt. Der Vichter Dorfladen ist ein Vorbild für andere Ortschaften, in denen es keine Nahversorgung mehr gibt“.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Touristik durch QR-Codes aufwerten

Verwaltung soll die Anbringungan Gebäuden der Stolberger Innenstadt prüfen.

Mit dem Beginn der Ferien häufen sich die Anfragen bei der Stolberg-Touristik. Die Arbeitsgruppe Kultur, Sport und Tourismus der CDU Stolberg und die CDU-Fraktion Stolberg haben gemeinsam beantragt, die Verwaltung prüfen zu lassen, inwiefern QR-Codes an wichtigen Stellen und Gebäuden in der Stolberger Innenstadt zur Aufwertung des touristischen Gesamtangebotes angebracht werden können, um Stolberg für Touristen noch interessanter und erlebbarer zu gestalten.

 

„Bei QR-Codes handelt es sich um eine Methode, Informationen so aufzuschreiben, dass diese besonders schnell maschinell gefunden und eingelesen werden können“, erläutert der AG-Vorsitzende Hans Bruckschen. Den ursprünglich 1994 entwickelten und ursprünglich in der Automobilproduktion eingesetzten Code findet man heute an jeder Ecke. Der aus Japan stammende Trend verbreitet sich seit 2007 auch in Europa und ermöglicht es, mit dem Smartphone durch Einlesen des Codes auf die dahinterstehende Information zuzugreifen.

 

„Die Einführung der QR-Codes als kostenloses Informationsmedium für die Gäste unser Kupferstadt könnte das bestehende Tourismuskonzept sinnvoll ergänzen“, so der CDU-Partei- und Fraktionsvorsitzende Jochen Emonds. Eine Idee, wie man die Codes nennen könnte, liefert die CDU gleich mit. „Die Codes könnten beispielsweise als „Kupferbuttons“ die Touristen durch bestimmte Wege in der Stadt leiten und immer wieder Querverweise zur städtischen Homepage herstellen“, schlägt Hans Bruckschen weiter vor. Die CDU hat angeregt, ihren Vorschlag zunächst durch die zuständigen Fachämter in Kooperation mit dem Marketing-Partner der Stadt zu prüfen.

 

Quelle: Super Mittwoch

Nach Jahren des Stillstands! - Umbau des Kaiserplatzes schreitet voran!

Baugenehmigung erteilt - Axel Wirtz MdL & Helmut Brandt MdB vor Ort

Die Aldi-Filiale in der Innenstadt bleibt

Bewegung auf Toom-Gelände an Mauerstraße. Discounter möchte hier weitere Filiale errichten. Auch dm will Shop platzieren.

Was aus der Ansiedlung eines erhofften Bau- und Gartenmarktes auf dem Zincoli-Gelände wird, ist offen. „Wir verhandeln noch und warten minütlich auf eine Entscheidung“, sagt Tim Grüttemeier. Toom war vorgesehen als Ankermieter für den großen Baumarkt auf dem Zincoli-Gelände. Zugunsten der Innenstadt-Entwicklung hatte die Stadt das von der Strabag entwickelte Projekt wegen der Ansiedlung weiteren innenstadtrelevanten Einzelhandels storniert.

 

Erhalten bleibt der Wunsch, einen zeitgemäßen Bau- und Gartenmarkt anzusiedeln – eine Branche, der in der Kupferstadt mehr als ausreichendes Potenzial bescheinigt wird. Die Tochtergesellschaft der Rewe-Gruppe hat auch stets Interesse signalisiert. Gesucht wird offensichtlich noch ein Projektentwickler für das Vorhaben. Die übrige Fläche des vier Hektar großen Zincoli-Geländes möchte die Stadt dann als Gewerbegebiet und für eine Erweiterung des Dienstleistungszentrums mit Werkstätten ausweisen.

 

Viel Zeit bleibt Toom für eine Entscheidung offensichtlich nicht. Denn der Eigentümer des Grundstückes, auf dem an der Mauerstraße der Toom-Markt steht, hat andere Pläne: Die Unternehmensgruppe Leder in Hildesheim hat einen Optionsvertrag mit Aldi-Süd geschlossen. Die in Eschweiler firmierende Aldi GmbH & Co. KG plant die Ansiedlung einer zusätzlichen Filiale mit 1200 Quadratmeter Verkaufsfläche in Münsterbusch, bestätigte gegenüber unserer Zeitung Aldi-Geschäftsführer Uwe Seiler.

 

Zudem bestehe Einigkeit mit der Drogerie-Kette dm, dort ebenfalls eine Filiale mit 800 Quadratmeter Verkaufsfläche zu realisieren. Voraussetzung ist, dass der im Juni gestellte Bauantrag durch die Stadt bis zum Herbst positiv beschieden wird, um das Projekt nach dem vorgesehenen Zeitplan umsetzen zu können.

 

Mehr noch: Aldi gibt eine Bestandsgarantie für die Filiale in der Rathaus-Passage. Nach ihrer Prosperität hatte sich Bürgermeister Tim Grüttemeier angesichts der Expansionspläne erkundigt. Bei einer Besprechung im Rathaus versicherte Uwe Seiler den Vertretern von Politik und Verwaltung, dass die Filiale auch bei einer Neuansiedlung nicht geschlossen werde.

 

„Zu keinem Zeitpunkt bestand bislang die Absicht, unsere Innenstadtfiliale bei einer Neuansiedlung zu schließen“, erklärt Seiler. Das hat Grüttemeier nun auch Schwarz auf Weiß vorliegen: „Darüber hinaus versichere ich ihnen, dass wir diese Filiale noch mindestens weitere fünf Jahre nach der Eröffnung der neuen Filiale an der Mauerstraße betrieben werden“, schreibt Seiler – vorausgesetzt natürlich, dass der Immobilieneigentümer nicht Aldi kündigen würde, wovon aber kaum auszugehen sei.

 

„Die Filiale neben dem Rathaus läuft gut“, erklärt Seiler darüber hinaus gegenüber unserer Zeitung. Natürlich habe der Discounter mit einem Einzelhandelsgutachten mögliche Auswirkungen untersucht. „Selbst bei prognostizierten Einbußen von zehn bis 17 Prozent erreicht die Filiale in der Stadtmitte eine auskömmliche Kundenfrequenz“, betont der Aldi-Geschäftsführer. Stärker betroffen werde vermutlich die Niederlassung an der Prattelsackstraße, glaubt Seiler. „Das liegt an der Kundenstruktur“. Die Filiale neben dem Rathaus werde vor allem fußläufig genutzt, während viele Kunden aus den Stadtteilen mit dem Auto den „Prattelsack“ ansteuern würden. Die Kunden aus dem Einzugsgebiet Münsterbusch würden sich dann zur Mauerstraße orientieren.

 

Aldi hat zudem die Wiederbelebung der Stolberger Innenstadt im Visier. „Das wird richtig schön“, sagt Seiler. Angesichts der umfangreichen Bemühungen der Kupferstadt zur Aufwertung ihrer Innenstadt erwarte er eine steigende Frequenz. „Wir freuen uns, mit unserer Filiale zur Belebung beitragen zu können“, so Seiler.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Bauarbeiter, können wir das schaffen?

Ferienzeit ist Sanierungszeit. Acht Turnhallen und Schulen stehen auf der Liste. Technischer Beigeordnete sagt: „Wir schaffen das!“

Die Sanierungsmaßnahmen im Überblick - Grafik: H.-G. Classen
Die Sanierungsmaßnahmen im Überblick - Grafik: H.-G. Classen

Die Dreifachturnhalle des Goethe-Gymnasiums ist seit 30 Jahren nicht ballwurfsicher – und keiner hat es gewusst. „Bei einer Routinekontrolle wurde festgestellt, dass beim Bau die falsche Deckenaufhängung installiert wurde“, sagt Ulrich Coopmann, Leiter der Hochbauabteilung der Stadt. Ein Glück also, dass bisher nichts Schlimmeres passiert ist, und dass zum Zeitpunkt der Entdeckung die Sommerferien bereits vor der Tür standen – die beste Zeit für eine so umfassende Sanierung wie diese. „Spätestens, wenn der Vereinssport im Oktober wieder losgeht, wollen wir fertig sein“, sagt Coopmann.

 

200 000 Euro wird die Sanierungsmaßnahme kosten. Denn es bleibt nicht beim Austausch der Lamellenaufhängung. „Wenn einmal die Decke unten ist, können wir auch direkt die Beleuchtung auf energiesparende LED umstellen“, so der Verwaltungsangestellte. Doch die Erneuerung der Hallendecke ist bei Weitem nicht das einzige Sanierungsvorhaben in den Sommerferien.

 

Auch in der Turnhalle der Grundschule Gressenich und in der Turnhalle am Donnerberg gibt es ein Problem mit der Decke. Die Platten sind nur genagelt, nicht verschraubt. „Das ist heute so nicht mehr zulässig“, sagt der Technische Beigeordnete der Kupferstadt, Tobias Röhm. Um die Hallen vor Fertigstellung der neuen Decke trotzdem den Schulen und Vereinen zur Verfügung stellen zu können, wurden zur Sicherheit bereits die Platten abgenommen. So sind sie zumindest für den normalen Sportbetrieb mit Ausnahme von Ballsportarten freigegeben.

 

„Ohne Deckenplatten kann auch nichts herunterfallen“, sagt Röhm. Laut Zeitplan sollen die neuen Platten bis zum Schulbeginn, spätestens aber bis Ende September fertig angebracht sein. Kostenpunkt pro Halle: 75 000 Euro. Ähnliche Arbeiten wurden in den Turnhallen der Städtischen Realschule und der Willi-Fährmann-Schule in der Talstraße bereits durchgeführt. „Wir führen bewusst nicht alle Maßnahmen gleichzeitig durch und ziehen die bedeutsameren Hallen vor, damit der Spiel- und Sportbetrieb nicht zu sehr leidet“, sagt er.

 

Voraussetzung dafür, dass die Stadt ihren straffen Zeitplan einhalten könne, sei, dass die beauftragten Firmen auch kämen und keine unvorhergesehen Schwierigkeiten aufträten. „Das steht dann nicht mehr in unserer Macht“, sagt Röhm. Es sei aber alles so weit abgesprochen, dass es auch klappen sollte.

 

In vollem Gange sind bereits die Arbeiten an den Außenanlagen der Städtischen Realschule an der Walther-Dobbelmann-Straße. Der Einbau einer Aufzugsanlage, um Barrierefreiheit zu gewährleisten, ist bereits abgeschlossen. Aktuell wird der Außenbereich umgebaut. Dazu werden sämtliche Zuwege zum ersten Schulhof neu gemacht, der zweite Schulhof insgesamt attraktiver gestaltet und eine große Treppenanlage mit Aufenthaltsqualität eingerichtet. Mit 339 000 Euro ist dieses Projekt das größte und teuerste.

 

Ebenfalls umfangreich sind die Maßnahmen an der Mehrzweckhalle in Vicht. Dort wird die gesamte Raumlufttechnik erneuert. Schon vor den Sommerferien wurde mit den Arbeiten begonnen und das warme Wasser abgestellt. Für 150 000 Euro werden jetzt die Heizung, die Lüftung und die Regelung komplett überarbeitet. Bis Ende August soll die Halle wieder benutzbar sein.

 

In einem ähnlichen Preisrahmen bewegen sich die Arbeiten am Stolberger Teilstandort der Willi-Fährmann-Schule. Nachdem dort die Turnhallendecke bereits im März fertiggestellt werden konnte, wird nun für 120 000 Euro das Heiz- und Lüftungssystem von analog auf digital umgestellt. Demnächst erfolgt die Heizungsregelung dann dezentral übers Internet von der Verwaltung aus. Der Kessel bleibt stehen, aber sämtliche Ventile und Thermostate müssen ausgetauscht werden. Durch die Umstellung soll das System energieeffizienter werden.

 

Das Bürgerhaus in Mausbach, in dessen Räumlichkeiten auch die Küche der nahe gelegenen Grundschule untergebracht ist, bekommt über die Sommerferien neue Fenster, ebenso steht diese Maßnahme für die innerstädtische Grundschule in der Grüntalstraße an. „Die alten Holzfenster waren noch einfach verglast und entsprechen so nicht mehr den aktuellen Energiestandards“, sagt Tobias Röhm. Die neuen Fenster sind dann aus Kunststoff und doppelt verglast.

 

In der Grundschule in der Höhenstraße wird der Betreuungsraum für den offenen Ganztag überarbeitet und mit neuem Parkettboden ausgelegt. Außerdem wird noch der Boden in zwei weiteren Klassenräumen abgeschliffen und neu versiegelt sowie mehrere Wände vom städtischen Maler neu gestrichen. Diese Baumaßnahme ist der insgesamt kleinste Posten und wird von Röhm und Coopmann auf etwa 10 000 Euro beziffert.

 

Bewilligt wurden sämtliche Sanierungstätigkeiten in den Sitzungen des Bau- und Vergabeausschusses am 16. Juni und am 7. Juli. Für die Gesamtkosten von rund einer Million Euro stehen Haushaltsmittel des allgemeinen Bauunterhalts zur Verfügung.

 

Längerfristige Baumaßnahmen wie die Arbeiten an der Realschule Mausbach oder an der Prämienstraße werden davon nicht beeinträchtigt. „Die laufen natürlich weiter“, sagt Coopmann. Bleibt nur zu hoffen, dass diesmal überall die richtige Deckenaufhängung installiert wird und keine weiteren Überraschungen warten.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Kupferpavillon kann jetzt gebaut werden

Bürgermeister überreicht Investor Ali Irfan Yüce die Baugenehmigung. Aachener Lokale als Vorbild und Stolberger Lokalkolorit.

So präsentiert sich der zukünftige „Kupferpavillon“ auf dem Kaiserplatz aus der Vogelperspektive. Foto: Entwurf. P. Hansen
So präsentiert sich der zukünftige „Kupferpavillon“ auf dem Kaiserplatz aus der Vogelperspektive. Foto: Entwurf. P. Hansen

Man nehme in Aachen die „Molkerei“ an der Pontstraße, das „Magellan“ am Boxgraben, das „Living Room“ am Büchel und das „Dinettte“ am Hühnermarkt, mische eine gute Prise Stolberger Ambiente darunter und schon kommt man dem Konzept näher, mit dem ab kommenden Frühjahr der „Kupferpavillon“ auf dem Kaiserplatz eine Anlaufstelle für Jung und Alt als Restaurant, Café und Bistro ein möglichst breites Publikum vom Morgen bis in den Abend hinein ansprechen möchte. „In dem einen Lokal wird mehr gegessen, in dem anderen mehr getrunken, in einem verkehrt eher jüngeres, im anderen eher älteres Publikum“, erzählt Ali Irfan Yüce. Und es sind nur vier von einer ganzen Reihe an Lokalitäten, die der Investor für den Stolberger „Kupferpavillon“ bereits betreibt.

