Antrag zur Errichtung eines „Pumptracks“ im Stadtgebiet

Antrag zur Errichtung eines „Pumptracks“ im Stadtgebiet

 

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Haas,

 

hiermit beantragen wir, Haupt- und Finanzausschuss sowie Rat mögen beschließen, die Verwaltung zu beauftragen, den Bau eines Pumptracks im Stadtgebiet zu ermöglichen.

 

Begründung:

Pumptracks und Skateanlagen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und sind mittlerweile ein fester Bestandteil der Freizeitangebote von Kommunen und Städten. Der Pumptrack dient in erster Linie der Fortbewegung auf Rollen und Rädern und spricht dementsprechend BMX-Fahrer, Inline-Skater und Skater an. Mit der Benutzung und dem Ausprobieren des Pumptracks werden die motorischen und koordinativen Fähigkeiten von Kindern und Jugendlichen geschult und er hat darüber hinaus als Freizeitgelände einen hohen bewegungsaktivierenden und -motivierenden Charakter. Die Bewegungsförderung bei Kindern und Jugendlichen, aber auch generationsübergreifend, steht im Vordergrund beim Bau zahlreicher Freizeitanlagen. Neben generationsübergreifenden Bewegungsparcours eignen sich Skateanlagen und Pumptracks als zentraler bewegungsfördernder Treffpunkt für Jung und Alt. Zudem würde durch die Errichtung eines Pumptracks die Parkanlage bzw. die ehemalige Kartbahn eine deutliche Aufwertung erfahren. Es gilt zu prüfen, wo eine Realisierung im Stadtgebiet möglich ist und die Maßnahme umzusetzen.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

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Antrag zur Errichtung eines Pumptracks
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Antrag: Sicherheit Auf der Mühle

Sehr geehrter Herr Haas,

 

 

hiermit beantragen wir, Haupt- und Finanzausschuss und Rat mögen beschließen, die Verwaltung zu beauftragen, zur Sicherheit des städtischen Lebens auf der Mühle häufig und in unregelmäßigen Abständen Kontrollen und Razzien in Bars und Spielotheken mit Polizei, Feuerwehr, Zoll und städtischen Ordnungskräften im Rahmen der bestehenden Ordnungspartnerschaft durchzuführen.

 

Begründung:

Die Betreiber der Spielotheken und ihre Klientel legen immer häufiger ein aggressives Verhalten an den Tag und beginnen, die umliegenden Geschäfte und Anwohner zu belästigen und zu bedrohen.

 

Gemäß unserem Grundsatz "Wehret den Anfängen" ist hier Gefahr im Verzuge und unverzügliches Handeln angebracht. Auch sollten Ordnungskräfte häufiger und in der Dunkelheit in Unterstolberg und Mühle präsent sein. Ebenso sollte geprüft werden, ob eine Anlaufstelle vom Ordnungsamt für die Bewohner des Quartiers eingerichtet werden kann.

 

 

Bitte geben Sie uns eine Darstellung, wann und wo Maßnahmen im Rahmen der Ordnungspartnerschaft in Unterstolberg – Mühle stattgefunden haben.

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Antrag Sicherheit auf der Mühle
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Antrag: Überarbeitung des Konzeptes zur Schulsozialarbeit in der Kupferstadt Stolberg

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Haas,

 

der CDU Ortsverband Gressenich, Mausbach, Schevenhütte, Werth, Vicht, Zweifall  und die CDU-Fraktion der Stadt Stolberg beantragen, Hauptausschuss und Rat mögen nach Beratung im Fachausschuss für Schule, Kultur, Sport und Tourismus beschließen, die Verwaltung zu beauftragen, das bisherige Konzept der Schulsozialarbeit in Stolberg in Gänze zu überarbeiten. Darüber hinaus sollen aktuelle Bedarfsfälle aktiv miteinbezogen werden.

