Aktuelles

Hier finden Sie aktuelle Nachrichten rund um die CDU Stolberg. Der CDU Stadtverband mit seinen Vereinigungen, Ortsverbänden, Arbeitsgruppen und die CDU Fraktion im Rat der Stadt informieren Sie.

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Aktuelles CDU-Stolberg:

Fr

22

Aug

2014

Brachen sollen zu neuem Leben finden

 

Ein strategisches Kernstück: Dem Erweiterungsgelände von Saint Gobain und dem Areal der Feuerfeste Peters nahe dem Hauptbahnhof wird Bedeutung sowohl für die Wirtschaftsförderung wie auch für die Verkehrserschließung beigemessen.
Ein strategisches Kernstück: Dem Erweiterungsgelände von Saint Gobain und dem Areal der Feuerfeste Peters nahe dem Hauptbahnhof wird Bedeutung sowohl für die Wirtschaftsförderung wie auch für die Verkehrserschließung beigemessen.

Zumeist sind sie absolute Schandflecken im Stadtbild, Sorgenkinder für Anlieger wie für Eigentümer, und doch bieten sie ein erhebliches Potenzial: Brachflächen, einst industriell oder gewerblich genutzt, bietet die Kupferstadt reichlich. Trotz ihrer strategisch günstigen Lage scheiterte bislang eine Reaktivierung der Flächen und Gebäude aus unterschiedlichen Gründen. „Wir müssen alle Anstrengungen unternehmen, um diese Brachen wieder einer neuen Nutzung zuführen zu können“, hat Tim Grüttemeier dem Leerstand und Verfall den Kampf angesagt – sowohl aus Gründen des Stadtbildes wie auch der Wirtschaftsförderung.

 

Stolberg soll sich bewerben um die Aufnahme in den Flächenpool NRW: Dahinter verbirgt sich eine Initiatives des Landes zur Mobilisierung von Brachflächen. „Die unterschiedlichen Flächenbedarfe zu steuern und übereinzubringen, ist Aufgabe der Stadtentwicklung“, sagt Städtebauminister Michael Groschek. Die Brachflächen bieten „ein riesiges Potenzial, das es im Sinne einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Stadtentwicklung zu nutzen gilt“. Dabei biete das Land mit dem Flächenpool ein Verfahren an, das eine Reaktivierung im Konsens zwischen Stadt und Eigentümern anstrebe. Eine fachliche und neutrale Moderation soll dabei in einer ersten Findungsphase zwischen den unterschiedlichen Interessen vermitteln und Aktivierungschancen nebst deren Kosten ausloten.

 

Sind sich die Beteiligten grundsätzlich einig, sollen in einer zweiten Qualifizierungsphase konkrete Entwicklungschancen ausgearbeitet werden. In der dritten sogenannten Bindungsphase sollen konkrete Konzepte, erforderliche Untersuchungen, Bauleitplanung und vertragliche Regelungen abgestimmt und die Umsetzung angestoßen werden. Während die erste Phase kostenfrei ist, muss die Stadt für die zweite Phase einen Kostenanteil von bis zu maximal 21 000 Euro aufbringen. Der finanzielle Aufwand der dritten Phase ist abhängig von den individuellen Projekten. Der Ausschuss für Stadtentwicklung berät in seiner Sitzung am 4. September über die Initiative der Verwaltung.

 

Flächenpool kooperiert mit der NRW.Urban, dem Nachfolger der Landesentwicklungsgesellschaft, die in den 80er und 90er Jahren federführend war bei der Sanierung der Stolberger Altstadt, sowie mit der Bahnflächenentwicklungsgesellschaft des Landes.

 

Für die Bewerbung um die Aufnahme in den Flächenpool des Landes hat die Verwaltung die wohl gravierendsten acht Brachen mit einer Fläche von über 38 Hektar aufgenommen:

 

- Feuerfeste Peters / Saint Gobain Erweiterungsfläche: Sie umfasst mit 18,58 Hektar die größte Industriebrache im Stadtgebiet zwischen Inde, Münsterbach- und Probsteistraße. Während der Glasproduzent seine Erweiterungsfläche – auf dem Gelände des früheren Lokschuppens – im Wesentlichen nicht nutzt, stehen große Teile der Feuerfeste Peters leer. 1997 hatte die 1870 erbaute Fabrik für feuerfeste Produkte Konkurs angemeldet. Sie gilt in Stolberg als der Schandfleck schlechthin, was um so tragischer empfunden wird, weil das zerfallende Gebäude in unmittelbarer Nachbarschaft des Hauptbahnhofes an einer der wichtigsten Einfallschneisen der Kupferstadt liegt. Mehrfach hatten Politiker in der Vergangenheit eine Aktivierung der Flächen gefordert. Ihnen bescheinigen Stadtplaner großes Potenzial – insbesondere angesichts der unmittelbaren Nähe des Bahnanschlusses ebenso wie der Landesstraße 238. Bei der Entwicklung von Camp Astrid wurde vorgesehen, das Gewerbegebiet mit einer Brücke über die Rhenaniastraße und quer durch das Gelände direkt mit der Eschweilerstraße zu verbinden.

 

  • Gewerbepark Münsterbusch: Das 12 Hektar große Gelände wird nur teilweise durch Gewerbe genutzt. Großes Problem sind die Eigentumsverhältnisse und die Altlast des Haldenplateaus (wir berichteten in unserer gestrigen Ausgabe).
  • Zincoli-Gelände: Vier Hektar stehen zwischen Cockerill-, Mauerstraße und Schellerweg eigentlich bereit für die Ansiedlung eines Bau- und Gartenmarktes. Die von der Strabag als Investor bislang geplante zusätzliche Ansiedlung von Verbrauchermärkten wurde vom Stadtrat vor wenigen Monaten aber abgelehnt, weil dies eine Förderung der Reaktivierung der Innenstadt verhindern würde. Bis Ende des Jahres soll die Strabag nun mögliche Alternativen ausloten, die keine Auswirkungen auf die Innenstadt haben dürfen – die Chancen gelten als gering.
  • Fabrik Wimmer: Bis 2006 produzierte die pharmazeutische Fabrik Wimmer in Büsbach auf 1,2 Hektar Gummiprodukte. Von der Bischofstraße bis zum Lehmkaulweg erstreckt sich das nur noch teilweise genutzte Gelände, das von Wohnbebauung umgeben ist. Dieser Umstand gilt ebenso als eine Schwierigkeit für eine Reaktivierung des Areals wie früherer Bergbau. 2008 scheiterte der Vorstoß eines Projektentwicklers aus Baden-Württemberg, der einen Discountmarkt sowie Wohnbebauung errichten wollte.
  • Schleicher-Gelände: Klaus Schleicher hat wahrlich kein Glück gehabt mit seinen Versuchen, das 2005 durch die Konzentration des Stolberger Metallwerks frei gewordene Werksgelände an der Eisenbahnstraße zu vermarkten. Dabei hatte der Eigentümer bereits die Baugenehmigung für einen Discountmarkt als Ankermieter eines Fachmarktzentrums in der Tasche. Aber Netto sprang vor zwei Jahren kurzerhand ab, als der Kistenplatz wenige hundert Meter weiter als Einkaufszentrum entwickelt wurde. Zwischenzeitlich hatte der Stadtrat auch ein Veto eingelegt, als ein Spielcasino als weiterer Nutzer hinter der denkmalgeschützten Fassade des Werkes einziehen sollte. Erschwert durch die städtischen Beschränkungen zur Ansiedlung von Einzelhandel außerhalb der Kernstadt versucht Schleicher nun seit sieben Jahren bislang vergeblich die 1,1 Hektar in unmittelbarer Nachbarschaft zum historischen Kupferhof seiner Familie einer Nutzung zuzuführen.
  • Tennishallen: Immerhin 0,8 Hektar groß ist das Gelände der Tennishallen an der Ecke von Kesselschmiede und Schellerweg. Seit dem Frühjahr 2013 wird die Anlage nicht mehr betrieben. Seitdem sucht die Familie Meyer aus Alsdorf nach einer Nachfolge-Nutzung. Eine Einbeziehung des Geländes in die Zincoli-Entwicklung scheiterte. Mit einem Bebauungsplanverfahren schließt die Stadt an dem Standort Einzelhandel aus.
  • Kartonagefabrik Hoyer: 2001 wurde der Schlussstrich unter die Ära der Kartonagefabrik an der Prämienstraße gezogen. Das Projekt „Wohnen und Arbeiten“ wollte dann ein Investor aus Eschweiler realisieren. Realisiert wurde lediglich der Bau von einer Handvoll Eigenheimen auf dem Freigelände. Neues Gewerbe zog nie in das zunehmend zerfallende Fabrikgebäude. Zuletzt 2002 war die Rede von einem Dienstleistungszentrum mit Ateliers und Praxen. Zwei Jahre später sah der Investor kein Vermarktungspotenzial mehr. 2007 übernahm die BAG Bankaktiengesellschaft aus einer Zwangsversteigerung die Immobilie auf einer Fläche von gut 0,36 Hektar.

 

2009 wollte ein Investor die Fabrik in ein barrierefreies Wohnobjekt umwandeln. Die Hinterlassenschaften des Bergbaus schraubten die Investitionskosten in die Höhe; ein Jahr später kam das Aus. 2013 fasste der Rat den Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan, der auf dem Gelände zentrenrelevanten Einzelhandel ausschließt. In all den Jahren nicht abgerissen sind die Klagen von Anwohnern über den Zerfall des Fabrikgebäudes, wilden Müll und jugendlichen Zeitgenossen, die ihr Unwesen auf dem Gelände treiben.

 

  • Grünenthal: Während das Pharmaunternehmen seinen Stammsitz an der Steinfeldstraße fein herausgeputzt hat, wird der Werksteil II an der Zweifaller Straße seit 2012 nicht mehr für die Produktion genutzt. Das Gelände umfasst zwar nur 0,1 Hektar, aber das Gebäude bietet in bis zu acht Stockwerken jede Menge Produktionsflächen. Die Suche von Grünenthal nach einer Nachfolge-Nutzung blieb bislang erfolglos. Das benachbarte Schwesterunternehmen Dalli hat bereits abgewunken.

Do

21

Aug

2014

Die Bürger sind gefragt: Bedarfsabfrage zum Thema Breitband startet am 25. August 2014

 

Die Kupferstadt Stolberg verfolgt den Aufbau eines schnellen Breitbandnetzes weiterhin mit Nachdruck. Nachdem die Netzbetreiber kontaktiert wurden, um zu klären, ob und wo sie in Stolberg zukünftig aus eigenem Antrieb investieren möchten, werden nun die Bürger befragt. Die Verwaltung hofft auf eine möglichst hohe Beteiligung. Die Rückmeldefrist endet am 30. September 2014.

 

„Die flächendeckende Breitbandversorgung ist als Standortfaktor für Stolberg von hoher Bedeutung.“, erklärt Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier. „Nicht nur für Firmen ist der schnelle Zugang zum Internet wichtig. Auch für die Bevölkerung sind moderne Glasfaserleitungen heute Grundlage für den vollen Zugang zu Wissen und Bildung.“

 

Deswegen führt die Verwaltung zurzeit eine intensive Markterkundung durch. Die im Stolberger Stadtgebiet aktiven Netzbetreiber wurden bereits nach ihren zukünftigen Investitionsabsichten befragt. Nun kommen die Bürgerinnen und Bürger zu Wort. Ab Montag, dem 25. August erfolgt schrittweise die Bedarfserhebung in den Ortschaften Vicht, Breinigerberg, Zweifall, Schevenhütte, Büsbach, Dorff, Venwegen und Werth sowie in den Gewerbegebieten Camp Astrid, Steinfurt, Mausbach, Hamm-Mühle, Münsterbusch und Würselener-/Hasencleverstraße. Die Fragebögen, die bis zum 30. September 2014 beantwortet werden können, wer-den von eigenen Kräften der Stadtverwaltung in den nächsten Wochen verteilt und zusätzlich auch auf den Internetseiten der Stadt (www.stolberg.de) als Download zur Verfügung stehen. Auch an ausgewählten und zentral gelegenen Orten, wie z.B. Tankstellen, Geschäften usw. werden die Fragebögen ausgelegt.

 

„Bei der Datenerhebung geht es vor allem um die persönlichen Erfahrungswerte der Bürger und Unternehmer.“, erklärt Frank Gilles von der Stolberger Wirtschaftsförderung. „Deswegen ist für uns ein möglichst hoher Rücklauf von enormer Bedeutung. Aus diesem Grund findet die Befragung bewusst zwischen dem Ende der Sommerferien und dem Beginn der Herbstferien statt.“

 

Bürgermeister Dr. Grüttemeier ergänzt abschließend: „Nach der Auswertung der Befragung können wir dann im Oktober 2014 die Ausschreibung für erste konkrete Projekte angehen. Um Fördermittel und um Investitionen können wir aber nur mit Nachdruck werben, wenn unsere Bedarfsabfrage auf Resonanz aus der Bürgerschaft stößt.“

Di

19

Aug

2014

Die Stolberger Firma Schmitz Gebäudetechnik erwirbt Grundstück im Camp Astrid

 

Die Firma Schmitz Gebäudetechnik wird im Bereich Camp Astrid ein Grundstück in einer Größe von ca. 3.200 m² erwerben. Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier bedankt sich für das Bekenntnis zum Standort Stolberg.

 

„Stolberg hat als Industrie- und Gewerbestandort viel Potenzial.“, erklärt Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier. „Es freut mich, dass ein ortsansässiges Unternehmen ein so klares Signal setzt und sich zum Standort Stolberg bekennt.“

 

Das Unternehmen Schmitz Gebäudetechnik wurde 1996 von Elektrotechnikermeister Karl-Josef Schmitz gegründet und hat sich seitdem kontinuierlich vergrößert. Heute beschäftigt der Betrieb acht festangestellte Mitarbeiter und verfügt über einen umfangreichen Mietgerätepark, der sich bislang auf zwei Betriebsstandorte in Stolberg und Aachen verteilt hat. Durch den Erwerb des 3.200 m² Grundstückes und die Konzentration auf einem Standort sollen die Betriebsabläufe nun optimieren werden.

 

„Unser Unternehmen wurde in der Kupferstadt gegründet und ist von hier aus gewachsen und die Rahmenbedingen stimmen einfach. Da ist es für mich als Unternehmer selbstverständlich, dass ich in Stolberg investiere.“, erklärt Firmenchef Karl-Josef Schmitz.

 

Bürgermeister Dr. Grüttemeier bedankt sich für dieses Engagement und kündigt an, die Wirtschaftsförderung in Zukunft noch weiter zu stärken. „Stolberg ist noch immer einer der bedeutendsten Industriestandorte in der Region, doch wir dürfen nicht mehr nur von der Substanz leben. Wir müssen neue Unternehmen aktiv anwerben und ansässigen Firmen Chancen zum Wachstum geben, damit neue Arbeitsplätze in unserer Stadt entstehen können. Hier werden wir in den kommenden Jahren einen Schwerpunkt setzen.“

Mo

18

Aug

2014

Bürgermeister Dr. Grüttemeier dankt den Ehrenamtlern für ihren Einsatz beim 11. Nudelbuffet

 

Bereits zum fünften Mal war Jannis als Helfer beim Nudelbuffet auf dem Kaiserplatz dabei. „Das macht mit einfach Spaß“, erklärte der Neunjährige.
Bereits zum fünften Mal war Jannis als Helfer beim Nudelbuffet auf dem Kaiserplatz dabei. „Das macht mit einfach Spaß“, erklärte der Neunjährige.

Auch bei der elften Auflage des Nudelbuffets ist der Andrang auf dem Kaiserplatz groß. Initiator Hans-Josef Siebertz wird von rund 100 Helfern unterstützt. Erlös kommt wieder karitativen Projekten in Stolberg zugute.

 

Frische Kräuter, Knoblauch, Gemüse, Gebratenes: Ein köstlicher Duft weht ab Sonntagmittag vom Kaiserplatz her durch das Tal. Dass das Gelände vor dem alten Rathaus gestern wieder zur öffentlichen Küche wurde, ist dem Einsatz von rund 100 Freiwilligen um Hans-Josef Siebertz zu verdanken. Zum elften Mal in Folge stellte Stolbergs ehemaliger Bürgermeister mit Unterstützung hiesiger Vereine das Nudelbuffet auf die Beine.

 

Das Deutsche Rote Kreuz hatte tags zuvor Zelte, Bänke, Tische und Küchengerätschaften, die speziell zur Beköstigung großer Menschenmengen ausgelegt sind, zum Kaiserplatz transportiert. Eine mobile und überdachte Showbühne für die auftretenden Künstler gab es auch. Und zudem selbstredend eine Theke, um den Durst der vielen Besucher zu stillen. Für die Leckermäulchen-Fraktion hatte das DRK zudem ein eigenes Kuchen-Zelt aufgebaut.

 

65 000 Euro sind durch den Verkauf von Nudelgerichten, Getränken, Kuchen und Obst bislang zusammengekommen. Das Geld kommt ausschließlich Stolberger Vereinen beziehungsweise deren karikativen Projekten zugute.

 

„Im Schnitt gehen an einem solchen Tag ungefähr 1000 Portionen raus. Umgerechnet brauchen wir dafür etwa eine halbe Tonne Lebensmittel“, resümierte der leidenschaftliche Hobbykoch Siebertz. Damit Muslime mitfeiern können, wurde Rindergehacktes verwendet. Außerdem konnte jeder Besucher auch fleischlose Nudelgerichte wählen.

 

Gut gestärkt warteten Sylvia Nitsche und Andreas Dittrich darauf, dass es los geht. „Wir sind zum ersten Mal als Helfer des Sozialdienstes Katholischer Männer dabei und stehen auf Abruf bereit. Dann geht es in die Spülküche“, erzählte die 49-Jährige gut gelaunt. Warum sie bereitwillig ihre Freizeit für Menschen in Notlagen zur Verfügung stellen, ist eine Frage, die die beiden im ersten Moment erstaunte. Eben weil es so selbstverständlich für sie ist. „Ich bin Sozialarbeiter. Ich denke, mehr brauche ich da als Erklärung nicht zu sagen“, antwortet Dittrich. Der kleine Jannis Heidecker (9) hilft schon seit fünf Jahren auf dem Kaiserplatz mit. „Meine Aufgabe ist zu schauen, dass immer genügend Essen da ist. Das macht mir einfach Spaß.“

 

Hilfe zu leisten, kann zuweilen ganz einfach sein. Im konkreten Fall hilft man allein schon damit, ein Mittagsmahl auf dem Kaiserplatz einzunehmen. Die Resonanz zeigte, dass viele Stolberger diese Art, den Menschen in ihrer Stadt zu helfen, für unterstützenswert halten. Und selbst Petrus fand wohl, dass das Nudelbuffet eine gute Sache ist, und ließ ab Mittag an diesem ansonsten doch ziemlich verregten Wochenende immer wieder mal die Sonne zum Vorschein kommen . . .

Sa

16

Aug

2014

Zweifaller Straße ist wieder für den Verkehr freigegeben

Am Freitagmorgen kurvte die Kehrmaschine noch quasi als letzte Amtshandlung über die Baustelle an der Zweifaller Straße. Dann, gegen 12.30 Uhr, konnte die für Stolberg so wichtige Verbindung zwischen City und Nachtigällchen wieder für den Verkehr freigegeben werden. Bagger und Walze waren bereits am Morgen abgezogen worden, Nicht ganz zwei Wochen hatte die Reparatur der Straße gedauert, und damit eine Woche weniger als zunächst befürchtet worden war. Noch offen ist ein Stück Standstreifen entlang der L 238. Das soll im Laufe der nächsten Tage verfüllt werden, während der Verkehr auf der Straße aber bereits wieder rollen kann. Die Bauarbeiten waren erforderlich geworden, weil es unter der Straße bereits zum zweiten Mal einen Bruch der Trinkwasserleitung gegeben hatte. Die Straße war unterspült worden.

Mi

13

Aug

2014

Zweifaller Straße ab Samstag wieder frei

Die Baugrube an der Zweifaller Straße ist wieder verfüllt. Jetzt fehlt noch die Asphaltdecke oben drauf.
Die Baugrube an der Zweifaller Straße ist wieder verfüllt. Jetzt fehlt noch die Asphaltdecke oben drauf.

 

Die Zweifaller Straße kann voraussichtlich ab kommenden Samstagmorgen wieder befahren werden. Die Baugeräte sollen bis dahin abgeräumt werden. Die Straße war dann rund zwei Wochen gesperrt. Ursprünglich war von einer Reparaturzeit von drei Wochen ausgegangen worden.

 

Wie berichtet, war die viel befahrene Straße in der Nacht zum 4. August in Höhe der Einfahrt zu den Prym-Werken nach einem Wasserrohrbruch unterspült worden. Die Straße musste umgehend gesperrt werden. Wer ins Stadtzentrum will, muss derzeit noch zeitraubende Umwege in Kauf nehmen. Nachdem die genaue Schadenstelle gefunden war, hatten Bagger Asphalt und Unterbau über zwei Fahrbahnen hinweg ausgehoben. Das defekte Rohrstück wurde ausgewechselt, die Baugrube anschließend wieder verfüllt. Bei der Besichtigung der Baustelle gaben sich die Vertreter von Behörden und Versorgungsunternehmen am Dienstag zuversichtlich, dass die Straße ab Samstag wieder genutzt werden kann.

 

Zuvor hatten Experten einen „Lastplattendruckversuch“ auf der verfüllten Baustelle vorgenommen. Dabei wird eine genormte Metallplatte auf den Boden gelegt. Mehrmals fährt ein schwerer Lkw über die Platte. Gemessen wird, wie tief die Platte unter dem Lkw-Gewicht einsinkt. Offenbar hielt der Untergrund der Belastungsprobe stand. „Die Probe war vollkommen in Ordnung“, freute sich Klaus Dollmann von Straßen NRW. Jetzt müssen noch eine Asphalttrag- und eine Asphaltbinderschicht aufgetragen werden. Sind diese beiden Schichten abgekühlt, kommt am Freitag zuletzt noch eine Asphaltdecke oben drauf. Ist auch diese über Nacht ausgekühlt, kann die Straße ab Samstag wieder befahren werden. Bis dahin ist wohl auch ein Stück Gehweg fertig, das ebenfalls unterspült worden war.

Mi

13

Aug

2014

„Beleg für die intakte Dorfgemeinschaft“

Marsch durchs Dorf: Angeführt wurde die Abordnung der Zweifaller Schützen von Caroline, Jannik und Laura Horitza (v.I.) Dahinter kommen Johanna und Siegfried Krümmel sowie Katharina Münch, Jakob Kraljevic und Bürgermeister Tim Grüttemeier.
Marsch durchs Dorf: Angeführt wurde die Abordnung der Zweifaller Schützen von Caroline, Jannik und Laura Horitza (v.I.) Dahinter kommen Johanna und Siegfried Krümmel sowie Katharina Münch, Jakob Kraljevic und Bürgermeister Tim Grüttemeier.

Die Zweifaller St. Sebastianus-Bruderschaft freut sich über ein sehr gelungenes Schützenfest. Drei Tage lang wird gefeiert.

 

Die Freude steht Laura, Jannik und Caroline förmlich ins Gesicht geschrieben. Schließlich ist Oma Johanna Schützenkönigin und Opa Siegfried Prinzgemahl. Stolz marschieren die acht, neun und zehn Jahre alten Geschwister Horitza, Blumensträuße in den Händen haltend, der Abordnung der Zweifaller St. Sebastianus-Schützen voran, als ihre Großeltern Johanna und Siegfried Krümmel durch den Ort geleitet werden.

 

Diese Szene vom Festzug der Schützen steht stellvertretend für die zahlreichen Aktivitäten, die die Bruderschaft am vergangenen Wochenende rund um ihr Schützenfest geboten hat. Den Auftakt hatte am Samstag die Ballveranstaltung im Gasthof „Zur Post“ gemacht. Im Mittelpunkt stand dabei die Proklamation der neuen Majestäten. So wurde Johanna Krümmel zur Schützenkönigin, Jakob Kraljevic zum Prinzen und Katharina Münch zur Miniprinzessin gekürt. Ihnen überreichte Brudermeister Karl-Erich Krings, als Zeichen der Würde, die dazu gehörenden silbernen Ketten mit den Plaketten.

 

Begonnen hatte das Schützenfest damit, dass man die 51-jährige Königin, die Mitte Juni beim 81. Schuss den „Vogel“ von der Stange geholt hatte, vom Vereinsheim in der Kornbendstraße zum Veranstaltungsort in der Jägerhausstraße geleitet hatte. Dort standen auch zwei weitere Ehrungen auf dem Programm: die Bekanntgabe der Sieger der Dorfmeisterschaft und die Ehrung von fünf langjährigen Mitgliedern.

 

„160 Teilnehmer bei der Dorfmeisterschaft sind ein tolles Ergebnis und ein Beleg für eine intakte Ortsgemeinschaft“, freute sich Schießmeister Ralf Lipperheide, der den Wettbewerb Ende Mai auf dem Schießstand an der Kornbendstraße fachmännisch betreut und geleitet hatte.

 

Ganz im Zeichen des Festzuges stand dann der zweite Tag des Festes. Begleitet von zwei Musikgruppen – dem Breiniger Trommler- und Pfeiferkorps und dem Spielkorps Zweifall – sowie den Abordnungen der örtlichen Feuerwehr und den befreundeten Schützenformationen aus Stolberg und Venwegen zog man, unterstützt von Marschmusik, durchs Dorf: Zugweg waren dabei die Jägerhaus-, Döllscheidter- und Hellebend-straße.

 

Dort angekommen, gab es eine kleine Parade, deren Bild so gestaltet war, dass Johanna und Siegfried Krümmel am Straßenrand Aufstellung nahmen, um den gesamten Festzug an sich vorbeiziehen zu lassen. Danach gab es für alle Beteiligten eine Open-Air-Veranstaltung, deren Mittelpunkt die kleine „Im Huck“ genannte Platzanlage an der Hellebendstraße war. Dort hatte man Tische und Bänke aufgebaut sowie für die kleinen Besucher das Spielmobil bereitgestellt, das mit Pedalo, Stelzen und Roller zum Mitmachen und Ausprobieren einlud. Des weiteren gab es im Pfarrheim eine Cafeteria und auf dem Außengelände einen Getränke- und Grillstand.

Fortgesetzt wurde das dreitägige Schützenfest am Montag mit dem „Hahneköppen“, das ebenfalls „Im Huck“ stattfand. Das Hahneköppen hat in Zweifall eine lange Tradition. So richtig in Schwung kam es aber erst nach dem Zweiten Weltkrieg. Seit 1976 darf sich der jeweilige Hahnenkönig – die Würde erringt derjenige, dem es gelingt, der Hahnenattrappe mit einem stumpfen Säbel den Garaus zu machen – über eine eigene Kette freuen.

Mi

13

Aug

2014

Nudelbuffet: Schlemmen für den guten Zweck

Bereits zum elften Mal lädt Hans-Josef Siebertz mit seinem Team zum Nudelbüffet ein.
Bereits zum elften Mal lädt Hans-Josef Siebertz mit seinem Team zum Nudelbüffet ein.

Am Sonntag gibt es bereits die elfte Auflage der Benefizaktion auf dem Stolberger Kaiserplatz. Fünf Pasta-Varianten und ein buntes Rahmenprogramm.

 
Auch in diesem Jahr schwingt Hans-Josef Siebertz mit seinen Mitstreitern den Kochlöffel zugunsten vieler Stolberger Sozialeinrichtungen. Beim 11. Nudelbuffet auf dem Kaiserplatz können sich die Gäste am kommenden Sonntag, 17. August, ab 12 Uhr mit leckerer Pasta verwöhnen lassen. Der Erlös kommt wieder uneingeschränkt sozialen Zwecken in der Kupferstadt zugute.

Fünf verschiedene Pasta-Spezialitäten stehen zur Auswahl. So gibt es auch in diesem Jahr Spaghetti Bolognese, Tortellini, Lasagne, Penne Arrabiata und eine Pasta Surprise. „Es ist also für jeden Geschmack etwas dabei“, betont Initiator Siebertz. Als Dessert werden Tiramisu, Obst und Kuchen angeboten. Der Kaffee zum Dessert wird auch dieses Jahr von den Küchenprofis von Möbel Kaesmacher frisch zubereitet. Zur Erfrischung gibt es an der Theke Bier vom Fass, Cola, Limo und Wasser. Für die Freunde eines guten Glases Wein sorgt Christian Clement von der Bodega Stolberg.

 

Für die kleinen Gäste gibt es allerlei Attraktionen, beispielsweise Kinderschminken und das Spielmobil des SKM. Ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm lädt alle Gäste zum Verweilen auf dem Kaiserplatz ein.

Zu Beginn des Nudelbuffets wird Alleinunterhalter Frank Hofmann die Gäste belustigen. Anschließend werden die Trompetenbläser Donnerberg, die mittlerweile einen hervorragenden Ruf auch über die Grenzen der Stadt hinaus genießen, aufspielen. Weiter geht’s mit „kölschen Tüün“. Die Gruppe „De Halunken“ mit ihrem Frontmann Günter Hagen wollen einmal mehr für beste Stimmung sorgen.

„Zum Abschluss werden die Solisten Angelyna, Diggi und Erwin mit Schlagern, Rock, Pop und Evergreens für eine Party sorgen“, verspricht Hans-Josef Siebertz einen stimmungsvollen Ausklang für den Sonntagnachmittag.

Mi

13

Aug

2014

Verjüngungskur“ auf höchster Ebene

Die Beigeordneten-Stellen sind wichtige Stützen in der Organisationsstruktur, die Tim Grüttemeier im Rathaus schaffen will.
Die Beigeordneten-Stellen sind wichtige Stützen in der Organisationsstruktur, die Tim Grüttemeier im Rathaus schaffen will.

CDU und SPD legen sich auf die neuen Beigeordneten fest. Tobias Röhm (35) und Robert Voigtsberger (33) machen das Rennen.

 

Die große Koalition hält ihre ehrgeizigen Zeitvorgaben weiterhin ein. Auch die Auswahl der zukünftigen Beigeordneten hat offenbar zu keiner Verzögerung geführt, wenngleich die Entscheidung zu den wichtigsten in der neuen Legislaturperiode zählen dürfte. Drei Tage nach Ablauf der offiziellen Bewerbungsfrist sind die Würfel gefallen: Tobias Röhm (36 Jahre) wird Leiter des technischen Dezernates (Dezernat 3), Robert Voigtsberger (33) übernimmt das Dezernat 2 mit den Bereichen Schule, Kultur, Sport, Tourismus, Jugend und Soziales. Beide werden ihren Dienst im Stolberger Rathaus am 1. Oktober antreten.

 

Am Montagabend stimmten die Fraktionsspitzen von CDU und SPD im gemeinsamen Koalitionsausschuss dem Vorschlag des jeweiligen Partners zu. Vorausgegangen war eine Kurzvorstellung in Abwesenheit der ausgewählten Kandidaten, die keine Widersprüche hervorgerufen hatte. Somit dürfte angesichts der deutlichen Mehrheitsverhältnisse im Rat die Abstimmung in der Sitzung am 9. September nur noch eine Formsache sein.

 

Gleichwohl werden sich beide Anwärter noch einmal persönlich in den Fraktionen von SPD und CDU vorstellen. Auch die Ratsvertreter der übrigen Parteien sollen die Möglichkeit erhalten, sich von den neuen Führungsköpfen ein Bild zu machen.

 

Im Gespräch mit unserer Zeitung betonten die Fraktionsvorsitzenden Dieter Wolf (SPD) und Jochen Emonds (CDU) gestern Nachmittag unisono, dass die Auswahl aus einem beachtlichen Kreis von Kandidaten zunächst ausschließlich unter fachlichen Gesichtspunkten getroffen worden sei. „Nach dieser Selektion haben wir dann auch politische Aspekte einfließen lassen“, erklärte Wolf mit Blick auf den Sozialdemokraten Robert Voigtsberger, der Mitglied der SPD Aachen und für seine Partei dort als kinder- und jugendpolitischer Sprecher tätig ist. „Das ist bei einem Wahlamt legitim und sachgerecht“, so der SPD-Fraktionschef. Laut Jochen Emonds hat Politik bei der Entscheidung der CDU hingegen keine Rolle gespielt. „Tobias Röhm ist nicht Mitglied einer Partei.“

 

Das Vorschlagsrecht für das Dezernat 2 hatten die Koalitionspartner in ihrem Vertrag der SPD zugeschrieben. Die entschied sich letztlich für Robert Voigtsberger, dessen Namen in der Kupferstadt unweigerlich Erinnerungen wachruft. 1999 hatte sein Vater Harry erfolglos für das Amt des Bürgermeisters kandidiert. Später stieg der heute 64-Jährige zum Direktor des Landschaftsverbandes Rheinland und von 2010 bis 2012 zum Landesminister für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr auf.

 

Der familiäre Hintergrund von Sohn Robert habe aber bei dessen Auswahl keine Rolle gespielt, so Wolf über den 33-Jährigen. „Er verfügt über große Erfahrung in den Bereichen Jugend, Sport und Soziales und im letztgenannten insbesondere in der Inklusion, einem Schwerpunktthema in der Kommunalpolitik der nächsten Jahre.“

 

Der Diplom-Sportwissenschaftler (Studium in Köln) ist derzeit noch stellvertretender des Deutschen Behindertenverbands (mit Sitz in Frechen). Voigtsberger ist verheirateter Vater zweier Kinder und wohnt in Aachen-Brand – also in überschaubarer Entfernung zum Stolberger Rathaus.

 

Ähnlich kurz wird der Weg zur Arbeit für Tobias Röhm sein, auf den sich die CDU festgelegt hat. Der 35-jährige gebürtige Mainzer wohnt in Venwegen, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Der Diplom-Bauingenieur, der an der RWTH Aachen studiert hat, ist momentan noch als Bau- und Projektleiter bei der Bauunternehmung Hans Lamers GmbH & Co. KG in Jülich beschäftigt. „Er hat eine fachliche Qualifikation in allen wichtigen Bereichen, verfügt über Erfahrung in Personalverantwortung und ist geübt in Kontakten zu Behörden und in Genehmigungsverfahren“, lobt Emonds Röhm als „einen exzellenten Fachmann“. Zu dieser Erkenntnis seien Partei- und Fraktionsspitze der CDU gekommen.

 

Beide Fraktionen haben ihre Kollegen und Mitglieder gestern über die Entscheidungen unterrichtet. Eine Frau hatte es übrigens nicht in den engeren Kreis der insgesamt 40 Bewerber (25 für das Dezernat 2, 15 für das Dezernat 3) geschafft. „Die notwendige Qualifikation war leider in allen Fällen nicht gegeben“, berichten Wolf und Emonds.