 

In etwa zwei Wochen soll der Bau auf dem Kaiserplatz beginnen, gestern überreichten Bürgermeister Tim Grüttemeier und Technischer Beigeordneter Tobias Röhm die Baugenehmigung für das 1,5-Millionen-Euro-Projekt. Voraussichtlich im Mai werden die Stolberger das neue Angebot nutzen können. „Während der Bauarbeiten werde ich mit meinem Team noch am detaillierten gastronomischen Konzept in Ruhe feilen können“, verrät Yüce. Der studierte Bauingenieur ist bereits seit 20 Jahren erfolgreich in der Gastronomie engagiert. „Ich habe noch keine Insolvenz hingelegt“, antwortet er auf Nachfrage. Und Tim Grüttemeier stellt noch einmal klar, dass Ali Irfan Yüce der Investor der ersten Stunde für das Projekt auf dem Kaiserplatz ist.

 

Zum Übergabetermin schüttelt Ali Yüce erst einmal die Hände von Passanten: „Alte Freunde vom Fußball“, freut sich Yüce gleich Bekannte zu treffen. In Stolberg hat der Investor sich schon umgeschaut, in der Kupferstadt sieht er ein großes Potenzial mit seinem Lokal in zentraler Lage zur Belebung der Innenstadt beitragen zu können. Das „Kupferpavillon“ soll sich in die historische Bebauung einfügen und gleichzeitig zu einer beliebten Anlaufstelle den ganzen Tag über werden. Bewusst haben sich Architekt und Investor für ein hochwertiges Konzept entschieden, das mit seinen Kupfer-Applikationen den Hut vor der Kupferstadt zieht. „Kupfer wird beim Interieur und Konzept ebenso ein Thema sein wie in der Architektur“, kündigt Ali Yüce an.

 

Kupfer als durchgängiges Thema

 

Der Entwurf von Philipp Hansen überzeugte schon in den Fachausschüssen des Stadtrates mit seinen markanten kupferfarbenen Elementen in Dach und Fassaden, die sowohl von außen wie im Inneren sichtbar sind. Das Thema Kupfer soll sich dann bei der Realisierung weiter fortsetzen in der Gestaltung und Einrichtung.

 

Doch bis dahin ist noch viel zu tun. In enger Abstimmung mit dem Bau des Pavillons steht der Umbau des Brunnens. Die bisherigen Blausteine werden abgetragen und beim späteren Aufbau des niedrigeren Brunnens mit neun Sprudlern wieder eingesetzt. Im Kaiserplatz-Quadrat gegenüber der Gastronomie entstehen unter niedrig wachsenden Bäumen eine Reihe von Spielmöglichkeiten für jüngere wie für ältere Interessenten: Slackline, Spieltische und Trampolin sind von der Außengastronomie gut einsehbar – „eine ideale Anlaufstelle für Eltern mit ihren Kindern“, sagt Röhm.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Zweite Gesamtschule ist einstimmig auf dem Weg

Grundsatzentscheidung und Auftrag zur genauen Raumanalyse erteilt. Realschule Mausbach läuft 2021/22 aus. Sekundarschule wird 2017/18 automatisch zu einer Gesamtschule.

Sie bekommt nach sechs Jahren eine Schwester: Die Gesamtschule auf der Liester ist mit dem Schuljahr 2011/12 gestartet. Foto: J. Lange
Sie bekommt nach sechs Jahren eine Schwester: Die Gesamtschule auf der Liester ist mit dem Schuljahr 2011/12 gestartet. Foto: J. Lange

Eine gute Stunde zuvor im vorangegangenen Schulausschuss hatten die Liberalen noch einmal ausgiebig nachgehakt, aber im im Anschluss folgenden Hauptausschuss und Stadtrat ist auch die FDP auf der Linie des einheitlichen schulpolitischen Konsenses in Stolberg: Einstimmig macht das Stadtparlament den Weg frei für die zweite Gesamtschule in der Kupferstadt.

 

„Es ist der richtige Weg“, betont Patrik Haas. „Dass wir die Gesamtschule parteiübergreifend auf den Weg bringen, wird Stolberg gut tun“, würdigt denn auch CDU-Sprecher Jochen Emonds. 

 

Bernd Engelhardt beschäftigte sich mit zukünftigen Voraussetzungen. „Wir werden genau im Blick haben, ob die räumlichen Ressourcen ausreichen“, geben sich die Liberalen keineswegs als Freunde von kostspieligen Ausbaumaßnahmen zu erkennen.

 

Start in Mausbach?

 

Aber eine genaue Raumanalyse ist auch erst einmal die Aufgabe an die Verwaltung, die die Politik an diesem Tage – neben dem Grundsatzbeschluss zur zweiten, fünfzügigen Gesamtschule und der Erweiterung der bestehenden auf ebenfalls fünf Züge ab dem Schuljahr 2017/18 – beauftragt. Angedacht ist, die Einstiegsklassen in der dann bis zum Schuljahr 2021/22 auslaufenden Realschule Mausbach unterzubringen und die höheren Klassen in der Sekundarschule Kogelshäuserstraße unterzubringen, die bereits mit dem Schuljahr 2017/18 als Gesamtschule firmieren wird. Dies würde für die Oberstufenklassen aufgrund der Nähe zur Liester eine Kooperation vereinfachen wie sie ebenso von Goethe- und Ritzefeld-Gymnasium schon längst praktiziert wird.

 

Beschluss am 27. September

 

Die Ergebnisse der Analyse zu den zukünftigen Raumkonzepten und den erforderlichen Umbauten sollen bereits am 27. September durch Schul-, Hauptausschuss und Stadtrat beschlossen werden. Für die Realschule sind ohnehin zwei Millionen Euro zur energetischen Sanierung eingeplant, für die Sporthalle an der Kogelshäuserstraße liegt eine Förderzusage des Landes über 680 000 Euro zum Umbau in eine Mehrzweckhalle vor. Ausschreibungen und Vergaben sollen auf Basis des Raumkonzeptes angelassen werden.

 

Gymnasien und Gesamtschulen werden dann zukünftig die beiden einzigen weiterführenden Schulformen in der Kupferstadt sein. Und während Dina Graetz sich die Frage stellt, ob es in drei Jahren überhaupt noch sinnvoll sei, zwei Gymnasien vorzuhalten, sah dies Bernd Engelhardt genau konträr: „Wir werden auch die Zügigkeit der Schulformen genau im Blick behalten“. Die große Koalition hat jedenfalls schon damit geliebäugelt, bei Bedarf eine der beiden Gesamtschulen auf sechs Eingangsklassen aufzustocken...

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Die Rückkehr des sozialen Wohnungsbaus

Breite Mehrheit stützt das 2,8 Millionen Euro kostende Vorhaben auf der Rotsch . 

Die Kupferstadt kehrt zurück auf das Feld des sozialen Wohnungsbaus. Mit breiter Mehrheit stimmte der Stadtrat sowohl dem Einstieg in die Änderung des Bebauungsplanes für die Rotsch zu wie er auch das architektonische Konzept der beiden Mehrfamilienhäuser beschied, deren Bau erst im nächsten Jahr beginnen kann. Knapp 2,8 Millionen Euro investiert die Stadt in eine zeitgemäße Architektur für insgesamt 16 individuelle Wohneinheiten für Ein- bis Fünf-Personenhaushalte. Mit mehr als 400 000 Euro an Zuschüssen wird gerechnet.

 

Ebenfalls mit breiter Mehrheit gab der Stadtrat die im Haushalt dafür eingeplanten 550 000 Euro frei. Weitere 2,25 Millionen Euro werden aktiviert, indem Verpflichtungsermächtigungen für 2017 nun für das Projekt etatisiert werden, die aktuell nicht kassenwirksam werden: Die betroffenen Mittel für das Bürgerhaus Werth, die Neugestaltung des Markusplatzes, den Ausbau des Rosenwegs, die Verrohrung des Mausbaches und der Gehwegsanierung Vichter Straße sollen im Haushalt 2017 neu angesetzt werden.

 

Das Finanzvolumen für das Wohnungsbauvorhaben muss aber im Etat ausgewiesen sein, da gestern Abend der Vergabeausschuss den Bau komplett beauftragt hat. Nur begonnen werden kann noch nicht, da zuerst die Änderung des Bebauungsplans im vereinfachten Verfahren erfolgen muss. Das dauert in der Regel etwa ein Jahr. Vorgesehen ist eine frühzeitige Bürgerbeteiligung, verzichtet werden soll auf eine Umweltprüfung.

 

Dieter Wolf begrüßte ausdrücklich „die Rückkehr der Stadt auf dem Felde des sozialen Wohnungsbaus“ nach langen Jahren der Abstinenz. Für Inhaber von Wohnberechtigungsscheinen ebenso wie für Flüchtlinge müsse eine Kommune adäquaten Wohnraum bieten können. „Dies macht nicht nur Sinn, sondern wir sind dabei sogar Vorreiter in der ganzen Region“, unterstrich Jochen Emonds. Die Nachfrage nach sozialem Wohnraum wachse und sei höher als das Angebot.

 

Bei der Beschlusslage wurden Anregungen der Anlieger aus vorangegangenen Bürgerinformationen berücksichtigt. So soll die Erschließung über das frühere Sportplatzgelände erfolgen und der Eingang des nördlichen Gebäudes zum Innenhof an der Südseite verlegt werden.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Stolberg im Wandel: Die Stadt streift Ihren schlechten Ruf ab

Viele Förderprogramme von Land und Bund helfen dabei, die Kupferstadt auf Vordermann zu bringen. Das solle auch in Zukunft so bleiben. Neue Ideen.

Bürgermeister Tim Grüttemeier (l.) und der Landtagsabgeordnete Axel Wirtz (r.) durchforsten schon heute die Pläne der Zukunft. Foto: lbe
Bürgermeister Tim Grüttemeier (l.) und der Landtagsabgeordnete Axel Wirtz (r.) durchforsten schon heute die Pläne der Zukunft. Foto: lbe

Der Ruf der Stadt Stolberg verändert sich. Darüber sind sich Bürgermeister Tim Grüttemeier und der Landtagsabgeordnete Axel Wirtz (beide CDU) einig. Das nehme man nicht nur in Stolberg wahr, sondern auch über die Stadtgrenzen hinaus. „Wir konnten in den vergangenen Jahren die Negativspirale drehen. Früher wurde die Stadt mit einem stinkenden Bahnhof und rechtsradikalen Gruppen verbunden. Heute erleben wir eine Aufbruchstimmung, die überregional bemerkt wird“, sagt Grüttemeier.

 

Damit das so bleibt und stetig noch besser werde, grübeln die beiden Männer schon jetzt über die Pläne der Zukunft. Stolberg habe bislang an vielen Förderprogrammen teilgenommen. Dadurch wurden städtebauliche Maßnahmen, wie beispielsweise die Innenstadtgestaltung, erst möglich. Auch die Erstellung des Sozialplans, der den Stolbergern die Möglichkeit gab, ihre Ortsteile zu bewerten und auf Schwachpunkte aufmerksam zu machen, konnte realisiert werden, weil ein Förderprogramm teils die finanziellen Mittel lieferte. Um so fortzufahren, solle schon jetzt geplant werden, was in vier bis fünf Jahren in Stolberg passieren muss. Denn auch weiterhin wolle sich die Stadt für Förderprogramme von Land und Bund bewerben. Doch darüber gesprochen werden müsse jetzt.

 

Besonders im Fokus stehen bei den derzeitigen Planungen mögliche neue Gewerbeflächen. Denn Wirtz und Grüttemeier gehen davon aus, dass die Grundstücke im Gewerbegebiet Camp Astrid in einiger Zeit belegt sein werden. In den Jahren 2000 bis 2009 konnte die Stadt keine Grundstücke für den Handel oder Betriebe zur Verfügung stellen. So etwas solle nicht noch einmal passieren.

 

„Mehr Polizeipräsenz“

 

Daher planen sie schon heute für die nächsten Jahre. Mögliche Flächen wären am Zincoli-Gelände/Cockerillstraße in Münsterbusch. Dort könnten mittelständische Unternehmen angesiedelt werden. Zwar sei das jetzt noch Zukunftsmusik, doch heute plane man die Stadt von Morgen.

 

Ein weiteres, wichtiges Thema sei die innere Sicherheit. „Die Polizeipräsenz ist mangelhaft“, sagt Wirtz. Das sei aber kein typisches, Stolberger Problem, sondern ein generelles. „Die Menschen fühlen sich nicht sicher und das muss sich ändern. Es kann nicht sein, dass ständig Gullydeckel in Ladenlokale fliegen und niemand etwas dagegen unternimmt“, so Wirtz.

 

„Die Polizei leistet, was möglich ist“, sagt Grüttemeier. Man habe ein gutes Verhältnis. Dennoch ändere das nichts daran, dass zwei Streifenwagen von St. Jöris bis Kal-terherberg nicht reichen. „Da ist das Land gefordert“, sagt Wirtz, und ergänzt: „Polizisten gehören auf die Straße und nicht in die Amtsstuben.“ Dafür wolle er sich auch weiterhin stark machen.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

"Das waren zwei sehr erfolgreiche Jahre."

Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier und der CDU-Partei- und Fraktionsvorsitzende Jochen Emonds ziehen anlässlich des zweiten Jahrestags der Amtsübernahme eine Zwischenbilanz.

Einbrechern das Leben schwer machen

Zu einem Informationsabend mit dem Thema „Einbruch, Schutz und Verhaltensprävention“ lud jetzt die Frauen Union Stolberg in das Ökumenische Gemeindezentrum ein.