 

Begründung:

 

Die Schulsozialarbeit ist in den letzten Jahren ein integraler Bestandteil von Schule geworden. Ihr Nutzen und ihre Notwendigkeit sind unbestreitbare Faktoren im Bildungs- und Erziehungsauftrag unserer Schulen. Je heterogener Schulgemeinden sind, desto zentraler ist es, Unterstützung für alle Systembeteiligten zu schaffen. Die Schulsozialarbeit fungiert dabei als Ansprechpartner und Hilfe für Eltern, Schüler und Lehrer gleichermaßen. Sie fängt nicht nur persönliche Schicksale im Kontext von Familie und Schule auf, sie zeigt auch Entwicklungsperspektiven und bietet Hilfen in einem weitgefassten Spektrum. Diverse Studien, aber auch konkrete Beispiele an unseren innerstädtischen Grundschulen zeigen, wie elementar Schulsozialarbeit geworden ist.

 

Leider sind die Ressourcen in unserer Stadt ungleich verteilt und das bisherige Konzept bedarf einer Überprüfung und Neujustierung, da wir wahrnehmen, dass alle Grundschulen einen konzeptionellen Bedarf haben, der über den bestehenden Ist-Zustand hinausgeht. Während einige Schulen im innerstädtischen Raum mit Schulsozialarbeit ausgestattet sind, fehlt es z.B. den dörflichen Grundschulen, aber auch anderen Grundschulen z.B. in Münsterbusch ganz oder teilweise daran. Manchen Schulen gehen sogar den Weg über den Förderverein und stellen auf eigene Kosten Unterstützungskräfte ein, die vergleichbare Aufgaben übernehmen und an Schulsozialarbeit angelehnt sind. Aus unserer Sicht heraus muss das System der Stolberger Schulsozialarbeit überprüft und umfassend reformiert werden. Ziel ist es alle Stolberger Schulen in den Blick zu nehmen und ausreichende Stellen zu schaffen, die den Anforderungen einer heterogenen Schülerschaft gerecht werden. In diesem Zusammenhang sprechen wir uns als bildungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion dafür aus, ein Springer- oder Koppelsystem zu installieren.

 

Am Beispiel der Grundschulen Mausbach, Zweifall und Gressenich lässt sich verdeutlichen, was damit gemeint ist. Alle drei Schulen haben unterschiedliche Bedürfnisse in Bezug auf Schulsozialarbeit, alle drei Schulen brauchen dringend Unterstützung, jedoch müssen alle drei Schulen einen anderen Weg gehen, der entweder über Quereinstieg, Förderverein oder eben gar keine Optionen in diesem Bereich verläuft.

Wenn man nun zumindest eine Schulsozialarbeitsstelle für die drei Schulen im Verbund organisieren könnte, könnte das Problem abgemildert werden.

 

 

Dieser Antrag umfasst alle Schulen der Kupferstadt. Denn es gilt zu überprüfen, ob das aktuelle System der aktuellen gesellschaftlichen Situation von Schule in Stolberg noch gerecht wird. Wir dürfen unsere Schulen mit dem veränderten Anspruch und den zunehmenden Belastungen nicht alleine lassen. Als Träger haben wir die Aufgabe, unser System stätig zu hinterfragen und den Gegebenheiten anzupassen und unseren Kindern und Jugendlichen die bestmögliche Bildung und Teilhabe zu ermöglichen.

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Antrag Schulsozialarbeit
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Antrag: Schulstandort Mausbach – Sanierung Tartansportanlage

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Haas,

 

der CDU Ortsverband Gressenich-Mausbach-Schevenhütte-Werth-Vicht-Zweifall  und die CDU-Fraktion der Stadt Stolberg beantragen, Hauptausschuss und Rat mögen nach Beratung im „Fachausschuss Schule, Kultur, Sport und Tourismus“ beschließen, die Verwaltung zu beauftragen, die Tartanaußensportanalage an der Grundschule Mausbach (ehemalige Tennisplätze) in der Art zu ertüchtigen, dass diese Fläche uneingeschränkt für den Sportunterricht der beiden ansässigen Schulen zur Verfügung steht.

