Aktuelles


Hier finden Sie aktuelle Nachrichten rund um die CDU Stolberg. Der CDU Stadtverband mit seinen Vereinigungen, Ortsverbänden, Arbeitsgruppen und die CDU Fraktion im Rat der Stadt informieren Sie.


Das neue Büsbach mit Bischofstraße starten

CDU beantragt Mittel für die Entwurfsplanung

Mitte nächster Woche ist die Bischofstraße wieder befahrbar. Foto: J. Lange
Mitte nächster Woche ist die Bischofstraße wieder befahrbar. Foto: J. Lange

Mitte kommender Woche wird die Büsbacher Bischofstraße zum Lehmkaulweg (L 220) hin zumindest wieder als Einbahnstraße geöffnet. Wegen des Umbaus des Marienheims wird an der Einmündung zur Dell voraussichtlich bis Herbst der Baustellenbereich bleiben. Für das Jahr 2018 hat die Stadt die komplette Sanierung der Bischof­straße eingeplant.

 

Vor dem Hintergrund dieser Zeitachse wagen Ortsverband und Fraktion der CDU den Vorstoß, die geplante Neugestaltung zumindest im oberen Bereich bereits unter dem Aspekt der Gestaltung der neuen Mitte Büsbachs zu betrachten. „Die Sanierung der Bischofstraße soll eng mit der Planung der Ortsmitte verknüpft werden“, sagt der planungspolitische Sprecher Siegfried Pietz. Dazu sollen neben den Anwohnern auch Vertreter von Grundschule, Marienheim und ansässige Geschäftsleute sowie Vertreter der IG Büsbach und des Aktionsrings eingebunden werden, erklärt Ratsherr Michael Thomas. Im Haushalt 2017 sollen entsprechende Mittel für die Entwurfsplanung der Büsbacher Ortsmitte bereitgestellt werden, so Ortsverbandsvorsitzender Fritz Thiermann.

 

Denn bis dato gibt es nur einen Vorentwurf für die Dorfentwicklung. Aufgrund des erheblichen Finanzvolumens für eine Neugestaltung wird aus Sicht der CDU die Ortsmitte lediglich abschnittsweise umgestaltet werden können. Auf Basis einer Entwurfsplanung solle mit der Konzeptionierung der Bischofstraße der Einstieg in die neue Mitte Büsbachs genommen werden.

 

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Verbesserung für den Stadtteil Mühle!

Anzeige der CDU zum Stadtteil Mühle

QR-Codes sollen Angebot aufwerten

Die Verwaltung soll die Anbringung der „Quick-Response-Codes“ an wichtigen Stellen und Gebäuden der Stolberger Innenstadt prüfen. 

Die Arbeitsgruppe Kultur, Sport und Tourismus der CDU Stolberg und die CDU-Fraktion Stolberg haben gemeinsam beantragt, die Verwaltung prüfen zu lassen, inwiefern QR-Codes an wichtigen Stellen und Gebäuden in der Stolberger Innenstadt zur Aufwertung des touristischen Gesamtangebotes angebracht werden können. Der Antrag wurde durch den Hauptausschuss der Kupferstadt in seiner Sitzung vom 12. April 2016 einstimmig an die Verwaltung zur weiteren Bearbeitung verwiesen.

 

„Bei QR-Codes handelt es sich um eine Methode, Informationen so aufzuschreiben, dass diese besonders schnell maschinell gefunden und eingelesen werden können“, erläutert der AG-Vorsitzende Hans Bruckschen. Den ursprünglich 1994 entwickelten und ursprünglich in der Automobilproduktion eingesetzten Code findet man heute an jeder Ecke. Der aus Japan stammende Trend verbreitet sich seit 2007 auch in Europa und ermöglicht es, mit dem Smartphone durch Einlesen des Codes auf die dahinterstehende Information zuzugreifen.

 

„Die Einführung der QR-Codes als kostenloses Informationsmedium für die Gäste unser Kupferstadt könnte das bestehende Tourismuskonzept sinnvoll ergänzen“, so der CDU-Partei- und Fraktionsvorsitzende Jochen Emonds.

 

Eine Idee, wie man die Codes nennen könnte, liefert die CDU gleich mit. „Die Codes könnten beispielsweise als „Kupferbuttons“ die Touristen durch bestimmte Wege in der Stadt leiten und immer wieder Querverweise zur städtischen Homepage herstellen“, schlägt Hans Bruckschen weiter vor.

 

Die CDU regt an, den Vorschlag zunächst durch die zuständigen Fachämter in Kooperation mit dem Marketing-Partner der Stadt, dem Büro „oecher design“, zu prüfen.

Weichenstellung für einen Aufschwung Stolbergs durch die CDU

Parteivorsitzender Jochen Emonds reklamiert Erfolge für die Christdemokraten . Abgrenzung und Zusammenarbeit mit Koalitionspartner.

„Die CDU ist die gestaltende Kraft in Stolberg“: Das sagt Jochen Emonds vor 58 Parteifreunden, die im Saal von „Angie‘s Bistro“ die personellen Vorbereitungen für die Landtags- und Bundestagswahlen im kommenden Jahr treffen. Mit einem Ritt durch einen Parcours von Erfolgen und Veränderungen in der Kupferstadt reklamierte der Stadtverbandsvorsitzende die Weichenstellung für einen Aufschwung Stolbergs für die Christdemokraten.

 

Entstanden seien diese Initiativen bereits in den Vorwahlkampfzeiten gemeinsam mit den Stolbergern, die sich bei den Bürgerdialogen der Partei eingebracht hätten und weiter einbringen würden. Beispielhaft nannte Emonds Erfolge bei der Vermarktung des Gewerbegebietes Camp Astrid und dem Abbau der städtischen Verschuldung, die Revitalisierung der Innenstadt, die derzeit an Kaiserplatz und Bastinsweiher verfolgt werden könne, die Aufwertung der Infrastruktur der Ortsteile sowie der Breitbandausbau in der Kupferstadt. „Wir sind dabei die treibende Kraft“, sagte Emonds, der seiner Partei zugleich bescheinigte, „im Gegensatz zu unseren politischen Mitbewerbern mit konstruktiver Kritik und Lösungsvorschlägen“ zu arbeiten.

 

Gleichzeitig grenzte Emonds seine Partei klar ab vom Koalitionspartner: „Die SPD entwickelt sich immer mehr zur Protestpartei“, die trotz des Anspruches „gestaltende Kraft“ zu sein, aber von Querelen gelähmt sei. „Diese Wortklaubereien kennen wir noch von ihrer 2011 gescheiterten Gestaltungsmehrheit“, attestierte der CDU-Vorsitzende, die Sozialdemokraten seien „stabil vielleicht im Sinne von Stagnation, Rückwärtsgewandtheit und Protest.“

 

Als Beispiele nannte der Christdemokrat einen anfänglichen Widerstand der SPD gegen eine Verkehrsberuhigung der Burgstraße, gegen die Ausschreibung der Propst-Grüber-Schule als Seniorenzentrum und gegen die Außengastronomie Kaiserplatz: „Jetzt findet sie unsere Vorschläge gut“, sagte Emonds, „Diese Aufzählung ließe sich mühelos erweitern, aber wir sind im Sinne unserer Stadt an einer konstruktiven Zusammenarbeit interessiert.“ Gleichwohl würde „die SPD die Kupferstadt ohne die Mehrheit und Kraft der CDU und unseres Bürgermeisters noch genauso lähmen wie in der Ära Gatzweiler“.

 

Emonds zeigte sich daher froh, „unseren Partner an die Hand nehmen zu können“. Und wenn er dann gelegentlich wie der „Hersteller von Kräuterbonbons schreit, ,Wer hat‘s erfunden?‘, sind wir gerne bereit, ihm das ein oder andere zuzugestehen, wenn es uns in der Sache weiterbringt“. Denn das gehe gemeinsam besser, wohl wissend, dass es die CDU sei, die für viele neue Ideen und Impulse Sorge trage. Die Partei werde auch in Zukunft die Politik in Stolberg gestalten mit viel frischem Wind.

 

Und diesen christdemokratischen Aufschwung im „Stolberger Jahr des Baggers“ gelte es auch in die Landtags- und Bundestagswahlen zu tragen und in Wahlerfolge umzusetzen, appellierte Kreisvorsitzender Axel Wirtz.

 

Diese Stolberger wählen die Kandidatenmit

 

Die 32 Delegierten der CDU aus Stolberg für die Vertreterversammlung zur Aufstellung der Landtagskandidaten sind:

Tim Grüttemeier (47 von maximal 58 Stimmen), Jochen Emonds (40); Saskia Bläsius (36), Marc Delzepich (33), Axel Wirtz (33), Kunibert Matheis (32), Ben Grendel (31),Paul M. Kirch (30), Tobias Röhm (29), Fritz Thiermann (29), Siegfried Pietz, Karina Wahlen, Klaus-Dieter Wolf (alle 28), Carolin Sieven (27), Tim Wengler (25), Günter Blaszcyk, Michael Thomas (beide 22), Gerd Grüttemeier, Artur Kaldenbach, Walter Wahlen (alle 21), Heinz-Gerd Braun (20), Hildegard Lüttecke, Edith Nolden (beide 19), Reiner Bonnie, Martin Hennig (beide 18), Siegmund Conrads, Eberhard Koslowski (beide 17), Hans Bruckschen, Liesel Ganser, Adolf Konrads, Udo Rüttgers und Günter Schwarz (alle 16).

 

Die 18 Delegierten aus Stolberg für die Vertreterversammlung zur Aufstellung des Bundestagskandidaten sind: Tim Grüttemeier (57 von maximal 58 Stimmen), Jochen Emonds (36), Saskia Bläsius (35), Marc Delzepich (34), Paul M. Kirch (31), Kunibert Matheis, Axel Wirtz (beide 30), Ben Grendel (29), Karina Wahlen (26), Carlin Sieven (24), Günter Blaszcyk, Klaus-Dieter Wolf (beide 23), Michael Thomas, Walter Wahlen (beide 22), Edith Nolden, Fritz Thiermann (beide 21), Siegfried Pietz (19) und Tim Wengler (18).

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

CDU besucht Quality Automation in Büsbach

 Zehn Mitglieder der Arbeitsgruppe Wirtschaftsförderung und Arbeitsmarktpolitik der CDU Stolberg besuchten gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Helmut Brandt am 22. März den Büsbacher Automatisierungsspezialisten Quality Automation. Die Quality Automation GmbH wurde im Jahr 2000 gegründet und war zu Anfang im Dienstleistungszentrum angesiedelt, das Unternehmen beschäftigt mittlerweile 36 Mitarbeiter, ist international tätig und ein aktiver Ausbildungsbetrieb. Michael Fritz, Geschäftsführer der Quality Automation GmbH: „Durch die Qualität, die wir liefern, sichern wir die Zukunft unserer Kunden“. Michael Thomas, Vorsitzender der Arbeitsgruppe: „Aufgrund des positiven Feedbacks seitens der von uns besuchten Betriebe wollen wir auch künftig Unternehmen besuchen, um einen persönlichen und direkten Kontakt zu den Unternehmern in der Kupferstadt aufrecht zu erhalten“. Dominik F. Bauer, Mitglied der Arbeitsgruppe, merkt an: „Die Geschäftsführung hat uns deutlich gemacht, dass es seit Beginn der Amtszeit unseres Bürgermeisters Tim Grüttemeier große Fortschritte bei der Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Unternehmen gab“.

CDU sieht sich in Ihrem Kurs bestätigt

Die Ergebnisse der Befragung zur verkehrstechnischen Umplanung der Burgstraße liegen vor 

Die Ergebnisse der Anwohnerbefragung liegen vor. Jetzt soll ein Verkehrsgutachter die Details ausarbeiten.
Die Ergebnisse der Anwohnerbefragung liegen vor. Jetzt soll ein Verkehrsgutachter die Details ausarbeiten.

Das Verkehrsaufkommen in der Burgstraße hat in den letzten Jahrzehnten stetig zugenommen. Nach Rücksprache mit vielen betroffenen Anwohnern  hatte die CDU-Fraktion  eine Verkehrsberuhigung beantragt und eine Anwohnerbefragung  auf den Weg gebracht, um darauf aufbauend ein Verkehrskonzept von der Verwaltung erarbeiten zu lassen.

 

„Die Ergebnisse der Befragung liegen uns jetzt vor“, so der Vorsitzende des Ortsverbandes Kunibert Matheis. „Es wird im Rahmen der Auswertung deutlich, dass die Anwohner sich für eine Verkehrsberuhigung der Burgstraße und gegen den Durchgangsverkehr aussprechen. Die Straße, der auch unter touristischen Gesichtspunkten eine zentrale Rolle zukommt, soll  nun mit moderner Verkehrstelematik ausgestattet werden, die das unbefugte Durchfahren verhindert, z.B. durch eine Blitzanlage.“

 

 „Es war richtig, zuerst die Anwohner nach ihren Wünschen zu fragen und mit diesen Ergebnissen jetzt einen Verkehrsgutachter zu beauftragen“, so der zuständige Ratsherr Martin Hennig. „Wir haben von den Anwohnern ein klares Votum erhalten, wissen, dass eine Poller- oder eine Schrankenlösung nicht in Frage kommt und dass auch die Durchfahrt für alle Anwohner zu gewährleisten  ist. Dies wäre beispielsweise bei einer Blitzanlage mit einer Kennzeichenerfassung möglich. “

 

 „Wir teilen darüber hinaus die Einschätzung der Befragten, dass der ÖPNV erhalten bleiben soll und werden von der Verwaltung prüfen lassen,  inwieweit kleinere, leisere, barrierefreie Busse eingesetzt werden können“, so Ratsherr Udo Rüttgers.

 

„Die CDU nimmt die Ergebnisse der Befragung ernst. Wir sind davon überzeugt, dass die von uns und der Koalition angedachte Lösung Früchte tragen wird “, so Rüttgers weiter. „Ebenfalls sprechen wir uns für Geschwindigkeitsmessungen an dieser Stelle aus.“

 

„Wir werden in enger Zusammenarbeit mit den Anwohnern das weitere Vorgehen in CDU Zusammenkünften/Bürgerdialogen und Planungswerkstätten erörtern“, so der Vorsitzende Kunibert Matheis abschließend. „Wir sind froh, dass wir das Thema angepackt haben, mit dem Ziel eine sinnvolle Lösung für alle Beteiligten zu erarbeiten.“

 

Neuer Blog-Artikel

Anzeige der CDU Stolberg zur Verkehrssituation in der Burgstraße

"Eine erfolgreiche Politik der Mitte"

Die CDU Stolberg feiert im Rittersaal ihr 70-jähriges Bestehen. Vorsitzender Jochen Emonds ist sehr zufrieden mit der Partei.

Der Parteivorsitzende Jochen Emonds (links), Bürgermeister Tim Grüttemeier (3.v.l.), Bodo Löttgen (3.v.r.), und Axel Wirtz MdL (rechts) gratulieren Willi Engels (2.v.l.), Wolfgang Hennig (4.v.l.) und Klaus-Dieter Wolf (2.v.r.) zur Ehrenmitgliedschaft.
Der Parteivorsitzende Jochen Emonds (links), Bürgermeister Tim Grüttemeier (3.v.l.), Bodo Löttgen (3.v.r.), und Axel Wirtz MdL (rechts) gratulieren Willi Engels (2.v.l.), Wolfgang Hennig (4.v.l.) und Klaus-Dieter Wolf (2.v.r.) zur Ehrenmitgliedschaft.

Er hat nicht nur herzliche Glückwünsche zum 70-jährigen Bestehen des CDU-Stadtverbands Stolberg überbracht: Bodo Löttgen, Generalsekretär der Christdemokraten in Nordrhein-Westfalen, bezog auch klar Stellung zur Politik von Bundeskanzlerin Angela Merkel und verteidigte diese eindeutig. „Wenn man politisch nach rechts und links schaut, kann man den Eindruck erhalten, Pessimismus wäre in Deutschland zur ,Staatsreligion‘ geworden. Dabei hat die CDU bereits ganz andere Probleme bewältigt als die Flüchtlingskrise“, sagte Löttgen und nannte den Wiederaufbau Deutschlands, den Kalten Krieg mit atomarer Bedrohung und die Wiedervereinigung als Beispiele.

 

Während Pessimisten in jeder Aufgabe ein Problem sähen, gehe die CDU mit Merkel an der Spitze die Aufgaben an. Menschen, die vor Krieg und Terror fliehen, müssten in Deutschland Schutz suchen und finden dürfen. Gleichwohl gelte es, die Sorgen und Ängste der Bundesbürger ernstzunehmen. „Deshalb muss unsere wehrhafte Demokratie funktionieren. Wir müssen dafür Sorge tragen, dass es weder Nährboden für Islamisten noch für Rechtsradikale gibt. Der Rechtsstaat ist eine tragende Säule unserer Demokratie“, betonte Löttgen.

 

Der Generalsekretär der NRW-CDU ging in seiner Rede im Rittersaal der Burg auch auf die AfD ein: „Die Funktionäre dieser Partei nutzen selbstverständlich das Recht auf freie Meinungsäußerung. Sie werden aber der damit verbundenen Verantwortung nicht gerecht, so dass manche Menschen, die der AfD auf den Leim gehen, die Äußerungen teils als Aufforderung zu Gewalt verstehen.“

 

Stolbergs CDU-Stadtverbandsvorsitzender Jochen Emonds nahm sich ebenfalls des Themas an: „Wir christlichen Demokraten wissen, dass es keine andere ,Alternative für Deutschland‘ gibt als unsere Politik.“ Emonds bekräftigte: „Populisten bekämpft man nicht, indem man sie verteufelt. Das macht sie nur stark. Populisten bekämpft man, indem man ihrer Propaganda eine erfolgreiche Politik der Mitte entgegensetzt. Die CDU tut dies seit ihrer Gründung.“

 

Bei der Feierstunde zum 70-jährigen Bestehen des Stolberger CDU-Stadtverbands, die musikalisch von einem Trio der Musikschule Merz begleitet wurde, blickte der Stadtverbandsvorsitzende auch auf die sieben Jahrzehnte der Christdemokraten in der Kupferstadt zurück. Emonds erinnerte an die Köpfe der ersten Stunde wie Peter Conrads, der 1946 der erste Vorsitzende des Stadtverbands und von 1946 bis 1948 der erste christdemokratische Bürgermeister der Kupferstadt war. Ihm folgten als CDU-Bürgermeister Peter Meuser (1948-1950), der dienstälteste Stolberger Bürgermeister Bernhard Kuckelkorn (1952-1979), Wolfgang Hennig (1989-1994), der zudem von 1997-1999 der erste hauptamtliche Bürgermeister der Kupferstadt war, Hans-Josef Siebertz (1999-2004) und seit 2014 Tim Grüttemeier. Sein Augenmerk legte Emonds auch auf den CDU-Politiker Heinrich Römer, der 1967 als jüngster Stadtdirektor im damaligen Regierungsbezirk Aachen sein Amt in Stolberg annahm und aus diesem Ende 1996 als dienstältester Stadtdirektor Nordrhein-Westfalens ausschied.