Referenten waren Kriminalhauptkommissar Manfred Beier und sein Kollegen Norbert Winkler vom Kriminalkommissariat 44. Zu Beginn begrüßte die Vorsitzende der Frauenunion CDU Stolberg, Edith Nolden, die Gäste. Durch die Referenten erfuhren die Zuhörer, dass ungebetene Gäste durchaus nicht nachts, sondern eher in der frühen Dämmerung erscheinen, und dass diese bevorzugt kommen, wenn niemand zu Hause ist. Die Experten rieten, eine Konfrontation mit Einbrechern dringend zu vermeiden. Sie berichteten weiter, dass 70 bis 80 Prozent der Täter versuchen, Fenster oder Türen aufzuhebeln. Diesbezüglich stellten Beier und Winkler verschiedene Lösungen vor, wie man durch mechanische Sicherungen Einbrechern den Zutritt zur Wohnung bzw. zum Haus erschweren kann. Mit vielen guten Verhaltenstipps und entsprechendem Informationsmaterial endete ein wirklich interessanter Vortrag zu einem überaus wichtigen Thema.

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Wer trifft Entscheidungen für mich?

Was passiert, wenn der schwer Kranke nicht mehr selbst alles regeln kann? Interessanter Vortrag bei der Senioren-Union.

Lebenspraktisch (und das in letzter Konsequenz) zeigten sich die Mitglieder der Senioren-Union Stolberg bei ihrer jüngsten Versammlung im Ökumenischen Gemeindezentrum an der Frankentalstraße.

 

Christof Stock, Rechtsanwalt und Professor an der Katholischen Hochschule in Aachen, informierte mit juristischem Fachwissen in einer gut verständlichen Sprache über – so das Thema des Referates – „Alter, Pflege und Betreuung“.

 

Es ging um ein Thema, das den zahlreichen mit Kaffee und Kuchen freundlich bewirteten Zuhörern auf den Nägeln brannte, begrüßte doch der Vorsitzende Ludwig Hahn den Gast aus der Kaiserstadt mit einem Versprechen: „Alle hängen an Ihren Lippen.“

 

Das taten die Mitglieder dann auch. Ein Zeichen dafür, dass Stocks Vortrag am Herzen lag: Immer wieder stellten sie Zwischenfragen, auf die der Experte mit nicht nachlassender Freundlichkeit und Ausführlichkeit reagierte. Bei aller Sensibilität (oder vielleicht gerade deshalb) formulierte Stock die Kernfrage ganz klar: „Was passiert mit mir, wenn ich medizinische Entscheidungen nicht mehr treffen kann?“

 

Herr des Verfahrens

 

Und ob der Betroffene nun in der Patientenverfügung festlegt, ob er im Falle einer schweren Krankheit künstlich beatmet werden will oder in der Vorsorgevollmacht beziehungsweise der Betreuungsverfügung erklärt, wer etwa nach einem Schlaganfall seine Interessen wahrnehmen soll – immer gelte: „Sie sind der Herr des Verfahrens.“

 

Beim Abfassen solcher Schriftstücke seien auch selbstbestimmte Menschen nicht ganz auf sich gestellt: „Es gibt relativ gute Broschüren, zum Beispiel vom Bundesjustizministerium, mit vorformulierten Texten dazu.“ Gegen Ende seines Vortrags ging Stock außerdem noch auf Veränderungen im Bereich der Pflegeversicherung zum kommenden Jahreswechsel ein.

 

Da damit erstmals der Gesichtspunkt Demenz berücksichtigt werde (statt Pflegestufen gibt es künftig -grade, in diesem System werden Demente automatisch einen Grad höher eingestuft), sieht der Fachmann in dieser Reform einen Schritt zu mehr Gerechtigkeit. Durch ihren herzlichen Beifall gaben die Senioren zu erkennen, dass diese Veranstaltung ihren Bedürfnissen nach Informationen aus erster Hand entsprochen hat. In der anschließenden Gesprächsrunde nutzten darum viele von ihnen noch die Gelegenheit, im Gespräch mit Christof Stock dessen Ausführungen weiter zu vertiefen. Und sich Fragen beantworten zu lassen. Mehr dazu im Internet: www.bmjv.de/SharedDocs/Publikationen/DE/FokusKarussell/Patientenverfuegung.pdf.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Freies WLAN in der Stolberger Innenstadt

Erster kostenloser Internet-Zugang am Willy-Brandt-Platz eingeweiht. Surfen mit bis zu 200 MBit pro Sekunde. Ausbau geplant.

Axel Kahl, Manfred Schröder, und Dr. Christian Höingvon der EWV, Staatssekretär Dr. Marc Jan Eumann, Samuel Hillesheim von der Initiative Freifunk und Bürgermeister Tim Grüttemeier (v.l.) feiern den Startschuss für das freie WLAN. Foto: L. Beemelmanns
Axel Kahl, Manfred Schröder, und Dr. Christian Höingvon der EWV, Staatssekretär Dr. Marc Jan Eumann, Samuel Hillesheim von der Initiative Freifunk und Bürgermeister Tim Grüttemeier (v.l.) feiern den Startschuss für das freie WLAN. Foto: L. Beemelmanns

Wenn ein Staatssekretär, ein Landtagsabgeordneter, ein Mitglied des Landtags NRW und ein Bürgermeister auf einer Pressekonferenz gleichzeitig das Handy aus der Anzughosentasche ziehen und darauf herumklicken, dann muss das schon einen ganz besonderen Grund haben. Denn unter normalen Umständen könnte man fast behaupten, dass das ziemlich unhöflich war.

 

Unhöflich sein wollten Dr. Marc Jan Eumann (SPD), Staatssekretär in der Staatskanzlei und im Ministerium für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes NRW, Axel Wirtz (CDU), Stefan Kämmerling (SPD) und Tim Grüttemeier (CDU) aber definitiv nicht. Sie haben schlichtweg getestet, ob das, was die EWV Energie- und Wasser-Versorgung GmbH und die Freifunk Community Aachen versprechen, auch wirklich stimmt.

 

Und so schnell wie die vier Männer das Handy zückten, so schnell waren sie sich auch einig: Ja, es stimmt. „Ich bin drin“, sagte Eumann und hielt sein Smartphone zum Beweis in die Luft.

 

Seit gestern online

 

In der Stolberger Innenstadt gibt es damit seit gestern offiziell kostenfreies WLAN, das hat die EWV als regionaler Energieversorger zusammen mit der Freifunk Community Aachen auf den Weg gebracht. „Wir werden dieses WLAN nutzen und ergänzen und mit anderen Produkten in eine Reihe stellen“, sagte EWV-Vertriebsleiter Axel Kahl.

 

Wer das Angebot nun nutzen möchte, muss in seinen Smartphone-Einstellungen einfach das WLAN anstellen und das Netzwerk „Freifunk“ wählen. Einloggen muss man sich nicht mehr. Wenn alles gut läuft, surft man dann mit bis zu 200 MBit pro Sekunde. Das gilt durchaus als Highspeed-Anschluss. Damit sind sie digitale Vorreiter, denn Stolberg ist die erste Kommune in der Städteregion, die kostenfreies WLAN anbietet. Samuel Hillesheim von der Freifunk Community Aachen stellte aber deutlich klar: „Freifunk ersetzt nicht den privaten Zugang. Es kommt darauf an, wo man sich befindet und wo Zugangspunkte sind. Und die gibt es noch nicht überall. Das Projekt ist schließlich noch in den Anfängen.“ Je mehr Zugangspunkte es gebe, desto besser werde die Verbindung. Geplant sei dieser Ausbau, aber es brauche eben auch etwas Zeit. „Wenn Menschen das Wort ,Freifunk‘ hören, sind ihre Erwartungen oft einfach zu groß. Es ist nicht wie beim Handynetz, bei dem man immer erreichbar ist“, sagte Hillesheim.

 

Zugang freigeschaltet

 

Am Willy-Brandt-Platz hat die EWV gestern in einem feierlichen Akt nun den ersten Freifunk-Zugang freigeschaltet; ein Anfang ist gemacht. Die Leitung zieht sich einmal durch die gesamte Innenstadt. Der Hotspot ist aber rund um das EWV-Gebäude, wo dementsprechend die Verbindung die beste sein wird. Je weiter man sich vom Platz entfernt, desto mehr könnte die Geschwindigkeit variieren. Dennoch: „Das, was hier passiert, wird Vorbild für ganz viele Kommunen in NRW sein“, sagte Eumann. Denn in seinen Augen gehöre zur Daseinsvorsorge im 21. Jahrhundert neben Wasser und Strom eben auch frei zugängliches Internet.

 

Dass das WLAN in Stolberg auch wirklich funktionierte, hatte die EWV schon am Montag „heimlich getestet“, wie EWV-Geschäftsführer Manfred Schröder verriet. Man wollte eben auf Nummer sicher gehen. Doch es lief alles nach Plan und das Prinzip sei ganz einfach.

 

Ein freiwilliger Unterstützer, in dem Fall die EWV, stellt der Öffentlichkeit einen Teil des privaten WLAN-Internets zur Verfügung. Ein Router und eine spezielle Software regeln den Rest. Somit ist das WLAN für jedermann zugänglich und das private sowie das öffentliche Netz voneinander getrennt. Je mehr Freifunk-Router es gibt, desto dichter wird das Freifunknetz. Nach und nach werden in der Innenstadt daher die begehbaren Verteilstationen geprüft und von der EWV mit Freifunk-Routern ausgestattet. Dabei stehen vor allem die größeren, belebten Plätze im Mittelpunkt.

 

Die Freifunk Community hat über 30 aktive Mitglieder, die ehrenamtlich arbeiten. Begonnen haben sie im Zuge der Flüchtlingssituation. Denn gerade für diese Menschen wollten sie freies WLAN ermöglichen. Seither wächst die Initiative. Es gibt inzwischen über 1400 Zugangspunkte in der gesamten Städteregion.

 

Natürlich bringt so ein freies Internet auch Probleme mit sich. Die Vorratsdatenspeicherung wäre beispielsweise eins. „Wir sind gespannt, wie sich das weiter entwickelt“, sagte Hillesheim. Doch in erster Linie wolle man nun daran arbeiten, freies Internet an so vielen Plätzen wie möglich einzurichten. Denn: „Der Ladenbesucher von heute braucht WLAN“, sagt er.

 

In Stolberg ist der Zugang bisher auf die Innenstadt begrenzt. Aber laut Grüttemeier hatten auch schon einige andere Ortsteile Interesse bekundet. Doch der erste Zugang soll ja auch erst der Anfang gewesen sein. „Wir prüfen in weiteren Kommunen wie zum Beispiel Eschweiler, Alsdorf und Baesweiler, ob und wie wir hier das Freifunknetz ausbauen können“, sagte Schröder.

 

Denn das freie Internet solle keineswegs an der Stolberger Grenze enden.

 

Zugangspunkte online einsehen:

map.aachen.freifunk.net

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

50000 Euro für Ausbau des Internets

Förderbescheid des Ministeriums für die Stadt

Der zuständige Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Alexander Dobrindt, hat der Stadt Stolberg jetzt eine besondere Freude bereitet. Der Minister hatte eine erfreuliche Botschaft. Dobrindt überreichte einen Förderbescheid für den Breitbandausbau an die Stadt Stolberg. Die Bescheinigung über die Fördermittel wurde von der Stadtspitze denn auch gerne entgegen genommen.

 

Besuch im Ministerium

 

Bürgermeister Tim Grüttemeier nahm den Förderbescheid im Beisein des Bundestagsabgeordneten Helmut Brandt persönlich im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur in Empfang. Mit dem Breitbandförderprogramm des Bundes bekommt der Ausbau des schnellen Internets in Deutschland einen zusätzlichen Schub.

 

Beraterleistungen

 

Damit die Landkreise und Kommunen mit unterversorgten Gebieten schnell förderfähige Projekte entwickeln können, fördert der Bund auch Beraterleistungen, die die Planung und Durchführung solcher Vorhaben und damit die Beantragung entsprechender Fördermittel erleichtern.

 

Eine solche Förderung in Höhe von 50 000 Euro wird der Stadt Stolberg nun zuteil. Dazu erklärt der Bundestagsabgeordnete Helmut Brandt: „Ich freue mich sehr für alle in Stolberg, die bisher noch über keinen schnellen Internetzugang verfügen. Mit dem jetzigen Förderbescheid für Beratungsleistungen ist ein wichtiger Schritt gemacht, um die letzten weißen Flecken zu tilgen. Ich werde mich gemeinsam mit den Verantwortlichen vor Ort vehement dafür einsetzen, dass der jetzigen Förderung weitere Bundesmittel für den Breitbandausbau in der Kupferstadt folgen.“

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Auf dem Weg zu einem "Stolberg-Gefühl"

Die Kupferstadt möchte ein eigenes Leitbild entwickeln . Studenten präsentieren erstes Konzept und einen Maßnahmenplan.

Der gesamte Ratssaal hängt gebannt an ihren Lippen. Es geht um Identifikation, um Kommunikation – und um die Entwicklung eines „Stolberg-Gefühls“. „Wenn wir an die Stadt glauben und uns mit ihr identifizieren, wenn es ein Stolberg-Gefühl gibt, dann werden wir zusammenschmelzen“, sagt Anne Graetz. Der Rest geht im Applaus der anwesenden Besucher und Ratsmitglieder unter.

 

Zusammen mit neun Kommilitonen von der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW in Köln hat sich die 21-jährige Stolberger Stadtinspektoranwärterin in den vergangenen zehn Wochen im Rahmen einer Projektarbeit damit beschäftigt, einen Maßnahmenplan und ein erstes Konzept zur Entwicklung eines Leitbilds für die Kupferstadt Stolberg zu erstellen. Nun präsentierten die Studenten die Ergebnisse ihrer Arbeit dem Haupt- und Finanzausschuss.

 

Und der zeigte sich begeistert. Da war von „vielen guten Ideen“ die Rede und von „wertvollen Anregungen“. Besonders Bürgermeister Tim Grüttemeier (CDU) war schwer beeindruckt von der Arbeit der jungen Verwaltungsmitarbeiter. „Ich habe im Vorhinein nicht gewusst, was uns heute Abend erwarten wird, und ich muss sagen, das war eine hervorragende Leistung“, sagte er. „Ab jetzt haben wir als Stadt alle Hände voll zu tun, aber ich verspreche, dass wir die Aufgabe angehen.“

 

Jetzt ist die Stadt am Zug

 

Die nächsten Schritte nämlich muss die Stadtverwaltung selbst gehen. „Ein Leitbild muss gelebt werden“, so Kathrin Werner, ebenfalls eine der studentischen Vortragenden und Auszubildende bei der Städteregion Aachen. Daher müsse es maßgeblich von den teilhabenden Akteuren entwickelt werden.