 

 

Begründung:

 

Der ehemalige Tennisplatz, der an der Straße „Im Hahn“ liegt und an das Gelände der Grundschule Mausbach sowie der Turnhalle grenzt, befindet sich in einem desolaten Zustand, der ihn zwar begehbar macht, aber keinen unfallfreien Sportunterricht ermöglicht. Die Anlage ist durch Wurzelwerk an einige Stellen aufgebrochen, die Basketballkorbanlagen sind ebenfalls wartungsbedürftig und die umgebende Zaunanlage weist an unterschiedlichen Stellen Beschädigungen auf. Nach einer ersten Begehung ist zu vermuten, dass umfangreichere Instandsetzungsarbeiten erforderlich sein werden, um die Unfallfreiheit zu gewährleisten.

 

Mit Blick auf die anstehenden Umbaumaßnahmen in den Turnhallen der Stadt Stolberg und insbesondere in Mausbach und dem gestiegenen Bedarf an Sportflächen durch die Niederlassung der Gesamtschule, erscheint es sinnvoll, diese Anlage schnellstmöglich wieder für den Schulsport beider Schulen betriebsbereit zu machen.

 

 

Wir bitten um eine Prüfung des Kostenaufwands und um die fachliche Beratung zur Wiederherstellung der Platzanalage. Es erscheint ebenfalls notwendig den Bedarf beider Schulen abzufragen, was entsprechende Aufbauten auf dieser Fläche angeht. Es ist vorstellbar, dass eine Korbanalage Basketball ausreicht, aber eine Kombination mit Kleinspielfeldtoren und oder Volleyballvorrichtungen zweckmäßiger erscheint, als das bisherige Konzept.

 

Für eine mittel- oder langfristige Nutzung ist weiterhin zu überlegen, ob irgendwann eine Teilöffnung der Sportanlage für Jugendliche in Betracht kommt, um dem neuen Konzept der Sportförderung nachzukommen. Zu diesem Zweck sollte eine Planung der Aufbauten den möglichen Umstand berücksichtigen. Zum jetzigen Zeitpunkt raten wir von einer Teilöffnung ab, da dafür zunächst ehrenamtliche Strukturen geschaffen werden müssten und der Antrag auf eine Verbesserung der schulsportlichen Möglichkeiten abzielt.

 

 

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Antrag Sanierung Tartanplatz
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Antrag: Präsenzroboter für Stolberger Schulen

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Haas,

 

der Ortsverband Gressenich, Mausbach, Schevenhütte, Werth, Vicht, Zweifall  der CDU Stolberg beantragt mit der CDU-Fraktion der Stadt Stolberg, Hauptausschuss und Rat mögen nach Beratung im Fachausschuss für Schule, Kultur, Sport und Tourismus beschließen, die Verwaltung zu beauftragen, das Konzept „Schülerroboter Charlie“ (Telepräsenzroboter) für die Anwendung auf die Stolberger Schulen zu prüfen und mit der Anschaffung dieser Geräte, den Schulen der Stadt Stolberg ein Werkzeug an die Hand zu geben, das den Rückstand von Schüler auffängt, die krankheitsbedingt ausfallen.

 

 

Begründung:

 

Das Konzept des Telepräsenzroboters wird aktuell am Inda-Gymnasium in Kornelimünster erprobt und erfreut sich dort großer Beliebtheit. Auch Stolberger Schulen haben bereits Interesse angemeldet. Die Vorzüge dieses Konzepts überwiegen unserer Meinung nach die Anschaffungskosten und könnten bei richtigem Einsatz zu einem Aushängeschild unserer Stadt werden. Wir haben uns als Stadt auf den Weg gemacht, die Digitalisierung unserer Bildungslandschaft zu vollziehen, dann sollten wir dies auch beherzt fortsetzen und zu Vorreitern der Region werden. Als erste Kommune der Region könnten wir diese Anschaffung tätigen und in ein festes Konzept für unsere Schulen überführen. Daher halten wir es für sinnvoll, das Konzept der Telepräsenzroboter am Beispiel des Inda-Gymnasiums zu prüfen und darzulegen, wie eine Umsetzung mit einem Leihkonzept für die Stolberger Schulen aussehen könnte. Wir sind der Auffassung, dass wir es nicht dem Einsatz der Schulen überlassen dürfen, ob so ein Konzept in unserer Stadt etabliert wird. Unsere Schulen haben eine Vielzahl von Aufgaben und sollten durch uns als Kommune die Unterstützung für solche Projekte erhalten. Im Anhang ist zur weiteren Information ein Kurzbericht des WDR angefügt, der ausführlich im letzten Monat darüber berichtet hat.