 

In fast fünf von sieben Jahrzehnten habe die CDU die größte Koalitionsfraktion gestellt, gehöre heute in Stolberg in allen gesellschaftlichen Bereichen zu den entscheidenden Schrittmachern der Entwicklung und präsentiere sich geschlossen und kraftvoll wie selten zuvor. „Dies ist der Erfolg von uns allen, von jedem einzelnen CDU-Mitglied“, hob Emonds hervor. „Wir haben Reformen beschlossen, auf eine seriöse Haushaltsführung gedrängt und die Weichen in Stolberg wieder auf Wachstum gestellt.“

 

Der Jubiläumsfestakt der Stolberger Christdemokraten hielt für drei Parteimitglieder eine besondere Überraschung bereit: Klaus Dieter Wolf, Wolfgang Hennig und Willi Engels wurden in den Stand von Ehrenmitgliedern der CDU erhoben.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung         Foto: D. Müller

"Zuhause vor dem PC bewirkt man nichts"

Der CDU-Kreisverband Aachen Land wird 70 Jahre alt. Sein Vorsitzender Axel Wirtz sieht ihn gut aufgestellt. Heute wird in der Burg Stolberg gefeiert.

Seit 1999 Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Aachnerer Land: Axel Wirtz MdL
Seit 1999 Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Aachnerer Land: Axel Wirtz MdL

Heute Vormittag wird im Rittersaal der Stolberger Burg gefeiert. Der 70. Geburtstag des CDU-Kreisverbandes Aachen Land gibt den Anlass dazu, und mit ihm „die politische Erfolgsgeschichte unserer Partei“, wie es Axel Wirtz formuliert. Der Kreisverbandsvorsitzende hat sich im Vorfeld des Jubiläums den Fragen von Michael Grobusch gestellt.

 

Wie sehr trüben die Ergebnisse der Landtagswahlen vom vergangenen Wochenende Ihre Freude?

Wirtz: In 70 Jahren hatte die CDU oft gute Ergebnisse, mitunter auch weniger erfreuliche. Insoweit wird das keine direkte Auswirkungen auf unseren Rückblick und die Freude über 70 Jahre erfolgreiche Politik im Kreis haben. Allerdings nehmen wir die Signale sehr ernst.

 

Die CDU in der Städteregion hat in der Flüchtlingspolitik bisher uneingeschränkt den Kurs von Angela Merkel unterstützt. Wird sich das unter dem Eindruck der AfD-Erfolge ändern?

Wirtz: Nein. In unserer Kreispartei wird die humanitär geprägte Flüchtlingspolitik unserer Bundeskanzlerin für richtig gehalten. Zu uns kommen Menschen, nicht Massen! Wir brauchen eine europäische Lösung und nicht neue Grenzen im 21. Jahrhundert.

 

Muss die CDU um ihren Status als Volkspartei fürchten?

Wirtz: Die CDU ist die einzige erfolgreiche Volkspartei der Mitte mit ausgewogenen politischen Positionen. Sie ist konservativ im Sinne von Beibehaltung des Bewährten und fortschrittlich im Sinne von offen für erforderliche und gewünschte Veränderungen.

 

Wie haben Sie die Aufnahme und Integration von Flüchtlingen in der Städteregion bisher erlebt?

Wirtz: Es gibt eine wahnsinnig hohe Welle der Hilfsbereit in unserer Gesellschaft. Damit das auch so bleibt und die tatsächlich Hilfsbedürftigen weiter zu uns kommen können, brauchen wir schnellere Verfahren, konsequente Abschiebungen nach abgelehnten Anträgen und Einreiseverweigerung aus sicheren Herkunftsländern. 

 

Was verbindet die Kreis-CDU von 1946 mit der Kreis-CDU von heute?

Wirtz: Wertegebundene Politik und das christliche Menschenbild als Grundlage für unsere Arbeit. Frieden und Freiheit nach dem Krieg, Wirtschaftswachstum in den 60ern, die deutsche Einheit: Das alles ist mit den Buchstaben CDU verbunden.

 

Beim Festakt in Stolberg werden langjährige Mitglieder ausgezeichnet. Wie sieht es mit dem Nachwuchs der Partei aus?

Wirtz: Wir sind sehr zufrieden mit der Mitarbeit unserer jungen Leute, die in JU, unseren Vorständen und Fraktionen gute Arbeit leisten, neue Ideen einbringen. Sie werden als Kandidaten mit guten Wahlergebnissen ausgestattet und bewegen etwas. Meine Heimatstadt Stolberg ist ganz aktuell dafür ein hervorragendes Beispiel in Rat und Rathaus.

 

Was sagen Sie jungen Menschen, wenn Sie sie für die Mitarbeit in der CDU gewinnen wollen?

Wirtz: Politik heißt gestalten. Mach mit! Bei uns ist quer durch alle Themenbereiche die Chance gegeben mitzuarbeiten, sich je nach Interessenlage, Neigung, Ausbildung oder Beruf fachlich einzubringen. Alleine zu Hause vor dem PC bewegt man nichts.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Monschauer Intelligenz für die Altstadt

CDU-geführte Koalition fordert Kamera und Kennzeichenkontrolle am Ende der Vogelsangstraße. Fachleute sollen Details erarbeiten.

Bereits Bestandteil eines sogenannten „Intelligenten Verkehrsleitsystems“ in Monschau ist die mögliche zukünftige Lösung zur Unterbindung des Durchgangsverkehrs in der Stolberger Altstadt. Was in der Eifelstadt derzeit vornehmlich nur während touristischer Hochzeiten in Betrieb ist, soll auf der Achse von Burg- und Vogelsangstraße zukünftig dauerhaft eingesetzt sein: eine mit Kamera bewehrte Durchfahrtskontrolle für Anlieger bzw. Nicht-Anlieger.

 

Wie das im Detail aussehen soll, dass wissen CDU und SPD auch noch nicht so recht. Aber die Koalitionsfraktionen sind sich zumindest einig, dass nun die Verwaltung und Verkehrsingenieure den Lösungsvorschlag im Detail erarbeiten sollen. Gestern präsentierten die Fraktionsführungen und die Vorsitzenden der zuständigen Ortsgliederungen ihre Analyse der im Januar erfolgten Bürgerbefragung – nachdem es in deren Vorfeld zu recht unterschiedlichen Vorstellungen innerhalb der Koalition gekommen war. „Die Auswertung zeigt deutlich, dass die befragten Anwohner mit großer Mehrheit die Durchfahrt des externen Verkehrs verbieten möchten“, bilanzieren Jochen Emonds und Dieter Wolf. „Von dieser Regelung sollen die befragten Anwohner selber nicht betroffen sein.“

 

Angeschrieben hatte die Verwaltung 1517 Anwohner, der Rücklauf betrug mit 557 Antworten gut ein Drittel. Von diesen sprachen sich 281 für die Beibehaltung der bestehenden Verkehrsregelung aus. 16 plädierten bei bestehender Regelung für die Herausnahme des Busverkehrs. 128 votierten für eine Beibehaltung der derzeitigen Regelung, bei der die großen durch Kleinbusse ersetzt werden sollten. Weitere 67 Befragte sprachen sich dafür aus, den Bereich Burg-/Vogelsangstraße durch zwei Absperrungen zu verschließen, wobei Anwohner den Bereich weiterhin befahren dürfen und Busfahrer und Lieferanten die Poller per Schlüssel oder Fernbedienung öffnen können. Und weitere 81 Stimmen gab es für eine Abpollerung in Höhe des Übergangs von der Burg- in die Vogelsangstraße, bei der Anlieger und Lieferanten die Bereiche nur bis zu der Absperrung befahren können sollen. Zudem lieferten 28 Befragte ausschließlich textliche Kommentare, und es gab drei Enthaltungen und 47 Mehrfachnennungen.

 

Nun wollen die beiden Fraktionen vor allem den Blick nach vorne wagen. „Die Anwohner wollen keine Schranken, wollen keine Poller und wollen keinen Durchgangsverkehr“, resümiert noch einmal Jochen Emonds. Als Konsequenz präsentiert die große Koalition „die Quadratur des Kreises“, die am Übergang von Vogelsangstraße und Hastenrather Straße erfolgen soll mit „Mitteln der heutigen Verkehrstelematik“.

 

Jochen Emonds und Dieter Wolf denken dabei an ein zweiseitiges Messsystem, das an dieser Stelle für den gegenläufigen Verkehr mit jeweils einer Blitzeinheit und einer Kennzeichenkamera ausgestattet ist. Das bedeutet, dass Anwohner den Kontrollpunkt den Nummernschild-Erkennung problemlos passieren können. Aber Durchgangsverkehr wird unterbunden, obwohl alle Verkehrsteilnehmer beide Bereiche der Achse bis zur Kontrollstelle anfahren können. Sie stellt auch bei Notfällen kein Hindernis für Rettungskräfte dar.

 

Zweiter wichtiger Punkt für beide Fraktionen ist die Aufrechterhaltung des Öffentlichen Personennahverkehrs. Allerdings soll mit der Aseag verhandelt werden, ob die bisherigen großen Busse komplett oder zumindest außerhalb der Spitzenzeiten durch kleinere und barrierefreie Fahrzeuge ersetzt werden können. „Nur 16 Befragte wollten den Busverkehr ganz aus der Achse herausnehmen“, folgen auch die Christdemokraten diesem klaren Votum: Nachdem sie bereit gewesen waren, den Busverkehr zur Disposition zu stellen, halten sie nun diese Linie für unverzichtbar. Einigkeit besteht auch in der Forderung an die Planer, dass die Durchfahrt für den Kreis der Anlieger der befragten Quartiere weiter offen, und die Erreichbarkeit durch Zulieferer und Besucher gewährleistet bleibt.

 

Aber Dieter Wolf schränkt ein: „Wir haben hier die Wunschlösung skizziert“. Die Details müssen zeigen, ob und wie die Vision auch Realität werden kann. Da ist neben der Frage nach den Kosten auch die Frage nach Wendemöglichkeiten für Kraftfahrer, die zu spät erkannt haben, dass die Durchfahrt verboten ist und ein „Knöllchen“ scheuen oder für Spediteure, die wenden müssen. Denn klar ist für beide Fraktionen auch, dass die Saarstraße mit Blick auf die Kindertagesstätte nicht für den Verkehr wieder geöffnet werden und im oberen Bereich Sackgasse bleiben soll. Vielleicht stelle sich im Einmündungsbereich zur Hastenrather Straße bzw. Vogelsangstraße auch die Frage nach einem Kreisverkehr sowie nach Grunderwerb. „Es sind noch viele Bretter zu bohren bis zu einer machbaren Lösung“, so Wolf weiter. Und sobald eine solches Konzept skizziert sei, soll es wieder den Anwohnern zur Beteiligung präsentiert werden, betont Jochen Emonds. „Uns schwebt da die erfolgreiche Methode der Planungswerkstatt vor.“ Dass die große Koalition schon dieses Jahr zu Weihnachten Lösungs-Geschenke vorlegen kann, bezweifeln ihre Vertreter selbst.

 

Anschließend erinnerte der CDU-Fraktionsvorsitzende an das ominöse Flugblatt des SPD-Ortsvereins, mit dem die Abstimmung torpediert werden sollte und das letztlich einvernehmliche Vorgehen der Koalitionäre. Gelernt wurde jedenfalls, dass mangelnde Kommunikation zu „unüberlegten Reflexen“ und vermeintlichem „Handlungsdruck“ führe, was in der Sache aber nicht wirklich hilfreich sei. „Wir sind nun in der Realität angekommen“, unterstrichen Emonds und Wolf.

 

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Frauen Union lädt zum Austausch ein

Das nächste Treffen zum interkulturellen Austausch der Frauen-Union Stolberg findet am Mittwoch, 16. März, statt. Alle Interessierten sind von 16 Uhr bis 18 Uhr im Pfarrheim St. Franziskus, in der Franziskusstraße 5, eingeladen.

CDU Stolberg feiert ihren 70. Geburtstag

Vor 70 Jahren wurde die CDU in Stolberg gegründet. Um an dieses denkwürdige Ereignis zu erinnern, veranstaltet die CDU Stolberg eine Jubiläumsfeier am Freitag, 18. März, im Rittersaal der altehrwürdigen Stolberger Burg, am Faches-Thumesnil-Platz. Die Feierlichkeiten beginnen um 18 Uhr. Nach der Begrüßung durch den Parteivorsitzenden, Jochen Emonds, wird ein Rückblick auf die vergangenen 70 Jahre der CDU Stolberg gehalten. Die Festrede erfolgt durch den Generalsekretär der CDU NRW, Bodo Löttgen. Anschließend werden verdiente CDU Mitglieder geehrt. Nach dem offiziellen Festakt sind alle zu einem Umtrunk mit Imbiss eingeladen.

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

CDU befürwortet Soccerhalle im Stadtgebiet

Ausschuss soll gemeindliches Einvernehmen zur Nutzung einer Lagerhalle als Soccerhalle beschließen

In seiner Sitzung vom 09.03.2016 wird der Ausschuss für Stadtentwicklung, Verkehr und Umwelt beschließen, dass das gemeindliche Einvernehmen zur Nutzungsänderung einer Lagerhalle in einer Soccerhalle erteilt wird. Dabei geht es um die Lagerhalle mit der Adresse Buschmühle 3, 52223 Stolberg.

 

„Wir freuen uns, dass durch diesen Beschluss die Grundlage zur Erweiterung des Sport- und Freizeitangebots in der Kupferstadt Stolberg geschaffen werden kann“, kommentiert der Partei- und Fraktionsvorsitzende der CDU, Jochen Emonds, die Vorlage. Neben der Fußballanlage selbst, soll die Halle die erforderlichen Sanitär- und Büroräume künftig vorhalten. Auf der Wiese neben der Lagerhalle sollen Stellplätze und Garagen entstehen.

 

Um das Bauvorhaben letztlich realisieren zu können, muss der Betreiber die Auflagen und Nebenbestimmungen des Umweltamtes der StädteRegion, sowie die Nebenbestimmungen des Landesbetriebs Straßenbau NRW erfüllen. Sollte er dies tun, bestehen gegen das Vorhaben keine Bedenken. „Wir haben dem Betreiber bereits unsere Hilfe und Unterstützung angeboten und freuen uns auf die Realisierung dieses Projekts“, so der CDU-Sprecher im Ausschuss, Siegfried Pietz. 

Was Leika und Hasso machen kommt in die Tüte

Idee vom CDU-Bürgerdialog umgesetzt

In Breinig gibt es seit einigen Wochen an zwei Stellen Hundebeutelspender inklusive Abfalleimer.  Einer befindet sich hinter der Kirche an der Neustraße, der andere am Denkmal an der Wilhelm-Pitz-Straße. Wer in Stolberg mit einem Hund unterwegs ist, muss auch immer eine Tüte für den Hundekot bei sich haben. Denn: die Ordnungssatzung der Kupferstadt schreibt eine Mitführpflicht für Hundekotbeutel vor.

 

Alleine in Breinig hat das Technische Betriebsamt (TBA) inzwischen mehrere Schilder mit dem Hinweis auf das Absehen von der Erledigung der Hundegeschäfte aufgestellt, „um das Bewusstsein zu stärken“, sagt Stadtrat Günter Blaszczyk (CDU). Das Bewusstsein dafür, dass man nicht einfach sein großes Geschäft auf oder am Rand des ehemaligen Gottesackers bzw. in unmittelbarer Nähe zum Wilhelm-Pitz-Denkmal erledigt und seiner Wege zieht.

 

„Die Idee wurde bei der Bürgerdialogveranstaltung der CDU im Dezember 2015 in Venwegen geboren, und der Zustand hat sich verbessert.“, meint Blaszczyk erfreut. Einige Anwohner aus dem Bereich Alt Breinig hätten ihm Hinweise auf die beiden in der Vergangenheit häufig mit Hundekot verschmutzen Grünflächen erteilt.  Die Bewohner von Breinig reagieren positiv auf den ausgeschilderten Hinweis und mehr noch auf die Hundebeutelspender inklusive Abfalleimer.

 

Dem Vernehmen nach kommt die Reduzierung von „Tretminen“ zukünftig auch den Mitarbeitern des TBA deutlich entgegen. Beim Mähen der Rasenflächen gerate nämlich häufig eine Menge dunkler matschiger Masse in Rotation und verschmutze beim Austritt aus dem Mähgerät regelmäßig die Hosenbeine. Von dem Geruch ganz zu schweigen.

 

Mit dem besten Freund Gassi gehen

 

Wo darf ein Hund in Stolberg „sein Geschäft“ verrichten? Generell gilt: in der Straßenrinne darf er, auf - wichtig - dicht bewachsenen Grünflächen und auf Reitwegen darf er auch. Aber auf dem Gehweg und dem Feldweg darf er es nicht. Tut er es doch, muss das Erzeugnis entfernt werden. Dazu sind „geeignete Behältnisse mitzuführen“ (es steht jedem Hundebesitzer offen zu prüfen, inwiefern das Sortiment der Firma Tupperware hier der richtige Ansatz ist…) „und auf Verlangen von Seiten Bediensteter des Ordnungsamtes vorzuzeigen.“ „Wir müssen draußen bleiben“ gilt für Hunde auf Kinderspielplätzen und Friedhöfen.

An die Leine müssen Hunde in allen Straßen und Grünanlagen innerhalb der bebauten Ortslage. Auf dem Feldweg hinter der Bebauung gilt dann „Leinen los“. Im Wald gelten im Übrigen die Vorschriften des Landesforstgesetzes NRW.

 

So viel zu den Grünflächen in Breinig. Aber auch in der Stolberger Innenstadt müssen die Hunde mal ihre Geschäfte erledigen. Problem: die Stolberger Winter der vergangenen Jahre haben sich nicht durch beständig geschlossene Schneedecken ausgezeichnet. Irgendwann kommt nämlich immer der Tag, an dem die weiße Pracht dahin schmilzt und man sich die Frage stellt: das Braune da auf dem Gehweg – war das vorher mal ein Silvesterböller oder sind das Rückstände der Verdauung?

Stolberg soll zur 900-Jahr-Feier eine eigene Briefmarke erhalten

Idee der CDU-Fraktion wird auf den Weg gebracht

Der Ausschuss für Schule, Kultur, Sport und Tourismus beschließt am 02.03.2016 darüber, ob die Stadtverwaltung beim Bundesfinanzministerium eine Sonderbriefmarke zum Thema „900 Jahre Stolberg“ beantragen und ein spezielles Jahresprogramm zu dieser Feier im Jahr 2018 entwerfen soll.  Die CDU-Fraktion hatte Mitte 2015 beantragt, ein Konzept für die Feierlichkeiten zu erarbeiten. In einem Brief hatte sie zudem die Stadtverwaltung gebeten, einen Antrag beim Bundesfinanzminister für die Sonderbriefmarke einzureichen. Diesem Ansinnen waren alle anderen Parteien im Stadtrat gefolgt.