 

So wird die Verwaltungsspitze ausschließlich männlich sein – und auffallend jung. Denn auch Bürgermeister Tim Grüttemeier ist gerade mal 33 Jahre alt. „Das ist unter dem Gesichtspunkt eines umfassenden Verjüngungsprozesses zu sehen“, erklärt der 71-jährige Dieter Wolf und zeigt sich sehr zuversichtlich. „Wir sollten diesen jungen Menschen, die schon über große Erfahrung verfügen, einen Vertrauensvorsprung gewähren."

Mo

11

Aug

2014

Bürgermeister beim Spatenstich in Breinig

Dr. Tim Grüttemeier beim Spatenstich mit dem SV Breinig
Dr. Tim Grüttemeier beim Spatenstich mit dem SV Breinig

Erster Spatenstich zum Bau des Kunstrasenplatzes

Zukunftsprojekt des SV Breinig angestoßen. Baustelle liegt gleich neben dem Rasenplatz des Vereins.

 

Stolberg-Breinig. Mit kleinen Spaten lässt sich auf Schützheide wenig ausrichten. Insofern war es nur konsequent, dass beim offiziellen Spatenstich für die Bauarbeiten zur Errichtung des neuen Breiniger Sportzentrums gleich ein Bagger anrollte.

 

Bürgermeister Tim Grüttemeier setzte das schwere Gefährt symbolisch in Bewegung. Damit legte er zugleich den Grundstein für das zukunftsweisende Projekt des SV Breinig. „Hoffentlich mache ich nichts kaputt. Bei dem Projekt ist doch schon so viel schief gelaufen“, scherzte der neue Verwaltungschef. Gemeinsam mit CDU-Ratsherr Ben Grendel und SPD-Fraktionschef Dieter Wolf als Vertreter der großen Koalition sowie Willi Esser, dem Leiter des Amtes für Finanzwesen im Rathaus gab der Bürgermeister den Startschuss für die Bauarbeiten. Die bedeutsame Prozedur fand im Rahmen des Endspiels um den EVS-Cup statt.

 

Guter Dinge zeigte sich auch Dieter Jollet, Ehrenpräsident des SV Breinig und Leiter des Breiniger Bauausschusses, dass die langersehnten Kunstrasenplätze gleich neben dem Rasenplatz des Sportvereins nun zügig fertiggestellt werden können. „Die Bauarbeiten rund um die Kunstrasenplätze wollen wir bis spätestens Ende diesen Jahres abschließen“, äußerte sich Jollet zum Zeitplan.

 

Vereinsheim nächstes Jahr

 

Vieles hänge jedoch von den Witterungsbedingungen in den nächsten Wochen und Monaten ab. „Die Kunstrasenplätze haben für uns oberste Priorität“, so Jollet. Das neue Vereinsheim des SV Breinig, dessen Bauarbeiten parallel zum Bau des Kunstrasenplatzes beginnen, solle dann im Laufe des nächsten Jahres fertiggestellt werden.

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Di

05

Aug

2014

Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier besucht neue TÜV Rheinland Prüfstelle

 

Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier besucht TÜV Prüfstelle
Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier besucht TÜV Prüfstelle

Im Rahmen der regelmäßig stattfindenden Firmenbesuche überzeugte sich Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier am Dienstag von den Angeboten der neuen Prüfstelle des TÜV Rheinlands in Stolberg.

 

Die neue KFZ-Prüfstelle, die der TÜV Rheinland seit dem 13. Juni 2014 im Gewerbegebiet Steinfurt betreibt, wird von den Bürgerinnen und Bürgern bereits gut angenommen, freut sich der Regionalleiter des TÜV Rheinlands Hans-Joachim Frieß und bedankt sich für das Interesse und den Besuch des Stol-berger Bürgermeisters.

 

In der mit modernen Anlagen ausgestatteten Anlage kann von Montag bis Freitag zwischen 12.00 Uhr und 17.00 Uhr für Fahrzeuge bis zu 5 Tonnen nicht nur die Hauptuntersuchung mit integrierter Abgasuntersuchung (HU/AU) durchgeführt werden. Auch Checks von Anhängern und Motorrädern, Kfz-Änderungsabnahmen, Prüfungen zur Unfallverhütungsvor-schrift (UVV), Gasprüfungen für Caravans und Wohnmobile sowie der Verkauf von Feinstaubplaketten, Warnwesten, Verbandskästen und Warndreiecken findet hier statt. Nicht nur für Kraftfahrer ist die Stolberger Prüfstelle von Inte-resse. Auch Führerscheinanwärtern dient sie als zentrale Anlaufstelle, denn jeden Mittwoch von 8.00 bis 11.30 Uhr finden dort die theoretischen Fahrprüfungen statt und auch die praktischen Fahrprüfungen werden in Zukunft von hier aus starten.

 

Dr. Tim Grüttemeier betonte bei seinem Besuch die Bedeutung eines guten Verhältnisses zwischen Verwaltung und der lokalen Unternehmerschaft: „Diese Unternehmensbesuche sind wichtig damit diejenigen, die bei uns in Stolberg investieren und Arbeitsplätze schaffen, wissen, wer bei Problemen ihre Ansprechpartner im Rathaus sind.“ Auch Detlef Werry, der Leiter des Stolberger Amtes für Wirt-schaftsförderung, unterstrich, dass sich die Verwaltung als Dienstleister verstehen muss. „Nicht nur Existenzgründer können sich an uns wenden. Auch eingesessenen Unternehmern stehen wir mit einem umfangreichen Serviceangebot zur Seite.“, bestätigte Werry.

Mo

04

Aug

2014

Zwei Künstler, ein Name: „Antonio Máro“ stellt bis 9. September abstrakte Werke in der Galerie der Stolberger Burg aus

 

Die Eröffnung der neuen Kunstausstellung in der Artibus-Reihe ist trotz der Ferienzeit gestern auf großes Interesse gestoßen. Antonio Máro und sein Sohn und Artibus-Kurator Rafael Ramírez Máro zeigen in der Burg-Galerie ihren abstrakten Expressionismus unter dem Namen Antonio Máro. Die großformatigen Werke faszinieren mit ihren Kompositionen und der Farbgebung, wirken intensiv im Innern des Betrachters durch ihre Strahlkraft und Spiritualität. Eröffnet wurde die Artibus-Ausstellung von Bürgermeister Tim Grüttemeier und Kulturmanager Max Krieger, Rafael Ramírez Máro führte kurz in die Schau ein. Die Ausstellung ist bis einschließlich Sonntag, 9. September, bei freiem Eintritt in der Burg-Galerie, Faches-Thumesnil-Platz, zu sehen. Öffnungszeiten: dienstags bis freitags von 14 bis 18 Uhr sowie samstags und sonntags von 11 bis 19 Uhr.

Di

29

Jul

2014

Besuch des IFTAR-Festes: Toleranz und ein respektvolles Miteinander - anregende Gespräche unter Freunden

 

Pfarrer Hans-Rolf Funken, der Side-Vorsitzende Ahmet Yildiz, der neue Bürgermeister Tim Grüttemeier kommen ins Gespräch.
Pfarrer Hans-Rolf Funken, der Side-Vorsitzende Ahmet Yildiz, der neue Bürgermeister Tim Grüttemeier kommen ins Gespräch.

Es ist das letzte Fastenbrechen in diesem Jahr, denn der Ramadan geht zu Ende. Die Tische in der festlichen Stadthalle sind eingedeckt und hinter den Kulissen laufen die letzten Vorbereitungen für das große Iftar-Fest, das die türkische Mittelstandsvereinigung Side gemeinsam mit den muslimischen Gemeinden Ditib (Rathausstraße), IBV (Schneidmühle), Igmg (Eschweilerstraße) und der Türk Federasyon veranstaltet – inzwischen zum sechsten Mal. „Wir sind auf einem guten Weg“, beschreibt Ahmet Yildiz die öffentliche Veranstaltung. Der Vorsitzende der „Side“ betont, dass nicht nur Muslime sondern auch Christen und Andersgläubige herzlich zu dem Fest eingeladen seien.

 

Zweisprachige Feier

„Hier sitzen wir an einem Tisch, kommen ins Gespräch, tauschen uns aus und lernen uns besser kennen.“ 1200 Mahlzeiten – finanziert durch Sponsoren und Unterstützer – sind vorbereitet, und Yildiz meint um 20 Uhr, es könnte zu viel Essen sein, denn „es ist ja Hauptreisezeit“.

Andererseits denkt er an die Entwicklung des Stolberger Iftar-Festes: „Es kommen immer mehr Gäste aus der Umgebung, zum Beispiel aus Eschweiler oder Aachen, und erfreulicher Weise auch mehr Nicht-Muslime. Vielleicht werden es ja heute doch rund 1000 Gäste.“ Gut eine Stunde später holt die Realität seine Einschätzung ein, und zwar im positiven Sinne. Der Saal der Stadthalle ist restlos gefüllt, die Gäste, die immer noch eintreffen, nehmen mittlerweile auf der Empore Platz, die Anzahl von 1200 Mahlzeiten ist bestens kalkuliert.

 

Voneinander lernen

In deutscher und türkischer Sprache begrüßen Canan Dogan und Firdevs Kirsolak die Gäste, und die beiden Frauen finden die passenden Worte, mit denen sie über den Ramadan und über Stolberg sprechen. Sie erklären, der Ramadan sei ein Monat der tiefen Hingabe und der Reflexion ebenso wie der Solidarität, der Versöhnung und des Friedens sowie eine Zeit für Familie und Freunde.

„Stolberg ist nicht eine Zusammensetzung aus geografischen und historischen Daten, auch nicht das Produkt von Vorurteilen und Vorbehalten, sondern ein Beispiel für ein Miteinander in Frieden und Demokratie in Wohlergehen und sozialer Teilhabe, in kultureller und religiöser Vielfalt“, führten Kirsolak und Dogan aus.

„Unsere Stadt besteht aus einer Vielzahl von Ethnien, Religionen und Weltanschauungen, und das ist auch gut so, denn unsere Gemeinschaft wird durch diese Vielfalt bereichert, und wir lernen gegenseitig voneinander. Mit Veranstaltungen wie dem heutigen Fastenbrechen setzen wir ein Zeichen der Toleranz, des respektvollen Umgangs miteinander und der gegenseitigen Anerkennung.“

Diesen Worten schließen sich Turgay Sacu (Ditib), Osman Ertürk (IBV), Muhammet Özgen (Igmg) und Aydin Hepaltun (Türk Federasyon) ebenso an wie der neue Bürgermeister. „Ich freue mich sehr, heute Abend hier zu sein. Es ist wichtig, dass wir Feste zusammen feiern, und ein gutes Zeichen für die Integration in Stolberg“, erklärt Tim Grüttemeier. Yildiz erinnert an das derzeitige Schicksal der Menschen in Gaza und sagt: „Ich hoffe, dass dieser Krieg bald beendet wird.“

 

Der katholische Pfarrer Hans-Rolf Funken knüpft daran an: „Es ist schön, dass wir heute Abend hier so friedlich zusammensitzen. Das ist leider nicht überall auf der Welt so, und ich wünsche mir, dass auch in anderen Ländern die Völker einen Weg finden, in Frieden miteinander zu leben.“ Die Vorbeter der muslimischen Gemeinden Yüksel Mutlu (DITIB), Hüseiy Gök (IGMG) und Ibrahim Dirioglu (IBV) zitieren Koranverse und sprechen Dankesgebete – auch diese werden übersetzt und in deutscher Sprache vorgetragen. Als um 21.37 Uhr die Sonne untergeht wird nicht nur zur Freude der vielen anwesenden Kinder seitlich der Stadthalle ein kleines Feuerwerk entzündet, unter anderem von Bürgermeister Grüttemeier. Drinnen beginnt das gemeinsame Essen mit einer kräftigen Suppe. Es folgen gemischtes Gemüse, Reis, Fleisch und „Baklava“ zum Nachtisch sowie viele anregende Gespräche im Kreise von Familie und Freunden.

Mo

28

Jul

2014

Grüttemeier: "Wichtiger Baustein für Stolberg". Baugenehmigung für das Seniorenzentrum Süssendell überreicht. Investition von 8 Millionen Euro durch die AWO.

 

„Jetzt geht der Blick nach vorne“ für das neue Seniorenheim in Süssendell: Fachbereichsleiter Andreas Pickhardt, Bürgermeister Tim Grüttemeier, Sabine von Homeyer, Hans-Peter Barbeln, Beate Ruland und Hans-Peter Göbbels (v.l.). Foto: SZ / SN
„Jetzt geht der Blick nach vorne“ für das neue Seniorenheim in Süssendell: Fachbereichsleiter Andreas Pickhardt, Bürgermeister Tim Grüttemeier, Sabine von Homeyer, Hans-Peter Barbeln, Beate Ruland und Hans-Peter Göbbels (v.l.). Foto: SZ / SN

Baugenehmigung für das Seniorenzentrum Süssendell überreicht. Umfangreiche Arbeiten bis zur Eröffnung im Frühjahr 2016. Ein Modellprojekt in Form eines Dorfes. AWO-Gesa investiert acht Millionen Euro.  „Als ich das letzte Mal hier war, hatte ich allen Grund zum Schimpfen“, erinnert sich Beate Ruland. An dem 11. Juli letzten Jahres hatte die AWO-Bezirksvorsitzende ein Donnerwetter in Richtung Stadtverwaltung losgelassen, als sie eigentlich ihr Modellprojekt auf Süssendell einer breiten Öffentlichkeit vorstellen wollte.

Doch die Verärgerung ist heute Geschichte, der Blick richtet sich in die Zukunft. Nachdem Hans-Peter Barbeln, Geschäftsführer der AWO-Gesa (Gesellschaft für Altenhilfeeinrichtungen mbH) bereits die Abrissgenehmigung für das Ausflugslokal, das auch schon als Lungenheilanstalt und Kinderheim gedient hatte, bereits in der Hand hielt, und das Ensemble dem Erdboden gleich gemacht ist, kann nun Projektleiterin Sabine Homeyer den Aufbau des Heimes mit 80 Plätzen für demenziell erkrankte Senioren in Angriff nehmen. Bei der Übergabe des Aktenordners voller Genehmigungsunterlagen freuten sich Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier und Fachbereichsleiter Andreas Pickhardt, dass alle Hürden vom Landschaftsschutz über Wasserrecht bis hin zu Kanalisierung und Ausgleichsmaßnahmen genommen sind. „Dieses Vorhaben ist ein besonders wichtiger Mosaikstein bei der Bereitstellung von Wohn- und Pflegeraum in der Kupferstadt“, betonte Grüttemeier.

Impression: Mitten im Zentrum entsteht eine kleine Gartenanlage, in der Senioren werkeln können.
Impression: Mitten im Zentrum entsteht eine kleine Gartenanlage, in der Senioren werkeln können.

Und dies hat mehrere Gründe. Die AWO-Gesa investiert rund acht Millionen Euro auf dem insgesamt rund 7,5 Millionen Hektar großen Gelände. Neben 80 Pflege- werden auch gut 80 Arbeitsplätze neu geschaffen. Und dieses Seniorenzentrum hat einen Modellcharakter. „Ein Grund dafür, dass auch im Kreise unserer Mitarbeiter das Interesse an Süssendell besonders groß ist“; unterstreichen Barbeln und Kreisvorsitzender Hans-Peter Göbbels.

Das Seniorenheim entsteht in Form eines Dorfes mitten im Wald. Bei der nun für Frühjahr 2016 avisierten Eröffnung werden sich fünf Wohngebäude um ein Zentrum gruppieren, in dem Gemeinschaftseinrichtungen, Verwaltung und kreative Bereiche nebst Garten und Cafeteria angesiedelt sind. Der Dorfkern wird somit zum Mittelpunkt des Lebens der Senioren in Süssendell.

Bis dahin wird das Gelände noch erheblich modelliert werden müssen, so erklärte Sabine von Homeyer, um eine barrierefreie Gestaltung gewährleisten zu können. „Bereits heute ist aber das Interesse groß“, vereist Barbeln auf eine gute Resonanz in Fachkreisen ebenso wie bei Bewerbungen um einen Beschäftigungs- oder Betreuungsplatz.

 

Informationstag vor Ort am 26. August

Ein umfassendes Informationsangebot zum Seniorenheim Süssendell plant die AWO für Dienstag, 26. August, ab 17 Uhr vor Ort. Es richtet sich an alle Interessenten für das Projekt ebenso wie gezielt mögliche Bewohner und deren Angehörige sowie Interessierte für einen Arbeitsplatz angesprochen werden sollen.

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Fr

25

Jul

2014

Die Kupferstadt setzt nun auf flotte Glaskabel - Breitbandausbau auf den Weg gebracht!

 

Das schnelle Internet soll nun kommen: Nach den Sommerferien werden die Bürger befragt, im Januar soll der Stadtrat die ersten Aufträge zum Netzausbau vergeben.
Das schnelle Internet soll nun kommen: Nach den Sommerferien werden die Bürger befragt, im Januar soll der Stadtrat die ersten Aufträge zum Netzausbau vergeben.

Internet soll zügig schnell werden. Netzbetreiber sind angeschrieben. Nach den Sommerferien werden die Bürger befragt. Stadtrat entscheidet im Januar. Nun soll alles zügig gehen mit dem schnellen Internet in der Kupferstadt. Im Januar 2015 möchte der Stadtrat die ersten Aufträge für den Ausbau des Breitbandnetzes erteilen, kündigt Bürgermeister Tim Grüttemeier an. Bis dahin müssen jedoch noch eine Menge an Schritten im Laufe eines komplizierten Verfahrens gegangen werden, in dessen Rahmen die Bürger nach den Sommerferien gefordert sind, über ihre Erfahrungen mit dem bestehenden Angebot und ihren Bedarf zu berichten.

 

Basis dazu ist die Machbarkeitsstudie, zu der der alte Stadtrat noch im Mai den Auftrag erteilt hatte. „Vor allem in den ländlichen Bereichen besteht ein zu geringes Nachfragepotenzial für die Netzbetreiber, um einen Ausbau des Angebotes wirtschaftlich betreiben zu können“, erklärt Helmut Frauenkron von der Kölner fnk-Consult, der gemeinsam mit Frank Gilles und Detlef Werry vom Wirtschaftsförderungsamt dem Breitband in Stolberg auf die Sprünge helfen möchte. Grundlage dabei ist das Förderprogramm des Landes, das in unterversorgten Bereichen helfen soll, die Lücken zur Wirtschaftlichkeit für einen Anbieter und die Stadt zu minimieren.

Pro Projekt sind 75 bis 90 Prozent Zuschüsse, maximal jedoch 180 000 Euro, möglich, erläutert Frauenkron. Beim Beispiel Zweifall, für das die Telekom den Ausbau auf 700 000 Euro über den Daumen gepeilt beziffert hatte, verbliebe ein städtischer Anteil von 250 000 bis 300 000 Euro, verdeutlichte Grüttemeier. „Angesichts der Haushaltslage werden wir natürlich nicht die komplette Stadt auf einen Schlag mit schnellem Internet versorgen können“, erklärt der Bürgermeister, „sondern müssen abschnittsweise vorgehen“. Der Stadtrat wird dazu eine Prioritätenliste beschließen müssen.

 

Dazu müssen die unterversorgten Stadtbereiche ermittelt werden. Diese werden in den aktuellen Förderrichtlinien mit einem Download von 2 MBit/sec beziffert. „Die sind sechs Jahre alt und entsprechen längst nicht mehr heutigen Anforderungen“, so Frauenkron, „wir müssen uns jedoch an diesen Daten orientieren.“ Aber die Erfahrung lehre, dass die Netzanbieter bei einem Ausbau auch dem aktuellen Stand der Technik folgen würden. Bis dato hat der Diplom-Ingenieur die aktuelle Netzabdeckung im Stadtgebiet ebenso analysiert wie erkundet wurde, wo Leerrohre und Leitungstrassen bereits vorhanden sind, die bei einem Ausbau genutzt werden könnten. „Das würde die Kosten reduzieren“, so Werry. Nun geht es darum, Lösungsmöglichkeiten auszuarbeiten, um Zuschüsse des Landes akquirieren zu können.

 

Dazu ist zunächst eine Markterkundung erforderlich. „Wir haben bereits alle Netzbetreiber angeschrieben“, sagt Gilles. Sie müssen erklären, ob und wo sie in Stolberg innerhalb der nächsten drei Jahre aus eigenem Antrieb ohne öffentliche Zuschüsse planen, eine Netzabdeckung für alle Haushalte mit mindestens 2 MBit/s sicherzustellen. „Zur Erreichung der von der Bundesregierung definierten Zielsetzung, eine flächendeckende Breitbandversorgung mit Übertragungsraten von mindestens 50 MBit/s sicherzustellen, sind höhere Übertragungsraten ausdrücklich erwünscht“, heißt es in dem Schreiben des Verwaltungschefs. Bis zum 18. August werden die Antworten der Netzbetreiber im Rathaus erwartet.

 

Jetzt, nach den Sommerferien, kommen die Bürger ins Spiel. In Form einer Bürgerbefragung erfolgt eine Bedarfserhebung in Ortschaften und in Gewerbegebieten, erläutert Detlef Werry. Auszubildende und Anwärter der Verwaltung sowie Ratsmitglieder werden Fragebögen den Haushalten zustellen, auf der städtischen Internetseite wird er ebenso zum Download bereitstehen wie über Facebook. Auch die Gruppe um den Zweifaller Thomas Rissmeyer, die vor einigen Wochen das Thema in der Kupferstadt forciert hatte, wird sich mit ihren Erfahrungen, Vorstellungen und Wünschen einbringen.

 

Sieben Stadtteile und Gewerbe

Bei der Datenerhebung geht es neben der Art des Anschlusses nicht nur um die Werte, die „auf dem Papier“ den Haushalten zur Verfügung stehen, sondern vor allem auch um die praktischen Erfahrungen. Wie hoch sind die tatsächlichen Download-Geschwindigkeiten, wie sicher und stabil ist der Netzanschluss, wie zufrieden sind die Kunden mit ihm und welche Übertragungsgeschwindigkeiten sind gewünscht oder benötigt?

Dabei richtet sich der Blick der Stadt zunächst in erster Linie auf sieben Stadtbereiche, die anhand der bekannten Daten den Förderkriterien des Landes entsprechen: Vicht/Breinigerberg, Zweifall, Schevenhütte, Büsbach, Dorff, Venwegen und Werth. Außerdem werden konkret die Gewerbebereiche Camp Astrid, Steinfurt, Mausbach, die Gewerbeparks Hamm-Mühle und Münsterbusch sowie das Areal Würselener-/Hasencleverstraße einbezogen. Sechs Wochen sind für diese Ermittlung des Bedarfs terminiert. Dann folgen die Auswertung und der Abgleich mit den Informationen der Netzanbieter sowie die Konzeptionierung – insbesondere für die Bereiche mit mangelhafter Netzabdeckung bei gleichzeitig hohem Bedarf. Es bestehen unterschiedliche Ansätze zur Lösung.

Als Königsweg gilt ein Glasfaseranschluss für jeden Nutzer, was aber als kaum finanzierbar gilt, hatte Carsten Pütz von der Breitband-Consulting NRW jüngst im Stadtrat erklärt. Alternativen sind Glasfaserleitungen nur bis zu definierten Verteilungspunkten, und von dort mit konventionellen Verbindungen zunächst weiter zu arbeiten.

 

Eingebunden werden in ein solches Konzept für das Stadtgebiet könnten auch Lösungen über Koaxialkabel, wie sie der Kabelfernsehnetzbetreiber anbietet, sowie über LTE-Empfang, Richtfunk oder für Spezialfälle sogar Satellitenempfang zu Verteilerstationen, die dann Haushalte und Unternehmen versorgen könnten.

Jedenfalls soll Anfang Oktober die Ausschreibung zum Netzausbau in Stolberg veröffentlicht werden; sie läuft über acht Wochen. Anfang Dezember werden die Angebote im Rathaus erwartet. „Erst danach werden wir auch etwas über die Kosten und Konzepte sagen sowie den Förderantrag beim Land einreichen können“, erläutert Tim Grüttemeier.

 

Politik muss Prioritäten setzen

Erst dann wird man sich auch Gedanken machen können, wo zuerst mit dem Ausbau des Breitbandnetzes begonnen werden soll. „Die Verwaltung wird dem im Januar tagenden Stadtrat eine Vergabeentscheidung unterbreiten“, kündigt der Bürgermeister an. Die Setzung der Prioritäten sei dann eine politische Entscheidung.

„Je nach Dimension werden wir wohl ein bis zwei Projekte pro Jahr anpacken können“, kalkuliert der Bürgermeister vorsichtig. „In meinem Entwurf für den Haushalt 2015 werden jedenfalls Mittel für den Breitband-Ausbau enthalten sein“, kann Grüttemeier Beträge noch nicht nennen. „Wir arbeiten noch an der Budget-Planung.“

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Do

24

Jul

2014

Besuch des Bürgermeisters beim Fußballcamp der Ferienspiele

 

Stolbergs junge Fußballer sind immer noch ganz im Weltmeisterschaftsfieber. Foto: Stolberger Zeitung / Nachrichten
Stolbergs junge Fußballer sind immer noch ganz im Weltmeisterschaftsfieber. Foto: Stolberger Zeitung / Nachrichten

„Irgendwie komisch, aber auch cool“ - Beim Fußballcamp während der Ferienspiele geht‘s auch mal barfuß zur Sache. 

Stolbergs junge Fußballer, noch ganz im WM-Fieber, zeigen beim Fußballcamp der Ferienspiele ein Durchhaltevermögen wie die Profis. Weder schwüler, dicker Nebel noch Regengüsse können ihre gute Laune und ihren Elan erschüttern: Die Neun- bis Zwölfjährigen bleiben am Ball und sind deutlich bei der Sache. Konzentriert folgen sie den Anweisungen und Hilfestellungen ihrer Trainer. Vier Mädchen nehmen dieses Jahr teil, „letztes Jahr waren wir viel mehr“, sagt Lara Engelhardt, die mit ihrer Schwester Jil schon das zweite Jahr dabei ist. Jil spielt regelmäßig Fußball im Verein, aber auch Lara hat die Ferienbeschäftigung im vergangenen Sommer so gefallen, dass sie wieder mitmachen wollte. Das Fuß­ballcamp sei ganz anders als das Spiel im Verein, erklärt Jil, „da sind wir nur Mädchen und spielen mit weniger Körpereinsatz. Da kann man nicht so drauf gehen wie bei den Jungs.“ Auch Marc Grieser freut sich, schon im dritten Jahr tatkräftig das Trainerteam unterstützen zu können: „Das Team ist wirklich super, und die Kinder spüren auch, dass wir das Projekt mit Freude und Herzblut betreiben.“

 

Alexander Oedekoven, Marco Herwartz-Emden, Oliver Keßels und Rene von der Maßen trainieren die jungen Fußballer in Kleingruppen mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Sie können ihre Schützlinge deutlich begeistern, das Training läuft ruhig und problemlos, während in der Trinkpause fröhliches und kum­pelhaftes Geplauder der Großen und Kleinen zu vernehmen sind. Auch dem zwölfjährigen Adrian gefällt das Camp. Er nimmt zum ersten Mal teil und findet alle sehr nett: „Die Trainer zeigen uns so einiges. Außerdem ist das Essen hier sehr lecker.“ Am Montag sind Trainer und Teilnehmer erst nachmittags dem Regen in die trockene Halle gewichen, „da haben wir barfuß weitergespielt. Das war irgendwie komisch, aber auch cool“, grinst Adrian. Das Fußballcamp ist auch dieses Jahr wieder ausgebucht. Kathi Büchel vom Jugendamt: „Nur durch die Hilfe von Sponsoren kann im Rahmen der Ferienspiele ein so weitreichendes Angebot so günstig zur Verfügung gestellt werden.“ Speziell für das Fußballcamp (40 Euro pro Teilnehmer) dankt Bürgermeister Tim Grüttemeier Sponsoren und Helfern, während Hans-Josef Kaulen von der VR-Bank das Kompliment an die Stadt zurückgibt: „Ich finde das Stolbärchen und die Ferienspiele insgesamt eine tolle Geschichte.“

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Do

24

Jul

2014

Aachener Straße wieder frei!

 

Leitplanken montiert: Nach Feinarbeiten wird die Aachener Straße zwischen Innenstadt und Büsbacher Berg morgen freigegeben. Foto: Stolberger Zeitung / Nachrichten
Leitplanken montiert: Nach Feinarbeiten wird die Aachener Straße zwischen Innenstadt und Büsbacher Berg morgen freigegeben. Foto: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Ortskundige machen es schon seit längerem, aber verbotswidrig. Vom morgigen Freitag an darf die Aachener Straße zwischen Oberstolberg und dem Büsbacher Berg wieder offiziell für den Verkehr genutzt werden. Nachdem die Leitplanken seit Dienstagabend installiert sind, bleiben noch wenige Restarbeiten. Allerdings soll die Freigabe auf den Ziel- und Quellverkehr beschränkt bleiben, betont Bürgermeister Tim Grüttemeier, damit sich der Durchgangsverkehr nicht durch die Wohnviertel von Reitmeisterweg, Galmei- und Bischofstraße schlängelt.

„Die großräumige Umleitung bleibt bestehen“, erklärt Werner Lövenich. Bis gegen Ende des Jahres wird es noch dauern, bis die größte städtische Baustelle vollendet werden kann, bleibt der Projektleiter im Tiefbauamt vorsichtig, eine frühere Fertigstellung zu avisieren: „Wir liegen sehr gut im Zeitplan“, sagt Lövenich.

 

4,3 Millionen Euro investiert

Ab morgen zwischen Innenstadt und Büsbacher Berg. Umleitung bleibt. Derzeit wird oberhalb der Kranen­sterzstraße der Abschnitt ausgebaut, der bislang ausgenommen war, um die Erreichbarkeit einer Werkstätte zu gewährleisten. Weiter oberhalb sind die Gehwegbereiche weit gediehen. Zwischen Grüner Weg und dem Lehmkaulweg bewegt sich derzeit der hauptsächliche Ausbau.

In der kommenden Woche kann die Baustellenampel an der Büsbacher Kreuzung wieder abgebaut wieder außer Betrieb genommen werden; dann ist die Sanierung von Kanal- und Hausanschlüssen soweit gediehen, dass nicht mehr in die Fahrbahn der L 220 eingegriffen werden muss. „Wir möchten noch möglichst weit kommen, bevor das Tiefbauunternehmen am 4. August für zwei Wochen Betriebsferien macht“, so Lövenich.

Rund 4,3 Millionen Euro investiert die Stadt in den Neubau der 1,7 Kilometer langen Strecke; mit rund 1,8 Millionen Euro beteiligen sich Bund und Land, weil die Aachener- als eine verkehrswichtige Straße eingestuft ist.

Welche Bedeutung diese als Hauptverkehrsader heute noch immer hat, zeigt sich seit dem Baubeginn am 9. September immer wieder zu den Spitzenzeiten. Dann grüßt täglich der Stau auf Finkensief- und Zweifaller Straße. Aber ein Ende ist absehbar.

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Mi

23

Jul

2014

Grüttemeier: "Der Stadtrat besetzt seine Ausschüsse und Gremien."

 

Der Stolberger Stadtrat nach seiner konstituierenden Sitzung am 1. Juli; es fehlten entschuldigt Arthur Kaldenbach (CDU) und Udo Rüttgers (Piraten).Foto: Stolberger Zeitung / Nachrichten
Der Stolberger Stadtrat nach seiner konstituierenden Sitzung am 1. Juli

Einstimmiger Beschluss erfolgt auf Basis einer gemeinsame Liste aller Fraktionen. Sechs Mal stellt die CDU und vier Mal die SPD den jeweiligen Vorsitzenden.

Der Stolberger Stadtrat hat auf seiner konstituierenden Sitzung einstimmig auf Basis einer gemeinsamen Liste aller Fraktionen die Ausschüsse besetzt sowie Vertreter der Stadt in diverse Gremien entsendet. Dem Haupt- und Finanzausschuss sitzt qua Amt der Bürgermeister vor, dem Wahlausschuss der Wahlleiter; der Jugendhilfeausschuss sowie der Integrationsrat bestimmen den Vorsitz aus ihrer Mitte heraus; die Vorsitzenden stellen gemäß Absprache 1)die CDU oder 2)die SPD:

 

 

Haupt- und Finanzausschuss: Dr. Tim Grüttemeier, Mark Delzepich, Jochen Emonds, Martin Hennig, Paul M. Kirch, Siegfried Pietz, Hans-Josef Siebertz, Karina Wahlen (alle CDU), Patrick Haas, Peter Jussen, Heinz Offermann, Dieter Wolf, Hanne Zakowski (alle SPD), Bernd Engelhardt (FDP), Dina Graetz (B‘90/Grüne), Mathias Prußeit (Linke)

 

 

Rechnungsprüfungsausschuss: Hans Bruckschen, Heinz-Gerd Braun, Martin Hennig, Artur Kaldenbach, Eberhard Koslowski, Hans-Josef Siebertz, Fritz Thiermann (alle CDU), Carsten Lange, Heinz Offermann, Ute Herff, Helmut Grosche, Arndt Kohn (alle SPD), Bernd Engelhard (FDP), Dina Graetz (B‘90/Grüne), Mathias Prußeit (Linke) 

 

Bau- und Vergabeausschuss 2) : Heinz-Gerd Braun, Marc Delzepich, Artur Kaldenbach, Fritz Thiermann (alle CDU), Peter Jussen, Helmut Grosche, Jürgen Schmitz (alle SPD), Dina Graetz (B‘90/Grüne); sachkundige Bürger: Bernd Stickeler, Waltraud Strang, Rainer Zartmann (alle CDU), Hans Kleinlein, Sascha Ciarletta (alle SPD), Rudolf Steltjes (FDP), Helmut Gottfried (Linke) 

 

Ausschuss für Stadtentwicklung, Verkehr und Umwelt 1) : Günter Blasczcyk, Paul M. Kirch, Kunibert Matheis, Siegfried Pietz (alle CDU), Peter Jussen, Heinz Offermann, Jürgen Schmitz (alle SPD), Gabi Halili (Linke); sachkundige Bürger: Gerd Grüttemeier, Lutz Hillinger, Adolf Konrads (alle CDU), Rolf Engels, Franz Josef Haselier (alle SPD), Khaled EL-Deib (FDP), Eckhard Rombach (B‘90/Grüne)

 

 

Ausschuss für Schule, Kultur, Sport und Tourismus 1) : Günter Blasczcyk, Hans Bruckschen, Jochen Emonds, Ludwig Hahn (alle CDU), Patrick Haas, Ute Herff, Andrea Müller (alle SPD), Paterick Hennings (B‘90/Grüne), Gabi Halili (Linke); sachkundige Bürger: Klaus Berghausen, Steffi Frey, Jonas Kirch (alle CDU), Willi Classen, Yvonne Mees (alle SPD), Claudia Schütze (FDP) 

 

Ausschuss für Soziales und Generationengerechtigkeit 2) : Rita Felden, Ben Grendel, Ludwig Hahn, Carolin Sieven (alle CDU), Toni Grendel, Patrick Haas, Andrea Müller (alle SPD), Mathias Prußeit (Linke); sachkundige Bürger: Horst Braun, Liesel Ganser, Kerstin Siebertz (alle CDU), Jochem Reitze, Michael Wolf (alle SPD), Gisela Wentzler (FDP), Marita Stahl (B‘90/Grüne) 

 

Jugendhilfeausschuss 2) : Marc Delzepich, Rita Felden, Ben Grendel, Julian Wahlen (alle CDU), Ferdi Gatzweiler, Arndt Kohn, Hanne Zakowski (alle SPD), Frank Thyssen (B‘90/Grüne); sachkundige Bürger: Günter Schwarz (CDU) sowie Julia Hülsen (DPSG), Manfred Steffens (AWO), Hannelore Klinkhammer-Bohl (Helene-Weber-Haus), Klaudia Bergs-Bedra (SkF), Katharina Knopse (Jugendberufshilfe), Heike Heidecker (DRK), Gertrud Wollschläger-Dulle (Jugendrichterin), Ralf Dreze (Agentur für Arbeit), Jörg Klein (Schulen), Franz Schmitz (Polizei), Helmut Gottfried (Kath. Kirche), Jens Wegmann (Evang. Kirche), Dr. Claudia Korebrits (Gesundheitsamt), Vertreter des Integrationsrates folgt nach dessen konstituierender Sitzung; Dr. Tim Grüttemeier (Bürgermeister), Willi Seyffarth (Leiter Jugendamt). 