 

 

 

 

 

Auszug aus einer Mitteilung des WDR:

 

Quelle:

https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/teleroboter-aachen-schule-100.html

 

 „Der kleine Roboter vertritt praktisch die langzeiterkrankten Schüler am Inda-Gymnasium. Der "AV1" steht dabei einfach auf dem Schultisch, während das fehlende Kind zu Hause oder im Krankenhaus auf einem Tablet dem Unterricht folgen kann. Der Roboter verleiht dem kranken Schüler sozusagen Ohren und Augen im Klassenzimmer.

Teilnahme freiwillig

Der Kopf des kleinen Geräts lässt sich dabei über eine App aus der Ferne komplett im Kreis drehen. Über einen Lautsprecher sind sogar Wortmeldungen denkbar. Die Teilnahme ist während einer monatelangen Krankheitsphase dabei völlig freiwillig und wird nicht benotet.

Erster Schul-Avatar in NRW

Das Inda-Gymnasium in Aachen-Kornelimünster ist die erste Schule in ganz Nordrhein-Westfalen, die einen Telepräsenzroboter angeschafft hat. Insgesamt gibt es mittlerweile 26 solcher Avatare in Deutschland. Die meisten davon sind aber an Kinderkliniken im Einsatz.

Finanziert durch Spenden und Fördermittel

Der Telepräsenzroboter kostet 3.700 Euro und wurde am Inda-Gymnasium durch Spenden und Fördermittel finanziert. Außerdem muß die Schule 80 Euro monatlich für Wartungskosten bezahlen. Der "AV1" kommt aus Norwegen, wo er bereits öfters für langzeiterkrankte Kinder eingesetzt wird. In Norwegen sind es meist die Gemeinden, die die kleinen Roboter anschaffen und dann bei Bedarf an die Schulen verleihen.

Strenge Regeln für Schulroboter

Bisher wird der Telepräsenzroboter am Inda-Gymnasium von Schüler, Eltern und Lehrern gut akzeptiert. Damit die geschützte Umgebung des Klassenzimmers erhalten bleibt, gelten strenge Datenschutzrichtlinien. So sind beispielsweise Screenshots oder Aufzeichnungen verboten. Sobald jemand dieses versuchen würde, schaltet sich der "AV1" automatisch ab.

Soziale Teilhabe am Schulleben

 

Neben der Wissensvermittlung war dem Inda-Gymnasium der soziale Aspekt beim Einsatz der Telepräsenzroboter wichtig. Schüler, die sehr lange nicht zur Schule gehen können, verlieren den Kontakt zu ihren Mitschülern. Durch den Roboter können die erkrankten Kinder trotzdem Teil der Klassengemeinschaft sein.“ 

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Antrag Präsenzroboter
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Antrag: Konzept - Extremismus vorbeugen

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Haas,

 

der Ortsverband Gressenich, Mausbach, Schevenhütte, Werth, Vicht, Zweifall  der CDU Stolberg beantragt mit der CDU-Fraktion der Stadt Stolberg, Hauptausschuss und Rat mögen nach Beratung im Fachausschuss „Schule, Kultur, Sport und Tourismus“ beschließen, die Verwaltung zu beauftragen, darzulegen, welche Maßnahmen die Stadt gegen den wiedererstarkenden Extremismus in unserer Gesellschaft gedenkt zu unternehmen und welche Veranstaltungsformate zukünftig angeboten werden, um den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt ein Möglichkeit zur politischen Bildung, ggf. in Kooperation mit der VHS, zu ermöglichen.