 

„Wir setzen uns als CDU-Fraktion dafür ein, dass unser Stadtjubiläum in einem angemessenen Rahmen gefeiert wird. Das ganze Jahr 2018 soll es unterschiedliche Veranstaltungen geben, die an die erste urkundliche Erwähnung Stolbergs erinnern“, erläutert der Partei- und Fraktionsvorsitzende Jochen Emonds den konzeptionellen Ansatz. „Die Idee, das Jahr 2018 unter dieses Motto zu stellen, ist bis dato auf große Resonanz gestoßen. Unsere Kupferstadt ist mit ihren Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen und Institutionen eine Stadt mit einer interessanten und stolzen Geschichte – einer Geschichte, die es zu feiern gilt.“

 

Das Bundesministerium der Finanzen ist seit 1998 für die Herausgabe von Sonderbriefmarken verantwortlich. Jährlich erscheinen circa 50 verschiedene Sondermarken, die der Bundesfinanzminister gemeinsam mit dem Programmbeirat und dem Kunstbeirat – zwei Expertengremien, besetzt mit Politikern, Verwaltungsmitarbeitern, Grafikern, Philatelisten und Vertretern der Post – auswählt.

 

„Eine eigene Sonderbriefmarke wäre eine schöne Ergänzung zu den Feierlichkeiten“, findet der CDU-Sprecher im ASKST, Hans Bruckschen. Dass das 900 jährige Jubiläum einer Stadt der passende Anlass zur Beantragung einer Sonderbriefmarke ist, zeigt der Fall der Stadt Köthen in Sachsen-Anhalt. Ihr 900. Geburtstag wurde im Jahr 2015 mit einer Sonderbriefmarke geehrt.

Nach Jahren des Stillstands! - Umbau des Kaiserplatzes hat begonnen!

Anzeige der CDU Stolberg zur Umgestaltung des Kaiserplatzes

CDU geführte Verwaltung und Architekt stellen Entwurf für den Kupferpavillon vor

CDU-Fraktion steht hinter dem Projekt und für ein zukunftsträchtiges Stolberg

In der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Verkehr und Umwelt am 17.02.2016 haben die CDU geführte Verwaltung unter Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier und der Architekt Philipp Hansen vom Aachener Architekturbüro Werrens & Hansen den überarbeiteten Planentwurf für den neuen "Kupferpavillon" auf dem Kaiserplatz vorgestellt.

 

"Wir sind als CDU-Fraktion mit dem städtebaulich gelungenen und ästhetisch ansprechenden Entwurf mehr als zufrieden und sprechen uns dafür aus", so  der CDU-Fraktionsvorsitzende Jochen Emonds und der Sprecher im Ausschuss für die CDU-Fraktion, Siegfried Pietz unisono. "Der neue Kaiserplatz lädt zum Verweilen ein. Er wird u.a. durch das Restaurant mit Außengastronomie ein Ort der Begegnung und des gesellschaftlichen Miteinanders für die Menschen unserer Kupferstadt sein."

 

Über eine Million Euro wird ein privater Investor in die Hand nehmen, um den Bau auf dem Kaiserplatz zu realisieren. So wird ein entscheidender Beitrag zur Verwirklichung des von Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier und dem technischen Beigeordneten Tobias Röhm ins Leben gerufenen Projekts geleistet. Das unterkellerte, pavillonartige Restaurant wird aus Sichtbeton und großen Glasfassaden errichtet. In die Decke sollen als Hommage an die Geschichte der Kupferstadt von innen und außen sichtbare kupferfarbene Elemente eingewirkt werden. Ein Aufzug stellt die Barrierefreiheit sicher. Auch wird die Toilette der Öffentlichkeit zugänglich sein.

 

Die sechs bereits kranken und morschen Bäume auf dem Kaiserplatz wurden gefällt. Die gesunden Bäume werden neu arrangiert und teilweise verpflanzt. "Der neue Kaiserplatz wirkt dadurch viel offener und verleiht unserer Stadt ein freundliches Gesicht. Gleichzeitig bleibt das historische Antlitz des Platzes gewahrt", findet der CDU-Ratsherr und Ausschussvorsitzende Paul M. Kirch. „Darüber hinaus wird ein neuer Spielplatz entstehen, eine ansprechende Überarbeitung des Brunnens erfolgen und zahlreiche neue Sitzgelegenheiten werden den Besucher zum Verweilen einladen.“

 

"Die von den Bürgern in der Planungswerkstatt eingebrachten Anregungen und Ideen konnten in die Pläne für den neugestalteten Kaiserplatz gut eingearbeitet werden", zeigt sich sich Jochen Emonds erfreut. "Es entspricht dem Willen der Bürger, dass unser Bürgermeister und wir diese Stadt weiterhin gemeinsam nach vorne bringen. Genau das werden wir mit diesem Projekt aber aucha n vielen anderen Stellen weiterhin tun." 

CDU fordert: Theatersaal technisch aufrüsten

CDU und JU beantragen eine Verbesserung des Angebots im Kulturzentrum Frankental.

Die Junge Union und der CDU-Arbeitskreis für Schule, Kultur, Sport und Tourismus beantragen im Stadtrat, den Theatersaal des Kulturzentrums Frankental technisch aufzurüsten.

So sollen ein Beamer und eine geeignete Beschallungsanlage durch die Stadt angeschafft werden. JU-Vorsitzende Saskia Bläsius: „Bei dem im August veranstalteten Filmabend ‚Wie geht Deutschland´ ist uns aufgefallen, dass es weder einen vernünftigen Videoprojektor, noch eine geeignete Beschallungsanlage für die Bespielung dieses Raumes gibt.“ So sei es für Vereine, die bereits die Raummiete entrichten müssten, oft sehr aufwendig, geeignete Geräte zu besorgen. Vor allem in Hinblick auf die regelmäßig in dem Raum angebotenen Kinderkinovorführungen sei eine moderne Anlage doch unverzichtbar, so Bläsius.

Arbeitskreisvorsitzender Hans Bruckschen ergänzt: „Mit einem vernünftig ausgestatteten Theatersaal kann Stolberg in Zukunft auch touristisch und kulturell mehr Angebote machen.“

So könne man zum Beispiel über eine Nutzung des Saales im Rahmen von Aktionen wie „Stolberg goes…“ nachdenken und so das Kulturzentrum auch als Zentrum für cineastische und musikalische Kultur machen.

CDU geführte Verwaltung reicht Förderantrag über 4,5 Mio. Euro ein

Drei Projekte im Wert von 5 Mio. Euro sollen realisiert werden - 500.000 Euro übernimmt die Stadt

 Der Stadtrat hat in seiner Sitzung vom 19.01.2016 einstimmig beschlossen, dass sich die Kupferstadt Stolberg an dem Sonderprogramm des Landes NRW „Hilfen im Städtebau für Kommunen zur Integration von Flüchtlingen“ beteiligt und im Falle seiner Förderung durch das Land NRW den geforderten Eigenanteil von 10 % leistet.

 

„Wir haben uns als CDU-Fraktion dafür eingesetzt, dass der Neubau Kita Spinnereistraße, die Errichtung des Betreuungshauses Grundschule Hermannstraße und der Umbau der Turnhalle Kogelshäuserstraße in einer Mehrzweckhalle nun realisiert werden können“, kommentiert der Partei- und Fraktionsvorsitzende Jochen Emonds die Abstimmung im Hauptausschuss am 17.02.2016.

 

Die drei Maßnahmen haben ein Gesamtvolumen von 4.974.000 Euro. 10 Prozent davon müsste die Kupferstadt im Falle einer Förderung selbst bezahlen. Der Rest kommt aus den Fördertöpfen des Landes.

 

Der Neubau der Kita Spinnereistraße soll um ein Quartiersbüro ergänzt werden, um dem laut erstelltem Sozialraumprofil bestehenden Betreuungsbedarf gerecht zu werden. Im Kita-Jahr 2016/2017 konnte eine Betreuungsquote von ca. 35 % erreicht werden. Die Auswirkungen der aktuellen und prognostizierten Flüchtlingszuweisungen für die Kupferstadt Stolberg stellen die handelnden Personen nun vor neue Herausforderungen.

 

"Wir halten den zeitnahen Neubau der Kita Spinnereistraße inklusive Quartiersbüro für unverzichtbar", erklärt der Fraktionsgeschäftsführer Marc Delzepich. "Die Stadt muss den steigenden Anforderungen an die Flüchtlingssituation gerecht werden, gleichzeitig aber auch den Rechtsanspruch der Kinder auf einen Betreuungsplatz sichern."

 

Das Betreuungshaus an der Grundschule Hermannstraße soll es zukünftig der Mehrheit der Schüler ermöglichen, den Offenen Ganztag zu besuchen. Das zweigeschossige 350 m² große Gebäude soll als "Begegnungszentrum" konzipiert werden und dabei helfen, ehrenamtliches Engagement für eingewanderte Familien und unbegleitete minderjährige Flüchtlinge zu ermöglichen und zu fördern. Deutschkurse können hier leichter durchgeführt werden, da die Grundschule Hermannstraße bereits die nötigen Materialien dafür hat.

 

Die hervorragende Integrationsarbeit am Standort der Kogelshäuserschule - hervorzuheben sind insbesondere die internationalen Förderklassen - soll durch den Ausbau der Turnhalle in eine Mehrzweckhalle weiter verbessert werden. Mit Hilfe der Mehrzweckhalle sollen die schulischen Angebote sowie die Angebote der angrenzenden Begegnungsstätte "KUGEL" weiter ausgeweitet werden können.

 

„Wir sind davon überzeugt, dass diese Projekte wesentliche Aspekte der in Stolberg geleisteten Integrationsarbeit darstellen werden“, unterstützt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Paul M. Kirch die Verwaltungsvorlagen. „Ein großes Lob gilt der Stadtverwaltung, die in Abstimmung mit der Politik zur richtigen Zeit die richtigen Fördermittel beantragt hat.“

CDU will alle Ortsteile im Blick behalten

CDU geführte Verwaltung achtet auf die frühzeitige Einbindung der Bürger bei den Planungen für die Ortsmitte Zweifall

In seiner Sitzung vom 18.02.2016 wird der Bau- und Vergabeausschuss die Vergabe der Grundlagenermittlung, Vorplanung, Entwurfsplanung und die Kostenberechnung für die Erstellung eines städtebaulichen Gesamtkonzepts für die Ortsmitte von Zweifall beschließen.

 

"Die CDU begrüßt diese Vergabe der Planungen und freut sich, dass es mit der Umgestaltung der Zweifaller Ortsmitte bald los gehen kann", sind sich der Partei- und Fraktionsvorsitzende Jochen Emonds und der CDU-Ortsverbandsvorsitzende Marc Delzepich einig.

 

Der Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft bildet das gesellschaftliche Rückgrat von Zweifall. Geprägt wird das dortige Zusammenleben von aktiven Vereinen und nachbarschaftlicher Hilfe. Das große Interesse an der Umgestaltung der Ortsmitte dokumentiert die Mitarbeit von 53 Bürgerinnen und Bürgern des Ortes im Rahmen einer Planungswerkstatt am 16.09.2015. Hier wurden Zielsetzungen und konkrete Gestaltungsvorschläge entwickelt, die als Grundlage für die weiteren Planungen dienen.

 

Nachdem der Bau des neuen Zweifaller Feuerwehrgerätehauses abgeschlossen und die Feuerwehr umgezogen sein wird, sollen dann auch die von der CDU auch weiterhin positiv begleiteten Planungen zur Verwendung und Gestaltung des ehemaligen Feuerwehrgerätehauses im kommenden Jahr fortgesetzt werden.

 

"Den Bürgerinnen und Bürgern von Zweifall ist es wichtig, dass Veranstaltungen wie unser Wochenmarkt, unser Maifest und der Weihnachtsmarkt weiter wie gewohnt stattfinden können", weiß der Zweifaller CDU-Ratsherr Heinz-Gerd Braun. "Darum war es wichtig, dass die Zweifaller in den Planungsprozess mit eingebunden werden. Darauf wird die Verwaltung in enger Abstimmung mit uns auch zukünftig achten."

 

So wird es nach der Vorstellung der Vorentwürfe im Ausschuss für Stadtentwicklung, Verkehr und Umwelt auch eine weitere Bürgerinformationsveranstaltung zur Zweifaller Ortsmitte geben.

Es ist der CDU in Stolberg wichtig, ein ausgewogenes Verhältnis von Baumaßnahmen in der Innenstadt und den umliegenden Ortschaften zu wahren. "Wir haben es uns als CDU in Stolberg zum Ziel gesetzt, die städtebaulichen Investitionen nicht nur auf den Stadtkern zu konzentrieren, sondern auch die Interessen der übrigen Ortsteile bei den Planungen zu berücksichtigen", so der CDU-Geschäftsführer und Sprecher der CDU-Fraktion im Bau- und Vergabeausschuss, Fritz Thiermann, abschließend.

Aktuelle Themen werden von den Jusos schlicht verdreht

Die Junge Union Stolberg weist Kritik aus den Reihen der Jusos zum politischen Aschermittwoch vehement zurück.

In der Bundesrepublik ist es beim Politischen Aschermittwoch Tradition, mit zum Teil derber Rhetorik auf die politische Konkurrenz einzugehen und die eigenen Leistungen in den Vordergrund zu stellen. Die schöne, im Übrigen aus Bayern stammende und insbesondere von der CSU gepflegte Tradition soll dazu dienen, das eigene Profil zu schärfen und die Grenzen zu den anderen Parteien aufzuzeigen. Letztlich wird hierdurch der politische Pluralismus gefördert, der Grundvoraussetzung für unsere parlamentarische Demokratie ist.

 

Natürlich darf es dabei auch einmal bayrisch-deftig zugehen! Allerdings sollte man trotz allen Überschwangs stets bei der Wahrheit bleiben. Damit halten es die Stolberger Jusos jedoch leider nicht so genau. Es freut uns natürlich, dass der noch junge Vorstand der sozialdemokratischen Jugendvertretung in der CDU einen schwarzen Stier sieht. Stiere, bzw. Bullen sind das heimliche Wappentier der Europäischen Union und als CDU stehen wir seit Adenauers Zeiten wie kaum eine andere politische Partei in Deutschland hinter dem Gedanken der europäischen Integration. Deswegen haben wir uns als JU im vergangenen Jahr auch sehr darüber gefreut, dass sich die Verwaltung unter unserem jungen Bürgermeister Dr. Grüttemeier erfolgreich um die Auszeichnung „Europaaktive Kommune in NRW“ beworben hat. Nicht nur hier hat unsere neue CDU-geführte Stadtführung Tatkraft bewiesen, sondern auch bei vielen anderen Gelegenheiten, wie. z.B. einer soliden Haushaltsführung, bei der erfolgreichen Einwerbung von Fördermitteln und vielem mehr.

 

All das freut uns sehr, denn als JU gestalten wir die Arbeit des Rates aktiv mit. Gleich mehrere Vertreter der CDU-Ratsfraktion stammen aus den Reihen der JU. Wir stehen also nicht nur abseits und schauen zu, sondern wir übernehmen Verantwortung und sind deswegen auch stolz auf die jüngsten Erfolge unserer Stadt, an denen unsere Vertreter aktiv mitgewirkt haben.

Es tut uns leid, dass sich die Jusos anders als wir zurzeit nicht so recht im Rat vertreten fühlen und dass sie diese Unzufriedenheit mit sich selbst und mit der Koalition auch so deutlich zeigen: sie sehen sich scheinbar selbst als ein „Rotes Tuch“ für uns und andere! Als solches, so will es der allgemeine Sprachgebrauch, würden sie durch bloßes Vorhandensein Widerwillen und Zorn erzeugen. Das tun sie eindeutig nicht, denn weil sie ganz offensichtlich die aktuellen Diskussionen nicht so richtig verstehen, sorgen sie zuletzt eher für Verwunderung und Heiterkeit.

 

Ein Gespräch mit ihrem Fraktionsvorsitzenden könnte wohl in vielen Bereichen Klärung bringen. Beispielsweise beim Thema „Mühle“ könnte dieser mit Sicherheit berichten, dass die CDU als erste Fraktion einen entsprechenden Antrag vorgestellt hat. Dankenswerterweise wollte die SPD diese Initiative mit Kräften unterstützen, weswegen der Antrag schließlich im gemeinsamen Namen eingebracht und beschlossen worden ist. Nun zu sagen, die SPD hätte hier die Federführung ist eine erstaunliche Verdrehung der Tatsachen.

 

Mit gleicher, durchaus beneidenswerter Unbekümmertheit führen die Jusos aus, dass die SPD beim Thema „Burgstraße“ in ihrer wertvollen Arbeit zur Lösung des Verkehrsproblems behindert wird. Soweit uns bekannt ist, war die SPD seit 2004 ununterbrochen in der Koalition vertreten und hat sich in diesen zwölf Jahren zu keinem Zeitpunkt um die Altstadt und die Belange der Anwohner gekümmert. Die CDU hat das Thema im vergangenen Jahr auf Initiative der betroffenen Bürgerinnen und Bürger aufgegriffen und sich in mehreren Bürgerdialogen der Diskussion mit der Bürgerschaft gestellt. Ein Fragebogen wurde gemeinsam mit der SPD abgestimmt und beschlossen. Seitdem überrascht die SPD jedoch mit einer interessanten Argumentation, die den Bürgerwillen an den Ende des politischen Prozesses stellen möchte.  

 

Im gleichen Stile werden andere aktuelle Themen verdreht – siehe die gemeinsame Neukonzeptionierung des Weihnachtsmarktes durch Anträge und Beratung von CDU und SPD –, die Wahrheit gebeugt – siehe Umgestaltung des Büsbacher Ortskerns – und mit Schmutz geworfen – siehe sozialer Wohnungsbau. Wenn die Jusos bei ihren Unterstellungen und Vorwürfen Argumente schuldig bleiben und blind die Argumentation ihrer Parteivorderen übernehmen, dann schmücken sie sich nicht nur „dreist mit fremden Federn“, wie sie selbst gerne sagen! Sie beweisen vielmehr, dass sie trotz des Aschermittwochs noch die Narrenkappe auf haben.

