Aktuelles

Hier finden Sie die Artikel und Berichte aus dem Jahr 2020. Die CDU-Stolberg und ihre Vereinigungen informiert Sie über Wissenswertes in Stolberg.

 

Gemeinsam für einen neuen Aufbruch

Koalitionsvertrag von CDU, Bündnis90/ Die Grünen und FDP

Bernd Engelhardt, Dina Graetz und Jochen Emonds freuen sich auf die zukünftige Zusammenarbeit. Innovative Ideen und konkrete Projekte, um Stolberg nachhaltig nach vorne zu bringen.
Bernd Engelhardt, Dina Graetz und Jochen Emonds freuen sich auf die zukünftige Zusammenarbeit. Innovative Ideen und konkrete Projekte, um Stolberg nachhaltig nach vorne zu bringen.

Stolberg ist eine Stadt im Wandel: demografisch, ökonomisch und strukturell. Unser gemeinsames Ziel ist es die daraus resultierenden Anpassungsprozesse voranzutreiben, innovative Ideen umzusetzen und sinnvolle, bereits angestoßene Projekte, mit der notwendigen Konsequenz fortzuführen und abzuschließen. Auch wenn Stolberg in den vergangenen Jahren in vielerlei Hinsicht vorangekommen ist, besteht Einigkeit zwischen den Fraktionen der CDU, Bündnis 90/Die Grünen und den Freien Demokraten, dass unsere Heimatstadt bis heute weit hinter ihrem eigentlichen Potenzial zurückbleibt.


Erschwert wird die gegenwärtige Lage durch die aktuellen Verwerfungen im Rahmen der weltweiten Corona-Pandemie. Der zurzeit gesamtgesellschaftlich geführte Kampf gegen das Virus wird auch nach einer Normalisierung der Verhältnisse nachwirken und die hieraus zu erwartenden Konsequenzen werden sowohl Bürgerschaft wie auch Rat und Verwaltung noch lange beschäftigen.

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Jochen Emonds und sein Team für den Stadtrat

CDU setzt auf ein starkes Team und 220 Ideen für Stolberg

Jochen Emonds und sein Team für den Stadtrat. CDU setzt auf ein starkes Team und 220 Ideen für Stolberg

 

220 Ideen für Stolberg! 220 Ideen hat die Stolberger CDU in ihrem Wahlprogramm zusammengetragen. Und darauf ist Jochen Emonds stolz. „Denn es ist das Resultat einer hervorragenden Gemeinschaftsleistung“, so der Partei- und Fraktionsvorsitzende.

Dass der Slogan der Christdemokraten für die Kommunalwahl am 13. September „Gemeinsam für Stolberg“ lautet, sei kein Zufall, unterstreicht Emonds. „Der Teamgedanke ist für uns ganz wesentlich und wird entsprechend gelebt.“ Um dies auch nach außen zu zeigen, sind auf vielen Plakaten im Stadtgebiet die Direktkandidaten für die 22 Wahlbezirke als Gruppe zu sehen. „Damit demonstrieren wir nicht nur den Zusammenhalt, sondern auch die Wertschätzung für jeden einzelnen. Wir sind alle gleich wichtig“, betont der 37-jährige Emonds, auch wenn es natürlich auf der Reserveliste, die er anführt, eine Reihenfolge geben muss. „Und nicht nur die Direktkandidaten sind wichtig“, erklären Karina Wahlen und Carolin Sieven, die die Listenplätze zwei und drei besetzen. Genauso wichtig seien die persönlichen Vertreter. „Deshalb sind auf unseren Flyern und Plakaten jeweils Direktkandidat und persönlicher Vertreter zu sehen“, erläutert Jochen Emonds.

„Unsere Kandidaten vor Ort zeichnet aus, dass sie vor Ort bekannt sind, dass sie sich seit Jahren für ihre Stadtteile einsetzen, dass sie nah am Bürger sind und für Anregungen und Fragen zur Verfügung stehen. Wir sind in Vereinen und Institutionen aktiv und wollen gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern Stolberg nach vorne bringen. Unterstützung. Mit viel frischem Wind und neun Ideen für unsere Heimatstadt“, so Emonds.

 

Jeden Bezirk bilanziert

Worauf zielen die 220 Ideen ab bei einer Fraktion, die mit 22 Sitzen stärkste Fraktion im Rat und damit in den vergangenen sechs Jahren auch dominante Kraft im Stadtrat und in der Großen Koalition mit der SPD war? „Wir haben für jeden Wahlbezirk bilanziert, was wir dort gemacht und geschafft haben und was noch zu tun bleibt“, beschreibt Carolin Sieven das grundsätzliche Vorgehen. Aus den einzelnen Aspekten sind zehn thematische Schwerpunkte abgeleitet worden. Einige von ihnen stuft die CDU als besonders wichtig ein.

„Wir sind alle gleich wichtig.“ Jochen Emonds,


Partei- und Fraktionsvorsitzender der CDU Stolberg

Kultur: „Im Bereich Marketing macht Stolberg viel zu wenig“, bemängelt Jochen Emonds und kündigt an, das in der kommenden Legislaturperiode ändern zu wollen: „Wir brauchen eine konkrete Strategie für unsere Stadt.“ Im Mittelpunkt soll die Burg stehen – „eine Burg mit Erlebnischarakter“. Und zwar für ältere Menschen ebenso wie für jüngere. Dazu sollen die digitalen Möglichkeiten genutzt werden. Auch die historische Altstadt soll besser vermarktet werden – und anders: Das Stadtfest, das bislang den Namen „Kupferstädter Stadtparty“ trug und in diesem Jahr bedingt durch Corona ausfällt, soll von einem Jahrmarkt abgelöst werden. Nicht nur auf ein Wochenende, sondern auf das ganze Jahr und das gesamte Stadtgebiet soll sich derweil eine Konzertreihe erstrecken, die die Christdemokraten ins Leben rufen wollen. „Mit hochkarätigen Interpreten“, kündigt Karina Wahlen an.

 

Familien I: „Wir wollen als Stadt wesentlich attraktiver für Familien werden“, stellt Jochen Emonds fest. Auf dem Plan steht ein großer Abenteuerspielplatz nach dem Vorbild des Freizeitgeländes in Walheim. „Aber wir wollen zusätzlich auch etwas für Jugendliche bieten“, verrät der Vorsitzende. Zum Beispiel einen Pumptrack, also eine spezielle Strecke für Mountainbikes, ein Volleyballfeld, einen Bolzplatz und verschiedene Spiel- und Sportgeräte. Platz dafür könnte sich in Breinigerberg bieten. Doch darauf will sich die CDU noch nicht festlegen.

Ohnehin soll es in Zukunft mehr interessante Verweilmöglichkeiten in Stolberg geben. Auf modern hergerichteten Spielplätzen zum Beispiel, oder rund um das Stadion Glashütter Weiher. Sportstätte, Schwimmhalle, Turnhalle und Weiher sollen in ihrer Vielfalt genutzt werden können. Auch dafür ist die Entwicklung eines Konzepts vorgesehen.

 

Familien II: „Familien sollen weiter entlastet werden“, steht für Carolin Sieven fest. Dafür sollen mittelfristig die schon um 25 Prozent gekürzten Beiträge für die Offene Ganztagsschule weiter reduziert und die Kita-Beiträge auch für Kinder unter drei Jahren schrittweise abgeschafft werden. „Dafür setzen wir eigene Mittel ein, aber wir brauchen auch die Unterstützung des Landes“, stellt Jochen Emonds fest. Entlastung soll auch ein Ausbau der Betreuungszeiten vor allem in den Randbereichen und eine größere Flexibilität bei der Betreuung sorgen. „Perspektivisch streben wir an, dass es in jedem Sozialraum mindestens eine Kita mit Randzeitenbetreuung geben wird“, formuliert Karina Wahlen das Ziel. Außerdem soll für alle Offenen Ganztagsschulen ein einheitliches Konzept mit einheitlichen Qualitätsstandrads geschaffen werden.

 

Umwelt und Natur: „Wir haben als erste Stadt in der Städteregion einen Klimamanager eingestellt und ein Klimaschutzkonzept erstellt“, blickt Jochen Emonds zurück. Auf dieser Basis sei die systematische (energetische) Sanierung städtischer Gebäude angestoßen worden, die die CDU fortsetzen will. Darüber hinaus streben die Christdemokraten eine „moderne Forstwirtschaft“ an. 500.000 neue, zusätzliche Bäume sollen gepflanzt werden. „Die Forstwirtschaft muss vom Kostendruck befreit werden, die Erträge dürfen nicht mehr die höchste Priorität haben“, lautet die Forderung. Die CDU will den Wald als CO2-Speicher und Naherholungsgebiet in den Fokus rücken. Kitas und Schulen sollen eingebunden und die Außengelände dieser Einrichtung naturnah gestaltet werden. Auf der Agenda steht zudem die Schaffung städtischer Streuobstwiesen und die Bepflanzung von Brachflächen mit Wildblumen.

 

Sauberes und sicheres Stolberg: „In Sachen Sicherheit und Sauberkeit muss einiges getan werden“, findet Karina Wahlen. Konkret heißt das: mehr Mitarbeiter für das Technische Betriebsamt (TBA) und das Ordnungsamt. Die TBA-Kolonnen sollen aufgestockt und damit in die Lage versetzt werden, dauerhaft für ein besseres Erscheinungsbild zu sorgen. Bürger wiederum können Patenschaften und damit auch Verantwortung für ihren Stadtteil übernehmen. Zu den 220 Ideen zählt auch die Eröffnung eines Stadtteilbüros des Ordnungsamtes auf der Mühle. „Eventuell mit Öffnungszeiten in den Abend- und Nachtstunden.“ Auch für Büsbach kommt laut Wahlen ein solches Modell in Frage.

 

Schulen: „Wir wollen in der Region Spitzenreiter bei der digitalen Ausstattung unserer Bildungseinrichtungen werden“, sagt Jochen Emonds. „Bis Ende 2021 wird bis zu jeder Schule Glasfaser liegen, jede Schule soll eine Cloud nutzen können und in allen Räumen mit digitalen Geräten ausgestattet sein. Finanzielle Basis dafür seien eine Millionen Euro, die von Stadt (300.000) und Land schon jetzt jährlich zur Verfügung gestellt werden. Der Plan gilt nicht nur für Schulen. „Er umfasst auch die Volkshochschule und die Stadtbücherei.“

 

Und mit welchem Anspruch blickt die CDU auf den 13. September? „Wir stellen seit 2014 die Hälfte aller Ratsmitglieder und sind maßgeblich am Aufschwung Stolbergs beteiligt“, sagt Jochen Emonds. „Wir hoffen, dass das von den Wählern anerkannt und honoriert wird und wollen uns weiterhin für die Bürgerinnen und Bürger erfolgreich einsetzen. Denn Stolberg wird vor Ort gemacht, in den einzelnen Stadtteilen.“

Antrag zur Errichtung eines „Pumptracks“ im Stadtgebiet

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Haas,

 

hiermit beantragen wir, Haupt- und Finanzausschuss sowie Rat mögen beschließen, die Verwaltung zu beauftragen, den Bau eines Pumptracks im Stadtgebiet zu ermöglichen.

 

Begründung:

Pumptracks und Skateanlagen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und sind mittlerweile ein fester Bestandteil der Freizeitangebote von Kommunen und Städten. Der Pumptrack dient in erster Linie der Fortbewegung auf Rollen und Rädern und spricht dementsprechend BMX-Fahrer, Inline-Skater und Skater an.

 

Mit der Benutzung und dem Ausprobieren des Pumptracks werden die motorischen und koordinativen Fähigkeiten von Kindern und Jugendlichen geschult und er hat darüber hinaus als Freizeitgelände einen hohen bewegungsaktivierenden und -motivierenden Charakter. Die Bewegungsförderung bei Kindern und Jugendlichen, aber auch generationsübergreifend, steht im Vordergrund beim Bau zahlreicher Freizeitanlagen. Neben generationsübergreifenden Bewegungsparcours eignen sich Skateanlagen und Pumptracks als zentraler bewegungsfördernder Treffpunkt für Jung und Alt. Zudem würde durch die Errichtung eines Pumptracks die Parkanlage bzw. die ehemalige Kartbahn eine deutliche Aufwertung erfahren. Es gilt zu prüfen, wo eine Realisierung im Stadtgebiet möglich ist und die Maßnahme umzusetzen.

 

Mit freundlichen Grüßen

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Antrag: Sicherheit Auf der Mühle

Sehr geehrter Herr Haas,

 

hiermit beantragen wir, Haupt- und Finanzausschuss und Rat mögen beschließen, die Verwaltung zu beauftragen, zur Sicherheit des städtischen Lebens auf der Mühle häufig und in unregelmäßigen Abständen Kontrollen und Razzien in Bars und Spielotheken mit Polizei, Feuerwehr, Zoll und städtischen Ordnungskräften im Rahmen der bestehenden Ordnungspartnerschaft durchzuführen.

 

Begründung:

Die Betreiber der Spielotheken und ihre Klientel legen immer häufiger ein aggressives Verhalten an den Tag und beginnen, die umliegenden Geschäfte und Anwohner zu belästigen und zu bedrohen.

 

Gemäß unserem Grundsatz "Wehret den Anfängen" ist hier Gefahr im Verzuge und unverzügliches Handeln angebracht. Auch sollten Ordnungskräfte häufiger und in der Dunkelheit in Unterstolberg und Mühle präsent sein. Ebenso sollte geprüft werden, ob eine Anlaufstelle vom Ordnungsamt für die Bewohner des Quartiers eingerichtet werden kann.

 

Bitte geben Sie uns eine Darstellung, wann und wo Maßnahmen im Rahmen der Ordnungspartnerschaft in Unterstolberg – Mühle stattgefunden haben.

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Antrag: Überarbeitung des Konzeptes zur Schulsozialarbeit in der Kupferstadt Stolberg

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Haas,

 

der CDU Ortsverband Gressenich, Mausbach, Schevenhütte, Werth, Vicht, Zweifall und die CDU-Fraktion der Stadt Stolberg beantragen, Hauptausschuss und Rat mögen nach Beratung im Fachausschuss für Schule, Kultur, Sport und Tourismus beschließen, die Verwaltung zu beauftragen, das bisherige Konzept der Schulsozialarbeit in Stolberg in Gänze zu überarbeiten. Darüber hinaus sollen aktuelle Bedarfsfälle aktiv miteinbezogen werden.

 

 

Begründung:

Die Schulsozialarbeit ist in den letzten Jahren ein integraler Bestandteil von Schule geworden. Ihr Nutzen und ihre Notwendigkeit sind unbestreitbare Faktoren im Bildungs- und Erziehungsauftrag unserer Schulen. Je heterogener Schulgemeinden sind, desto zentraler ist es, Unterstützung für alle Systembeteiligten zu schaffen. Die Schulsozialarbeit fungiert dabei als Ansprechpartner und Hilfe für Eltern, Schüler und Lehrer gleichermaßen. Sie fängt nicht nur persönliche Schicksale im Kontext von Familie und Schule auf, sie zeigt auch Entwicklungsperspektiven und bietet Hilfen in einem weitgefassten Spektrum. Diverse Studien, aber auch konkrete Beispiele an unseren innerstädtischen Grundschulen zeigen, wie elementar Schulsozialarbeit geworden ist.

 

Leider sind die Ressourcen in unserer Stadt ungleich verteilt und das bisherige Konzept bedarf einer Überprüfung und Neujustierung, da wir wahrnehmen, dass alle Grundschulen einen konzeptionellen Bedarf haben, der über den bestehenden Ist-Zustand hinausgeht. Während einige Schulen im innerstädtischen Raum mit Schulsozialarbeit ausgestattet sind, fehlt es z.B. den dörflichen Grundschulen, aber auch anderen Grundschulen z.B. in Münsterbusch ganz oder teilweise daran. Manchen Schulen gehen sogar den Weg über den Förderverein und stellen auf eigene Kosten Unterstützungskräfte ein, die vergleichbare Aufgaben übernehmen und an Schulsozialarbeit angelehnt sind. Aus unserer Sicht heraus muss das System der Stolberger Schulsozialarbeit überprüft und umfassend reformiert werden. Ziel ist es alle Stolberger Schulen in den Blick zu nehmen und ausreichende Stellen zu schaffen, die den Anforderungen einer heterogenen Schülerschaft gerecht werden. In diesem Zusammenhang sprechen wir uns als bildungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion dafür aus, ein Springer- oder Koppelsystem zu installieren.

 

Am Beispiel der Grundschulen Mausbach, Zweifall und Gressenich lässt sich verdeutlichen, was damit gemeint ist. Alle drei Schulen haben unterschiedliche Bedürfnisse in Bezug auf Schulsozialarbeit, alle drei Schulen brauchen dringend Unterstützung, jedoch müssen alle drei Schulen einen anderen Weg gehen, der entweder über Quereinstieg, Förderverein oder eben gar keine Optionen in diesem Bereich verläuft.

Wenn man nun zumindest eine Schulsozialarbeitsstelle für die drei Schulen im Verbund organisieren könnte, könnte das Problem abgemildert werden.

 

 

Dieser Antrag umfasst alle Schulen der Kupferstadt. Denn es gilt zu überprüfen, ob das aktuelle System der aktuellen gesellschaftlichen Situation von Schule in Stolberg noch gerecht wird. Wir dürfen unsere Schulen mit dem veränderten Anspruch und den zunehmenden Belastungen nicht alleine lassen. Als Träger haben wir die Aufgabe, unser System stätig zu hinterfragen und den Gegebenheiten anzupassen und unseren Kindern und Jugendlichen die bestmögliche Bildung und Teilhabe zu ermöglichen.

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Antrag: Schulstandort Mausbach – Sanierung Tartansportanlage

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Haas,

 

der CDU Ortsverband Gressenich-Mausbach-Schevenhütte-Werth-Vicht-Zweifall und die CDU-Fraktion der Stadt Stolberg beantragen, Hauptausschuss und Rat mögen nach Beratung im „Fachausschuss Schule, Kultur, Sport und Tourismus“ beschließen, die Verwaltung zu beauftragen, die Tartanaußensportanalage an der Grundschule Mausbach (ehemalige Tennisplätze) in der Art zu ertüchtigen, dass diese Fläche uneingeschränkt für den Sportunterricht der beiden ansässigen Schulen zur Verfügung steht.