 

Begründung:

 

Seit vielen Jahren sind vom Stolberger Bündnis gegen Radikalismus und der Gruppe Z mit  Unterstützung der Kupferstadt Stolberg, hier insbesondere der VHS mit der „Stolberger Demokratiewerkstatt“, eine Vielzahl von Aktivitäten gegen Extremismus jeglicher Art durchgeführt worden. So sind zum Beispiel Demonstrationen gegen Nazi-Aufmärsche, die jahrelang in Stolberg stattfanden, organisiert worden, Gedenkfeiern an die Pogromnacht und am Roma-Mahnmal finden bis heute jährlich statt.

Der Anschlag von Hanau, der Angriff von Halle, die Aufmärsche von Chemnitz und die vielen weiteren traurigen Episoden zeigen jedoch einen erschreckend erstarkenden Rechtsextremismus in unserer Gesellschaft, der vor den Stadtgrenzen Stolbergs nicht Halt machen wird. Seit Jahrzehnten hat unsere Stadt mit dem Image einer rechten Hochburg zu kämpfen gehabt und vereinzelt ist diese Behauptung außerhalb der Stadtgrenzen weiterhin zu vernehmen. Der Eindruck einer Stadt, die ein Extremismusproblem hat, konnte in den letzten Jahren erfolgreich abgebaut werden, nicht zuletzt – wie zuvor ausgeführt worden - durch die gemeinsame Anstrengung von Initiativen und den Politikern der demokratischen Parteien. Der Extremismus von rechts und von links wird uns aber zukünftig wieder herausfordern, so wie wir es in benachbarten Kreisen Heinsberg und Düren erleben. Für uns als CDU stellt sich die Frage, wie gedenken wir als Stadt dem vorzubeugen. An Wählerbewegungen, Gesprächen auf der Straße oder Verlautbarungen in sozialen Netzwerken wird deutlich, dass sich ein Teil der Gesellschaft den Populisten und Extremisten zuwendet und gerade in Stolberg werden wir uns dieser Verantwortung nicht entziehen können.

In anderen Gemeinden hat sich gezeigt, wenn insbesondere die junge Generation besonders gut aufgeklärt und zum kritischen Hinterfragen angeleitet wird, haben es Extremisten schwerer, sich im städtischen Leben zu verankern.

Die bisherigen Akteure, die das Feld der Extremismusprävention in unserer Stadt mit viel Einsatz und Anstrengung betrieben haben, erfahren seit dem Ende der Aufmärsche nicht mehr die gleiche Beachtung in der Gesamtbevölkerung wie zuvor. Es reicht nicht, wenn wir uns darauf verlassen, dass die Gruppe Z oder der Rest des Bündnisses gegen Extremismus schon frühzeitig warnen werden und Aktivitäten durchführen und anregen. Diese Aufgabe muss eine Aufgabe aller Demokraten in Stolberg sein und durch ein Konzept hinterlegt werden. Andere Kreise und Städte arbeiten erneut ihre Konzepte zum Extremismus aus oder aktualisieren sie, Stolberg darf da nicht zurückstehen.

Daher schlagen wir vor, dass die Stadt gemeinsam mit der VHS und  mit Hilfe der bisherigen Akteure ein Konzept darlegt, dass insbesondere auch Veranstaltungen für junge Menschen beinhalten, dem sich unter Umständen auch die Schulen der Stadt gerne anschließen werden.

 

Möglichkeiten zur Umsetzung wären Podiumsveranstaltungen mit Aussteigern oder Szenekennern, Autorenlesungen und im Rahmen des OpenAir Kino eine entsprechende Filmauswahl an zumindest einem Tag. Es ist unsere Aufgabe als Stadt und Politik für das Thema politischer Extremismus und Populismus zu sensibilisieren. Wir wollen in Stolberg weder Angriffe auf Menschen mit Migrationshintergrund noch brennende Autos politisch Andersdenkender. Wenn wir nicht diese Debatte anstoßen, werden es die Ränder der politischen Landschaft aus ihrer Perspektive heraus tun.

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Antrag Initiative von Projekten und Maßnahmen zur Beschäftigungssicherung als Folge des Strukturwandels in der StädteRegion Aachen Qualifizierungsmaßnahmen für

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Haas,

 

hiermit beantragen wir, Haupt- und Finanzausschuss und Rat mögen beschließen, die Verwaltung zu beauftragen, Projekte und Maßnahmen in der StädteRegion Aachen zu initiieren, die durch geeignete Qualifizierungsmaßnahmen für neue Berufsfelder die Beschäftigung für alle Bildungsschichten sichern, die in der StädteRegion Aachen vom Strukturwandel betroffen sind.

 

Durch den Ausstieg aus der Braunkohle und den damit verbundenen Strukturwandel werden Arbeitsplätze wegfallen. Es müssen alle Anstrengungen unternommen werden, diese zu kompensieren.

Dabei besteht die Aufgabe nicht nur darin, eine ähnlich große Zahl von neuen Arbeitsplätzen zu schaffen, sondern diese müssen auch der Qualität wie bei den bisherigen Arbeitsplätzen entsprechen.

Durch innovative Projekte in Forschung, Entwicklung und industrieller Produktion werden neue Berufsfelder entstehen, für die neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter benötigt werden. 

 

Für die neuen Berufsfelder sind Qualifizierungsmaßnahmen für akademische und nichtakademische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Zusammenarbeit mit den Kammern, den Hochschulen und den Berufskollegs der StädteRegion Aachen zu erstellen und anzubieten.

 

 

 

Mit freundlichen Grüßen 

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Antrag zur Aufstellung eines Bücherschrankes in Vicht

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Haas,

 

hiermit beantragen wir, Haupt- und Finanzausschuss und Rat mögen beschließen, die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen, inwieweit eine Aufstellung eines öffentlichen Bücherschrankes (Straßenbücherei) auf der Grünfläche am Kindergarten in Vicht umsetzbar ist.

 

Begründung:

Ein öffentlicher Bücherschrank ist ein Schrank zur Aufbewahrung von Büchern, der genutzt wird, um kostenlos, anonym und ohne jegliche Formalitäten Bücher zum Tausch oder zur Mitnahme aufzubewahren und anzubieten. Im öffentlichen Raum existieren bereits spezielle stabile Konstruktionen, die jedermann zugänglich sind. Jeder kann Bücher in das Regal stellen oder sich welche herausnehmen. Der Bücherschrank ist zu jeder Tageszeit, bei jedem Wetter geöffnet und darf von allen Altersgruppen genutzt werden.

 

Anhaltend funktioniert das Konzept aber nur, wenn eine feste Partnerschaft zur Pflege des Bücherschrankes übernommen wird. Im „Vichter Dorfladen“ existiert bereits ein Leihbücherregal und der Verein „Vichter Dorfladen“ würde sich in Kombination um die Pflege des Bücherschrankes kümmern.

 

 

 

Mit freundlichen Grüßen

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Antrag Aufstellen eines Bücherschrankes
Antrag Aufstellen eines Bücherschrankes
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Antrag zur Aufstellung einer Mitfahrerbank

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Haas,

 

hiermit beantragen wir, Haupt- und Finanzausschuss und Rat mögen beschließen, die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen, inwieweit eine Aufstellung einer Mitfahrerbank an der Vichter Kirche umsetzbar ist.

 

Begründung:

Mitfahrerbänke sind eine Ergänzung zu den häufig unzureichenden Angeboten der öffentlichen Verkehrsmittel. Menschen, die kein Auto zur Verfügung haben, darunter viele Senioren, sind in ihrer Mobilität häufig arg eingeschränkt. Auch ist das Geld für Fahrkarten vielleicht nicht immer vorhanden. Grundsätzlich ist diese Art der Kooperation eine Bereicherung für das soziale Leben von strukturschwächeren Gebieten und eine tolle Möglichkeit, mobil zu sein. Es spricht sich rum, man holt Ausschau, bietet dann vielleicht eine Mitfahrmöglichkeit an und kommt ins Gespräch.

 

 

Zwischenzeitlich sind in mehreren Ortsteilen der Kupferstadt Stolberg Mitfahrerbänke aufgestellt worden. Ein zusätzlicher sinnvoller Standort für eine solche Mitfahrerbank ist der Platz an der Vichter Kirche. Der Vorschlag ist in Zusammenarbeit mit der IG „Schönes Vicht“ entstanden und wird von dieser unterstützt.

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Antrag zur Aufstellung einer Mitfahrerbank
Aufstellen einer Mitfahrerbank an der Vi
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Antrag: „Die Kupferstadt Stolberg soll „Fairtrade Town“ werden

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Haas,

 

hiermit beantragen wir, Haupt- und Finanzausschuss sowie Rat mögen beschließen, die Verwaltung zu beauftragen, eine Bewerbung der Kupferstadt Stolberg um den Titel „Fairtrade Town“ zu prüfen.

 

Begründung:

Die weltweite Kampagne „Fairtrade-Towns“ startete im Jahre 2000 in Großbritannien. Mittlerweile gibt es dort 380 Fairtrade-Towns und über 200 weitere Städte im Bewerbungsprozess. So zum Beispiel unsere Nachbarstadt Eupen Fairtrade. Zudem gibt es Fairtrade-Dörfer, -Landkreise, -Inseln, -Schulen, -Universitäten und sogar mit Wales die erste „Fairtrade-Nation“. In 17 Ländern weltweit bewerben sich Städte um den Status „Fairtrade-Town“. Seit 2008 ist Deutschland hinzugekommen.

 

Fünf Kriterien müssen erfüllt sein, um Fairtrade-Town zu werden. Nach Erfüllung aller Kriterien und Prüfung durch TransFair Deutschland e.V. wird der Titel „Fairtrade-Town“ für zunächst zwei Jahre vergeben. Nach Ablauf dieser Zeitspanne erfolgt eine Überprüfung, ob die Kriterien weiterhin erfüllt sind.

 

 

Diese fünf Kriterien sind:

  1. Es liegt ein Beschluss der Kommune vor, dass bei allen Sitzungen der Ausschüsse und des Rates sowie im Bürgermeisterbüro Fairtrade-Kaffee sowie ein weiteres Produkt (Fairtrade-Tee, -Zucker, -Kakao, -Orangensaft etc.) aus fairem Handel verwendet werden. Es wird die Entscheidung getroffen, als Stadt den Titel „Fairtrade Stadt“ anzustreben.
  2. Es wird eine lokale Steuerungsgruppe gebildet, die auf dem Weg zur „Fairtrade-Town“ die Aktivitäten vor Ort koordiniert.
  3. In den lokalen Einzelhandelsgeschäften werden gesiegelte Produkte aus fairem Handel angeboten und in Cafés und Restaurants verkauft bzw. ausgeschenkt.
  4. In öffentlichen Einrichtungen, wie Schulen, Vereinen und Kirchen werden Fairtrade-Produkte verwendet und es werden dort Bildungsaktivitäten zum Thema „Fairer Handel“ durchgeführt.
  5. Die örtlichen Medien berichten über alle Aktivitäten auf dem Weg zur Fairtrade-Town.

 

 

Die Kupferstadt Stolberg mit ihren Bürgerinnen und Bürgern zeigen eine stete Verantwortung für ihre Mitmenschen. Dies beschränkt sich nicht alleine auf die Stadtgrenzen, sondern auch in einem zunehmend globalen Umfeld weit darüber hinaus. Um soziale und umweltgerechte Produkte und Waren in den Fokus zu bringen, ist eine Auszeichnung als „Fairtrade Town“ eine erstrebenswerte Zielsetzung.

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Antrag: „Die Kupferstadt Stolberg soll „Fairtrade Town“ werden
Antrag auf Bewerbung als Fairtrade Town.
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Antrag für eine Ausleuchtung des Burgumfeldes

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Haas,

 

hiermit beantragen wir, Haupt- und Finanzausschuss und Rat mögen beschließen, die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen, inwieweit eine Ausleuchtung des Burgumfeldes aus der Perspektive der östlichen Altstadt zum Beispiel Alter Markt, Finkenberggasse, etc. umsetzbar ist.

 

Begründung:

Für Besucher bzw. Bürgerinnen und Bürger die unsere Heimatstadt aufsuchen, ist die Burganlage mit seinen angrenzenden Gebäuden touristisch ein sehr beliebtes Motiv geworden, welches auf etlichen Postkarten und Bildmotiven immer wieder aufzufinden ist. Besonders in den beleuchten Abendstunden zeigt es ich von der östlichen Altstadtseite her, dass die Ausleuchtung attraktiver sein sollte. Gerade mit Ausrichtung vom „Alter Markt“ aus blickt man auf dunkle Fassaden entlang des Fußweges in Richtung Torbogen. Die Situation konnte man gut in den vergangen Wochen zu den Zeiten des Weihnachtsmarktes erblicken. Energiesparende LED-Technik ist einsetzbar und sollte bei den Überlegungen selbstverständlich sein.

 

Wir sind der Meinung, dass gerade in Zeiten der strukturellen Ausrichtung auf den Tourismus eine attraktivere Ausleuchtung des gesamten Burgumfeldes eine wunderbare Ergänzung darstellt.

 

 

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Antrag für eine Ausleuchtung des Burgumfeldes
Antrag Ambientebeleuchtung Burgumfeld.pd
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Antrag: Stromversorgung Sportplatz Schevenhütte

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

 

die CDU-Fraktion beantragt, Haupt- und Finanzausschuss und Rat mögen beschließen,

  

Die Verwaltung wird beauftragt, die Umsetzung der Verstromung des Fußballplatzes des BSC Schevenhütte zu prüfen und die Maßnahme im Haushaltsjahr 2020 umzusetzen.

  

Begründung:

 

Der BSC Schevenhütte ist ein wieder aufstrebender Verein, dessen 1. Mannschaft aktuell als Tabellenführer der Kreisliga C beachtliche Erfolge erzielt.

 

In den vergangenen Jahren ist durch die Kupferstadt Stolberg richtigerweise erheblich in die Sportlandschaft investiert worden. Dem Ortsverband Gressenich, Werth, Schevenhütte, Mausbach, Vicht Zweifall liegt in diesem Zusammenhang auch und besonders die Unterstützung kleinerer Vereine am Herzen.

  

Aktuell verfügt der Fußballplatz weder über eine Kanal-, noch eine Frischwasser-oder gar eine Anbindung an das hiesige Stromnetz. Hieraus folgt, dass es weder eine sichere Beleuchtung für Fußwege, schon gar nicht eine Beleuchtung des Fußballplatzes geben kann.

  

Aus diesem Grund beantragen wir eine Überprüfung der Machbarkeit mindestens einer Spannungsversorgung zur Befriedigung der sportlichen Grundbedürfnisse wie bspw. die Spannungsversorgung einer Lautsprecheranlage, eines Kühlschranks oder der möglichen Beleuchtung, auch in den Abend- und Nachtstunden, der dortigen Geräteschuppen.

  

Sofern eine Vorprüfung positiv verläuft, bitten wir um Umsetzung der Verstromung des Sportplatzes Schevenhütte zum nächstmöglichen Zeitpunkt, spätestens jedoch zum Ablauf des Kalenderjahres 2020.

 

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Antrag Verstromung Fußballplatz BSC Schevenhütte
Antrag Verstromung Fußballplatz BSC Sche
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