Als JU wollen wir dies bewusst etwas anders machen und ein paar Argumente nennen:

 

  • Glücklicherweise sind wir mit unserer Mutterpartei eng vernetzt und stellen viele Vertreter in unserer Fraktion. Wir sind deswegen nicht nur loyale Begleiter sondern vor allem aktive Gestalter in der CDU.
  •  Wir haben großes Vertrauen in unseren Rat und in unseren Bürgermeister und sind stolz auf die Erfolge, die wir gemeinsam in der Koalition geschafft haben. Stolberg, daran kann es keinen Zweifel geben, steht heute besser da als noch vor der Kommunalwahl 2014!
  • Wir müssen niemanden diffamieren, sondern werben für unsere eigenen Aktivitäten. So bereiten wir über das Jahr hinweg kleinere und größere Veranstaltungen zu unterschiedlichen Themen vor, z.B. im August 2015 die Filmvorführung „Wie geht Deutschland?“ mit anschließender Diskussion.
  • Wir setzen uns intensiv mit aktuellen Themen auseinander und führen Vor-Ort-Termine durch, um uns direkt zu informieren und mit aktuellen Themen auseinanderzusetzen, zuletzt beispielsweise am Bahnhof mit Blick auf die Zukunft von Stolbergs  Infrastruktur.
  • Darüber hinaus kommt bei uns auch der Spaß nicht zu kurz. Gemeinsame Feiern sind für uns ebenso selbstverständlich wie die Arbeit für die Zukunft unserer Stadt. Politik muss nicht immer verbissen sein, sondern kann aus Spaß machen – das ist unsere Überzeugung.

 

Wir hoffen, dass die neue Juso-Führung zukünftig entspannter mit anderen Meinungen umgeht, die Grundzüge der Demokratie wieder ernster nimmt und vor allem ehrlicher mit sich selbst und der Wahrheit umgeht.

354 Plätze auf acht Ebenen mit "Skywalk"

Ab Juni wird das Parkhaus am Stolberger Hauptbahnhof gebaut. Nach Karneval beginnt der Neubau der Rhenaniastraße.

Diese Ansicht des Hauptbahnhofs wird bald Historie sein: Aus dem Parkplatz wird ein Parkhaus mit einer Überführung zum Mittelbahnsteig an der Hauptstrecke.Foto: J. Lange
Diese Ansicht des Hauptbahnhofs wird bald Historie sein: Aus dem Parkplatz wird ein Parkhaus mit einer Überführung zum Mittelbahnsteig an der Hauptstrecke.Foto: J. Lange

Der Weg über die Straße zur Schiene wird in den kommenden Monaten in der Kupferstadt etwas beschwerlicher werden. Aber im Gegenzug soll Kunden der Bahn und Besuchern des Hauptbahnhofes mehr Service geboten werden – auf der Straße und an der Schiene. Nach Karneval beginnt die Sanierung der Rhenaniastraße und voraussichtlich im Juni startet der Bau des langersehnten Parkhauses dort, wo der bestehende Pendlerparkplatz seit Ewigkeiten überlastet ist. Weit über 2400 Fahrgäste nutzen den Stolberger Hauptbahnhof täglich. Mit steigender Tendenz, und mit dem Ringschluss der Euregiobahn am 10. Juni wird die Frequenz weiter steigen.

 

Barrierefreie Überführung

 

Entsprechend lange zurück reichen die Bemühungen der Kupferstadt um eine Ausweitung des Parkplatz-Angebotes. Vor gut fünf Jahren wurde eine erste Erweiterung in Höhe des Abzweigs Probsteistraße mit 57 Stellplätzen in Betrieb genommen. Dennoch wird das Angebot dem Bedarf nicht gerecht. An vielen Tagen sind die Beete entlang der Königin-Astrid-Straße bis zur Brücke über die Hauptstrecke zugeparkt.

 

2012 wurde die Idee zum Bau eines Parkhauses direkt am Hauptbahnhof geboren – ein Vorstoß von CDU und SPD im engen Schulterschluss mit der Stolberger Euregio-Verkehrsschienennetz GmbH (EVS), der gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen soll. Einerseits soll dem Parkdruck begegnet werden, andererseits mit der „Skywalk“ genannten Überführung erstmals ein barrierefreier Zugang zum Mittelbahnsteig gewährt werden, an dem die zwischen Aachen und Köln verkehrenden Züge halten.

 

Bereits im Juli 2013 gibt der Zweckverband Nahverkehr Rheinland (NVR) grünes Licht und signalisiert einen Zuschuss in Höhe von 85 Prozent zu den seinerzeit mit 3,2 Millionen Euro kalkulierten Baukosten des Parkhauses. Allerdings bedeutet diese Willensbekundung nicht, dass gleich Geld fließt. Bis Ende des Jahres 2019 hat der NVR sein Budget bereits verplant. Stolberg geht in die Offensive. Im Rahmen der von Regierungspräsidentin Gisela Walsken genehmigten Haushaltsplanung schlägt Bürgermeister Tim Grüttemeier vor, das Projekt aus eigenen Mitteln vorzufinanzieren; der Stadtrat folgt einstimmig. Ende vergangenen Jahres hält Tobias Röhm den Bescheid des NVR in der Hand, dass er mit dem Bau beginnen kann, ohne den Zuschuss zu gefährden. Der Technische Beigeordnete kann an die Details gehen.

 

„Der Standort wurde so gewählt, dass für die Nutzer möglichst kurze Wege entstehen und ein städtebaulicher Bezug zum Bahnhofsgebäude und zum Vorplatz hergestellt wird“, erklärt Röhm: etwa 60 Meter lang parallel zum Gleisstrang und 35 Meter breit am Rondell vor dem Bahnhofsgebäude – so, dass die unterirdisch den Parkplatz diagonal querende Leitung des Saubaches nicht tangiert wird.

 

An der Seite zum Bahnhofsgebäude, wo mit der Eröffnung des Servicepunktes im Mai 2014 erstmals seit Jahrzehnten wieder Toiletten bereitstehen, soll über das Treppenhaus mit Aufzug die Überführung über die drei Gleise zum Mittelbahnsteig angeschlossen werden. Der „Skywalk“ selbst wird durch die Deutsche Bahn errichtet, die im Rahmen des zweiten Teils ihrer Mobilitätsoffensive ebenfalls in diesem Jahr beginnen will, ihren Bahnsteig zu sanieren. Alle anderen Plattformen für den Personenverkehr gehören der EVS und sind bereits erneuert. Die bisherige und für ihren Zustand immer wieder heftig kritisierte Unterführung zum Bahnsteig für Gleis 1 und 2 soll mit Beton verschlossen werden. Bis ins kommende Jahr hinein werden sich die Arbeiten voraussichtlich hinziehen.

 

Eine lange Zeit, in der Bahnkunden mit Beeinträchtigungen rechnen müssen. Wenn im Juni mit dem Bau des Parkhauses auf dem heutigen Parkplatz begonnen wird, werden alternative Parkplätze während der Bauzeit in Abstimmung mit der EVS im Umfeld bereitgestellt.

 

Derzeit können auf dem P+R-Platz 166 Autos abgestellt werden. Nach dem Bau des Parkhauses verbleiben 93. In der neuen Anlage stehen mit Fertigstellung des „Skywalks“ 261 Stellplätze – zwölf davon rollstuhlgerecht – bereit. Somit bietet das Gelände zukünftig 354 Stellplätze neben den verbleibenden Möglichkeiten entlang der Rhenaniastraße an Gleis 27.

 

„Von den Ebenen 1, 3, 5 und 7 des Parkhauses ist ein barrierefreier Übergang zum Aufzug der Personenüberführung möglich“, sagt Röhm. Die Stellplätze werden auf acht gegeneinander versetzten und mit Halbrampen verbundenen Ebenen untergebracht. Das Gebäude verfügt über keine Untergeschosse, lediglich die Einfahrtsebene (Ebene 0) liegt ein halbes Geschoss unter dem Niveau des Parkplatzes. Die Rampen sind so angeordnet, dass der einfahrende Verkehr an allen Stellplätzen vorbeiführt.

 

„Wegen seiner städtebaulichen Bedeutung“, so der Beigeordnete weiter, „erhält das Parkhaus eine umlaufende Fassade an den Obergeschossen.“ Ihre Struktur soll inspiriert vom Thema Verkehr und Geschwindigkeit sein und bei der farblichen Gestaltung das Thema Kupfer aufnehmen. „Die Fassade ist so gestaltet, dass einerseits der Eindruck eines homogenen Baukörpers entsteht, gleichzeitig aber größtmögliche Offenheit und Möglichkeiten für Durchblicke gegeben sind. Das Erdgeschoss soll offen bleiben, es sind lediglich Absperrungen zum Bahngelände und Absturzsicherungen zum Parkplatz vorgesehen.“ Angesichts seiner einfachen Konstruktion aus Beton und Stahl soll das Parkhaus noch dieses Jahr in Betrieb genommen werden können; der „Skywalk“ folgt dann 2017.

 

Land hat kein Geld für Sanierung

 

Nach Karneval beginnt die Stadt mit dem Neubau der Rhenania­straße zwischen den Einmündung von Probstei- und Münsterbachstraße. „Eine Fahrspur wird während der Arbeiten immer frei bleiben“, versichert Röhm, dass Hauptbahnhof und Unternehmen ungehindert erreichbar bleiben. Mit der Fertigstellung des Parkhauses folgt der Neubau des zweiten Abschnittes der Rhenaniastraße bis zum Hauptbahnhof. Dort wird auf dem Vorplatz das Rondell so ausgebaut, dass es weitere sieben Parkplätze, einen Baum und Sitzbänke anbietet.

 

Wann der Landesbetrieb Straßenbau seinen Teil der Rhenania­straße – die L 236 von der Münsterbach bis zur Würselener Straße (L 23) – anpackt, ist noch offen. „Die Strecke ist sanierungsbedürftig“, sagt Behördensprecher Bernd Aulmann. „Aber für dieses Jahr steht kein Geld zur Verfügung“. Welche Abschnitte saniert werden, werde von Jahr zu Jahr anhand der vom Land zur Verfügung gestellten Mittel entschieden.

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

In Stolberg beginnt das Jahr des Baggers!

Viele Projekte werden 2016 umgesetzt!

In Stolberg beginnt das „Jahr des Baggers“

Ein erster Ausblick auf 2016: Parkhaus, Kaiserplatz, Bastinsweiher, Rhenaniastraße, Rathaus-Carré und die Familienfreundlichkeit.

Das Werbebanner, das vor einem Jahr noch „demnächst“ auf die Eröffnung einer griechischen Gaststätte an der Zweifaller Straße hingewiesen hat, ist im Herbst verschwunden – ohne dass ein Restaurant eröffnet hätte. Eröffnen sollen aber in diesem Jahr wieder Geschäfte im ehemaligen Kaufhaus Victor. Mit Details halten sich die Projektbeauftragten des neuen Eigentümers, Fred Pfennings, zwar noch zurück, aber angekündigt ist ein „Einzelhandel aus dem Non-Food-Bereich“. Am Umbau wird im „Rathaus-Carré“ bereits fleißig gearbeitet. Im Herbst sollen 39 barrierefreie Wohnungen bezugsfertig sein. Am 9. Januar feiert Betreiber Dr. Christoph Kösters Richtfest für das Itertalklinik Seniorenzentrum Breinig, und auf Süssendell geht das AWO-Dorf für demenzkranke Senioren seiner Vollendung entgegen.

 

Ideen beim Neujahrsempfang

Für die kommenden zwölf Monate wird in Stolberg nicht wie im chinesischen Horoskop die Zeit „des Affen“ eingeläutet, sondern das „Jahr des Baggers“, das mit vielen Hoch- und Tiefbau-Projekten bereits den Jahresbeginn prägt.

Der Herzogenrather Architekt Kurt Pidun hat den Bauantrag für den Umbau des Areals an der Dummen-Villa am Kaiserplatz eingereicht; vermutlich im März kann der Bau von 21 Eigentumswohnungen beginnen. Am Aschermittwoch ist die Vorbereitungsphase vorbei, und die Neugestaltung des Kaiserplatzes beginnt – beginnend vom Rathaus aus erhält der historische Kern ein neues Gesicht und eine eigene Gastronomie. Ebenfalls im Rahmen des Entwicklungskonzeptes Talachse Innenstadt beginnt Mitte Februar die Umgestaltung von Frankental und Bastinsweiher. „Beide Bauaufträge werden am 21. Januar vergeben“, sagt der Technische Beigeordnete Tobias Röhm. Das ganze Jahr über werden die Stolberger die Veränderungen an diesen zentralen Orten der Innenstadt verfolgen können, bevor es im kommenden Jahr weitergeht mit der Neugestaltung von Rathaus- und Salmstraße. Der Förderantrag dazu ist bereits fristgerecht eingereicht, so dass nun an den Details gefeilt werden kann.

 

Begonnen wird im Januar – immer vorausgesetzt, das Wetter spielt mit – mit dem Neubau von Oberer Donnerbergstraße und dem Narzissenweg. Dort wird mit kalkulierten 500 000 Euro der Straßenbau deutlich teurer als erwartet aufgrund der Belastungen im heutigen Untergrund der Fahrbahn. Mit der Städteregion abgestimmt wurde ein kostenreduzierendes Sanierungskonzept, nach dem möglichst viel Material wieder vor Ort eingebaut werden soll. In wie weit Anlieger zu diesen Kosten herangezogen werden, wird derzeit noch in der Verwaltung geprüft.

Im Februar rollen die Bagger auf der Rhenaniastraße an, um den Abschnitt zwischen Münsterbach- und Propsteistraße zu erneuern. Der Bund bezuschusst dieses Teilstück mit 60 Prozent. 80 Prozent hat der Zweckverband Nahverkehr Rheinland (NVR) für den verbleibenden Abschnitt bis zum Hauptbahnhof zugesichert, der aber erst im Zusammenhang mit einem anderen Wunschprojekt angegangen werden kann. „Aber wir werden im nächsten Jahr mit dem Bau des Parkhauses beginnen können“, freut sich Bürgermeister Tim Grüttemeier über das Ergebnis der vertrauensvollen Gespräche mit dem NVR. Er hat den städtischen „Antrag auf Vorsorge“ bewilligt: Stolberg darf den Parkhaus-Bau vorfinanzieren, weil der NVR nicht vor Ende 2019 in der Lage ist, den bereits avisierten 85-prozentigen Zuschuss auszuzahlen. „Den Bauantrag für das Parkhaus haben wir bereits eingereicht.“ Aufgrund der vielen Besonderheiten, des Planungsfortschrittes und des Finanzierungswillens in Stolberg konnte der NVR die Zusage zum förderunschädlichen vorzeitigen Baubeginn geben. So möchte auch die Deutsche Bahn im kommenden Jahr den Mittelbahnsteig erneuern und den „Skywalk“ als barrierefreie Überführung ins Parkhaus errichten. Am 21. Januar stellt die Verwaltung der Politik die Planung des Parkhauses mit einem Kostenvolumen von rund drei Millionen Euro vor.

 

Neu für Stolberg ist auch ein Projekt, das am 7. Januar im Dezernat des Ersten Beigeordneten Robert Voigtsberger anläuft: „Führen mit Zielen“ lautet der Weg zu einem Leitbild für die Verwaltung, das die Mitarbeiter „von unten nach oben“, also vom Sachbearbeiter über Gruppen, Abteilungen und Ämter hinauf zum Dezernenten entwickeln, das zur Steigerung von Motivation, Zufriedenheit und Effizienz beitragen und Rationalisierung verhindern soll.

Premiere feiert ab Neujahr das Projekt „12 Monate und 12 Ideen, um Stolberg noch familienfreundlicher zu gestalten“. Die Ergebnisse der ersten Runde werden im Rahmen des Neujahrsempfangs am Mittwoch, 13. Januar, im Museum Zinkhütter Hof vorgestellt, bei dem Staatssekretär Bernd Neuendorf aus dem Düsseldorfer Familienministerium die Festrede hält.

Ins familienfreundliche Bild passt dann auch die Sanierung der Realschule Mausbach für rund zwei Millionen Euro aus Mitteln des Kommunalen Investitionsfonds (KIF). Über die Verwendung der weiteren zwei Millionen Euro aus KIF-Mitteln berät der Hauptausschuss am 21. Januar. Der Schwerpunkt soll ebenfalls im Bildungsbereich liegen, und somit folgen weitere Maßnahmen im Hoch- und Tiefbau. In Stolberg beginnt eben im Januar das „Jahr des Baggers“.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Die CDU Stolberg wünscht Ihnen und Ihrer Familie ein frohes Weihnachtsfest

684.000 Euro doch noch erhalten

Die Stadt Stolberg kann sich über einen weiteren Zuschuss zur Sanierung der Innenstadt freuen. Die Bezirksregierung hatte den Betrag zunächst gekürzt. Zum Jahresende wurde er jetzt wieder aufgestockt.

Bürgermeister Tim Grüttemeier erhält den Bewilligungsbescheid von Regierungspräsidentin Gisela Walsken.
Bürgermeister Tim Grüttemeier erhält den Bewilligungsbescheid von Regierungspräsidentin Gisela Walsken.

Gleich doppelt freuen konnte sich die Kupferstadt in diesem Jahr mit Blick auf die Umsetzung der ersten Maßnahmen im Rahmen der anstehenden Innenstadtsanierung. Jetzt gab es erneut einen nennenswerten Zuschuss zur Finanzierung der Baumaßnahme.

 

Bereits im Juli hatte die Stadt Stolberg einen ersten Bewilligungsbescheid in Höhe von 3,048 Millionen Euro aus dem Förderprogramm „Stadtumbau West“ für das Programmjahr 2015 erhalten. Hierin enthalten war jedoch eine Reduzierung der zunächst geplanten Landesförderung in Höhe von rund 700 000 Euro für die Umgestaltung des Kaiserplatzes im Herzen Stolbergs.

 

Hohe Bedeutung

 

Aufgrund der Bedeutung dieser Maßnahme für das Gesamtkonzept konnte in der Folge allerdings gemeinsam mit der Bezirksregierung ein vorgezogener Maßnahmenbeginn unter Vorfinanzierung durch die Kupferstadt vereinbart werden.

 

Hierdurch war es möglich am ursprünglichen Zeitplan festzuhalten. Kurz vor Jahresende erreichte die Stolberger Verwaltung dann schließlich doch noch eine weitere gute Nachricht: Entgegen der ersten Berechnungen konnte Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier jetzt bei einem Besuch bei der Bezirksregierung in Köln zusätzlich einen weiteren Förderbescheid über die verbleibenden 683 960 Euro aus den Händen von Regierungspräsidentin Gisela Walsken entgegennehmen.

 

Viel erreicht

 

„Seit der Übergabe des ersten Förderbescheids zur Innenstadtsanierung vor gut einem Jahr haben wir in Stolberg bereits vieles erreichen können: Gemeinsam mit der Bürgerschaft haben wir die Planungen zur Aufwertung des Bastinsweihers und des Kaiserplatzes erarbeitet, weitere Unterstützer und Investoren gewonnen und uns mit den betroffenen Vereinen und Gewerbetreibenden auf Zeitpläne verständigt.“ bilanziert Bürgermeister Dr. Grüttemeier.