 

Begründung:

Der ehemalige Tennisplatz, der an der Straße „Im Hahn“ liegt und an das Gelände der Grundschule Mausbach sowie der Turnhalle grenzt, befindet sich in einem desolaten Zustand, der ihn zwar begehbar macht, aber keinen unfallfreien Sportunterricht ermöglicht. Die Anlage ist durch Wurzelwerk an einige Stellen aufgebrochen, die Basketballkorbanlagen sind ebenfalls wartungsbedürftig und die umgebende Zaunanlage weist an unterschiedlichen Stellen Beschädigungen auf. Nach einer ersten Begehung ist zu vermuten, dass umfangreichere Instandsetzungsarbeiten erforderlich sein werden, um die Unfallfreiheit zu gewährleisten.

 

Mit Blick auf die anstehenden Umbaumaßnahmen in den Turnhallen der Stadt Stolberg und insbesondere in Mausbach und dem gestiegenen Bedarf an Sportflächen durch die Niederlassung der Gesamtschule, erscheint es sinnvoll, diese Anlage schnellstmöglich wieder für den Schulsport beider Schulen betriebsbereit zu machen.

 

 

Wir bitten um eine Prüfung des Kostenaufwands und um die fachliche Beratung zur Wiederherstellung der Platzanalage. Es erscheint ebenfalls notwendig den Bedarf beider Schulen abzufragen, was entsprechende Aufbauten auf dieser Fläche angeht. Es ist vorstellbar, dass eine Korbanalage Basketball ausreicht, aber eine Kombination mit Kleinspielfeldtoren und oder Volleyballvorrichtungen zweckmäßiger erscheint, als das bisherige Konzept.

 

Für eine mittel- oder langfristige Nutzung ist weiterhin zu überlegen, ob irgendwann eine Teilöffnung der Sportanlage für Jugendliche in Betracht kommt, um dem neuen Konzept der Sportförderung nachzukommen. Zu diesem Zweck sollte eine Planung der Aufbauten den möglichen Umstand berücksichtigen. Zum jetzigen Zeitpunkt raten wir von einer Teilöffnung ab, da dafür zunächst ehrenamtliche Strukturen geschaffen werden müssten und der Antrag auf eine Verbesserung der schulsportlichen Möglichkeiten abzielt.

 

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Antrag: Präsenzroboter für Stolberger Schulen

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Haas,

 

der Ortsverband Gressenich, Mausbach, Schevenhütte, Werth, Vicht, Zweifall der CDU Stolberg beantragt mit der CDU-Fraktion der Stadt Stolberg, Hauptausschuss und Rat mögen nach Beratung im Fachausschuss für Schule, Kultur, Sport und Tourismus beschließen, die Verwaltung zu beauftragen, das Konzept „Schülerroboter Charlie“ (Telepräsenzroboter) für die Anwendung auf die Stolberger Schulen zu prüfen und mit der Anschaffung dieser Geräte, den Schulen der Stadt Stolberg ein Werkzeug an die Hand zu geben, das den Rückstand von Schüler auffängt, die krankheitsbedingt ausfallen.

 

Begründung:

Das Konzept des Telepräsenzroboters wird aktuell am Inda-Gymnasium in Kornelimünster erprobt und erfreut sich dort großer Beliebtheit. Auch Stolberger Schulen haben bereits Interesse angemeldet. Die Vorzüge dieses Konzepts überwiegen unserer Meinung nach die Anschaffungskosten und könnten bei richtigem Einsatz zu einem Aushängeschild unserer Stadt werden. Wir haben uns als Stadt auf den Weg gemacht, die Digitalisierung unserer Bildungslandschaft zu vollziehen, dann sollten wir dies auch beherzt fortsetzen und zu Vorreitern der Region werden. Als erste Kommune der Region könnten wir diese Anschaffung tätigen und in ein festes Konzept für unsere Schulen überführen. Daher halten wir es für sinnvoll, das Konzept der Telepräsenzroboter am Beispiel des Inda-Gymnasiums zu prüfen und darzulegen, wie eine Umsetzung mit einem Leihkonzept für die Stolberger Schulen aussehen könnte. Wir sind der Auffassung, dass wir es nicht dem Einsatz der Schulen überlassen dürfen, ob so ein Konzept in unserer Stadt etabliert wird. Unsere Schulen haben eine Vielzahl von Aufgaben und sollten durch uns als Kommune die Unterstützung für solche Projekte erhalten. Im Anhang ist zur weiteren Information ein Kurzbericht des WDR angefügt, der ausführlich im letzten Monat darüber berichtet hat.

 

Auszug aus einer Mitteilung des WDR:

Quelle: https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/teleroboter-aachen-schule-100.html

 

„Der kleine Roboter vertritt praktisch die langzeiterkrankten Schüler am Inda-Gymnasium. Der "AV1" steht dabei einfach auf dem Schultisch, während das fehlende Kind zu Hause oder im Krankenhaus auf einem Tablet dem Unterricht folgen kann. Der Roboter verleiht dem kranken Schüler sozusagen Ohren und Augen im Klassenzimmer.

 

Teilnahme freiwillig

Der Kopf des kleinen Geräts lässt sich dabei über eine App aus der Ferne komplett im Kreis drehen. Über einen Lautsprecher sind sogar Wortmeldungen denkbar. Die Teilnahme ist während einer monatelangen Krankheitsphase dabei völlig freiwillig und wird nicht benotet.

 

Erster Schul-Avatar in NRW

Das Inda-Gymnasium in Aachen-Kornelimünster ist die erste Schule in ganz Nordrhein-Westfalen, die einen Telepräsenzroboter angeschafft hat. Insgesamt gibt es mittlerweile 26 solcher Avatare in Deutschland. Die meisten davon sind aber an Kinderkliniken im Einsatz.

Finanziert durch Spenden und Fördermittel

 

Der Telepräsenzroboter kostet 3.700 Euro und wurde am Inda-Gymnasium durch Spenden und Fördermittel finanziert. Außerdem muß die Schule 80 Euro monatlich für Wartungskosten bezahlen. Der "AV1" kommt aus Norwegen, wo er bereits öfters für langzeiterkrankte Kinder eingesetzt wird. In Norwegen sind es meist die Gemeinden, die die kleinen Roboter anschaffen und dann bei Bedarf an die Schulen verleihen.

 

Strenge Regeln für Schulroboter

Bisher wird der Telepräsenzroboter am Inda-Gymnasium von Schüler, Eltern und Lehrern gut akzeptiert. Damit die geschützte Umgebung des Klassenzimmers erhalten bleibt, gelten strenge Datenschutzrichtlinien. So sind beispielsweise Screenshots oder Aufzeichnungen verboten. Sobald jemand dieses versuchen würde, schaltet sich der "AV1" automatisch ab.

 

Soziale Teilhabe am Schulleben

Neben der Wissensvermittlung war dem Inda-Gymnasium der soziale Aspekt beim Einsatz der Telepräsenzroboter wichtig. Schüler, die sehr lange nicht zur Schule gehen können, verlieren den Kontakt zu ihren Mitschülern. Durch den Roboter können die erkrankten Kinder trotzdem Teil der Klassengemeinschaft sein.“

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Antrag: Konzept - Extremismus vorbeugen

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Haas,

 

der Ortsverband Gressenich, Mausbach, Schevenhütte, Werth, Vicht, Zweifall der CDU Stolberg beantragt mit der CDU-Fraktion der Stadt Stolberg, Hauptausschuss und Rat mögen nach Beratung im Fachausschuss „Schule, Kultur, Sport und Tourismus“ beschließen, die Verwaltung zu beauftragen, darzulegen, welche Maßnahmen die Stadt gegen den wiedererstarkenden Extremismus in unserer Gesellschaft gedenkt zu unternehmen und welche Veranstaltungsformate zukünftig angeboten werden, um den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt ein Möglichkeit zur politischen Bildung, ggf. in Kooperation mit der VHS, zu ermöglichen.

 

 

Begründung:

Seit vielen Jahren sind vom Stolberger Bündnis gegen Radikalismus und der Gruppe Z mit Unterstützung der Kupferstadt Stolberg, hier insbesondere der VHS mit der „Stolberger Demokratiewerkstatt“, eine Vielzahl von Aktivitäten gegen Extremismus jeglicher Art durchgeführt worden. So sind zum Beispiel Demonstrationen gegen Nazi-Aufmärsche, die jahrelang in Stolberg stattfanden, organisiert worden, Gedenkfeiern an die Pogromnacht und am Roma-Mahnmal finden bis heute jährlich statt.

Der Anschlag von Hanau, der Angriff von Halle, die Aufmärsche von Chemnitz und die vielen weiteren traurigen Episoden zeigen jedoch einen erschreckend erstarkenden Rechtsextremismus in unserer Gesellschaft, der vor den Stadtgrenzen Stolbergs nicht Halt machen wird. Seit Jahrzehnten hat unsere Stadt mit dem Image einer rechten Hochburg zu kämpfen gehabt und vereinzelt ist diese Behauptung außerhalb der Stadtgrenzen weiterhin zu vernehmen. Der Eindruck einer Stadt, die ein Extremismusproblem hat, konnte in den letzten Jahren erfolgreich abgebaut werden, nicht zuletzt – wie zuvor ausgeführt worden - durch die gemeinsame Anstrengung von Initiativen und den Politikern der demokratischen Parteien. Der Extremismus von rechts und von links wird uns aber zukünftig wieder herausfordern, so wie wir es in benachbarten Kreisen Heinsberg und Düren erleben. Für uns als CDU stellt sich die Frage, wie gedenken wir als Stadt dem vorzubeugen. An Wählerbewegungen, Gesprächen auf der Straße oder Verlautbarungen in sozialen Netzwerken wird deutlich, dass sich ein Teil der Gesellschaft den Populisten und Extremisten zuwendet und gerade in Stolberg werden wir uns dieser Verantwortung nicht entziehen können.

In anderen Gemeinden hat sich gezeigt, wenn insbesondere die junge Generation besonders gut aufgeklärt und zum kritischen Hinterfragen angeleitet wird, haben es Extremisten schwerer, sich im städtischen Leben zu verankern.

Die bisherigen Akteure, die das Feld der Extremismusprävention in unserer Stadt mit viel Einsatz und Anstrengung betrieben haben, erfahren seit dem Ende der Aufmärsche nicht mehr die gleiche Beachtung in der Gesamtbevölkerung wie zuvor. Es reicht nicht, wenn wir uns darauf verlassen, dass die Gruppe Z oder der Rest des Bündnisses gegen Extremismus schon frühzeitig warnen werden und Aktivitäten durchführen und anregen. Diese Aufgabe muss eine Aufgabe aller Demokraten in Stolberg sein und durch ein Konzept hinterlegt werden. Andere Kreise und Städte arbeiten erneut ihre Konzepte zum Extremismus aus oder aktualisieren sie, Stolberg darf da nicht zurückstehen.

Daher schlagen wir vor, dass die Stadt gemeinsam mit der VHS und mit Hilfe der bisherigen Akteure ein Konzept darlegt, dass insbesondere auch Veranstaltungen für junge Menschen beinhalten, dem sich unter Umständen auch die Schulen der Stadt gerne anschließen werden.

 

Möglichkeiten zur Umsetzung wären Podiumsveranstaltungen mit Aussteigern oder Szenekennern, Autorenlesungen und im Rahmen des OpenAir Kino eine entsprechende Filmauswahl an zumindest einem Tag. Es ist unsere Aufgabe als Stadt und Politik für das Thema politischer Extremismus und Populismus zu sensibilisieren. Wir wollen in Stolberg weder Angriffe auf Menschen mit Migrationshintergrund noch brennende Autos politisch Andersdenkender. Wenn wir nicht diese Debatte anstoßen, werden es die Ränder der politischen Landschaft aus ihrer Perspektive heraus tun.

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Antrag Initiative von Projekten und Maßnahmen zur Beschäftigungssicherung als Folge des Strukturwandels in der StädteRegion Aachen Qualifizierungsmaßnahmen für

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Haas,

 

hiermit beantragen wir, Haupt- und Finanzausschuss und Rat mögen beschließen, die Verwaltung zu beauftragen, Projekte und Maßnahmen in der StädteRegion Aachen zu initiieren, die durch geeignete Qualifizierungsmaßnahmen für neue Berufsfelder die Beschäftigung für alle Bildungsschichten sichern, die in der StädteRegion Aachen vom Strukturwandel betroffen sind.

 

 

Durch den Ausstieg aus der Braunkohle und den damit verbundenen Strukturwandel werden Arbeitsplätze wegfallen. Es müssen alle Anstrengungen unternommen werden, diese zu kompensieren.

Dabei besteht die Aufgabe nicht nur darin, eine ähnlich große Zahl von neuen Arbeitsplätzen zu schaffen, sondern diese müssen auch der Qualität wie bei den bisherigen Arbeitsplätzen entsprechen.

Durch innovative Projekte in Forschung, Entwicklung und industrieller Produktion werden neue Berufsfelder entstehen, für die neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter benötigt werden.

 

Für die neuen Berufsfelder sind Qualifizierungsmaßnahmen für akademische und nichtakademische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Zusammenarbeit mit den Kammern, den Hochschulen und den Berufskollegs der StädteRegion Aachen zu erstellen und anzubieten.

 

Mit freundlichen Grüßen

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Antrag zur Aufstellung eines Bücherschrankes in Vicht

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Haas,

 

hiermit beantragen wir, Haupt- und Finanzausschuss und Rat mögen beschließen, die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen, inwieweit eine Aufstellung eines öffentlichen Bücherschrankes (Straßenbücherei) auf der Grünfläche am Kindergarten in Vicht umsetzbar ist.

 

 

Begründung:

Ein öffentlicher Bücherschrank ist ein Schrank zur Aufbewahrung von Büchern, der genutzt wird, um kostenlos, anonym und ohne jegliche Formalitäten Bücher zum Tausch oder zur Mitnahme aufzubewahren und anzubieten. Im öffentlichen Raum existieren bereits spezielle stabile Konstruktionen, die jedermann zugänglich sind. Jeder kann Bücher in das Regal stellen oder sich welche herausnehmen. Der Bücherschrank ist zu jeder Tageszeit, bei jedem Wetter geöffnet und darf von allen Altersgruppen genutzt werden.

 

Anhaltend funktioniert das Konzept aber nur, wenn eine feste Partnerschaft zur Pflege des Bücherschrankes übernommen wird. Im „Vichter Dorfladen“ existiert bereits ein Leihbücherregal und der Verein „Vichter Dorfladen“ würde sich in Kombination um die Pflege des Bücherschrankes kümmern.

 

Mit freundlichen Grüßen

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Antrag zur Aufstellung einer Mitfahrerbank

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Haas,

 

hiermit beantragen wir, Haupt- und Finanzausschuss und Rat mögen beschließen, die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen, inwieweit eine Aufstellung einer Mitfahrerbank an der Vichter Kirche umsetzbar ist.

 

 

Begründung:

Mitfahrerbänke sind eine Ergänzung zu den häufig unzureichenden Angeboten der öffentlichen Verkehrsmittel. Menschen, die kein Auto zur Verfügung haben, darunter viele Senioren, sind in ihrer Mobilität häufig arg eingeschränkt. Auch ist das Geld für Fahrkarten vielleicht nicht immer vorhanden. Grundsätzlich ist diese Art der Kooperation eine Bereicherung für das soziale Leben von strukturschwächeren Gebieten und eine tolle Möglichkeit, mobil zu sein. Es spricht sich rum, man holt Ausschau, bietet dann vielleicht eine Mitfahrmöglichkeit an und kommt ins Gespräch.

 

Zwischenzeitlich sind in mehreren Ortsteilen der Kupferstadt Stolberg Mitfahrerbänke aufgestellt worden. Ein zusätzlicher sinnvoller Standort für eine solche Mitfahrerbank ist der Platz an der Vichter Kirche. Der Vorschlag ist in Zusammenarbeit mit der IG „Schönes Vicht“ entstanden und wird von dieser unterstützt.

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Antrag: „Die Kupferstadt Stolberg soll „Fairtrade Town“ werden

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Haas,

 

hiermit beantragen wir, Haupt- und Finanzausschuss sowie Rat mögen beschließen, die Verwaltung zu beauftragen, eine Bewerbung der Kupferstadt Stolberg um den Titel „Fairtrade Town“ zu prüfen.

 

 

Begründung:

Die weltweite Kampagne „Fairtrade-Towns“ startete im Jahre 2000 in Großbritannien. Mittlerweile gibt es dort 380 Fairtrade-Towns und über 200 weitere Städte im Bewerbungsprozess. So zum Beispiel unsere Nachbarstadt Eupen Fairtrade. Zudem gibt es Fairtrade-Dörfer, -Landkreise, -Inseln, -Schulen, -Universitäten und sogar mit Wales die erste „Fairtrade-Nation“. In 17 Ländern weltweit bewerben sich Städte um den Status „Fairtrade-Town“. Seit 2008 ist Deutschland hinzugekommen.

 

Fünf Kriterien müssen erfüllt sein, um Fairtrade-Town zu werden. Nach Erfüllung aller Kriterien und Prüfung durch TransFair Deutschland e.V. wird der Titel „Fairtrade-Town“ für zunächst zwei Jahre vergeben. Nach Ablauf dieser Zeitspanne erfolgt eine Überprüfung, ob die Kriterien weiterhin erfüllt sind.

 

Diese fünf Kriterien sind:

  1. Es liegt ein Beschluss der Kommune vor, dass bei allen Sitzungen der Ausschüsse und des Rates sowie im Bürgermeisterbüro Fairtrade-Kaffee sowie ein weiteres Produkt (Fairtrade-Tee, -Zucker, -Kakao, -Orangensaft etc.) aus fairem Handel verwendet werden. Es wird die Entscheidung getroffen, als Stadt den Titel „Fairtrade Stadt“ anzustreben.
  2. Es wird eine lokale Steuerungsgruppe gebildet, die auf dem Weg zur „Fairtrade-Town“ die Aktivitäten vor Ort koordiniert.
  3. In den lokalen Einzelhandelsgeschäften werden gesiegelte Produkte aus fairem Handel angeboten und in Cafés und Restaurants verkauft bzw. ausgeschenkt.
  4. In öffentlichen Einrichtungen, wie Schulen, Vereinen und Kirchen werden Fairtrade-Produkte verwendet und es werden dort Bildungsaktivitäten zum Thema „Fairer Handel“ durchgeführt.
  5. Die örtlichen Medien berichten über alle Aktivitäten auf dem Weg zur Fairtrade-Town.