 

Beschwerdeausschuss 1) : Reiner Bonnie, Kunibert Matheis, Carolin Sieven, Julian Wahlen (alle CDU), Toni Grendel, Helmut Grosche, Hans Nüsser (alle SPD), Bernd Engelhard (FDP); sachkundige Bürger: Winfried Bartges, Sigmund Conrads, Hanni Lang (alle CDU), Gürhan Dogan, Tim Schmitz (alle SPD), Hubert Simons (B‘90/Grüne), Monika Gottfried (Linke) 

 

Ausschuss für Wirtschaftsförderung und Arbeitsmarktpolitik 1): Reiner Bonnie, Martin Hennig, Eberhard Koslowski, Michael Thomas (alle CDU), Peter Jussen, Carsten Lange, Heinz Offermann (alle SPD), Axel Conrads (FDP), Mathias Prußeit (Linke); sachkundige Bürger: Albert Blau, Hans-Gerd Emonds, Wolfgang Schmitz (alle CDU), Martin Peters, Harry van Emelen (alle SPD), Mario Wissel (B‘90/Grüne) 

 

Personalausschuss 1): Jochen Emonds, Paul M. Kirch, Siegfried Pietz, Fritz Thiermann (alle CDU), Hans Nüsser, Jürgen Schmitz, Dieter Wolf, Hanne Zakowski (alle SPD), Bernd Engelhard (FDP), Frank Thyssen (B‘90/Grüne), Mathias Prußeit (Linke) 

 

Wahlausschuss: Ben Grendel, Artur Kaldenbach, Karina Wahlen (alle CDU), Peter Jussen, Hans Nüsser (alle SPD), Bernd Engelhard (FDP), Gabi Halili (Linke); sachkundige Bürger: Anita Kniepen, Sandra Münstermann (alle CDU), Rosita Przybylski (SPD) 

 

Wahlprüfungsausschuss 1): Reiner Bonnie, Heinz-Gerd Braun, Hans Bruckschen, Hans-Josef Siebertz (alle CDU), Toni Grendel, Heinz Offermann, Jürgen Schmitz (alle SPD), Frank Thyssen (B‘90/Grüne); sachkundige Bürger: Carlheinz Nadenau, Maria Rössler, Hermann-Josef Vroomen (alle CDU), Hans-Ludwig Reinartz, Turgay Sacu (alle SPD), Jan Wawrzyniak (FDP), Udo Beitzel (Linke) 

 

Integrationsrat: Turgay Sacu, Erol Kilic, Gürhan Dogan, Recep Yilmaz, Saida Basarir (alle MSS), Muarem Zaimi, Ahmet Ekin, Meryem Dilsiz, Hatice Alici (alle VSM), Khairun Ismail. 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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Mi

16

Jul

2014

Grüttemeier: "Nach zehn Jahren kann es in Breinig endlich losgehen!"

 

Auf einen Ansturm jugendlicher Kicker setzt der SV Breinig mit dem Bau seiner Anlagen – erst recht nach dem WM-Titel. Foto: Stolberger Zeitung / Nachrichten
Auf einen Ansturm jugendlicher Kicker setzt der SV Breinig mit dem Bau seiner Anlagen – erst recht nach dem WM-Titel. Foto: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Bürgermeister überreicht Bewilligungsbescheid für den Neubau des Sportzentrums. Die Arbeiten beginnen im August.

„Ich habe eigens nachgeschaut“: Auf diesen Moment hat Dieter Jollet zehn Jahre und drei Monate hingearbeitet. Jetzt kann‘s richtig losgehen mit dem Ausbau des Sportzentrums Breinig. Gestern überreichten Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier und Fachbereichsleiter Andreas Pickhardt dem Projektverantwortlichen des SV Breinig und Schatzmeister Siggi Matheis den Bewilligungsbescheid über den 900 000 Euro zählenden Zuschuss zur Schaffung der sportlichen Infrastruktur. „Nach den vielen Problemen in der Vergangenheit hoffe ich nun auf einen reibungslosen Bau der Anlagen“, wünschte der Bürgermeister den SVB-Repräsentanten.

 

Plätze im November bespielbar

Gegen Rechnung und Beleg können sie innerhalb von zwei Jahren abgerufen werden für die Schaffung eines Kunstrasenplatzes, eines Kleinspielfeldes, Flutlicht, Wege, Ballfangeinrichtungen, Lärmschutzwall und Funktionsräume wie Duschen und Umkleiden im neuen Vereinsheim. Zwei Jahre soll‘s freilich nicht dauern, bis die Breiniger Kicker auf Kunstrasen spielen können. Mitte Oktober wird der Spielverein seine Aschenplätze auf der anderen Straßenseite der Schützheide räumen müssen, damit das Neubaugebiet erschlossen werden kann.

 

Im November soll der Trainings- und Spielbetrieb auf dem Plastikrasen aufgenommen werden können. „Wir stehen in den letzten Verhandlungen mit einem renommierten Unternehmen, das innerhalb von vier Monaten die Plätze errichten kann“, sagt Jollet. Um den 20. August soll mit den Arbeiten dazu begonnen werden. Aber schon vorher sind die Breiniger gefordert. Mitte nächsten Monats wird mit Unterstützung des BSR Schotterwerkes mit dem Bau eines Versickerungsbeckens am Rande des neuen Sportzentrums begonnen. Nicht ganz so schnell wie mit den Spielplätzen wird es mit dem Bau des neuen Vereinsheims vorangehen können, bei dem der SV mit erheblichen Eigenleistungen glänzen möchte. Dazu zählt auch der Versammlungsraum mit Bewirtung in der oberen Etage.

„Und wir überlegen auch wieder, eine Aufsichts-Wohnung einzubauen“, sagt Jollet mit Blick auf Vandalismus und Diebstahl. „Das scheint heute wohl erforderlich zu sein.“ In den zurückliegenden Tagen wurde drei Mal in das alte Vereinsheim eingebrochen und dabei erheblicher Sachschaden verursacht.

 

Zusätzlich zu der städtischen Unterstützung werden die Breiniger rund 1,3 Millionen Euro an Eigenleistung aufbringen, um das Sportzentrum realisieren zu können. In eineinhalb Jahren möchten die Breiniger das moderne Zentrum einweihen können und hoffen, dazu wieder eine Top-Begegnung präsentieren zu können. Wer, ist freilich noch offen. Bekannterweise verfügen die Breiniger über gute Kontakte. Immerhin absolvierte die deutsche Nationalmannschaft am 15. Juni 2000 im Rahmen der Europameisterschaft  in Belgien und den Niederlanden eine Trainingseinheit, bei der Oliver Bierhoff durch seine Verletzung für Schlagzeilen sorgte, zur Einweihung des Rasenstadions gastierte am 1. August 1998 Borussia Dortmund und zum 85-jährigen Bestehen des FC Schalke 04 an der Schützheide. Kommen nun die Bayern? Alles nur Spekulation. Sicher ist, dass „wir nun nach vorne blicken“, sagen Jollet und Matheis. Die zurückliegenden Probleme und Hürden sollen Vergangenheit sein. Gegenwärtig ist vor allem der Dank der Breiniger an alle, die sich für das Projekt engagiert haben – „allen voran Albert Willms“, betont Dieter Jollet. Der hatte am 17. April 1996 in unserer Zeitung erstmals öffentlich die Pläne für den Sprung des SV Breinig auf die andere Seite der Kreisstraße 22 präsentiert. Damals sollte noch in Zusammenarbeit mit dem TC Breinig eine Fußball- und Tennisanlage entstehen, die Aschenplätze in ein Baugebiet umgewandelt werden. Im Laufe der Zeit sprang der Tennisclub ab, und erst einmal wurde 1997 mit dem Bau des Rasenstadions begonnen. Die Idee eines zweiten Platzes mit weiteren Trainingsmöglichkeiten blieb aber im Kopf und wurde intern 2004 reaktiviert. Am 21. Juni 2005 machte als Vorsitzender Dieter Jollet in unserer Zeitung einen erneuten öffentlichen Anlauf.

 

Arbeiten im Neubaugebiet

Auf einen regen Zulauf vor allem an Kindern und Jugendlichen hoffen die Breiniger ebenso wie der Bürgermeister aufgrund der neuen Anlagen und des vierten deutschen WM-Titels. „Solche Erfolge haben immer auch ihre Effekte für den Breitensport“, so Grüttemeier.

 

Die letzten Vorbereitungen laufen derweil bei Andreas Pickhardt in seiner Funktion als Geschäftsführer der Stolberger Bauland GmbH (SBG): Im Herbst beginnen die Arbeiten zur Erschließung des Neubaugebietes zwischen Corne­lia­straße und Schützheide. Baustraße, Kanal und weitere Infrastruktur werden geschaffen. Im Frühjahr sollen dann die Bauherren mit der Errichtung ihrer Häuser beginnen können.

Di

15

Jul

2014

Vom Hotspot der Bücherei in die weite Welt - WLan-Netz mit Tempo kostenfrei nutzbar. 50 MBit/s im Download

 

Eingeloggt mit kostenfreiem WLan: Beate Klaas, Michael Weniger und Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier in der Stadtbücherei.
Eingeloggt mit kostenfreiem WLan: Beate Klaas, Michael Weniger und Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier in der Stadtbücherei.
Vier installierte PC. Stadt investiert 58 000 Euro. Neue Bücher und Medien. „Jede bessere Filiale einer Fastfood-Kette stellt seit langem ein solches Angebot bereit. Da ist es längst an der Zeit, dass unsere Stadtbücherei im Internet-Zeitalter ankommt“, sagt Tim Grüttemeier. Ab sofort kann nicht nur der Bürgermeister, sondern jeder Besucher das neue WLan-Netz der Einrichtung im Kulturzentrum Frankental nutzen – kostenfrei. Mit dem eigenen Smartphone, Tablet und Notebook oder auch an vier fest installierten Bildschirmen steht die weite Welt des Internets in der Kupferstadt jedermann offen. „Einzige Voraussetzung sind eine Leseausweis-Nummer und das Geburtsdatum als Passwort“, erklärt Beate Klaas. Eine Leseausweis-Nummer erhält, wer sich bei der Stadtbücherei anmeldet. Das bedeutet eine kostenfreie Registrierung, erklärt die Leiterin der Stadtbücherei: „Erst bei einer Ausleihe von Medien, dem Freischalten von Informationen oder bei Ausdrucken fallen geringe Kosten an“.

Mit dem neuen WLan-Angebot „möchten wir in der Stadtbücherei noch mehr junge Menschen erreichen können“, hofft Grüttemeier. Internet gab‘s im Kulturzentrum zwar schon seit längerem, aber eher von der historisch-langsamen Seite. „Jetzt sind wir recht flott unterwegs mit einem Download von 50 MBit pro Sekunde“, sagt Michael Weniger. Und der Leiter des EDV-Amtes der Stadt kann auf einen guten WLan-Empfang in allen Bereichen der Stadtbücherei verweisen. Allerdings auch auf die Grenzen der Internet-Nutzung. Um die kümmert sich eine Firewall bei allen pornografischen, Gewalt verherrlichenden und anderen strafrechtlich relevanten Dingen.

Beim Ausbau dieses Services für die Bürger arbeitet die Stadt mit einem privaten Anbieter aus Baesweiler zusammen, „was unter dem Strich auch noch günstiger ist“, so Weniger, zumal mit Linux-Betriebssystem und offener Software gearbeitet werde. Jetzt steht dort eine Investition von 10 000 Euro für einen Zeitraum von drei Jahren an. Und die umfassen Hard- und Software ebenso wie die Schulung der Mitarbeiter der Bücherei, die das System eigenständig pflegen und verwalten können. Im Anschluss sei nur noch ein geringer Aufwand für die Systemwartung fällig.

 

„Besser als erwartet wird bisher schon unser Internetangebot genutzt“, verweist Beate Klaas auf eine breite Palette: vom Schüler, der seine Hausaufgaben machen möchte, bis hin zum Senior, dem Zuhause ein Anschluss an die weite digitale Welt fehlt. „Immer mehr Nutzer kommen und Verweilen bei uns“, sagt Klaas. Und diesem Trend wollen die Stolberger weiter gerecht werden. Dazu soll mit Unterstützung des Fördervereins im Herbst auch ein Kaffeeautomat angeschafft werden, dessen Angebot die gemütlichen Stunden beispielsweise mit der Lektüre unserer Zeitung in Papier oder digitalem Format noch ein wenig gemütlicher gestalten soll. „Wir möchten uns mehr zur Aufenthalts-Bücherei weiterentwickeln“, sagt die Leiterin. Immerhin ist seit kurzem bereits die Ausleihe von Büchern und Medien auf digitalem Wege möglich. Dank des regionalen Netzes können unabhängig von den Öffnungszeiten im Kulturzentrum E-Books, E-Audios, E-Videos und E-Paper von Zuhause aus genutzt werden. Natürlich ist so auch ein Überblick über die Ausleih-Möglichkeiten von konventionellen Büchern und Medien möglich. Das ermöglichen auch drei Bildschirmplätze in der Stadtbücherei. „Immer häufiger kommen unsere Kunden mit einer digital erstellten Liste von Büchern, die sie ausleihen wollen“, plaudert Klaas aus dem Alltag eines kulturellen und Bildungsangebotes, das immer stärker dem Wandel der Zeit folgen muss. Dazu zählt auch der Bestand an gedruckten Werken. „Wir haben intensiv unseren Bestand an Sachbüchern ausgeforstet“, sagt Klaas. Und dabei zahlreiche Exemplare aussortiert, deren Wissen eben nicht mehr dem Wandel der Zeiten standhält.

Deutlich aufgefrischt werden soll aber auch der Bestand an Belletristik, Hörbüchern und anderen Medien. Gut 48 000 Euro hat die große Koalition dafür im Haushalt bereitgestellt. Noch arbeiten die Bibliothekare an den Bestelllisten. Im Herbst sollen die Neuanschaffungen präsentiert werden können. Dann sollen auch die 4,38 Stellen wieder komplett besetzt sein, so dass neben den Öffnungszeiten ein wenig mehr Raum bleibt, um Aktivitäten wie Lesungen oder Veranstaltungen mit Schulen und Kindergärten zu entwickeln, die das Angebot Stadtbücherei nachhaltig bekannt machen soll. Immerhin zählt die Stolberger Einrichtung mit mehr als 56 380 Medien auf knapp 1100 Quadratmetern Präsentationsfläche zu den größten ihrer Art im Altkreis.

Mehr als 1600 Kunden nutzen aktiv dieses Angebot bei mehr als 12 000 registrierten Benutzern. Rund 33 000 Besucher kommen jährlich in die Räume an der Frankental­straße. Die Anzahl der über 63 000 Entleihungen aus dem Vorjahr soll mit dem aktualisierten Angebot wieder deutlich gesteigert werden können.

 

Lese-Rallye startet erfolgreich

Große Freude bereitet dabei Beate Klaas und ihrem Team die gute Resonanz bei der Sommer-Lese-Rallye, die die Stadtbücherei bereits seit einigen Jahren in Zusammenarbeit mit ihrem Förderverein und der Sparkasse veranstaltet. Schon in der ersten Ferienwoche gab es 126 Ausleihen. Teilnehmen können alle Kinder, die jetzt im 1. bis 4. Schuljahr sind. Wenn sie sich in der Bücherei zur Ferien-Lese-Rallye anmelden, wird ein Rallye-Ausweis aktiviert. Schon für drei gelesene Bücher und drei Stempel im Ausweis gibt es eine Teilnehmerurkunde. Alle abgegebenen Ausweise nehmen dann noch zum Ende der Ferien an der Verlosung mit vielen kleinen Preisen teil.

Und auch der Stadtrat soll auf seiner Sitzung im September den Weg frei machen können für einen weiteren Schritt in die digitale Zukunft der Kupferstadt. Dann sollen die Weichen gestellt werden für eine kostenfreie WLan-Zone in der Stolberger Innenstadt.

 

Gebühren und Öffnungszeiten

Erwachsene erhalten gegen eine Gebühr von 20 Euro, Kinder gegen eine Gebühr von 5 Euro jährlich einen personenbezogenen Jahresausweis. Die Familienjahresmarke kostet 50 Euro.

Die Einzelgebühren liegen für Erwachsene bei 1 Euro / Buch bzw. 2 Euro für Medien sowie für Kinder bei 0,20 Euro bzw. 2 Euro.

Öffnungszeiten sind montags von 14.30 bis 18 Uhr; dienstags von 14.30 bis 19 Uhr; donnerstags von 10 bis 12.30 Uhr und 14.30 bis 18 Uhr sowie freitags von 10 bis 12.30 Uhr und 14.30 bis 18 Uhr. Im Internet ist die Stadtbücherei über die städtische Adresse www.stolberg.de zu finden.

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Mi

09

Jul

2014

Glückwunsch an den Senioren-Arbeitskreis der IG Metall, 25-jähriges Bestehen

 

Ein Prosit der langjährigen Gewerkschaftsarbeit: Winfried Dohmen, Hans-Ludwig Reinartz, Tim Grüttemeier, Helmut Wirtz, Rudi Gradel, Josef Graulich und Matthias Breuer (v.l.) freuen sich, dass der Seniorenarbeitskreis der IGsein 25-jähriges Bestehen.
Ein Prosit der langjährigen Gewerkschaftsarbeit: Winfried Dohmen, Hans-Ludwig Reinartz, Tim Grüttemeier, Helmut Wirtz, Rudi Gradel, Josef Graulich und Matthias Breuer (v.l.) freuen sich, dass der Seniorenarbeitskreis der IGsein 25-jähriges Bestehen.

Senioren-Arbeitskreis der IG Metall begeht 25-jähriges Bestehen. Arbeit der Gewerkschaft nicht nur in der Vergangenheit geprägt.

Von wegen die Beine hochlegen und sich auf das in einem langen Arbeitsprozess Erreichte zurückziehen: Diesem Motto haben die Senioren der IG-Metall in der Vergangenheit zu keiner Zeit gehuldigt, die jetzt in den Gartenanlagen des Kupferhofes Rosental ihr 25-jähriges Bestehen feierten. Schließlich haben die aus Stolberg und Eschweiler stammenden Männer und Frauen in den vergangenen 25 Jahren zahlreiche Bildungsveranstaltungen organisiert, sich an der Kommunalpolitik aktiv beteiligt und den Arbeitsprozess auch lange nach dem eigenen Ausscheiden kritisch beleuchtet und begleitet.

Diese Aktionen, zu der auch die Unterstützung von Warnstreiks, der Kampf gegen den Rechtsextremismus sowie die Auseinandersetzung mit der Altersarmut und dem demografischen Wandel gehörte, wusste auch Helmut Wirtz, Erster Bevollmächtigter der IG-Metall-Ortsgruppe Stolberg zu würdigen, der anlässlich des Jubiläums die Laudatio hielt. „Soziales, Gesundheit, Renten, Demografie und Altersarmut sind stets aktuelle Themen. Bei den Senioren der IG-Metall sind sie besonders gut aufgehoben und werden nicht vernachlässigt, sondern mit Lösungsmöglichkeiten und engagiertem, aber kritischem Einsatz bedacht“, lobte Wirtz, der insbesondere den anwesenden Gründern Matthias Breuer und Winfried Dohmen für ihr langjähriges Engagement dankte: Breuer hatte die Jubiläumsgruppe, die derzeit rund 30 Mitglieder zählt, bis 2004 geleitet. Ihm folgte wenig später Josef Graulich, der seine Ansprache mit dem Wunsch verband, dass die Problematik Jugendarbeitslosigkeit bald der Vergangenheit angehöre.

 

Neben den aktuellen arbeitspolitischen Themen, die die Arbeit der Seniorengruppe in der Vergangenheit geprägt hatten, erinnerte Graulich auch an die zahlreichen Fahrten und Tagestouren, die die Jubilare unter anderem nach Berlin, Düsseldorf, Brüssel, Straßburg und Antwerpen geführt hatten. Des weiteren widmete sich Graulich anlässlich seines Rückblicks dem 100-jährigen Jubiläum der IG-Metall, das 1991 gefeiert, damals unter anderem von einer Ausstellung gekennzeichnet wurde, die die Senioren gestaltetet und organisiert hatten.

Das Engagement der Jubilare für ein aktives und lebendiges Dorfleben sowie die Mitwirkung im Bereich des Sportes und der Kultur würdigte Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier, der ebenso wie sein Eschweiler Kollege Rudi Bertram, es sich nicht nehmen ließ, der Festversammlung seine Aufwartung zu machen und sich persönlich bei den Jubilaren für ihren langjährigen gesellschaftspolitischen Einsatz zu bedanken.

Doch die Veranstaltung, an der sich rund 60 Männer und Frauen beteiligt hatten, bestand nicht nur aus Reden. Geschützt vor der Sonne und einem kurzen Regenschauer durch Zeltdächer und Sonnenschirme fand man sich zu einer Kaffeetafel zusammen, bei der leckere Torten und Kuchen für Gaumenfreuden sorgten. Denn das gemütliche Beisammensein gehöre schließlich auch zur Seniorenarbeit, betonte Graulich, der ebenso wie seine Vorstandskollegen Hans-Ludwig Reinartz und Rudi Gradel sowie die anderen zahlreichen Gäste, seinen Spaß an ausgiebigen Gesprächen und den Austausch von Anekdoten und Erinnerungen hatte.

 

Quelle: Stolberger Zeitung/Nachrichten

Sa

05

Jul

2014

Bürgermeister im Interview mit der Stolberger Zeitung; Tim Grüttemeier will Stolberg nun aufblühen lassen

Will auch an der Identifikation der Stolberger mit ihrer Stadt arbeiten: Der neue Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier.
Will auch an der Identifikation der Stolberger mit ihrer Stadt arbeiten: Der neue Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier.

Mehr Sauberkeit und Blumen in der Kupferstadt und Vorfreude auf engagierte Wirtschaftsförderung. Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier im Interview.

Auf den ersten Blick fällt auf, dass eine neue Ära im Rathaus begonnen hat. Ferdi Gatzweiler hat sein Stollenwerk-Gemälde der Burg wieder mit nach Hause genommen, als er das Bürgermeister-Zimmer räumte. Dort hängt nun ein modernes Burg-Portrait mit starken Rot-Tönen. Ein Poster der Golden-Gate-Brücke sowie eine Inhaber-Schuldverschreibung der Alemannia zieren die gegenüberliegende Seite des Büros. Die neuen Möbel sind noch nicht geliefert, aber wenige Tage nach der Vereidigung von Dr. Tim Grüttemeier ist schon ein neuer Wind in der Führungsetage des Rathauses zu spüren. Jürgen Lange sprach mit dem neuen Stolberger Bürgermeister.

Warum haben Sie sich für dieses Bild der Burg entschieden?

Grüttemeier: Ich habe es bei meiner Vorstellungsrunde im Rathaus vor dem Standesamt entdeckt. Es sollte erst einmal nur die leere Wand hinter dem Schreibtisch zieren. Mittlerweile gefällt es mir richtig gut und wird seinen Platz dort behalten.

Wie sind Sie im Rathaus aufgenommen worden?

Grüttemeier: Ich habe meine Vorstellungsrunde durch die Verwaltung, Kindergärten, Feuerwehr und das Technische Betriebsamt jetzt bis auf ganz wenige Ausnahmen abgeschlossen. Sie diente zu einem ersten Kennenlernen, und ich wurde sehr freundlich aufgenommen. Es war sehr interessant mit vielen guten Gesprächen. Nach den Sommerferien werde ich noch die Schulen und die Kindergärten in freier Trägerschaft besuchen.

Über was spricht man dann denn so?

Grüttemeier: Ich hatte erwartet, dass ich öfter auf ein kaputte Fenster oder einen anderen Mangel angesprochen werden würde. Aber wir haben intensiv über Inhalte geredet. Beispielsweise in den Tageseinrichtungen. Ich war positiv überrascht, dass die sozialen Probleme in manchen Bezirken geringer sind als vermutet.

Kannten Sie denn schon alle Mitarbeiter der Stadtverwaltung?

Grüttemeier: Ich kenne aus meiner politischen Arbeit sicherlich die auf den Leitungsebenen und viele andere Kollegen im Hause. Aber auf Sachbearbeiter-Ebene war es schön, auch denjenigen zu begegnen, die ich noch nicht kannte.

Wie war die Begegnung mit dem Personalrat der Stadtverwaltung?

Grüttemeier: Auch dort bin ich sehr freundlich aufgenommen worden, und wir haben bereits gemeinsam die ersten Probleme gelöst. Ich bin mir sicher, dass die Arbeit mit dem Personalrat sehr vertrauensvoll und konstruktiv sein wird.

Müssen sich die Bediensteten denn jetzt wieder auf einen großen Umzug einstellen, wenn Sie neue Verwaltungsstrukturen einrichten?

Grüttemeier: Ich möchte einen großen Umzug vermeiden und in Abstimmung mit dem Personalrat auch schnell Klarheit schaffen. Zum 1. Oktober soll die neue Struktur umgesetzt werden. Der Rat soll auf seiner nächsten Sitzung am 9. September über die beiden neuen Beigeordneten entscheiden. Sie sollen dann allerdings ihr Büro im Kreise ihres Dezernates finden, damit die Dienstwege kürzer und die Kommunikation besser ist. Das war auch die Resonanz der Gespräche mit der Belegschaft.

Wie erfolgt die Auswahl aus den Bewerbungen?

Grüttemeier: Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 8. August. Aus den Bewerbungen wird der Koalitionsausschuss anhand der Qualifikation konkrete Kandidaten aussuchen und zu Gesprächen ins Rathaus einladen. Es soll aber ein ehrliches und würdiges Verfahren und kein Schaulaufen werden. Es gibt keinerlei Kandidaten in der Hinterhand.

Bürgermeisterreferentin Petra Jansen hat als Leiterin des Schulverwaltungsamtes die Nachfolge von Udo Griese angetreten. Wie regeln Sie ihre Nachfolge?

Grüttemeier: Derzeit unterstützt mich Frau Jansen noch in der Übergangsphase, wofür ich sehr dankbar bin. In Absprache mit dem Personalrat übernimmt zum 1. August Robert Walz diese Aufgabe. Er ist Stolberger, Politikwissenschaftler und hat im Rahmen seines Studiums für die Stolberger CDU-Fraktion, später für Armin Laschet im Integrations-Ministerium sowie für Sabine Verheyen in Brüssel gearbeitet. Derzeit ist Robert Walz noch Junior-Professor an der Universität in Seoul in Südkorea. Mitte August folgt aus meiner bisherigen Kanzlei Stefanie Hilger, die im Büro die Stelle von Angelika Franzen übernimmt, die vor kurzem zur Volkshochschule gewechselt ist. Brigitte Stühlen mit ihrer langjährigen Erfahrung im Rathaus bleibt erfreulicherweise im Bürgermeisterbüro.

Ist Ihnen der Abschied von der Kanzlei schwer gefallen?

Grüttemeier: Es ist schon eine große Umstellung. Nach der Wahl habe ich bis zum 20. Juni mit meinen Mandaten gesprochen und alle Akten an meine Kollegen in der Kanzlei übergeben. Das war schon stressig. Seit dem 22. Juni ruht meine Zulassung als Rechtsanwalt, und ich bin als Partner aus der Kanzlei ausgestiegen, damit es eine glasklare Trennung zur neuen Dienststellung gibt. Am 23. Juni habe ich meine Arbeit im Rathaus aufgenommen. Seitdem habe ich mindestens einen 13-Stunden-Tag, fange um 7.30 Uhr an und habe den Kalender bis in den Abend hinein mit Terminen gefüllt.

Ist das nicht ein völlig anderes und neues Arbeiten?

Grüttemeier: Das ist schon eine Umstellung, weil der Tagesablauf völlig anders strukturiert ist. Aber es macht mir große Freude, dass ich mein Hobby als Politiker zum Beruf machen konnte. Ein Vorteil ist sicherlich, dass ich aus den letzten Jahren von der Führung der großen Koalition her nahezu alle wichtigen Vorgänge und Themen zumindest schon kenne.

Was waren denn die ersten Themen, die Sie in Ihren ersten Tagen bereits angepackt haben?

Grüttemeier: Aus eigener Anschauung und aus den Reaktionen der Bürger in den vergangenen Wochen weiß ich, dass ihnen die Sauberkeit unserer Stadt sehr am Herzen liegt. Sauberkeit und Optik sind sicherlich immer eine Momentaufnahme und ein subjektives Empfinden, aber Verbesserungen sind dringend erforderlich. Ich habe mit Georg Paulus, dem Leiter des Technischen Betriebsamtes, über eine Optimierung des Managements für Sauberkeit und Grünflächen gesprochen.

Was ist das Ergebnis?

Grüttemeier: Er arbeitet nun ein Konzept aus. Ziel ist es, dass jede Kolonne ihr eigenes Revier erhält. Es ist nun die Frage, wie das personell, finanziell und organisatorisch gelöst wird. Ich habe festgestellt, dass bisher viel Geld für Vergaben an externe Unternehmen ausgegeben wurde. Das müssen wir neu justieren, damit das Betriebsamt besser, günstiger und flexibler agieren kann. Möglicherweise muss mehr Personal her, wobei wir die Kosten durch die Einsparungen bei den externen Vergaben kompensieren können. In jedem Fall sollen die Stolberger schon bald mehr blühendes Grün in ihrer Stadt und an den Einfallstraßen erblicken können.

Die Mitarbeiter des Betriebsamtes machen ja bisher auch die Stadt sauber; nur der Erfolg hält oft nicht lange vor.

Grüttemeier: Das stimmt. Deshalb habe ich auch mit dem Ordnungsamt gesprochen. In Zukunft sollen die Servicekräfte konsequenter gegen Umweltsünder vorgehen und auch entsprechende Bußgelder verhängen. Wir prüfen derzeit, ob wir dazu auch die Satzung überarbeiten müssen. Eine saubere Stadt funktioniert nur, wenn auch die Bürger ihren Teil dazu beitragen und eingebunden sind.

Wie soll das geschehen?

Grüttemeier: In einigen Bereichen unserer Stadt ist es ja bereits heute so, dass sich die Anwohner freiwillig um die Sauberkeit in ihrer Straße kümmern. Wir möchten eine Regelung analog zum Winterdienst in die Satzung aufnehmen, dass Anlieger dort von den Straßenreinigungsgebühren befreit werden können, wo sie die Sauberkeit der Straßen selbst garantieren und dies organisatorisch möglich ist.

Im Wahlkampf haben Sie sich auch die Wirtschaftsförderung auf ihre Fahnen geschrieben. Sind Sie hier bereits aktiv geworden?

Grüttemeier: Selbstverständlich. Kurz vor unserem Interview hatte ich einen Gesprächstermin mit Vertretern der Wirtschaftsförderungsgesellschaft, der Städteregion, der Kammern und der Hochschulen. Sie waren regelrecht begeistert, dass sich die Kupferstadt endlich in den regionalen Netzwerken engagieren und sie zur Pflege der ansässigen und Akquise neuer Unternehmer nutzen will.

Haben Sie auch schon über konkrete Dinge gesprochen?

Grüttemeier: Ja. Es ist schon bemerkenswert, das Stolberger Unternehmer selbst ein Netzwerk gründen mussten, um miteinander besseren Kontakt zu haben. An diesem Knotenpunkt wird sich jetzt auch die Stadt einbringen und das Stolberger Unternehmer-Netzwerk ausbauen und betreuen. Wir möchten dazu beispielsweise einen Stammtisch oder ein Unternehmerfrühstück einführen, bei der man sich zwanglos über Themen austauschen, aber auch konkrete Probleme oder Projekte ansprechen kann. Ich werde persönlich aber auch regelmäßig die Unternehmen besuchen. In der Verwaltung soll es einen festen Ansprechpartner geben.

Wie soll das aussehen?

Grüttemeier: Wir werden einen konkreten Ansprechpartner benennen, der als eine Art Lotse fungiert. Er soll die Unternehmer bei der Hand nehmen und sie bei allen Projekten und Anliegen durch den Dschungel der Behörden und dem Erschließen von unterschiedlichen Fördermöglichkeiten begleiten. Insbesondere für Existenzgründer ist es immer sehr schwierig, sich auf diesen Feldern zurecht zu finden. Mein Ziel ist es, neue Arbeitsplätze für Stolberg zu akquirieren und bestehende erhalten zu helfen.

Kann das Wirtschaftsförderungsamt diese Aufgaben leisten?

Grüttemeier: Ich muss jetzt sehen, ob das Amt personell aufgestockt werden muss oder andere Aufgaben verlagert werden können. Es zählt ja nicht zu den klassischen Aufgaben einer Wirtschaftsförderung, Weihnachtsmärkte und Stadtfeste zu organisieren. Diese Frage werde ich mit der Neustrukturierung der Verwaltung bis zum Herbst lösen. Ich bin jedenfalls bei meinen Gesprächen in diesem Amt auf sehr motivierte Mitarbeiter gestoßen, die sich freuen, wenn sie nun richtig in die Wirtschaftsförderung einsteigen können.