 

Weihnachtsgeschenk

 

„Dank der guten Zusammenarbeit mit der Bezirksregierung in Köln konnten wir nun kurz vor Jahresende die verbleibende Fördersumme für 2015 doch noch erhalten. Das ist ein Beweis für das Vertrauen in unsere Arbeit und für die Stolberger Bürgerschaft zugleich ein schönes Weihnachtsgeschenk.“

 

Aufgrund der Vielzahl von Projekten im Rahmen des Bund-/Länderprogrammes „Stadtumbau West“ mussten die Förderbeträge für das Programmjahr 2015 im Juli zunächst gekürzt werden. Für Stolberg bedeutete dies, dass der ausgestellte Förderbescheid mit drei Millionen Euro rund 700 000 Euro unterhalb der zunächst eingeplanten Förderung lag. Zwar wurde die Innenstadtsanierung in Stolberg weder sachlich noch finanziell in Frage gestellt, dennoch blieb zunächst unsicher, wann die restlichen Mittel fließen würden. Aus diesem Grund schlug die Stolberger Verwaltung vor, das Vorhaben aufgrund seiner Bedeutung für das Gesamtkonzept zunächst vorzufinanzieren. Dass dies förderunschädlich möglich wäre, bestätigte die Bezirksregierung der Stolberger Verwaltung erfreulicherweise bereits im August.

 

„Durch die Sanierung der Talachse wollen wir unsere Innenstadt zeitgemäß erneuern, die Aufenthaltsqualität deutlich erhöhen und so neue Impulse für eine Wiederbelebung Stolbergs als Einkaufs-, Gewerbe- und Aufenthaltsstandort geben“, so der Technische Beigeordnete der Stadt, Tobias Röhm. „Der Kaiserplatz ist für diese Ziele von zentraler Bedeutung. Und es war deswegen wichtig, mit dieser Maßnahme frühzeitig zu beginnen. Deshalb freut es uns umso mehr, dass die Bewilligung der vollständigen Fördermittel doch noch in 2015 erfolgen konnte“, zeigte sich Tobias Röhm beim Empfang der Mittel zufrieden.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Ein guter Tausch

Die Vereinsvertreter des FSV Columbia Donnerberg erhielten den Bewilligungsbescheid von Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier.

Die Vereinsvertreter erhielten den Bewilligungsbescheid von Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier. Foto: Dirk Müller
Die Vereinsvertreter erhielten den Bewilligungsbescheid von Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier. Foto: Dirk Müller

Für den frisch fusionierten FSV Columbia Donnerberg ist es ein sehr guter Tausch gewesen; der Vorsitzende Markus Baginski übergab Bürgermeister Tim Grüttemeier ein Trikot des FSV und im Gegenzug erhielten die Vereinsvertreter den Bewilligungsbescheid über 400.000 Euro aus dem städtischen Haushalt.

 

Der ehemalige FC Columbia Stolberg wird seine Sportstätte am Trockenen Weiher freimachen, die zu Bauland wird. Auf dem vom ehemaligen TSV Donnerberg genutzten Gelände am Birkengang wird nun der Fusionsclub eine moderne Kunstrasenanlage und ein neues Vereinsheim errichten. „Wir machen das für die Kinder, für die Zukunft, für den Donnerberg“, sagte Baginski, der betonte, die Vereinsmitglieder hätten mit den Eigenleistungen bereits begonnen und würden tatkräftig mit anpacken. Insgesamt sind für das Projekt 600.000 Euro veranschlagt.

 

Die Eigenleistungen des Vereins beziffern sich auf 40.000 Euro, 10.000 Euro hofft der FSV durch Spenden zu generieren und 150.000 Euro wird der Verein finanzieren. Zum Saisonbeginn 2016 wollen die FSVler auf dem neuen Kunstrasen spielen.

 

Quelle: Super Sonntag

Stolberg hat kulturell viel zu bieten

Dass neben Kulturmanager Max Krieger und Bürgermeister Tim Grüttemeier auch weitere Akteure das Stolberger Kulturprogramm für 2016 vorgestellt haben, hatte seinen guten Grund, denn der Flyer weist nicht nur städtische, sondern auch zahlreiche andere Veranstaltung aus.

Der bekannte Tenor Christian Lanza, Enkel der weltberühmten Sängers Mario Lanza, gestaltet das Neujahrkonzert gemeinsam mit der Sopranistin Silvia Rampazzo. Foto: Dirk Müller
Der bekannte Tenor Christian Lanza, Enkel der weltberühmten Sängers Mario Lanza, gestaltet das Neujahrkonzert gemeinsam mit der Sopranistin Silvia Rampazzo. Foto: Dirk Müller

War es für 2015 noch ein „erster Aufschlag“, erstmals auch das Programm des Stolberger Musiksommers in den städtischen Flyer zu integrieren, so gibt das neue Kulturprogramm einen noch wesentlich größeren Überblick über Konzerte, Ausstellungen und mehr.

Nicht alle Termine im Flyer verzeichnet

 

„Der Flyer zeigt, dass Stolberg kulturell sehr viel zu bieten hat, und im Namen aller Bürger möchte ich den Akteuren danken, die dieses vielfältige Kulturprogramm mit Leben füllen“, sagte Grüttemeier, und Krieger betonte: „Dabei listet der Flyer noch nicht einmal alle Termine auf. Das Programm liefert aber eine gute Übersicht der ,kulturellen Grundversorgung‘ in der Kupferstadt.“ Dazu gehören freilich städtische Veranstaltungen wie die Neujahrsmatinee (siehe Infokasten) „Stolberg goes...“, das mit dem „Best of“ ein Highlight zu werden verspricht, die Kupferstädter Weihnachtstage, Stadtparty und Stadtkirmes.

 

Auch die Termine der neuen Kabarett-Reihe, die sich im Rittersaal der Burg bewährt hat, sind ebenso verankert wie die vier Artibus-Kunstausstellungen.

 

Letztere beginnen im März 2016 mit einem Sohn der Stadt, wenn der bedeutende Joseph-Beuys-Meisterschüler Hartmut „Hacki“ Ritzerfeld seine Werke in der Burg-Galerie präsentiert. Weitere Professoren und Schüler der Düsseldorfer Kunstakademie, an der Beuys lehrte, werden bei Artibus ihre Werke in der zweiten Schau zeigen, bevor Kurator Rafael Ramírez Máro und Alejandro de Cinti die dritte und Erika Langbein die vierte Ausstellung gestalten. Zudem lockt die Kunstausfahrt „Art Tour de Stolberg“ mit voraussichtlich 17 oder mehr Stationen sowie eine Winterausstellung in mehreren Ateliers.

 

Neu im Flyer ist, dass auch Theater-Aufführungen gelistet werden. Dazu zählen sowohl die professionellen Inszenierungen des Grenzlandtheaters, das mehrfach im Kulturzentrum Frankental gastiert, als auch Aufführungen von Laiengruppen. Weit über unsere Region hinaus bekannt und beliebt sind die Veranstaltungen des Kupferstädter Country- und Western-Clubs Copper City Pioneers, die folgerichtig ebenso im Kulturprogramm aufgelistet sind wie Konzerte des Stolberger Musiksommers und weiterer Vereine, Chöre und Orchester. „Der rheinische Karneval ist in der Kupferstadt ein Kulturgut, daher sind alle närrischen Termine auf der städtischen Internetseite zu finden“, beschrieb der Bürgermeister, dass Fettdonnerstag und Rosenmontagszug zusätzlich im Kultur-Flyer Platz finden.

 

Stolberger Museumsnacht, Oldtimertreffen, Juks-Familientag, Burgritter-Lager und mehr demonstrieren den Facettenreichtum des kulturellen Angebots in Stolberg. Wie auch der Vortrag „die Schlacht von Worringen“, den der Stolberger Heimat- und Geschichtsverein im März präsentiert. Die Ausstellungsreihe „Meine Heimat“ hingegen wird der Verein nicht mehr fortführen. „Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen, denn wir haben die Reihe 26 Jahre lang mit viel Herzblut realisiert“, sagte Karl Meurer, Geschäftsführer des Heimat- und Geschichtsvereins, der künftig die von Stadthistoriker Christian Altena organisierte Ausstellungsreihe „Stolbergs Schätze“ unterstützen wolle.

 

Was das vorliegende Kulturprogramm für 2016 angeht, betonte Robert Walz, Pressesprecher der Stadt, es handele sich um „einen Vorgeschmack“ mit Stand Dezember 2015: „Die Internetseite der Kupferstadt bietet noch mehr Termine, die ständig aktualisiert werden, sowie Details zu den Veranstaltungen. Alle Kulturtreibenden und Vereine können gerne weitere Termine bei der Stolberg-Touristik melden oder sie selbst über das Kontaktformular in den Online-Veranstaltungskalender der Stadt einstellen“, animierte Walz. Die Veranstaltungen im Überblick: www.stolberg.de

 

Mit dem Neujahrskonzert „Bella Napoli“ eröffnet der Tenor Christian Lanza mit der Sopranistin Silvia Rampazzo das Kulturjahr in der Kupferstadt. Die Neujahrsmatinee mit „italienischen Liedern von Verdi bis Puccini“ beginnt am Sonntag, 10. Januar 2016, um 11 Uhr (Einlass mit Sektempfang 10 Uhr) im Museum Zinkhütter Hof Ecke Schellerweg/Cockerillstraße. Karten sind bei der Stolberg-Touristik, Zweifaller Straße 5, Tel.: 9990081 erhältlich.

 

Quelle: Super Sonntag

Senioren Union auf gutem Weg

Christdemokraten zählen wieder gut 100 Mitglieder. Neben Fahrten und Ausflügen wird die politische Bildung groß geschrieben. Vorstand turnusmäßig neu gewählt. Ludwig Hahn geht in die zweite Amtszeit.

Bernd Stickeler, Kunibert Matheis, Ludwig Hahn, Margarethe Bartges, Herbert Geller, Gerti Fischer, Anne Frink, Jochen Emonds, Maria Frings und Armin Fiebich (v.l.) kümmern sich intensiv um die Belange der CDU Seniorenunion Stolberg
Bernd Stickeler, Kunibert Matheis, Ludwig Hahn, Margarethe Bartges, Herbert Geller, Gerti Fischer, Anne Frink, Jochen Emonds, Maria Frings und Armin Fiebich (v.l.) kümmern sich intensiv um die Belange der CDU Seniorenunion Stolberg

Ludwig Hahn ist der alte und neue Vorsitzende der CDU Seniorenunion Stolberg. Der 73-jährige Betriebswirt konnte alle 53 abgegebenen Stimmen auf sich vereinigen und nimmt damit seine zweite Amtszeit in Angriff. Ebenso eindeutig fiel das Votum für seinen Stellvertreter Bernd Stickeler und die übrigen sechs Vorstandmitglieder aus: Margarethe Bartges (Kassiererin), Armin Fiebich, Gerti Fischer, Winfried Bartges, Maria Frings und Anne Frink (Beisitzer).

 

Wahlen, Berichte, Statements von Jochen Emonds (CDU-Fraktions- und Parteivorsitzender) sowie Herbert Geller (Kreisvorsitzender Seniorenunion) und eine Weihnachtsfeier prägten die Mitgliederversammlung im Büsbacher Bürgerhaus. Dort machte Hahn die Besucher mit den Ereignissen und Aktionen der vergangenen zwei Jahre vertraut. Demnach haben sich die 100 Mitglieder zahlreichen gesellschaftspolitischen und sozialen Themen gewidmet und mit Tagesfahrten und Ferienaufenthalten auch den geselligen Teil nicht vernachlässigt und somit dem Erlebnis- und Informationsbedürfnis der Mitglieder Rechnung getragen. So beschäftigte man sich beispielsweise mit der Arbeit des Europaparlaments und setze sich mit den Themen Generationsgerechtigkeit und Sicherheit für ältere Mitbürger auseinander. Tages- und Ferienaufenthalte hatten unter anderem Brüssel, Salzburg, den Timmendorfer Strand und die Zeche Zollverein zum Ziel.

 

„Der Neuanfang im Dezember 2013 ist uns gelungen. Damals galt es der Seniorenunion neues Leben einzuhauchen, die Finanzen zu sanieren und neue Mitglieder zu gewinnen. Mit rund 100 Mitgliedern und einer zufrieden stellenden Finanzsituation sind wir derzeit gut aufgestellt“, versicherte Hahn, der sich beim Vorstand und den Mitgliedern für die tatkräftige Unterstützung bedankte und seinen Bericht mit den Worten schloss: „Die Seniorenunion Stolberg ist auf einem guten Wege“.

 

Dieses Fazit wurde auch von Herbert Geller, dem Vorsitzenden der Kreis-Seniorenunion geteilt, der seinen Stolberger Kollegen eine gute Arbeit bescheinigte und die Wiederwahl der Vorstandsmannschaft als ein Zeichen für Kontinuität und Verlässlichkeit wertete.

 

Grußworte überbrachte Jochen Emonds, Das Kurzreferat des Fraktions- und Parteivorsitzenden war davon gekennzeichnet, dass er mit den Themen Schuldenabbau, Haushaltssanierung, Bildung, Sanierung der Innenstadtachse sowie Kultur und Tourismus die Projekte vorstellte, die derzeit die Arbeit des Stadtrates und der Verwaltung beschäftigten. Selbstverständlich, dass Emonds der von Bürgermeister Tim Grüttemeier (CDU) geleiteten Verwaltung eine überaus erfolgreiche Arbeit bescheinigte.

 

Abgeschlossen wurde die Versammlung mit einer Weihnachtsfeier, deren Protagonisten Herbert Schön (Nikolaus), Waltraud Plum (Keyboard) sowie Anne Frink und Notburga Knops (Vortragende) waren.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung, Foto: T. Dörflinger

Versprechen eingehalten: Breitband für Werth in trockenen Tüchern

Förderung des Landes macht es möglich: Stadt schließt Kooperationsvertrag mit der Telekom.

Bürgermeister Tim Grüttemeier und Ursula Schauf-Paschek von der Telekom unterzeichnen den Kooperationsvertrag für schnelles Internet in Werth. Foto: D. Müller
Bürgermeister Tim Grüttemeier und Ursula Schauf-Paschek von der Telekom unterzeichnen den Kooperationsvertrag für schnelles Internet in Werth. Foto: D. Müller

Schnelles Internet mit bis zu 50 Megabit pro Sekunde, rasches Versenden und Empfangen großer Datenmengen, Fernsehen und Musik online beziehen – in Werth ein Traum, der auch einer zu bleiben drohte. Denn für die Telekom ist die Breitbandversorgung wirtschaftlich nicht darstellbar.

 

„Während wir das übrige Stadtgebiet bis Ende 2017 komplett mit Breitband-Anschlüssen ausstatten können, ergibt sich für Werth eine Investitionslücke in Höhe von 190 000 Euro“, beschreibt Dipl.-Ing. Ursula Schauf-Paschek vom Telekom-Infrastrukturvertrieb Region West.

 

Unternehmen ausgewählt

 

Dennoch haben Bürgermeister Tim Grüttemeier und Schauf-Paschek jetzt einen Kooperationsvertrag unterzeichnet, und die Telekom steigt nun in die Feinplanung des Ausbaus ein.

 

Gleichzeitig werde ein Unternehmen für die notwendigen Tiefbaumaßnahmen ausgewählt und das benötigte Material bereitgestellt.

„Bis spätestens Mitte 2017 wird es schnelles Internet in Werth geben“, verspricht Schauf-Paschek, denn „die Investitionslücke ist geschlossen“, ergänzt Grüttemeier.

 

„Mein Dank gilt ganz besonders unserem Verwaltungsmitarbeiter Frank Gilles, der das Projekt auf kommunaler Ebene vorangebracht hat, und den beiden Landtagsabgeordneten Axel Wirtz und Stefan Kämmerling, die sich für die Vergabe von Fördermitteln eingesetzt haben“, betont der Bürgermeister.

 

19 000 Euro zahlt die Stadt

 

Der Breitbandausbau in Werth belaste den städtischen Haushalt nur mit 19 000 Euro, da das Land NRW die Maßnahme mit 171 000 Euro fördere. Von Gressenich aus werde Werth erschlossen, erläutert Schauf-Paschek, und noch nicht mit Breitbandtechnik versorgte Gebiete wie Schevenhütte und Venwegen würden bis spätestens Ende 2017 folgen.

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Einige Investitionen des Haushaltes 2016

Stolberg investiert in Feuerwehr, Stadt- und Dorfentwicklung sowie Schulen. Beispiele aus dem Haushalt 2016.

Die Realschule in Mausbach soll im kommenden Jahr mit einem Aufwand von 1,9 Millionen Euro saniert werden.
Die Realschule in Mausbach soll im kommenden Jahr mit einem Aufwand von 1,9 Millionen Euro saniert werden.

Eine Reihe von Akzenten setzt der unter anderem von der CDU getragene Haushalt für das kommende Jahr bei Investitionen. Beispiele:

 

  • Infrastruktur: Als große Projekte beim Straßenbau stehen Galmeistraße, Reitmeisterweg, Rhenaniastraße, Werther- /Derichsberger Straße, Obere Donnerbergstraße im Etat. Planungskosten zur Sanierung der Heinrich-Heimes-Brücke, 250 000 Euro für barrierefreie Haltestellen sowie 60 000 Euro für ein City-Ticket stehen bereit. Bei der Innenstadtsanierung beginnen der Umbau von Kaiserplatz sowie Frankental und Bastinsweiher inklusive Rückbau der Rathausstraße. Gebaut werden soll das Parkhaus Rhenaniastraße mit „Skywalk“. Investiert wird in Planung und Umgestaltung der Ortskerne Zweifall, Mausbach und Büsbach sowie in die Bürgerhäuser Werth und Venwegen.
  • Rettungsdienste: Die Feuerwehr erhält zwei neue Rettungswagen (560 000 Euro), zwei Löschfahrzeuge (560 000), ein Fahrzeug zur Ölbeseitigung (90 000), ein neues Gerätehaus in Zweifall (750 000) sowie diverse Spezialausrüstung und weitere Schutzkleidung.
  • Sauberkeit: Mit Fahrzeugen und Ausstattung wird das Technische Betriebsamt aufgerüstet, um die Sauberkeit im Stadtbild weiter zu verbessern. Schmalspurfahrzeug, Allrad-Lkw mit Kran, Pritschenwagen, Wechselcontainer stehen auf der Liste.
  • Bildung & Kitas: Außengestaltung Realschule/Gesamtschule Walther-Dobbelmann-Straße (400 000), Sanierung Realschule Mausbach (1,9 Millionen), Medienkonzept Schulen (20 000), Inklusion an Schulen (40 000), Erweiterungsbau Sekundarschule (1,952 Millionen Euro) sind bauliche Eckpunkte. Darüber hinaus soll die Fortführung des Schulentwicklungsplans Anfang nächsten Jahres weitere Handlungsfelder aufzeigen. Verbessert wird die Ausstattung von Kitas: Mausbach (90 000), Mozartstraße (113 000), Liester (91 000), Gressenich (480 000).
  • Sozialbereich: Mit 1,9 Millionen Euro möchte die Stadt in den sozialen Wohnungsbau investieren. Bei der Jugendhilfe soll die Prävention verstärkt werden. Beibehalten wird der Jugendbus, erhöht werden die Ausgaben für Ferienspiele auf 22 000 Euro, saniert werden Kinderspielplätze (40 000), weiter ausgestattet die Jugendtreffs und erweitert wird der Kinderspielplatz Büsbach (105 000 Euro).
  • Kultur & Tourismus: Um die Burgstollen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und durch weitere Maßnahmen die Attraktivität der Burg zu erhöhen, sind 50 000 für Baumaßnahmen vorgesehen. Erstmals wieder mit 5000 Euro beteiligt sich die Stadt an der Verbesserung der Weihnachtsbeleuchtung. Stadtgeschichtliche Ausstellungen werden mit 4000 Euro gefördert. Geplant werden soll ein Premium-Wanderweg entlang des Vichtbachs von Zweifall bis zur Altstadt. Mit 200 000 Euro unterstützt werden soll der Umbau im Hallenbad, wo in Gastronomie und leerstehende Räume zusätzlich zum aktuellen Angebot ein Fitnessstudio einziehen soll.

