CDU Stadtverband Stolberg



Vorsitzender Jochen Emonds
Vorsitzender Jochen Emonds

Liebe Stolbergerinnen und Stolberger,

herzlich willkommen auf den Internet-Seiten des CDU Stadtverbandes Stolberg. Hier finden Sie Informationen zu unserer aktuellen Arbeit, zu den Ortsverbänden und Vereinigungen und zur Arbeit unserer Fraktion im Rat der Stadt.

 

Weiterhin können Sie hier mehr über unsere Vorstandsmitglieder auf allen Ebenen, unsere Ratsmitglieder und unseren  Bürgermeister erfahren und gerne persönlich "Kontakt" zu diesen aufnehmen.

 

Viel Spaß beim Surfen wünscht Ihnen,

Jochen Emonds
(Stadtverbandsvorsitzender)


Aktuelle Informationen (Flyer-/Anzeigenformat):



Aktuelle Meldungen der CDU Stolberg:


Wer trifft Entscheidungen für mich?

Was passiert, wenn der schwer Kranke nicht mehr selbst alles regeln kann? Interessanter Vortrag bei der Senioren-Union.

Lebenspraktisch (und das in letzter Konsequenz) zeigten sich die Mitglieder der Senioren-Union Stolberg bei ihrer jüngsten Versammlung im Ökumenischen Gemeindezentrum an der Frankentalstraße.

 

Christof Stock, Rechtsanwalt und Professor an der Katholischen Hochschule in Aachen, informierte mit juristischem Fachwissen in einer gut verständlichen Sprache über – so das Thema des Referates – „Alter, Pflege und Betreuung“.

 

Es ging um ein Thema, das den zahlreichen mit Kaffee und Kuchen freundlich bewirteten Zuhörern auf den Nägeln brannte, begrüßte doch der Vorsitzende Ludwig Hahn den Gast aus der Kaiserstadt mit einem Versprechen: „Alle hängen an Ihren Lippen.“

 

Das taten die Mitglieder dann auch. Ein Zeichen dafür, dass Stocks Vortrag am Herzen lag: Immer wieder stellten sie Zwischenfragen, auf die der Experte mit nicht nachlassender Freundlichkeit und Ausführlichkeit reagierte. Bei aller Sensibilität (oder vielleicht gerade deshalb) formulierte Stock die Kernfrage ganz klar: „Was passiert mit mir, wenn ich medizinische Entscheidungen nicht mehr treffen kann?“

 

Herr des Verfahrens

 

Und ob der Betroffene nun in der Patientenverfügung festlegt, ob er im Falle einer schweren Krankheit künstlich beatmet werden will oder in der Vorsorgevollmacht beziehungsweise der Betreuungsverfügung erklärt, wer etwa nach einem Schlaganfall seine Interessen wahrnehmen soll – immer gelte: „Sie sind der Herr des Verfahrens.“

 

Beim Abfassen solcher Schriftstücke seien auch selbstbestimmte Menschen nicht ganz auf sich gestellt: „Es gibt relativ gute Broschüren, zum Beispiel vom Bundesjustizministerium, mit vorformulierten Texten dazu.“ Gegen Ende seines Vortrags ging Stock außerdem noch auf Veränderungen im Bereich der Pflegeversicherung zum kommenden Jahreswechsel ein.

 

Da damit erstmals der Gesichtspunkt Demenz berücksichtigt werde (statt Pflegestufen gibt es künftig -grade, in diesem System werden Demente automatisch einen Grad höher eingestuft), sieht der Fachmann in dieser Reform einen Schritt zu mehr Gerechtigkeit. Durch ihren herzlichen Beifall gaben die Senioren zu erkennen, dass diese Veranstaltung ihren Bedürfnissen nach Informationen aus erster Hand entsprochen hat. In der anschließenden Gesprächsrunde nutzten darum viele von ihnen noch die Gelegenheit, im Gespräch mit Christof Stock dessen Ausführungen weiter zu vertiefen. Und sich Fragen beantworten zu lassen. Mehr dazu im Internet: www.bmjv.de/SharedDocs/Publikationen/DE/FokusKarussell/Patientenverfuegung.pdf.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Freies WLAN in der Stolberger Innenstadt

Erster kostenloser Internet-Zugang am Willy-Brandt-Platz eingeweiht. Surfen mit bis zu 200 MBit pro Sekunde. Ausbau geplant.

Axel Kahl, Manfred Schröder, und Dr. Christian Höingvon der EWV, Staatssekretär Dr. Marc Jan Eumann, Samuel Hillesheim von der Initiative Freifunk und Bürgermeister Tim Grüttemeier (v.l.) feiern den Startschuss für das freie WLAN. Foto: L. Beemelmanns
Axel Kahl, Manfred Schröder, und Dr. Christian Höingvon der EWV, Staatssekretär Dr. Marc Jan Eumann, Samuel Hillesheim von der Initiative Freifunk und Bürgermeister Tim Grüttemeier (v.l.) feiern den Startschuss für das freie WLAN. Foto: L. Beemelmanns

Wenn ein Staatssekretär, ein Landtagsabgeordneter, ein Mitglied des Landtags NRW und ein Bürgermeister auf einer Pressekonferenz gleichzeitig das Handy aus der Anzughosentasche ziehen und darauf herumklicken, dann muss das schon einen ganz besonderen Grund haben. Denn unter normalen Umständen könnte man fast behaupten, dass das ziemlich unhöflich war.