Was soll denn nun anders werden?

Grüttemeier: Wir wollen das Dienstleistungszentrum aus seinem Dornröschenschlaf erwecken und es wieder mit Veranstaltungen, Aktivitäten und Akquisen stärker in Szene setzen. In Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Städteregion wird eine zeitgemäße Vermarktung des Gewerbegebietes Camp Astrid geplant. Dort soll auch zügig ein vernünftiger Anschluss an das Breitbandnetz aufgebaut werden. Wie bereits von der großen Koalition vor der Wahl eingestielt, soll es im Herbst eine Initialveranstaltung zur Wirtschaftsförderung mit Professor Dr. Dr. Marcus Baumann, dem Rektor der Aachener FH, rund um die Rekrutierung von Fachkräften und die Nutzung der Ressourcen der Hochschule durch Unternehmen geben. Das sind erste Ansätze, die dann weiter mit Leben gefüllt werden müssen.

Auch die Innenstadt ist ein Fall für die Wirtschaftsförderung.

Grüttemeier: Dort warten in der Tat einige Themen auf Lösungen. Ich habe erste Gespräche geführt; es kommt noch viel Arbeit auf uns zu.

Dieter Wolf, der Vorsitzende der SPD-Fraktion, hat bei der Vorstellung des Koalitionsvertrages gesagt, dass seine Partei sie in die Pflicht nimmt, für die versprochenen neuen Ideen und den frischen Wind zu sorgen.

Grüttemeier: Ich lasse mich gerne in diese Pflicht nehmen. Ich bin mir bewusst, dass die Erwartungshaltung in der Bürgerschaft sehr hoch ist. Es sind sehr viele Probleme zu lösen. Das werde ich innerhalb eines Monats natürlich nicht schaffen können. Die Stolberger werden mir schon ein wenig Zeit einräumen müssen. Aber wenn die Situation unserer Stadt in den sechseinhalb Jahren meiner Amtsperiode nicht besser geworden ist, bräuchte ich mich dann auch nicht mehr der Wahl zu stellen.

Sie sind seit zwei Wochen im Amt. Nun beginnen die Sommerferien. Wann macht Stolbergs neuer Bürgermeister Urlaub?

Grüttemeier: Erst im Herbst steht ein Urlaub mit meiner Familie an. In den Sommerferien wird gearbeitet.

Fr

04

Jul

2014

Stolberger Innenstadt wird zum Hotspot

Auf ins Internet-Zeitalter: Mit kostenfreien Wlan-Zonen soll Stolbergs Innenstadt an Attraktivität gewinnen. Bereits im Herbst soll der Stadtrat die erforderlichen Beschlüsse dazu fassen.
Auf ins Internet-Zeitalter: Mit kostenfreien Wlan-Zonen soll Stolbergs Innenstadt an Attraktivität gewinnen. Bereits im Herbst soll der Stadtrat die erforderlichen Beschlüsse dazu fassen.

Aus dem Koalitionsvertrag: Kostenfreies Wlan-Angebot. Verbesserung von Infrastruktur, Wirtschaftsförderung und Verkehr.

Die Stolberger Innenstadt besuchen und kostenfrei im Internet surfen können. Dieser Traum soll schon bald Realität werden. Eine kostenfreie Wlan-Zone soll in der Kupferstädter City eingerichtet werden. Absehbar sollen auch weitere Maßnahmen zu einer bedarfsgerechten Verbesserung der Breitbandversorgung vor allem in den derzeit unterversorgten Gebieten und im Gewerbegebiet Camp Astrid umgesetzt werden.

Dies sind nur einige von vielen konkreten Punkten, die CDU und SPD in ihrem Koalitionsvertrag zur Wirtschaftsförderung und Verbesserung der Infrastruktur festgeschrieben haben. Bereits im Herbst soll der Stadtrat dazu erste Beschlüsse fassen können.

 

Gewerbeflächen statt Brachen

Allerdings stehen alle Pläne unter dem grundsätzlichen Vorbehalt der Finanzierbarkeit, betonen die Fraktionsvorsitzenden Jochen Emonds und Dieter Wolf. Im Rahmen des Stärkungspakets muss bis 2021 ein ausgeglichener Haushalt ohne Sonderhilfen des Landes erreicht werden. Einigkeit besteht gleichwohl in der Einschätzung, dass die Grenze der finanziellen Belastbarkeit der Stolberger erreicht ist. Vor dem Hintergrund der höchsten Arbeitslosenquote in der Region genießt „für Sozialdemokraten die Wirtschaftsförderung höchste Priorität“, so Patrick Haas. Deshalb nimmt sich Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier persönlich dieser Herausforderung an. Gestärkt oder neu strukturiert wird das Wirtschaftsförderungsamt. Kooperationen mit Hochschulen und regionalen Institutionen sollen zur Ansiedlung neuer Unternehmen genutzt werden. Und eine Revitalisierung des Dienstleistungszentrums steht auf der Agenda.

 

Forciert werden soll nun die Vermarktung des Zincoli-Geländes, ohne das Förderkonzept für die Innenstadt zu gefährden. Gesucht werden soll nach wirtschaftlich vertretbaren Lösungen, um derzeit in Privatbesitz befindliche Brach- und Freiflächen entwickeln und vermarkten zu können. Beispielhaft aufgeführt sind das Haldenplateau der Stolberger Zink, der Gewerbepark Schellerweg, in Breinig das Gewerbegebiet „Im Steg“, die Feuerfeste Peters und das weitere Hauptbahnhof-Umfeld, dessen Modernisierung ohnehin weiter vorangetrieben werden soll.

Ein Konzept, wie ein regionales Güterverteilzentrum am Hauptbahnhof realisiert werden kann, will der Bürgermeister erarbeiten und zur Diskussion vorlegen. In die konsequente Umsetzung bereits angelassener Projekte zur Verbesserung passen auch der Anschluss Breinigs an die Euregiobahn sowie die Fortführung der Strecke bis Eupen – soweit es die Förderkulisse zulässt – unter Berücksichtigung des Lärmschutzes für Anwohner.

Ausgebaut werden soll die barrierefreie Mobilität für Senioren, dem Freizeitverhalten von Jugendlichen angepasst werden soll das ÖPNV-Angebot. Optimiert werden soll auch der Fluss des Individualverkehrs in der Innenstadt: durch eine Überprüfung der Ampelschaltung und durch die Einführung eines Parkleitsystems. Darüber hinaus soll zukünftig stadtweit eine Baustellen-Koordination eingeführt werden. Neue Impulse verliehen werden sollen der Einrichtung eines Stellplatzes für Wohnmobil-Touristen, die vor einigen Jahren an der Standortsuche gescheitert war.

 

Ganz vorne auf der To-do-Liste steht die neue Gestaltung der Rathausstraße nebst konsequenter Fortführung des Innenstadtkonzeptes. In diesem Rahmen sollen neben der Rathausstraße Akzente gesetzt werden für Bastinsweiher, Kaiserplatz und Steinweg. Unter der Berücksichtigung, dass Victor eine private Immobilie ist, soll die Verwaltung ein Konzept zur zukünftigen Nutzung des Kaufhaus-Standortes erarbeiten. Aber nicht nur die Innenstadt, sondern auch die weitere Entwicklung der Stadtteile hat die Koalition im Visier. Sichergestellt werden soll die Nahversorgung in den Bereichen der Kupferstadt, und förderfähige Konzepte auf den Dörfern sollen im Rahmen des europäischen Leader-Projektes umgesetzt werden. Konkret angesprochen werden dabei der Dorfladen Vicht sowie die Bürgerhäuser Venwegen und Werth, die bereits angelassen sind.

Das Konzept zum Klimaschutz liegt vor; nun will die Koalition es auch ebenso umsetzen wie den Einstieg in eine konsequente Nutzung erneuerbarer Energie und die Ausweisung weiterer Flächen dafür. Unterstützt werden soll das Recycling durch bürgerfreundlichere Möglichkeiten zur Entsorgung von Wertstoffen und Grünabfällen in den Stadtteilen und auf dem Wertstoffhof.

 

Stadtentwicklungsgesellschaft

Die Bevölkerung der Kupferstadt soll weiter wachsen können. Dazu wird neben den bereits angelassenen Projekten Stadtrandsiedlung, Rotsch und Breinig auch die Ausweisung neuer Wohngebiete betrieben. Sie sollen vorwiegend in Mausbach liegen, wo der Gebietsentwicklungsplan bereits seit langem Siedlungspotenziale ausweist. Konkret angesprochen werden nun die Bereiche Gartenstraße, Franzosenkreuz und Derichsberger Straße.

Um die Prosperität Stolbergs zu fördern, wird auch über eine weitere privatrechtlich-öffentliche Partnerschaft nachgedacht: Eine zu mindestens 51 Prozent in städtischer Hand liegende Stadtentwicklungsgesellschaft soll mit unterschiedlichen privaten Kapitalgebern einzelne Projekte zielorientiert konzeptionieren und realisieren. Ein Aufgabenfeld könnte dabei die Revitalisierung der Innenstadt sein.

 

Notartermin zum Sportzentrum Breinig erfolgt

Geschaffen sind die rechtlichen Voraussetzungen zur Entwicklung und Vermarktung des Breiniger Neubaugebietes sowie des Sportzentrums an der Schützheide. Als Vertreter der Stadt unterzeichnete Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier vor Notar Dr. Stefan Schmitz den Vertrag zum Verkauf des städtischen Geländes im Bereich der alten Aschenplätze an die Stolberger Bauland GmbH (SBG), vertreten durch die Geschäftsführer Andreas Pickhardt und Franz Jansen. Im Anschluss wurden der städtebauliche- und Erschließungsvertrag zwischen Stadt und SBG unterzeichnet.

Damit sind die Voraussetzungen erfüllt, dass die SBG der Stadt den Kaufpreis von rund zwei Millionen Euro zahlt. Sie sind die Basis für die Bewilligung eines Baukostenzuschusses in Höhe von 900 000 Euro an den SV Breinig. Der Bescheid soll in Kürze den Verantwortlichen des Vereins überreicht werden, so dass mit den Bauarbeiten auf der Schützheide begonnen werden kann.

 

Quelle: Stolberger / Zeitung Nachrichten

Mi

02

Jul

2014

Vereidigung des Bürgermeisters und Unterzeichnung des Koalitionsvertrages von CDU und SPD

 

„So wahr mir Gott helfe“: Mit der Glaubensformel legte Dr. Tim Grüttemeier seinen Eid als Stolberger Bürgermeister ab, das übertragene Amt nach bestem Wissen und Können zu verwalten.
„So wahr mir Gott helfe“: Mit der Glaubensformel legte Dr. Tim Grüttemeier seinen Eid als Stolberger Bürgermeister ab, das übertragene Amt nach bestem Wissen und Können zu verwalten.

Lang anhaltender Applaus für Dr. Tim Grüttemeier im Stadtrat. Gemeinsame Liste von Koalition und den Oppositionsfraktionen.

Nur wenige Minuten nach der Vereidigung von Dr. Tim Grüttemeier als neuer Stolberger Bürgermeister fallen Schüsse auf dem Kaiserplatz. Gezielt wird von den elf Schützen aber in die sichere Höhe. Es sind die Böllerschützen, der Breiniger St. Sebastianus-Schützenbruderschaft, die unter der Leitung von Thomas Weiss dem frisch verpflichteten Stadtrat ihre Referenz erweisen und eine neue politische Ägide in Stolberg wahrlich lautstark begrüßen.

Solch bayerischen Verhältnisse sind neu in der Kupferstadt, ebenso neu wie das Gruppenbild, zu dem sich die Ratsmitglieder auf der Treppe des alten Rathauses im Anschluss an ihre konstituierende Sitzung zusammenfinden.

Sie verläuft in rekordverdächtigem Tempo. Denn neu ist auch, dass sich die Ratsmehrheit aus CDU und SPD mit den drei Oppositionsfraktionen aus Grünen, Linken und FDP einvernehmlich auf eine gemeinsame Liste zur Besetzung der Ausschüsse und Gremien sowie der Vergabe der Mandate in Beiräten, Aufsichtsräten und Versammlungen in diversen Gesellschaften und Verbänden geeinigt hat. Angesichts der Harmonie in solch organisatorischen Fragen sind auch die strukturellen Veränderungen bei den Ausschüssen nur eine Formsache. Das war nicht immer so in Stolberg, beschreibt aber einen neuen Stil, auch der parlamentarischen Opposition die Möglichkeit zu bieten, in der Sache kontrovers um Lösungen zu ringen.

 

Volle Zuschauertribünen

Es ist Punkt 18 Uhr, als Ludwig Hahn als Alterspräsident die konstituierende Sitzung des Rates vor gut gefüllten Zuschauertribünen eröffnet. Verwandte, Freunde, interessierte Bürger und Mitarbeiter der Verwaltung möchten den Start in die neue Legislaturperiode miterleben. Niemand im Rat „fühlt sich“ auf Nachfrage von Hahn älter als er. Somit kann der noch 72-Jährige die ersten, formalen Punkte der Tagesordnung abhandeln. Der erste Beschluss des Stadtparlaments gilt seinen Schriftführerinnen: Edith Janus-Braun und Andrea Lawniczak werden diese Aufgabe übernehmen.

Dann ruft Hahn die Vereidigung des Bürgermeisters auf. Dr. Tim Grüttemeier tritt an die Verwaltungsbank und spricht die Eidesformel nach: „Ich schwöre, dass ich das mir übertragene Amt nach bestem Wissen und Können verwalten, Verfassung und Gesetze befolgen und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“ Dann legt der Alterspräsident Tim Grüttemeier zum ersten Mal die schwere Amtskette mit dem Stadtwappen an.

Lang anhaltender Applaus von den Ratsbänken wie von den Tribünen würdigt die Vereidigung. Als erster gratuliert der Fraktionsvorsitzende der CDU herzlich mit Blumen. Jochen Emonds ist ein Freund und langjähriger politischer Weggefährte des neuen Verwaltungschefs. Es folgen die Vertreter der übrigen Fraktionen, und auch der aus dem Rat ausgeschiedene Landtagsabgeordnete und CDU-Kreisvorsitzende Axel Wirtz überreicht einen Blumenstrauß.

In einer kurzen Ansprache gelten die ersten Worte des neuen Bürgermeisters seinen Wählern. „Ich bedanke mich für das Vertrauen“, sagt der 33-Jährige. Sein zweiter Dank gilt den Mitarbeitern der Verwaltung für die gute Aufnahme, denn pünktlich zum 23. Juni hat der Christdemokrat die Amtsgeschäfte aufgenommen.

Ein historischer Moment: CDU und SPD verlängern ihre Zusammenarbeit für weitere sechseinhalb Jahre: Jochen Emonds, Dr. Tim Grüttemeier, Patrick Haas, Dieter Wolf und Martin Peters (v.l.).
Ein historischer Moment: CDU und SPD verlängern ihre Zusammenarbeit für weitere sechseinhalb Jahre: Jochen Emonds, Dr. Tim Grüttemeier, Patrick Haas, Dieter Wolf und Martin Peters (v.l.).

Beigeordnete werden gewählt

Der dritte Dank gilt seinem Vorgänger Ferdi Gatzweiler, der als Ratsherr Platz genommen hat in den Reihen der SPD-Fraktion: „für den fairen Wahlkampf und die umfassende Amtsübergabe“, denn das, so Grüttemeier weiter, „ist nicht immer eine Selbstverständlichkeit.“

Der Bürgermeister blickt aber auch schon einmal auf die „vielen Herausforderungen“, die die Kupferstadt noch bewältigen muss. Sein Appell gilt allen Fraktionen und Bürgern, „Stolberg gemeinsam nach vorne zu bringen“.

Nächster Punkt des Abends ist es, die Ratsmitglieder zur gewissenhaften Wahrnehmung ihrer Aufgaben zu verpflichten. Sie stehen auf und sprechen die Formel nach. Zwei Ratsmitglieder werden diese Vereidigung nachholen müssen: Arthur Kaldenbach (CDU) und Udo Rüttgers (Piraten) fehlen entschuldigt.

Verändert ist übrigens die Sitzordnung im Stadtrat. Angelehnt an die „großen“ Parlamente sitzen nun alle Fraktionsvorstände in der ersten Reihe: Von links die Linke, SPD und Grüne sowie rechts des Ganges FDP und CDU; die weiteren Ratsmitglieder reihen sich jeweils dahinter ein. Die Einzelvertreter von Parteien und Wählervereinigungen bleibt der Platz in der hinteren Stuhlreihe vorbehalten.

Eine Überraschung gibt es dann doch noch an dem Abend. Die Wahl der zwei stellvertretenden Bürgermeister erfolgt geheim. Zwei Nein-Stimmen entfallen auf den Koalitionsvorschlag. Karina Wahlen (CDU) tritt ihre zweite, Patrick Haas (SPD) seine erste Amtsperiode an.

Einstimmigkeit herrscht im Stadtrat aber wieder beim Vorschlag der Koalition, die Verwaltung neu zu strukturieren und zwei Beigeordnete zu wählen. Die Verwaltung wird beauftragt, die Details zu erarbeiten. Bereits am Samstag sollen die Stellen ausgeschrieben werden.

Dabei wird die SPD das Vorschlagsrecht für das Dezernat Jugend, Schule, Sport und Soziales haben, die CDU für das Dezernat Technik. Dabei betonen die Vertreter der großen Koalition bei der Präsentation ihrer Vereinbarungen am Nachmittag, dass die Besetzung der politischen Wahlbeamtenstellen „ausschließlich auf Basis der fachlichen Eignung“ erfolgen darf.

Es ist das zweite Mal in der Stolberger Geschichte, dass die Vertreter der beiden großen Volksparteien ihre Unterschriften unter einen gemeinsamen Vertrag setzen. So knüpft die aktuelle Vereinbarung auch klar an den im Dezember 2011 eingeleiteten Weg an, „die finanzielle Situation der Stadt Stolberg deutlich zu verbessern“.

Einig sind sich die Fraktionsvorsitzenden Jochen Emonds (CDU) und Dieter Wolf (SPD) in der Bewertung des auf 13 Seiten festgehaltenen Vertrages. „Dank der guten Zusammenarbeit der letzten Jahre hat es viele Schnittmengen gegeben“. Ebenso einig sind sich Sozial- wie Christdemokraten, wichtige Eckpunkte ihrer im Wahlkampf gestellten Forderungen fixiert zu haben. Emonds verweist auf das im Dialog mit den Bürgern fortgeschriebene Kommunalpolitische Programm der CDU, SPD-Politiker Patrick Haas erkennt eine sozialdemokratische Handschrift. Und Dieter Wolf betont, dass die Vereinbarung über die gesamte Legislaturperiode gilt, denn: „Wir wollen Erfolg haben für Stolberg und seine Bürger.“

 

Einmütig Vertrag verabschiedet

Erst am Abend zuvor hatten die Fraktionen der beiden Parteien nach intensiven Gesprächen den Vertrag einmütig verabschiedet. „Die SPD ist geschlossen und voller Tatendrang“, betont Wolf mit Blick auf die für die Genossen schwierige Aufarbeitung des Wahlergebnisses. „Die schlimme Niederlage war in diesem Ausmaß nicht absehbar.“ Aber die Partei habe die Ergebnisse analysiert und diskutiert sowie über den weiteren Weg debattiert. „Wir wollen die Fortsetzung der großen Koalition.“

Dies unterstreicht Emonds, obwohl die CDU rechnerisch auch Alternativen gehabt habe. Auch mit Blick auf das Stärkungspaket stehe Stolberg vor großen Herausforderungen, die auf einer breiten Basis gelöst sein wollen.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Di

01

Jul

2014

Die Arbeit beginnt - Die große Koalition stellt die Weichen

Stolberg. Es ist heute das 17. Mal, dass ein frei gewählter Stadtrat Stolbergs nach Ende des Zweiten Weltkrieges zu seiner konstituierenden Sitzung zusammentritt. Aber es ist wohl das erste Mal, dass ein direkt gewählter Ratsvertreter sein Mandat nicht annimmt: Markus von der Stein, der als Büsbacher für die CDU mit 68 Stimmen Vorsprung den tiefroten Wahlbezirk 21 in Münsterbusch gezogen hatte, verzichtet auf den Sitz im Stadtrat. „Ausschließlich aus persönlichen Gründen“, betonte als Vorsitzender der CDU-Fraktion Jochen Emonds auf Anfrage. Anstelle von der Steins rückt nun Julian Wahlen in den Stadtrat nach und wird heute Abend wie die übrigen 44 Ratskollegen verpflichtet, die „Aufgaben nach bestem Wissen und Können“ wahrzunehmen und die „Pflichten zum Wohle der Stadt Stolberg“ zu erfüllen.

 

Leiten wird die um 18 Uhr beginnende Sitzung als Alterspräsident mit dem Geburtsdatum 22. Oktober 1942 Ludwig Hahn (CDU) – bis zur Vereidigung und Einführung von Dr. Tim Grüttemeier als Bürgermeister. Er ist der zehnte der Kupferstadt und der vierte, der gleichzeitig hauptamtlicher Verwaltungschef ist; mit 27 Jahren von 1952 bis 1979 amtierte übrigens Bernhard Kuckelkorn (CDU) am längsten als ehrenamtlicher Bürgermeister. Die Zahl der ehrenamtlichen stellvertretenden Bürgermeister wird der Stadtrat heute wieder auf zwei reduzieren. Gemäß den Absprachen der großen Koalition, die gestern Abend von den Fraktionen von CDU und SPD gebilligt wurden, werden Karina Wahlen (CDU) und Patrick Haas (SPD) diese repräsentative Aufgabe übernehmen.

 

Neu gebildet werden die Ausschüsse. Wie bereits exklusiv berichtet, werden der Ausschuss für Sport, Kultur, Schule und Tourismus sowie der Ausschuss für Soziales und Generationengerechtigkeit neu strukturiert und ein Personalausschuss neu gebildet.

 

Die Ausschüsse zählen in der Regel 15 Mitglieder: sieben von der CDU, fünf von der SPD sowie je eins von den Fraktionen Grüne, Linke und FDP – eine Regelung, die der Opposition zugute kommt. Die Mehrheitsparteien möchten die erlaubte Anzahl von sachkundigen Bürgern ausschöpfen. Weil immer die Anzahl von Ratsmitgliedern im Ausschuss größer sein muss als die der sachkundigen Bürger, ist es im Gegensatz zur vergangenen Legislaturperiode ausreichend, wenn die drei kleinen Fraktionen ein Ratsmitglied und zwei sachkundige Bürger entsenden. Entsprechende Absprachen zur Besetzung hat es gegeben.

 

Rückkehr zu Beigeordneten

 

Im nur elfköpfigen Personalausschuss verzichtet die CDU zugunsten der Opposition auf ein Mandat, so dass je vier Mitglieder der Koalition und je eins der kleinen Fraktionen ebenso über personelle Strukturen wie auch über Fort- und Weiterbildung beraten können. Vorgesehen ist, die Zusammenarbeit von Behinderten- und Seniorenbeirat mit dem Ausschuss für Soziales und Generationengerechtigkeit zu intensivieren. Dessen Vorsitzenden stellt die SPD ebenso wie die im Rechnungsprüfungs-, Bau- und Vergabe- sowie Jugendhilfeausschuss. Sechs Vorsitzende stellt die CDU. Dabei wird erstmals seit 1994 die Leitung des wichtigen Ausschusses für Stadtentwicklung, Verkehr und Umwelt zu den Christdemokraten wechseln: Auf Josef Hansen (SPD), der nicht mehr für den Rat kandidiert hatte, folgt Paul M. Kirch, der langjährige Sprecher der CDU in dem Gremium.

 

Verteilt werden heute die Posten von Beiräten, Aufsichtsräten oder Gesellschaftervertretern in zehn Gesellschaften, an denen die Kupferstadt kapitalmäßig beteiligt ist, sowie in zehn weiteren Vereinen und Verbänden.

 

Zum Ende seiner Sitzung wird der Rat die Voraussetzungen für eine neue Struktur der Verwaltung schaffen, die eigentlich eine alte ist. Mit dem Ausscheiden der Beigeordneten Simone Kaes-Torchiani und Elisabeth Jansen-Eschner hatte Ferdi Gatz­weiler 2007 Fachbereichsleiter eingeführt, die dem Bürgermeister gegenüber verantwortlich sind. Nachfolger Grüttemeier kehrt zurück zur klassischen Struktur, bei der Beigeordnete vom Rat gewählt und auch ihm gegenüber verantwortlich sind. Dabei soll das Vorschlagsrecht für das Dezernat Technik bei der CDU und für das Dezernat Jugend, Schule, Soziales bei der SPD liegen. Bürgermeister Grüttemeier übernimmt neben innerer Verwaltung und Wirtschaftsförderung auch das Finanzwesen. Die dritte Wahlperiode des Beigeordneten Dr. Wolfgang Zimdars, seit 1990 Kämmerer und seit längerem ernsthaft erkrankt, ist bereits zum 15. Mai ausgelaufen. (-jül-)

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Mi

25

Jun

2014

Grüttemeier: „Die Einteilung in drei Dezernate ist einfach effektiver.“

 

"Konstruktiver Umgang ist wichtig."
"Konstruktiver Umgang ist wichtig."

Stolbergs neuer Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier nimmt bereits erste Gespräche mit dem Rathauspersonal auf.

Die Wände sind frisch gestrichen, ein Großteil der Möbel ist aber rausgeräumt - Tim Grüttemeier bezog am Montagmorgen zunächst einen kargen „Amtssitz“ im Rathaus als neuer Stolberger Bürgermeister. Es ist das Büro seines Vorgängers. Noch ist der Raum fast leer, doch er wird in den kommenden Tagen moderner eingerichtet. Mit jüngeren Möbeln und anderen Bildern als zuvor.

Zur Ausstattung werden neben dem Schreibtisch eine Besprechungsecke und ein Sideboard gehören. Neben dem PC wird Grüttemeier auch ein Notebook nutzen können. Den Internetauftritt mit einem Foto des neuen Bürgermeisters hat die Stadt bereits aktualisiert. Die Dienstfahrzeuge wird Grüttemeier von seinem Vorgänger Gatzweiler übernehmen, die Fahrer in Diensten der Stadt werden ihren Job weiter wie bisher ausüben.

 

Am Montagmittag traf Grüttemeier mit den vier Fachbereichsleitern der Stadtverwaltung zusammen. Anschließend mit den Amtsleitern. Auf alle wird eine Änderung zukommen. „Die Verwaltung wird in der ersten Sitzung des neuen Stadtrates am 1. Juli beauftragt, eine neue Struktur der Behörde auszuarbeiten“, sagte Dr. Grüttemeier am Montag. Schon jetzt ist klar, wie diese Struktur aussehen könnte. Die Verwaltung soll in drei Dezernate aufgeteilt werden. Das Dezernat I wird für die Innere Verwaltung, die Finanzen und die Wirtschaftsförderung zuständig sein und vom Bürgermeister selbst geleitet werden. Den Bereich Jugend und Schule wird ein neuer Dezernent leiten, ein weiterer den Bereich Technik, Bau und Planung. Die bisherigen Fachbereichsleiter werden Amtsleiter, die Zahl der Amtsleiter wird insgesamt reduziert, Kämmerer und Dezernent Dr. Wolfgang Zimdars geht in den Ruhestand.

 

Bis zum September soll die neue Struktur der Stadtverwaltung stehen. Grüttemeier betont, dass die Umwandlung nichts mit der Leistung des Personals im Rathaus zu tun habe: „Die Mitarbeiter haben keine schlechte Arbeit gemacht. Aber eine Struktur mit drei Dezernaten ist einfach sinnvoller.“ An eine weitere Neuerung werden sich die Bediensteten gewöhnen müssen: „Alle im Rathaus müssen ihre Arbeitszeit künftig per Stempeluhr nachweisen, das gilt auch für den Bürgermeister.“ Grüttemeier will sich in den kommenden Tagen bei allen Ämtern im Rathaus, inklusive Feuerwehr und Bauhof, vorstellen. Er will auch alle Kindergärten in der Stadt besuchen, nach den Ferien auch die Schulen.

 

(Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten)

Di

17

Jun

2014

Stolberg setzt klar auf Helmut Etschenberg

In der Kupferstadt erreicht der amtierende Städteregionsrat 58,61 Prozent. Herausforderin Christiane Karl gewinnt in zwei von 22 Wahlbezirken. Mit 10 005 Wählern geben nur 22,48 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab.

 

Um 18.44 Uhr sind die Würfel gefallen: Stolberg hat bei der Stichwahl zum Städteregionsrat klar auf Helmut Etschenberg gesetzt. Der christdemokratische Amtsinhaber, der in der Städteregion am Ende nur knapp mit 51,92 Prozent gegen seine SPD-Herausforderin Christiane Karl gewinnt, hat in der Kupferstadt wie schon beim ersten Wahlgang am 25. Mai (48,50 gegenüber 32,26 Prozent) mit 58,61 Prozent die Nase deutlich vorn. In der Kupferstadt entfallen auf Helmut Etschenberg 5827 Stimmen, während sich für Christiane Karl 4115 Wähler aussprechen.

Erwartungsgemäß schwach ist an diesem Sonntag die Wahlbeteiligung: Mit 22,48 Prozent hat sich nicht einmal ein Viertel der in Stolberg Stimmberechtigten an diesem zweiten Urnengang innerhalb von drei Wochen beteiligt.

Während im Haus der Städteregion noch gezittert werden muss, ist im Stolberger Rathaus schnell klar, wie der Trend in der Kupferstadt aussieht. Gut zehn Minuten nach Schließung der Wahllokale sind bereits zwölf von insgesamt 36 Stimmbezirken ausgezählt: Da liegt der Amtsinhaber schon klar mit 57,83 zu 42,17 Prozent in Führung. Just in diesem Moment zeigt die an die Wand projizierte Grafik aus der Städteregion zum einzigen Mal eine leichte Führung der Sozialdemokratin – mit 50,05 Prozent. Das soll an dem Wahlabend aber nur eine Momentaufnahme bleiben, die nur wenige Besucher im Ratssaal wahrnehmen.

Gegen 18.45 Uhr kann Andreas Pickhardt als Wahlleiter der Kupferstadt das vorläufige amtliche Endergebnis verkünden. Beim Blick auf die 22 Wahlbezirke ist festzustellen, dass Christiane Karl nur in zweien die Mehrheit holt. In Oberstolberg (05) schafft sie einen Vorsprung von 6,1 Punkten mit zehn Stimmen, in Mausbach (11)sind es fünf Kreuze, die ein Mehr von 1,74 Prozentpunkten bedeuten. In allen anderen Wahlbezirken und bei der Briefwahl liegt Etschenberg meist eindeutig vorne. Das beste Ergebnis erzielt er im Stimmbezirk Büsbach 1 mit 103 Stimmen und 73,57 Prozent.

 

„Es ist ein großartiges Ergebnis für Helmut Etschenberg, zu dem die Stolberger einen großen Teil beigetragen haben“, freut sich Jochen Emonds. „Jetzt können Bürgermeister Tim Grüttemeier und der Städteregionsrat gemeinsam viel für Stolberg bewegen“, so der Parteivorsitzende der CDU, der ebenso wie sein Stellvertreter Paul M. Kirch mit dem Modus der Stichwahl insbesondere angesichts der Wahlbeteiligung hadert: „Der Landesgesetzgeber sollte sie für die nächsten Kommunalwahlen im Jahr 2020 wieder abschaffen.“

 

Etwas enttäuscht äußert sich Hanne Zakowski: „Das ist sehr schade. Ich hatte gehofft, dass Christiane Karl es vielleicht knapp schaffen würde“, bedauert die stellvertretende Partei- und Fraktionsvorsitzende der SPD in Stolberg. „Ein Wechsel hätte der Städteregion gutgetan“, so Zakowski, die befürchtet, „dass nun weiterhin zu wenige Frauenthemen auf städteregionaler Ebene aufgegriffen werden“.

 

Quelle: Stolberger Zeitung /Nachrichten

Fr

06

Jun

2014

Unterstützen Sie Helmut Etschenberg - Stichwahl am 15.06: Ihre Stimme zählt!

Do

05

Jun

2014

Jochen Emonds ist Fraktionsvorsitzender - CDU arbeitet an der Bildung einer stabilen Koalition

Fraktionsvorsitzender Jochen Emonds
Fraktionsvorsitzender Jochen Emonds

Wenige Tage nach der Kommunalwahl hat sich die Stolberger CDU-Fraktion konstituiert: Mit einem einstimmigen Votum sprachen sich die neu gewählten Ratsmitglieder am vergangenen Montag für Jochen Emonds als neuen Fraktionsvorsitzenden aus.

 

Emonds tritt damit in der neuen Wahlperiode die Nachfolge des zukünftigen Bürgermeisters der Kupferstadt, Dr. Tim Grüttemeier, an. „Mit Jochen Emonds hat sich die Fraktion für einen kompetenten Vorsitzenden entschieden, mit dem ich als Bürgermeister eng zusammen arbeiten werde“, lobt Dr. Tim Grüttemeier die von der 21-köpfigen CDU-Fraktion gefällte Entscheidung.

 

Daneben gehören dem neuen Fraktionsvorstand Paul M. Kirch und der bisherige Fraktionsgeschäftsführer Siegfried Pietz als stellvertretende Fraktionsvorsitzende an. „Ich freue mich über das große Vertrauen, das mir die Fraktion entgegen gebracht hat, und konzentriere mich nun auf meine neuen Aufgaben“, zeigt sich Siegfried Pietz über das deutliche Votum erfreut. Zum Geschäftsführer wurde Marc Delzepich gewählt. Schatzmeister und gleichzeitig Pressesprecher im neuen Fraktionsvorstand ist Martin Hennig.

 

Besonderen Dank für die gute Zusammenarbeit sprach Jochen Emonds dem bisherigen stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Hans-Josef Siebertz aus, der sich nach nunmehr fast 25 Jahren Mitgliedschaft im Stadtrat aus der Fraktionsspitze zurückzieht.

 

„Mit dem neuen Vorstandsteam haben wir uns personell und damit auch inhaltlich sehr gut aufgestellt und freuen uns auf die zukünftigen Aufgaben, um unsere Stadt nach vorne zu bringen. Wir werden dem Auftrag durch die Wählerinnen und Wähler sehr verantwortungsbewusst nachkommen, die Finanzen der Stadt stabil halten und die so gewonnenen finanziellen Freiräume für neue Ideen und konkrete Projekte nutzen“, erläutert Jochen Emonds die Zielsetzung der CDU-Fraktion für die kommende Legislaturperiode. Konkret arbeitet die CDU-Fraktion an der Bildung einer stabilen Koalition im Stolberger Stadtrat, um die Kupferstadt gemeinsam nach vorne zu bringen. Während erste Sondierungsgespräche mit der SPD bereits stattfanden, werden Gespräche mit der FDP und den Grünen in den nächsten Tagen folgen.