 

Dank an Mitarbeiter der Stadtverwaltung

So unterschiedlich die Positionen zum Haushalt auch sind, so einig sind sich die Fraktionen in ihrem Dank an die Mitarbeiter der Verwaltung, die unter erheblichem Druck den Etat erstellt und gleichzeitig die fehlenden Jahresabschlüsse nachgeholt haben.

„Wir haben allen Grund zur Hoffnung, dass die positive Entwicklung anhält.“ Einsparungen könnten nur Erfolg haben, wenn zugleich in die Zukunft investiert werde, argumentiert Jochen Emonds, Fraktionsvorsitzender der CDU, und verweist darauf, dass anders als in der vergangenen Legislaturperiode ein ausgeglichener und genehmigungsfähiger Haushalt vorgelegt worden ist, auf eine weitere Erhöhung der Steuersätze verzichtet werden kann und die Konsolidierungsbemühungen Erfolg zeigten. „Alleine in den vergangenen zwei Jahren sind 22 Millionen Euro an Schulden abgebaut worden“, sagt Emonds, dass die Koalition es trotz der schwierigen finanziellen Lage geschafft hat, „eine sinnvolle Balance“ zu finden.

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Viele Anregungen beim CDU Bürgerdialog in Münsterbusch

Bürgerdialog der CDU mit Themen wie Mülltonnen und Hundehinterlassenschaften. Befragung soll folgen.

Wenn das Zincoli-Gelände erfolgreich vermarktet werden soll, ist der alte und sanierungsbedürftige Schornstein wohl bald Geschichte.  Foto: D. Müller
Wenn das Zincoli-Gelände erfolgreich vermarktet werden soll, ist der alte und sanierungsbedürftige Schornstein wohl bald Geschichte. Foto: D. Müller

Gelbe und Grüne Tonnen sowie Hundehinterlassenschaften scheinen immer ein Thema zu sein, wenn die CDU die Stolberger in ihren Bürgerdialogen fragt, was ihnen am Herzen liegt. Doch die Gäste die Fritz Thiermann, Vorsitzender des CDU-Ortsverbands Büsbach, Dorff, Liester und Münsterbusch, im Jugendheim am Rotdornweg begrüßte, hatten auch zahlreiche andere Fragen und Anregungen. Zum Beispiel ob Burg- und Teile der Hastenrather-Straße für den Kfz-Verkehr gesperrt werden sollen.

 

Bürgermeister Tim Grüttemeier erklärte, dass in Kürze eine Bürgerbefragung erfolge. „Die Anlieger haben sechs bis acht Wochen Zeit, darauf zu antworten. Nach der Auswertung hat die Verwaltung dann ein klareres Bild und wird gegebenenfalls Maßnahmen ergreifen.“ Zu den spezifischen Fragen bezüglich der Stadtteile des Ortsverbands zählten auch jene zum Sachstand der Industriebrachen. Was das Zincoli-Gelände angeht, werden die Münsterbuscher sich wohl von dem Schornstein auf dem Areal verabschieden müssen, da eine Vermarktung Erhaltung des Turms äußerst schwierig sei, meinte Grüttemeier.

 

Und der Bürgermeister verdeutlichte an Zahlen, dass der Schornstein wohl keine Zukunft hat: „Die Sanierung des Kamins würde bis zu 300 000 Euro kosten, Sprengung und Entsorgung rund 90 000 Euro.“ Ohne den Turm könne das benachbarte Dienstleistungszentrum erweitert und das brachliegende Gelände an einen ernsthaften Interessenten vermarktet werden. „Der Toom-Baumarkt denkt darüber nach, die jetzigen Standorte in Breinig und Münsterbusch zu schließen und stattdessen einen großen Markt auf 25 000 Quadratmetern des Zincoli-Areals zu bauen.“ Hinsichtlich der alten Kartonage-Fabrik Hoyer gab Grüttemeier sich zuversichtlich: „Wir gehen davon aus, dass der Investor den Bauantrag in den nächsten Monaten stellt.“ Aus der Versammlung heraus äußerte ein Bürger die Idee, dem Investor zunächst nur die Genehmigung für Sanierung und Umbau der alten Fabrik zu erteilen und erst nach „erfolgten Taten“ die Baugenehmigung für die geplanten Neubauten, damit die Münsterbuscher „nicht wieder auf der Ruine sitzen bleiben“. Der Bürgermeister stimmte dem zu.

 

Ein Ärgernis für die Anwohner sei immer noch der Durchgangsverkehr auf der Straße „Am langen Hein“. Der Verkehr sei dort nach wie vor zu stark, sagte ein Bürger, und die Beschilderung, die lediglich Anliegern die Durchfahrt gestatte habe sich „überhaupt nicht bewährt“. Der CDU-Ratsherr Siegfried Pietz bat um Geduld, denn: „Die Straße wird ohnehin in ein bis zwei Jahren saniert und damit auch das Problem beseitigt.“ Die Pläne zur ebenfalls anstehenden Sanierung der Prämienstraße würden den Bürgern noch eingehend vorgestellt werden, sagte Thiermann. Ratsherr Bernd Stickeler stellte der Versammlung einen von der Interessengemeinschaft Münsterbuscher Vereine ausgearbeiteten Plan zur Aufwertung des Heinz-Kamps-Platzes, der im Zuge der Prämienstraßen-Sanierung umgesetzt werden könne. Der Plan sieht unter anderem neue Sitzbänke an der Hauswand des Bürgerhauses sowie eine Teilpflasterung der Grünfläche vor.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Investitionen in Büsbach

Ortskern, Straßenbau, Spielplatz, Grundschule

„Wir haben Fortschritte für die Entwicklung in Büsbach erzielt“, sagen Fritz Thiermann, Michael Thomas und Siegfried Pietz vom Ortsverband, nachdem die CDU in einer Klausurtagung die Eckdaten für den gestern im Rat verabschiedeten Haushalt erarbeitet hatte.


So sind für 2017 zur Ausführungsplanung zur Umgestaltung des Dorfkerns 170 000 Euro vorgesehen. Weitere 350 000 Euro sind für 201zur Realisierung der neuen Ortsmitte eingeplant. „Diese Entscheidung ist für Büsbach um so bedeutender, weil die Bewerbung der Leader-Region Aachener Revier gescheitert ist“, betonen die Christdemokraten. Ursprünglich erhofft war eine Finanzierung der Dorfentwicklung aus diesen EU-Mitteln. Nun übernehme erst einmal die Kupferstadt diesen Part.


Zudem seien im kommenden Jahr Mittel für den Umbau der beiden Bushaltestellen am Büsbacher Markt eingeplant. Über den Zeitpunkt der Neugestaltung war vor wenigen Wochen noch kontrovers diskutiert worden. „Wir hoffen auf Einigkeit, damit es in Büsbach weiter vorangeht“, sagt Thomas.


Durch eine weitere Haushaltsposition profitierten gerade die jüngeren Büsbacher: Der Spielplatz Eburonenweg soll für 105 000 € im nächsten Jahr erweitert werden. Dann stehen auch der Ausbau von Galmeistraße und Reitmeisterweg an, gefolgt von der oberen Bischofstraße in 2018. Grundschule und Turnhalle sollen in 2017/18 umfassend saniert werden.


Am Donnerstag, 10. Dezember, stellt sich der Ortsverband ab 19.30 Uhr im Jugendheim Münsterbusch den Bürgern.


Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Beim elften Bürgerdialog der CDU beteiligen sich die Stolberger aus Breinig, Breiniger Berg, und Venwegen rege

Rege beteiligt haben Stolberger aus Venwegen, Breinig und Breiniger Berg sich an dem elften Bürgerdialog der CDU unter dem Motto „was mir am Herzen liegt“.

Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier (r.), der CDU Partei- und Fraktionsvorsitzende Jochen Emonds (2. v. r.), und die Ratsherren Ben Grendel (2. v. l.) und Artur Kaldenbach (l.) im Dialog mit den Stolberger Bürgern
Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier (r.), der CDU Partei- und Fraktionsvorsitzende Jochen Emonds (2. v. r.), und die Ratsherren Ben Grendel (2. v. l.) und Artur Kaldenbach (l.) im Dialog mit den Stolberger Bürgern

Der Ortsverband-Vorsitzende Ben Grendel, Bürgermeister Tim Grüttemeier und der Fraktionsvorsitzende, Jochen Emonds, standen den Bürgern Rede und Antwort im Restaurant „Birkenhof“ Rede und Antwort. Etwa zu der Problematik des kaum zu begehenden Bürgersteigs am Eschenweg in Breinig. „Der Bordstein wird im kommenden Jahr komplett saniert, versprach der Bürgermeister, dass im städtischen Haushalt Mittel dafür vorgesehen seien.


Weniger Hoffnung machen konnte Grüttemeier hinsichtlich der schlechten Radweganbindung Venwegens. Als Grund nannte er die verschiedenen Verantwortlichkeiten: Während die Vennstraße selbst eine Landesstraße mit Zuständigkeit Landesbetrieb Straßenbau NRW sei, würde das Teilstück Rönneberg vom Kreisverkehr nach Breinig in die Zuständigkeit der Städteregion Aachen fallen. „Wann fährt der Zug endlich bis Breinig“, war eine weitere Bürger-Frage zur Verkehrsanbindung. Grüttemeier nannte als „realistische Zahl“ das Jahr 2020, in dem voraussichtlich die Euregiobahn regelmäßig Breinig anfahren werde.


Den Bürgerdialog der CDU nutzten auch einige Gegner des Neubauprojekts an der Breiniger Neustraße, die auf 388 gesammelte Unterschriften gegen das geplante Bauvorhaben verwiesen. „Es gibt massiven Widerstand gegen die Pläne. Wir können den Umgang der Politik mit dem Bürgerwillen nicht nachvollziehen“, sagten Gegner des Projekts und fragten: „Warum wollen CDU und SPD es zulassen, dass dieser Klotz dort hin gebaut wird?“ Grendel hielt entgegen, der Ortsverband habe sich zwei Jahre lang intensiv mit dem Vorhaben befasst, und Emonds betonte: „Nach eingehender Beschäftigung mit dem Thema ist die CDU-Fraktion zu dem Schluss gekommen: Das Bauprojekt ist vertretbar und sinnvoll.“


Bürgermeister Grüttemeier hob hervor, dass sachliche Einwendungen von Bürgern bei der Planung des Vorhabens berücksichtigt worden seien, und aus den Reihen der Bürgern kamen auch kritische Töne in Richtung der Gegner des Projekts: Breinig sei ein schöner Stadtteil mit intakter Infrastruktur, und durch den geplanten Neubau könnten mehr Menschen das Leben dort genießen. Dies sehe auch der überwiegende Teil der Breiniger so, und 388 Unterschriften dagegen seien für den bevölkerungsstarken Stadtteil in keiner Weise repräsentativ.


Doch nicht nur neues, sondern auch altes lag den Bürgern am Herzen. Etwa der Müll. Mitunter würden geleerte Mülleimer vom Entsorgungsunternehmen über den Bordstein geschleift, und mehrere Häuser weiter mitten auf dem Bürgersteig stehen gelassen. Grüttemeier sicherte zu, auf das Unternehmen einzuwirken und so für Abhilfe zu sorgen. Einige Bürger sprachen sich dafür aus, dass gelbe Tonnen künftig die dünnen und bei Wind umherfliegenden gelben Säcke ersetzen sollen. Die Müllentsorgung sei allerdings in jetziger Form bis 2018 vergeben, sagte der Bürgermeister und verwies darauf, vor der nächsten Ausschreibung im Jahr 2017 die Bürger zu befragen, ob gelber Sack oder gelbe Tonne mehrheitlich gewünscht sei.


Ein anderes Ärgernis sahen manche Venwegener in der Natur. „Unser Wald verkommt zu einer Kloake“, hieß es aus der Versammlung. Pferde- und Hundehinterlassenschaften würden den Waldspaziergang zu einem anrüchigen und schmutzigen Erlebnis machen. Prompt äußerte ein Bürger die Idee, die Stadt solle die eingenommene Hundesteuer dafür nutzen, Beutelautomaten zu installieren. Grüttemeier relativierte, indem er auf den derzeit laufenden Versuch am Grado-Park an der Liester hinwies: „Dort steht ein Beutelautomat, an dem Hundehalter Tüten entnehmen können, um die Hinterlassenschaften ihrer Tiere einzusammeln. Der Erfolg ist jedoch leider sehr mäßig.“


Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Bürgerdialog des CDU-Ortsverbandes Stolberg-Mitte von den Bürgern sehr gut angenommen –Bürgerwille ist gefragt!

Die CDU-Stolberg setzt bei der Frage, wie mit der Verkehrslage in der Burgstraße umzugehen sein wird, auf den Willen der betroffenen Anlieger, Anwohner und Eigentümer in der Burgstraße und den umliegenden Straßen.

Die CDU Stolberg setzt sich für eine Verkehrsberuhigung in der Burgstraße ein.
Die CDU Stolberg setzt sich für eine Verkehrsberuhigung in der Burgstraße ein.

Der Einladung des CDU Stadtverbandes zu einem Bürgerdialog in der  Gaststätte „Weißes Rössl“ sind am Donnerstag, den 26.11.2015 viele  Anwohnerinnen und Anwohner der Stolberger Innenstadt gefolgt und nutzten  die Gelegenheit, um ihre Fragen direkt an Bürgermeister Dr. Tim  Grüttemeier und die für ihren Wahlbezirk zuständigen Ratsvertreter zu  richten. Neben Anmerkungen zur Innenstadtsanierung, die in den kommenden Jahren mit Hilfe des Bund/Länder-Programms „Stadtumbau West“ umgesetzt  wird und die eine Renaissance der Stolberger Talachse einläuten soll, stand insbesondere das Thema „Burgstraße“ im Mittelpunkt.


Die CDU-Stolberg setzt bei der Frage, wie mit der Verkehrslage in der Burgstraße umzugehen sein wird, auf den Willen der betroffenen Anlieger, Anwohner und Eigentümer in der Burgstraße und den umliegenden Straßen", stellt der Partei- und Fraktionsvorsitzende Jochen Emonds klar. „In Stolberg ist in den vergangenen Jahren vieles liegen geblieben und drängende Fragen wurden lange ignoriert. Gemeinsam mit unserem Bürgermeister möchten wir als CDU die bestehenden Probleme angehen und nachhaltige Lösungen finden. Wir sind überzeugt, dass Stolberg über viele Potenziale verfügt, die wir gemeinsam für eine bessere Zukunft nutzen können.“, erklärt der Stadtverbandsvorsitzende.

„Dabei können wir aber nur erfolgreich sein, wenn wir die Menschen mitnehmen und den Bürgerwillen an den Anfang unserer Bemühungen stellen. Die Verwaltung setzt dieses Prinzip in hervorragender Weise mit ihren Planungswerkstätten, beispielsweise zum Thema ‚Innenstadtsanierung‘, um. Als CDU laden wir die Bürgerinnen und Bürger unter anderem zu unseren Bürgerdialogen ein. Wir wollen wissen, wo der Schuh drückt, bevor wir Aufträge vergeben. Wir wollen wissen, was die Betroffenen denken, bevor wir Tatsachen schaffen. Das ist selbstverständlich nicht immer einfach. Doch aus unsere Sicht ist dieser Ansatz besser, als Steuergelder für sogenannte Expertenpläne auszugeben, die am Ende in der Schublade verschwinden.“


Gemäß dieses Grundsatzes möchte die Stolberger CDU eine abschließende Klärung hinsichtlich der zukünftigen Verkehrsführung in der Burgstraße herbeiführen. Seit der Altstadtsanierung in den 1980er Jahren beschäftigt dieses Thema Anwohner und Öffentlichkeit immer wieder. Nicht nur zu wichtigen Kulturveranstaltungen, wie dem Weihnachtsmarkt oder zur  Veranstaltungsreihe „Stolberg goes“ führen die verkehrenden Linienbusse zu teils gefährlichen Verkehrsituationen. Auch der normale Durchgangsverkehr, der in der eigentlich als verkehrsberuhigten Bereich ausgewiesenen Burgstraße nicht zulässig ist, belastet Anwohner und Touristen gleichermaßen. Aktuell geworden ist das Thema zuletzt nicht nur aufgrund von entsprechenden Presseartikeln, sondern auch aufgrund der von den Anwohnern als sehr entlastend empfundenen Baumaßnahmen im Rahmen des Breitbandausbaus, durch die der reguläre Durchgangsverkehr für einige Wochen unterbunden wurde.