 

Unhöflich sein wollten Dr. Marc Jan Eumann (SPD), Staatssekretär in der Staatskanzlei und im Ministerium für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes NRW, Axel Wirtz (CDU), Stefan Kämmerling (SPD) und Tim Grüttemeier (CDU) aber definitiv nicht. Sie haben schlichtweg getestet, ob das, was die EWV Energie- und Wasser-Versorgung GmbH und die Freifunk Community Aachen versprechen, auch wirklich stimmt.

 

Und so schnell wie die vier Männer das Handy zückten, so schnell waren sie sich auch einig: Ja, es stimmt. „Ich bin drin“, sagte Eumann und hielt sein Smartphone zum Beweis in die Luft.

 

Seit gestern online

 

In der Stolberger Innenstadt gibt es damit seit gestern offiziell kostenfreies WLAN, das hat die EWV als regionaler Energieversorger zusammen mit der Freifunk Community Aachen auf den Weg gebracht. „Wir werden dieses WLAN nutzen und ergänzen und mit anderen Produkten in eine Reihe stellen“, sagte EWV-Vertriebsleiter Axel Kahl.

 

Wer das Angebot nun nutzen möchte, muss in seinen Smartphone-Einstellungen einfach das WLAN anstellen und das Netzwerk „Freifunk“ wählen. Einloggen muss man sich nicht mehr. Wenn alles gut läuft, surft man dann mit bis zu 200 MBit pro Sekunde. Das gilt durchaus als Highspeed-Anschluss. Damit sind sie digitale Vorreiter, denn Stolberg ist die erste Kommune in der Städteregion, die kostenfreies WLAN anbietet. Samuel Hillesheim von der Freifunk Community Aachen stellte aber deutlich klar: „Freifunk ersetzt nicht den privaten Zugang. Es kommt darauf an, wo man sich befindet und wo Zugangspunkte sind. Und die gibt es noch nicht überall. Das Projekt ist schließlich noch in den Anfängen.“ Je mehr Zugangspunkte es gebe, desto besser werde die Verbindung. Geplant sei dieser Ausbau, aber es brauche eben auch etwas Zeit. „Wenn Menschen das Wort ,Freifunk‘ hören, sind ihre Erwartungen oft einfach zu groß. Es ist nicht wie beim Handynetz, bei dem man immer erreichbar ist“, sagte Hillesheim.

 

Zugang freigeschaltet

 

Am Willy-Brandt-Platz hat die EWV gestern in einem feierlichen Akt nun den ersten Freifunk-Zugang freigeschaltet; ein Anfang ist gemacht. Die Leitung zieht sich einmal durch die gesamte Innenstadt. Der Hotspot ist aber rund um das EWV-Gebäude, wo dementsprechend die Verbindung die beste sein wird. Je weiter man sich vom Platz entfernt, desto mehr könnte die Geschwindigkeit variieren. Dennoch: „Das, was hier passiert, wird Vorbild für ganz viele Kommunen in NRW sein“, sagte Eumann. Denn in seinen Augen gehöre zur Daseinsvorsorge im 21. Jahrhundert neben Wasser und Strom eben auch frei zugängliches Internet.

 

Dass das WLAN in Stolberg auch wirklich funktionierte, hatte die EWV schon am Montag „heimlich getestet“, wie EWV-Geschäftsführer Manfred Schröder verriet. Man wollte eben auf Nummer sicher gehen. Doch es lief alles nach Plan und das Prinzip sei ganz einfach.

 

Ein freiwilliger Unterstützer, in dem Fall die EWV, stellt der Öffentlichkeit einen Teil des privaten WLAN-Internets zur Verfügung. Ein Router und eine spezielle Software regeln den Rest. Somit ist das WLAN für jedermann zugänglich und das private sowie das öffentliche Netz voneinander getrennt. Je mehr Freifunk-Router es gibt, desto dichter wird das Freifunknetz. Nach und nach werden in der Innenstadt daher die begehbaren Verteilstationen geprüft und von der EWV mit Freifunk-Routern ausgestattet. Dabei stehen vor allem die größeren, belebten Plätze im Mittelpunkt.

 

Die Freifunk Community hat über 30 aktive Mitglieder, die ehrenamtlich arbeiten. Begonnen haben sie im Zuge der Flüchtlingssituation. Denn gerade für diese Menschen wollten sie freies WLAN ermöglichen. Seither wächst die Initiative. Es gibt inzwischen über 1400 Zugangspunkte in der gesamten Städteregion.

 

Natürlich bringt so ein freies Internet auch Probleme mit sich. Die Vorratsdatenspeicherung wäre beispielsweise eins. „Wir sind gespannt, wie sich das weiter entwickelt“, sagte Hillesheim. Doch in erster Linie wolle man nun daran arbeiten, freies Internet an so vielen Plätzen wie möglich einzurichten. Denn: „Der Ladenbesucher von heute braucht WLAN“, sagt er.

 

In Stolberg ist der Zugang bisher auf die Innenstadt begrenzt. Aber laut Grüttemeier hatten auch schon einige andere Ortsteile Interesse bekundet. Doch der erste Zugang soll ja auch erst der Anfang gewesen sein. „Wir prüfen in weiteren Kommunen wie zum Beispiel Eschweiler, Alsdorf und Baesweiler, ob und wie wir hier das Freifunknetz ausbauen können“, sagte Schröder.

 

Denn das freie Internet solle keineswegs an der Stolberger Grenze enden.

 

Zugangspunkte online einsehen:

map.aachen.freifunk.net

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung


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