 

Die Kupferstadt Stolberg mit ihren Bürgerinnen und Bürgern zeigen eine stete Verantwortung für ihre Mitmenschen. Dies beschränkt sich nicht alleine auf die Stadtgrenzen, sondern auch in einem zunehmend globalen Umfeld weit darüber hinaus. Um soziale und umweltgerechte Produkte und Waren in den Fokus zu bringen, ist eine Auszeichnung als „Fairtrade Town“ eine erstrebenswerte Zielsetzung.

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Antrag für eine Ausleuchtung des Burgumfeldes

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Haas,

 

hiermit beantragen wir, Haupt- und Finanzausschuss und Rat mögen beschließen, die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen, inwieweit eine Ausleuchtung des Burgumfeldes aus der Perspektive der östlichen Altstadt zum Beispiel Alter Markt, Finkenberggasse, etc. umsetzbar ist.

 

Begründung:

Für Besucher bzw. Bürgerinnen und Bürger die unsere Heimatstadt aufsuchen, ist die Burganlage mit seinen angrenzenden Gebäuden touristisch ein sehr beliebtes Motiv geworden, welches auf etlichen Postkarten und Bildmotiven immer wieder aufzufinden ist. Besonders in den beleuchten Abendstunden zeigt es ich von der östlichen Altstadtseite her, dass die Ausleuchtung attraktiver sein sollte. Gerade mit Ausrichtung vom „Alter Markt“ aus blickt man auf dunkle Fassaden entlang des Fußweges in Richtung Torbogen. Die Situation konnte man gut in den vergangen Wochen zu den Zeiten des Weihnachtsmarktes erblicken. Energiesparende LED-Technik ist einsetzbar und sollte bei den Überlegungen selbstverständlich sein.

 

Wir sind der Meinung, dass gerade in Zeiten der strukturellen Ausrichtung auf den Tourismus eine attraktivere Ausleuchtung des gesamten Burgumfeldes eine wunderbare Ergänzung darstellt.

 

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Was uns am Herzen liegt!

Große Mitmach-Aktion gestartet. Alle Informationen auf www.stolbergs-zukunft.de.

Masken und Material für Ärzte und das Krankenhaus

 

Schutzmasken sind momentan Mangelware – auch in Stolberg. Damit die medizinischen Einrichtungen in Stolberg dennoch genügend Masken bekommen, haben sich Verwaltung und Politik mit diesem Thema auseinandergesetzt. Die Stadt Stolberg bietet ein kommunales Hilfsprogramm an. Über die städtische Hotline 02402/13777 oder über die Mailadresse masken@feuerwehr-stolberg.de sollen alle Stolberger Ärzte, Pflegedienste, Pflegeeinrichtungen, Hebammen, Physiotherapeuten mit Mund-Nase-Schutz in OP-Standard als auch mit FFP-2-Masken ausgestattet werden. Die Ausgabe soll kostenfrei erfolgen. Interessierte müssen die Ware allerdings selbst abholen. Voraussetzung: Wer Masken bestellen möchte, muss seine erste, gültige Geschäfts- oder Praxisadresse in Stolberg haben.

 

 

Eine Spendenaktion hat in der vergangenen Woche die Stolberger CDU gestartet. CDU-Chef Jochen Emonds, Ratsmitglied Paul Kirch und die stellvertretende Bürgermeisterin Karina Wahlen überreichten nun Bethlehem-Chef Dirk Offermann 2000 Schutzmasken. Einige CDU-Ratsmitglieder hätten auf ihre Aufwandsentschädigungen verzichtet. Komplettiert wurde dies von weiteren Bürgern und Unternehmen, die ebenfalls spendeten. Weitere Masken sollen folgen. Dafür hat die CDU nun ein eigenes Konto eingerichtet.

Quelle: Stolberger Zeitung

 

Darf sich Bürgermeister mit seiner Partei zeigen?

CDU, FDP und Grüne werfen Patrick Haas vor, gegen das Neutralitätsgebot als Bürgermeister im Wahlkampf zu verstoßen

 

Am 13. September 2020 sind in Stolberg Kommunalwahlen. Die Situation ist in Stolberg anders als in den Nachbarkommunen: Patrick Haas ist bereits im vergangenen Jahr zum Bürgermeister gewählt worden, weil Tim Grüttemeier nach seinem Rückzug Städteregionsrat wurde. Deswegen wählen die Stolberger im September nur einen neuen Stadtrat.

 

 

CDU, FDP und Grüne werfen Patrick Haas (SPD) in einem Schreiben jetzt allerdings vor, als Bürgermeister parteiisch zu agieren. Im Stadtgebiet stünden eine Vielzahl von Plakaten, auf denen er wenige Monate vor der Kommunalwahl mit den 22 Ratskandidaten der Stolberger SPD abgebildet sei. Außerdem veranstalte er zusätzlich Bürgersprechstunden mit der SPD-Stolberg. Damit verstoße er gegen seine Neutralitätspflicht als Bürgermeister zu Wahlkampfzeiten.

 

 

Frist gesetzt

 

Dina Graetz, Fraktionsvorsitzende der Grünen, sagt: „Sobald man ein öffentliches Amt innehat, muss man neutral sein. In gewisser Weise macht Herr Haas so aber Wahlkampf für seine eigene Partei.“

 

CDU, FDP und Grüne hatten Haas in dem Schreiben vom Montag eine Frist gesetzt, dass die Plakate bis gestern hätten abgehängt werden sollen. Weil das allerdings nicht geschehen ist, haben sich die drei Parteien jetzt auch an Städteregionsrat Tim Grüttemeier und somit an die Kommunalaufsicht gewandt. Geprüft werden solle, inwieweit Haas’ Verhalten rechtswidrig sei.

 

So eindeutig wie CDU, FDP und Grüne die Rechtslage bewerten, ist sie aber wohl nicht. Der wissenschaftliche Dienst des Bundestages sieht beispielsweise kein generelles Verbot für die politische Betätigung eines Beamten im Wahlkampf: „Beamte haben bei politischer Betätigung gemäß § 60 Abs. 2 BBG (Bundesbeamtengesetztbuch) bzw. § 33 BeamtStG (Beamtenstatusgesetz) diejenige Mäßigung und Zurückhaltung zu wahren, die sich aus ihrer Stellung gegenüber der Allgemeinheit und aus der Rücksicht auf die Pflichten ihres Amtes ergeben. Dieses Mäßigungsgebot steht in engem Zusammenhang mit ihrer Neutralitätspflicht, bedeutet aber kein generelles Verbot politischer Betätigung außerhalb der Amtsführung.“ Eine rechtliche Prüfung muss Klarheit bringen.

 

„Rechtmäßig überprüfen“

 

Solange diese Rechtsprüfung nicht abgeschlossen sei, stünden die Plakate weiterhin in der Stadt. Patrick Haas: „Natürlich sind wir nach dem Schreiben aktiv geworden und wollen die Sache schnellstmöglich aus der Welt räumen.“ Allerdings sehe er keinen Verstoß gegen das Neutralitätsgebot. „Um das aber rechtmäßig zu überprüfen, werden auch wir uns mit dieser Angelegenheit an Herrn Grüttemeier wenden.“

 

Für Dina Graetz ist das nicht verständlich. „Für ein vernünftiges Miteinander und ein transparentes Schaffen ist es wichtig, dass auch Herr Haas neutral bleibt“, sagt sie. „Notfalls werden wir auch die Bezirksregierung einschalten.“ Die Angelegenheit an die große Glocke hängen, habe man indes eigentlich nicht gewollt, bestätigt auch Bernd Engelhardt, Fraktionsvorsitzender der FDP. „Weil es aber keine Reaktion gab, und wir einen fairen Wahlkampf vor den Kommunalwahlen führen wollen, haben wir uns doch dazu entschieden, es öffentlich zu machen.“

Quelle: Stolberger Zeitung 

 

CDU Stolberg startet große Spendenaktion - Ratsmitglieder spenden Aufwandsentschädigung. 2000 Schutzmasken an das Stolberger Krankenhaus überreicht.

 

CDU Stolberg startet große Spendenaktion - Ratsmitglieder spenden Aufwandsentschädigung. 2000 Schutzmasken an das Stolberger Krankenhaus überreicht.

 

“Wir wollen helfen", bringt es der Partei- und Fraktionsvorsitzende der Stolberger CDU, Jochen Emonds, auf den Punkt. "Deshalb haben wir als Stolberger CDU eine Spendenaktion gestartet und sammeln Spenden, um unser Krankenhaus aber auch unsere Stolberger Ärzte, Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen des Gesundheitssystems mit Schutzausrüstung kostenlos zu unterstützen.”

 

"Durch die hohe Spendenbereitschaft von allen Ratsmitgliedern, die auf Teile ihrer Aufwandsentschädigung verzichtet haben, Spenden von Ratskandidaten, befreundeten Unternehmen und Stolberger Bürgern, ist es uns gelungen, zunächst 2000 Schutzmasken zu erwerben, die wir unserem Krankenhaus kostenlos zur Verfügung stellen", so Emonds.

 

Mit der Übergabe der ersten 2000 Schutzmasken läuft nun eine große Spendenaktion an, an der sich jede Bürgerin und jeder Bürger beteiligen kann. Unter der Kontonummer der CDU Stolberg und dem Stichwort "Gemeinsam für Stolberg" können Spenden überwiesen werden, für die dann ausschließlich weitere Schutzausrüstung angeschafft wird.

 

 

IBAN: DE75 3916 2980 7306 0420 11

BIC: GENODED1WUR

Verwendungszweck: Gemeinsam für Stolberg + Ihre Anschrift (Straße und Hausnummer)*

 

"Wir rufen alle Stolbergerinnen und Stolberger auf, unsere Aktion zu unterstützen! Über das bereitstehende Spendenkonto können alle Bürgerinnen und Bürger ihren persönlichen Teil dazu beitragen. Jeder Euro ist wichtig und geht zu 100% in den Kauf von weiterer Schutzausstattung, die wir möglichst vollflächig an alle niedergelassenen Ärzte, aber auch Pflegedienste, an die Krankengymnastik und an alle verteilen wollen, die unsere Stadt so selbstlos schützen.", so Emonds weiter.

 

Heute Morgen konnten die CDU Ratsmitglieder Jochen Emonds und Paul Kirch gemeinsam mit der 1. stellvertretenden Bürgermeisterin Karina Wahlen die erste Spende von 2.000 Schutzmasken an den Geschäftsführer des Stolberger Krankenhauses, Dirk Offermann, übergeben.

 

Der Dank der CDU Stolberg geht neben den vielen, selbstlos handelnden Händen unserer Verwaltung an alle, die uns sicher durch diese Krise führen. Machen Sie mit und spenden auch Sie!

 

*zur Erstellung der Spendenquittung

 

Naturschutz wird vor Ort gemacht!

Naturschutz wird vor Ort gemacht! Unser Antrag Streuobstwiesen auf Brachflächen anzulegen und die Beschlüsse des Stadtrates, weitere Blühstreifen in Form von Wildblumen anzulegen und aufzustellen, "tragen Früchte". Ökologie ist uns wichtig, um Stolberg nachhaltig zu entwickeln und für uns alle lebenswert zu gestalten!

 

Beitrag der Stolberger Zeitung: 

 

Der Winter geht, der Sommer kommt. Zumindest nimmt das Technische Betriebsamt (TBA) den Lenz bereits fest ins Visier. Die große Frühjahrsoffensive steht an, die die Türe zu bienenfreundlichen Grünanlagen aufstoßen soll.

„Es wird sicherlich eine Frage der Akzeptanz werden“, sagt Patrick Haas. „Wie werden die Bürger die neuen Grünanlagen akzeptieren und respektieren?“, fragt sich der Bürgermeister. Als Politker und Verwaltungschef setzt er auf insektenfreundliche Grünanlagen, auf Blühstreifen heimischer Pflanzen, die Bienen & Co. eine Nahrung bieten – eine Hilfestellung zum Überleben zunehmend bedrohter Arten.

Insektenfreundliche Blühoffensive

Das Bienensterben schrieb im vergangenen Jahr Schlagzeilen. Die Bereitschaft zu handeln wuchs. Anträge wurden gestellt, Konzepte erarbeitet, und nun steht die Umsetzung an. Freunde von mit Nagelscheren getrimmten Rasenflächen werden die Blühstreifen mit Argusaugen beargwöhnen. All das, was dort mit heimischen Blumenarten zur Labsal der Insekten dekoriert wird, wird gemeinhin als Unkraut bezeichnet. Wildkräuter wäre der passendere Ausdruck.

Aber Golfrasen-Freunde müssen keine Bange haben. Nicht überall im Stadtgebiet werden die Blühteppiche ausgerollt. Punktuell soll ein Einstieg gewagt werden. Eher überschaubar auf gut 255 Quadratmetern werden erste farbige Akzente gesetzt.

Es soll keine radikale Revolution werden. Dies nicht nur mit Blick auf die Bürgerschaft, sondern auch auf die Truppe von Georg Paulus. Die Mitarbeiter des TBA müssen selbst Erfahrungen sammeln mit den insektenfreundlichen Wildkräutern. Schon lange wird die Blühoffensive geplant und vorbereitet. Aber ob im Alltag die Natur so mitspielt, wie es sich der Mensch gedacht hat, kann nur die Praxis zeigen. Und das Wetter, und das ist längst keine verläßliche Größe mehr.

Das hat man im vergangenen Jahr in „Ribbecks Garten“ erlebt, wo Trockenheit und Hitze die Blühkräuter ausgebremst haben. Ganz gemeine Ackerkräuter eroberten sich die Hoheit über die Grünanlage im Büsbacher Neubaugebiet. Wie sie sich in diesem Jahr entwickelt, bleibt abzuwarten. Die Obstbäume keimen jedenfalls langsam aus.

„Es ist eine Frage des Standortes“, sagt Tobias Röhm mit Blick auf die Blühstreifen. „Sie müssen schon auf die Sonne ausgerichtet sein“, so der Technische Beigeordnete. Im Schatten liegende Standorte sind nun einmal nicht ideal für die Blühpflanzen. Zudem erweise sich Gefälle in den Beeten als wenig geeignet, weil das Saatgut bei Regen weggeschwemmt werden kann.

„Was blüht denn da?“ Auch mit dieser Frage haben sich Georg Paulus und Umweltexpertin Doris Tomski im Vorfeld intensiv auseinandergesetzt. Der Handel bietet sehr unterschiedliche Mischungen unf Qualitäten an. Ein Großteil der Mischungen besteht aus ein- und zweijährigen Blütenpflanzen und vielfach aus nicht heimischen Arten, so dass sie nicht zwingend geeignet sind für die Stolberger Insektenwelt. „Die selteneren und spezialisierten Wildbienen finden dort keine Nahrung“; weiß Paulus. Die weitere Recherche führte zu Anbietern von regionalem Saatgut und endete schließlich be ider Mischung 01 „Blumenwiese“.

Nach Katalog halten sich zwar Gräser- und Blühpflanzenanteil die Waage, aber für den Einsatz in der Kupferstadt werden ausschließlich blühende Pflanzen zusammengemischt. Dabei sind von den 36 blühenden Sorten sogar 33 in Stolberg heimisch. Sie erreichen eine Höhe von 80 bis 100 Zentimeter und vertragen bei Bedarf eine zwei- bis dreimalige Mahd.

Die Mischung genügt nicht nur gesetzlichen Anforderungen, sondern wurde auch bereits durch die Biologische Station im Rahmen des Leader-Projektes „Dorf Bio Top“ im Stolberger Süden verwendet. Diese Mischung können in wenigen Wochen auch die Stolberger kostenfrei für ihre eigenen Gärten beziehen. Voraussichtlich Anfang April werden die „Kupferstädter Blumenwiesen“ im mit dem Stadtwappen geprägten zu zwei Gramm zu beziehen sein. Zum Auftakt werden 5000 Portionen für die Stolberger abfüllen. „Wir sind gespannt auf die Resonanz“, sagt Paulus.

Das TBA selbst bezieht erst einmal fünf Kilogramm dieser Saatmischung mit zweijährigen Pflanzen. Anfang April laufen auch die Vorbereitungen der „Paulus -Jünger“ in den städtischen Grünbeeten an. Dort, wo jetzt Rasenflächen sind, werden „Blüh-Tupfer“ angelegt. Ein Teil des Rasens wird abgeschält, der Mutterboden vorbereitet und die Mischung eingesät. Rund 255 Quadratmeter Blühstreifen sollen zunächst angelegt werden.

Dazu zählen beispielsweise die vor kurzem neu gestalteten Anlagen an der Rathausumfahrt, die Ecke an der Brauereistraße und an der Zufahrt zum Parkplatz Mühlener Ring, die Wiese vor der alten Schule in Breinig sowie vor dem Kulturzentrum, wenn die Grünanlage vom Tiefbauunternehmen wieder hergestellt ist, die Wiese vor der Villa Lynen sowei zwei Anlagen am Horster Hof: die Zufahrt zum Duffenter Hof und ein Parallelweg. Ob die Ecke von Schellerweg und Europastraße ein Blühbeet erhalten kann, ist angesichts von Gefälle und Beschattung noch fraglich.

Darüber hinaus will das TBA bei  Beeten und Kübeln im Stadtgebiet vermehrt auf eine bienenfreundliche Bepflanzung während der Sommermonate wert legen, wobei „wir auch auf die Attraktivität für die Bürger achten werden“; beschreibt Georg Paulus den doppelten Anspruch und verweist auf das ohnehin angelassene Projekt der „grünen Trittsteine“: Durch die Aufwertung vieler kleiner Grünanlagen im Stadtgebiet soll eine tiergerechte Vernetzung erreicht werden.

Zudem steigt das TBA im Frühjahr in die Hotelbranche ein – mit Bienenhotels für die Stolberger Bürger. 45 Euro kosten die Nisthilfen, die speziell auf die Bedürfnisse der heimischen Insekten zugeschnitten sind. Für Insektenhotels gilt Vergleichbares wie für Saatmischungen: Die im Handel angebotenen Unterkünfte entsprechen nicht immer den Anforderungen ortsansässiger Arten. Aber auch in diesem Fall haben die Recherchen zu einem „Kupferstädter Bienenhotel“ geführt. Zunächst 40 Exemplare wird das TBA aufhängen; weitere 100 werden kostenfrei den Bürgern zur Verfügung gestellt. Für die Hotels gilt es ebenfalls einen möglichst sonnigen und ruhigen Standort zu wählen, damit sowohl die Wildbienen wie auch Menschen möglichst wenig gestört werden.