„Unsere Burg und unsere historische Altstadt sind für Stolberg von größter Bedeutung, wenn wir unsere Position in den Bereichen Tourismus und Naherholung in der Region nachhaltig stärken und so neue Arbeitsplätze schaffen möchten. Gleichzeitig ist die Burgstraße jedoch faktisch auch eine direkte Verbindungsstraße zum Donnerberg, weswegen hier unterschiedliche Interessen und nicht immer zu vereinbarende Bedürfnisse aufeinander treffen.“, erläutert Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier das geplante Vorgehen der Verwaltung. „Wir möchten uns mit der Anwohnerbefragung nun dieser Thematik annehmen, ohne einer anschließenden Lösung vorwegzugreifen. In einem ersten Schritt möchten wir den Bürgerwillen erfassen und mögliche mehrheitsfähige Kompromisse finden. Ohne diese Grundlage ist es schlicht unmöglich weitere Planungen anzustoßen, die am Ende eine Chance auf Realisierung haben. Die Kritiker, die nun gleich zu Anfang einen externen Experten mit der Erarbeitung eines Konzepts beauftragen wollen, das den Anwohnern später nur noch zum Abnicken vorgelegt werden soll, haben die Schwierigkeit vor Ort nicht verstanden und aus den vergangenen 30 Jahren nichts gelernt.“


Wie schwierig es wird, alle Interessen zusammenzubringen, davon zeugen die Wortbeiträge der Teilnehmer des CDU-Bürgerdialogs. Im vollbesetzten Saal des Weißen Rössls wurden die unterschiedlichen Argumente ausgetauscht und zum Teil sehr hitzig debattiert. Auf ein Konzept zur  zukünftigen Verkehrsführung konnten sich die Diskussionsteilnehmer zwar noch nicht einigen, doch alle Anwesenden waren froh die Situation gemeinsam und unter Anwesenheit der zuständigen Entscheidungsträger debattieren zu können. Letztlich lässt sich eine mehrheitsfähige Lösung in dieser sehr sensiblen Thematik nur finden, wenn man die betroffenen Bürgerinnen und Bürger von Anfang an in den Entscheidungsprozess einbindet, so der einhellige Tenor des Abends.

Anwohner werden nach ihrer Meinung gefragt!

CDU Stolberg im Gespräch mit Bürgern u.a. aus der Burg- und Hastenratherstraße.

Interkultureller Austausch mit Flüchtlingsfamilien

Bereits zum vierten Mal in diesem Jahr hat die Frauen Union Stolberg zum Interkulturellen Austausch eingeladen.

Zum letzten Mal in diesem Jahr fand jüngst der Interkulturelle Austausch im Pfarrheim St. Franziskus statt, zudem die Frauen Union Stolberg eingeladen hatte.

Dieses Angebot wurde auch diesmal von Flüchtlingsfamilien angenommen und sie wurden herzlich aufgenommen. Sie erzählten von ihren Erlebnissen und freuten sich über den Austausch. Generell wurde mit Händen und Füßen kommuniziert und wir hatten jede Menge Spaß zusammen. Neben dem Austausch der Frauen in gemütlicher Atmosphäre spielten die Kinder generationsübergreifend miteinander und wurden zudem von Saskia Bläsius, Vorsitzende der Jungen Union geschminkt, worüber sich die Kinder sehr freuten.


Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Was den Bürgern der Innenstadt am Herzen liegt

Volles Haus beim Bürgerdialog der CDU Stolberg.  Viele gute Vorschläge wurden ausgetauscht. Bürgerwille ist entscheidend.

Zum 10. Bürgerdialog unter dem Titel „Was mir am Herzen liegt“ hatte sich die CDU-Fraktion im „Weißen Rössl“ eingefunden.

Nach der Begrüßung durch den Ortsverbandsvorsitzenden Kunibert Matheis stellte dieser die einzelnen Ratsvertreter vor. Bei Paul Kirch, Ansprechpartner für die Stadtentwicklung am Bastinsweiher ging die Diskussion mit der Frage los, was die Brücke dort in Zukunft soll. Hier äußerte sich Bürgermeister Tim Grüttemeier und erklärte, dass es zur Umgestaltung einen Ideenwettbewerb gegeben habe, und diese Brücke zum Siegermodell dazu gehöre. Der Bastinsweiher bekomme seine ursprüngliche Form zurück. Zu den architektonischen Elementen zählen weiterhin Spielgeräte und eine Flora, in der Eltern und Kinder sich wohl fühlen können.

Hoch emotional war das Thema Burgstraße. Der Bürgermeister wies auf einen Fragebogen hin, der im Januar 2016 an alle Haushalte (Eigentümer, Anwohner und Anlieger) verschickt werde und als Diskussionsgrundlage diene. Man möchte die Bürger in die neue Planung einbeziehen und dann erst die Fachplaner einschalten, um festzustellen, was möglich ist.

In der Vergangenheit sei viel falsch gelaufen, so Grüttemeier, das wollen er und sein Team besser machen.

Auch der Partei- und Fraktionsvorsitzende Jochen Emonds sprach von einer ersten Ideensammlung, so verstehe er Basisdemokratie. Im Wesentlichen ging es um drei Punkte: Durchgangsverkehr, Geschwindigkeit und große Busse, wobei der Durchgangsverkehr das Hauptproblem darstelle. Laut Grüttemeier gebe es genug Lösungen, die praktikabel und umsetzbar sind, denn Polizei und Ordnungsamt können nicht flächendeckend und dauerhaft im Einsatz sein, dafür fehle das Personal, und es gäbe für diese Personengruppen andere Betätigungsfelder. Aus der Bevölkerung kamen Vorschläge, eine Anliegerplakette auszugeben, Radarkontrollen durchzuführen oder die Schikanen höher zu bauen, damit dort langsamer gefahren werde.

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Stolberger Weihnachtsmarkt bietet viel Neues!

Thema Sicherheit wurde diskutiert

Mit 37 Mitgliedern begann die Mitgliederversammlung der Seniorenunion Stolberg im Saal des ökumenischen Zentrums.

Die Mitglieder der Seniorenunion diskutierten mit Dr. Tim Grüttemeier und Tobias Röhm. Foto: Veranstalter
Die Mitglieder der Seniorenunion diskutierten mit Dr. Tim Grüttemeier und Tobias Röhm. Foto: Veranstalter

Zu Beginn berichtete Ludwig Hahn von der Effizienz der Veranstaltungen der Jahre 2014 und 2015 sowie über die Mitglieder-Entwicklung. Während es im Jahre 2014 25 Veranstaltungen der Seniorenunion waren, erhöhte sich die Zahl in 2015 auf 27. Bei der Mitgliederentwicklung konnte der Vorsitzende ebenfalls gute Zahlen vermelden: Am 3. Dezember 2013 waren es bei der konstituierenden Mitgliederversammlung 63 Mitglieder, am 27. Oktober 2015 konnte er die stolze Zahl von 102 Mitgliedern vorweisen.


Als weitere Veranstaltungen verkündete Hahn die Mitgliederversammlung mit Neuwahlen und Weihnachtsfeier am 16. Dezember um 15 Uhr im Bürgerhaus Büsbach.


Als der Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier und der technische Beigeordnete Tobias Röhm im Saal eintrafen, wurden sie mit wohlwollenden Beifall begrüßt. Zur Einstimmung in die Thematik wies der Vorsitzende auf das Thema Sicherheit hin, das den Senioren unter den Nägeln brenne. Der Bürgermeister ging direkt auf diese Thematik ein, man sei sich mit der Polizei und dem Land im Klaren, dass mehr Polizei her müsse und die Präsenz vor Ort verbessert werden müsse. Zum angesprochenen Thema Sicherheit schaltete sich Tobias Röhm in die Diskussion ein und sprach von zwei Seiten der Sicherheit, einmal die stadtplanerische Sicherheit, um Plätze und Grünanlagen transparent zu gestalten und andererseits die Sicherheit im Straßenverkehr durch Barrierefreiheit, entsprechende seniorengerechte Bushaltestellen etc. In diesem Zusammenhang wies er auf das Personenbeförderungsgesetz hin, nach dem bis 2022 komplette Barrierefreiheit hergestellt werden müsse. Viele Mitglieder stellten den beiden Diskussionspartnern konkrete Fragen und die Diskussion wurde sehr lebhaft und vielseitig.


Quelle: Super Mittwoch

Viel Lob für die CDU auf dem Bürgerdialog in Schevenhütte

Bürgerdialog steht ganz im Zeichen der Windenergiedebatte. Wirtz: Wenn Politiker die Meinung ändern, ist das kein Populismus.

Bei dem Bürgerdialog der CDU in der Gaststätte „Casino“ wurden viele Themen erörtert, Probleme besprochen und die ersten Ortstermine vereinbart.

 

Und es verwunderte nicht, dass Windkraftanlagen im Laufenburger Wald ganz oben auf der Agenda standen und diese Thematik in Schevenhütte erneut viel Raum einnahm. Insbesondere, nachdem der SPD-Fraktionsvorsitzende Dieter Wolf dem christdemokratischen Koalitionspartner eine „wenig glaubwürdige und populistische Haltung“ in Sachen Windenergie vorgeworfen hatte. „Wir haben uns sehr intensiv mit diesem Thema beschäftigt. Im Gegensatz zu anderen Parteien aus Stolberg haben wir mit den Bürgern das Gespräch gesucht, uns nicht weggeduckt und uns vertiefend mit der Materie beschäftigt.  Nach einen intensiven Austausch auch mit Fachleuten, und eine Debatte in Partei- und Fraktion sind wir zu dem Schluss gekommen, dass wir es nicht zulassen dürfen, Windräder im Laufenburger Wald, 800 Meter von der Bebauung entfernt zu errichten“, hielt Jochen Emonds dem entgegen. "Die CDU Fraktion hat sich einstimmig dagegen ausgesprochen - dazu stehen wir".

 

Dafür erhielt der CDU-Fraktionsvorsitzende sogleich Lob aus den Reihen der Teilnehmer am Bürgerdialog: „Wir Schevenhütter sind wie die CDU nicht gegen Windenergie, sondern gegen Windräder im Wald. Es ist für Politiker nicht einfach, aber Sie haben sich um- und damit richtig entschieden“, sagte ein Gast.

Bürgermeister Tim Grüttemeier hob die Rolle der Bürgerinitiative „Gegenwind in Schevenhütte“ hervor: „Wir haben gemerkt, das sind Menschen, die sich eingehend mit der Materie befasst haben und die Argumente haben, die man nicht einfach wegwischen kann.“ Er räumte zudem ein: „Wir haben uns selbst eingestanden, dass es wichtig ist die Sachlage nochmal neu zu bewerten.“

 

Der Landtagsabgeordnete Axel Wirtz reagierte auf den Populismus-Vorwurf: „Wenn Politik keine neuen Erkenntnisse mehr gewinnt, ist sie tot. Das hat doch mit Populismus nichts zu tun!“ Marc Delzepich dankte den Schevenhüttern und insbesondere der Bürgerinitiative auf seine Weise.„Manchmal brauchen wir Politiker einfach Leute, die uns sagen, dass wir auf dem falschen Dampfer sitzen“, so der Vorsitzende des Ortsverbandes.

 

Die Bürgerinitiative selbst zeigte einen „etwas anderen Heimatfilm“ beim Bürgerdialog der CDU. Der Kurzfilm endete mit den Worten „Rettet unser Tor zur Eifel und helft uns, den Wahnsinn zu verhindern! Windräder gehören nicht in den Wald“, und Applaus brandete auf. Grüttemeier verwies auf die Bemühungen der Stadtverwaltung hinsichtlich regenerativer Energie. Der Bürgermeister nannte den Stolberger Energiedialog und die neu geschaffene Stelle des Klimaschutzbeauftragen als Beispiele und äußerte die konkrete Hoffnung, Unternehmen, die im Bereich Umwelttechnologien arbeiten, nach Stolberg zu holen.

 

Was den Windpark im Laufenburger Wald anbelangt, konnte Grüttemeier in Schevenhütte allerdings keine Entwarnung geben: „Während die Green GmbH das Vorhaben ruhen lässt, hält die WSW Energiesysteme GmbH als zweiter Projektpartner daran fest“, erklärte der Bürgermeister, dass obwohl die Mehrheit im Stadtrat dagegen sei, das Projekt Windpark Laufenburger Wald „noch nicht vom Tisch“ sei. Prompt bot Ulrich Prinz von „Gegenwind in Schevenhütte“ ein gemeinsames Gespräch mit WSW, der Stadtverwaltung und der Bürgerinitiative an. „Wir haben noch nicht alle Karten aufgedeckt und zeigen gerne, welche Trümpfe wir noch auf der Hand haben“, sagte Prinz.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Stolberger können ihr Herz ausschütten

Die CDU Stolberg lädt unter dem Motto „Was mir am Herzen liegt“ zu einem Bürgerdialog ein. Die vier Ortsverbände der CDU werden im November und Dezember ihre Mitgliederversammlungen in Form von Bürgerdialogen abhalten, um Ideen und Anregungen der Bürger zu sammeln und Fragen zu beantworten. Neben dem Partei-Fraktionsvorsitzenden Jochen Emonds wird auch Bürgermeister Tim Grüttemeier den Gästen für Fragen zur Verfügung stehen.


Mit den Dialogen wird den Stolberger Bürgern die Möglichkeit gegeben, sich auf einer Versammlung zu Wort zu melden und eigene Ideen zum kommunalpolitischen Programm beizusteuern. „Die Mitgliederversammlungen werden komplett öffentlich abgehalten, so dass jeder auch weiterhin die Möglichkeit hat, der CDU seine Ideen für die Stolberger Politik bis zum Jahr 2020 mit auf den Weg zu geben“, sagt Jochen Emonds.


Eigene Ideen einbringen


Nach der Vorstellung der Arbeit des jeweiligen Ortsverbandes wird der Bürgerdialog gemeinsam mit Bürgermeister Grüttemeier und den jeweiligen Vertretern vor Ort durchgeführt.


Nach der Vorstellung der Ortsverbände haben die Bürger dann nämlich die Möglichkeit, weitere eigene Ideen zu ergänzen und die einzelnen Punkte, die ihnen persönlich wichtig sind, vorzubringen. „Niemand muss spontan eine Rede halten“, fügt Jochen Emonds hinzu. „Die Leute können uns auch vorher oder nachher eine E-Mail an buergerdialog@cdu-stolberg.de oder einen Brief schicken, uns anrufen oder uns bei Facebook kontaktieren.“


Neue Anregungen


Es wird auch wieder die Möglichkeit bestehen, vor Ort eigene Anregungen und Ideen auf einen Zettel zu schreiben und diesen anonym in eine Box zu werfen. Auch Grüttemeier freut sich auf die neuen Anregungen aus der Bürgerschaft. „Es ist unheimlich wichtig, mit den Leuten vor Ort ins Gespräch zu kommen und ihre Sicht der Dinge zu hören“, so Grüttemeier.


„Mit Engagement, Kreativität und Ideenreichtum konnten wir schon viel in kurzer Zeit erreichen. Es muss der Anspruch der Politik in Stolberg sein, diesen Weg jetzt weiter zu gehen und den Bürger dabei mitzunehmen. In diesem Sinne freue ich mich auf die gemeinsame Reise.“


Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Beim Thema "Windkraft" herrscht Einigkeit

Der CDU-Ortsverbandsvorstand Gressenich-Mausbach-Schevenhütte-Vicht-Werth-Zweifall begrüßt Entscheidung der Stadtratsfraktion, das Projekt nicht weiter zu unterstützen.

Der CDU-Ortsverbandsvorstand Gressenich-Mausbach-Schevenhütte-Vicht-Werth-Zweifall hat sich bei seiner jüngsten Vorstandssitzung erneut intensiv mit dem Thema des beabsichtigten Baus von Windkraftanlagen im Laufenburger Wald zwischen Schevenhütte und Gürzenich befasst.


Dabei kam heraus, dass der Vorstand die Entscheidung der CDU-Stadtratsfraktion, dieses Projekt nicht weiter zu unterstützen, ausdrücklich begrüßt.

Generell seien die Vorstandsmitglieder der Ansicht, dass beim Bau von Windkraftanlagen im Wald äußerste Zurückhaltung geboten sei, auch wenn diese nach landesrechtlichen Vorschriften erlaubt sind.


Keine prozentualen Flächen


Es wäre vielmehr sinnvoll darüber nachzudenken, keine prozentualen Flächen festzulegen, die die einzelnen Kommunen ausweisen müssen statt vielmehr zu berücksichtigen, in welchen Gemeinden (Höhenlage, großteilige Flächen) die Ausweisung von Windkraftzonen erleichtert möglich ist.

Wenn das Land schon generell betrachtet wird, ist ein kleinteiliges Herabbrechen auf eine einzelne Einheit nicht sinnvoll, sondern sollte zumindest jeweils auf die Flächen der Regierungsbezirke bezogen sein.


Gelungenes Projekt


Als Beispiel für gelungene überregionale Projekte könnten der Bereich entlang der A 4 in der Gemeinde Langerwehe oder der Windpark im Bereich Lammersdorf gesehen werden. Durch die veränderten Regelungen zur Förderung von Windkraft die ab dem 1. Januar 2017 gelten, wird die generelle politische Absicht deutlich, Einschränkungen vorzunehmen und bundesweit stärker auf eine Konzentrierung auf größere, wirklich wirtschaftlich sinnvoll zu betreibende Anlagen zu setzen. Im Übrigen erklären die für den Bereich Schevenhütte zuständigen Mitglieder des CDU-Ortsverbandsvorstandes, der Ortsverbandsvorsitzende und CDU-Ratsherr Marc Delzepich und sein persönlicher Vertreter Dirk Janowski: „Es gilt generell der wichtige Grundsatz der CDU-Politik, keine Projekte gegen den ausdrücklichen und fachlich, sachlich untermauerten Willen von großen Teilen der betroffenen Bevölkerung durchzusetzen.“


Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Lösung für Werth gefunden: Digitalisierungsoffensive der Kupferstadt nimmt die nächste Hürde

Nachdem der Startschuss für den Breitbandausbau im Vorwahlbezirk 02402 schon im Januar 2015 gefallen ist und der dortigen Bevölkerung eine schnellere Internetverbindung bereits zum Jahresende zur Verfügung stehen wird, konnte nun auch für Werth eine Lösung gefunden werden.

Am heutigen Freitag hat die Verwaltung der Zuwendungsbescheid der Bezirksregierung Köln in Höhe von 171.185,40 Euro zur Förderung der Breitbandversorgung in dem bislang noch unterversorgten Ortsteil erreicht.

 

„Eine schnelle und zuverlässige Internetanbindung hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der wichtigsten Standortfaktoren für die Attraktivität einer Gemeinde als Wohn- und Gewerbestandort entwickelt. Als Verwaltung sind wir bei den notwendigen Investitionen jedoch auf die Unterstützung der Netzbetreiber und auch auf die Förderung durch die übergeordnete Instanzen angewiesen.“, erklärt Bürgermeister Dr. Grüttemeier. „Ich freue mich sehr, dass wir mit dem aktuellen Förderbescheid erneut entsprechende Fördermittel für unsere Stadt einwerben konnten und nun gemeinsam mit unseren Partnern in eine zeitgemäße Infrastruktur investieren können. Mit dem anstehenden Netzausbau in Werth sind wir unserem Ziel einer flächendeckenden Breitbandversorgung im gesamten Stadtgebiet erneut ein gutes Stück näher gekommen.“

 

Die Verbesserung der Breitbandversorgung in Werth war im bisherigen Ausbauplan noch nicht berücksichtigt, da die notwendigen Investitionen ohne entsprechende staatliche Beihilfen für die Netzbetreiber wirtschaftlich nicht möglich gewesen sind. Die Verwaltung hat aus diesem Grund bei der Bezirksregierung für eine Förderung im Rahmen der Landesinitiative „Förderung der Breitbandversorgung ländlicher Räume“ geworben, die nun durch den eingegangenen Bescheid genehmigt wurde.