 

Denn laut Definition ist ein Leitbild die schriftliche Erklärung einer Organisation über ihr Selbstverständnis und ihre Grundprinzipien und formuliert Ziele für die Zukunft. Es gibt Orientierung und bildet den Rahmen für eine strategische Neuausrichtung. Im Gegensatz zu Städten wie Düren oder Würselen hat Stolberg bislang noch kein Leitbild formuliert.

 

Dabei existiert die Idee dazu bereits seit rund anderthalb Jahren in den Köpfen der Stadtverwaltung, doch erst das Engagement von Mitarbeiterin Anne Graetz brachte die Idee nun der Umsetzung einen entscheidenden Schritt näher.

 

Die Starthilfe liegt der Stadt in Form eines 180-seitigen Berichts vor. Darin zusammengefasst sind die Ergebnisse aus 35 Interviews mit Verwaltungsmitarbeitern, Rats­mitgliedern aus allen Fraktionen und externen Unternehmen und Verwaltungen, genauso wie theoretische Überlegungen und ein konkreter Maßnahmenplan mit Vorschlägen für die Stadtverwaltung.

 

Das Herzstück des Projekts ist jedoch das graphisch ausgearbeitete Grobkonzept. Zehn Schlagworte, die die Studierenden aus den Befragungen herausziehen konnten, darunter Bürger­­orientie­rung, Trans­parenz, Personalmanagement und Identifi­kation, fließen in einem Trichter zusammen. Dadurch verbinden sie sich zu einem gemeinsamen Ganzen und münden schließlich im Slogan: „Kupferstadt Stolberg – So schmelzen wir zusammen“.

 

„Wir wollten in diesem Spruch örtliche Besonderheiten aufgreifen – und das ist in Stolberg das alte Handwerk der Metallverarbeitung“, sagte Graetz zur Erklärung. Denn in den alten Kupferhöfen, die sich noch immer über das gesamte Stadtgebiet verteilen, wurde seinerzeit Messing geschmolzen und in Form gegossen.

 

„Noch Luft nach oben“

 

Laut Bürgermeister Grüttemeier ist der Entwurf ein Volltreffer. „Der Slogan ist einsame Spitze. Den werden wir definitiv übernehmen“, sagte er. Doch erstmal stünden für ihn die Personalentwicklung in der Verwaltung und die Stadtentwicklung mit Bürgerbeteiligung an erster Stelle – alles auch Punkte auf dem studentischen Maßnahmenplan.

 

Deren Vorschläge sind sogar ziemlich konkret. Da geht es um die Einführung eines Bürgerportals, um Personalgewinnungsstrategien und um Gestaltungsvorschläge im Rathaus selbst. „Für eine ansprechendere Aufmachung der Infokästen würde es schon reichen, sie mit Informationen zu füllen“, sagte Graetz und sorgte damit für allgemeine Erheiterung.

 

Auch sei die Verwaltungssprache oft zu abstrakt. Im Sinne der Bürgerorientierung müsse verstärkt darauf geachtet werden, eine bürgerfreundliche Sprache zu verwenden, um mehr Vertrauen aufzubauen. Ebenso sei in Bezug auf die Präsenz der Stadt Stolberg in den sozialen Medien „noch Luft nach oben“.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Euregio Railport auf die Schiene gesetzt

Gemeinsam wollen Kommunen und Wirtschaft den Euregio Railport als modernes Logistikzentrum und Hinterland-Terminal der Nordsee-Häfen entwickeln. Foto: J. Lange
Gemeinsam wollen Kommunen und Wirtschaft den Euregio Railport als modernes Logistikzentrum und Hinterland-Terminal der Nordsee-Häfen entwickeln. Foto: J. Lange

Mit einer halben Million Euro möchten Kommunen, Wirtschaft und Land einen Masterplan erarbeiten lassen zur Entwicklung des Industriedrehkreuzes Weisweiler-Inden-Stolberg. Das Projekt soll Perspektiven für eine Nachfolgenutzung der Flächen am Kraftwerk Weisweiler ebenso aufzeigen wie zu einem Ausbau des Umfeldes des Stolberger Hauptbahnhofes zu einem Güterverteilzentrum. Das Vorhaben ist eines von insgesamt 75 Projektvorschlägen, die die Innovationsregion Rheinisches Revier (IRR) zur weiteren Qualifizierung ausgewählt hat. Dabei soll der Masterplan Entwicklungsmöglichkeiten für die nächsten 20 Jahre aufzeigen.

 

500 000 Euro fürs Konzept

 

Der Kosten für die Modernisierung und Optimierung von Schienen-, Verlade- und Straßeninfrastruktur werden ohne den Anteil der privaten Investitionen auf 200 Millionen Euro geschätzt. Das unter der Beteiligung relevanter Akteure in einem Workshop-Prozess zu erarbeitende Nutzungskonzept ist mit 500 000 Euro angesetzt. Mit 400 000 Euro beteiligt sich das Land; die übrigen Kosten werden von der RWE Power AG, der Euregio Verkehrsschienennetz GmbH, der Industrie- und Handelskammer, der Indeland GmbH, den Kommunen Stolberg, Eschweiler, Inden, der Städteregion und dem Kreis Düren getragen. Der Anteil der Kupferstadt wird voraussichtlich 10 000 Euro betragen.

 

Logistik als Wachstumsbranche

 

Ein Potenzial von 430 Hektar, die teilweise industriell genutzt sind, bietet der Standort Weisweiler, an dem unter anderem untersucht werden soll, welche Infrastruktur des Kraftwerkes eingebracht, wie das RWE Ausbildungszentrum und die Müllverbrennungsanlage zukünftig genutzt werden können. Energieversorgung und erforderliche Infrastruktur an Straße und Schiene sind weitere Eckpunkte. Gleich von Anfang an sollen mögliche Konflikte mit Ökologie und Wohnbebauung ausgeräumt werden. Ziel ist ein gemeinschaftlich getragenes Nutzungskonzept zur Ansiedlung zukunftsorientierten Gewerbes, Dienstleister und Industrie unter Aspekten von Flächenrecycling und Arrondierung bisheriger Standorte.

 

Als ein solcher Wachstumsmarkt gilt die Logistikbranche. „Dabei wollen wir eine Ausrichtung auf eine reine Lagerlogistik ausschließen“, erklärt Tim Grüttemeier. Vielmehr gesucht werde Logistik in „dienender Funktion“, so der Bürgermeister weiter. Geschaffen werden solle ein leistungsfähiger Umschlag, der einen Mehrwert generiere. Es geht etwa um eine Veredelung und Konfektionierung von Ware inklusive ihrer vor - und nachgelagerten Funktionsketten.

„Eine elementare Bedeutung kommt dabei unserem Hauptbahnhof zu“, sagt Grüttemeier. Er liegt an der absolut ausgelasteten Strecke zwischen dem Rhein und den wichtigen Güterumschlagsplätzen an der Nordsee: Zeebrügge, Antwerpen, Rotterdam und Amsterdam (ZARA), über die die Masse unterschiedlicher Güter ins Land kommt. Angesichts seiner zentralen Lage zwischen Häfen und Ballungsräumen soll der Euregio Railport Stolberg mit seinen eigenen Kapazitäten und den Möglichkeiten, die Weisweiler eröffnet, zu einem Hinterland-Terminal der ZARA-Häfen ausgebaut werden: Ware aus Übersee kommt per Zug in die Kupferstadt, wird auf Waggons oder Lastwagen umgeladen, in die Region oder zu Unternehmen ausgeliefert, die die Halbprodukte vor dem Weitertransport zum Kunden weiter veredeln. Eine vergleichbare, wenn auch weniger europäische Bedeutung bescheinigen Historiker dem Stolberger als einem der größten Güterbahnhöfe Deutschlands Anfang des vorigen Jahrhunderts.

 

L 238 und Autobahnanschluss

 

Wenn auch seitdem erhebliche Teile des früheren Gleisnetzes zurückgebaut wurden, so umfasst er in mehreren Bezirken ein 20 Kilometer langes Gleisnetz, das von Ganzzügen genutzt werden kann. Die EVS verfügt in der Region über rund 100 Kilometer Gleise, 31 davon in Bahnhöfen, die zudem als weiteren großen Gewerbestandort Merzbrück mit weiteren 60 Hektar Entwicklungspotenzial erschließen. Insgesamt weist der Standort rund 100 Hektar Fläche in unterschiedlichen Modulen mit vielfach untergenutzten oder brachen (Altlast-)Flächen auf, die im Sinne eines sparsamen Umgangs mit Boden reaktiviert werden können.

 

Bereits heute erfolgt ein Güterumschlag von rund 1,5 Millionen Tonnen – mit steigender Tendenz, aber immer noch weit unter den Möglichkeiten. „Das sind keine Container, sondern Schüttgut, Halbwertprodukte, Rohstoffe“, erläutert Tobias Röhm. Nach Untersuchungen der IHK belaufe sich das Aufkommen containerbarer Güter aus dem eigenen Kammerbezirk auf 439 000 Euro, so der Technische Beigeordnete, die aber mangels Anlagen in anderen Regionen umgeladen werden. Die IHK prognostiziere bis 2030 eine Steigerung auf 600 000 Euro.

 

„Daher soll in Stolberg untersucht werden, wie mit den verfügbaren Flächen der Bahnhof am besten leistungsfähiger gemacht werden kann“, so Grüttemeier weiter. Das gelte für technische Erfordernisse wie Container-Terminals, Verladeanlagen von Bahn zu Bahn sowie auf Lastwagen ebenso wie für strategische Überlegungen, wo in Industrie und Gewerbe zusätzliche Kundenpotenziale geweckt, nach Stolberg angesiedelt werden können und welche zusätzlichen Verkehrsbeziehungen benötigt oder ausgebaut werden müssen.

 

Da ist der dritte Bauabschnitt der L 238 (Eschweilerstraße) in Richtung A-4-Anschluss Eschweiler ebenso ein Stichwort wie die Anbindung über die L 236 (Sebastianusstraße) an die A 44 bei Eilendorf, für die im nächsten Jahr das Planfeststellungsverfahren beginnen soll. Zudem soll im Rahmen des Masterplans untersucht werden, wo weitere Anschlüsse an Autobahnen in der Region erfolgen können, um das Durchfahren von Ortschaften zu vermeiden. Aus Stolberger Sicht liegt da der Anschluss an die A 4 direkt durch Camp Astrid eindeutig auf der Hand.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Industriedrehkeuz: Masterplan zeigt auf, wie Stolbergs Hauptbahnhof zum Hinterland-Terminal der Nordseehäfen werden kann.

Die zweite Gesamtschule wird fünfzügig

Realschule Mausbach und Sekundarschule werden umgewandelt. Weitere Eingangsklasse am Sperberweg. Gymnasien gesichert.

Aus zwei wird eins: Die Realschule Mausbach wird mit dem Schuljahr 2021/22 auslaufen. Foto: J. Lange
Aus zwei wird eins: Die Realschule Mausbach wird mit dem Schuljahr 2021/22 auslaufen. Foto: J. Lange

Die Kupferstadt richtet zum Schuljahr 2017/18 eine zweite Gesamtschule mit fünf Klassenzügen ein und erweitert die bereits bestehende Einrichtung an Sperberweg und Walther-Dobbelmann-Straße ebenfalls auf eine Fünfzügigkeit. Das sind die Konsequenzen, die die große Koalition aus CDU und SPD aus der Schulentwicklungsplanung sowie der Ende Mai durchgeführten Befragung der Grundschuleltern der zweiten und dritten Klassen zieht. „Wir werden uns nach dem Elternwillen richten“, erklärten die beiden Parteivorsitzenden, Jochen Emonds, und Patrick Haas: „Und wir wollen die noch bestehenden Schulstandorte sichern“. Bürgermeister Tim Grüttemeier und Beigeordneter Robert Voigtsberger haben bereits mit der Bezirksregierung über die Konsequenzen für die Novellierung der Stolberger Schullandschaft gesprochen. Am 29. Juni soll der Schulausschuss die Verwaltung mit den konkreten Vorbereitungen beauftragen.

 

Nachdem die Fortschreibung des Schulentwicklungsplans einen Bedarf von zwei zusätzlichen Klassenzügen aufgezeigt hat, hat die Verwaltung die Eltern der Grundschulkinder in den zweiten und dritten Klassen nach ihren Wünschen zu den weiterbildenden Schulen befragt. „Der Rücklauf lag bei 822 von 1043 verteilten Fragebögen“, sagt Petra Jansen. „Mit einer Rücklaufquote von 78,8 Prozent kann man das Ergebnis fast schon repräsentativ nennen“, so die Leiterin des Schulverwaltungsamtes.

 

Demnach bevorzugen ein Anteil von 277 Antworten (33,7 %) ein Gymnasium und 230 (27,9 %) eine Gesamtschule in Stolberg. 73 (8,8%) möchten ihr Kind auf eine Realschule und 26 (3,2 %) auf die Sekundarschule schicken. Drei (0,36 %) sprachen sich für Hauptschulen aus, die in Stolberg keine Eingangsklassen mehr bilden. 65 (7,9 %) der Eltern sind unentschlossen.

 

Deutlich ist der Anteil von Eltern, deren Kinder Schulen außerhalb der Kupferstadt besuchen sollen mit insgesamt 122 Nennungen: 61 (7,4) ein Gymnasium, 38 (4,6 %) eine Gesamtschule, 21 (2,5 %) eine Realschule und 2 (0,24 %) eine Hauptschule. „Dies liegt wohl an der geografischen Nähe oder weil Geschwisterkinder bereits außerhalb unserer Stadt beschult werden“, analysiert Voigtsberger. Ganz eindeutig ist das Ergebnis, dass die „Erstwünsche für die Realschule und die Sekundarschule nicht ausreichen würden, um den Bestand der Schulformen zu sichern“, sagt Grüttemeier, da eine Realschule mindestens zweizügig, die Sekundarschule mindestens dreizügig gebildet werden muss. „Dennoch wollen wir die bestehenden Schulstandorte in Stolberg nachhaltig sichern und möchten die Gebäudesubstanz bedarfsgerecht ausbauen und weiter nutzen.“

 

„Ebenso ist der bestätigte Bedarf nach einem erweiterten Gesamtschulangebot abzulesen“, bilanziert Emonds. „Und die Existenz der beiden Gymnasien ist nicht in Frage zu stellen“, analysiert Haas: „Sie sind weiterhin gesichert“. Resultierend aus Schulentwicklungsplanung und Elternbefragung „sind die Vorbereitungen zur Gründung einer zweiten Gesamtschule der richtige Schritt“, bringen Verwaltungs- und Fraktionsspitzen das Ergebnis ihrer Überlegungen auf den Punkt.