Und damit der gemeine Stolberger auch alles richtig macht oder sich über die städtischen Anreize hinaus selbst engagieren möchte, wird eine kleine Broschüre mit alles Wissenswertem rund um heimische Blühpflanzen und Hotels aufgelegt.

Alte heimische Arten

Darüber hinaus möchte die Stadt noch intensiver in das „Obstgeschäft“ einsteigen, als sie es mit „Ribbecks Garten“ zum Einstieg getan hat. Dort wurden eine Reihe von Obstbäumen und Beeren auch mit dem Ziel angelegt, dass sich die Bürger dort bedienen dürfen. Diese Marschrichtung wird nun mit der Anlage von zwei Streuobstwiesen weiter verfolgt. Jeweils rund 2500 Quadratmeter groß für 30 bis 40 Bäume sind die ortsnahen Wiesen, die dafür auserkoren sind. Eine Streuobstwiese soll angelegt werden am Breiniger Ortsausgang an der Ecke von Buttergasse und Winterstraße, eine zweite in den Wiesen hinter dem Friedhof Venwegen.

Welche Sorten angepflanzt werden ist noch ungewiss, gesichert ist nur die Absicht, unterschiedliche und alte heimische Arten auszuwählen. Zunächst sollen Bodenuntersuchungen Aufschluss geben, welche Obstarten für die Standorte geeignet sind. Die Pflege der beiden Anlagen hat der CDU-Ortsverband zugesagt, von dem die Initiative für die Obstbaumwiesen ausgegangen war.

 

 

Streuobstwiesen zählen zur Kulturlandschaft hiesiger Breiten. Ihr Bestand ist aber trotz aller Bemühungen von Naturschutzverbänden  rückläufig. Zudem sind Streuobstwiesen einer der artenreichsten Lebensräume für eine vielfältige, aber zunehmend vom Aussterben bedrohten Tier- und Pflanzenwelt.

Großtagespflege und Heimat- & Geschichtsverein in Mausbach bald unter einem Dach!

Großtagespflege und Heimat- & Geschichtsverein in Mausbach bald unter einem Dach!

 

Von Anfang an hat sich die CDU für den Erhalt des ehemaligen Vereinsheims des fusionierten Grün-Weiß Mausbach eingesetzt und gegen einen Abriss zu Gunsten von Bauland entschieden!

 

Final konnten wir erreichen, dass die Großtagespflege, die in das Gebäude einziehen wird, so gestaltet werden muss, dass das Gebäude für den Heimat- und Geschichtsverein nutzbar wird.

 

Wir werden in den nächsten Wochen intensiv die baulichen Planungen mit unseren Vertretern vor Ort begleiten und dem Geschichtsverein eine neue Heimat ermöglichen!

 

#CDU #Kupferstadt #Stolberg#CDUStolberg #Kommunal #Politik #Kommunalpolitik #lebenswertesStolberg #gemeinsamfürStolberg

CDU setzt auf ein harmonisches Team

Gelegentlich gibt es einmal eine oder zwei Stimmen weniger, aber im Grunde einvernehmlich und so zügig, wie es die strengen Formalien zulassen, bestellt die Stolberger CDU ihr Personaltableau für die Stadtratswahl. Es ist ein Arbeitsparteitag, zu dem 66 wahlberechtigte Christdemokraten in den Zweifaller Gasthof „Zur Post“ gekommen sind. Und postalisch korrekt werden die Ratskandidaten und ihre persönlichen Vertreter sowie die Reserveliste gewählt.

 

Es gibt keinen Tusch und keine Siegestaumel, es gibt aber auch keine Kampfkandidaturen oder Streitpunkte – selbst im Vorfeld nicht. Sorgsam und im Einvernehmen mit Ortsverbänden und Vereinigungen wurde das Korsett geschnürt. Harmonisch lösen junge ältere Mandatsträger ab. Die Stolberger CDU präsentiert sich in tiefer Geschlossenheit und nicht minder in Zuversicht.

Partei- und Fraktionschef Jochen Emonds fällt es leicht, den „großen Zusammenhalt“ in seiner Partei zu betonen. Nicht minder deutlich positioniert er die Rolle der stärksten Ratsfraktion in den „gerade jetzt turbulenten Zeiten, die unsere Heimatstadt durchlebt“. Emonds: „Unsere 22 Ratsmitglieder setzen sich mit Nachdruck dafür ein, dass im Rathaus weiterhin ein bürgernahes, transparentes und konzeptionelles Arbeiten erfolgt“. Wie keine andere Partei beweise die CDU, was es bedeute, in schwierigen Zeiten Verantwortung zu übernehmen und Stolberg nach vorne zu bringen.

 

Politische Mitbewerber nennt Emonds erst gar nicht. Aber er führt Beispiele an. Etwa einen „fehlerhaften Ausschreibungsprozess der Verwaltung“, so dass noch immer der zweite Beigeordnete fehlt. Und er sieht „viele drängende Themen, die im Rathaus liegen bleiben“. Es fehlt nicht der Blick zurück ins Jahr 2011, als die CDU in eine große Koalition eingetreten ist. Es folgt die Beschreibung eines Aufwärtstrends, der untrennbar mit der CDU und ihrem Bürgermeister Tim Grüttemeier verbunden sei. Zweifall dient an diesem Abend als Musterbeispiel für die Entwicklung in den Stadtteilen.

Für die Zukunft vespricht Jochen Emonds „viel frischen Wind und neue Ideen“. Eins der Lieblingsprojekte ist dabei die Stolberger Burg. Mehr als fünf Millionen Euro sollen in das Wahrzeichen der Stadt fließen, um es umfassend zu sanieren und ein neues Konzept umzusetzen. Die Burg soll erlebbarer und touristisch deutlicher in Szene gesetzt werden. „Es gilt, die Burg als Herzstück von Stolberg als Publikumsmagnet zu entwickeln.“

 

Mehr Aufenthaltsqualität und Anziehungskraft sollen zwei weitere Punkte erhalten: Am Breinigerberg soll ein großer Abenteuer- und Familienspielplatz entstehen, ähnlich wie er in Wahlheim ein Anziehungspunkt für Jung und Alt ist. Und das Umfeld des Glashütter Weihers soll zu einem vielfältigen Freizeitareal weiterentwickelt werden. Boote, Beach, Grill und Golf nach Vorbild des Alsdorfer Weihers schweben der CDU vor. Sie setzt auf Klimaschutz: Mehr als eine Million Bäume sollen zusätzlich angepflanzt werden, um eine CO2-Bindung zu optimieren, berichtet Emonds.

 

 

Als Teamplayer wollen die Christdemokraten die Entwicklung vorantreiben. „Im Vergleich zum politischen Mitbewerber haben wir konsequent gemeinsam für Stolberg gearbeitet“, so Emonds. Anders als beim Mitbewerber habe es keinen Kampf oder Streit über die Besetzung von Vorständen oder Wahlbezirken gegeben. „Bei uns kommen diejenigen in Verantwortung, die sich auch in der Vergangenheit für ihren Stadtteil eingesetzt haben“; sagt der Parteivorsitzende. „Unsere Kandidaten sind bekannt“, und nun einvernehmlich für die Wahlen gesetzt. 

 

Quelle: Stolberger Zeitung

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#Sportstättenförderprogramm „Moderne Sportstätte 2022“

Bis zum Jahr 2022 investiert die #NRWKoalition in jeder Minute 142 Euro für die Modernisierung, Instandsetzung und Sanierung maroder Sportstätten. Mit dem #Sportstättenförderprogramm „Moderne Sportstätte 2022“ stärken wir Nordrhein-Westfalen als Sportland Nummer Eins.

 

Um den massiven Modernisierungsstau zu beheben, sowie Vereine und Verbände bei der Sanierung, Modernisierung und dem barrierefreien Ausbau der Sportanlagen zu unterstützen, stellt die Landesregierung zwischen 2019 und 2022 insgesamt 300 Millionen Euro zur Verfügung.


Zum Vergleich: Das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ stellt im nahezu gleichen Zeitraum (2018-2022), für ähnliche Vorhaben, lediglich 100 Millionen Euro bereit, und das bundesweit. Das zeigt auch, dass das Förderprogramm „Moderne Sportstätte 2022“ einen immensen Stellenwert für die CDU-geführte Landesregierung hat.

Antrag: Stromversorgung Sportplatz Schevenhütte

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

 

die CDU-Fraktion beantragt, Haupt- und Finanzausschuss und Rat mögen beschließen,

 

Die Verwaltung wird beauftragt, die Umsetzung der Verstromung des Fußballplatzes des BSC Schevenhütte zu prüfen und die Maßnahme im Haushaltsjahr 2020 umzusetzen.

 

Begründung:

Der BSC Schevenhütte ist ein wieder aufstrebender Verein, dessen 1. Mannschaft aktuell als Tabellenführer der Kreisliga C beachtliche Erfolge erzielt.

 

In den vergangenen Jahren ist durch die Kupferstadt Stolberg richtigerweise erheblich in die Sportlandschaft investiert worden. Dem Ortsverband Gressenich, Werth, Schevenhütte, Mausbach, Vicht Zweifall liegt in diesem Zusammenhang auch und besonders die Unterstützung kleinerer Vereine am Herzen.

 

Aktuell verfügt der Fußballplatz weder über eine Kanal-, noch eine Frischwasser-oder gar eine Anbindung an das hiesige Stromnetz. Hieraus folgt, dass es weder eine sichere Beleuchtung für Fußwege, schon gar nicht eine Beleuchtung des Fußballplatzes geben kann.

 

Aus diesem Grund beantragen wir eine Überprüfung der Machbarkeit mindestens einer Spannungsversorgung zur Befriedigung der sportlichen Grundbedürfnisse wie bspw. die Spannungsversorgung einer Lautsprecheranlage, eines Kühlschranks oder der möglichen Beleuchtung, auch in den Abend- und Nachtstunden, der dortigen Geräteschuppen.

 

Sofern eine Vorprüfung positiv verläuft, bitten wir um Umsetzung der Verstromung des Sportplatzes Schevenhütte zum nächstmöglichen Zeitpunkt, spätestens jedoch zum Ablauf des Kalenderjahres 2020.

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Antrag: Städtische Energieberatung zur Reduzierung von CO2

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Haas,

 

hiermit beantragen wir, Haupt- und Finanzausschuss und Rat mögen beschließen, die Verwaltung zu beauftragen, eine Energie- und CO2-Beratung einzurichten, die Hausbesitzer kostenlos bei Energiesparmaßnahmen für ihr privates Gebäude berät und bei der Beantragung von Fördermitteln behilflich ist. Darüber hinaus sollen Bürgerinnen und Bürger mit Hilfe dieses Angebotes über CO2-Einsparmöglichkeiten in ihrer Wohnung und im täglichen Leben informiert werden (Wegweise- und Koordinationsfunktion).

 

 

Begründung:

Um dem Klimanotstand entgegenzutreten, sind neben dem Umstieg auf alternative Energien auch massive Energieeinsparungen nötig. Ein hohes Einsparungspotential besteht bei Wohngebäuden.

 

Erst mit dem Energieeinsparungsgesetz von 1976 als Folge der Ölkrise von 1973 und der daraus 1977 abgeleiteten Wärmeschutzverordnung wurden die ersten Maßnahmen zur Heizenergieeinsparung bei der Errichtung von neuen Gebäuden vorgeschrieben. Die Wärmeschutzverordnung wurde 2002 von der Energieeinsparverordnung (EneV) mit dem Ziel des Klimaschutzes durch CO2-Reduzierung abgelöst. Erst die Verschärfung der EneV von 2009 brachte auch den Zwang zur Energieeinsparung beim Gebäudealtbestand, wenn er denn wirtschaftlich vertretbar ist.

 

Das Klimaschutzgesetz der Bundesregierung wird auch bei alten Gebäuden eine Energieeinsparung vorschreiben, sei es durch CO2–Abgaben oder durch energetische Sanierungsmaßnahmen, wodurch eine Vielzahl von privaten Hausbesitzern betroffen sein wird. Um mögliche Vorbehalte gegenüber diesem Thema abzubauen und eine möglichst zeitnahe und effektive Umsetzung der von Seiten des Gesetzgebers geforderten privat zu initiierenden Maßnahmen zu gewährleisten, würde die Installation einer kostenlosen Energieberatung von Seiten der Stadt Stolberg eine wirksame Maßnahme darstellen. Darüber hinaus hätte diese z.T. objektbezogene Serviceleistung der Stadt Stolberg gegenüber ihren Bürgern Alleinstellungscharakter in der Städteregion und wäre somit auch unter dem Aspekt einer positiven Vermarktung Stolbergs reizvoll. Es soll geprüft werden, inwieweit Fördermittel akquiriert werden können, um anfallende Personalkosten zu kompensieren.

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Antrag: Versorgungsanfrage für LTE Ausbau - Ortsteil Donnerberg

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

 

hiermit beantragen wir, Haupt- und Finanzausschuss und Rat mögen prüfen, inwieweit der Donnerberg, einschließlich des Neubaugebietes „Stadtrandsiedlung“ mit LTE bzw. LTE-Advanced flächendeckend abgedeckt werden kann. Ziel ist es, die Mobilfunk Versorgung der Deutschen Telekom AG insofern zu verbessern, dass eine stabile und zukunftssichere Mobilfunk Konnektivität für die Bürger/-innen gegeben ist. Rücksprachen mit der Telekom ergaben, dass in den nächsten zwei Jahren voraussichtlich kein Ausbau geplant ist.

 

Die Errichtung eines neuen LTE Mobilfunkstandortes gilt es anzustreben.

 


Begründung:

Der Donnerberg ist mit seinen 5602 Einwohner (Stand 2017) Stolbergs fünftgrößter Stadtteil. Er verbindet durch die Birkengangstraße, Hastenrather Straße und den Burgholzer Graben Oberstolberg mit den Stadtteilen Werth, Gressenich, Schevenhütte und Mausbach sowie mit der Stadt Eschweiler. Neben dem Durchgangsverkehr gibt es zahlreiche Neubaugebiete. Dazu zählen diese an der Duffenterstraße (Margeritenweg und Horsterhof) und das Neubaugebiet in der Anna-Klöcker Straße sowie die neu entstehende Stadtrandsiedlung.

 

Ein Mobilfunknetzausbau würde die Attraktivität des Donnerbergs wesentlich steigern und Zuziehende durch den „Pull-Faktor“ Mobilnetzabdeckung zusätzlich zur Niederlassung bewegen.

 

Der momentane Netzausbaustatus des Stadtteils ist nicht zufriedenstellend. Die Netzabdeckung im Haus erfolgt lediglich über GSM. Dabei ist die Internetnutzung bei den zeitgemäß üblichen Datenmengen selbst bei einer minimalen Nutzung de facto nicht möglich. Telefonieren ist ebenfalls lediglich eingeschränkt möglich. Auf der Straße wird eine stabilere GSM Versorgung erreicht. UMTS wird aufgrund der weniger profitablen Sendeanlagen von der Telekom nicht weiter ausgebaut bzw. durch LTE ersetzt und ist ebenfalls nicht verfügbar.

 

Die Anbindung des Donnerbergs an LTE wird durch die Mobilfunksender Stolberg 60, Stolberg 4,

 

Stolberg 80 und Stolberg 31 realisiert. Die Entfernung zum Donnerberg bezieht sich auf die Luftstrecke zwischen Mobilfunksendemast und dem Kreisverkehr Höhenstraße/Duffenterstraße.

 

Die Sendemasten sind wie nachfolgend zu lokalisieren:

  • Stolberg 60 nahe Europastraße/Eichsfeldstraße (1,5km entfernt),
  • Stolberg 4 nahe Amselweg (2,5km entfernt),
  • Stolberg 80 Zweifaller Straße/Einmündung Finkensiefstraße (2km entfernt) und
  • Stolberg 31 Friedrich-Ebert-Straße nahe Steinfurt (1,6km entfernt)

 

Die Sendemasten sind mit LTE 1800mhz sowie mit 800mhz ausgestattet. Die Hauptstrahlrichtung ist jedoch nie direkt Richtung Donnerberg, was ebenfalls zur Abschwächung des Signals beiträgt. Der „Sender“ auf der Höhenstraße besitzt keine LTE Antennen der Deutschen Telekom.

Die Mobilfunksendeanlage nahe des Burgholzergrabens deckt lediglich den Bereich Mausbach/ Diepenlinchen ab. Da die oben aufgeführten Mobilfunksendemasten nicht auf der Höhe des Donnerbergs liegen, ist die LTE-Abdeckung technisch ohne zusätzlichen Mobilfunksendemast nicht realisierbar.

 

Der Donnerberg besitzt demnach keinen eigenen LTE Mobilfunksendemast, was in anderen Stadteilen wie z.B. im Bereich Liester durch die Sendemasten in der Ardennenstraße und Amselweg der Fall ist. Auch Werth besitzt auf Höhe der Römerstraße einen eigenen LTE Sendemast.

 

Durch die Sendemast- Errichtung wird der Donnerberg unabhängiger bei Störungen der o.g. genannten Sendemasten. Zu einem Komplettausfall mit Abschaltung aller Sendefrequenzen und erheblichen Störungen kam es am Sender Stolberg 4 zwischen dem 18.07.2019 und dem 01.09.2019. Die nachfolgende Bi-Nummer (Service-/Störungsnummer der Telekom) dokumentiert den Netzausfall Bi: 1103214. Diese Störung ist am Standort Donnerberg einhergehend mit deutlichen Telefonaussetzern wahrgenommen worden. Alle beschriebenen Netzschwächen sind auf der Website der Telekom unter „Netzverfügbarkeit“ abrufbar und durch die weißen „Flecken“ deutlich ersichtlich. Andere Anbieter, welche auf dem Mobilfunksystem D2 oder E-Plus basieren, sind alle mit LTE, auch im Haus, erreichbar.