 

Im nächsten Schritt wird die Stadtverwaltung mit der Deutschen Telekom einen entsprechenden Kooperationsvertrag unterschreiben, sodass die Ausbauarbeiten schnellstmöglich beginnen können.

"Was mir am Herzen liegt!" - CDU  veranstaltet Bürgerdialoge

Nach dem großen Interesse in den vergangenen Jahren lädt die CDU Stolberg unter dem Motto „Was mir am Herzen liegt“ erneut zu ihren Bürgerdialogen ein. Die vier Ortsverbände der CDU werden im November und Dezember ihre Mitgliederversammlungen in Form von Bürgerdialogen abhalten, um Ideen, Anregungen der Bürgerschaft zu sammeln und Fragen zu beantworten. Neben dem Partei- Fraktionsvorsitzendem Jochen Emonds wird auch Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier den Gästen zur Verfügung stehen. „Die CDU Stolberg ist die einzige Partei, die in diesem Rahmen allen interessierten Bürgen eine Mitbestimmung ermöglicht. Wir wollen wissen was den Bürgern am Herzen liegt, mit dem Ziel Ideen und Anregungen in unser politisches Wirken zu integrieren. Wir freuen uns auf Fragen und Anregungen“, so der Partei- und Fraktionsvorsitzende Jochen Emonds.

 

Mit den Veranstaltungen wird den Stolberger Bürger direkt die Möglichkeit gegeben, sich auf einer Versammlung zu Wort zu melden und eigene Ideen zum kommunalpolitischen Programm der Partei beizusteuern. „Die Mitgliederversammlungen werden komplett öffentlich abgehalten, sodass jeder auch weiterhin die Möglichkeit hat, der CDU seine Ideen für die Stolberger Politik bis zum Jahr 2020 mit auf den Weg zu geben“, so Emonds weiter.

 

Nach der Vorstellung der Arbeit des jeweiligen Ortsverbands wird der Bürgerdialog gemeinsam mit Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier und den jeweiligen Vertretern vor Ort durchgeführt. „Wir möchten als CDU Stolberg unser Kommunalpolitisches Programm für die Jahre 2014 bis 2020 konsequent fortschreiben und weiterentwickeln“, erläutert der stellvertretende Partei- und Fraktionsvorsitzende Paul M. Kirch das Konzept der Bürgerdialoge. „Wir werden zeigen, was wir erreichen konnten und was wir noch gemeinsam in Stolberg vor uns haben.“

 

Nach der Vorstellung der Ortsverbände haben die Bürger die Möglichkeit, weitere eigene Ideen zu ergänzen und die einzelnen Punkte, die ihnen persönlich wichtig sind, vorzubringen. „Niemand muss spontan eine Rede halten“, fügt Jochen Emonds hinzu. „Die Leute können uns auch vorher oder nachher eine E-Mail (buergerdialog@cdu-stolberg.de) oder einen Brief schicken, uns anrufen oder uns bei Facebook kontaktieren.“ Es wird auch wieder die Möglichkeit bestehen, vor Ort eigene Anregungen und Ideen auf einen Zettel zu schreiben und diesen anonym in eine Box zu werfen.

 

Auch Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier freut sich auf die neuen Anregungen aus der Bürgerschaft. „Es ist unheimlich wichtig, mit den Leuten vor Ort ins Gespräch zu kommen und ihre Sicht der Dinge zu hören“, so Grüttemeier. „Mit Engagement, Kreativität und Ideenreichtum konnten wir schon viel in kurzer Zeit erreichen. Es muss der Anspruch der Politik in Stolberg sein, diesen Weg jetzt weiter zu gehen und den Bürger dabei mitzunehmen. In diesem Sinne freue ich mich auf die gemeinsame Reise.“

 

Termine der einzelnen Bürgerdialoge:

  • 12.11.2015, 19.30 Uhr, Restaurant „Casino” in Schevenhütte
  • 26.11.2015, 19.30 Uhr, Gaststätte „Weißes Rößl”, Stolberger Altstadt
  • 03.12.2015, 19.30 Uhr, Restaurant „Birkenhof” in Venwegen
  • 10.12.2015, 19.30 Uhr, Jugendheim in Münsterbusch

Axel Wirtz MdL bietet Bürgersprechstunde in Stolberg an

Axel Wirtz MdL
Axel Wirtz MdL

Am Dienstag, 20. Oktober 2015, lädt der CDU-Landtagsabgeordnete Axel Wirtz zu einer Bürgersprechstunde in Stolberg ein. Interessierte Bürgerinnen und Bürger haben die Gelegenheit, Probleme, Fragen oder Wünsche mit dem Landtagsabgeordneten zu besprechen.

 

In der Zeit von 17.00 Uhr bis 18.00 Uhr steht Axel Wirtz im CDU-Fraktionsbüro des Stolberger Rathauses (1. Etage/Zimmer 140, Rathausstraße 11-13, 52222 Stolberg) für ein persönliches Gespräch zur Verfügung. Das  Fraktionsbüro ist über den Fahrstuhl barrierefrei zu erreichen.

Ordnungsamt zeigt mit neuen Dienstfahrzeugen stärkere Präsenz auf der Mühle

Den Kräften des Ordnungsamtes der Kupferstadt Stolberg stehen zwei neue Einsatzwagen zur Verfügung. Die Indienststellung wurde vorgezogen, um mit Hilfe der beiden Fahrzeuge im Bereich der Mühle eine stärkere Präsenz der Ordnungsbehörden zeigen zu können.

Den Kräften des Ordnungsamtes der Kupferstadt Stolberg stehen zwei neue Einsatzwagen zur Verfügung. Die Indienststellung wurde vorgezogen, um mit Hilfe der beiden Fahrzeuge im Bereich der Mühle eine stärkere Präsenz der Ordnungsbehörden zeigen zu können.
Den Kräften des Ordnungsamtes der Kupferstadt Stolberg stehen zwei neue Einsatzwagen zur Verfügung. Die Indienststellung wurde vorgezogen, um mit Hilfe der beiden Fahrzeuge im Bereich der Mühle eine stärkere Präsenz der Ordnungsbehörden zeigen zu können.

In der Nacht auf Dienstag, den 06.10.2015 hat eine Gruppe von etwa 30 Personen ein Internetcafé in der Salmstraße verwüstet. Die Polizei geht davon aus, dass das Geschehen auf eine Auseinandersetzung im Rocker-Millieu zurückzuführen ist. Gemeinsam mit den Polizeibehörden hat die Verwaltung der Kupferstadt Stolberg ein umfangreiches Maßnahmenpaket besprochen, um die Sicherheit im Ortsteil zu gewährleisten. Das Ordnungsamt der Kupferstadt mit den neuen Dienstfahrzeugen vermehrt Präsenz zeigen und Kontrollen durchführen. Flankiert werden die Anstrengungen der Verwaltung durch weitere Maßnahmen der Polizei.

 

 „Rockerbanden sind kein Problem, das es nur in Stolberg oder in der Region um Aachen gibt. In ganz Deutschland kommt es leider immer wieder zu Gewaltakten, wie dem auf der Mühle. Als Verwaltung arbeiten wir Hand in Hand mit den Polizeibehörden, um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger garantieren zu können.“, erklärt Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier. „Unser Ordnungsamt wird vermehrt auf der Salmstraße und in den umliegenden Straßen Präsenz zeigen und hierfür auch die neuen Dienstfahrzeuge einsetzen.

 

Im Mai haben der Haupt- und Finanzausschuss der Kupferstadt Stolberg die Anschaffung von zwei Dienstwagen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordnungsamtes beschlossen. In der Folge wurde Kontakt zu unterschiedlichen Anbietern aufgenommen und über die Leasingkonditionen verhandelt. Aufgrund der aktuellen Entwicklung hat die Verwaltung beschlossen, die mit der Aufschrift „Ordnungsamt“ versehenen Fahrzeuge vom Typ Ford Focus früher als ursprünglich geplant in Dienst zu stellen.

 

„Wir wollen ein deutliches Zeichen setzen, dass wir die Menschen nicht alleine und den Ortsteil nicht den Kriminellen überlassen. Auch die Polizei wird unsere Bemühungen unterstützen und gemeinsam werden wir dafür Sorge tragen, dass die Mühle kein entrechteter Raum wird.“, ergänzt Bürgermeister Dr. Grüttemeier: „Stolberg hat in den vergangenen Monaten oft bewiesen, dass unsere Stadt zusammenhält und ich bin mir sicher, dass das auch dieses Mal wieder so sein wird. Da, wo die Menschen aufeinander Acht geben, da haben es Kriminelle schwer!“

 

Sowohl die Verwaltung als auch die Polizei erinnern daran, dass auch die Bürgerinnen und Bürger einen Beitrag zur Verbesserung der Sicherheitslage im Ortsteil leisten können. Sollte verdächtiges Verhalten beobachtet werden, so kann dieses unter der „110“ zu jeder Tages- und Nachtzeit der Polizei gemeldet werden. Es entstehen keinerlei Kosten für die Anrufer.

Die große Herausforderung Energiewende

Gelungene Auftaktveranstaltung mit vielen Informationen, Anregungen und Themenvorschlägen beim Stolberger Zukunftsforum

Der Kupferstädter Klimaschutzmanager Georg Trocha hält die Ideen, Themen und Anregungen, die aus dem ersten Stolberger Energiedialog hervorgehen, fest. Foto: D. Müller
Der Kupferstädter Klimaschutzmanager Georg Trocha hält die Ideen, Themen und Anregungen, die aus dem ersten Stolberger Energiedialog hervorgehen, fest. Foto: D. Müller

Bei der Auftaktveranstaltung hat der Bürgermeister die ambitionierte Marschrichtung vorgegeben: „Der Stolberger Energiedialog soll ein Zukunftsforum sein, zu dem alle Bürger herzlich eingeladen sind und das die Ideen und Initiativen unterschiedlicher Akteure zusammenbringt“, sagte Tim Grüttemeier. Die umfassende Energiewende sei eine der größten Herausforderungen, der ein modernes, technisch hoch entwickeltes Land sich stellen könne, und selbstverständlich auch Sache der Kommunen.


Überschaubarer Rahmen


Der erste Stolberger Energiedialog im Museum Zinkhütter Hof fand indes in überschaubarem Rahmen statt. „Der Auftaktveranstaltung tat das gut, da jeder Anwesende zu Wort kommen konnte. Dennoch wünschen wir uns, dass künftig mehr Bürger und Vertreter von Institutionen und aus der Wirtschaft teilnehmen“, erklärte Grüttemeier.


Dass der Kupferstädter Energiedialog selbst eine feste Institution werden solle, bekräftigte der Technische Dezernent und Zweite Beigeordnete Tobias Röhm: „Es wird mindestens zwei Veranstaltungen im Jahr geben.“ Geplant sei auch, den Energiedialog in die Stadtteile zu tragen, erläuterte der Stolberger Klimaschutzmanager Georg Trocha: „Dort können spezifische Probleme und individuelle Lösungen erörtert werden.“


War die Premiere des Stolberger Energiedialogs quantitativ auch ausbaufähig, so beteiligten sich die Anwesenden rege und qualitativ an der Gesprächsrunde. Dass die Verwaltung mit Trocha jetzt einen Klimaschutzmanager habe, der „den Zielen ein Gesicht verleihe“, wurde gelobt, von der Kupferstadt aber auch gefordert, „nach oben zu arbeiten“. Auf Bund und Land solle dahingehend eingewirkt werden, dass mittels klar definierter Fördermöglichkeiten finanzielle Anreize für erneuerbare Energien, nachhaltiges Bauen und Umrüstungen auf energiesparende Techniken geschaffen werden.


Die Stadtverwaltung könne die Erteilung von Baugenehmigungen an die Einhaltung von Energiesparstandards koppeln, war eine Idee aus den Reihen der Dialog-Teilnehmer, und weitere folgten. In Kindertagesstätten und Schulen sollten die Heizungsanlagen intelligent gesteuert werden, so dass die erzeugte Wärme an den Bedarf angepasst wird, was Energie spare, regten mehrere Teilnehmer an. Andere ergänzten, der Klimaschutz in den Köpfen solle möglichst früh beginnen, und Kinder und Jugendliche in Kitas und Schulen für das Thema Energiesparen sensibilisiert werden.


Bessere Wärmedämmung und Sanierungen von Heizungsanlagen kommunaler Gebäude wurden ins Gespräch gebracht, und Trocha erklärte anhand von Beispielen, dass die Kupferstadt bisher nicht untätig war: Der Klimaschutzmanager führte die energetischen Sanierungen des Ritzefeld-Gymnasiums und der Realschule I an. „Der Energieverbrauch der Schulen konnte um 60 beziehungsweise sogar um 64 Prozent gesenkt werden.“ Damit einhergehend seien bisher auch rund zwei Millionen Euro an Energiekosten eingespart worden.


Trocha legte die geplanten Bemühungen der Stadt dar: Ausbau der Fahrradinfrastruktur, Mobilitätsmanagement für die Stadtverwaltung, Förderung der Elektromobilität, ein Fahrradverleihsystem in der Innenstadt und Bildungsangebote in Kitas und Schulen gehören zu dem Teilkonzept „klimafreundliche Mobilität“ in Stolberg.


Weitere Klimaschutzprojekte


Das übergeordnete Ziel sei aber ein ganzheitlicher strategischer Ansatz für die Kupferstadt. Der Arbeitskreis „Energie und Klimaschutz“ sei ebenso ein Baustein wie der Stolberger Energiedialog, weitere Klimaschutzprojekte, etwa städtische Liegenschaften und Stadtentwicklungsprojekte betreffend, sollen ausgearbeitet und umgesetzt werden – mit Bürgerdialogen auch außerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Beteiligungen.


Bestandteile des ersten Stolberger Energiedialogs waren auch Vorträge, die einen Überblick regionaler Art gaben. So referierte Farhad Mir zu den Klimaschutzaktivitäten der Städteregion Aachen, und Dr.-Ing. Friedrich-Wilhelm Bolle sowie Jens Schneider vom Forschungsinstitut für Wasser- und Abfallwirtschaft an der RWTH Aachen erläuterten das Kooperationsprojekt „Render“, das für „Regionaler Dialog Energiewende“ steht und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird. Der Meinungsforscher Joachim Liesenfeld stellte zudem die Hauptergebnisse der „Render“-Umfrage in der Bevölkerung vor.


Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Was mir am Herzen liegt!

Die CDU Stolberg führt im November und Dezember ihre jährlichen Bürgerdialoge durch. 

Reger Betrieb im Vichter Dorfladen zum Jubiläumsfest

Der Lebensmittelladen mit Café besteht nun schon seit einem Jahr und wird rege genutzt. Nur dank vieler Helfer möglich.

Eine halbe Stunde vor Gratulationsbeginn herrscht im Vichter Dorfladen schon reger Betrieb. Fünf ehrenamtliche Mitarbeiterinnen stehen hinter der Theke und verkaufen Brot und Brötchen oder bereiten Kaffee oder Cappuccino zu. Zehn Personen sitzen an liebevoll geschmückten Herbst-Tischen im Café und trinken Kaffee.

Jochen Emonds und Hartmut Kleis holen noch weitere Tische von draußen in die warme Stube. An einem der Tische sitzen Birgit Thieme und Natalie Kapitän und warten auf Kinder, die geschminkt werden wollen, während gleichzeitig noch grüne und rote Luftballons für den Festtag aufgeblasen werden.

Und dann ist es endlich so weit. Jochen Emonds (CDU) begrüßt zum 1. „Geburtstag“ des Vichter Dorfladens die Anwesenden, darunter die stellvertretende Bürgermeisterin, Katharina Wahlen, die Ehrenamtsbeauftragte, Hildegard Nießen und Dieter Wolf, den Fraktionsvorsitzenden von der SPD.

Der Dank von Emonds und Katharina Wahlen geht an das vorbildliche ehrenamtliche Engagement der 60 Bürgerinnen und Bürger, die den Dorfladenbetrieb aufrecht erhalten und an die 160 bis 170 Kunden, die hier 46 178 mal eingekauft haben.

Das „Vichter Modell“, getragen durch den Verein Vichter Dorfladen, ist ein Ort der Begegnung und der Kommunikation mit einer aktuellen, attraktiven Nahversorgung. Um dennoch den hohen Qualitätsanspruch, insbesondere in den Frische-Sortimenten wie Brot und Backwaren, Obst und Gemüse, Fleisch und Wurstwaren und Molkereiprodukte auf Dauer aufrecht erhalten zu können, braucht der Laden auch zukünftig Unterstützung.

So äußert Hartmut Kleis beim Ausblasen der Kerze auf der von Katharina Wahlen mitgebrachten Geburtstagstorte den Wunsch, dass er in den nächsten Jahren die Mitgliederzahl im Verein Vichter Dorfladen auf 500 aufstocken möchte, um die Versorgung zu sichern.

Zu den Bestsellern im Verkauf zählen im ersten Kundenjahr: 58 122 Brötchen, 14 127 Eier, 10 487 Tassen Kaffee, 1 750 Kilogramm Kartoffeln, 1 000 Stangen Spargel und 344 Kilogramm Erdbeeren.

Jochen Emonds erzählte den Gästen des Jubiläumsfestes kurz die Geschichte um die Entstehung dieses Dorfladens, von der Idee, die vor vier Jahren aufkam, bis zur Eröffnung vor einem Jahr. Nachdem der letzte Lebensmittelladen in Vicht geschlossen hatte, war man im Stolberger Ortsteil im Grunde auf das Auto angewiesen, selbst wenn man nur eine Kleinigkeit einkaufen wollte. Es entstand die Idee, einen Dorfladen in Vicht einzurichten, in dem man zumindest die Dinge des täglichen Bedarfs vor Ort und zu Fuß einkaufen könnte. Um das Projekt finanziell stemmen zu können, war der Verein allerdings auf zahlreiche Mitwirkende angewiesen. Und er ist es noch.

„Wir haben die Ausstattung des Ladens erweitert, indem wir eine Markise und Außenbestuhlung angeschafft haben sowie neue Kühlanlagen und eine Eistruhe. Und wir möchten den Istzustand jetzt bewahren.

Vize-Bürgermeisterin Wahlen übermittelte die Glückwünsche von Rat und Verwaltung und freute sich, „dass das Kind laufen gelernt habe“. Derweil ist Hartmut Kleis schon unterwegs und wirbt um weitere Vereinsmitglieder für das soziale Projekt.

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung