CDU Stadtverband Stolberg



Vorsitzender Jochen Emonds
Vorsitzender Jochen Emonds

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Jochen Emonds
(Stadtverbandsvorsitzender)



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Aktuelle Meldungen der CDU Stolberg:


Verwaltung stellt den Bauablauf komplett auf den Kopf

Neugestaltung der Innenstadtachse beginnt am 2. Mai am Kaiserplatz . Grund: viele Bauprojekte. Dauer bis Februar 2019.

Am 2. Mai beginnt am Fuße des Rathauses die Umgestaltung der Innenstadtachse. Foto: J. Lange
Am 2. Mai beginnt am Fuße des Rathauses die Umgestaltung der Innenstadtachse. Foto: J. Lange

Wenn Tobias Röhm den bislang geplanten Bauablauf der Innenstadtachse auf den Kopf stellt, ist das kein Putsch, sondern soll der Optimierung der Baustellen entlang der Talachse dienen. Begonnen werden soll nun am 2. Mai im Abschnitt zwischen Kaiserplatz und Steinfeldstraße. Die weiteren vier Abschnitte sollen dann in Richtung Norden kontinuierlich folgen. Im Schatten der Kirche St. Mariä Himmelfahrt sollen die Arbeiten am 23. Februar 2019 abgeschlossen werden.

 

„Einige private Bauherren haben mittlerweile ihre Projekte konkretisiert“, argumentiert der Technische Beigeordnete in seiner Vorlage für den Ausschuss für Stadtentwicklung. Zu seiner Sitzung am 22. Februar wurden erneut alle Anlieger und Geschäftsleute angeschrieben und eingeladen, um sie einzubinden, erklärt Röhm. Denn die avisierten Bauprojekte, die ab Mitte diesen Jahres vor allem die Rathausstraße im weiteren Umfeld der Stadthalle betreffen, würden kollidieren mit den geplanten Arbeiten der Versorgungsträger sowie der Umgestaltung von Fahrbahn, Gehwegen und Parkplätzen. „Es ist sinnvoll und notwendig, die Reihenfolge der Bauabschnitte gegenüber den bisherigen Erkenntnissen umzukehren“, so der Beigeordnete weiter. Denn auf einer möglichst guten Erreichbarkeit der Geschäfte trotz der Bauarbeiten ruhe weiterhin ein besonderes Augenmerk der Verwaltung.

 

Da passt die veränderte Bauabfolge auch gut zu einem weiteren städtischen Projekt: Im Herbst soll mit dem Neubau der Heinrich-Heimes-Brücke auf der Mühle begonnen werden, was ebenfalls für Beeinträchtigungen des Verkehrs sorgen werde. „Durch die veränderten Abläufe werden die Fahrtbeziehungen auf der Mühle nicht von beiden Seiten eingeschränkt“, argumentiert Röhm, der noch einen weiteren Vorteil anführt. Während des Bauabschnittes zwischen „An der Krone“ und Steinfeldstraße werde es zur Aufrechterhaltung der Verkehrsbeziehungen erforderlich sein, den Umleitungsverkehr – wie bereits heute bei den Schulbussen – rund um den Kaiserplatz zu leiten. Nun biete es sich an, dass etwaige Beschädigungen durch die Umleitung gleich wieder ausgebessert werden könnten. Zudem solle anders als bisher vorgesehen im ersten Teilabschnitt der Einbahn-Verkehr in Richtung „An der Krone“ geführt werden. Dies diene der Optimierung der Bautätigkeiten und sei mit dem Krankenhaus bereits abgestimmt.

 

Der erste zweiteilige Bauabschnitt zwischen Kaiserplatz und Steinfeldstraße ist nun terminiert für den 2. Mai bis 4. November. Überlappend bereits ab 23. Oktober soll der Abschnitt zwischen Steinfeldstraße und Schellerweg bis zum 31. März 2018 angepackt werden; er sieht weiterhin eine Einbahnstraßenregelung in Richtung Kaiserplatz vor. Vom 28. Februar bis 13. August 2018 steht der Abschnitt zwischen Schellerweg und Stadthallen-Vorplatz auf der Zeiteinteilung – mit Einbahn-Verkehr in Richtung Mühle. Vom 18. Juli bis 28. Oktober 2018 soll zwischen Stadthallen-Vorplatz und Jordanstraße gearbeitet werden und vom 12. Oktober 2018 bis 23. Februar 2019 steht als letzter Abschnitt der Bereich von Jordanstraße und Dammgasse an.

 

Zudem wurden in die überarbeitete Planung der mit 2,17 Millionen Euro kalkulierten Maßnahme des Entwicklungskonzeptes Tal­achse – sie wird vom Land mit 80 Prozent bezuschusst – weitere Anregungen aus der jüngsten Bürgerbeteiligung eingearbeitet. Dort, wo auf der Rathausstraße Außengastronomie in Höhe der Häuser Nr. 26 sowie 52-56 denkbar ist, sollen die Parkplätze durch den Einbau von Bordsteinen auf das Niveau des Gehwegs angehoben werden, damit den Gastronomen mehr Fläche für ihre Gastronomie angeboten werden kann. Sie soll dort durch Baumbeete eingefasst werden. Kübel sollen Bäume auf der Westseite zwischen Schellerweg und Kaiserplatz ersetzen. An allen anderen Standorten sollen die Baumbeete mit Stabrost sowie Randeinfassungen als Aufprallschutz versehen werden. Und entlang der Ostseite ist zudem eine atmosphärische Beleuchtung mit Bodenstrahlern vorgesehen.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Weitere Parkplätze an der Bahn

Stolberg plant eine neue P+R-Anlage am Haltepunkt Schneidmühle.

Auf dem ehemaligen Vegla-Grundstück an der Ecke von Eisenbahnstraße und Schneidmühle soll eine weitere P+R-Anlage entstehen. Foto J. Lange
Auf dem ehemaligen Vegla-Grundstück an der Ecke von Eisenbahnstraße und Schneidmühle soll eine weitere P+R-Anlage entstehen. Foto J. Lange

Für Bahnpendler wird die Kupferstadt zu einem El Dorado: Durch den Bau des Parkhauses vergrößert die Stadt das Angebot seiner P+R-Plätze direkt am Gleis von 166 auf 377. Vor sieben Jahren war der Platz am Hauptbahnhof bereits um drei Dutzend Stellplätze erweitert worden; etwa 60-P+R-Plätze waren seinerzeit zusätzlich gegenüber der Einmündung Probsteistraße entstanden.

 

Noch vor der für Juni erwarteten Fertigstellung des Parkhauses am Bahnhof holt die Stadt zu einem weiteren Schlag aus, um die Qualität des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) zu verbessern.

 

Am Euregiobahn-Haltepunkt Schneidmühle soll eine weitere P+R-Anlage gebaut werden. „Ungefähr 70 Stellplätze könnten entstehen“, sagt Tobias Röhm nach einer ersten Schätzung. „Die Planungsphase läuft ja jetzt erst an“, so der Technische Beigeordnete. Am Donnerstag hat der Vergabeausschuss den Auftrag dafür vergeben. Bis Mitte April soll ein Förderantrag eingereicht werden beim Zweckverband Nahverkehr Rheinland (NVR). Im Falle einer Bewilligung kann die Stadt mit bis zu 90 Prozent an Zuschüssen aus ÖPNV-Mitteln rechnen. Erste Kostenschätzungen gehen von einer Investition von 550 000 Euro inklusive des Grunderwerbs aus.

 

Das ins Auge gefasste Grundstück hatte die Stadt bereits im vergangenen Jahr von Saint-Gobain in der Spitze der Einmündung von Eisenbahnstraße und Schneidmühle erworben. In früheren Zeiten war dort eine Wohnbebauung die im Krieg schwer beschädigt und vor einigen Jahrzehnten abgerissen wurde. Seitdem hatte das Unternehmen mehrfach versucht, das Grundstück einer Nutzung zuzuführen, aber alle Pläne zerschlugen sich.

 

Das Gelände verwilderte zusehends. Nach dem Erwerb durch die Stadt wurde große Teile des Bewuchses im vergangenen Jahr gerodet.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten


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