 

 

Aus zwei wird eins: Die Sekundarschule erhält im nächsten Jahr ein Upgrade zur Gesamtschule. Foto: J. Lange
Aus zwei wird eins: Die Sekundarschule erhält im nächsten Jahr ein Upgrade zur Gesamtschule. Foto: J. Lange

Notfalls gibt‘s eine Klasse mehr

 

Realisiert werden soll die zweite Gesamtschule mit fünf Zügen ebenso wie die erste an zwei Teilstandorten: Realschule Mausbach und Sekundarschule Kogelshäuserstraße sollen ab dem Schuljahr 2017/18 zu einer Gesamtschule zusammenwachsen. „Ebenso wie wir dies mit der Hauptschule Kogelshäuserstraße sowie der Realschule auf der Liester gemacht haben, wird der Realschule garantiert, dass alle Eingangsklassen bis zum Schulabschluss geführt werden“, betont Grüttemeier.

 

Anders verhält es sich bei der Sekundarschule: Weil sie bereits ein integriertes Schulsystem beherbergt, wird sie in die Gesamtschule umgewandelt. „Damit werden wir quasi automatisch dem Willen vieler Eltern gerecht, die ihre Kinder ursprünglich an der Gesamtschule anmelden wollten“, erläutert der Bürgermeister. Die Sekundarschule „erhält dann ein Upgrade“. Und mit dem Aufbau einer Gesamtschule in Mausbach werde in den südlichen Stadtteilen der Schulstandort nachhaltig gesichert, merkt Voigtsberger an und verweist darauf, dass im Stolberger Süden ein nachgefragtes und attraktives Angebot ortsnah aufgebaut werde.

 

Angedacht ist, die Eingangsklassen in Mausbach zu bilden und die oberen Klassenzüge an der Kogelshäuserstraße zu beschulen. Ob das machbar ist, muss erst eine detaillierte Analyse der vorhandenen und der benötigten Räume unter Berücksichtigung der pädagogischen Konzepte ergeben, erklärt der Schuldezernent. „Aber die Vorteile liegen auf der Hand“, ergänzt Haas. So, wie es die beiden Gymnasien bereits praktizieren, könnten bei dieser Klassenaufteilung auch die beiden Oberstufen der Gesamtschulen zukünftig einfacher kooperieren“. Zudem bestehe voraussichtlich ein ausreichendes Raumangebot, um an den Gesamtschulen Vorbereitungsklassen für Flüchtlinge anzusiedeln, prognostiziert Petra Jansen.

 

In diese Überlegungen spiele herein, dass für die Realschule eine zwei Millionen Euro kalkulierte energetische Sanierung aus einem Bundesprogramm sowie eine Modernisierung der Sporthalle der Sekundarschule mit 680 000 Euro Förderung aus dem Städtebau-Sonderprogramm des Landes zur Integration von Flüchtlingen geplant sind, erinnert Jochen Emonds.

 

Zudem soll die Gesamtschule auf der Liester von vier auf fünf Züge aufgestockt werden. Koalition und Verwaltung rechnen damit, so den Bedarf der Stolberger Eltern abdecken zu können, da sie ja teilweise bewusst Kinder an auswärtigen Schulen anmelden. Sollte der Bedarf nicht abgedeckt sein, bestehe die Möglichkeit, eine Gesamtschule um einen sechsten Klassenzug zu erweitern.

 

Die Leitungen von Sekundar- und Realschule hätten bereits positive Rückmeldungen zu den Plänen abgegeben, berichtet der Bürgermeister. Der Schulausschuss am 29. Juni und der Stadtrat am 5. Juli sollen die Beschlüsse zu den vorbereitenden organisatorischen Maßnahmen treffen. Zudem soll zeitnah die Beteiligung nach dem Schulmitwirkungsgesetz eingeleitet werden, so dass der Stadtrat auf seiner Sitzung am 27. September die endgültigen Entscheidungen zur Neumodellierung der Stolberger Schullandschaft treffen kann.

 

So lange existieren die Haupt- und Realschulen in der Kupferstadt noch

 

Werden die von der Koalition vorgestellten Pläne umgesetzt, startet die zweite Stolberger Gesamtschule zum Schuljahr 2017/18 mit fünf Zügen. Die Realschule Mausbach läuft dann mit dem Schuljahr 2021/22 aus. während die Sekundarschule ab Sommer nächsten Jahres bereits als Gesamtschule firmiert.

 

 

Die Propst-Grüber-Hauptschule auf der Liester läuft mit dem Schuljahr 2017/18 ersatzlos aus. Die Hauptschule Kogelshäuserstraße folgt ein Jahr später. Die Realschule Walther-Dobbelmann-Straße betreut ihren letzten Schüler 2017/18; das Gebäude wird bereits sukzessive von der ersten Stolberger Gesamtschule genutzt, die 2011/12 am Sperberweg gestartet ist. Sie wird im Schuljahr 2019/20 ihren ersten Abiturjahrgang haben. Für die beiden Gymnasien ändert sich nichts.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

CDU setzt sich für Gesamtkonzept für Büsbacher Ortskern und Bischofstraße ein

Haushaltsmittel für die Entwurfsplanung der Büsbacher Ortsmitte sollen für 2017 fließen.

In seiner Sitzung am 14.06.2016 wird der Haupt- und Finanzausschuss über einen Antrag der CDU-Fraktion zu einem Konzept für die Planung der Büsbacher Ortsmitte und die Sanierung der Bischofstraße abstimmen.

 

"Wir sind als CDU-Fraktion und als CDU-Ortsverband davon überzeugt, dass die Verknüpfung der beiden Projekte im Rahmen eines Konzepts ein sinnvoller Schritt in Richtung einer zukunftsweisenden Entwicklung für Büsbach darstellt", betonen der CDU-Fraktionsvorsitzende Jochen Emonds, sein Stellvertreter Siegfried Pietz und der Ortsverbandsvorsitzende Fritz Thiermann. "Die Planung der neuen Ortsmitte und die Sanierung der Bischofstraße müssen ganzheitlich betrachtet werden, damit der Stadtteil insgesamt eine Aufwertung erfährt. Die Bündelung in einem gemeinsamen Konzept ist da genau das richtige Mittel."

 

Dabei legt die CDU besonderen Wert darauf, dass neben den Anwohnern auch weitere wichtige Akteure wie Vertreter der Grundschule, ansässige Geschäftsleute oder auch Vertreter der IG Büsbach, des Büsbacher Aktionsrings und des Marienheims mit ihren Vorschlägen und Anliegen eingebunden werden. „Das neue Konzept soll ein Konzept mit und für Büsbachs Bürger sein“, so Siegfried Pietz.

 

Damit die Entwurfsplanung für die neue Ortsmitte beginnen kann, beantragt die CDU, die entsprechenden Mittel im Haushalt 2017 bereitzustellen.

CDU möchte Wirkung von "Pop-up Stores" prüfen lassen

Kurzzeitläden könnten helfen, Stolberg als Einkaufsstadt wieder interessanter zu gestalten.

Mit Antrag vom 02.05.2016 hat die CDU Stolberg beantragt, dass die Stadtverwaltung prüft, inwiefern „Pop-up-Stores“ in Stolberg realisiert werden können, um die Kupferstadt weiter aufzuwerten.

 

"Bei Pop-up-Stores handelt es sich um Läden, die – oft unangekündigt – für kurze Zeit öffnen und danach wieder verschwinden", erklärt Ratsmitglied Hans-Bruckschen, Vorsitzender der CDU-Arbeitsgruppe „Schule, Kultur, Sport und Tourismus“ das für Stolberg völlig neue Ladenkonzept. Die Pop-up-Stores wecken durch zeitlich begrenzte und häufig spektakulär inszenierte Angebote den „Jagdinstinkt“ der Kunden.

 

Die Bewerbung eines Produkts mittels eines Pop-Up-Stores kann eine kurzweilige Angelegenheit bleiben oder aber auch in der Eröffnung eines Ladenlokals münden. „Stolberger Vermieter könnten ihre leerstehenden Ladenlokale Pop-up-Store-Inhabern zu Werbezwecken mietzinsfrei, aber nicht nebenkostenfrei, zur Verfügung stellen“ erklärt der der Partei- und Fraktionsvorsitzende Jochen Emonds die weiterführende Idee hinter dem Antrag. „Sollten die Pop-up-Store-Betreiber für das angebotene Produkt einen Absatzmarkt finden und ein Ladenlokal eröffnen wollen, könnte ein langfristiger Mietvertrag geschlossen werden.“

 

Die CDU erhofft sich, dass die Leerstände in Stolberg neu belebt werden, sich gegebenenfalls neue Geschäftsetablieren, die Eigentümer an den Nebenkosten sparen können und die Kupferstadt als Einkaufsstadt insgesamt aufgewertet werden könnte.

 

„Wir könnten in der StädteRegion eine Vorreiterrolle mit der Umsetzung einer solchen Konzeptionierung einnehmen“, bestätigt der Partei- und Fraktionsvorsitzende seine Parteikollegen. „Und wir freuen uns, dass unser Ratsmitglied und Parteifreund Günter Blaszczyk mit dem Breiniger Geschäftsmann Hans Huppertz bereits einen tatkräftigen Unterstützer für einen ersten Testlauf gewinnen konnte. Hierfür möchten wir Herrn Huppertz ausdrücklich danken.“

 

Der Haupt- und Finanzausschuss wird am 14.06.2016 über die Weiterbehandlung des Antrags entscheiden.

Spielplatz in Werth wird eingeweiht

Der Spielplatz Kaltenborn in Werth ist neu gestaltet worden.

Der CDU-Ortsverband mit Ratsmitglied Rita Felden und den Christdemokraten Roland Gillessen und Ralf Hennen laden ein zur Einweihung. Alle Werther Kinder mit ihren Eltern oder Großeltern und Freunden sowie alle Werther Bürger sind für Sonntag, 19. Juni, ab 14 Uhr eingeladen. Zum Rahmenprogramm gehören der Besuch des Eiswagens und eine Popcorn-Maschine. Pro Kind auf dem Platz gibt es eine Kugel Eis und eine Portion Popcorn gratis.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Info-Abend der Frauen Union Stolberg zum Thema "Einbruch-, Schutz und Verhaltensprävention"

Die Frauenunion der CDU-Stolberg lädt zu einem Informationsabend für Mittwoch, 22. Juni, 17.30 Uhr, in das Ökumenische Gemeindezentrum Frankental ein.

Es geht um „Einbruch-, Schutz und Verhaltensprävention“. Zu diesem Thema ist es der Frauenunion gelungen, den Kriminalhauptkomissar, Manfred Beier, für die Veranstaltung zu gewinnen. Beier informiert darüber, wie wichtig schon einfache Präventionsmaßnahmen zum Schutz vor den Tätern sein können. Anschließend besteht die Möglichkeit Fragen zu stellen.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Axel Wirtz kandidiert erneut für den Landtag

Der Gressenicher ist bereits seit 1999 Abgeordneter in Düsseldorf. CDU-Gremien vor der Nominierung.

Erneute Kandidatur: Axel Wirtz MdL mit seinen Söhnen Dominik (27) und Max (3) Foto: J. Lange
Erneute Kandidatur: Axel Wirtz MdL mit seinen Söhnen Dominik (27) und Max (3) Foto: J. Lange

Seit nunmehr 17 Jahren ist Axel Wirtz Mitglied des Landtages. Drei Mal gelangte er über die Reserveliste ins Landesparlament, zwei Mal zog er den Wahlkreis 4 im Süden des Altkreises direkt. Zu Muttertag am 14. Mai 2017 möchte der heute 58-Jährige zum dritten Male als direkt gewählter Abgeordneter für Stolberg, Eschweiler, Simmerath, Monschau und Roetgen in den Landtag einziehen. Das erklärte Wirtz gestern Abend gegenüber unserer Zeitung am Rande des Kulturfestivals „Stolberg goes...“, dessen Schirmherr er ist.

 

„Ich stecke intensiv in der Arbeit in Düsseldorf und im Städteregionstag, die ich gerne fortsetzen möchte“, sagte der dreifache Vater und Vorsitzende des CDU-Kreisverbandes. Die offiziellen Nominierungen stehen zwar noch aus, aber die Stolberger CDU wird Wirtz Ende diesen Monats küren, die vier weiteren Verbände haben bereits ihre Zustimmung signalisiert, und eine Gegenkandidatur ist nicht in Sicht. „Wir werden Geschlossenheit zeigen“, ist sich Wirtz sicher, dass die Partei mehr als motiviert ist, „die deutliche Schwäche der aktuellen Landesregierung“ eben­so wie „die gute Arbeit unserer Partei vor Ort“ aufzuzeigen, um einen Regierungswechsel in Düsseldorf herbeizuführen und den Wahlkreis direkt zu ziehen. Wichtig ist dem Gressenicher dabei, „die kommunale Bodenhaftung und die Vererdung in Vereinen und gesellschaftlichen Gruppen vor Ort“. Wirtz: „Damit man weiß, worüber man politisch entscheidet.“

 

Am 23. Juni 1957 in Stolberg geboren, wird Axel Wirtz Beamter bei der Stadt und in der RWTH-Verwaltung. Er engagiert sich in Fußball, Karneval und DRK. Bereits mit 16 Jahren tritt er JU und CDU bei, wird 1984 Stadtrats- (bis 2014) und 1994 Kreistagsmitglied. 1999, vier Jahre nach dem Wahltag 1995 zieht er über die Reserveliste in den Landtag ein; ebenso bei der Wahl ein Jahr später. 2005 zieht Wirtz den Wahlkreis direkt; ebenso 2010 gegen Newcomer Stefan Kämmerling (40). Dem SPD-Mann aus Eschweiler muss er sich zwei Jahre später geschlagen geben, erreicht aber über die Liste das Mandat im Landtag, wo er seit 2005 Vorsitzender des Sportausschusses ist.

 

Obwohl die SPD ihren Kandidaten offiziell noch nicht nominiert hat, gilt es als gesichert, dass es zum erneuten Duell um den Wahlkreis kommt. In einem sind sich die beiden politischen Kontrahenten einig: Dem Stolberger Wähler kommt die entscheidende Stimme über Sieg und Niederlage zu.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Die CDU wünscht Ihnen viel Spaß bei Stolberg goes...

Zeitungsanzeige der CDU Stolberg zu Stolberg goes

Das neue Büsbach mit Bischofstraße starten

CDU beantragt Mittel für die Entwurfsplanung

Mitte nächster Woche ist die Bischofstraße wieder befahrbar. Foto: J. Lange
Mitte nächster Woche ist die Bischofstraße wieder befahrbar. Foto: J. Lange

Mitte kommender Woche wird die Büsbacher Bischofstraße zum Lehmkaulweg (L 220) hin zumindest wieder als Einbahnstraße geöffnet. Wegen des Umbaus des Marienheims wird an der Einmündung zur Dell voraussichtlich bis Herbst der Baustellenbereich bleiben. Für das Jahr 2018 hat die Stadt die komplette Sanierung der Bischof­straße eingeplant.

 

Vor dem Hintergrund dieser Zeitachse wagen Ortsverband und Fraktion der CDU den Vorstoß, die geplante Neugestaltung zumindest im oberen Bereich bereits unter dem Aspekt der Gestaltung der neuen Mitte Büsbachs zu betrachten. „Die Sanierung der Bischofstraße soll eng mit der Planung der Ortsmitte verknüpft werden“, sagt der planungspolitische Sprecher Siegfried Pietz. Dazu sollen neben den Anwohnern auch Vertreter von Grundschule, Marienheim und ansässige Geschäftsleute sowie Vertreter der IG Büsbach und des Aktionsrings eingebunden werden, erklärt Ratsherr Michael Thomas. Im Haushalt 2017 sollen entsprechende Mittel für die Entwurfsplanung der Büsbacher Ortsmitte bereitgestellt werden, so Ortsverbandsvorsitzender Fritz Thiermann.

 

Denn bis dato gibt es nur einen Vorentwurf für die Dorfentwicklung. Aufgrund des erheblichen Finanzvolumens für eine Neugestaltung wird aus Sicht der CDU die Ortsmitte lediglich abschnittsweise umgestaltet werden können. Auf Basis einer Entwurfsplanung solle mit der Konzeptionierung der Bischofstraße der Einstieg in die neue Mitte Büsbachs genommen werden.

 

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Verbesserung für den Stadtteil Mühle!

Anzeige der CDU zum Stadtteil Mühle

QR-Codes sollen Angebot aufwerten

Die Verwaltung soll die Anbringung der „Quick-Response-Codes“ an wichtigen Stellen und Gebäuden der Stolberger Innenstadt prüfen. 

Die Arbeitsgruppe Kultur, Sport und Tourismus der CDU Stolberg und die CDU-Fraktion Stolberg haben gemeinsam beantragt, die Verwaltung prüfen zu lassen, inwiefern QR-Codes an wichtigen Stellen und Gebäuden in der Stolberger Innenstadt zur Aufwertung des touristischen Gesamtangebotes angebracht werden können. Der Antrag wurde durch den Hauptausschuss der Kupferstadt in seiner Sitzung vom 12. April 2016 einstimmig an die Verwaltung zur weiteren Bearbeitung verwiesen.

 

„Bei QR-Codes handelt es sich um eine Methode, Informationen so aufzuschreiben, dass diese besonders schnell maschinell gefunden und eingelesen werden können“, erläutert der AG-Vorsitzende Hans Bruckschen. Den ursprünglich 1994 entwickelten und ursprünglich in der Automobilproduktion eingesetzten Code findet man heute an jeder Ecke. Der aus Japan stammende Trend verbreitet sich seit 2007 auch in Europa und ermöglicht es, mit dem Smartphone durch Einlesen des Codes auf die dahinterstehende Information zuzugreifen.

 

„Die Einführung der QR-Codes als kostenloses Informationsmedium für die Gäste unser Kupferstadt könnte das bestehende Tourismuskonzept sinnvoll ergänzen“, so der CDU-Partei- und Fraktionsvorsitzende Jochen Emonds.

 

Eine Idee, wie man die Codes nennen könnte, liefert die CDU gleich mit. „Die Codes könnten beispielsweise als „Kupferbuttons“ die Touristen durch bestimmte Wege in der Stadt leiten und immer wieder Querverweise zur städtischen Homepage herstellen“, schlägt Hans Bruckschen weiter vor.

 

Die CDU regt an, den Vorschlag zunächst durch die zuständigen Fachämter in Kooperation mit dem Marketing-Partner der Stadt, dem Büro „oecher design“, zu prüfen.

Weichenstellung für einen Aufschwung Stolbergs durch die CDU

Parteivorsitzender Jochen Emonds reklamiert Erfolge für die Christdemokraten . Abgrenzung und Zusammenarbeit mit Koalitionspartner.

„Die CDU ist die gestaltende Kraft in Stolberg“: Das sagt Jochen Emonds vor 58 Parteifreunden, die im Saal von „Angie‘s Bistro“ die personellen Vorbereitungen für die Landtags- und Bundestagswahlen im kommenden Jahr treffen. Mit einem Ritt durch einen Parcours von Erfolgen und Veränderungen in der Kupferstadt reklamierte der Stadtverbandsvorsitzende die Weichenstellung für einen Aufschwung Stolbergs für die Christdemokraten.

 

Entstanden seien diese Initiativen bereits in den Vorwahlkampfzeiten gemeinsam mit den Stolbergern, die sich bei den Bürgerdialogen der Partei eingebracht hätten und weiter einbringen würden. Beispielhaft nannte Emonds Erfolge bei der Vermarktung des Gewerbegebietes Camp Astrid und dem Abbau der städtischen Verschuldung, die Revitalisierung der Innenstadt, die derzeit an Kaiserplatz und Bastinsweiher verfolgt werden könne, die Aufwertung der Infrastruktur der Ortsteile sowie der Breitbandausbau in der Kupferstadt. „Wir sind dabei die treibende Kraft“, sagte Emonds, der seiner Partei zugleich bescheinigte, „im Gegensatz zu unseren politischen Mitbewerbern mit konstruktiver Kritik und Lösungsvorschlägen“ zu arbeiten.

 

Gleichzeitig grenzte Emonds seine Partei klar ab vom Koalitionspartner: „Die SPD entwickelt sich immer mehr zur Protestpartei“, die trotz des Anspruches „gestaltende Kraft“ zu sein, aber von Querelen gelähmt sei. „Diese Wortklaubereien kennen wir noch von ihrer 2011 gescheiterten Gestaltungsmehrheit“, attestierte der CDU-Vorsitzende, die Sozialdemokraten seien „stabil vielleicht im Sinne von Stagnation, Rückwärtsgewandtheit und Protest.“

 

Als Beispiele nannte der Christdemokrat einen anfänglichen Widerstand der SPD gegen eine Verkehrsberuhigung der Burgstraße, gegen die Ausschreibung der Propst-Grüber-Schule als Seniorenzentrum und gegen die Außengastronomie Kaiserplatz: „Jetzt findet sie unsere Vorschläge gut“, sagte Emonds, „Diese Aufzählung ließe sich mühelos erweitern, aber wir sind im Sinne unserer Stadt an einer konstruktiven Zusammenarbeit interessiert.“ Gleichwohl würde „die SPD die Kupferstadt ohne die Mehrheit und Kraft der CDU und unseres Bürgermeisters noch genauso lähmen wie in der Ära Gatzweiler“.

 

Emonds zeigte sich daher froh, „unseren Partner an die Hand nehmen zu können“. Und wenn er dann gelegentlich wie der „Hersteller von Kräuterbonbons schreit, ,Wer hat‘s erfunden?‘, sind wir gerne bereit, ihm das ein oder andere zuzugestehen, wenn es uns in der Sache weiterbringt“. Denn das gehe gemeinsam besser, wohl wissend, dass es die CDU sei, die für viele neue Ideen und Impulse Sorge trage. Die Partei werde auch in Zukunft die Politik in Stolberg gestalten mit viel frischem Wind.

 

Und diesen christdemokratischen Aufschwung im „Stolberger Jahr des Baggers“ gelte es auch in die Landtags- und Bundestagswahlen zu tragen und in Wahlerfolge umzusetzen, appellierte Kreisvorsitzender Axel Wirtz.

 

Diese Stolberger wählen die Kandidatenmit

 

Die 32 Delegierten der CDU aus Stolberg für die Vertreterversammlung zur Aufstellung der Landtagskandidaten sind:

Tim Grüttemeier (47 von maximal 58 Stimmen), Jochen Emonds (40); Saskia Bläsius (36), Marc Delzepich (33), Axel Wirtz (33), Kunibert Matheis (32), Ben Grendel (31),Paul M. Kirch (30), Tobias Röhm (29), Fritz Thiermann (29), Siegfried Pietz, Karina Wahlen, Klaus-Dieter Wolf (alle 28), Carolin Sieven (27), Tim Wengler (25), Günter Blaszcyk, Michael Thomas (beide 22), Gerd Grüttemeier, Artur Kaldenbach, Walter Wahlen (alle 21), Heinz-Gerd Braun (20), Hildegard Lüttecke, Edith Nolden (beide 19), Reiner Bonnie, Martin Hennig (beide 18), Siegmund Conrads, Eberhard Koslowski (beide 17), Hans Bruckschen, Liesel Ganser, Adolf Konrads, Udo Rüttgers und Günter Schwarz (alle 16).

 

Die 18 Delegierten aus Stolberg für die Vertreterversammlung zur Aufstellung des Bundestagskandidaten sind: Tim Grüttemeier (57 von maximal 58 Stimmen), Jochen Emonds (36), Saskia Bläsius (35), Marc Delzepich (34), Paul M. Kirch (31), Kunibert Matheis, Axel Wirtz (beide 30), Ben Grendel (29), Karina Wahlen (26), Carlin Sieven (24), Günter Blaszcyk, Klaus-Dieter Wolf (beide 23), Michael Thomas, Walter Wahlen (beide 22), Edith Nolden, Fritz Thiermann (beide 21), Siegfried Pietz (19) und Tim Wengler (18).

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

CDU besucht Quality Automation in Büsbach

 Zehn Mitglieder der Arbeitsgruppe Wirtschaftsförderung und Arbeitsmarktpolitik der CDU Stolberg besuchten gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Helmut Brandt am 22. März den Büsbacher Automatisierungsspezialisten Quality Automation. Die Quality Automation GmbH wurde im Jahr 2000 gegründet und war zu Anfang im Dienstleistungszentrum angesiedelt, das Unternehmen beschäftigt mittlerweile 36 Mitarbeiter, ist international tätig und ein aktiver Ausbildungsbetrieb. Michael Fritz, Geschäftsführer der Quality Automation GmbH: „Durch die Qualität, die wir liefern, sichern wir die Zukunft unserer Kunden“. Michael Thomas, Vorsitzender der Arbeitsgruppe: „Aufgrund des positiven Feedbacks seitens der von uns besuchten Betriebe wollen wir auch künftig Unternehmen besuchen, um einen persönlichen und direkten Kontakt zu den Unternehmern in der Kupferstadt aufrecht zu erhalten“. Dominik F. Bauer, Mitglied der Arbeitsgruppe, merkt an: „Die Geschäftsführung hat uns deutlich gemacht, dass es seit Beginn der Amtszeit unseres Bürgermeisters Tim Grüttemeier große Fortschritte bei der Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Unternehmen gab“.

CDU sieht sich in Ihrem Kurs bestätigt

Die Ergebnisse der Befragung zur verkehrstechnischen Umplanung der Burgstraße liegen vor 

Die Ergebnisse der Anwohnerbefragung liegen vor. Jetzt soll ein Verkehrsgutachter die Details ausarbeiten.
Die Ergebnisse der Anwohnerbefragung liegen vor. Jetzt soll ein Verkehrsgutachter die Details ausarbeiten.

Das Verkehrsaufkommen in der Burgstraße hat in den letzten Jahrzehnten stetig zugenommen. Nach Rücksprache mit vielen betroffenen Anwohnern  hatte die CDU-Fraktion  eine Verkehrsberuhigung beantragt und eine Anwohnerbefragung  auf den Weg gebracht, um darauf aufbauend ein Verkehrskonzept von der Verwaltung erarbeiten zu lassen.

 

„Die Ergebnisse der Befragung liegen uns jetzt vor“, so der Vorsitzende des Ortsverbandes Kunibert Matheis. „Es wird im Rahmen der Auswertung deutlich, dass die Anwohner sich für eine Verkehrsberuhigung der Burgstraße und gegen den Durchgangsverkehr aussprechen. Die Straße, der auch unter touristischen Gesichtspunkten eine zentrale Rolle zukommt, soll  nun mit moderner Verkehrstelematik ausgestattet werden, die das unbefugte Durchfahren verhindert, z.B. durch eine Blitzanlage.“

 

 „Es war richtig, zuerst die Anwohner nach ihren Wünschen zu fragen und mit diesen Ergebnissen jetzt einen Verkehrsgutachter zu beauftragen“, so der zuständige Ratsherr Martin Hennig. „Wir haben von den Anwohnern ein klares Votum erhalten, wissen, dass eine Poller- oder eine Schrankenlösung nicht in Frage kommt und dass auch die Durchfahrt für alle Anwohner zu gewährleisten  ist. Dies wäre beispielsweise bei einer Blitzanlage mit einer Kennzeichenerfassung möglich. “

 

 „Wir teilen darüber hinaus die Einschätzung der Befragten, dass der ÖPNV erhalten bleiben soll und werden von der Verwaltung prüfen lassen,  inwieweit kleinere, leisere, barrierefreie Busse eingesetzt werden können“, so Ratsherr Udo Rüttgers.

 

„Die CDU nimmt die Ergebnisse der Befragung ernst. Wir sind davon überzeugt, dass die von uns und der Koalition angedachte Lösung Früchte tragen wird “, so Rüttgers weiter. „Ebenfalls sprechen wir uns für Geschwindigkeitsmessungen an dieser Stelle aus.“

 

„Wir werden in enger Zusammenarbeit mit den Anwohnern das weitere Vorgehen in CDU Zusammenkünften/Bürgerdialogen und Planungswerkstätten erörtern“, so der Vorsitzende Kunibert Matheis abschließend. „Wir sind froh, dass wir das Thema angepackt haben, mit dem Ziel eine sinnvolle Lösung für alle Beteiligten zu erarbeiten.“

 

Ergebnisse der Anwohnerbefragung liegen vor!

Anzeige der CDU Stolberg zur Verkehrssituation in der Burgstraße

"Eine erfolgreiche Politik der Mitte"

Die CDU Stolberg feiert im Rittersaal ihr 70-jähriges Bestehen. Vorsitzender Jochen Emonds ist sehr zufrieden mit der Partei.

Der Parteivorsitzende Jochen Emonds (links), Bürgermeister Tim Grüttemeier (3.v.l.), Bodo Löttgen (3.v.r.), und Axel Wirtz MdL (rechts) gratulieren Willi Engels (2.v.l.), Wolfgang Hennig (4.v.l.) und Klaus-Dieter Wolf (2.v.r.) zur Ehrenmitgliedschaft.
Der Parteivorsitzende Jochen Emonds (links), Bürgermeister Tim Grüttemeier (3.v.l.), Bodo Löttgen (3.v.r.), und Axel Wirtz MdL (rechts) gratulieren Willi Engels (2.v.l.), Wolfgang Hennig (4.v.l.) und Klaus-Dieter Wolf (2.v.r.) zur Ehrenmitgliedschaft.

Er hat nicht nur herzliche Glückwünsche zum 70-jährigen Bestehen des CDU-Stadtverbands Stolberg überbracht: Bodo Löttgen, Generalsekretär der Christdemokraten in Nordrhein-Westfalen, bezog auch klar Stellung zur Politik von Bundeskanzlerin Angela Merkel und verteidigte diese eindeutig. „Wenn man politisch nach rechts und links schaut, kann man den Eindruck erhalten, Pessimismus wäre in Deutschland zur ,Staatsreligion‘ geworden. Dabei hat die CDU bereits ganz andere Probleme bewältigt als die Flüchtlingskrise“, sagte Löttgen und nannte den Wiederaufbau Deutschlands, den Kalten Krieg mit atomarer Bedrohung und die Wiedervereinigung als Beispiele.

 

Während Pessimisten in jeder Aufgabe ein Problem sähen, gehe die CDU mit Merkel an der Spitze die Aufgaben an. Menschen, die vor Krieg und Terror fliehen, müssten in Deutschland Schutz suchen und finden dürfen. Gleichwohl gelte es, die Sorgen und Ängste der Bundesbürger ernstzunehmen. „Deshalb muss unsere wehrhafte Demokratie funktionieren. Wir müssen dafür Sorge tragen, dass es weder Nährboden für Islamisten noch für Rechtsradikale gibt. Der Rechtsstaat ist eine tragende Säule unserer Demokratie“, betonte Löttgen.

 

Der Generalsekretär der NRW-CDU ging in seiner Rede im Rittersaal der Burg auch auf die AfD ein: „Die Funktionäre dieser Partei nutzen selbstverständlich das Recht auf freie Meinungsäußerung. Sie werden aber der damit verbundenen Verantwortung nicht gerecht, so dass manche Menschen, die der AfD auf den Leim gehen, die Äußerungen teils als Aufforderung zu Gewalt verstehen.“

 

Stolbergs CDU-Stadtverbandsvorsitzender Jochen Emonds nahm sich ebenfalls des Themas an: „Wir christlichen Demokraten wissen, dass es keine andere ,Alternative für Deutschland‘ gibt als unsere Politik.“ Emonds bekräftigte: „Populisten bekämpft man nicht, indem man sie verteufelt. Das macht sie nur stark. Populisten bekämpft man, indem man ihrer Propaganda eine erfolgreiche Politik der Mitte entgegensetzt. Die CDU tut dies seit ihrer Gründung.“

 

Bei der Feierstunde zum 70-jährigen Bestehen des Stolberger CDU-Stadtverbands, die musikalisch von einem Trio der Musikschule Merz begleitet wurde, blickte der Stadtverbandsvorsitzende auch auf die sieben Jahrzehnte der Christdemokraten in der Kupferstadt zurück. Emonds erinnerte an die Köpfe der ersten Stunde wie Peter Conrads, der 1946 der erste Vorsitzende des Stadtverbands und von 1946 bis 1948 der erste christdemokratische Bürgermeister der Kupferstadt war. Ihm folgten als CDU-Bürgermeister Peter Meuser (1948-1950), der dienstälteste Stolberger Bürgermeister Bernhard Kuckelkorn (1952-1979), Wolfgang Hennig (1989-1994), der zudem von 1997-1999 der erste hauptamtliche Bürgermeister der Kupferstadt war, Hans-Josef Siebertz (1999-2004) und seit 2014 Tim Grüttemeier. Sein Augenmerk legte Emonds auch auf den CDU-Politiker Heinrich Römer, der 1967 als jüngster Stadtdirektor im damaligen Regierungsbezirk Aachen sein Amt in Stolberg annahm und aus diesem Ende 1996 als dienstältester Stadtdirektor Nordrhein-Westfalens ausschied.

 

In fast fünf von sieben Jahrzehnten habe die CDU die größte Koalitionsfraktion gestellt, gehöre heute in Stolberg in allen gesellschaftlichen Bereichen zu den entscheidenden Schrittmachern der Entwicklung und präsentiere sich geschlossen und kraftvoll wie selten zuvor. „Dies ist der Erfolg von uns allen, von jedem einzelnen CDU-Mitglied“, hob Emonds hervor. „Wir haben Reformen beschlossen, auf eine seriöse Haushaltsführung gedrängt und die Weichen in Stolberg wieder auf Wachstum gestellt.“

 

Der Jubiläumsfestakt der Stolberger Christdemokraten hielt für drei Parteimitglieder eine besondere Überraschung bereit: Klaus Dieter Wolf, Wolfgang Hennig und Willi Engels wurden in den Stand von Ehrenmitgliedern der CDU erhoben.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung         Foto: D. Müller

"Zuhause vor dem PC bewirkt man nichts"

Der CDU-Kreisverband Aachen Land wird 70 Jahre alt. Sein Vorsitzender Axel Wirtz sieht ihn gut aufgestellt. Heute wird in der Burg Stolberg gefeiert.

Seit 1999 Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Aachnerer Land: Axel Wirtz MdL
Seit 1999 Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Aachnerer Land: Axel Wirtz MdL

Heute Vormittag wird im Rittersaal der Stolberger Burg gefeiert. Der 70. Geburtstag des CDU-Kreisverbandes Aachen Land gibt den Anlass dazu, und mit ihm „die politische Erfolgsgeschichte unserer Partei“, wie es Axel Wirtz formuliert. Der Kreisverbandsvorsitzende hat sich im Vorfeld des Jubiläums den Fragen von Michael Grobusch gestellt.

 

Wie sehr trüben die Ergebnisse der Landtagswahlen vom vergangenen Wochenende Ihre Freude?

Wirtz: In 70 Jahren hatte die CDU oft gute Ergebnisse, mitunter auch weniger erfreuliche. Insoweit wird das keine direkte Auswirkungen auf unseren Rückblick und die Freude über 70 Jahre erfolgreiche Politik im Kreis haben. Allerdings nehmen wir die Signale sehr ernst.

 

Die CDU in der Städteregion hat in der Flüchtlingspolitik bisher uneingeschränkt den Kurs von Angela Merkel unterstützt. Wird sich das unter dem Eindruck der AfD-Erfolge ändern?

Wirtz: Nein. In unserer Kreispartei wird die humanitär geprägte Flüchtlingspolitik unserer Bundeskanzlerin für richtig gehalten. Zu uns kommen Menschen, nicht Massen! Wir brauchen eine europäische Lösung und nicht neue Grenzen im 21. Jahrhundert.

 

Muss die CDU um ihren Status als Volkspartei fürchten?

Wirtz: Die CDU ist die einzige erfolgreiche Volkspartei der Mitte mit ausgewogenen politischen Positionen. Sie ist konservativ im Sinne von Beibehaltung des Bewährten und fortschrittlich im Sinne von offen für erforderliche und gewünschte Veränderungen.

 

Wie haben Sie die Aufnahme und Integration von Flüchtlingen in der Städteregion bisher erlebt?

Wirtz: Es gibt eine wahnsinnig hohe Welle der Hilfsbereit in unserer Gesellschaft. Damit das auch so bleibt und die tatsächlich Hilfsbedürftigen weiter zu uns kommen können, brauchen wir schnellere Verfahren, konsequente Abschiebungen nach abgelehnten Anträgen und Einreiseverweigerung aus sicheren Herkunftsländern. 

 

Was verbindet die Kreis-CDU von 1946 mit der Kreis-CDU von heute?

Wirtz: Wertegebundene Politik und das christliche Menschenbild als Grundlage für unsere Arbeit. Frieden und Freiheit nach dem Krieg, Wirtschaftswachstum in den 60ern, die deutsche Einheit: Das alles ist mit den Buchstaben CDU verbunden.

 

Beim Festakt in Stolberg werden langjährige Mitglieder ausgezeichnet. Wie sieht es mit dem Nachwuchs der Partei aus?

Wirtz: Wir sind sehr zufrieden mit der Mitarbeit unserer jungen Leute, die in JU, unseren Vorständen und Fraktionen gute Arbeit leisten, neue Ideen einbringen. Sie werden als Kandidaten mit guten Wahlergebnissen ausgestattet und bewegen etwas. Meine Heimatstadt Stolberg ist ganz aktuell dafür ein hervorragendes Beispiel in Rat und Rathaus.

 

Was sagen Sie jungen Menschen, wenn Sie sie für die Mitarbeit in der CDU gewinnen wollen?

Wirtz: Politik heißt gestalten. Mach mit! Bei uns ist quer durch alle Themenbereiche die Chance gegeben mitzuarbeiten, sich je nach Interessenlage, Neigung, Ausbildung oder Beruf fachlich einzubringen. Alleine zu Hause vor dem PC bewegt man nichts.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Monschauer Intelligenz für die Altstadt

CDU-geführte Koalition fordert Kamera und Kennzeichenkontrolle am Ende der Vogelsangstraße. Fachleute sollen Details erarbeiten.

Bereits Bestandteil eines sogenannten „Intelligenten Verkehrsleitsystems“ in Monschau ist die mögliche zukünftige Lösung zur Unterbindung des Durchgangsverkehrs in der Stolberger Altstadt. Was in der Eifelstadt derzeit vornehmlich nur während touristischer Hochzeiten in Betrieb ist, soll auf der Achse von Burg- und Vogelsangstraße zukünftig dauerhaft eingesetzt sein: eine mit Kamera bewehrte Durchfahrtskontrolle für Anlieger bzw. Nicht-Anlieger.

 

Wie das im Detail aussehen soll, dass wissen CDU und SPD auch noch nicht so recht. Aber die Koalitionsfraktionen sind sich zumindest einig, dass nun die Verwaltung und Verkehrsingenieure den Lösungsvorschlag im Detail erarbeiten sollen. Gestern präsentierten die Fraktionsführungen und die Vorsitzenden der zuständigen Ortsgliederungen ihre Analyse der im Januar erfolgten Bürgerbefragung – nachdem es in deren Vorfeld zu recht unterschiedlichen Vorstellungen innerhalb der Koalition gekommen war. „Die Auswertung zeigt deutlich, dass die befragten Anwohner mit großer Mehrheit die Durchfahrt des externen Verkehrs verbieten möchten“, bilanzieren Jochen Emonds und Dieter Wolf. „Von dieser Regelung sollen die befragten Anwohner selber nicht betroffen sein.“

 

Angeschrieben hatte die Verwaltung 1517 Anwohner, der Rücklauf betrug mit 557 Antworten gut ein Drittel. Von diesen sprachen sich 281 für die Beibehaltung der bestehenden Verkehrsregelung aus. 16 plädierten bei bestehender Regelung für die Herausnahme des Busverkehrs. 128 votierten für eine Beibehaltung der derzeitigen Regelung, bei der die großen durch Kleinbusse ersetzt werden sollten. Weitere 67 Befragte sprachen sich dafür aus, den Bereich Burg-/Vogelsangstraße durch zwei Absperrungen zu verschließen, wobei Anwohner den Bereich weiterhin befahren dürfen und Busfahrer und Lieferanten die Poller per Schlüssel oder Fernbedienung öffnen können. Und weitere 81 Stimmen gab es für eine Abpollerung in Höhe des Übergangs von der Burg- in die Vogelsangstraße, bei der Anlieger und Lieferanten die Bereiche nur bis zu der Absperrung befahren können sollen. Zudem lieferten 28 Befragte ausschließlich textliche Kommentare, und es gab drei Enthaltungen und 47 Mehrfachnennungen.

 

Nun wollen die beiden Fraktionen vor allem den Blick nach vorne wagen. „Die Anwohner wollen keine Schranken, wollen keine Poller und wollen keinen Durchgangsverkehr“, resümiert noch einmal Jochen Emonds. Als Konsequenz präsentiert die große Koalition „die Quadratur des Kreises“, die am Übergang von Vogelsangstraße und Hastenrather Straße erfolgen soll mit „Mitteln der heutigen Verkehrstelematik“.

 

Jochen Emonds und Dieter Wolf denken dabei an ein zweiseitiges Messsystem, das an dieser Stelle für den gegenläufigen Verkehr mit jeweils einer Blitzeinheit und einer Kennzeichenkamera ausgestattet ist. Das bedeutet, dass Anwohner den Kontrollpunkt den Nummernschild-Erkennung problemlos passieren können. Aber Durchgangsverkehr wird unterbunden, obwohl alle Verkehrsteilnehmer beide Bereiche der Achse bis zur Kontrollstelle anfahren können. Sie stellt auch bei Notfällen kein Hindernis für Rettungskräfte dar.

 

Zweiter wichtiger Punkt für beide Fraktionen ist die Aufrechterhaltung des Öffentlichen Personennahverkehrs. Allerdings soll mit der Aseag verhandelt werden, ob die bisherigen großen Busse komplett oder zumindest außerhalb der Spitzenzeiten durch kleinere und barrierefreie Fahrzeuge ersetzt werden können. „Nur 16 Befragte wollten den Busverkehr ganz aus der Achse herausnehmen“, folgen auch die Christdemokraten diesem klaren Votum: Nachdem sie bereit gewesen waren, den Busverkehr zur Disposition zu stellen, halten sie nun diese Linie für unverzichtbar. Einigkeit besteht auch in der Forderung an die Planer, dass die Durchfahrt für den Kreis der Anlieger der befragten Quartiere weiter offen, und die Erreichbarkeit durch Zulieferer und Besucher gewährleistet bleibt.

 

Aber Dieter Wolf schränkt ein: „Wir haben hier die Wunschlösung skizziert“. Die Details müssen zeigen, ob und wie die Vision auch Realität werden kann. Da ist neben der Frage nach den Kosten auch die Frage nach Wendemöglichkeiten für Kraftfahrer, die zu spät erkannt haben, dass die Durchfahrt verboten ist und ein „Knöllchen“ scheuen oder für Spediteure, die wenden müssen. Denn klar ist für beide Fraktionen auch, dass die Saarstraße mit Blick auf die Kindertagesstätte nicht für den Verkehr wieder geöffnet werden und im oberen Bereich Sackgasse bleiben soll. Vielleicht stelle sich im Einmündungsbereich zur Hastenrather Straße bzw. Vogelsangstraße auch die Frage nach einem Kreisverkehr sowie nach Grunderwerb. „Es sind noch viele Bretter zu bohren bis zu einer machbaren Lösung“, so Wolf weiter. Und sobald eine solches Konzept skizziert sei, soll es wieder den Anwohnern zur Beteiligung präsentiert werden, betont Jochen Emonds. „Uns schwebt da die erfolgreiche Methode der Planungswerkstatt vor.“ Dass die große Koalition schon dieses Jahr zu Weihnachten Lösungs-Geschenke vorlegen kann, bezweifeln ihre Vertreter selbst.

 

Anschließend erinnerte der CDU-Fraktionsvorsitzende an das ominöse Flugblatt des SPD-Ortsvereins, mit dem die Abstimmung torpediert werden sollte und das letztlich einvernehmliche Vorgehen der Koalitionäre. Gelernt wurde jedenfalls, dass mangelnde Kommunikation zu „unüberlegten Reflexen“ und vermeintlichem „Handlungsdruck“ führe, was in der Sache aber nicht wirklich hilfreich sei. „Wir sind nun in der Realität angekommen“, unterstrichen Emonds und Wolf.

 

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Frauen Union lädt zum Austausch ein

Das nächste Treffen zum interkulturellen Austausch der Frauen-Union Stolberg findet am Mittwoch, 16. März, statt. Alle Interessierten sind von 16 Uhr bis 18 Uhr im Pfarrheim St. Franziskus, in der Franziskusstraße 5, eingeladen.

CDU Stolberg feiert ihren 70. Geburtstag

Vor 70 Jahren wurde die CDU in Stolberg gegründet. Um an dieses denkwürdige Ereignis zu erinnern, veranstaltet die CDU Stolberg eine Jubiläumsfeier am Freitag, 18. März, im Rittersaal der altehrwürdigen Stolberger Burg, am Faches-Thumesnil-Platz. Die Feierlichkeiten beginnen um 18 Uhr. Nach der Begrüßung durch den Parteivorsitzenden, Jochen Emonds, wird ein Rückblick auf die vergangenen 70 Jahre der CDU Stolberg gehalten. Die Festrede erfolgt durch den Generalsekretär der CDU NRW, Bodo Löttgen. Anschließend werden verdiente CDU Mitglieder geehrt. Nach dem offiziellen Festakt sind alle zu einem Umtrunk mit Imbiss eingeladen.

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

CDU befürwortet Soccerhalle im Stadtgebiet

Ausschuss soll gemeindliches Einvernehmen zur Nutzung einer Lagerhalle als Soccerhalle beschließen

In seiner Sitzung vom 09.03.2016 wird der Ausschuss für Stadtentwicklung, Verkehr und Umwelt beschließen, dass das gemeindliche Einvernehmen zur Nutzungsänderung einer Lagerhalle in einer Soccerhalle erteilt wird. Dabei geht es um die Lagerhalle mit der Adresse Buschmühle 3, 52223 Stolberg.

 

„Wir freuen uns, dass durch diesen Beschluss die Grundlage zur Erweiterung des Sport- und Freizeitangebots in der Kupferstadt Stolberg geschaffen werden kann“, kommentiert der Partei- und Fraktionsvorsitzende der CDU, Jochen Emonds, die Vorlage. Neben der Fußballanlage selbst, soll die Halle die erforderlichen Sanitär- und Büroräume künftig vorhalten. Auf der Wiese neben der Lagerhalle sollen Stellplätze und Garagen entstehen.

 

Um das Bauvorhaben letztlich realisieren zu können, muss der Betreiber die Auflagen und Nebenbestimmungen des Umweltamtes der StädteRegion, sowie die Nebenbestimmungen des Landesbetriebs Straßenbau NRW erfüllen. Sollte er dies tun, bestehen gegen das Vorhaben keine Bedenken. „Wir haben dem Betreiber bereits unsere Hilfe und Unterstützung angeboten und freuen uns auf die Realisierung dieses Projekts“, so der CDU-Sprecher im Ausschuss, Siegfried Pietz. 

Was Leika und Hasso machen kommt in die Tüte

Idee vom CDU-Bürgerdialog umgesetzt

In Breinig gibt es seit einigen Wochen an zwei Stellen Hundebeutelspender inklusive Abfalleimer.  Einer befindet sich hinter der Kirche an der Neustraße, der andere am Denkmal an der Wilhelm-Pitz-Straße. Wer in Stolberg mit einem Hund unterwegs ist, muss auch immer eine Tüte für den Hundekot bei sich haben. Denn: die Ordnungssatzung der Kupferstadt schreibt eine Mitführpflicht für Hundekotbeutel vor.

 

Alleine in Breinig hat das Technische Betriebsamt (TBA) inzwischen mehrere Schilder mit dem Hinweis auf das Absehen von der Erledigung der Hundegeschäfte aufgestellt, „um das Bewusstsein zu stärken“, sagt Stadtrat Günter Blaszczyk (CDU). Das Bewusstsein dafür, dass man nicht einfach sein großes Geschäft auf oder am Rand des ehemaligen Gottesackers bzw. in unmittelbarer Nähe zum Wilhelm-Pitz-Denkmal erledigt und seiner Wege zieht.

 

„Die Idee wurde bei der Bürgerdialogveranstaltung der CDU im Dezember 2015 in Venwegen geboren, und der Zustand hat sich verbessert.“, meint Blaszczyk erfreut. Einige Anwohner aus dem Bereich Alt Breinig hätten ihm Hinweise auf die beiden in der Vergangenheit häufig mit Hundekot verschmutzen Grünflächen erteilt.  Die Bewohner von Breinig reagieren positiv auf den ausgeschilderten Hinweis und mehr noch auf die Hundebeutelspender inklusive Abfalleimer.

 

Dem Vernehmen nach kommt die Reduzierung von „Tretminen“ zukünftig auch den Mitarbeitern des TBA deutlich entgegen. Beim Mähen der Rasenflächen gerate nämlich häufig eine Menge dunkler matschiger Masse in Rotation und verschmutze beim Austritt aus dem Mähgerät regelmäßig die Hosenbeine. Von dem Geruch ganz zu schweigen.

 

Mit dem besten Freund Gassi gehen

 

Wo darf ein Hund in Stolberg „sein Geschäft“ verrichten? Generell gilt: in der Straßenrinne darf er, auf - wichtig - dicht bewachsenen Grünflächen und auf Reitwegen darf er auch. Aber auf dem Gehweg und dem Feldweg darf er es nicht. Tut er es doch, muss das Erzeugnis entfernt werden. Dazu sind „geeignete Behältnisse mitzuführen“ (es steht jedem Hundebesitzer offen zu prüfen, inwiefern das Sortiment der Firma Tupperware hier der richtige Ansatz ist…) „und auf Verlangen von Seiten Bediensteter des Ordnungsamtes vorzuzeigen.“ „Wir müssen draußen bleiben“ gilt für Hunde auf Kinderspielplätzen und Friedhöfen.

An die Leine müssen Hunde in allen Straßen und Grünanlagen innerhalb der bebauten Ortslage. Auf dem Feldweg hinter der Bebauung gilt dann „Leinen los“. Im Wald gelten im Übrigen die Vorschriften des Landesforstgesetzes NRW.

 

So viel zu den Grünflächen in Breinig. Aber auch in der Stolberger Innenstadt müssen die Hunde mal ihre Geschäfte erledigen. Problem: die Stolberger Winter der vergangenen Jahre haben sich nicht durch beständig geschlossene Schneedecken ausgezeichnet. Irgendwann kommt nämlich immer der Tag, an dem die weiße Pracht dahin schmilzt und man sich die Frage stellt: das Braune da auf dem Gehweg – war das vorher mal ein Silvesterböller oder sind das Rückstände der Verdauung?

Stolberg soll zur 900-Jahr-Feier eine eigene Briefmarke erhalten

Idee der CDU-Fraktion wird auf den Weg gebracht

Der Ausschuss für Schule, Kultur, Sport und Tourismus beschließt am 02.03.2016 darüber, ob die Stadtverwaltung beim Bundesfinanzministerium eine Sonderbriefmarke zum Thema „900 Jahre Stolberg“ beantragen und ein spezielles Jahresprogramm zu dieser Feier im Jahr 2018 entwerfen soll.  Die CDU-Fraktion hatte Mitte 2015 beantragt, ein Konzept für die Feierlichkeiten zu erarbeiten. In einem Brief hatte sie zudem die Stadtverwaltung gebeten, einen Antrag beim Bundesfinanzminister für die Sonderbriefmarke einzureichen. Diesem Ansinnen waren alle anderen Parteien im Stadtrat gefolgt.

 

„Wir setzen uns als CDU-Fraktion dafür ein, dass unser Stadtjubiläum in einem angemessenen Rahmen gefeiert wird. Das ganze Jahr 2018 soll es unterschiedliche Veranstaltungen geben, die an die erste urkundliche Erwähnung Stolbergs erinnern“, erläutert der Partei- und Fraktionsvorsitzende Jochen Emonds den konzeptionellen Ansatz. „Die Idee, das Jahr 2018 unter dieses Motto zu stellen, ist bis dato auf große Resonanz gestoßen. Unsere Kupferstadt ist mit ihren Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen und Institutionen eine Stadt mit einer interessanten und stolzen Geschichte – einer Geschichte, die es zu feiern gilt.“

 

Das Bundesministerium der Finanzen ist seit 1998 für die Herausgabe von Sonderbriefmarken verantwortlich. Jährlich erscheinen circa 50 verschiedene Sondermarken, die der Bundesfinanzminister gemeinsam mit dem Programmbeirat und dem Kunstbeirat – zwei Expertengremien, besetzt mit Politikern, Verwaltungsmitarbeitern, Grafikern, Philatelisten und Vertretern der Post – auswählt.

 

„Eine eigene Sonderbriefmarke wäre eine schöne Ergänzung zu den Feierlichkeiten“, findet der CDU-Sprecher im ASKST, Hans Bruckschen. Dass das 900 jährige Jubiläum einer Stadt der passende Anlass zur Beantragung einer Sonderbriefmarke ist, zeigt der Fall der Stadt Köthen in Sachsen-Anhalt. Ihr 900. Geburtstag wurde im Jahr 2015 mit einer Sonderbriefmarke geehrt.

Nach Jahren des Stillstands! - Umbau des Kaiserplatzes hat begonnen!

Anzeige der CDU Stolberg zur Umgestaltung des Kaiserplatzes

CDU geführte Verwaltung und Architekt stellen Entwurf für den Kupferpavillon vor

CDU-Fraktion steht hinter dem Projekt und für ein zukunftsträchtiges Stolberg

In der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Verkehr und Umwelt am 17.02.2016 haben die CDU geführte Verwaltung unter Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier und der Architekt Philipp Hansen vom Aachener Architekturbüro Werrens & Hansen den überarbeiteten Planentwurf für den neuen "Kupferpavillon" auf dem Kaiserplatz vorgestellt.

 

"Wir sind als CDU-Fraktion mit dem städtebaulich gelungenen und ästhetisch ansprechenden Entwurf mehr als zufrieden und sprechen uns dafür aus", so  der CDU-Fraktionsvorsitzende Jochen Emonds und der Sprecher im Ausschuss für die CDU-Fraktion, Siegfried Pietz unisono. "Der neue Kaiserplatz lädt zum Verweilen ein. Er wird u.a. durch das Restaurant mit Außengastronomie ein Ort der Begegnung und des gesellschaftlichen Miteinanders für die Menschen unserer Kupferstadt sein."

 

Über eine Million Euro wird ein privater Investor in die Hand nehmen, um den Bau auf dem Kaiserplatz zu realisieren. So wird ein entscheidender Beitrag zur Verwirklichung des von Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier und dem technischen Beigeordneten Tobias Röhm ins Leben gerufenen Projekts geleistet. Das unterkellerte, pavillonartige Restaurant wird aus Sichtbeton und großen Glasfassaden errichtet. In die Decke sollen als Hommage an die Geschichte der Kupferstadt von innen und außen sichtbare kupferfarbene Elemente eingewirkt werden. Ein Aufzug stellt die Barrierefreiheit sicher. Auch wird die Toilette der Öffentlichkeit zugänglich sein.

 

Die sechs bereits kranken und morschen Bäume auf dem Kaiserplatz wurden gefällt. Die gesunden Bäume werden neu arrangiert und teilweise verpflanzt. "Der neue Kaiserplatz wirkt dadurch viel offener und verleiht unserer Stadt ein freundliches Gesicht. Gleichzeitig bleibt das historische Antlitz des Platzes gewahrt", findet der CDU-Ratsherr und Ausschussvorsitzende Paul M. Kirch. „Darüber hinaus wird ein neuer Spielplatz entstehen, eine ansprechende Überarbeitung des Brunnens erfolgen und zahlreiche neue Sitzgelegenheiten werden den Besucher zum Verweilen einladen.“

 

"Die von den Bürgern in der Planungswerkstatt eingebrachten Anregungen und Ideen konnten in die Pläne für den neugestalteten Kaiserplatz gut eingearbeitet werden", zeigt sich sich Jochen Emonds erfreut. "Es entspricht dem Willen der Bürger, dass unser Bürgermeister und wir diese Stadt weiterhin gemeinsam nach vorne bringen. Genau das werden wir mit diesem Projekt aber aucha n vielen anderen Stellen weiterhin tun."