Di

27

Mai

2014

Fünf Wochen bis zur Amtszeit - Nachlese zur Kommunalwahl in den Medien (Stolberger Zeitung, 100, 5 Das Hitradio, Lokalzeit WDR)

Tim Grütemeier zu Gast beim WDR in der Lokalzeit (Link: s.u.)
Tim Grütemeier zu Gast beim WDR in der Lokalzeit (Link: s.u.)

Tim Grüttemeier wird am 1. Juli als Bürgermeister vereidigt. CDU gewinnt in allen Wahlbezirken hinzu. SPD verliert bis zu 18,9 Prozent.

 „Wenn der Trend einmal läuft, ist er nicht aufzuhalten“, sagt Ferdi Gatzweiler am Tag nach der Kommunalwahl. Die Anspannung der letzten Wochen ist gewichen. Das Wahlergebnis ist eindeutig. Warum es so ist, wie es ist, will der scheidende Bürgermeister am Abend im Kreise der SPD-Fraktion erst einmal analysieren. Erst danach will der 58-Jährige entscheiden, ob er das als Spitzenkandidat über die Liste erworbene Ratsmandat annehmen möchte.

 

„Ich bereite jetzt erst einmal alles für einen reibungslosen Übergang vor“, sagt der Verwaltungschef. Es gebe noch eine Reihe von Problemen zu lösen, Entscheidungen vorzubereiten. Dies soll schon im engen Schulterschluss mit Tim Grüttemeier geschehen. Am 17. Juni kommt noch einmal der alte Stadtrat zu einer Sondersitzung zusammen – u. a. um die Projekte Neubaugebiet und Sportzentrum Breinig auf den Weg zu bringen. Am 22. Juni endet die Amtszeit von Ferdi Gatz­weiler. Dann leitet Fachbereichsleiter Andreas Pickhardt eine Woche lang die Verwaltung.

Erst am 1. Juli beginnt auf der konstituierenden Sitzung des neuen Stadtrates mit der Vereidigung von Tim Grüttemeier die Amtsperiode des neuen Bürgermeisters. Bis dahin bleibt dem Juristen die Zeit, seinen Schreibtisch in der Aachener Kanzlei zu ordnen, ein paar Tage zu verschnaufen und sich auf die Dienstgeschäfte vorzubereiten. „Ich kann und möchte mich in Ruhe auf den Übergang vorbereiten“, sagt Grüttemeier. Gestern Abend analysierte die CDU-Fraktion die Ergebnisse und steckte den Kurs für die nächsten Tage ab. Heute stehen – wie vor der Wahl vereinbart – Gespräche mit der SPD über die Fortführung der großen Koalition an.

 
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Studium der Schlagzeilen am frühen Morgen bei der Wahlparty der CDU im „Piano“: Marc Delzepich, Gerd Grüttemeier, Stephanie Frey, Dr. Tim Grüttemeier und Parteivorsitzender Jochen Emonds (v.l.)
Studium der Schlagzeilen am frühen Morgen bei der Wahlparty der CDU im „Piano“: Marc Delzepich, Gerd Grüttemeier, Stephanie Frey, Dr. Tim Grüttemeier und Parteivorsitzender Jochen Emonds (v.l.)

Mit 21 Sitzen haben die Christdemokraten zwar die absolute Mehrheit verfehlt, aber beachtenswerte Wahlerfolge errungen. Sie legten in allen Bezirken zu. Reiner Bonnie gewann mit einem Zuwachs von 18,6 Prozent den roten Atscher Wahlbezirk. Das ist bislang nur dem früheren Grundschul-Rektor Paul Kolhaas 1984 gelungen. Ein Plus von 15,4 Prozent brachte Markus von der Stein den Erfolg im roten Münsterbusch über Edi Offermann; und im benachbarten Bezirk fehlten Ludwig Hahn vier Stimmen zum Ergebnis von Helmut Grosche – einer von drei Sozialdemokraten, die ihre Bezirke direkt zogen.

Neben dem Fraktionschef Dieter Wolf ist es als einzigem Peter Jussen gelungen, mit einem Zuwachs von sieben Prozent für die SPD Mausbach zu sichern. In Breinig/Breinigerberg reichte Carsten Lange ein Plus von 1,8 Punkten bei weitem nicht, um Ben Grendel mit 53 Prozent zu gefährden, der sogar 6,5 Punkte zulegte.

 

Der CDU gelang es in jedem Wahlbezirk zwischen 3,0 und 21,2 Prozent hinzuzugewinnen – mit gravierenden Auswirkungen für die SPD (bis zu minus 18,9 Prozent): Carina Wahlen (+13,4%) löst mit einem Vorsprung von 51 Stimmen auf der Liester Rolf Engels (-10,5%) ab. Er gehört dem neuen Rat ebenso wenig an wie der langjährige Parteivorsitzende Hans Kleinlein. Dieser verlor auf dem Donnerberg 7 Prozentpunkte, und Neuling Carolin Sieven (+10,6%) sicherte sich mit einem Vorsprung von 27 Stimmen den Bezirk, in dem Kleinlein vor fünf Jahren noch satte 190 Stimmen vorne lag.

 

Nicht in den Rat zieht SPD-Vorsitzender Martin Peters (-2,3%) ein, der sich mit Listenplatz 23 begnügt hatte. Nur sieben Stimmen Vorsprung hatte Paul Kirch 2004; jetzt sind es 57 (+5,6%), die dem seinerzeitigen Bürgermeister-Kandidaten der CDU nun die fünfte Legislaturperiode im Rat bescheren. In der benachbarten Velau musste Andrea Müller, sie zieht über die SPD-Liste in den Rat, nach einem Vorsprung von 126 Stimmen ein Minus von 8,4 Punkten verdauen, während Eberhard Koslowski ein Plus von 10,2 Prozentpunkten in einen Vorsprung von 25 Stimmen verwandelte.

2004 lag Martin Hennig mit 14 Stimmen hinter Hanne Zakowski, die ebenfalls über die SPD-Liste in den Rat einzieht. Sie büßte aber 7,6 Prozent ein, während der Mittelständler 6,3 Punkte gut machte und 105 Stimmen Vorsprung holte. Mit der SPD-Liste bleibt Jürgen Schmitz (-6,1%) im Rat, der 2004 noch 23 Stimmen Vorsprung am Donnerberg vor Hans-Josef Siebertz hatte. Für den früheren Bürgermeister bedeutet ein Vorsprung von 100 Stimmen ein Plus von 12,2 Punkten.

In Mausbach/Werth trat bei der SPD Harry van Emelen (-6,4%) die Nachfolge von Paul-Heinz Kaußen an, der Vorsprung von 165 wandelte sich in einen Rückstand von 89 Stimmen zugunsten von Rita Felden (+12,0%), die anstelle von Adolf Konrads antrat.

 

„ Verwaltungs-Fehler angelastet“

Mit Spannung wurde auch das Duell von Siegfried Pietz und Patrick Haas im Büsbacher Wahlbezirk 18 erwartet. 2004 jagte der junge SPD-Mann Markus von der Stein den Bezirk mit 64 Stimmen Vorsprung ab, während Pietz den benachbarten Bezirk 19 mit 31 Stimmen Vorsprung gewann. Jetzt büßte Haas 7,9 Prozent ein, Pietz legte 7,0 Prozent zu und hält 64 Stimmen Vorsprung. Als neuer CDU-Kandidat sicherte sich im Bezirk 19 Thomas Schmidt (+13,4%) 264 Stimmen Vorsprung vor Hans Nüsser (-10,5%), der in den Stadtrat über die SPD-Liste – insgesamt elf von 14 Genossen – einzieht.

 

Von der CDU sind es zunächst zwei (Hans Bruckschen und Ludwig Hahn); als dritter folgt Günter Blaszczyk, der als Koppelkandidat von Tim Grüttemeier in den Rat einzieht, weil dieser als Bürgermeister kein Ratsmitglied sein darf. Wie die neue Ägide mitgestaltet werden kann, ist eines der Themen, über das die SPD am Abend bei einer ersten Analyse spricht. „Wir haben keines unserer Ziele erreicht“, gesteht Fraktionsvorsitzender Dieter Wolf ein. Dabei habe der Wähler nicht die Arbeit und Erfolge honoriert, die die Fraktion als einzige über die ganze Legislaturperiode hinweg geleistet habe – von der Abwendung der Insolvenz ohne Zerschlagung der sozialen Strukturen über den Erhalt des Kulturangebotes bis hin zum Ausbau im Kinder- und Schulbereich. Dagegen seien unverständliche und ärgerliche Fehler in der Verwaltung der SPD angelastet worden.

Der auf den Erhalt des Status Quo abgestellte Wahlkampf habe an der Wechselstimmung vorbei gezielt. Es werde sicherlich einige Stunden dauern, bis die Sozialdemokraten ihre Niederlage verdaut haben werden, „aber wir werden sicherlich nicht die beleidigte Leberwurst spielen“, ließ Wolf durchblicken, weiter Verantwortung mit tragen zu wollen.

Mo

26

Mai

2014

"Danke für Ihr Vertrauen" - Erdrutschsieg für die CDU. Berichterstattung der Stolberger Zeitung über die Kommunalwahl:

"Ich darf mich bei allen Stolbergerinnen und Stolberger für ihr großes Vertrauen bedanken"
"Ich darf mich bei allen Stolbergerinnen und Stolberger für ihr großes Vertrauen bedanken"
Tim Grüttemeier wird im ersten Wahlgang Bürgermeister. Amtsinhaber Ferdi Gatzweiler gesteht bereits frühzeitig die Niederlage ein. Kaldenbach erreicht den dritten Rang. CDU wird stärkste Kraft im Stadtrat.
Die Stadt hat einen neuen Bürgermeister: Tim Grüttemeier wird neuer Verwaltungschef von Stolberg. Kurz vor 22 Uhr betritt der 33-Jährige gemeinsam mit Amtsinhaber Ferdi Gatzweiler den Ratssaal. 17 von 30 Bezirke sind zu diesem Zeitpunkt ausgezählt. Grüttemeier hat mit knapp 52 Prozent die Nase vorn. Gatzweiler liegt bei rund 28 Prozent. „Ich gratuliere Ihnen zu dem Erfolg“, sagt der scheidende Verwaltungschef. Am Ende des langen Abends hat der Sozialdemokrat in keinem einzigen Stimmbezirk die Mehrheit holen können – nicht einmal in den absoluten Hochburgen seiner Partei.

Dort sind sogar einige sicher geglaubte rote Ratsmandate in schwarze Hände gefallen. Die absolute Mehrheit im Stadtrat verpassen die Christdemokraten dennoch knapp.

Ein beachtliches Ergebnis erzielt der parteilose Kandidat Alex Kaldenbach, der mit über 11 Prozent den dritten Platz erreichte. „Damit bin ich aber nicht zufrieden“, sagt der 67-jährige Kaufmann, der sich als Alternative aber durchaus profilieren konnte. Die übrigen Bewerber sind weit abgeschlagen.

 

„Weiter gut zusammenarbeiten“

Ferdi Gatzweiler gesteht derweil seine Niederlage offiziell ein: „Ich gratuliere Ihnen recht herzlich und wünsche Ihnen, dass Sie ihre gesteckten Ziele erreichen. Ich sagen Ihnen zu, dass wir weiterhin gut zusammenarbeiten“, beglückwünscht Gatzweiler seinen Nachfolger unter großem Applaus der Menschen im Ratssaal. Dr. Grüttemeier dankt seinem Kontrahenten für den fairen Wahlkampf in den zurückliegenden Wochen. „Ich werde mir sicher den einen oder anderen Rat bei Ihnen holen“, verspricht Grüttemeier.

Tim Grüttemeier mit seiner Frau Nina
Tim Grüttemeier mit seiner Frau Nina

Der CDU-Vorsitzende Jochen Emonds sagt: „Wir haben in unserem „Bürgerdialog“ früh mit den Bürgern zusammen das kommunalpolitische Programm erarbeitet. Und keinen Wahlkampf nur des Wahlkampfswillen geführt. Uns ging es vielmehr um Inhalte. Ich bin besonders stolz auf unseren Kandidaten. Ich beglückwünsche ihn zu diesem tollen Ergebnis.“ Für Grüttemeier gibt es einen Blumenstrauß, die dieser gleich an seine Frau weiter reicht. Zu diesem Zeitpunkt sind zwar erst 21 von 30 Stimmbezirken ausgezählt, Grüttemeier hält sich in den Hochrechnungen aber seit Beginn der Auszählungen beständig über der 50-Prozent-Marke.

 

Für den zukünftigen Bürgermeister ist es ein doppelter Triumph, denn auch im neuen Stadtrat stellt die CDU in den nächsten sechs Jahren die mit großem Abstand stärkste Kraft. Ob es angesichts der neuen politischen Kräfteverhältnisse eine Fortsetzung der großen Koalition geben wird, bleibt abzuwarten. Vor der Wahl war die Fortsetzung das Ziel. Kurz nach 20 Uhr steigt im Ratssaal spürbar die Spannung. Mit den ersten Ergebnissen aus dem Stimmbezirk Unterstolberg beginnt der Auszählungsmarathon nach Europa-, Städteregionsrats- und Städteregionstagswahl nun auch auf lokaler Ebene. Während SPD-Fraktionschef Dieter Wolf dort mit 37,50 Prozent knapp vor seinem CDU-Konkurrenten Lutz Hillinger (35,71) liegt, hat bei der Bürgermeister-Wahl Tim Grüttemeier (CDU) die Nase vorn (40,28). Amtsinhaber Ferdi Gatzweiler kommt lediglich auf 34,98 Prozent – ein Trend, der sich im weiteren Verlauf des Abends fortsetzen und noch verstärken wird. Nicht nur in Grüttemeiers Wahlbezirk (WB 14, Breinig/Venwegen), wo der Herausforderer bemerkenswerte 59,53 Prozent holt.

Amtliches Endergbnis
Amtliches Endergbnis

Die beiden Fraktionsvorsitzenden Wolf (43,26 Prozent) und Grüttemeier (60,43) gehören an diesem Abend zu den ersten Direktkandidaten, die sich in ihren Wahlbezirken den Einzug ins neue Stadtparlament sichern. Für die Sozialdemokraten ist es einer der wenigen Erfolgserlebnisse auf kommunaler Ebene. Am Ende reicht es gerade mal zum Sieg in drei von 22 Wahlbezirken. Weniger stark als zunächst befürchtet hat sich offenbar die fehlerhafte Erläuterungsskizze bei den Briefwahl-Unterlagen ausgewirkt. Von den 6526 Briefwählern in Stolberg gaben 624 eine ungültige Stimme ab; allerdings ist lediglich in 352 Fällen ein falsch zugeordneter Wahlschein die Ursache.

SPD-Stadtverbandsvorsitzender Martin Peters ist natürlich nicht begeistert. „Wir haben zwei völlig unterschiedliche Wahlen in Stolberg erlebt“, so Peters. Bei der Europawahl haben die Wähler ganz klar für Martin Schulz votiert. Auf kommunaler Ebene haben wir eine brutale Niederlage erlitten.“ Mit der CDU zusammen habe die SPD eine gute Politik gemacht. Peters: „Deshalb haben wird dieses Ergebnis als SPD nicht verdient.“ Peters geht davon aus, dass die bisherigen Koalitionspartner weiter in Gesprächen bleiben: „Das wäre schon sehr anständig. Aber zunächst müssen wir über dieses Wahlergebnis einmal schlafen.“

Fr

23

Mai

2014

Antenne AC-Interview mit Bürgermeisterkandidat Tim Grüttemeier

 

Aufgrund des großen Interesses haben wir das Antenne AC-Interview von dieser Woche verlinkt (s.u.). Ziel von "Antenne AC" ist es, dass Sie die verschiedenen Kandidaten persönlich kennenlernen, wer sie sind, was sie wollen. Schlagfertigkeit und auch Humor sind gefragt. 

 

Link: Antenne AC Interview mit Tim Grüttemeier

 

Do

22

Mai

2014

Stadtwappen-Eklat: Gleiches Recht für alle? Auch Bürgermeister Gatzweiler wirbt unerlaubt mit Stadtwappen!

Bürgermeister Gatzweiler wirbt mit Stadtwappen und -flagge: Was beim Neujahrsempfang der Stadt, wie hier 2005 im Zinkhütter Hof, kein Problem ist, ist im Wahlkampf nicht gestattet. Es liegt keine Genehmigung vor. Foto: Stolberger Zeitung/Nachrichten
Bürgermeister Gatzweiler wirbt mit Stadtwappen und -flagge: Was beim Neujahrsempfang der Stadt, wie hier 2005 im Zinkhütter Hof, kein Problem ist, ist im Wahlkampf nicht gestattet. Es liegt keine Genehmigung vor. Foto: Stolberger Zeitung/Nachrichten
Stolberger Zeitung/Nachrichten: Der Stolberger Wappen-Skandal in Stolberg zieht weitere Kreise. Nachdem am Montag SPD-Ratsmitglied Hanne Zakowski Wahlwerbung mit Stadtflagge und -wappen verteilt hatte, folgte am Dienstag Wahlwerbung von Arndt Kohn und von Bürgermeister Ferdi Gatzweiler – mit großem Stadtwappen auf der Stadtflagge.

 

Dabei hatte die Stadt noch am 7. Mai dem parteilosen Bürgermeister-Kandidaten Alex Kaldenbach das Zeigen des Stadtwappens untersagt. Der 67-jährige Kaufmann wusste nicht, dass dafür eine Genehmigung erforderlich gewesen wäre. Die beantragte der Parteilose daraufhin und erhielt eine Absage durch den städtischen stellvertretenden Wahlleiter – mit der Begründung, dass durch die Verwendung des Stadtwappens im Wahlkampf der Eindruck entstehen könnte, Partei oder Kandidat handelten im amtlichen Auftrag. Dies widerspreche der Neutralitätspflicht der Stadt, hatte Fachbereichsleiter Walter Wahlen gegenüber unserer Zeitung erklärt. Kaldenbach überklebte die Wappen mit dem Slogan „Ich darf keine Flagge zeigen“. Nachdem spätestens am Rande des Königsvogelschusses in Büsbach am 11. Mai bekannt wurde, dass auch die SPD das Wappen in Flyern zeigen wolle, soll es zumindest Hinweise aus der Verwaltung an die Partei gegeben haben, das zu unterlassen.

 

Nachdem am Montag in der Innenstadt die ersten Flyer verteilt worden waren, erklärte Wahlen, dass er der SPD eine Unterlassungsverfügung ausgestellt habe. Von wann diese datiert, wollte Wahlen auf Anfrage am Mittwoch nicht verraten, nachdem am Dienstag im Stadtgebiet SPD-Flyer mit Wappen zumindest von Kohn und Gatzweiler in Umlauf gebracht wurden. Weiteren Anlass zum Einschreiten sah Wahlen derweil nicht: „Mir liegen keine Anhaltspunkte vor, dass gegen die Unterlassungsverfügung verstoßen wurde“, erklärte der Fachbereichsleiter am Vormittag. Sollten sich Anhaltspunkte ergeben, werde er „recherchieren müssen“.

 

Bürgermeister Ferdi Gatzweiler selbst wollte in der Sache keinen Kommentar abgeben. Als erneut kandidierender Verwaltungschef habe er die Betreuung aller Wahlangelegenheiten in die Hände von Wahlleiter Andreas Pickhardt und seinem Stellvertreter Walter Wahlen gelegt. Und der SPD-Stadtverband habe für ihn die komplette Wahlwerbung organisiert, erklärte Bürgermeister Gatz­weiler auf Anfrage. „Das ist dumm gelaufen“, gestand SPD-Stadtverbandschef Martin Peters ein. Auch seiner Partei sei beim Druckauftrag nicht bekannt gewesen, dass für das Zeigen des Stadtwappens eine Genehmigung erforderlich sei. Die nachbestellten Flyer seien noch nicht geliefert worden, während der Wahltermin ins Haus stehe. „Sollte die Stadt gegen uns nun eine Strafe verhängen, werden wir die bezahlen müssen“, so Peters.

Do

22

Mai

2014

Sechs Monate warten auf die Genehmigung sind zu lang! Massive Beschwerden der Arbeiterwohlfahrt. Unzufrieden mit Bürgermeister Gatzweiler!

Süssendell: Zum ersten Mal knallte es im Juli zwischen AWO und Stadtverwaltung: Geschäftsführer Hans-Peter Barbeln, die Vorsitzenden Beate Ruhland und Andreas Johnsen sowie Fachbereichsleiter Andreas Pickhardt (v.l.).
Süssendell: Zum ersten Mal knallte es im Juli zwischen AWO und Stadtverwaltung: Geschäftsführer Hans-Peter Barbeln, die Vorsitzenden Beate Ruhland und Andreas Johnsen sowie Fachbereichsleiter Andreas Pickhardt (v.l.).
Stolberger Zeitung/Nachrichten:Die AWO Mittelrhein und die Stolberger Stadtverwaltung werden einfach nicht warm miteinander beim Modellprojekt eines Heims für 80 demenziell beeinträchtigte Senioren auf Süssendell. Immer wieder hakt es bei dem Vorzeige-Projekt. Die Ursache für die Haken sehen die Beteiligten stets beim jeweils anderen. Heute Abend wollen AWO-Geschäftsführer Hans-Peter Barbeln und Bürgermeister Ferdi Gatzweiler in einem persönlichen Gespräch einen erneuten Versuch unternehmen, die aktuellen Klippen zu umschiffen.

 

„Vor sechs Monaten haben wir den Bauantrag gestellt und noch immer keine Genehmigung erhalten“, erklärte Barbeln am Morgen gegenüber unserer Zeitung. Von einem reibungslosen Projektablauf sei nicht mehr zu sprechen. Immer wieder hake das Verfahren, beklagte Barbeln erhebliche Reibungsverluste, betonte aber auch, dass er der Verwaltung dabei keine Boswilligkeit unterstelle. „Was uns fehlt, ist ein klarer und konkreter Ansprechpartner für alle Punkte“, unterstrich der Geschäftsführer in seiner Kritik, dass eine Vielzahl von Ämtern und Behörden in das Verfahren eingebunden seien, diese Vielfalt aber im Rathaus nicht gebündelt werde.

 

Ein Vorwurf, der beim Bürgermeister für Entsetzen sorgt, denn er selbst sieht sich in der Rolle gefordert, bei Problemen zu koordinieren. „Herr Barbeln verstößt gegen die Abmachung, sich direkt bei mir zu melden, wenn etwas hakt“, sagte Ferdi Gatzweiler. Dies habe er in dem klärenden Gespräch mit der AWO-Bezirksvorsitzenden Beate Ruhland im vergangenen August vereinbart. „Es hat sich aber niemand bei mir gemeldet“, beklagt der Verwaltungschef.

 

Erforderlich geworden war das klärende Gespräch zwischen Ruhland und Gatzweiler, nachdem die AWO-Bezirksvorsitzende bei einer öffentlichen Präsentation des Projektes auf Süssendell massive Kritik am Bürgermeister und seiner Verwaltung geäußert hatte. Sie habe den Eindruck gewonnen, dass „von Seiten der Verwaltung nur wenig ernsthaftes Interesse an einer zügigen Realisierung des Projektes besteht“, sagte damals Ruhland und verwies auf anhaltende Probleme mit den ökologischen Ausgleichsmaßnahmen. Bei einem beim Bürgermeister anberaumten Erörterungstermin war der Verwaltungschef dann nicht erschienen und brüskierte damit die AWO-Chefin. Die Chemie war gestört; das Projekt mit einem Volumen von acht Millionen Euro und 80 neuen Arbeitsplätzen auf dem 7,5 Hektar großen Waldgelände in Gefahr. Mit Gatzweilers Gang ins „Kölner Canossa“ war auch eine Lösung für die Ausgleichsmaßnahmen verbunden.

Wie ein kleines Dorf soll das Seniorenheim der AWO auf Süssendell angeordnet sein. 80 Arbeitsplätze sollen hier geschaffen werden.

Die Prüfstatik fehlt noch

Die nächste Hürde folgte im November. Der Satzungsbeschluss für die Bauleitplanung musste im Rat von der Tagesordnung genommen werden, weil nicht alle Details im städtebaulichen Vertrag geklärt waren. Dabei ging es vor allem um die Frage, wie und wohin das Abwasser entsorgt werden soll und wer welche Kosten dabei zu tragen habe. Dies wurde bis zur Ratssitzung am 10. Dezember geklärt. Bauleitplanung und städtebaulicher Vertrag wurden beschlossen. Am 13. Dezember unterzeichneten AWO und Stadt ihre Verträge sowie die AWO den Kaufvertrag für das Gelände des Aachener Immobilienmaklers Hans Bischoff.

 

Sechs Tage später, am 19. Dezember 2013, ging der Bauantrag der AWO im Stolberger Rathaus ein. Am 27. Februar lag die Genehmigung der Bezirksregierung zur Änderung des Flächennutzungsplans vor. Und Ende März erteilte die Stadt die Genehmigung für den Abriss der ehemaligen Lungenheilanstalt und späteren Ausflugsgastronomie. Seitdem hakt es wieder im Getriebe. „Wir wissen nicht, wann die Baugenehmigung kommt“, moniert Barbeln, dass die AWO die Einrichtung der Baustelle nicht planen könne. „Jetzt will die Stadt sogar noch wissen, wie wir Parkplätze und einen Waldkindergarten entwässern wollen, die wir aber gar nicht beantragt haben“, so der AWO-Geschäftsführer.

 

Aussagen, denen Ferdi Gatzweiler und Gerd Schön als Leiter des Bauordnungsamtes widersprechen. Drei Problembereiche werden heute noch im Rathaus gesehen. Bei der Unteren Wasserbehörde der Städteregion hätte die AWO eine Einleitungsgenehmigung beantragen müssen. Darauf habe die Stadt im Januar und erneut im Februar hingewiesen. Den Antrag habe die AWO aber erst Anfang Mai eingereicht.

 

Trotz Hinweisen gelte dies auch für eine erforderliche Stellungnahme der Lebensmittelüberwachung zum geplanten Café. Sie ist allerdings gestern im Rathaus eingetroffen. Nächstes Problem sind die im amtlichen Lageplan dargestellten optionalen Parkflächen für einen möglichen Kindergarten, die die AWO auch gar nicht beantragt habe. Wenn sie nun erkläre, auf die optional eingezeichneten Parkplätze zu verzichten, dann brauche dafür auch keine wasserrechtliche Ableitung aufgezeigt und beantragt zu werden.

 

Außerdem fehlten dem Tiefbauamt noch Details zu einem Fettabscheider sowie die Prüfstatik. Entsprechend der Vorschriften in NRW dürfe eine Genehmigung nur dann erteilt werden, wenn alle Stellungnahmen und Teilgenehmigungen vorlägen.

 

Bis morgen möchte die Verwaltung aber bei der Städteregion klären, ob sie den Bauantrag im Vorgriff auf eine zu erwartende wasserrechtliche Genehmigung sowie Vorlage der Prüfstatik erteilen dürfe. Dann könnte Hans-Peter Barbeln die Baugenehmigung in der kommenden Woche in Empfang nehmen, erklärte Schön.

Mi

21

Mai

2014

9 gute Gründe CDU zu wählen! - Anzeige mit Informationen über unsere Ratskandidaten und Interview mit unserem BM-Kandidaten Tim Grüttemeier (Super Mittwoch)

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9 gute Gründe CDU zu wählen! - Anzeige mit Informationen über unsere Kandidaten und Interview mit Tim Grüttemeier
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Di

20

Mai

2014

Erneute Pleitenserie im Rathaus! Stadtrat muss heute ausfallen - Gatzweiler sagt Sitzung ab.

 

Erneuter Rückschlag: Der SV Breinig muss mit den Arbeiten an den neuen Kunstrasenplätzen neben dem Stadion warten. Erneute Pannen im Rathaus. Gatzweiler sagt Sitzung ab. (Foto: Stolberger Zeitung)
Erneuter Rückschlag: Der SV Breinig muss mit den Arbeiten an den neuen Kunstrasenplätzen neben dem Stadion warten. Erneute Pannen im Rathaus. Gatzweiler sagt Sitzung ab. (Foto: Stolberger Zeitung)

Stolberger Zeitung / Nachrichten: Die Serie von Pleiten, Pech und Pannen in der Stolberger Stadtverwaltung reißt nicht ab. Montagabend sah sich als einladender Vorsitzender Bürgermeister Ferdi Gatzweiler gezwungen, die für heute terminierten Sitzungen des Hauptausschusses und Stadtrates sowie des Ausschusses für Stadtentwicklung, Verkehr und Umwelt absagen.

 

Grund sind Formfehler in der gedruckten Ausführungen der Tagesordnungen der Ratsgremien. So wird dort die Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung für „Donnerstag, 20. Mai 2014“, terminiert. Damit liegt ein formaler Verstoß gegen das Erfordernis einer „form- und fristgerechten Einladung“ vor. Fachbereichsleiter Walter Wahlen musste dann die schlechte Botschaft dann der Öffentlichkeit verkünden. Darüber hinaus wurden in den gedruckten und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellten Unterlagen zur Sitzung des Hauptausschusses die Unterlagen für mehrere Tagesordnungspunkte vertauscht.Während die Ratsmitglieder und sachkundigen Bürger in der Regel ihre Ratspost via Internet beziehen, erhalten einige, wenig multimedia-affine Ratsmitglieder ihre Einladungen immer noch auf dem Postwege. Somit erfolgte auch diese Einladung nicht getreu der strengen rechtlichen Vorschriften. Würden der Rat und seine Gremien dennoch tagen, so wären ihre Beschlüsse rechtsunwirksam und anfechtbar.

 

Dieses Risiko konnte und wollte Montagabend in Stolberg niemand eingehen. Erst recht schon deshalb nicht, weil im Rathaus ohnehin juristische Schritte gegen die Bauleitplanung für die Projekte Sportzentrum und Neubaugebiet in Breinig von Seiten der Anlieger erwartet werden.Dies ist bereits der zweite Fauxpas bei der Einberufung dieser Sondersitzung der Ratsgremien, die die letzten dieser Legislaturperiode sein sollten. Denn ursprünglich terminiert wurden sie nur deshalb, um die Breiniger Projekte noch vor den Kommunalwahlen auf den Weg zu bringen. Denn der Breiniger Spielverein wartet dringend auf die Entscheidungen, damit er mit dem Bau der projektierten Kunstrastenplätze spätestens Anfang Juli beginnen kann, damit sie zur Wintersaison bereitstehen.

 

Doch bereits bei der ersten Einladung am 5. Mai für die Sondersitzungen von Hauptausschuss und Stadtrat fehlten diese wesentlichen Tagesordnungspunkte für einen Satzungsbeschluss zur Bauleitplanung des Neubaugebietes, und die Details für den Zuwendungsbeschluss an den SV sowie die Regelung der Eigentumsverhältnisse waren offen. An die erforderliche Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, der Anregungen im Rahmen einer – erneut erforderlichen gewordenen – Offenlage der Bauleitplanung für das Sportzentrum abwägen musste, hatte noch keiner gedacht. Per Dringlichkeit wurden sie erst nach der Berichterstattung unserer Zeitung dazu ergänzt. Auch erfuhr Dieter Jollet als Projektverantwortlicher des SV Breinig durch unsere Zeitung von der Absage der heutigen Sitzungen. „Wir sind zutiefst enttäuscht“, sagte Jollet in einer ersten Stellungnahme.

Auf Vorschlag der großen Koalition aus CDU und SPD soll der Stadtrat und seine Gremien nun nach der Kommunalwahl am Sonntag zu einer erneuten Sondersitzung einberufen werden. Als Termin dafür ins Auge gefasst wurde Dienstag, 17. Juni. Dann ist der Rat noch immer nach dem Ergebnis der Kommunalwahlen von 2009 besetzt. Denn die konstituierende Sitzung der neuen Legislaturperiode ist nach bisheriger Planung für Dienstag, 1. Juli, angesetzt.

Do

15

Mai

2014

Grüttemeier: "Wirtschaftsförderung muss Chefsache sein!" - Persönlicher Einsatz ist gefragt.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Mi

14

Mai

2014

Grüttemeier: "Bürgermeisteramt muss besser ausgeübt werden!" - Bürgerwille ernstnehmen und Ideen verwirklichen.

Volles Haus in der Donnerberger KOT: Den Fragen von Carsten Nellißen (2.v.l.) stellen sich die Kandidaten Klaus-F, Kratz, Ferdi Gatzweiler, Tim Grüttemeier, Mathias Prußeit und Alex Kaldenbach (.v.l.). Bild: Stolberger Zeitung.
Volles Haus in der Donnerberger KOT: Den Fragen von Carsten Nellißen (2.v.l.) stellen sich die Kandidaten Klaus-F, Kratz, Ferdi Gatzweiler, Tim Grüttemeier, Mathias Prußeit und Alex Kaldenbach (.v.l.). Bild: Stolberger Zeitung.

Bericht der Stolberger Zeitung/Nachrichten über die Diskussionsrunde der Bürgermeisterkandidaten bei der KOT Donnerberg: Der eine Kandidat fühlt sich richtig wohl in der Kleinen offenen Tür St. Josef und ist fasziniert von der Arbeit, die dort geleistet wird. Ein anderer gesteht, die Einrichtung nicht gekannt zu haben und dass er erst einmal googeln musste, was es mit der offenen Kinder- und Jugendeinrichtung auf sich hat, als er von den Jugendlichen zum Wahlduell zur Bürgermeisterwahl eingeladen wurde.

 

Eltern-Willen umgesetzt

 

Doch während Kaldenbach und Kratz fordern, dass der Bürgermeister in Zukunft mehr Geld für Jugendarbeit locker machen muss, um mehr Einrichtungen für Jugendarbeit zu schaffen und mit städtischen Mitarbeitern zu organisieren, widerspricht ihnen CDU-Politiker Grüttemeier: „Wir dürfen niemandem aufdrücken, was wo gemacht wird. Eine Einrichtung wie die KOT wächst vor Ort. Die Aufgabe der Stadt ist es dann einen Rahmen zu schaffen.“ Dennoch ist Mathias Prußeit überzeugt, dass sich die Stadt in Sachen Jugendarbeit mehr leisten kann.

 

Dass das Programm der KOT weit gefächert und von den Jugendlichen, unter der Leitung des Sozialpädagogen Jörg Beißel, mit viel Engagement ausgeführt wird, zeigt dieses Wahlduell. Zum ersten Mal stellt ein Team der KOT Fragen an die Bürgermeister-Kandidaten während des Wahlkampfes und lockt viele interessierte Bürger – insbesondere Donnerberger, ins Pfarrheim.

 

So fragt das nächste Thema, das Moderator Carsten Nellißen, der seit vielen Jahren KOT-Teamer ist, anspricht, nach der Vereinbarkeit von Freizeit und Schule: „Ihnen allen liegt das Ehrenamt also am Herzen und Sie wissen, wie sehr Einrichtungen wie die KOT oder Sportvereine zur Persönlichkeitsbildung beitragen. Warum aber wird dann der ganztägige Schulbetrieb weiter gefördert und ausgebaut?“

 

Grüttemeier verweist daraufhin auf den Willen von Eltern, Schülern und Lehrer, die in Schulkonferenzen sowohl am Ritzefeld-Gymnasium als auch Goethe-Gymnasium für G8 und Ganztag gestimmt hätten: Diese Entscheidung dürfe die Kommunalpolitik nicht ignorieren.

 

Auch Prußeit sieht eine Notwendigkeit für die Umstrukturierung der Schulen. „Die Aufgabe der Erziehung sollten die Eltern nicht abgeben. Aber wenn beide Elternteile, wie es heutzutage sehr häufig ist, arbeiten müssen, ist es wichtig, dass die Kinder ganztägig betreut werden.“ SPD-Politiker Gatzweiler ist die Diskussion zu schwarz-weiß: „Es sind Möglichkeiten gefunden worden, Ehrenamt und Schule zu verknüpfen. Diese müssen weiter ausgebaut werden.“

 

Als nächstes äußern sich die Kandidaten zum Thema Familie. Die Frage: „Wie kann man zukünftig mehr Familien an Stolberg binden?“ Für Ferdi Gatzweiler ist die Frage, wie er selber sagt, „relativ einfach zu beantworten“. Günstige Grundstücke, gute Betreuungsangebote für Kinder und hohe Lebensqualität zeichnen für ihn die Kupferstadt aus. Mathias Pru-ßeit fehlen jedoch Sauberkeit in der Innenstadt und Freizeit-Lokalitäten, wie ein Kino. Und: „Das Amt für Wirtschaftsförderung im Rathaus ist unterbesetzt. Es müssen bessere Voraussetzungen geschaffen werden, damit Unternehmen hier investieren. Das heißt, Klinken müssen geputzt und Kontakte geknüpft werden.“ Die Diskussion erhitzt sich, als Kaldenbach Stolberg als „Drecksloch“ bezeichnet. Für ihn muss es nicht nur sauberer sein und müssen Investoren nach Stolberg geholt werden, sondern sollen die Attraktionen der Stadt, wie die Burg und der Eifelsteig-Zubringer, noch attraktiver werden. Kritik übt der Breiniger auch am Nahverkehr, der seiner Meinung nach ausbaufähig ist.

 

Für Tim Grüttemeier ist die Euregiobahn im Vergleich zum Auto die schnellere Variante, um beispielsweise nach Aachen zu fahren, und befürwortet einen Ausbau der Strecke nach Breinig. Der CDU-Politiker fügt hinzu, dass neben den hohen Kosten, die der Nahverkehr mit sich bringe, der Bedarf der Linien jährlich neu ermittelt werde.

 

Klaus Kratz erzählt daraufhin, warum er nach Stolberg gezogen ist – und zwar des Jobs wegen. Seiner Meinung nach macht vor allem eine funktionierende Wirtschaft eine Stadt für junge Familien attraktiv: „Stolberg war eine wirtschaftliche Hochburg. Das muss es wieder sein.“ Kratz ist überzeugt, dass Attraktionen erst dann nach Stolberg kommen, wenn drum herum eine funktionierende Wirtschaft vorhanden ist. Uneinig sind die Kandidaten in der Frage, ob die Gewerbesteuer ausschlaggebender Faktor für mangelndes Interesse von Firmen an Stolberg ist.

 

Angesprochen wurde auch die Internetverbindung. Ferdi Gatz-weiler hält, wie Grüttemeier, die derzeitige Verbindung für nicht zufriedenstellend und berichtet von den Bemühungen um Förderprogramme der Bundes- und Landesregierung, um Glasfaser nutzen zu können. Auch Mathias Prußeit unterstützt das für ihn unverzichtbare Breitband. Kaldenbach sieht weiterhin großen Handlungsbedarf, und auch Kratz hält die jetzige Internetanbindung für „eine Katastrophe“. Er will sich vor allem für eine schnellere Verbindung in der Innenstadt einsetzen.

 

Ein Thema, dass auch viele Jugendliche beschäftigt, ist Rechtsradikalismus. Alex Kaldenbach ist sich mit Kratz einig, dass die Schilder mit der Aufschrift „Stolberg hat keinen Platz für Rassismus“ an Ortseingängen, abgeschafft werden müssen. Kaldenbach positioniert sich, wie alle anderen Kandidaten, klar gegen Extremismus, jedoch hält er die Schilder für Angriffsfläche und Abschreckung für Touristen.

 

Kratz betont, dass seiner Meinung nach die Schilder keine Lösung im Kampf gegen Rechtsextremismus sind, und Zeichen für ein buntes Stolberg gesetzt werden müssten. Er will, dass sich die Stolberger mit ihrer Stadt identifizieren. Prußeit lobt die Arbeit des Bündnisses gegen Radikalismus und fordert: „Wir müssen unsere Bürger weiter aufklären und sensibilisieren.“ Auch Tim Grüttemeier wirbt für mehr Aufklärung, und für ihn ist klar, dass dieses Thema kein Wahlkampfthema ist. Er betont: „Unter uns Demokraten darf es dazu nur eine Meinung geben.“ Für ihn sind die erfolgreichen Veranstaltungen in den vergangenen Jahren der Beweis für den Erfolg des Bündnisses. Dieser Meinung ist auch Gatzweiler. Statt zu versuchen, die Aufmärsche der Nazis zu verbieten, müsse man weiter ein starkes und breites Bündnis dagegen darstellen: „Demokratie bedeutet Freiheit, und das heißt auch, dass wir das aushalten müssen. Was zählt, ist das Engagement der Menschen.“

 

Das Wahlduell endet mit der Frage an jeden einzelnen Kandidaten, wen er selber wählen würde, insofern er selbst nicht anträte. Kratz und Kaldenbach sehen gegenseitig Parallelen, Prußeit könnte sich in dem Fall noch am meisten mit der SPD identifizieren und auch Grüttemeier würde Gatz­weiler seine Stimme geben, weil er an diesem Abend mit schwarzer Anzughose und roter Jacke die Farben der großen Koalition trägt. Der amtieren Bürgermeister würde selber Alex Kaldenbach wählen: „Ich fänd es einfach interessant zu sehen, wie er mit das Amt mit seinen schwarz-weißen Regeln ausführen würde.“

 

Der Beste und der Bessere

 

Bevor die Ortsvertreter aller Parteien vorgestellt werden, haben die fünf Bürgermeisterkandidaten die Möglichkeit, kurz zu erläutern, warum sie der Richtige im Rathaus wären. Während Ferdi Gatzweiler behauptet, der Beste zu sein, ist. Tim Grüttemeier überzeugt, das Amt besser ausführen zu können, als es in den letzten Jahren geschehen ist. Klaus Kratz ist inspiriert von einem außergewöhnlich jungen Kandidaten, der in der Stadt Monheim die Schulden drastisch gesenkt hat, Mathias Prußeit will neue Wege gehen und Alex Kaldenbach mit seiner Unabhängigkeit und Neutralität punkten.

 

Nach zwei Stunden Diskussion ist Jörg Beißel, Leiter der KOT, sehr zufrieden mit der Veranstaltung: „Wir haben nicht nur gezeigt, wie sehr sich die Jugendlichen hier auf dem Donnerberg engagieren, sondern auch, dass sie politisches Interesse zeigen.“

 

 

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

 

Di

13

Mai

2014

Servicepunkt am Hauptbahnof eröffnet! "Türklinken putzen" und zahlreiche Gespräche haben zum Erfolg geführt!

 

Der lange erwünschte Servicepunkt im Hauptbahnhof ist eröffnet. Damit stehen erstmals seit dem Ende der Bahnhofsgastronomie in den 80er Jahren auch wieder Toiletten zur Verfügung. Foto: Stolberger Zeitung
Der lange erwünschte Servicepunkt im Hauptbahnhof ist eröffnet. Damit stehen erstmals seit dem Ende der Bahnhofsgastronomie in den 80er Jahren auch wieder Toiletten zur Verfügung. Foto: Stolberger Zeitung

 

Der erste Kunde betritt kurz nach 6 Uhr den Laden. „Natürlich Kaffee“ will er haben, sagt Sonja Simons. Eine Premiere für die Stolbergerin, eine Premiere für die Kupferstadt. Seit gestern ist der Servicepunkt im Hauptbahnhof geöffnet. Ein belegtes Brötchen und einen Kaffee zum Mitnehmen gibt‘s als Eröffnungsangebot, sagt der Werbeaufsteller am Bahnsteig, und im Laufe des ersten Tages finden immer mehr Kunden den Weg zu diesem neuen Angebot, das die Bedeutung Stolbergs als Dreh- und Angelpunkt des regionalen Schienenverkehrs unterstreicht.

 

Weit mehr als ein Kiosk-Angebot

 

Das betonen auch die prominenten Gäste, die sich mittags zu einer kurzen Eröffnungsfeier einfinden. Sie sind eng mit der Realisierung des Servicepunktes verknüpft. Die Städteregion hat sich bei der Machbarkeitsstudie für dieses Modellprojekt engagiert, das von der „Dorv“ (Dienstleistung und ortsnahe Rundumversorgung) als gemeinnützige Gesellschaft betrieben wird. Der Servicepunkt ist nicht nur Anlaufstelle für Dinge des täglichen Bedarfs – angefangen von Kaffee, Brötchen, Getränke, Obst, Süßigkeiten, Zeitschriften oder Tabakwaren, die auch ein Kiosk bietet – sondern stellt darüber hinaus den Dienstleistungsgedanken in den Mittelpunkt. Ein Angebot, das in den kommenden Wochen ausgeweitet werden soll, denn noch harren einige technische Voraussetzungen ihrer Installation. Fahrkarten wird es wieder im Hauptbahnhof geben, DHL und Post werden vertreten sein, und auch die VR-Bank möchte sich hier in Stolberg engagieren. Den Bezug zu ihrem Standort in der Kupferstadt dokumentieren weitere Unternehmen durch ihr Engagement für den Servicepunkt. Der Energieversorger EWV prüft noch die Einrichtung einer Strom-Tankstelle, Manfred Kerschgens und Heinz Herbort, Geschäftsführer der von Atsch aus im Stahlhandel operierende KerschgensGruppe, unterstützen den neuen Anlaufpunkt ebenso wie Franz-Josef Chantraine und Dieter Ganser, Inhaber der Axa-Versicherungen, die auch auf einen baldigen Anschluss Breinigs an die Euregiobahn setzen. Die Stolberg-Touristik informiert über die Kupferstadt. Und nicht zuletzt die EVS als Hausherr hat sich stark gemacht für den Servicepunkt. Denn mit ihm ist es auch gelungen dem Hauptbahnhof das zurückzugeben, was Reisende seit Jahrzehnten besonders vermisst haben: Öffentliche Toiletten stehen wieder zur Verfügung. Zumindest während der Öffnungszeiten, um eine soziale Kontrolle gewährleisten zu können. Montags bis freitags von 6 bis 19 Uhr, samstags von 8 bis 13 Uhr sowie sonntags von 10 bis 17 Uhr steht das derzeit dreiköpfige Serviceteam für die Wünsche der Reisenden zur Verfügung.

 

Während Dorv-Geschäftsführer Norbert Schommer noch über ein Bon-System, Gutscheine für die WC-Benutzung können im Laden eingelöst werden, nachdenkt, sind auch weitere Service-Angebote in Vorbereitung. Etwa eine Reinigungsannahme, ein Autowäsche-Service, ein Fahrrad-Verleih – Angebote, die im Verlauf der ersten Erfahrungen im Servicepunkt noch entwickelt werden müssen. Dabei setzt „Dorv“ auf die Kooperation mit örtlichen Anbietern.

 

Ausdrücklich bedankte sich EVS-Geschäftsführer Thomas Fürpeil bei Hildegard Nießen und Dr. Tim Grüttemeier von der großen Koalition, die zur Realisierung des Servicepunktes im Hintergrund „zahlreiche Türklinken“ geputzt hatten. Wobei deren Bemühungen um den Stolberger Hauptbahnhof damit noch nicht abgeschlossen sein können. Denn für nächstes Jahr projektiert ist der Ausbau der P+R-Anlage zu einem Parkhaus, von dem aus man per Überführung und Aufzug barrierefrei den Mittelbahnsteig an der Hauptstrecke Aachen – Köln erreichen können soll, den die Deutsche Bahn ab 2016 in einen zeitgemäßen Zustand versetzen soll. Für diese Großprojekte laufen derzeit zahlreiche Abstimmungsgespräche.

 

Eine attraktive Lounge

 

Die aufwändige Sanierung der wilhelminischen Überdachung des Hauptbahnsteigs hat die EVS erst einmal zurück gestellt bis zur Vollendung des Ringschlusses. Im kommenden Jahr soll die Strecke von Alsdorf bis Stolberg durchgängig bedient werden können. Vom 15. Juni an fährt die Euregiobahn schon einmal bis zum Haltepunkt St. Jöris. Halten im kommenden Jahr die Triebwagen dann auch am restaurierten Gleis 44, wird der Stolberger Hauptbahnhof noch stärker frequentiert als es bisher schon der Fall ist. Denn auch zahlreiche Bahnkunden aus den Nachbarstädten nutzen bereits den gut erreichbaren Haltepunkt. Ihnen steht mit der Lounge im Foyer auch eine attraktive Wartezone zur Verfügung. Und sobald die Telekom ihre Leitungen angeschlossen hat, können auf dem Flachbildschirm die Zugabfahrten aktuell angezeigt werden.

So

11

Mai

2014

Wahl-Check-Interview mit unserem Bürgermeisterkandidaten Dr. Tim Grüttemeier

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Mi

07

Mai

2014

"Interesse wecken und Jugendliche/Erstwähler für Politik begeistern!" - Neue, zielgruppenorientierte Erstwählerkampagne zur Kommunalwahl!

Erstwählerkampagne zur Kommunalwahl
Erstwählerkampagne zur Kommunalwahl

"Wählen ist supergeil!" Mit diesem Slogan angelehnt an eine Youtube-Werbung eines großen Einzelhandelsunternehmens, die momentan bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen in aller Munde ist, möchte die Junge Union auf die große Bedeutung der Kommunalwahl hinweisen und auf einer eigens dafür eingerichteten Internetseite www.waehlen-ist-supergeil.de informieren.

Die knapp 3000 Stolberg Erstwähler haben jetzt die Möglichkeit, die Weichen für Veränderungen in ihrer Stadt zu stellen und durch ihre Mitarbeit am 25.5.2104 einen Wechsel im Rathaus zu erzielen. Zu diesem Zweck haben CDU und JU sich mit dieser Kampagne ganz gezielt an die jungen Menschen der Stadt gerichtet und ihr Recht zur Wahl in den Mittelpunkt gestellt.

Der Inhalt der Kampagne mag für Menschen jenseits der 30 überraschend wirken, doch wesentlich ist, wählen ist nun mal wirklich gut bzw. "supergeil" und mit einer "SUPER Stimme" und einem "SUPER Kreuzchen" kann man den wichtigen Wechsel für Stolberg erzielen. Anlehnung findet der neue Slogan der Christdemokraten, der ab dem 6.5.2014 bereits im Internet kursiert, in einem aktuellen Werbespot einer großen Supermarktkette, die zusammen mit Friedrich Lichtenstein eine sehr einprägsame und melodische Untermalung ihrer Marke entwickelt hat.
Der Vorsitzende der Jungen Union, Hans Bruckschen, der in Zusammenarbeit mit der Agentur Dangermayer’s an dem Konzept der „Supergeil-Kampagne“ gearbeitet hat, erklärt die Idee hinter dem Projekt. Man könne junge Leute nicht mehr mit Erstwählerbriefen der Marke "Seitenlang" davon überzeugen, dass ein Wahlgang gut und richtig sei, man müsse versuchen möglichst aktuelle Anknüpfungspunkte an das Leben der Jugendlichen zu finden und dies sei mit der Anlehnung an Youtube-Chartstürmer der letzten Monate eindeutig gelungen. Jochen Emonds, der Parteivorsitzende der CDU, begrüßte die Initiative aus den Reihen des CDU-Nachwuchses. Es sei hier eindeutig zu erkennen, dass auf eine moderne und witzige Art das Elementare einer Wahl auf den Punkt gebracht wird. Der Gang zur Wahl sei der Grundstein jeder demokratischen Entwicklung und jeder positiven Entwicklung für die Stadt Stolberg. Der Wechsel ist zwingend notwendig und die jungen Wähler können sich aktiv miteinbringen.

 

Mi

07

Mai

2014

"Und schon wieder Pannen im Rathaus!"

Das Breiniger Rasenstadion soll bis zum Winter erweitert werden um einen Fußballplatz und ein Kleinspielfeld aus Kunstrasen sowie ein neues Vereinsheim. Foto: Stolberger Zeitung / Nachrichten
Das Breiniger Rasenstadion soll bis zum Winter erweitert werden um einen Fußballplatz und ein Kleinspielfeld aus Kunstrasen sowie ein neues Vereinsheim. Foto: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Erneuter Satzungsbeschluss für Sportzentrum Breinig. Neubaugebiet (noch) nicht Thema im Rat. Neue Planung für Rotsch.

Da bleibt selbst dem sonst so gelassenen Andreas Pickhardt die Spucke weg: Weder für den Hauptausschuss noch für den Stadtrat am 20. Mai stehen die finalen Beschlüsse für die Bauleitplanung des Breiniger Neubaugebietes Schützheide / Cornelia­straße auf der Tagesordnung.

Dabei sind diese der eigentliche Anlass für diese letzte Sitzung vor der Kommunalwahl. Sie sind die Voraussetzung für eine Übernahme des Projektes durch die Stolberger Bauland GmbH (SBG), deren Geschäftsführer der Fachbereichsleiter auch ist. Immerhin geht es um rund zwei Millionen Euro. Mit dem größten Teil des Erlöses aus dem Verkauf der alten Aschenplätze und ihres Umlandes sollen die Zuschüsse für das neue Sportzentrum in Breinig gedeckt werden. Dazu hatte bereits im März der Ausschuss für Stadtentwicklung über die Eingaben aus der Offenlage befunden. Nun fehlt nur noch der Satzungsbeschluss.

Noch im Juli wollen die Breiniger Kicker mit dem Ausbau der Kunstrasenplätze und des neuen Vereinsheims beginnen, damit der Spielverein im Winter eine adäquate Heimat finden kann. Jetzt soll die Tagesordnung für die letzte Sitzung des Stadtparlaments in dieser Legislaturperiode nachgebessert werden.

Auf dieser Sitzung muss gleich eine weitere Panne behoben werden. Im April hatte der Stadtrat bereits den Bebauungsplan für das Sportzentrum als Satzung beschlossen. Doch in der Planzeichnung wurde eine von der Formulierung in den textlichen Festsetzungen abweichende Formulierung verwandt. Auch dieses muss – zunächst am Donnerstag im Ausschuss für Stadtentwicklung
– korrigiert werden, damit das Planungsrecht einer juristischen Überprüfung standhält. Bei der Lidl-Ansiedlung auf der Liester musste bereits ein vergleichbarer Fall durch die Stadt nachgebessert werden...

Noch erarbeitet werden muss die Vorlage für den Bewilligungsbescheid für den Zuschuss an den Verein und die Regelungen zu den Eigentumsverhältnissen. Nach Informationen unserer Zeitung ist geplant, dass das Gelände des neuen Sportzentrums im Eigentum der Stadt Stolberg verbleiben soll, während die Aufbauten als wirtschaftliches Eigentum dem Spielverein überlassen werden sollen. Auch darüber soll der Stadtrat auf seiner Sitzung am 20. Mai befinden – so steht es zumindest auf der Tagesordnung.

Mittlerweile haben sich Bezirksregierung und Städteregion als Aufsichtsbehörden auch zu der Eingabe der FDP aus dem Jahre 2012 geäußert. Stolbergs Liberale hatten in der Gründung der SBG eine „Verschleuderung städtischen Vermögens“ befürchtet. Die Kommunalaufsicht stellte daraufhin die Abwicklung des Projektes Sportzentrum Breinig über die SBG unter einen besonderen Genehmigungsvorbehalt. „Es bestehen keine Bedenken“, erklärte jetzt Städteregionsrat Helmut Etschenberg in Abstimmung mit Regierungspräsidentin Gisela Walsken, nachdem Sachverhalt und Finanzierungskonzeption genau geprüft worden seien. Voraussetzung sei natürlich die Einhaltung der haushaltsrechtlichen Bestimmungen – insbesondere mit Blick auf die langfristigen Auswirkungen auf das Budget und ihre Zuordnung zum Bereich der freiwilligen Leistungen. Der jährliche Folgeaufwand sei bereits in den Haushalt für das laufende Jahr aufzunehmen. Es bestehen auch keine Bedenken, wenn die Stadt juristische und wirtschaftliche Eigentümerin des neuen Sportzentrums würde, bittet Etschenberg um weitere Berichterstattung zu den Entscheidungen und finanziellen Auswirkungen auf den Haushalt.

 

14 Häuser auf dem Spielfeld

Während der SV Breinig sein Ziel einer Kunstrasenanlage noch in diesem Jahr erreichen kann, wird sich der FC Stolberg weiter in Geduld üben müssen. Nachdem sich die Hoffnungen einer kompletten Vermarktung der Rotsch zerschlagen haben, nachdem die Deutsche Reihenhaus AG ihr Angebot zurückgezogen hatte, muss die Stadt die Bauleitplanung wieder neu und verändert anrollen lassen. Das soll morgen der Ausschuss für Stadtentwicklung beschließen. Vorgesehen ist nun eine 40 Meter tiefe Straßenrandbebauung mit 10 bis 14 Einzel- oder Doppelhäusern. Die Stadt wird wohl selbst die Vermarktung übernehmen.

Obwohl in einem erheblichen Maße mit Schwermetall belastete Asche auf das tiefer gelegene Kleinspielfeld umgelagert und versiegelt werden soll, möchte die Verwaltung die Bauleitplanung im vereinfachten Verfahren ohne Umweltprüfung durchziehen. Der Umgang mit dem belasteten Boden ist mit der Unteren Bodenschutzbehörde abgestimmt.

Auch Sport ist ein Thema beim Wahlforum

Der FC Stolberg und die SG Stolberg stehen noch auf der Warteliste für Kunstrasenplätze. Adler Büsbach hat Ambitionen. Und über die Zukunft von TSV Donnerberg, Columbia Stolberg und ASA Atsch wird noch gesprochen. Auch hier geht es um Fragen der Finanzierung, denn die große Koalition hat beschlossen, dass es nur Zuschüsse gibt, wenn die aus entsprechenden Einnahmen auch finanziert werden können.

 

Am Donnerstag, 8. Mai, stellen sich ab 19.30 Uhr im Saal von „Angie‘s Bistro“ an der Konrad-Adenauer-Straße in Büsbach Dieter Wolf (SPD), Jochen Emonds (CDU), Bernd Engelhardt (FDP), Dina Graetz (Grüne), Hans Emonds (UWG) und ein Vertreter der Linken den Fragen unserer Leserinnen und Leser. Unsere Redakteure Michael Grobusch und Jürgen Lange moderieren das Wahlforum unserer Zeitung.

(Quelle: Stolberger Zeitung)

Mo

05

Mai

2014

Stolberger Zeitung/Nachrichten: Fragen an die Parteien. Thema Bildung - Was wird aus den Stolberger Schulen?

 

Quelle: Stolberger Zeitung /Nachrichten

Sa

03

Mai

2014

Ratskandidatin Sieven: "Intensiv vertraut gemacht mit Donnerberger Sorgen!"

 

Auf Augenhöhe auch mit dem Wähler von Morgen: Carolin Sieven stieg unerwartet zur Ratskandidatin der CDU auf dem Donnerberg für die kommende Kommunalwahl auf. Die angagierte Studentin hat sich viel vorgenommen. Foto: Stolberger Zeitung/Nachrichten
Auf Augenhöhe auch mit dem Wähler von Morgen: Carolin Sieven stieg unerwartet zur Ratskandidatin der CDU auf dem Donnerberg für die kommende Kommunalwahl auf. Die angagierte Studentin hat sich viel vorgenommen. Foto: Stolberger Zeitung/Nachrichten

Von der Jungen Union schnell auf die CDU-Liste. Carolin Sieven tritt als Direktkandidatin im Wahlbezirk 07 an. Die Generationengerechtigkeit liegt ihr am Herzen. Ratskanidatin Carolin Sieven im Interview mit der/den Stolberger Zeitung / Nachrichten über Ihre Chancen und Ziele, die Rolle des Internets und die kuriose Vorgeschichte ihrer Kandidatur.

 

Warum sind Sie der CDU beigetreten?

Sieven: Zunächst bin ich 2009 nur der Jungen Union (JU) beigetreten. CDU-Mitglied bin ich erst seit Ende 2013. Klassenkameraden haben mich damals dazu motiviert, mich der „JU“ anzuschließen. Hier geht es nicht nur um Politik. Das soziale Engagement und der Einsatz für die Jugend haben mich einfach überzeugt.

 

Sozial engagieren könnten Sie sich auch in anderen Organisationen. Warum ist die Wahl auf die Christdemokraten gefallen?

Sieven: Mir sagt die Position der CDU in Sachen „Schuldenabbau“ zu. Dafür hat sie sich schon immer stark gemacht. Andere Parteien stellen dieses zentrale Ziel weniger in den Vordergrund.

 

Würden Sie sich als konservativ bezeichnen?

Sieven: Ja, irgendwie schon. Ich bin dafür, Traditionen zu bewahren, aber gleichzeitig auch offen für Neues zu sein. Hier muss ein gesundes Mittelmaß gefunden werden.

 

Welches kommunalpolitische Themenfeld finden Sie am spannendsten?

Sieven: Jugendarbeit und Stadtentwicklung.

 

Können Sie da ein Beispiel nennen?

Sieven: Ich möchte erreichen, dass junge Menschen nicht für alles nach Aachen fahren müssen und ihnen in Stolberg eine Perspektive bieten. In der Gastronomie sehe ich Chancen. Eine Art „Pontstraße in klein“ wäre doch ein tolles Konzept für die Innenstadt. Das würde Stolberg auch interessanter für Studenten machen.

 

Ärgern Sie sich als Nachwuchspolitikerin manchmal über das politische Desinteresse Ihrer Generation?

Sieven: Die wenigsten Menschen lesen Wahlprogramme. Denn diese stellen meistens einen Informationsüberschuss dar. Deswegen müssen Politiker sich immer bemühen, Ihre Ziele anschaulich zu machen und dürfen nicht aufgeben, das Interesse junger Leute für politische Themen zu wecken.

 

Die „JU“ hat zuletzt eine Podiumsdiskussion mit verschiedenen Bürgermeisterkandidaten am Goethe-Gymnasium organisiert. Glauben Sie, dass diese Aktionen dabei helfen, junge Menschen für den Urnengang zu begeistern?

Sieven: Es gab viele Fragen, und wir haben ein positives Feedback erhalten. Ich denke, dass solche Podiumsdiskussionen eine gute Möglichkeit sind, mit Jugendlichen in Kontakt zu treten. Ob sie aber wirklich wählen gehen, steht auf einem anderen Blatt.

 

Welche Rolle spielt für Sie als junge Politikerin das Internet?

Sieven: Das Internet ist ein wichtiges Instrument, mit dem man viele Menschen erreichen kann. Facebook ist zum Beispiel ein gutes Medium, um vor allem mit jungen Wählern zu kommunizieren. Auch die interne Kommunikation in der Partei hat sich dadurch wesentlich vereinfacht.

 

Die „JU“ Stolberg verfasst nahezu täglich Beiträge bei Facebook. Dagegen wirkt ihre Homepage eher wenig aktuell. Seit dem dritten Quartal 2013 wurde kein Bericht mehr über neue Aktionen verfasst.

Sieven: Es stimmt, dass wir unsere Internetseite in den letzten Monaten ein wenig vernachlässigt haben. Das hängt aber auch damit zusammen, dass unser Internetauftritt momentan komplett neu gestaltet wird, was leider Zeit in Anspruch nimmt. Ich hoffe aber, dass die Seite bald wieder regelmäßig aktualisiert wird.

 

Sie sind von einer Koppelkandidatin zur Direktkandidatin aufgestiegen, weil ihr Vorgänger zu einer Haftstrafe verurteilt wurde. Wie haben Sie auf diese Nachricht reagiert?

Sieven: Ich war natürlich sehr überrascht und musste erst einmal darüber nachdenken, ob ich wirklich als Direktkandidatin antreten soll. Immerhin muss ich auch an meinen Abschluss im Studium denken. Aber schließlich habe ich mich dazu entschieden zu kandieren. Wann bekommt man schon mal die Möglichkeit, so jung in den Stadtrat einzuziehen? Und ich denke, es war die richtige Entscheidung und ich fühle mich bereit.

 

Befürchten Sie, dass diese Vorgeschichte negative Auswirkungen für ihr Wahlergebnis haben könnte?

Sieven: Ich glaube nicht, dass sich die Wähler von dieser Vorgeschichte beeinflussen lassen. Schließlich hat die Partei auch sofort reagiert und Konsequenzen aus der Verurteilung gezogen.

 

Bei den letzten Kommunal- und Landtagswahlen war „Donnerberg II“ eine sichere Bank für die SPD. Überholen konnte ihre Partei die Sozialdemokraten hingegen bei der Bundestagswahl im vergangenen Jahr. Wie bewerten Sie Ihre Chancen in diesem Wahlbezirk?

Sieven: Die Chancen stehen gut. Der Wechsel ist möglich. Wir haben uns die Wahlergebnisse angeschaut und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass die SPD hier Stammwähler verloren hat.

 

Sie sind selber nicht auf dem Donnerberg, sondern auf der Mühle zu Hause. Könnten die Donnerberger Ihnen da nicht vorhalten, sie seien nicht nah genug dran an ihren Problemen?

Sieven: Ich bin viel auf dem Donnerberg. Mein Freund lebt dort. Außerdem habe ich mich intensiv mit dem Ortsteil auseinander gesetzt. Zum Beispiel bin ich zu Senioren-Treffs gegangen und habe mir dort angehört, welche Probleme es in meinem Wahlbezirk gibt.

 

Welche gibt es?

Sieven: Die Nahversorgung ist problematisch. Es gibt nur einen Becker und einen Blumenladen. Sollten diese einmal schließen, sieht es schlecht aus. Auch die Busverbindungen sind nicht optimal. Wenn man als alter Mensch in ein Seniorenheim umziehen muss, verlässt man seine vertraute Umgebung, da es auf dem Donnerberg keine Einrichtung dieser Art gibt. Generationengerechtigkeit ist mir wichtig.

 

Mussten Sie sich schon mal den Vorwurf gefallen lassen, eigentlich viel zu jung und unerfahrenen für die Stadtratskandidatur zu sein?

Sieven: Im Gegenteil. Ich habe viel positives Feedback bekommen, eben weil ich sehr jung und dazu noch eine Frau bin.

 

Was haben Sie sich für den Wahlkampf vorgenommen?

Sieven: Unter anderem möchte ich mit den Vereinen in Kontakt treten. Und natürlich werden wir mit Wahlplakaten und Ständen auf dem Donnerberg werben.

 

Gibt es für Sie eigentlich eine ernsthafte Alternative zu einer Fortführung der großen Koalition?

Sieven: Darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Wir wollen zunächst stärkste Partei werden. Dann werden wir sehen, welche Mehrheiten im Stadtrat möglich sind.

 

Aktuell wohnen und studieren Sie noch in Münster. Ließe sich das zeitlich überhaupt mit Ihrem Ratsmandat vereinbaren?

Sieven: Die Wahl findet Ende Mai statt. Einen Monat später werde ich mit meinem Studium in Münster fertig und komme dann wieder zurück. Das passt also perfekt.

 

Was kann Stolberg von Münster lernen?

Sieven: Eine Stadt wie Münster lässt sich eher mit Aachen vergleichen. Stolberg sollte sich mit Städten seiner eigenen Größenordnung messen. Eschweiler hat eine attraktivere Innenstadt, zum Beispiel die Gastronomie rund um den Marktplatz. Davon kann Stolberg lernen.

 

Quelle: Stolberger Zeitung

So

27

Apr

2014

Briefwahlflyer der CDU mit vielen Informationen in Ihrem Briefkasten (verteilt mit dem Super Sonntag, 27.04)

Keine Zeit am 25. Mai? Dann jetzt Briefwahl beantragen! Alle Infos zur Briefwahl, zu den Ratskandidaten, zu unseren Ideen und natürlich auch zu unserem Bürgermeisterkandidaten Dr. Tim Grüttemeier heute mit dem "Super Sonntag" in jedem Briefkasten.

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Download: Briefwahlflyer der CDU Stolberg
Unser Flyer wurde am 27. April allen Stolbergrinnen und Stolbergern zugestellt und enthält viele Informationen über unsere Kandidaten, unser Programm und unseren Bürgermeisterkandidaten Dr. Tim Grüttemeier!
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Fr

25

Apr

2014

Multifunktionsbau für Venwegen - Leader-Fördermittel werden beantragt

 

Die Holzwände des Pavillons in venwegen weisen bereits große Löcher auf, durch die man fast ins Gebäudeinnere greifen kann. Foto: Stolberger Zeitung/Nachrichten
Die Holzwände des Pavillons in Venwegen weisen bereits große Löcher auf, durch die man fast ins Gebäudeinnere greifen kann. Foto: Stolberger Zeitung/Nachrichten

Das Glas der Eingangstüre ist zersplittert. Schlägt man die Türe zu fest zu, wird sie vermutlich aus dem Rahmen fallen. Die Fenster sind kaum noch zu öffnen. Die Holzwände sind an vielen Stellen so modrig, dass man fast hindurch nach draußen greifen kann. Ein solches Gebäude ist nicht mehr zu sanieren.

Der Pavillon neben der Alten Schule in Venwegen muss über kurz oder lang abgerissen werden. Das Problem ist: Der Bürgerverein „Alte Schule“ benötigt das Gebäude dringend als Unterkunft für die Jugendarbeit in Venwegen.

Die alte Schule Venwegen ist ein schönes Bruchsteingebäude in idyllischer Lage am Ortsrand. Errichtet wurde das Gebäude im Jahr 1937. Nach dem Krieg war die Schule schnell zu klein, so dass 1965 auf dem Gelände aus Fertigbauteilen ein hölzerner Pavillon errichtet wurde. Zuletzt wurden hier Grundschüler unterrichtet. Die Gebäude sind immer noch im städtischen Besitz, 2006 übernahm der gemeinnützige Trägerverein „Alte Schule“ die Bewirtschaftung. Über 50 Familien mit 200 Mitgliedern leisten durch ihre Mitgliedsbeiträge den Grundstock dafür, dass hinter den alten Mauern weiter Leben stattfindet. So entstand in der Schule ein offener Jugendtreff mit Billardtisch, kleiner Sitzecke, Disco-Beleuchtung und Bibliothek. Die meisten Räume sind barrierefrei, von Sponsoren wurde unlängst eine behindertengerechte Toilette eingebaut.

Im Pavillon trainieren jede Woche Tanz- und Ballettgruppen. Ebenso drei Garde- und Showtanzgruppen des Karnevalsvereins De Vennkatze. Auch die Pfadfinder haben hier eine Unterkunft gefunden. Mehr als 90 Kinder- und Jugendliche treffen sich hier wöchentlich. Von Schülern der Probst-Grüber-Schule war der Pavillon innen bunt und außen schwedenrot gestrichen worden. Doch auch das kann nicht verhindern, dass die Holzbaracke immer baufälliger wird. Heizung und Belüftung sind katastrophal. Ersatz für den Pavillon mit einer Grundfläche von etwa 8 x 13 Metern muss her.

 

Darin waren sich Vereinsvorsitzende Nicole Schweitzer sowie Fachbereichsleiter Bernd Kistermann und die beiden Vertreter der Mehrheitsfraktionen im Rat, Hildegard Nießen (SPD) und Dr. Tim Grüttemeier (CDU) am Donnerstagabend beim Ortstermin in Venwegen einig. „Das ist auf Dauer leider so nicht weiter zu machen“, stellte Nicole Schweitzer fest. Doch der Stadt fehlt es bekanntermaßen an Geld. Die Hoffnung liegt in diesem Fall, wie bei der alten Schule in Werth, auf finanzielle Unterstützung aus dem Förderprogramm „Leader“, mit dem die Europäische Union gemeinsam mit den Bundesländern Projekte im ländlichen Raum fördern will. Nachdem die Töpfe für das aktuelle Programm ausgeschöpft sind, ruhen die Hoffnungen auf eine Fortsetzung von 2015 bis 2023. Während in Werth mit einer Förderung in Höhe von bis zu 60 Prozent der Kosten zu rechnen wäre, könnten es in Venwegen sogar 80 Prozent sein. Der Grund: Venwegen fällt in den Bereich Naturpark Nordeifel, der besonders unterstützt wird. Der Antrag für die Fördermittel zur Sanierung der alten Schule in Werth wurde von der Stadtverwaltung bereits ausformuliert. Ein Förderantrag für Venwegen müsse jetzt schnellstmöglich auf den Tisch, forderten Nießen und Grüttemeier.

SPD und CDU legten deshalb gestern einen entsprechenden Antrag an den Bürgermeister und den Rat vor. Darin wird die Verwaltung beauftragt, einen Abriss des Pavillons an der alten Schule in Venwegen auf den Weg zu bringen sowie den Neubau eines multifunktionalen Gebäudes an gleicher Stelle zu planen. In enger Absprache mit dem Verein „Alte Schule“. Außerdem soll die Verwaltung die entsprechenden Kosten auflisten und ermitteln, welche Fördergelder, vor allem aus dem Leader-Programm, für die Maßnahme zu erhalten sind.

Die Hoffnung der Politiker ist, dass beide Projekte aus Werth und Venwegen möglichst schon ab 2015 in den Genuss von Fördermitteln kommen. Auch wenn die Stadt Stolberg dann gleich mit zwei Anträgen komme. Grüttemeier: „Hier handelt es sich ja um zwei völlig unterschiedliche Maßnahmen. Auch wenn von beiden Projekten die Stolberger Jugend profitieren würde.

Quelle: Stolberger Zeitung/Nachrichten

Do

24

Apr

2014

CDU trägt zur Sicherheit an der Gesamtschule bei

Die Gesamtschule Stolberg am Sperberweg
Die Gesamtschule Stolberg am Sperberweg

Die stellvertretende Bürgermeisterin und Ratskandidatin für den Wahlbezirk Liester, Karina Wahlen, ist gemeinsam mit dem Parteivorsitzenden und Vichter Ratskandidaten Jochen Emonds gerne der Bitte der Schulpflegschaft der Gesamtschule Sperberwerg nachgekommen und hat sich für die Einrichtung eines zeitlich begrenzten Halteverbots vor der Gesamtschule Sperberweg eingesetzt.

 

„Es war eine Sichtbehinderung durch die parkenden Autos entstanden, die regelmäßig zu gefährlichen Situationen für die Schüler und alle anderen Verkehrsteilnehmer führte“, erläutert Karina Wahlen die Initiative der CDU. „Diese Gefährdung besteht nun nicht mehr.“

 

Das Halteverbot soll von 08:00 Uhr bis 16:00 Uhr gelten. „Wir freuen uns, dass wir so kurzfristig und unbürokratisch eine Verbesserung für die Schüler der Gesamtschule bewirken konnten“, ergänzt Jochen Emonds.

Quelle: Stolberger Zeitung/Nachrichten

Do

24

Apr

2014

CDU vor Ort auf der Mühle - Mühle soll wieder Anziehungspunkt sein. Bürgermeisterkandidat vor Ort. Stärkung des Bewusstseins!

Es wurde mit Kunden und Inhabern über aktuelle Probleme und neue Ideen gesprochen. V.l.n.r.: Hendrik Schmitz MdL, BM-Kandidat Dr. Tim Grüttemeier, Serap Güler MdL, Städteregionsrat Helmut Etschenberg, Patric Peters, Ahmet Ekin, Parteichef Jochen Emonds
Es wurde mit Kunden und Inhabern über aktuelle Probleme und neue Ideen gesprochen. V.l.n.r.: Hendrik Schmitz MdL, BM-Kandidat Dr. Tim Grüttemeier, Serap Güler MdL, Städteregionsrat Helmut Etschenberg, Patric Peters, Ahmet Ekin, Parteichef Jochen Emonds
Er ist nicht der Erste und sicherlich auch nicht der Letzte, der sich lautstark für eine Aufwertung des Stadtteils Mühle einsetzt. Ahmet Ekin hat lediglich den aktuellsten Appell an Politik und Gesellschaft formuliert, dieses Stück Stolberg nicht aus den Augen zu verlieren. Dazu hat er jetzt eine Delegation von Politikern, unter ihnen die Landtagsabgeordnete Serap Güler und CDU-Bürgermeisterkandidat Dr. Tim Grüttemeier, durch das alte Kupfermeisterquartier geführt.

Güler, einzige muslimische CDU-Abgeordnete im NRW-Landtag, ließ sich von Ahmet Ekin die Geschäfts- und Lebenswelt zwischen Salmstraße und Europastraße zeigen. In kurzen persönlichen Gesprächen stellte das Vorstandsmitglied des Vereins Side, im dem türkische Geschäftsleute organisiert sind, die Menschen und ihre tägliche Arbeit vor.

Ekin blickte dabei auch auf eine Zeit zurück, „in der die Mühle ein lebendiger Stadtteil war, wo Menschen aus allen Ecken Stolbergs ausgingen. Das was war bis in die 80er Jahre so. Dann kam eine Zeit, in denen der Stadtteil seinen schlechten Ruf erhalten hat“. Der Geschäftsmann spricht vom Niedergang, der auch mit dem Ableben der großen Industriebetriebe zu tun habe. Seit 2009 ist der Verein Side mit seinem Vorstansmitglied aktiv, auch um einen Beitrag zu leisten, damit wieder ganz Stolberg das Viertel um den alten Kupfermarkt bis hinauf zur Salmstraße zu schätzen weiß. „Ein bisschen wie früher sollte es einmal wieder sein“, wünscht sich Ahmet Ekin.

 

CDU vor Ort: Ahmet Ekin führte die Gruppe durch den Stadtteil und machte auf Probleme und Chancen aufmerksam.
CDU vor Ort: Ahmet Ekin führte die Gruppe durch
den Stadtteil und machte auf Probleme und Chancen aufmerksam.

 

Er führt die Gruppe in ein Brautmodengeschäft, einen Mobilfunkladen, ein Restaurant. Dann steht ein Laden auf dem Programm, wie ihn viele Stolberger womöglich gar nicht mehr mit dem Stadtteil Mühle verbinden. Seit 1932 firmiert die Familie Orgeig in der Salmstraße, heute liegt der Fokus auf dem Drogerie- und Fotogeschäft. „Das Viertel ist verschrien als Handy- und Imbissecke. Wir wollen zeigen, dass das nicht stimmt. Die Mühle hat mehr zu bieten“, erklärt Ahmet Ekin die ausgewählten Stationen der Tour.

 

Unterwegs bekommen die Politikvertreter ein sattes Stück Stolberger Lebenswirklichkeit gereicht, nicht nur vom „Reiseführer“, sondern auch von den Geschäftsinhabern. „Es müssen wieder große Häuser mit Anziehungskraft in diese Ecke“, wünscht sich die Orgeig-Chefin. Mobilfunkhändler Volkan Berber wünscht sich, „dass die Politik aktiv wird und auch dazu auffordert, die Mühle als Einkaufszone wahrzunehmen. Und er hat einen bekannten Wunsch parat, mit dem sich zu wählende Vertreter vor Wahlen regelmäßig konfrontiert sehen: „Ich hoffe, dass sich die Politiker auch nach dem 25. Mai hier blicken lassen.“

Quelle: Stolberger Zeitung/Nachrichten

Do

24

Apr

2014

Die Großen haben im Web mehr zu bieten - CDU setzt auf umfangreiches Programm im Netz!

 

Die CDU setzt auf ein umfangreiches Angebot im Netz, während kleinere Gruppierungen mit knappen Formeln punkten wollen.
Die CDU setzt auf ein umfangreiches Angebot im Netz, während kleinere Gruppierungen mit knappen Formeln punkten wollen.

Zehn Parteien und Wählervereinigungen wollen in den neuen Stolberger Stadtrat. Reine Plakatwerbung und Flyer verteilen – das war gestern. Die meisten von ihnen nutzen längst das Internet, um über ihre Ziele zur Wahl zu informieren und mit Aktionen für Aufmerksamkeit im Wettbewerb um Wählerstimmen zu sorgen. Wie bei den Kandidaten um das Bürgermeisteramt fällt auf: So unterschiedlich die politischen Bestrebungen, so verschieden das Angebot im Internet. Eine Momentaufnahme: Die Etablierten setzen auf maximale Information, manch Unabhängige auf knappe, klare Ansagen.

Ziele, Pläne, Versprechungen für die Kommunalwahl – auf der Suche nach umfangreichen Informationen wird man via Mausklick vor allem bei den Etablierten fündig. Die Partei des amtierenden Bürgermeisters Ferdi Gatzweiler setzt auf ihrer Website ebenso auf klare Menüführung wie die christdemokratische Konkurrenz um Herausforderer Tim Grüttemeier. Die Wege zu den Wahlprogrammen sind halbwegs prominent platziert und klar gekennzeichnet. Zusätzlicher Service: Beide Parteien bieten ihr komplettes Programm zum Download an.

Die Liberalen, aktuell die drittstärkste Kraft in der Stolberger Stadtversammlung, können in Sachen Informationsangebot den Standard der Platzhirsche halten, ebenso die Grünen. Beide Parteien, auf Bundesebene zuletzt auf dem absteigenden Ast, erläutern Themen und Inhalte. Die Linke präsentiert in ihrem Webangebot lediglich ein allgemeines Leitbild, universell, aber ohne Stolberger Positionen. Die finden sich in einem „Politikentwurf“ – der allerdings aus dem Jahr 2008 stammt.

Das Angebot auf den unterschiedlichen Homepages unterscheidet sich in Qualität und Quantität.
Das Angebot auf den unterschiedlichen Homepages unterscheidet sich in Qualität und Quantität.
Quelle: Stolberger Zeitung/Nachrichten

Im Vergleich dazu kommt das Angebot der meisten kleineren Parteien und Wählergruppen, die Plätze im Rat anstreben, informativ-überschaubar bis minimalistisch daher. Als Informationsquellen über Programme und die immer relevanter werdenden Köpfe und Gesichter taugen längst nicht alle Seiten. Bei einigen sind lediglich die übergeordneten Ortsverbände im Netz vertreten, aktuelle programmatische Inhalte sind Mangelware. Die Alternative Bürgerliste Stolberg (ABS) etwa bietet immerhin ein Blog an, das allerdings kaum seinen Zweck erfüllt: Zwar gibt es rudimentäre Informationen; der letzte Eintrag stammt allerdings aus dem Monat Februar. Die Ausnahme in Sachen Informationspolitik bildet Alex Kaldenbach. Der parteilose Bewerber um das Bürgermeisteramt präsentiert sich mit einer Internetseite, die mancher größeren Partei gut zu Gesicht stünde.

Einige Parteien und Gruppierungen nutzen außerdem die sozialen Medien, um das Interesse beim potenziellen Wähler zu wecken: Christdemokratinnen begeben sich ins „Bürgermeister Boot Camp“, während besagte ABS ihre 25 Facebook-Freunde immerhin mit Gruppenfotos unterhält. Auch hier ist der Umgang mit einem populären Kanal von Unterschiedlichkeit geprägt.

 

Man könnte meinen, das persönliche Gespräch scheint in der Kommunalpolitik für viele Protagonisten noch immer das probateste Mittel zu sein – allen multimedialen Entwicklungen zum Trotz. Analoger Wahlkampf lebt, darauf lassen auch die vielen Plakate und Aufsteller schließen, die am 25. Mai an die Wahlurnen locken sollen.

 Quelle: Stolberger Zeitung/Nachrichten

Di

22

Apr

2014

"Wegwerfen ein Erlebnis?! - Stolberg braucht realistische Vorschläge, um der Verschmutzung entgegenzuwirken..."

Erster Themencheck der Stolberger Zeitung/Nachrichten:

 Quelle: Stolberger Zeitung/Nachrichten

Mo

21

Apr

2014

CDU-Landtagsabgeordnete sucht Bürgergespräch

Serap Güler MdL zu Gast in Stolberg
Serap Güler MdL zu Gast in Stolberg

Integration und Innenstadt sind Themen, wenn Serap Güler auf Einladung des CDU-Bürgermeister-Kandidaten Dr. Tim Grüttemeier am Mittwoch, 23. April, um 14 Uhr Stolberg besucht. Von der Stadthalle aus wird die einzige muslimische CDU-Landtagsabgeordnete in NRW einen Rundgang über die Mühle unternehmen und das Gespräch mit Geschäftsleuten und Passanten suchen. Gesprächspartner sind auch die Side (Türkische Mittelstandsvereinigung ) und das Stolberger Stadtmarketing.

 

Weitere Themen sind eine Landesförderung für eine Umgestaltung des Bastinsweihers sowie der Einkaufsachse von Rathaus- und Salmstraße. Herzlich willkommen!

Fr

18

Apr

2014

Frohe Ostern und erholsame Ostertage!

Die CDU Stolberg und ich als Ihr Bürgermeisterkandidat wünschen Ihnen ein frohes Osterfest und erholsame Ostertage!

 

Die CDU Stolberg und ich als Ihr Bürgermeisterkandidat wünschen Ihnen ein frohes Osterfest
und erholsame Ostertage!

Mi

16

Apr

2014

The Box will be back!

Der Countdown läuft!

Bald kommt unsere Box mit den Wunschzetteln vom Jugendbus zurück. In den nächsten Tagen werden wir dann auswerten, was sich die Kinder und Jugendlichen für Ihren Bus wünschen. Im letzten Jahr haben wir eine Umfrage in Stolberg gemacht, bei der es darum ging, was die Jugendlichen für die Stadt wollen. Das Ergebnis war eindeutig: Unterstützt die mobile Jugendarbeit! Gesagt, getan. Wir haben mit den Freunden aus Eschweiler einen Sponserd Walk gemacht und 400 Euro für den Bus zusammengetragen. In diesem Jahr werden wir dann nach der Sichtung der Wünsche die entsprechende Anschaffung machen und unseren Beitrag für die mobile Jugendarbeit leisten, die übrigens einen ganz tollen Job macht. Unser Dank gilt hier übrigens dem Team der Jugendarbeit unter Leitung von Michael Bosseler, der sich in Stolberg schon lange für die Interessen und Bedürfnisse der jungen Stolberger einsetzt.

Unsere Box mit den Wunschzetteln für die Jugendarbeit!

Unsere Box mit den Wunschzetteln für die Jugendarbeit!

Mi

16

Apr

2014

Gleiche Arbeit, gleicher Lohn?

v.l Edith Nolden (Vorsitzende der FU), Dr. Marion Gierden-Jülich und Bürgermeisterkandidat Dr. Tim Grüttemeier
v.l Edith Nolden (Vorsitzende der FU), Dr. Marion Gierden-Jülich und Bürgermeisterkandidat Dr. Tim Grüttemeier

Die Gründe von damals sind längst hinfällig – Vortrag von Dr. Marion Gierden-Jülich

 

Stolberg. Es sollte selbstverständlich sein: „Gleiche Arbeit, gleicher Lohn“, da sind sich Frauen und Männer mittlerweile einig. Doch die Realität sieht immer noch anders aus: „Immer noch verdienen Frauen gut 22 Prozent weniger als Männer bei gleicher Arbeit. Der 21. März markiert, dass Frauen drei Monate länger arbeiten müssen, um das Gleiche zu verdienen wie ihre männlichen Zeitgenossen in einem Jahr“, stellte die Referentin, Dr. Marion Gierden-Jülich, fest. Die Vorsitzende der Frauen-Union, Edith Nolden, hatte zum Themenabend, „Gleiche Arbeit, gleicher Lohn?“, in das Romantik Parkhotel am Hammerberg eingeladen.

 

Seit Jahren bekommen Frauen etwa 22 Prozent weniger Lohn als Männer. Deutschland gehört damit zu den Schlusslichtern in der EU. An das Manko erinnert der eingeführte „Equal Pay Day“. Bereits vor 30 Jahren sei diese große Ungleichheit festgestellt worden. Damals versuchte man diesen Nachteil mit mangelnder Qualifikation der Frauen oder mit den Tätigkeiten in den sogenannten leichten Lohngruppen zu entschuldigen. Diese Argumente seien heute natürlich hinfällig. Oft sei heute das Gegenteil der Fall, so die frühere Staatssekretärin im Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration.

 

Familienpause

als Karriereknick

 

Viele Frauen könnten heute eine bessere Qualifikation vorweisen und würden trotzdem schlechter bezahlt, als ihre männlichen Kollegen. Die Gründe sind analysiert. Frauen finde man nach wie vor in den Teilzeitjobs und den typisch geschlechtsspezifischen Berufen. Bei gerade einmal 20 Prozent liege der weibliche Anteil in Männerberufen. Männerdominierende Branchen zahlten höhere Löhne.

 

„Vor allem aber finden Frauen nach einer Familienpause oft nicht in die Vollzeitbeschäftigung zurück. Das größte Problem besteht immer noch darin, Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen“, so die Referentin. Obwohl in den größeren Unternehmen langsam ein Umdenken stattfinde, was sich beispielsweise in den betriebseigenen Kindergärten widerspiegele, sei die Durchlässigkeit in die höheren Führungsebenen stets schwierig.

 

Tatsächlich sei heute festzustellen, dass die Lohnschere zwischen Frauen und Männern bei den bis 30-Jährigen nicht auseinander geht. Bei den nachfolgenden Altersgruppen jedoch, drifte die Lohnschere, bedingt durch die Familienpause, wieder auseinander. Dies bliebe dann bis zum Rentenalter bestehen. Alle Anwesenden waren sich einig, dass dies nicht zu Deutschland passe. Die Frauen-Union fordert neue Strategien. Unter anderem mehr Transparenz in der Personalentwicklung, ein weiterer Ausbau der U3 Kindergartenplätze, Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder ein Rückkehrrecht von Teilzeit auf Vollzeitarbeit.y

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Mo

14

Apr

2014

Grüttemeier:"Langjähriges Engagement von Mitarbeitern im Rathaus gewürdigt!"

 

Gemeinsame Würdigung von langjährigen Mitarbeitern der Verwaltung.
Gemeinsame Würdigung von langjährigen Mitarbeitern
der Verwaltung. Quelle: Stolberger Zeitung/Nachrichten

Im Rathaus ehrten die Fachbereichsleiter Andreas Pickhardt, Bernd Kistermann und Walter Wahlen, die stellvertretenden Bürgermeisterinnen Hildegard Nießen, Karina Wahlen und Katharina Krings sowie die Fraktionsvorsitzenden Dieter Wolf (SPD) und Dr. Tim Grüttemeier (CDU) in einer Feierstunde langjährige und vom Dienst ausgeschiedene städtische Mitarbeiter. Bürgermeister Ferdi Gatzweiler stand für die Ehrungen nur bedingt zur Verfügung, da er selbst zu den Jubilaren zählte. Verabschiedet wurden: Hans Baum, Horst Beisicht, Wilhelm Boeven, Rolf Claer, Karl Gehlen, Irmgard Griese, Iris Haas, Jakob Hagmann, Gisela Haling, Roswitha Hauschild, Herbert Kronen, Peter Krückels, Roswitha Leja, Helga Mann, Laszlo Nagy, Irmgard Pischulla-Schmitz, Christine Poick, Brigitte Priem, Marie-Luise Ruettgers, Reinhold Schäfer, Hans-Peter Schroeteler, Brigitte Schulz, Hermann-Josef Stiel, Winfried Weber, Karl Wenn. Für 25-jährigen Dienst wurden geehrt: Dieter Becker, Ulrike Beckers, Marlies Besowski, Rolf Creutz, Detlef Elkenhans, Markus Genter, Engelbert Gey, Norbert Gredig, Christoph Hilse, Wolfram Isecke, Martin Künzer, Roswitha Leja, Norbert Lutterbach, Heinz-Jakob Mager, Helga Mann, Lydia Meder, Birgit Mießen, Josef Offergeld, Norbert Radmacher, Alfred Rey. Für 40-jährigen Dienst wurden geehrt: Josef Braun, Karl-Peter Braun, Siegfried Cremer, Ferdi Gatzweiler, Norbert Gredig, Iris Haas, Friedrich Hermanns, Karl Wenn.

Quelle: Stolberger Zeitung/Nachrichten

Di

08

Apr

2014

Bildergalerie zum Friedensfest: CDU mit Junger Union und Frauen Union für ein buntes Stolberg

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Mo

07

Apr

2014

Grüttemeier: "Friedensfest auf dem Kaiserplatz ein voller Erfolg - Gemeinsam gegen Radikalismus!"

 

Bei dem Friedensfest auf dem Kaiserplatz bekennen zahlreiche Bürger sich zu ihrer weltoffenen und toleranten Stadt sowie respektvollem Miteinander. Für viele Bürger der Kupferstadt war ist es ein ganz normaler Samstag gewesen, den sie zum Beispiel nutzten, um in ihrer Innenstadt einzukaufen. Zahlreich waren auch Diejenigen, die am Kaiserplatz einen anderen Aspekt der Stolberger Normalität deutlich zur Schau stellten, indem sie sich zu ihrer bunten, weltoffenen und multikulturellen Stadt bekannten. Es war ein harmonisches „Friedensfest auf dem Kaiserplatz“, das die Stolberger breit aufgestellt gefeiert haben. Schulen, Vereine und die demokratischen Parteien beteiligten sich aktiv an dem Programm und zahlreiche Kupferstädter Bürger waren dem Ruf des Stolberger Bündnisses gegen Radikalismus gefolgt und setzten ein deutliches Zeichen für Toleranz, Vielfalt und ein respektvolles Miteinander.

„Wir haben etwas zu feiern“, sagte Bürgermeister Ferdi Gatzweiler angesichts der entspannten Atmosphäre auf dem Kaiserplatz ohne Aufmarsch von Neonazis, ohne Gegendemonstration linksextremer Gruppierungen und ohne kreisende Hubschrauber und Polizeihundertschaften. „Wir werden auch weiterhin dafür sorgen, dass Stolberg für alle Menschen lebens- und liebenswert – und unsere Stadt bleibt“, betonte Gatzweiler mit Blick auf die Aufmärsche, unter denen Stolberg in der Vergangenheit zu leiden hatte.

Christiane Karl, stellvertretende Städteregionsrätin, hob hervor, dass die Gesellschaft „auch weiterhin gegen Fremdenfeindlichkeit kämpfen“ müsse. Der CDU-Fraktionsvorsitzende und Bürgermeisterkandidat Dr. Tim Grüttemeier appellierte an die Politiker und alle Bürger, „dafür zu sorgen, dass nach der Kommunalwahl kein rechter Politiker mehr in unserem Stolberger Stadtrat sitzt“, und Hermann Mertens, der stellvertretende Verwaltungschef von Monschau, signalisierte die Solidarität der Eifel mit der Kupferstadt und ihren Bewohnern. Diese genossen das friedliche Fest, mit dem Stolberg sich so freundlich zeigte, wie es ist.

 

Der Kaiserplatz war von Infoständen gesäumt. Insbesondere war die CDU mit mehreren Ständen vertreten. Die Frauen Union und die Junge Union hatten dies gemeinsam mit dem CDU Stadtverband vorbereitet. Schüler der Stolberger Gesamtschule boten an ihrem Stand Kuchen, Kekse und Buttons an sowie Postkarten, die in originellen Variationen aussagten „Vielfalt – ja bitte!“.

Marita Matousék, Elfi Kuttler und ihr Team versorgten die Stolberger mit Getränken, das Jugendparlament war mit einem Infostand vertreten, der Jugendbus der mobilen Stolberger Jugendarbeit war vor Ort und internationale kulinarische Köstlichkeiten lockten in das alte Rathaus, wo die Vielfalt durch den Magen ging. Daneben wurde eine von Karen Lange-Rehberg und Beatrix Oprée zusammengestellte Ausstellung eröffnet, die Auswirkungen des Rechtsextremismus speziell auf Flüchtlinge bezogen thematisiert.

Das Bühnenprogramm mit Beteiligung von musizierenden Schülern des Ritzefeld-Gymnasiums, der Musikschule Merz, des Kulturvereins „City Starlights“ und des „Europäischen Cultur Creises“ war abwechslungsreich und kurzweilig, Schüler des Goethe-Gymnasiums formten in Gruppen groß das Wort „Vielfalt“ auf dem Kaiserplatz, und Jugendliche der Kogelshäuserschule aktualisierten die Stele am alten Rathaus mit neuen Aussagen zum Thema Toleranz.

Das Fazit des bürgerlichen, partei- und gesellschaftsübergreifenden Stolberger Bündnisses gegen Radikalismus fällt nach dem unbeschwerten Friedensfest mit klarer Aussage dementsprechend positiv aus. „Wir sind rundum zufrieden, denn die Stolberger haben sehr eindrucksvoll gezeigt, dass sie friedlich und freundlich multikulturell miteinander feiern können“, beschreibt Beatrix Oprée.

Das Bündnis habe ganz bewusst auch ohne Anmeldung einer rechten Demonstration das Friedensfest organisiert. „Es ist uns wichtig, deutlich zu zeigen, dass wir immer präsent sind. Die große Beteiligung an dem Friedensfest auf dem Kaiserplatz hat bewiesen, dass sehr viele Stolberger immer bereit sind, auf die Straße zu gehen und für Grundwerte der Menschlichkeit wie Toleranz, Offenheit und ein vielfältiges gesellschaftliches Miteinander einzustehen“, erklärt Oprée. Viele Besucher und Aktive der Veranstaltung bestätigten diese Einschätzung und äußerten bereits am frühen Samstagnachmittag nicht nur die Hoffnung darauf, dass Extremisten auch in Zukunft nicht mehr in der Stadt marschieren, sondern auch dass das Friedensfest wiederholt wird, und Stolberg sich erneut von seiner besten Seite zeigen kann.

So

06

Apr

2014

CDU vor Ort in Münsterbusch - Wir setzen uns ein!

Die CDU Stolberg unterwegs mit Bürgern im Stadtteil Münsterbusch.
Die CDU Stolberg unterwegs mit Bürgern im Stadtteil Münsterbusch.
Die CDU suchte im Rahmen eines Ortsteilspaziergangs durch Münsterbusch das Gespräch mit den Bürgern, schaute sich konkrete Probleme an und suchte gemeinsam mit Bürgermeisterkandidat Dr. Tim Grüttemeier und Ludwig Hahn, dem Ratskandidaten für Münsterbusch und der stellvertretenden Bürgermeisterin Karina Wahlen, nach Lösungen. Die Gruppe startete ihren Rundgang an der Kirche Herz Jesu. Anschließend ging es weiter zum ersten großen Problemfeld, dem ehemaligen Fabrikgelände Hoyer direkt gegenüber der Kirche. Hier informierte Ludwig Hahn über die Historie. Alle Spaziergänger waren vom derzeitigen Zustand dieser ehemals schönen Fabrikanlage entsetzt und meinten, es sei Gefahr im Verzuge, vor allem für Kinder, da das Gelände nicht ordnungsgemäß gesichert sei. Weiter führte der Weg zum Langen Hein, wo Bernd Stickeler den gestellten Antrag der einseitigen Einbahnstraße im Lagen Hein erklärte, um die vielen Ampelumfahrten morgens und abends zu verhindern. Die Anregung, in diesem Bereich für die Anwohner einen Zugang zum Gedautal zu schaffen, wurde begeistert aufgegriffen. Vom Langen Hein ging man über die Cockerillstraße zur Firma Jungkeit, wo man auf die Gewerbebetriebe in Stolberg zu sprechen kam, die die Entwicklung in Stolberg mit Sorge sehen.
Konkrete Ideen und Pläne wurden besprochen.
Konkrete Ideen und Pläne wurden besprochen.

An der Mauerstraße sprach Tim Grüttemeier das Leuchtturmprojekt Zincoli an und informierte, man sei mit dem Investor im Gespräch, in diesem Projekt auf innenstadtschädliches Gewerbe zu verzichten. Der Weg führte weiter über das Indus-triemuseum Zinkhütter Hof, wo Ludwig Hahn die Zuhörer informierte. Er und Carlheinz Nadenau hätten seinerzeit einen Antrag gestellt, das Industriemuseum besser und werbewirksamer auszuschildern. Entsprechende Mittel seien in Haushalt 2014 eingestellt. Eine schlimme Situation zeigte sich der Besuchergruppe auf dem Münsterbuscher Friedhof. Wege, Tore etc. in schlechtestem Zustand und immer wieder wird wilder Müll dort abgeladen. Hier ist ebenfalls unbedingter Handlungsbedarf gegeben, waren sich alle einig.

 

 

Fr

04

Apr

2014

Die MIT Stolberg informierte mit Dr. Tim Grüttemeier über mögliche Gewerbeansiedlung im Gewerbegebiet Camp-Astrid

Im Gewerbegebiet Camp Astrid informierte die CDU über den aktuellen Sachstand und die Planungen für die Zunkunft.
Im Gewerbegebiet Camp Astrid informierte die CDU über den aktuellen Sachstand und die Planungen für die Zunkunft.
Die Mittelstandvereinigung und Wirtschaftsvereinigung des CDU Stadtverbandes Stolberg hatte am 03.04.2014 ins Gewerbegebiet Camp-Astrid eingeladen. Thema der Einladung war „Wie hat sich das Gewerbegebiet Camp-Astrid in den letzten Jahren entwickelt?“. Im großen Kreis und unter Teilnahme etlicher angesiedelter Firmenvertreter fand der Informationsaustausch statt, an dem auch der CDU Bürgermeisterkandidat Dr. Tim Grüttemeier teilnahm.
Der Tenor der Veranstaltung war eindeutig: Neuansiedlungen bringen Arbeitsplätze und erwirtschaften Gewerbesteuer, die in der Stadtkasse dringend benötigt werden, um damit strukturelle wichtige Maßnahmen bezahlen zu können. In der Innenstadt befinden sich viele Baustellen die eine Menge Geld kosten und hier liegt seit Jahren brachliegendes Kapital unberührt. Die MIT hat jedoch seit langem den Eindruck, dass mit angezogener Handbremse eine Vermarktung betrieben wird, die wesentlich verbesserungswürdig ist.
„Dass der Ansiedlungswillige auf der Homepage Informationen erhält, die in der Aktualität aus dem Jahre 2007 stammen, wirft weiter viele Fragen auf, u.a. mit welchem Engagement der Bürgermeister die Vermarktung betreibt“, so Vorsitzender Martin Hennig und Bürgermeisterkandidat Dr. Tim Grüttemeier unisono.

Weitere Diskussionsthemen waren z.B. die fehlenden Hinweistafeln sowie Zufahrtsschilder, ein fehlender guter Internetanschluss sowie die Sauberkeit des Umfeldes. Zum Ende der Veranstaltung waren sich alle einig, dass eine Ansiedlung im Gewerbegebiet lohnend ist, aber es gilt die Randbedingungen der Vermarktung zu optimieren. Im Schlusswort betonte Herr Dr. Tim Grüttemeiner, dass Wirtschaftsförderung auch gleichzeitig Kümmerer zu sein bedeutet, so wie es z.B seit Jahren in unserer Nachbarstadt Baesweiler betrieben wird.

Do

03

Apr

2014

Junge Union organisiert "Clash of the Titans" im Goethe - Podiumsdiskussion der Kandidaten

Volles Haus bei der "Clash of the Titans"- Veranstaltung der Jungen Union Stolberg. Etwa 400 Schülerinnen und Schüler der beiden Gymnasien besuchten am Mittwoch 2.4.2014 die Veranstaltung, die gemeinsam vom Ritzefeld- und Goethe-Gymnasium sowie der Jungen Union organisiert wurde. Vertreter aller demokratischen Parteien in Fraktionsstärke präsentierten sich den Schülern und stellten sich den kritischen Fragen. Dr. Tim Grüttemeier und Amtsinhaber Ferdi Gatzweiler standen im Fokus der Schüler, doch auch die Vertreter der anderen Parteien konnten sich deutlich positionieren und klare Statements präsentieren. Die Veranstaltung wurde in charmanter und konsequenter Weise durch die Sprecherin des JuPa, Michelle Schäfer, geleitet und durch Moderationsteams der beiden Schulen hervorragend unterstützt.

Die Junge Union freut sich, dass diese Veranstatlung ein solcher Erfolg war und die Schüler an diesem Tag im Mittelpunkt standen. Nun bleibt abzuwarten, ob die jungen Gymnasiasten ihre Eindrücke mit an die Wahlurne nehmen und ihr Recht zu wählen nutzen.

 

Aufmerksam verfolgten die jungen Zuhörer die Ausführungen der Politiker und stellten auch kritische Fragen. Allesamt werden sie am 25. Mai erstmals an einer Kommunalwahl teilnehmen dürfen.
Aufmerksam verfolgten die jungen Zuhörer die Ausführungen der Politiker und stellten auch kritische Fragen. Allesamt werden sie am 25. Mai erstmals an einer Kommunalwahl teilnehmen dürfen.

Mehr als 300 Gymnasiasten waren auf Iniative der Jungen Union der Einladung ihrer Schulen gefolgt und verfolgten die Podiumsdiskussion mit den Vertretern von fünf Parteien. Viele Schüler noch unentschlossen.

 

Es ist mehr als eine politische Podiumsdiskussion für Schüler gewesen, wie Bernd Decker betonte. „Diese Veranstaltung ist spannend und wichtig, denn heute können sich mehr als 300 Erstwähler ein Bild von den Parteien und Kandidaten machen“, sagte der Leiter des Goethe-Gymnasiums. Dass dies durchaus nötig war, wurde deutlich, als Michelle Schäfer vom Stolberger Jugendparlament den Schülern des Ritzefeld- und des Goethe-Gymnasiums zwei Fragen stellte. Ergebnis war zunächst, dass rund 90 Prozent der Schüler sicher waren, zur Wahl zu gehen. Ein anderes Bild ergab sich auf die Frage, wer denn schon wisse, wen er wähle. Dies war nur bei etwa 10 bis 15 Prozent der befragten Erstwähler der Fall.

 

Schüler moderieren

Folglich schien die Idee der Jungen Union gut und angebracht, diese Podiumsdiskussion anzubieten. Für die Umsetzung der Veranstaltung waren allerdings die Schüler selbst verantwortlich. So moderierte Schäfer die Fragerunde gemeinsam mit Sebastian Doncks und Tobias Behlau vom Ritzefeld-Gymnasium sowie Charlotte Zeller und Henning Heister vom Goethe-Gymnasium. Die Schüler hatten Themen und Fragen vorbereitet, hielten die Diskussion aber offen, so dass jeder der zahlreichen Anwesenden Fragen stellen konnte.

Rede und Antwort standen Bürgermeister Ferdi Gatzweiler (SPD), seine Herausforderer Dr. Tim Grüttemeier (CDU) und Mathias Prußeit (Die Linke) sowie die Parteivertreter Carsten Hecht (Bündnis 90/Grüne) und Bernhard Engelhardt (FDP). Es stellte sich heraus, dass die meisten Themen, die die jungen Menschen bewegen, deckungsgleich sind mit denen, die auch die älteren Generationen beschäftigen. Zum Beispiel die Entwicklung in der Innenstadt oder die Arbeitslosigkeit. Zu letzterem meinte Engelhardt, es seien viele Fehler gemacht worden, und er verwies auf das Stolberger Unternehmen Grünenthal, das nun viele Angestellte in Aachen und eben nicht mehr in der Kupferstadt beschäftige.

Die Gewerbesteuer in Stolberg sei zu hoch, die Internetverbindungen seien zu langsam, monierte Engelhardt zudem. Ferdi Gatzweiler hielt entgegen, dass die Gewerbesteuer auf Druck der Aufsichtsbehörden habe erhöht werden müssen, da der Kommune Geld fehlt. Der Bürgermeister berief sich auf die gemeinsame Ausbildungsbörse mit Eschweiler und die „Nacht der Ausbildung“, bei der Verwaltung, Agentur für Arbeit, Industrie- und Handelskammer und sieben Stolberger Betriebe gut zusammengearbeitet hätten. Tim Grüttemeier regte an, die Nähe zur RWTH und zur FH in Aachen besser zu nutzen, und meinte, der Bürgermeister müsse sich noch wesentlich mehr als Dienstleister sehen und auf die Unternehmen zugehen.

Carsten Hecht schlug vor, sich auf regionale Stärken zu konzentrieren, und Mathias Prußeit vertrat den Standpunkt, das Stolberger Amt für Wirtschaftsförderung sei schlichtweg unterbesetzt und müsse personell gestärkt werden, um mehr leisten zu können.

Beim Thema Inklusion herrschte große Einigkeit. Alle Politiker befürworteten Inklusion grundsätzlich, sprachen sich aber zugleich weitgehend für den Erhalt von Förderschulen aus. Gatzweiler sagte, es werde eine Kooperation mit Eschweiler geben, um Förderschulen zu erhalten. Den Satz „Inklusion muss in den Köpfen beginnen“ unterstrichen alle Politiker ebenso, wie dass „man das Kind nicht mit dem Bade ausschütten“ dürfe und Qualität wie Finanzierbarkeit der Inklusion gewährleistet sein sollten.

Die Vertreter der Politik erörterten zu einigen Themen ausführlich Kupferstädter Probleme – und wie sie zustande gekommen sind. So kam nach einer Stunde eine verständliche Wortmeldung aus den Reihen der Zuhörer. „Sie zeigen alle viel mehr die Probleme in Stolberg auf, als über Lösungen zu sprechen“, meinte einer der Erstwähler, die sowohl aufmerksam als auch kritisch der Runde folgten.

Der Einwand erzielte beachtliche Wirkung, denn danach wurden die Stellungnahmen der Politiker größtenteils kürzer, aber auch prägnanter und konstruktiver, so dass die Schüler sich in der zweiten Stunde der Podiumsdiskussion ein konkreteres Bild von den jeweiligen Lösungsansätzen der Kandidaten und Parteien machen konnten.

 

Die Politiker und das Kaufhaus Victor . . .

Carsten Hecht: „In die Innenstadt gehören keine großen Ketten, sondern Geschäfte regionaler Anbieter. Das muss auch finanziell gefördert werden.“

Bernd Engelhardt: „Das Victor-Kaufhaus gehört nicht der Stadt. Da es in privater Hand ist, sind die Einflussmöglichkeiten der Politik auf die Nutzung sehr gering.“

Mathias Prußeit: An dieser Position im Steinweg muss das Kaufhaus als Geschäft erhalten bleiben. Dafür gilt es Investoren zu finden.“

Tim Grüttemeier:Es ist die Aufgabe der Stadt, mehrere Einzelhändler zusammenzubringen und zwischen ihnen und dem Eigentümer zu vermitteln. Diese Vermittlung hat in den letzten 10 Jahren gefehlt. Ein Bürgermeister muss sich um Einzelhandel und Wirtschaftsförderung kümmern. Dies muss Chefsache werden!“

Ferdi Gatzweiler: „Da eine Stadt unserer Größenordnung heute nicht mehr zur Einkaufsstadt werden kann, sollte generell der touristische Teil ausgebaut und auf generationengerechtes Wohnen, vom Studenten bis zu Senioren, gesetzt werden.“

Do

03

Apr

2014

Interkultureller Austausch mit der FU

Stolberg. Die Frauen Union Stolberg hatte Familien mit verschiedenen Wurzeln zu einem Nachmittag bei Kaffee und Kuchen eingeladen. Circa 25 Mütter und deren Kinder nahmen an dem Nachmittag teil. Der lockere Gesprächsrahmen führte zu regem Austausch. Der interkulturelle Austausch der Frauen Union findet vier Mal im Jahr statt, das nächste Treffen im Pfarrheim St. Franziskus ist für dem 25. Juni angesetzt.

 

 

So

30

Mär

2014

Podiumsdiskussion der CDU-Seniorenunion zum Thema: Neuregelung Apothekennotdienst

 

Grüttemeier: "Vor allem ältere Menschen halten den Weg zur Notfall-Apotheke wegen der neuen Regelung für unzumutbar und fordern eine Rückkehr zur vorherigen Praxis".
Grüttemeier: "Vor allem ältere Menschen halten den Weg zur Notfall-Apotheke wegen der
neuen Regelung für unzumutbar und fordern eine Rückkehr zur vorherigen Praxis".

Viele ältere Menschen fordern eine Rückkehr zum früheren System. Ist die Neuregelung des Apotheken-Notdienstes eine Zumutung? Mit dieser Frage beschäftigte sich jetzt die Senioren-Union Stolberg unter dem Vorsitz von Ludwig Hahn. Um der Podiumsdiskussion mehr Gehalt zu geben und Informationen quasi aus erster Hand zu erhalten, hatte Hahn den Geschäftsführer der Apothekenkammer Nordrhein, Dr. Stefan Derix, ins ökumenische Gemeindezentrum Frankental eingeladen.

 

Wie berichtet führt die Neureglung des Apotheken-Notdienstes dazu, dass außerhalb der Geschäftszeiten jetzt unter Umständen in Roetgen, Würselen oder Aachen liegende Apotheken für Notfallmedikamente in Anspruch genommen werden müssen. Diese Entfernungen empfindet Derix nach eigenen Worten als zumutbar, weil man an der bisher gültigen Richtlinie, dass eine Apotheke im Umkreis von maximal 14 Kilometer erreichbar sein muss, nichts geändert habe. Außerdem, so der Geschäftsführer, sei es für einen auf dem Donnerberg wohnenden Kunden sicherlich einfacher, eine in Eschweiler liegende Apotheke zu erreichen als möglicherweise eine in Breinig ansässige Einrichtung aufsuchen zu müssen.

 

Dieser Ansicht widersprachen etliche der 40 Besucher, die für die Beibehaltung des bisherigen Systems plädierten, welches für die Kupferstadt beinhaltete, dass für den Notdienst nur Stolberger Apotheken in Frage kamen. „Die neue Reglung verlangt Ortskenntnisse auf unbekanntem Terrain. Wie soll ein älterer Mensch eine beispielsweise in Würselen angesiedelte Apotheke finden, deren Standort ihm völlig unbekannt ist? Kann man nicht stattdessen die in Stolberg ansässigen Ärzte oder das Bethlehem-Krankenhaus mit einer Notfallapotheke ausstatten“, regte Doris Kaldenbach an, die auch die Fahrtkosten für Taxis und die Erreichbarkeit mit dem Bus ins Gespräch brachte. „Fahren Sie mal mit dem Taxi nach Roetgen, um im Notfall ein Medikament zu bekommen. Dann schlägt die Endabrechnung aber richtig ins Geld“, gab sie an die Adresse von Stefan Derix zu bedenken. Außerdem wurde von den Diskussionsteilnehmern bemängelt, das der bisher in den Kupferstädter Apotheken verfügbare Notdienstkalender entfallen und durch Internet-Informationen und Telefonnummern ersetzt worden sei. Geteilt wurden die Bedenken der Besucher auf dem Podium von Tim Grüttemeier, Fraktionsvorsitzender und Bürgermeisterkandidat der Stolberger CDU. „Das neue System wird von den Menschen als eine Verschlechterung des bisherigen Zustandes wahrgenommen“, so der Kommunalpolitiker, der – vergeblich – um einen Interessenausgleich zwischen dem Vertreter der Apothekenkammer und den Gästen der Veranstaltung bemüht war.

 

Erfahrungen auswerten

Eine Einigung wurde nicht erzielt – was wenig überraschte. Derix versprach, die Bedenken der Diskussionsteilnehmer ernstzunehmen, nach einer Erfahrungsphase von maximal einem Jahr über Korrekturen nachzudenken – und falls nötig eine Änderung der Regelung vorzunehmen. Um Soforthilfe war Apothekerin Katrin Kuchenbuch bemüht, die mit ihren Kollegen ins Gespräch kommen will, um den Kunden mit einen aus dem Internet ausgedruckten Notdienstkalender auszuhelfen, der die jeweils monatlich gültigen Daten wiedergibt.

Do

27

Mär

2014

Grüttemeier: Modellprojekt Hauptbahnhof auf den Weg gebracht - Service-Point Anfang Mai!

 

Großer Applaus für das zukünftige Servicezentrum im Hauptbahnhof (v.l.): Dr. Tim Grüttemeier (CDU), Franz-Josef Chantraine, Dieter Ganser (beide Axa), Axel Kahl (EWV), Hildegard Nießen (SPD), Manfred Kerschgens, Heinz Herbort (Kerschgens), Ewald Schmitz
Großer Applaus für das zukünftige Servicezentrum im Hauptbahnhof (v.l.): Dr. Tim
Grüttemeier (CDU), Franz-Josef Chantraine, Dieter Ganser (beide Axa), Axel Kahl (EWV),
Hildegard Nießen (SPD), Manfred Kerschgens, Heinz Herbort (Kerschgens), Ewald Schmitz.

Während draußen Intercity, Thalys und Güterzüge vorbeirauschen, spucken in steter Regelmäßigkeit die Regionalexpresszüge und die Euregiobahn ihre Fahrgäste am Stolberger Hauptbahnhof aus. 13 000 Reisende nutzen die Euregiobahn täglich – weit mehr als ursprünglich erwartet. 4433 Reisende nutzen nach DB-Angaben den Stolberger Hauptbahnhof im Jahresdurchschnitt pro Tag. Mit steigender Tendenz, denn mit dem Ringbahnschluss nach Alsdorf gewinnt er als Drehscheibe des regionalen Personenverkehrs weitere Bedeutung. Noch eilen die Fahrgäste am Hauptbahnhof vorbei. Anfang Mai wird sich das ändern. Dann eröffnet im sanierten und 1888 eröffneten Gebäude der Servicepunkt. Dort bietet die „Dorv“ (Dienstleistung und ortsnahe Rundumversorgung) als gemeinnützige Gesellschaft neben Barmen und Düren ihren dritten selbst betriebenen Laden – ein Zentrum mit umfangreichem Kiosk-, Service- und Informationsangebot. Auch in Vicht ist „Dorv“ bei der Etablierung eines Dorfladens engagiert. Vor gut zwei Jahren liefen die Vorbereitungen und Untersuchungen mit Unterstützung der Städteregion an. Auf Basis einer Bedarfsanalyse wurde ein Nutzungskonzept erstellt. Zumindest für die Anfangszeit ist bürgerschaftliches Engagement gefordert, um den Servicepunkt zu etablieren. Neben der Euregio-Verkehrsschienennetz GmbH (EVS), die im Hauptbahnhof ihren Betriebssitz hat, ist es Hildegard Nießen und Dr. Tim Grüttemeier gelungen, weitere namhafte Unterstützer zu finden. Intensiv haben sich die beiden Vertreter der großen Koalition um das Projekt gekümmert und für das Engagement für die Aufwertung Stolbergs geworben. Zahlreiche interessierte Vertreter von Wirtschaft, Politik und Verwaltung waren der Einladung zu einem von Nießen und Grüttemeier moderierten Sponsorenempfang im Hauptbahnhof gefolgt, bei dem EVS-Geschäftsführer Thomas Fürpeil für weitere Unterstützung warb und „Dorv“-Geschäftsführer Heinz Frey seinen Verein und das Stolberger Projekt vorstellte.

 

Ein Modellprojekt
Dieses liegt auch Axel Kahl, Vertriebsleiter der EWV, Manfred Kerschgens und Heinz Herbort, Gesellschafter und Geschäftsführer der von Atsch aus im Stahlhandel operierenden Kerschgens-Gruppe, sowie Franz-Josef Chantraine und Dieter Ganser, Inhaber der Breiniger Axa-Versicherungen, besonders am Herzen. Weil sie sich für Stolberg engagieren wollen und weil sie dem Hauptbahnhof besonders verbunden sind. Die Breiniger erwarten noch den Anschluss ihres Ortes an die Euregiobahn, während Kerschgens dank eines eigenen Gleisanschlusses bereits in die Gunst des Schienentransportes kommt. Und die am Haltepunkt Altstadt residierende EWV ist bereits Partner beim Jülicher „Dorv“-Laden.

So soll‘s in wenigen Wochen aussehen: Am zentralen Theken- und Küchenbereich werden Speisen und Getränke frisch zubereitet.
So soll‘s in wenigen Wochen aussehen: Am
zentralen Theken- und Küchenbereich werden Speisen und Getränke frisch zubereitet.

„Weitere Partner sind willkommen“, sagt denn auch „Dorv“-Chef Frey, der das als Modellversuch des Landes gestartete Projekt skizzierte, das mittlerweile über Deutschland hinaus auf reges Interesse stößt. Ging es ursprünglich „nur“ darum, unterversorgten Stadtteilen eine Infrastruktur zu sichern, so wird am Beispiel Stolberg aufgezeigt, wie Angebote an Bahnhöfen zu neuem Leben erweckt oder erhalten werden können – für Städteregionsrat Helmut Etschenberg der Anlass, die Entwicklung des zukunftsträchtigen Modellprojekts in Stolberg intensiv zu unterstützen.Dies können Unternehmen nicht nur durch einfache Werbung, sondern „wir suchen auch immer lokale Partner, von denen wir unsere Waren frisch und regional beziehen“, berichtet Frey. Denn neben kühlen und warmen Getränken, belegten Brötchen, Backwaren und „Mahlzeiten wie bei Mutter“, Zeitungen und Zeitschriften sowie sonstigen Dingen des täglichen Lebens und Reisebedarfs wird Service groß geschrieben.

Nachgedacht wird über eine Reinigungsannahme, erwünscht ist ein Geldautomat, eine klare Sache ist bereits ein Fahrradverleih. Eine Tankstelle für zwei- und vierrädrige Elektromobilität soll folgen.

Während mit dem Aachener Verkehrsverbund bereits Einigkeit über einen Fahrkartenverkauf besteht, zeigte sich Frey zuversichtlich auch eine Möglichkeit zum Verkauf von DB-Fahrkarten zu erreichen. „Die Verhandlungen laufen noch“.

Reisenden wird im Servicezentrum die Wartezeit mit einem Internetangebot verkürzt, auf einem Bildschirm werden Nachrichten aus aller Welt und lokale Neuigkeiten sowie die aktuellen Abfahrtszeiten von Bahnen und Bus präsentiert, und eine Lounge lädt nicht nur zum Verweilen ein. „Hier können sich Firmen präsentieren und kulturelle Veranstaltungen sollen den Servicepunkt noch stärker in den Fokus der Öffentlichkeit rücken“, sagt Frey. Konzerte, Kabarett und Ausstellungen sind angedacht. Für Konferenzen stellt die EWV nach Absprache sogar ihren großen Sitzungssaal im Dachgeschoss des Hauptbahnhofes zur Verfügung. Das Servicezentrum ist Teil einer attraktiven Visitenkarte der Kupferstadt am Hauptbahnhof: Die Stolberg-Touristik wird auf ihr umfangreiches Angebot und die Schönheiten der Stadt hinweisen, ein Stadtplan zählt zu den Selbstverständlichkeiten, und eine jahrelang vermisste Selbstverständlichkeit für einen Bahnhof wird wieder Realität: Das Personal des Servicezentrums wird auch die neue schmucke Toilettenanlage im Hauptbahnhof betreuen.

 

Integrative Betreuung

Apropos Personal: Durchaus inklusiv packt „Dorv“ das Betreiben des Ladens an. Mit dem Landschaftsverband Rheinland laufen die Gespräche über die Führung als Integrationsbetrieb. „Die Einrichtung ist bestellt und wird derzeit speziell für Stolberg gefertigt“, sagt Frey. Zwei große Kühlschränke stehen bereits an einer Seite im Raum. Und eine mobile Thekenanlage lässt erkennen, wo in wenigen Wochen der Kern der Rundumversorgung im Hauptbahnhof stehen wird: eine kleine Küche, Regale und Thekenbereiche für die Frischeversorgung. In gut einem Monat können sie hereinströmen, die Reisenden und Kunden, die noch am Bahnhofsgebäude vorbeieilen.

 

Musikschule Merz sorgt für den richtigen Ton

Für die musikalische Umrahmung des Sponsorenempfangs, den Snacks aus dem Hause Küchen schmackhaft machten, sorgten die Saxophonisten David Bartusel und Daniel Imiela von der Stolberger Musikschule Merz – unter anderem mit Melodien von Herbie Hancok, Paul Desmond, Jow Garland und Stevie Wonder.

Mi

26

Mär

2014

Junge Union organisiert Podiumsveranstaltung für die Stolberger Oberstufen

Podiumsdiskussion am Goethe – “Clash of the Titans”

 

“Die Schüler und ihre Fragen stehen an diesem Tag im Mittelpunkt. Unsere Veranstaltung eignet sich hervorragend als Vorbereitung auf die “Das geht”-Veranstaltung der Jugendparlaments am 22.5.2014 im Zinkhütter Hof. Wir hoffen die Jugendlichen nehmen Anregungen und Themen aus der Podiumsdiskussion mit in die tollen Workshops. Wir rufen alle Stolberger Schüler auf, sich bei “Das geht” anzumelden”, wirbt Hans Bruckschen für die beiden Veranstaltungen am 2.4 und 22.5, die sich speziell an Schüler richten.

 

Am 2.4.2014 findet am Goethe Gymnasium eine Podiumsdiskussion statt, die den Schülern der Stolberger Oberstufen einen Einblick in die Kommunalpolitik und den aktuellen Wahlkampf geben soll. Alle Parteien in Fraktionsstärke habe ihr Kommen angekündigt und werden einen spannenden Schlagabtausch über Stolbergs Zukunft führen.

 

An diesem Tag diskutieren die Bürgermeisterkandidaten und Fraktionsvorsitzenden über die Zukunft von Stolberg und treten mit dem Schülerpublikum in einen Dialog über die jeweiligen politischen Herangehensweisen und Visionen für die Stadt und ihre Jugend.

 

Der Ideengeber und Entwickler dieses Konzeptes ist die Junge Union Stolberg, vertreten durch den Vorsitzenden Hans Bruckschen und den stellv. Kassierer Tim Wengler. Die Grundüberlegung war eine Podiumsdiskussion für die wahlberechtigten Schülerinnen und Schüler zu gestalten, die auf die Kommunalwahl neugierig macht und dazu auffordert, wählen zu gehen. Die Junge Union hat sich mit dieser Veranstaltungsidee an die beiden Schulen gerichtet und mit der freundlichen Unterstützung der Fachlehrer Philipp Pletsch und Alexander Mischlewitz das Konzept der Veranstaltung erarbeiten können. Auch wenn die Idee durch die Junge Union an die Schule herangetragen wurde, soll diese Veranstaltung politisch neutral gehalten sein. Weder die Schulen und ihrer Lehrer, noch die beteiligten Moderatoren sind parteilich verpflichtet, sondern haben sich freiwillig für diese Zusammenarbeit gemeldet, um für die Kommunalwahl und das Recht zu wählen, Werbung zu machen. Die Schülerinnen und Schüler sollen unvoreingenommen die Chance haben, sich mit den Kandidaten und Parteivertretern auseinanderzusetzen, um sich eine eigene Meinung über die Stolberger Lokalpolitik zu bilden. “Wir erhoffen uns durch diese Veranstaltung, dass die Schülerinnen und Schüler neugierig auf die Wahl gemacht werden und ihr Wahlrecht nutzen”, so Tim Wengler.

 

 

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Mi

26

Mär

2014

CDU setzt sich für Lösungen der Probleme in den Stadtteilen ein – Dialog mit den Bürgern vor Ort!

Nach den  Bürgerdialogen der CDU Stolberg sucht die CDU weiter das Gespräch mit den Bürgern und schaut sich konkrete Probleme vor Ort an. So. z. B.  geschehen bei einem Ortsteilspaziergang in Werth. Dort informierten Rita Felden und Dr. Tim Grüttemeier über Probleme und konkrete Lösungsansätze.

 

Der CDU-Ortsverband Gressenich – Mausbach – Schevenhütte – Werth – Vicht – Zweifall hat vergangenen Samstag aller Werther zu einem Ortsteilspaziergang durch ihren Heimatort eingeladen. Der Ortsverbandsvorsitzende Marc Delzepich durfte gemeinsam mit der Werther CDU-Ratskandidatin Rita Felden über 30 interessierte Werther und CDU-Mitglieder wie bspw. Bürgermeisterkandidat Dr. Tim Grüttemeier, Stadtverbandsvorsitzenden Jochen Emonds und den Landtagsabgeordneten und Städteregionstagsmitglied Axel Wirtz begrüßen.

Die Gruppe startete ihren gemeinsamen Rundgang an der alten Schule in Werth. Hier konnten Reiner Schmidt und Günter Flamm berichten, dass eventuell europäische Fördermittel zur weiteren Instandsetzung dieses – insbesondere für das Werther Vereinsleben – so wichtige Gebäude sowie andere Projekte im Dorf im Rahmen des sogenannten LEADER-Programms bereitgestellt werden könnten. Dass diese Mittel auch gut zur Verschönerung des Kaltenborns und des Spielplatzes am Kaltenborn genutzt werden könnten, erläuterte der Leiter der Ehrenabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Stolberg und ehemaliges Gemeinderatsmitglied, Ludwig Morschel. Ortsverbandsvorstandsmitglied Roland Gilleßen verstand es auf unterhaltsame Weise interessante Fakten und Geschichten zur Werther Kirche St. Josef zu erzählen.

 

Die CDU Stolberg im Gespräch mit interessierten Bürgern. Hier beim Ortsteilspaziergang in Werth.
Die CDU Stolberg im Gespräch mit interessierten Bürgern. Hier beim Ortsteilspaziergang
in Werth.

 

Besonders bewegte die Anwesenden das Schicksal der kleinen Leonie, die den Kinderspielplatz im Grenzweg nicht betreten kann, da dieser nicht barrierefrei ist. „Wir werden uns bei der Stadt dafür einsetzen, dass dieser Spielplatz für jedes Kind in Werth zugänglich gemacht wird“, sicherten Tim Grüttemeier und Rita Felden zu.
 
Reiner Schmidt berichtete von seinen Bemühungen, die Sicherheit an der Kreuzung Schillerstraße/Römerstraße (L11) zu verbessern und dass es ihm durch einen Schriftwechsel mit der Städteregion gelungen sei, zumindest eine erneute Überprüfung der Sachlage und der Qualifizierung der Kreuzung als Gefahrenstelle zu bewirken. Axel Wirtz hob hervor, dass es jetzt besonders wichtig sei, kurzfristige Maßnahmen wie bspw. eine entsprechende Beleuchtung und die bessere Kennzeichnung der Bushaltestelle (die leider häufig als Überholspur missbraucht wird) auf den Weg zu bringen. Der Ortsteilspaziergang endete mit einem liebevoll hergerichteten Imbiss und erfrischenden Getränken im Feuerwehrgerätehaus der Löschgruppe Werth.
 
Nächster Ortsteilspaziergang in Münsterbusch
 
Die CDU Stolberg geht gezielt in die einzelnen Stadtteile Stolbergs hinein und schaut sich die Anregungen und Sorgen der Bürger genau an. Die nächste Ortsteilwanderung wird durch den CDU-Ortsverband Büsbach/Liester/Münsterbusch durchgeführt und findet am 29.03.2014 um 11:00 Uhr in Münsterbusch statt. Treffpunkt: Kirche Herz Jesu. Herzlich willkommen!

Mi

19

Mär

2014

Beim Spaziergang erfahren, wo die Werther der Schuh drückt - CDU-Ortsverband lädt zu Besichtigung, Austausch und Imbiss

 

Eine von mehreren Anlaufstellen des Ortsrundgangs: Die alte Schule in Werth.
Eine von mehreren Anlaufstellen des Ortsrundgangs: Die alte Schule in Werth.

Jedes Dorf und jeder Stadtteil im ländlichen Raum hat auf seine eigene Art und Weise Besonderheiten zu bieten. Wichtig ist, vorhandenes Potenzial aufzugreifen und zu zeigen. Die CDU Stolberg möchte, „dass unsere Heimat lebens- und liebenswert bleibt“ und lädt deshalb alle interessierten Werther ein, am Samstag, 22. März, ab 10 Uhr an einem Spaziergang durchs Heimatdorf Werth teilzunehmen Treffpunkt ist der Schulhof der Alten Schule.

 

Die Verantwortlichen des CDU-Ortsverbandes erhoffen sich davon, Ideen, Wünsche, Anregungen und Kritik zu erfahren, um dies in die Beratungen von Stadtrat und Verwaltung einfließen zu lassen. Gesprächspartner der Bürger sind beim Spaziergang Bürgermeisterkandidat und CDU-Fraktionsvorsitzender Dr. Tim Grüttemeier, Rita Felden, die Stadtratskandidatin für Werth-Mausbach, und deren persönlicher Vertreter, Adolf Konrads, weiterhin MdL Axel Wirtz, außerdem Abgeordneter in der Städteregion, sowie Marc Delzepich, Roland Gillessen und weitere Mitglieder des Ortsverbandsvorstandes.

 

Die Route führt mit historischen Erläuterungen vom Feuerwehrhaus über Kaltenborn, Mausbacher Straße zur Pfarrkirche St. Josef, weiter zur Kriegergedächtniskapelle, zum Spielplatz Grenzweg, zum Markt und zur Alten Schule. Wichtig sind den Politikern dabei auch Kinderspielplätze und Begegnungsmöglichkeiten. Außerdem möchten sie sich mit Werther Bürgern über die Verkehrssituation „Vier Wege“ austauschen.

In einer lockeren Gesprächsrunde bei Getränken und einem kleinen Imbiss soll der Ausklang im Gemeinschaftsraum der Werther Feuerwehr stattfinden.

Mo

17

Mär

2014

Koalition erzielt wirtschaftliche Lösung für die Rotsch

Neue Hoffnung für den FC Stolberg: Die rote Asche kann auf der Rotsch verbleiben, wenn sie zur Seite geschoben und abgedichtet wird. Das macht die Vermarktung des alten Sportplatzes wirtschaftlicher.
Neue Hoffnung für den FC Stolberg: Die rote Asche kann auf der Rotsch verbleiben, wenn sie zur Seite geschoben und abgedichtet wird. Das macht die Vermarktung des alten Sportplatzes wirtschaftlicher.

Städteregionsrat Etschenberg sagt nach Treffen mit Dr. Tim Grüttemeier Unterstützung zu. Asche kann auf dem Gelände verbleiben. Neue Impulse zur Vermarktung.

 

„Wir warten immer noch auf ein neues Angebot“, sagt Fachbereichsleiter Andreas Pickhardt zum Stand der Vermarktung des ehemaligen Sportplatzes Rotsch, dessen Erlös zum Ausbau des Stadion Glashütter Weiher mit Kunstrasenplätze dienen soll. 1,3 Millionen Euro, davon 500 000 Euro zum Ausbau der Straße Rotsch, hatte die Deutsche Reihenhaus AG für das 13 500 m2 große Areal geboten. Aber kurz vor dem Verkaufsbeschluss im Januar zog der Investor sein Angebot zurück. Nach weiteren Bodenuntersuchungen habe sich das Projekt so nicht mehr rechnen lassen, bedauert die Verwaltungsspitze, die bislang darauf setzt, dass der Aschenbelag aufwendig abgetragen und entsorgt werden muss. Mit mindestens 180 000 Euro wiegt der Aufwand schwer bei der Kalkulation.

 

Aber die Asche muss gar nicht abgetragen und kostenintensiv entsorgt werden. Das ist das Ergebnis von Verhandlungen, die die große Koalition aus SPD und CDU mit der Städteregion jetzt führte. „Wir werden die Stadt Stolberg unterstützen, hier eine umweltgerechte, aber auch wirtschaftlich darstellbare Lösung für die Entsorgung der roten Asche zu finden“, erklärte dazu Städteregionsrat Helmut Etschenberg gegenüber unserer Zeitung. Er war gemeinsam mit seinem Umweltsamtsleiter Thomas Pilgrim und Koalitionsvertreter Dr. Tim Grüttemeier vor Ort. „Es gibt zwei Lösungsansätze“, berichtet der CDU-Fraktionsvorsitzende. Die erste Variante besteht darin, die Asche zu einem Erdwall an der Seite des Hangs zur Europastraße hin aufzuschieben, die so konzentrierte Asche abzudichten und den Wall zu begrünen. Die Stadt als Eigentümerin müsste dann dafür sorgen, dass Bewuchs, der die Abdichtung beschädigen könnte, regelmäßig beseitigt wird. „Diese Variante hat die Koalition schon immer favorisiert“, betont Grüttemeier. Die zweite Variante könnte ein Einbau der Asche beim Ausbau der Straße Rotsch – selbstverständlich unter Einhaltung aller Umweltvorschriften – sein.

 

„Für uns bedeuten diese Ansätze, dass es entgegen der Aussagen der Verwaltung sinnvolle und wirtschaftliche Lösungen gibt“, wertet Grüttemeier. Wieder einmal habe die Politik Aufgaben übernehmen müssen, die klassische Aufgabe einer Verwaltungsspitze sein müssten.

 

Sein SPD-Kollege Dieter Wolf zeigt sich sehr zufrieden mit dem „flexiblen und realitätsnahen Vorgehen der Städteregion“. Mit dieser positiven Entwicklung in der Aschenfrage ließe sich den Vermarktungsbemühungen für das Gelände sicherlich wieder neue Impulse verleihen. Immerhin zähle die Bodenbelastung zu einer Kernfrage für eine Entwicklung des Geländes. Die Koalition stehe zu ihrer Aussage, Planungssicherheit für Stolbergs Vereine zu schaffen.

Do

13

Mär

2014

Grüttemeier ruft zur Teilnahme am WDR2-Wettbewerb auf

Zeigen Sie Herz für Stolberg. Stimmen Sie ab!
Zeigen Sie Herz für Stolberg. Stimmen Sie ab!

Noch bis zum 19. März können alle Stolbergerinnen und Stolberger bei der WDR2-Aktion „WDR2 für eine Stadt 2014“ für Stolberg abstimmen und helfen, Stolberg ins Finale zu bringen und so das größte Radioevent des Jahres in unsere Stadt zu holen. „Ich bitte Sie deshalb, Ihre Stimme im Internet für Stolberg abzugeben, damit diese großartige Veranstaltung zu uns nach Stolberg kommt“, ruft der CDU-Bürgermeisterkandidat Tim Grüttemeier zur Abstimmung auf. „WDR2 für Stolberg wird uns als Stadt und unserem Image sehr gut tun.“ Die WDR2-Aktion „WDR2 für eine Stadt“ findet seit 6 Jahren jährlich statt. Bis zum 19. März (Mitternacht) kann man für Stolberg unter

 

www.wdr2.de/aktionen/wdr2_fuer_eine_stadt/2014/netzabstimmung102.html

 

abstimmen. Dann steht fest, ob Stolberg sich für das Finale des Wettbewerbs qualifizierthat. Bei einem Sieg im Finale würden Stars wie Jupiter Jones, Christina Stürmer und Mando Diao live in Stolberg auftreten.

Zur Internetseite unseres Bürgermeisters
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Danke für Ihr Vertrauen!
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Christlich Demokratische Union Deutschlands

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