 

Ein Netzausbau kann direkt über die Telekom-Hotline durch eine Versorgungsanfrage für den LTE Ausbau beauftragt werden.

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Antrag: Renovierung der Städtischen Bücherei; Erneuerung von Mobiliar und Einrichtung einer Cafeteria

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Haas,

 

hiermit beantragen wir, Haupt- und Finanzausschuss sowie Rat mögen beschließen, die Städtische Bücherei im Kulturzentrum Frankental umfassend zu renovieren,

 

indem die dort befindlichen Teppiche durch zeitgemäße Bodenbeläge erneuert und die Räumlichkeiten gestrichen, aufgewertet und instandgesetzt werden.

 

Darüber hinaus wird das zuständige Fachamt gebeten, zu prüfen, wann das in die Jahre gekommene Mobiliar (Mitarbeiterbüro, Schreibtische etc.) erneuert werden kann.

 

Gemeinsam mit den Mitarbeitern der Stadtbücherei und der VHS, unter Berücksichtigung und in Kombination mit bestehenden Maßnahmen des IHKO, gilt es darüber hinaus ein Konzept zu entwickeln, um die Attraktivität unseres Kulturzentrums/der Bücherei weiter zu steigern. In diesem Zusammenhang ist zu prüfen, ob eine Cafeteria in der Stadtbücherei realisiert werden kann, die auch multifunktional, für kleinere Veranstaltungen (Lesungen, Musikabende etc.) nutzbar ist.

 

Flächendeckend soll WLAN realisiert und die Ausstattung mit digitalen Endgeräten verbessert werden.

 

Begründung:

Die Stadtbücherei ist mit über 35.000 Besuchern im Jahr ein Erfolgsmodell. Die Besucherzahlen steigen stetig. Es lässt sich konstatieren, dass 1/3 aller Besucher Jugendliche sind, die rege das Angebot der Bücherei nutzen.

 

Leider ist das Erscheinungsbild in die Jahre gekommen und in keinem guten Zustand, so dass die o.g. Renovierungsarbeiten dringend erforderlich sind. Der Teppich liegt seit nunmehr 30 Jahren auf zwei Etagen der Bücherei, ist an vielen Stellen stark verschmutzt und soll durch einen modernen PVC-Belag ersetzt werden. Gleiches gilt für sämtliche Räume die dringend gestrichen werden müssen. Obwohl erste Maßnahmen erfolgt sind (u.a. Renovierung eines Flurbereichs und der Leseecke) gilt es, das Objekt zeitnah umfänglich zu renovieren und Mobiliar zu erneuern.

 

Neue Elemente wie eine multifunktional nutzbare Cafeteria können zur Aufenthaltsqualität beitragen und bringen die Stadtbücherei in die Lage, weitere interessante Veranstaltungen anzubieten. Die Stadtbücherei ist mit ihren sehr engagierten Mitarbeitern ein Garant für Bürgernähe und Wissensvermittlung. Bastelkurse, Workshops, Lesungen, etc. sollten in einer vernünftigen Atmosphäre angeboten werden. Das haben neben den Besuchern, auch die Mitarbeiter mehr als verdient.

 

Mithilfe der Durchführung der in Rede stehenden Maßnahmen wird die Attraktivität der Räumlichkeit unzweifelhaft gesteigert, so dass angenommen werden kann, dass in Zukunft eine noch höhere Nutzung stattfinden wird.

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Antrag: Konzept zur CO2-Reduzierung durch eine nachhaltige, naturnahe Waldbewirtschaftung auf städtischen Flächen

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Haas,

 

hiermit beantragen wir, Haupt- und Finanzausschuss sowie Rat mögen beschließen, das Forstamt zu beauftragen, ein Konzept für eine nachhaltige, naturnahe Waldbewirtschaftung zu entwickeln, das auf der einen Seite eine maximale CO2 -Speicherung ermöglicht und auf der anderen Seite Stolberg im Sinne der Naherholung und des Tourismus fortentwickelt, denn Stolberg kann zurecht als „Grüne Lunge der Region“ bezeichnet werden. Alleine der städtische Forst umfasst ca. 1400 Hektar Wald. Land und Holz NRW hat ebenfalls sehr große Flächen, die auf städtischem Gebiet liegen.

 

Begründung:

Unser städtisches Forstamt leistet mit seinen Mitarbeitern eine hervorragende Arbeit. Zur Unterstützung dieser gilt es, u.a. finanzielle Rahmenbedingungen zu schaffen, die dem Forstamt es ermöglichen, den Weg einer nachhaltigen, naturnahen Waldbewirtschaftung konsequent zu beschreiten. Zur Erarbeitung des Konzeptes sollen folgende Indikatoren Berücksichtigung finden:

 

Zur Erarbeitung des Konzeptes sollen folgende Indikatoren Berücksichtigung finden:

  • Erträge aus der städtischen Forstwirtschaft haben keine Priorität mehr (schwarze Null ist keine Prämisse) à Es ist nicht das Ziel Gewinn zu erzielen
  • Anfallende Erträge sollen für die Aufforstung bestehender Flächen genutzt werden, um maximal CO2 in den städtischen Wäldern zu binden. Mittel für zusätzliche Aufforstungen sollen im Haushalt Berücksichtigung finden
  • Brachliegende städtische Flächen sollen bzgl. einer gezielten Aufforstung überprüft werden (Brachflächen-Screening).
  • Bestehende Waldbestände sollen konsequent mit Unterpflanzungen versehen werden, z.B. bei älteren Fichtenbeständen können pro Hektar zusätzlich ca. 3000 Bäume untergepflanzt werden (u.a. Buche, Weißtanne, Hainbuche, Winterlinde). Diese Schattenbaumarten wachsen dort bis zu 30 Jahre, speichern zusätzlich CO2, bis später gezielt Fichten in diesen Gebieten geschlagen werden, um eine Lichtung zu ermöglichen
  • In diesem Zusammenhang soll es einen konsequenten Aufbau von Mischbeständen geben, um den Wald so widerstandsfähig wie möglich zu machen und ihn vor aktuellen klimatischen Problemen (z.B. hohe Temperaturen in Kombination mit Schädlingen, wie den Borkenkäfern) zu schützen (siehe u.a. Waldbaukonzept NRW).
  • Es gilt der Grundsatz: Es sollen viele Baumarten unterschiedlichen Alters im Rahmen einer Mischbewirtschaftung angepflanzt werden.
  • In diesem Zusammenhang sollen Naturverjüngungen durchgeführt werden und Rückgassesysteme konsequent angelegt werden, um gezielt Baumbestände (art- und altersabhängig) zu schlagen, ohne massiv in die umliegenden Bestände eingreifen zu müssen.
  • Vermehrter Einsatz von externen Rückepferden (da wo es notwendig ist).
  • Den Einsatz von Forstmaschinen gilt es konsequent von der Witterung abhängig zu machen (d.h. kein Einsatz z.B. bei schlechter Witterung)
  • Weiterhin sollen die städtischen Wälder Zulieferer für die Holzindustrie sein, z.B. für die verarbeitende Industrie in Zweifall. Denn Holz bindet CO2 (Dachstuhl eines Einfamilienhauses besteht aus ca. 8 Kubikmeter Holz; Holz für Möbel und langlebige Holzprodukte erfüllen eine CO2 -Speicherung).
  • Zertifizierungen sollen angestrebt werden: FSC-Siegel, PEFC-Siegel u.a.
  • Biozideinsatz soll grundsätzlich untersagt und nur bei Ausnahmegenehmigungen möglich sein.
  • Erhaltung des Waldes neben der Holznutzung zur Naherholung (Waldklima, Spazieren, Erholung, Touristische Qualität des Waldes), wie es das Landesforstgesetz vorsieht.
  • Zusammenarbeit mit Schulen und Kindergärten, z.B. in Verbindung mit dem historischen Sägewerk Zweifall.
  • Ziel: Den Wald zielgerichtet bewirtschaften, um gesunden zukunftsfähigen Wald zu erhalten, der eine größtmögliche CO2-Bindung realisiert und gleichzeitig den Stolbergern und Gästen als „Naherholungsraum“ zur Verfügung steht.
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Antrag für zweistündiges freies Parken von E-Autos

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Haas.

 

hiermit beantragen wir, Haupt- und Finanzausschuss und Rat mögen beschließen

 

die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen, inwieweit ein zweistündiges freies Parken von E-Autos für die gesamte Innenstadt umsetzbar ist.

 

Begründung:

Für Besucher bzw. Bürgerinnen und Bürger, die mit E-Autos unserer Heimatstadt aufsuchen, soll die Innenstadt attraktiv bleiben. Mittels einer Parkscheibe erhalten die Besucher der Innenstadt ein zweistündiges freies Parken. Der Hinweis erfolgt am Parkautomat. In unserer Nachbarstadt Eschweiler wird dieses Angebot seit längerem erfolgreich vorgehalten. Wir sind der Meinung, dass wir uns gerade in Zeiten der alltäglichen Klimadiskussionen dem bürgerfreundlichen Angebot anschließen sollten.

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Antrag: Renovierung des Veranstaltungsraums im Kulturzentrum Frankental

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Haas,

 

hiermit beantragen wir, Haupt- und Finanzausschuss sowie Rat mögen beschließen, den Veranstaltungssaal im Kulturzentrum Frankental (Theatersaal, Erdgeschoss, Frankentalstraße 3) zu renovieren, indem der dort befindliche Teppich erneuert, der Veranstaltungsraum gestrichen und der Bühnenbelag überarbeitet wird. Darüber hinaus wird das zuständige Fachamt gebeten, zu prüfen, inwieweit eine sukzessive Erneuerung der Stuhlreihen sinnvoll und realisierbar ist.

 

Begründung:

Die CDU Fraktion hatte sich in einem Antrag vom 15.02.2016 dafür eingesetzt, dass die Beschallungs-/Lichttechnikanlage und der Projektor (Beamer) im Veranstaltungsraum erneuert werden. Im Anschluss an den Antrag wurden diese Maßnahmen erfreulicherweise umgesetzt, so dass die technische Ausstattung funktionsfähig ist. Leider ist das Erscheinungsbild des Veranstaltungsortes in die Jahre gekommen, so dass die o.g. Renovierungsarbeiten dringend erforderlich sind. Der Teppich liegt seit nunmehr 30 Jahren in diesem Saal, ist an vielen Stellen stark verschmutzt und soll durch einen modernen PVC-Belag ersetzt werden.

 

Mit dem Theatersaal im Kulturzentrum Frankental verfügt die Kupferstadt Stolberg über einen Veranstaltungsort, der aufgrund seiner aufsteigenden Sitzplätze neben anderen öffentlichen Kulturveranstaltungen insbesondere für die Vorführung von Filmen und Aufführung von

 

Theaterstücken geeignet ist und in unserer Stadt sowohl einem breiteren Publikum, wie auch den Kultur- und Theaterschaffenden einen großen Mehrwert bietet. Durch Veranstaltungen wird

 

eine Attraktivitätssteigerung unseres städtischen Kulturprogramms generiert und Platz geschaffen, der insbesondere jungen Kulturinteressierten einen Anlaufpunkt bietet.

 

Mithilfe der Durchführung der in Rede stehenden Maßnahmen wird die Attraktivität der Räumlichkeit für öffentliche Filmvorführungen, Theaternutzung etc. unzweifelhaft gesteigert, so dass angenommen werden kann, dass in Zukunft eine noch höhere Nutzung stattfinden wird.

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CDU-Stolberg stellt Punkte ihres Klimaschutzkonzeptes vor: Städtische Energieberatung und CO2-Bindung durch naturnahe Forstwirtschaft

Bildunterschrift: Siegfried Pietz, CDU-Partei- und Fraktionsvorsitzender Jochen Emonds, Heinz-Gerd Braun und Hans-Gerd Emonds bei der Vorstellung des Klimaschutzkonzeptes der CDU-Stolberg vor.
Bildunterschrift: Siegfried Pietz, CDU-Partei- und Fraktionsvorsitzender Jochen Emonds, Heinz-Gerd Braun und Hans-Gerd Emonds bei der Vorstellung des Klimaschutzkonzeptes der CDU-Stolberg vor.

 

In Sachen Klimaschutz soll sich in Stolberg noch eine Menge tun. Die CDU will im Rahmen ihres erarbeiteten Klimaschutzkonzepts eine städtische Energieberatung einrichten, die Hausbesitzer kostenlos bei Energiesparmaßnahmen für ihr privates Gebäude beraten und bei der Beantragung von Fördermitteln behilflich sind. In der Hauptausschusssitzung des Stolberger Stadtrates am vergangenen Dienstag verabschiedeten die Christdemokraten dazu mehrere Anträge. Auch die anderen im Rat vertretenen Parteien stimmten den Anträgen der CDU zu.

 

So sollen die Bürgerinnen und Bürger über CO2-Einsparmöglichkeiten in ihrer Wohnung und im täglichen Leben informiert werden. Um dem Klimanotstand entgegenzuwirken, sei – neben dem Umstieg auf alternative Energien – auch eine massive Energieeinsparung nötig, geben CDU-Chef Jochen Emonds, Ratsmitglied Heinz-Gerd Braun, Ratsmitglied Siegfried Pietz und der Sachkundige Bürger Hans-Gerd Emonds, bei der Vorstellung des CDU-Klimakonzepts, zu bedenken. Ein besonders hohes Einsparungspotential bestehe bei Wohngebäuden. Um mögliche Vorbehalte gegenüber diesem Thema abzubauen und eine möglichst zeitnahe und effektive Umsetzung der von Seiten des Gesetzgebers geforderten privat zu initiierenden Maßnahmen zu gewährleisten, werde die Installation einer kostenlosen Energieberatung von Seiten der Stadt eine wirksame Maßnahme darstellen .„Darüber hinaus wird diese Serviceleistung einen Alleinstellungscharakter in der Städteregion haben und ist somit auch unter dem Aspekt einer positiven Vermarktung Stolbergs reizvoll“, so Siegfried Pietz.

 

Ein weiterer Punkt, der in den Fokus der Christdemokraten rückt: die Waldbewirtschaftung. Ein städtisches Konzept für eine nachhaltige, naturnahe Waldbewirtschaftung soll entwickelt werden. Dieses soll auf der einen Seite eine maximale CO2-Speicherung ermöglichen und auf der anderen Seite Stolberg im Sinne der Naherholung und des Tourismus fortentwickeln. Schließlich könne man Stolberg mit einer Waldfläche, die 50 % des Stadtgebietes umfasst als „Grüne Lunge der Region“ bezeichnen.

 

Geht es nach der Stolberger CDU, sollen in dem Konzept verschiedene Schwerpunkte berücksichtigt werden. So soll es nicht das primäre Ziel der städtischen Forstwirtschaft sein, Gewinn zu erzielen. „Die schwarze Null ist keine Prämisse“, meinen Jochen Emonds und Heinz-Gerd Braun. Vielmehr sollen die anfallenden Erträge für die Aufforstung bestehender Flächen genutzt werden. Bestehende Waldbestände sollen zudem konsequent mit Unterpflanzungen versehen werden, um CO2 zu binden. „Es soll einen konsequenten Aufbau von Mischbeständen geben, um den Wald so widerstandsfähig wie möglich zu machen“, geht Emonds ins Detail. Brachliegende städtische Flächen sollen bezüglich einer gezielten Aufforstung überprüft werden. Auch ein vermehrter Einsatz von externen Rückepferden ist, da wo es sinnvoll ist, in der Begründung verankert. „Ziel ist eine maximale CO2-Speicherung auf städtischen Flächen, die im Rahmen eines wachsenden Baumbestandes wirklich Sinn macht, und im Gegensatz zu Dachbegrünungen auch etwas bringt“, ist Heinz-Gerd Braun überzeugt.

 

 „Zudem soll der Einsatz von Forstmaschinen konsequent von der Witterung abhängig gemacht werden“, so Hans-Gerd Emonds. Weiterhin sollen die städtischen Wälder Zulieferer für die Holzindustrie sein. Allerdings soll der Wald auch zur Naherholung dienen. Eine Zusammenarbeit mit Schulen und Kindergärten – beispielsweise in Verbindung mit dem historischen Sägewerk in Zweifall – soll ebenfalls angestrebt werden.

 

Den Stolberger Christdemokraten geht es mit ihren Klimaschutzbemühungen darum, die Bürger bei diesem wichtigen Thema zu beteiligen und sinnvolle Ideen umzusetzen, die für das Klima einen echten Mehrwert bringen. „Nur, wenn wir die Stolberger Bürgerinnen und Bürger mitnehmen, kann Klima- und Umweltschutz gelingen“, so Emonds abschließend.

 

"Was liegt Euch am Herzen?"

"Was liegt Euch am Herzen?" Volles Haus gestern bei unserem Bürgerdialog in Zweifall. Aus ganz Stolberg waren Bürgerinnen und Bürger nach Zweifall gekommen, um uns Anregungen und Ideen mit auf den Weg zu gegeben. Danke für den tollen Austausch! Nächster Termin: 16.12., 19.30 Uhr, "Henrys-Sportsbar" in Breinig.

Die KiTa-Beiträge für die Ü3-Betreuung entfallen ab dem kommenden KiTa-Jahr in Stolberg komplett!

Die KiTa-Beiträge für die Ü3-Betreuung entfallen ab dem kommenden KiTa-Jahr in Stolberg komplett!

 

Wir haben schon im Wahlkampf eine Entlastung für junge Familien versprochen.


Dank der rund 250.000,-€ Landesmittel, die uns über die CDU-geführte Landesregierung zugewiesen werden ist es uns in der Großen Koalition in Stolberg gelungen, ab dem kommenden KiTa-Jahr die Ü3-Betreuung komplett beitragsfrei zu gestalten.

 

Ein großer Wurf für Stolberg, ein Ergebnis guter und vertrauensvoller Zusammenarbeit mit unserem Koalitionspartner SPD Stolberg und natürlich unseres Kämmerers mit seinem Team.

Danke allen Beteiligten dafür!

Wahlen, Mitgliederversammlung und Ehrungen bei der FU- Stolberg

 

 

Am vergangenen Mittwoch lud die FU Stolberg unter Vorsitz von Edith Nolden zu ihrer Mitgliederversammlung mit Neuwahlen des Vorstandes in das Parkhotel Hammerberg ein.

 

 

Langgediente Mitglieder des Vorstandes, so Liesel Ganser, die über 20 Jahre erfolgreich und immer verlässlich im Vorstand mitgearbeitet hat und Edith Nolden, die seit 10 Jahren das Vorstandsamt bekleidet, wurden mit einem schönen Blumengruß geehrt.

 

 

Bei Karina Wahlen bedankte man sich für 10 Jahre erfolgreiche Arbeit und Repräsentationspflichten als 1. stellvertretende Bürgermeisterin.

 

Lobende Worte zur guten Arbeit der FU und Blumengrüße gab es außerdem vom Städteregionsrat, Dr. Tim Grüttemeier, der sehr anschaulich und engagiert über die anstehenden Projekte zum Strukturwandel in unserer Region sprach, vom Landtagsabgeordneten Hendrik Schmitz, der kurz über seine Arbeit in Düsseldorf sprach, und vom Stadtverbandsvorsitzenden Jochen Emonds, der sich über die erfolgreiche Arbeit in Stolberg äußerte, aber auch einen Ausblick auf die Wichtigkeit der anstehenden Kommunalwahl im nächsten Jahr gab.

 

 

Nachdem die Berichte der Vorsitzenden und der Geschäftsführerin verlesen waren und der Vorstand entlastet wurde, übernahm Josefine Lohmann, die Vorsitzende der Kreis-FU, souverän die Versammlungsleitung und führte die Neuwahlen durch.

 

Ein Highlight hätte die Anwesenheit und ein Vortrag der Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung, Ina Scharrenbach aus Düsseldorf, sein sollen. Leider musste sie aus terminlichen Gründen kurz vor Sitzungsbeginn absagen.

 

Allerdings ließ sie als Trostpflaster eine Einladung der FU Stolberg nach Düsseldorf zum Landtag übermitteln.

 

Der neue Vorstand besteht aus:

 

Edith Nolden, 1. Vorsitzende; Gerlinde Bläsius und Brigitte Knauff-Kirch, stellvertretende Vorsitzende; Brigitte Knauff-Kirch, Geschäftsführerin; Astrid Hinze, Schriftführerin und acht Beisitzerinnen.

 

„Was mir am Herzen liegt!“ – Die CDU Stolberg sucht erneut den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern der Kupferstadt

 

Traditionell lädt die CDU Stolberg zu ihren Bürgerdialogen, die unter dem Motto „Was mir am Herzen liegt“ stehen, ein. Die drei CDU-Ortsverbände Büsbach-Dorff-Liester-Münsterbusch, Gressenich-Mausbach-Vicht-Zweifall-Werth-Schevenhütte und Breinig-Breinigerberg-Venwegen halten im November/Dezember 2019 ihre Mitgliederversammlungen in Form von Bürgerdialogen ab, um Ideen und Anregungen der Bürgerschaft zu sammeln und Fragen zu beantworten. Neben dem Partei- und Fraktionsvorsitzenden Jochen Emonds, stehen der stellv. Vorsitzende Andreas Dovern und die örtlichen Ratsmitglieder und –kandidaten den Gästen als Gesprächspartner zur Verfügung. „So viel regelmäßige Bürgerbeteiligung gibt es in Stolberg nur bei der CDU. Bürgerinnen und Bürger sowie Vereine können uns mit auf den Weg geben, was ihnen am Herzen liegt, damit wir diese Ideen und Anregungen in unser politisches Wirken integrieren. Wir freuen uns auf Fragen und Anregungen“, so der Partei- und Fraktionsvorsitzende Jochen Emonds.

 

 

 

Bei den Versammlungen kann man sich direkt zu Wort melden und Ideen kundtun. „Die Mitgliederversammlungen werden komplett öffentlich abgehalten, so dass jeder auch weiterhin die Möglichkeit hat, der CDU seine Ideen für die Stolberger Politik mit auf den Weg zu geben“, erläutert der stellvertretende Parteivorsitzende Andreas Dovern das bewährte Konzept.

 

Zuerst stellen die örtlichen CDU-Vertreter und die zukünftigen Ratskandidaten kurz ihre Arbeit im Wahlkreis vor. Danach startet der Bürgerdialog mit Jochen Emonds und Andreas Dovern, die anmerken, dass die CDU Stolberg ihr Kommunalpolitisches Programm konsequent fortschreiben und weiterentwickeln wird. „Wir werden zeigen, was wir erreichen konnten und was wir noch gemeinsam in Stolberg tun können.“

 

Bei den Bürgerdialogen muss auch niemand spontan aufstehen und eine Rede halten. „Die Leute können uns auch vorher oder nachher eine E-Mail (buergerdialog@cdu-stolberg.de) oder einen Brief schicken, uns anrufen oder und bei Facebook kontaktieren“, zählt Andreas Dovern die Möglichkeiten auf. Auch anonyme Tipps werden von der CDU gerne entgegengenommen. Bei den Bürgerdialogen wird eine Zettelbox aufgestellt.

 

Die Stolberger CDU freut sich auf die neuen Anregungen aus der Bürgerschaft. „Es ist unheimlich wichtig, mit den Leuten vor Ort ins Gespräch zu kommen und ihre Sicht der Dinge zu hören“, so Emonds.

  

Die Stolberger CDU freut sich, wenn viele Bürgerinnen und Bürger der Einladung zum Bürgerdialog folgen und ganz besonders auf einen anregenden Meinungsaustausch.

  

Die Termine der Bürgerdialoge:

  

-        - OV Büsbach-Dorff-Liester-Münsterbusch am Dienstag, 19. November 2019, 19:30 Uhr, in den IG Stuben des Jugendheims Münsterbusch

 

-        - OV Gressenich-Mausbach-Vicht-Zweifall-Werth-Schevenhütte, Dienstag, 03. Dezember 2019, 19.30 Uhr, in der Gaststätte „Zur alten Post“ in Zweifall

 

-       -  OV Breinig-Breinigerberg-Venwegen am Donnerstag, 16. Dezember 2019, 19:30 Uhr, in „Henrys Sportsbar“ in Breinig (Sportplatz)

 

 

 

IG Zweifall informiert frühzeitig : Windpark im äußersten Zipfel der Stadt

 

 

Es ist ein sonniger Nachmittag, an dem der Parkplatz Drei-Kaiser-Eichen zahlreichen Besuch auf der Zweifaller Tallage erfährt. Ein Unimog mit einem mit Bänken bestückten Ausflugsanhänger steht bereit – für eine kurzweilige Vereinsfahrt der anderen Dimension. Anstelle von Gaudi ist geballte Information das Ziel der Tour.

 

 

 

„Zu Fuß wären wir bestimmt vier Stunden unterwegs, um die Strecke ablaufen zu können“, sagt Hans-Gerd Braun. „Jollo“; wie den Ratsherrn hier alle rufen, hat das Gespann in seiner Funktion als Vorsitzender der IG „Unser Dorf Zweifall“ organisiert. Von Drei-Kaiser-Eichen an der Grenze zur Gemeinde Hürtgenwald soll die Tour über die Hochspannungstrasse und vorbei am „Kartoffelbaum“ bis hinunter zur Steinbahn die aktuell angedachten Standorte von neuen Windenergieanlagen abklappern. Neun Windräder in zwei Gruppen sind in der Karte eingezeichnet, die Braun den interessierten Zweifallern zeigt.

 

 

 

Die Projektskizzen sehen heute etwas anders aus, als noch zu den Zeiten des Bürgermeister-Wahlkampfes der Windpark Zweifall wieder zu einem Thema wurde. Die Aachener Stawag Energie hatte den Zuschlag erhalten für 1231 Hektar bei Raffelsbrand, die Wald und Holz NRW für eine regenerative Nutzung im Staatsforst ausgeschrieben hatte. Mit im Stawag-Boot sitzen die Stolberger EWV und als Projektentwickler die Juwi AG aus Wörstadt, die beispielsweise bereits in Monschau, Aldenhoven und Düren Parks realisiert hat und betreibt.

 

 

 

Noch vor sechs Jahren schlugen im Voreifeldorf die Wogen hoch, als bei„Hedchensknepp“ im Wald zwischen Breinig, Zweifall und Vicht (51 Hektar) und auf dem „Wolberberg“ im Münsterwald zwischen Breinig, Zweifall und Venwegen (82,3 Hektar) die Stadt gleich oberhalb des Dorfes sowie im Laufenberger Wald und bei Drei-Kaiser-Eichen Windkraftanlagen realisieren wollte. Bis Ende 2014 hielt die große Koalition gemeinsam an den Plänen fest. Bei den aufkommenden Protesten der Bürgerschaft gegen diese Standorte trat die CDU zunächst vorsichtig auf die Bremse, um im August 2015 ihren Ausstieg aus der Planung von Konzentrationszonen für Windkraftanlagen – unter den empörten Kommentaren ihres Partners SPD – zu erklären.

 

 

 

Mittlerweile scheint Gras über die Sache gewachsen zu sein, denn zumindest im gemeinsamen Koalitionsausschuss soll es einen Konsens für den Bau von sieben Windkraftanlagen an der Stadtgrenze geben. Die Standorte liegen so weit ab von Zweifall, dass sie vom Dorf aus nicht gesehen werden können und Belastungen etwa durch Schattenwurf oder Lärm als ausgeschlossen gelten. „Allenfalls vom Kahlenberg oder vom Kloster aus wird man die Spitzen erkennen können“, sagt Albert Willms als fachkundiger Teilnehmer. Entsprechend entspannt geht es bei der Besichtigungstour unter der Federführung von IG-Chef Heinz-Gerd Braun zu. Auch deshalb, weil die Planungsphase bei weitem noch nicht abgeschlossen erscheint, und eine Realisierung erst in Jahren zu erwarten wäre. „Wir wollen frühzeitig informieren, wie der aktuelle Stand ist“, sagt „Jollo“ Braun in den Kreis des guten Dutzend Teilnehmer. Wobei der Stand eher „noch im Fluss“ ist.

 

 

 

Wurden im Frühjahr noch fünf Windräder südlich und drei nördlich des Kartoffelbaums näher untersucht, werden heute drei Standorte Richtung Raffelsbrand und sechs zur Steinbahn hin auf ihre Realisierungsfähigkeit hin geprüft. Zwischen 240 und 180 Meter hoch sollen die Anlagen je nach Standort sein. Eine Rolle dabei sollen die Wünsche der Flugsicherung der Bundeswehr in Nörvenich spielen: Die Windräder sollen den Radar nicht durcheinander bringen.

 

 

 

„Es dauert noch Jahre“

 

 

 

Gezielt zu den einzelnen Standorten geht es dann per Unimog-Anhänger, wobei offensichtlich wurde, dass mit eher geringem Aufwand weitgehend vorhandene Wege befestigt werden können, um das Material für die Errichtung der Anlagen anzuliefern. Nach dem Bau würde die in Anspruch genommene Fläche, etwa 0,8 Hektar mit dem Faktor 1,5 wieder aufgeforstet – soweit wie möglich vor Ort oder auf anderen Ausgleichsflächen. Lediglich die zur Instandhaltung eines Windrades erforderlichen Bereiche würden befestigt bleiben.

 

 

 

Wenn das Konzept für den Windpark erst stehe, beginne die eigentliche Planungsphase, berichtet Albert Willms. Einerseits müssen die erforderlichen Gutachten, wie Umwelt- und Artenschutzprüfungen eingeholt werden, andererseits die planungsrechtlichen Grundlagen geschaffen werden. Dazu gehöre die Änderung des Flächennutzungsplans mit frühzeitiger Bürgerbeteiligung und offizieller Offenlage, wobei jeweils Anregungen und Bedenken seitens der Bürgerschaft und der Träger öffentlicher Belange eingereicht werden können. Erst nach dem Satzungsbeschluss kann mit dem Bauantrag die eigentliche Realisierung angegangen werden. „Das dauert naturgemäß zwei bis drei Jahre“, sagt Willms.

 

 

 

Und auch die Stawag verweist auf den noch frühen Stand der Planungen sowie die noch ausstehenden politischen Beratungen und Entscheidungen.

 

  

 

„Noch offene Fragen“

 

 

 

„Grundsätzlich ist zu berücksichtigen, dass ein solcher Windpark sowohl von der kommunalen Politik getragen werden muss, als auch entsprechender genehmigungsrechtlicher Grundlagen bedarf“, erklärt Unternehmenssprecherin Eva Wußing zum Planungsstand des vom Konsortium Stawag Energie, EWV und Juwi verfolgten Projektes: „Diese Fragen sind noch offen.“

 

 

 

Bestätigt wird, dass das Konsortium sich die „möglichen Flächen bereits gesichert“ hat. Darüber hinaus werde geprüft – sofern ein Windpark realisiert werden könne – „wo und wie viele Windkraftanlagen errichtet werden könnten“, bestätigte Wussing weiter: „Hierzu haben auch schon Vor-Ort-Termine stattgefunden“.

 

 

 

So haben sich in jüngerer Vergangenheit unabhängig voneinander Vertreter von CDU und SPD vor Ort ein Bild des projektierten Windparks gemacht. Im gemeinsamen Koalitionsausschuss soll es einen Konsens für sieben der neun Standorte für Windkraftanlagen geben; demnach würden es für die beiden nördlichsten keine Mehrheit geben.

 

 

 

Offiziell würden sich die Ratsgremien wieder mit der Angelegenheit befassen, wenn das Konsortium einen entsprechenden Antrag stellt. Dann müsste der Stadtrat die Änderung des Flächennutzungsplans wieder aus der Schublade holen.

 

 

 

Quelle: Stolberger Nachrichten

 

CDU: Calisthenics-Park auch für den Südosten

 

Nachdem im Mai ein Calisthenics-Park an der Ardennenstraße auf der Liester eröffnet wurde, beantragt die CDU-Fraktion auf Anregung ihres Ortsverbandes, ein Gelände für einen weiteren Calisthenics-Park im Südosten des Stadtgebietes einzurichten. Mögliche Standorte werden in Zusammenhang mit der Sportanlage Dörenberg oder im Bereich Bovenheck sowie bei der Planung des Marktplatzes in Gressenich im Bereich des Kinderspielplatzes gesehen. Ein vielfältiges Freizeitgelände mit Fitness-, Balancier- und Sportgeräten, dass alle Generationen zu Bewegung und zum Verweilen einlädt, fehle im Südosten noch.

 

 

 

Quelle: Stolberger Nachrichten

 

 

Strom für den BSC Schevenhütte?

 

Der BSC Schevenhütte verfügt weder über eine Kanal-, noch über eine Frischwasseranbindung oder eine Anbindung ans Stromnetz. Doch Letzteres könnte sich bald schon ändern. Die CDU-Fraktion hat nun einen Antrag an Bürgermeister Patrick Haas gestellt. In diesem wird die Verwaltung beauftragt, die Umsetzung der Verstromung des Fußballplatzes des BSC Schevenhütte zu prüfen und die Maßnahme im Haushaltsjahr 2020 umzusetzen. Derzeit seien weder eine sichere Beleuchtung für Fußwege, noch eine Beleuchtung des Fußballplatzes möglich. Momentan sei der BSC jedoch wieder ein aufstrebender Verein, heißt es in dem Antrag weiter, dessen erste Mannschaft als Tabellenführer der Kreisliga C Erfolge erziele. In den vergangenen Jahren sei durch die Stadt zudem erheblich in die Sportlandschaft investiert worden. Aus diesem Grund beantrage die CDU-Fraktion eine Überprüfung der Machbarkeit mindestens einer Spannungsversorgung zur Befriedigung der sportlichen Grundbedürfnisse wie beispielsweise die Spannungsversorgung einer Lautsprecheranlage, eines Kühlschranks oder der möglichen Beleuchtung, auch in den Abend- und Nachtstunden, der dortigen Geräteschuppen.

 

 

 

Quelle: Stolberger Zeitung

 

 

Jochen Emonds: „Großes Unverständnis und Verwunderung“

Verwaltung hält Gremienbeschluss für Wochenmarkt nicht für erforderlich. Stolberger Ortsrecht und Marktfreiheit betroffen.

 

 

 

Noch einmal präzisieren mochte der städtische Pressesprecher, Tobias Schneider, seine Antworten zum faktischen Ende des Mittwoch-Wochenmarktes auf dem Kaiserplatz. Die Verwaltung hatte auf Basis einer Entscheidung des gemeinsamen Koalitionsausschusses (GKA) den verbliebenen drei Beschickern die Teilnahme an dem Markt aufgekündigt. Sie hatten in erster Linie mit Textilien und Leder gehandelt.

 

 

 

Damit sei der „bestehende Mittwochsmarkt durch die Kündigung aller Pachtverträge natürlich de facto geschlossen“, bestätigte Schneider nochmals und ergänzt, „dass wir jederzeit für die Etablierung eines ,echten’ Wochenmarktes am Mittwoch auf dem Kaiserplatz offen sind. Wir haben also nicht die Möglichkeit des Mittwochsmarktes an sich abgeschafft, sondern den ,bestehenden Markt’ in seiner bestehenden Form“, schreibt Schneider, und weiter: „Insofern ist dafür formal natürlich kein Gremienbeschluss nötig gewesen, keiner hat ,Hinterzimmerpolitik’ betrieben. Ob ein Gremienbeschluss die elegantere Lösung gewesen wäre“, darüber könne natürlich diskutiert werden, lässt der Pressesprecher des Verwaltungschefs durchblicken.

 

 

 

Eine dezidierte Position dazu hat allerdings Jochen Emonds: „Ich bin sehr verwundert über dieses Vorgehen“, erklärte der Partei- und Fraktionsvorsitzende der CDU gegenüber unserer Zeitung. Im GKA würden „sechs ehrenamtliche Kommunalpolitiker“ eine gemeinsame Linie der Koalition abstimmen und die Frage der Mehrheiten dafür klären. Dieses Meinungsbild könne keinesfalls die Basis für das Handeln der Stadtverwaltung sein.

 

 

 

Es gebe zwei Möglichkeiten, betonte Emonds. Entweder fertige das Fachamt zu dem Thema eine Vorlage für den Stadtrat und seine Ausschüsse oder aber der Bürgermeister handele selbst in seiner Eigenschaft als Verwaltungschef und übernehme dann auch die Verantwortung für sein Handeln. Die CDU-Fraktion sei nach der GKA-Sitzung in jedem Fall davon ausgegangen, dass eine Vorlage durch die Verwaltung geschrieben werde, damit sich alle Mitglieder des Stadtrates mit der Frage hätten befassen und positionieren können. „Ich bin doch sehr verwundert“, so Emonds weiter, dass ohne parlamentarische Beratung gehandelt worden sei – zumal dieses Thema durchaus das städtische Ortsrecht tangiere.

 

 

 

 

 

„Wir sind jederzeit für die Etablierung eines ,echten’ Wochenmarktes am Mittwoch auf dem Kaiserplatz offen. Wir haben also nicht die Möglichkeit des Mittwochsmarktes an sich abgeschafft, sondern den ,bestehenden Markt’ in seiner bestehenden Form. Insofern ist dafür formal natürlich kein Gremienbeschluss nötig gewesen.“

 

 

 

Tobias Schneider

 

 

 

Pressesprecher Stadtverwaltung

 

 

 

In zwei Satzungen geregelt

 

 

 

In zwei Satzungen befasst sich das Stolberger Ortsrecht mit dem Marktgeschehen. In der Satzung 323 „über Gebühren und Teilnahme auf Wochenmärkten und Volksfesten ... in der Fassung der 6. Nachtragssatzung vom 20.12.2000“ ist beispielsweise das Recht der Teilnahme geregelt: „Jedermann, der dem Teilnehmerkreis der festgesetzten Veranstaltung angehört, ist nach Maßgabe der für alle Veranstaltungsteilnehmer geltenden Bestimmungen zur Teilnahme an der Veranstaltung berechtigt (sogenannte Marktfreiheit)“, heißt es in §2, und weiter: Die Stadt könne zwar aus „sachlich gerechtfertigten Gründen“ Teilnehmer ausschließen bei „wiederholten Verstößen gegen ... geltende Bestimmungen“.

 

 

 

Grundlegend stellt aber die Gewerbeordnung in § 70 fest: „Jedermann, der dem Teilnehmerkreis der festgesetzten Veranstaltung angehört, ist nach Maßgabe der für alle Veranstaltungsteilnehmer geltenden Bestimmungen zur Teilnahme an der Veranstaltung berechtigt.“ Die Erlaubnis zur Teilnahme könne widerrufen werden, führt §4 der Ortssatzung aus, aber nur „wenn a) der Standplatz nicht oder nicht in dem zugewiesenen Umfang genutzt wird und dadurch andere Marktstandsbewerber ausgeschlossen werden; b) der Erlaubnisnehmer oder dessen Bedienstete gegen die Bestimmungen dieser Satzung oder gegen andere ordnungsbehördliche Bestimmungen verstoßen, die beim Betrieb ihrer Geschäfte zu beachten sind; c) der Erlaubnisnehmer die von ihm zu entrichtende Gebühr nicht rechtzeitig zahlt.“Darüber hinaus regelt die am 22. Marz 1995 noch von Stadtdirektor Heinrich Römer gezeichnete Satzung 323a als „Ordnungsbehördliche Verordnung zur Regelung des Marktverkehrs“ weitere Details. Als Gegenstände des Marktverkehrs werden im ersten Absatz von §1 nicht nur Lebensmittel, Produkte des Obst- und Gemüsebaues, der Land- und Forstwirtschaft und der Fischerei sowie rohe Naturerzeugnisse mit Ausnahme des größeren Viehs aufgeführt. Sondern zudem werden im zweiten Absatz unter 14 Branchen explizit „8) Textilien, einschließlich Oberbekleidung ... 10) Leder- und Gummiwaren“ aufgeführt, die eben auf den Stolberger Wochenmärkten gehandelt werden dürfen, was nun aber durch die Verwaltung untersagt wurde.

 

 

 

Stadtmarketing nicht involviert

 

 

 

Allerdings hat diese Satzung 323a aus dem Jahre 1995 einen Schönheitsfehler: Die Geltungsdauer endete mit Ablauf des 31. Dezember 2014. Eine Verlängerung oder eine Neufassung war seitdem nicht mehr Thema im Stadtrat.

 

 

 

Derweil legt Marita Matousék namens der Gesellschaft für Stadtmarketing Stolberg (SMS) Wert auf die Feststellung, dass weder der Verein noch sie als Vorstandssprecherin an den Entscheidungen zum Marktgeschehen beteiligt gewesen sind.

 

 

 

Mittlerweile läuft eine Unterschriftenaktion zum Erhalt der Textilanbieter und damit des Mittwoch-Wochenmarktes. Wie Initiatorin Rosemarie Schwiderski mitteilt, sind bis dato mehr als 160 Unterschriften geleistet worden. . Das Interesse halte weiterhin an.

 

 

Drittes Stolberger Weinfest mit Livemusik 13.-15. September auf dem Kaiserplatz

 

„In vino veritas“ – schon die alten Römer haben erkannt, dass im Wein die Wahrheit liegt. Die Wahrheit über das dritte Stolberger Weinfest ist, dass es größer und noch vielfältiger wird. „Nach der tollen Resonanz in den letzten beiden Jahren sowohl seitens der Besucher, als auch der Winzer haben wir uns dazu entschlossen, das Weinfest noch vielseitiger zu veranstalten. Gerade in Kombination mit der großen Konzertbühne und Livemusik, wollen wir allen Gästen wieder ein echtes Highlight bieten“, erläutert Parteichef Jochen Emonds die von der CDU Stolberg veranstaltete Feier.

 

 

„Was für das Weinfest bedeutet, dass einerseits das bewährte kulinarisch-kulturelle Grundgerüst bestehen bleibt, andererseits das Programm ausgeweitet und noch abwechslungsreicher wird. Die Programmpunkte sind sowohl international als auch lokal, und natürlich gibt es nicht nur Wein, sondern auch andere Getränke auf dem Kaiserplatz“, verweist Chef-Planer Udo Rüttgers auf ein vielfältiges Angebot.

 

So findet beispielsweise auch die Wahrsagerin Cassandra, bekannt von allen großen Jahrmärkten im Rheinland, Platz auf dem Kaiserplatz. Sie wird auf dem Weinfest mit ihrem Karavan dabei sein und mit Karten und Glaskugel die Zukunft vorhersagen.

 

Schon am Freitag, 13. September, beginnt das Weinfest um 18 Uhr, mit Kinderkarussell, Hüpfburg, Süßigkeiten- und Luftballonstand für die kleinen Gäste. Kulinarisch lockt dann der Kaiserplatz mit Flammkuchen, Käsestand und Spezialitäten aus Europa und der Region. Vier Winzer und zwei Weinhändler sind vertreten:  u.a. Winzer und Brennerei Müllers aus Kröv an der Mosel, das Weingut Simon von der Nahe und die Familie Zöller aus Rheinhessen. Für den französischen Touch sorgt die Bodega aus Stolberg mit ihrem Gastgeber Alexandre Moureau. Auch wird wieder die Weinhandlung M&B Weine einen Weinstand anbieten. Neben Weinständen kommen Bierliebhaber bei Marita Matouschek auf ihre Kosten. Für Essen sorgt u.a. das Eventhaus Roß, der Aachener Halbermetergrill sowie das Living auf dem Kaiserplatz, das u.a. Flammkuchen anbieten wird.

 

 

Zudem werden auf dem Kaiserplatz gemütliche Lounges entstehen, und mit Überdachungen und Heizstrahlern sei man für jedes Wetter gewappnet. Auf dem Programm stehen Livemusik verschiedener Stilrichtungen, Shows und Party. U.a. treten auf: The Cablebugs, DJ Team Best of 90´s, Kurt Christ, Showtanz KG Wenkbülle, Anette & Friends, Dirk Gier mit “It´s Showtime”, Clarisse und Combo sowie diverse Jazz & Soul-Bands.Die Stolberger Weinkönigin wird am Samstag um 16.00 Uhr mit tatkräftiger Unterstützung der Breiniger Böllerschützen vorgestellt.

 

 

Am Samstag, 14. September öffnet das Weinfest wieder  um 13.00 Uhr. Am Sonntag, 15. September ab 12.00 Uhr. Für Kinder gibt es an diesem Tag neben den Fahrgeschäften ein Bühnenprogramm mit „Schusselie und Smartie“ (um 13.00 Uhr). Die Winzer und Weinhändler und alle Mitwirkende freuen sich auf ein schönes ereignisreiches Weinfest.

 

 

 

Die Zukunft Stolbergs mitgestalten

 

Man wolle weiterhin aktiv sein und das Profil der Stolberger CDU noch mehr schärfen. Nach der Bürgermeisterwahl will sich die Partei nun für die Zukunft aufstellen. Andreas Dovern soll stellvertretender Vorsitzender der Partei werden.

 

 

Im erweiterten Stadtverbandsvorstand wurde dieser Vorschlag bereits beschlossen. Auf der nächsten Mitgliederversammlung soll Dovern für das Amt kandidieren. Außerdem leitet er ab sofort gemeinsam mit Paul M. Kirch die Arbeitsgruppe „Kommunalpolitisches Programm“. Dieses umfasst über 30 Seiten – auch Themen aus den Bürgerdialogen im Rahmen des Bürgermeister-Wahlkampfes finden sich darin wieder. Auf der Mitgliederversammlung im kommenden Jahr soll dieses Programm verabschiedet werden.

 

 

Mit 22 Ratsmitgliedern stelle die CDU die Hälfte aller Mandate im Stadtrat. Man sei sich darüber bewusst, „dass keine Abstimmung an uns vorbeigeht“, sagt Stolbergs CDU-Chef Jochen Emonds. Man wollte weiterhin konstruktiv die Zukunft Stolbergs mitgestalten.

 

 

Und welche Themen sollen im Vordergrund stehen? Sicherheit und Ordnung. Eine Stadtteilwache auf der Mühle könne man sich weiterhin vorstellen, sagt Dovern – auch nach dem Wahlkampf.

 

 

Außerdem wolle man das Thema Personalentwicklung in der Verwaltung weiter im Blick haben und beispielsweise den Posten des Controllers in der Stadtverwaltung wieder besetzen. Jochen Emonds und Andreas Dovern befürworten zudem eine zentrale Vergabestelle innerhalb der Verwaltung, um auf diese Weise Kompetenzen zu bündeln und die Mitarbeiter außerdem ein Stück weit zu entlasten.

 

 

Eine zentrale Stelle müsse auch in Sachen Fördermittelmanagement her. Emonds und Dovern meinen, dass dafür in der Verwaltung zwei Stellen geschaffen werden müssen. Auf diese Weise könne man auch ein Stück weit Verantwortung von den Kollegen nehmen, die nicht regelmäßig Fördermittel beantragen würden, meint Dovern.

 

 

Das Thema Klimaschutz spiele eine wichtige Rolle. Dovern und Emonds sind der Meinung, dass bei der Planung von Baugebieten den Bürgern auch eine süd-westliche Ausrichtung der Grundstücke angeboten werden sollte, um beispielsweise Photovoltaikanlagen installieren zu können.

 

Diese soll nun beispielsweise auf der neu entstehenden Kita an der Spinnereistraße installiert werden. Optionen, in welchen städtischen Gebäuden noch nachgerüstet werden könne, sollte ebenfalls künftig ausgelotet werden, meinen Dovern und Emonds. Auch die Elektromobiliät müsse massiv ausgebaut werden. Ein gutes Beispiel dafür sei der städtische Fuhrpark.

 

 

In Sachen Tourismus soll sich eine Menge tun, wenn es nach Emonds und Dovern geht. Das Burgkonzept müsse vorangetrieben werden. Zudem will man sich für einen Abenteuerspielplatz in Breinigerberg einsetzen. Und auch die Jugendlichen in Werth, Mausbach, Gressenich und Schevenhütte sollen nicht zu kurz kommen. Aus diesem Grund will die CDU einen Antrag für einen Calisthenics-Park in Stolbergs Süden einreichen.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

 


 

 

„Pflegenotstand in NRW – Lösungsansätze für Stolberg“

 

Eine gute Pflege im Krankheitsfall wünschen sich alle Menschen. Wie der aktuelle Sachstand in Stolberg ist, wird der Bürgermeisterkandidat Andreas Dovern (CDU) gemeinsam mit dem Bethlehem Gesundheitszentrum auf einer Veranstaltung erörtern.

 

„Wir können uns froh und glücklich schätzen, dass wir ein modernes, gut aufgestelltes Krankenhaus bei uns in Stolberg haben. „Mein Ziel ist es Stolberg lebenswerter zu gestalten, Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen und ich freue mich, dass wir mit unserem Krankenhaus ein kompetenten Partner an unserer Seite wissen, der in enger Kooperation mit den niedergelassenen Ärzten die medizinische Versorgung in unserer Stadt sichert.

  

Aber: in ganz NRW ist Fachkräftemangel ein zentrales Problem. „Unser Stolberger Krankenhaus stellt sich bereits seit einiger Zeit diesen Herausforderungen des Fachkräftemangels – auch oder im Besonderen dem Pflegemangel“, so Dovern. „Über die zukünftige Entwicklung wollen wir gemeinsam ins Gespräch kommen“.

  

Zum Thema „Pflegenotstand in NRW, Pflegeberufe - Verantwortung für die Zukunft“ lädt die CDU Stolberg gemeinsam mit dem Stolberger Krankenhaus für Mittwoch, 15. Mai um 18.00 Uhr in den Kupferpavillon (Living) am Kaiserplatz ein.

 

Bei dieser Veranstaltung werden die Probleme in der Pflege sowie deren Ausbildung im Vordergrund stehen. „Denn der demographische Wandel in unserer Gesellschaft geht mit einem medizinischen Fortschritt einher, der sich in vielen Bereichen des Pflegeberufs niederschlägt“, so der Geschäftsführer des Stolberger Krankenhauses Dirk Offermann. „Das Bethlehem Gesundheitszentrum setzt alles daran, Lösungen für den Pflegemangel zu finden. Die Weiterentwicklung der Pflege ist für uns ein sehr wichtiger Bereich“.

 

Was kann Politik leisten, um die Menschen zu stärken? Wie wird sich das neue Pflegestärkungsgesetz auswirken, und wie bereitet sich das „Bethlehem“ darauf vor?

 

 

 

Im Rahmen einer Diskussionsrunde mit den Bürgerinnen und Bürgern nehmen folgende Personen teil: Der Geschäftsführer des Bethlehem Gesundheitszentrums  Dirk Offermann, der Leiter des Franziska Schervier Schul- und Bildungszentrums  (FSB) Carsten Mathar und die Pflegedirektion Agnes Gerden-Schmitz. Von Seiten der Politik werden der Bürgermeisterkandidat Herr Andreas Dovern, der Partei- und Fraktionsvorsitzende der CDU Stolberg,  Jochen Emonds, und der Vorsitzender der CDA Stolberg (Christlich Demokratische Arbeitnehmerschaft), Udo Rüttgers, teilnehmen.

 

Besonders wichtig ist es den Veranstaltern, dass neben den Besuchern auch Auszubildende der Pflegeschule bei dieser Veranstaltung zu Wort kommen werden, um ihre Sicht und den Alltag der Ausbildung vorzustellen. Alle Stolberger Bürgerinnen und Bürger sowie Interessierte sind herzlich eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen.

 

Zuhör-Tour von Bürgermeisterkandidat Andreas Dovern (CDU) stößt auf großes Interesse. Weitere Bürgerdialoge in den kommenden Wochen.

  Mit der Veranstaltung von bis dato über 35 Bürgerdialogen ist die CDU Stolberg die erste Stolberger Partei gewesen, welche allen Stolberger Bürgern direkt die Möglichkeit gegeben hat, sich auf einer Versammlung zu Wort zu melden und eigene Ideen zur Weiterentwicklung Stolbergs beizusteuern. „Unsere Bürgerdialoge werden komplett öffentlich abgehalten, sodass jeder die Möglichkeit hat, der CDU und unserem Bürgermeisterkandidaten Andreas Dovern seine Ideen für die Stolberger Politik mit auf den Weg zu geben“, so der Partei- und Fraktionsvorsitzender der CDU Stolberg, Jochen Emonds.


In den vergangenen Monaten wurden zahlreiche Bürgerdialoge durchgeführt. „Mich freut es ganz besonders, dass so viele Stolberger und Stolbergerinnen mich auf meiner Zuhör-Tour besuchen, um mir mitzuteilen, was ihnen am Herzen liegt.“, zeigt sich Bürgermeisterkandidat Andreas Dovern erfreut. „Gemeinsam mit den Bürgern unserer Stadt möchte ich das Kommunalpolitische Programm unserer Heimatstadt konsequent fortschreiben und Stolberg weiterentwickeln. Ziel ist es Stolberg gemeinsam lebenswerter zu gestalten. Ich möchte, dass unsere Politik bei den Menschen spürbar ankommt!“ 

 

Die Bürger haben die Möglichkeit eigene Ideen und Vorstellungen zu äußern und die einzelnen Punkte, die ihnen persönlich wichtig sind, vorzubringen. „Niemand muss spontan eine Rede halten“, fügt Jochen Emonds hinzu. „Man kann uns auch vorher oder nachher eine E-Mail oder einen Brief schicken, uns anrufen oder uns bei Facebook kontaktieren.“ Es besteht zudem die Möglichkeit, vor Ort eigene Anregungen, Fragen und Ideen auf einen Zettel zu schreiben und diesen anonym in eine Box zu werfen.

Bürgermeisterkandidat Andreas Dovern freut sich auf neue Anregungen aus der Bürgerschaft. „Es ist unheimlich wichtig, mit den Menschen vor Ort ins Gespräch zu kommen und ihre Sicht der Dinge zu hören“. Mit Engagement, Kreativität und Ideenreichtum konnten viele Verbesserung für Stolberg in den letzten Jahren erreicht werden. Es muss nun der Anspruch der Politik in Stolberg sein, diesen Weg weiter zu gehen und den Bürger dabei mitzunehmen.
Denn Stolberg ist heute auf einem guten Weg“, so Dovern. „Alle Maßnahmen der Stadterneuerung werden jedoch alleine nicht ausreichen, um Stolberg auf Dauer wieder an die Spitze unserer Region zu führen. Dies geht nur mit motivierten und engagierten Menschen, die an ihre Heimatstadt glauben und die zusammenhalten. Und dafür brauchen wir eine Politik, die nah bei den Menschen ist. Die verlässlich und mit Verwaltungserfahrung für unsere Stadt arbeitet. Diesen Zusammenhalt zu stiften und dieses Engagement zu fördern das sind meine Ziele als Bürgermeister“.

 

 

„Ich komme zu Ihnen. Ich höre Ihnen zu und ich möchte Sie alle herzlich einladen sich einzubringen. Denn wir werden die vor uns liegenden Aufgaben nur dann lösen und das nächste Kapitel unserer Stadtgeschichte aufschlagen können, wenn unsere Konzepte tatsächlich von einer breiten Mehrheit getragen werden“, so Andreas Dovern abschließend.

 

Andreas Dovern und die CDU Stolberg freuen sich auf die aktive Mitarbeit möglichst vieler Bürgerinnen und Bürger. Denn das Ziel eines lebenswerten Stolbergs lässt sich nur gemeinsam erreichen.

 

Bürgermeisterkandidat Andreas Dovern freut sich auf neue Anregungen aus der Bürgerschaft. „Es ist unheimlich wichtig, mit den Menschen vor Ort ins Gespräch zu kommen und ihre Sicht der Dinge zu hören“. Mit Engagement, Kreativität und Ideenreichtum konnten viele Verbesserung für Stolberg in den letzten Jahren erreicht werden. Es muss nun der Anspruch der Politik in Stolberg sein, diesen Weg weiter zu gehen und den Bürger dabei mitzunehmen. Denn Stolberg ist heute auf einem guten Weg“, so Dovern.

 

„Alle Maßnahmen der Stadterneuerung werden jedoch alleine nicht ausreichen, um Stolberg auf Dauer wieder an die Spitze unserer Region zu führen. Dies geht nur mit motivierten und engagierten Menschen, die an ihre Heimatstadt glauben und die zusammenhalten. Und dafür brauchen wir eine Politik, die nah bei den Menschen ist. Die verlässlich und mit Verwaltungserfahrung für unsere Stadt arbeitet. Diesen Zusammenhalt zu stiften und dieses Engagement zu fördern das sind meine Ziele als Bürgermeister“.

 


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Andreas Dovern geht gestärkt in die Bürgermeisterwahl am 26. Mai 2019

Rund 300 Gäste verfolgen die Nominierung des Leiters der Stolberger Feuerwehr im Museum Zinkhütter Hof. 99 Prozent Zustimmung dokumentieren eine breite Unterstützung für den Kandidaten der Stolberger CDU. 

Der Städteregionsrat und ehemalige Bürgermeister der Kupferstadt Tim Grüttemeier gratuliert dem neugewählten CDU-Bürgermeisterkandidaten Andreas Dovern zu seiner Nominierung.
Der Städteregionsrat und ehemalige Bürgermeister der Kupferstadt Tim Grüttemeier gratuliert dem neugewählten CDU-Bürgermeisterkandidaten Andreas Dovern zu seiner Nominierung.

Ein beeindruckendes Bild bot der vollbesetzte Saal des Museum Zinkhütter Hof am Montag, den 18. Februar 2019, als die Stolberger CDU in einer offenen Mitgliederversammlung ihren Kandidaten für die kommende Bürgermeisterwahl nominiert hat. Neben 100 Mitgliedern sind rund 200 weitere Vertreter der Bürgerschaft der Einladung gefolgt und konnten mit Andreas Dovern, dem gegenwärtigen Leiter der Stolberger Feuerwehr, einen motivierten und engagierten Kandidaten erleben, der die Versammlung zu begeistern wusste. Gleich mehrfach wurde seine kämpferische Rede von lang anhaltendem Applaus unterbrochen. Gegen 20:45 Uhr stand dann das Ergebnis fest: 99 Prozent der abgegebenen Stimmen sind auf Andreas Dovern entfallen, der die Christdemokraten nun in die nächste Wahl am 26. Mai 2019 mit dem Ziel führen wird, gemeinsam mit der Bürgerschaft in den kommenden Jahren für ein lebenswertes Stolberg zu arbeiten.

 

Eröffnet wurde die Versammlung zuvor durch CDU-Chef Jochen Emonds. In seiner kurzen Eröffnungsrede erinnerte er an die Situation Stolbergs bevor die CDU im Jahr 2014 die Mehrheit im Rat erringen und mit Dr. Tim Grüttemeier wieder den Bürgermeister stellen konnte. Gekennzeichnet war die Stadtentwicklung bis dahin von einem generellen wirtschaftlichen und sozialen Niedergang, leeren Kassen und einer mangelhaften politischen Schwerpunktsetzung. „Der damaligen Verwaltungsführung ist die Kontrolle völlig entglitten, sie kümmerte sich nicht um die städtischen Finanzen, ihr fehlte der Rückhalt in der Bevölkerung und das Vertrauen ihrer Partner in der Region“, so Emonds und er ließ keinen Zweifel daran, dass so etwas nie wieder passieren dürfe. „Die negative Entwicklung war kein Naturgesetz, keine Zwangsläufigkeit, der man nur tatenlos zusehen konnte, sondern das Ergebnis einer schlechten Verwaltungsführung und einer schlecht gemachten Politik, der die notwendige Ernsthaftigkeit fehlte, die keine eigene Ideen hatte und die an den Bedürfnissen der breiten Mehrheit unserer Bürgerinnen und Bürger vorbeiging.“ 

 

Emonds machte klar, dass es deswegen mehr denn je auf eine starke CDU und einen seriösen, kompetenten und vor allem zuverlässigen Verwaltungschef ankomme, der den aktuellen Aufschwung fortentwickelt. Stolberg sei Dank der Arbeit von Bürgermeister Dr. Grüttemeier mittlerweile einer der am meisten nachgefragten Gewerbestandorte der Region und wie kaum eine andere Kommune könne die Kupferstadt heute auswärtige Investitionen anziehen. 

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Feuerwehrchef will bei der Wahl gewinnen

Mit 99 Prozent nominiert: Andreas Dovern will Stolberg weiter nach vorne bringen. Breite Unterstützung und Laufschuhe in Orange.

Freuen sich mit Andreas Dovern (Mitte): Tim Grüttemeier (links) und Jan Heinisch. Foto J. Lange
Freuen sich mit Andreas Dovern (Mitte): Tim Grüttemeier (links) und Jan Heinisch. Foto J. Lange

Gegen 20.45 Uhr ist es so weit: Das Ergebnis steht fest. Anspannung liegt in der Luft, als Stolbergs CDU-Chef Jochen Emonds ans Mikrofon tritt. Nur knapp zehn Minuten zuvor hat er den Wahlgang eröffnet. Reges Treiben herrscht in den kleinen Wahlkabinen im Saal. Innerhalb weniger Minuten haben die fleißigen Wahlhelfer die Stimmen schließlich ausgezählt. Genau 100 Christdemokraten sind an diesem Montagabend in das Museum Zinkhütter Hof gekommen, um den Kandidaten für die Bürgermeisterwahl im Mai aufzustellen. 99 Prozent der Stimmen entfallen auf Andreas Dovern. Wie der Kandidat auf dieses Ergebnis reagiert? Und was ein Paar orangefarbene Turnschuhe mit dem weiteren Verlauf des Wahlkampfes zu tun hat? Dazu später mehr.

 

Mit solch einem großen Ansturm hat man im Museum Zinkhütter Hof wohl nicht gerechnet. Immer wieder – auch als das Programm längst läuft – werden weitere Stühle in den großen Saal gebracht. Und trotzdem gibt es noch genügend Besucher, die die Veranstaltung im Stehen verfolgen. Bewusst haben sich die Christdemokraten entschieden, ihre Aufstellungsversammlung öffentlich zu veranstalten. Die Anzahl der Besucher gibt ihnen recht. Knapp 200 interessierte Stolberger kommen, um Feuerwehrchef und Kandidat Andreas Dovern einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Bevor er allerdings erklären kann, was er in Stolberg künftig auf den Weg bringen möchte, richtet Emonds einige Worte an die Gäste und macht in seiner Rede deutlich, dass der Wahlkampf bereits begonnen hat.

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Stolbergs Aufschwung in eine sichere Zukunft führen

Seit der zurückliegenden Kommunalwahl vor gut fünf Jahren, aus der die Stolberger CDU mit Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier als führende Kraft in der Kupferstadt hervorgegangen ist, erlebt die alte Industriestadt im Tale der Vicht einen von vielen nicht mehr für möglich gehaltenen Aufschwung. Aufgrund seiner Wahl zum neuen Städteregionsrat musste Dr. Grüttemeier zum Jahreswechsel das Stolberger Rathaus verlassen, sodass am 26.05.2019 ein neuer Behördenleiter für die Stadtverwaltung gewählt werden muss. Die CDU wird in diesen Wahlgang mit dem bisherigen Chef der Stolberger Feuerwehr, Herrn Andreas Dovern, ziehen, um den Aufschwung in Stolberg mit frischen Ideen fortzuentwickeln. Zur offiziellen Aufstellungsversammlung am Montag, den 18.02.2019 sind alle Bürgerinnen und Bürger der Kupferstadt Stolberg um 19:00 Uhr herzlich in das Museum Zinkhütter Hof eingeladen. 

Ein starkes Team: Bürgermeisterkandidat Andreas Dovern (2.v.r.) mit dem technischen Beigeordneten Tobias Röhm, der 1. stellvertretenden Bürgermeisterin Karina Wahlen und dem Partei- und Fraktionsvorsitzenden der Jochen Emonds.
Ein starkes Team: Bürgermeisterkandidat Andreas Dovern (2.v.r.) mit dem technischen Beigeordneten Tobias Röhm, der 1. stellvertretenden Bürgermeisterin Karina Wahlen und dem Partei- und Fraktionsvorsitzenden der Jochen Emonds.

„In Stolberg ist in den vergangenen Jahren viel in Bewegung geraten und ich danke der Stolberger CDU, dass sie mir die Chance gibt, diesen Aufschwung mit zusätzlicher Kraft zu versehen, obwohl ich kein klassischer Parteipolitiker bin“, sagt der frisch nominierte Kandidat. „Ich habe bislang mit viel Freude die Stolberger Feuerwehr geleitet, die mit ihren rund 550 Mitgliedern eines der größten Ämter der Stolberger Stadtverwaltung ist. In meiner bisherigen Funktion habe ich in den vergangenen Jahren eng und vertrauensvoll mit Herrn Dr. Grüttemeier zusammenarbeiten können und bin mir deswegen der Verantwortung des Bürgermeisteramtes voll bewusst. Gleichwohl freue ich mich schon sehr darauf, die weitere Entwicklung unserer Stadt mit einer eigenen Handschrift zu versehen.“ 

 

Wie diese Handschrift aussehen soll, da hat Andreas Dovern schon sehr konkrete Pläne. So möchte er seine Erfahrung als Chef der Freiwilligen Feuerwehr nutzen und vor allem die Bürgerschaft stärker einbinden. „Ebenso wenig wie gute Ausrüstung alleine keine Brände löscht, führen Stadtsanierungen von sich aus nicht zu einer besseren Lebensqualität. Hierfür braucht es Menschen, die sich aus Überzeugung für andere einsetzen In den vergangenen Jahren ist in Stolberg eine wertvolle und dringend notwendige Vorarbeit geleistet worden und dank einer hervorragenden Haushaltsführung haben wir als Stadt auch endlich wieder den Handlungsspielraum, den wir benötigen. Aber im nächsten Kapitel der Entwicklung gilt es, die erzielten Erfolge mit Leben zu füllen. Wir brauchen einen neuen Gründergeist in Stolberg, den Mut, Neues zu wagen und mehr Vertrauen in unsere Stadt und in die Leistungsfähigkeit aller, die hier leben. Im Gegenzug haben die Menschen das Recht, sich sicher und ohne Sorgen in unserer Stadt zu bewegen und hierfür möchte ich mich ebenso einsetzen und die gute Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen der Polizei und des Zolls ebenso fördern, wie unsere Anstrengungen mit Blick auf den Aufbau leistungsstarker und generationengerechter Angebote in allen Stadtteilen.“

 

Aus diesem Grund sind dem Kandidaten und der CDU neue Formen der Bürgerpartizipation wichtig. „Als CDU stehen wir wie keine andere Partei in Stolberg für den beständigen Austausch mit den Menschen unserer Stadt. Auch in Zukunft werden wir diesen Weg konsequent weiterbeschreiten und nicht nur unsere regelmäßigen Bürgerdialoge fortentwickeln, sondern zudem auch die Aufstellungsversammlung nutzen, um ganz konkret zu hören, was den Bürgerinnen und Bürgern, den Vereinen und den Vertretern der Zivilgesellschaft am Herzen liegt“, ergänzt der Partei- und Fraktionsvorsitzende Jochen Emonds. „Als CDU verfügen wir sowohl über die organisatorische Kraft als auch über die politische Stärke, um unsere Stadt positiv zu verändern. Mit Andreas Dovern gehen wir mit einem ausgewiesenen Krisenmanager mit umfangreicher Verwaltungserfahrung und Führungskraft in die nächste Wahl. Und wir wollen dabei gemeinsam mit allen Stolbergerinnen und Stolbergern die Ziele für eine bessere Zukunft festlegen.“

 

Sowohl der Kandidat als auch die Partei freuen sich deswegen sehr auf einen spannenden Abend mit vielen interessanten Gesprächen und Ideen aus der Bürgerschaft. Nach der offiziellen Kandidatenaufstellung bietet sich den Teilnehmerinnen und Teilnehmern noch ausreichend Gelegenheit, um bei einem Umtrunk und musikalischer Begleitung das Gespräch mit den anwesenden Ratsvertretern und natürlich mit Andreas Dovern zu suchen. In Form eines Ideencafés kann zudem eine formlose Rückmeldung zur bisherigen Arbeit der CDU, zum Kandidaten sowie zur Zukunft der Kupferstadt gegeben werden. Alle von der Bürgerschaft gesetzten Impulse werden ausgewertet und in der zukünftigen politische Arbeit der Stolberger CDU berücksichtigt. Die Teilnahme ist selbstverständlich kostenfrei.

Europapolitik in der Gesprächsrunde

Die Frauen Union der CDU Stolberg lädt zu einer Gesprächsrunde mit Sabine Verheyen MdEP ein. Neben aktuellen politischenThemen zur Europapolitik besteht die Möglichkeit einer anschließenden Diskussion. Die Veranstaltung findet statt am Mittwoch, 24. Januar, 19:30 Uhr, im Romantik Parkhotel, Hammerberg 11. Andreas Dovern, CDU Bürgermeisterkandidat, wird ebenfalls zu Gesprächen bereit stehen. Zuvor findet um 18:30 Uhr die Mitgliederversammlung der Frauen-Union Aachen Land statt.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Die Verjüngungskultur schreitet weiter voran

Tim Wengler ist neuer Vorsitzender des CDU-Ortsverbands Breinig, Breinigerberg, Venwegen

Ben Grendel (v. l.) übergibt den OV-Vorsitz an Tim Wengler, dessen Stellvertreter sind Artur Kaldenbach und Günter Blaszczyk, Geschäftsführer ist Wolfgang Schmitz. Foto: D. Müller
Ben Grendel (v. l.) übergibt den OV-Vorsitz an Tim Wengler, dessen Stellvertreter sind Artur Kaldenbach und Günter Blaszczyk, Geschäftsführer ist Wolfgang Schmitz. Foto: D. Müller

Es sind markante letzte Worte gewesen, die Ben Grendel als Vorsitzender des CDU Ortsverbands (OV) Breinig, Breinigerberg, Venwegen gesprochen hat: „Breinig ist groß, und Breinig bleibt groß“, sagte Grendel, der die Geschicke des OV acht Jahre lang geleitet hat. Mit großem Dank für sein Engagement wurde Grendel vom CDU-Kreisvorsitzenden Hendrik Schmitz und dem Kupferstädter Partei- und Fraktionschef Jochen Emonds verabschiedet. Als neuen Vorsitzenden des Ortsverbands wählten die Christdemokraten Tim Wengler mit 19 Ja-Stimmen, einer Enthaltung und zwei Gegenstimmen.

 

Als seine Stellvertreter erhielten Günter Blaszczyk und Artur Kaldenbach jeweils 19 Stimmen. Geschäftsführer Wolfgang Schmitz vereinte bei einer Gegenstimme 21 Stimmen auf sich, sein Stellvertreter Hans Pfeiffer wurde einstimmig gewählt. Als Schriftführer wurde Stefan Delheid bestimmt, und Waltraud Strang bleibt Werbebeauftragte. Die Beisitzer im Vorstand sind Bernd Creyels, André Hennecken, Günther Lehnert, Edith Nolden, Herbert Schön und Fabian Pfeiffer.

 

Der neue Vorsitzende Wengler trat im Jahr 2011 in die Junge Union ein und ist seit 2012 auch Mitglied im OV Breinig, Breinigerberg, Venwegen, in dem er zunächst als Beisitzer, dann aber auch als Schriftführer und in den vergangenen vier Jahren schließlich als stellvertretender Vorsitzender wirkte. Mit der Wahl von Tim Wengler setzt sich die „Verjüngungskur“ der Stolberger CDU fort, denn der Rechtsreferendar ist 24 Jahre jung und reiht sich in die OV-Vorstände ein: Den Ortsverband Stolberg-Mitte führt die 26-jährige Carolin Sieven an, und jüngst wählten der OV Gressenich, Mausbach, Vicht, Zweifall, Werth und Schevenhütte den 21-jährigen Domenik von Thenen (21) und der OV Büsbach, Dorff, Liester, Münsterbusch die 41-jährige Beate Lang als Vorsitzende.

 

Vor der Jahreshauptversammlung in der Breiniger Gaststätte „Zur Treppe“ war munteres Stühlerücken angesagt, denn die CDU hatte zu ihrem 25. Bürgerdialog eingeladen, und der hintere Gesellschaftsraum platzte aus allen Nähten. Der noch-Bürgermeister und künftiger Städteregionsrat Tim Grüttemeier, Jochen Emonds und der Bürgermeisterkandidat Andreas Dovern stellten sich den Fragen und Anregungen der Bürger. Zu den Themen zählte die Versickerung von Niederschlagwasser. 120 Petitionen gegen die Nachweispflicht der Versickerung per Gutachter gebe es in Stolberg, berichtete Grüttemeier und erklärte, die Stadt könne bei Schäden durch Wasser etwa bei den Nachbarn haftbar gemacht werden.

 

Dennoch lege die Verwaltung die Landesgesetzgebung kulant aus und sehe beispielsweise bei Gartenhäusern mit Dachfläche bis zu 16 Quadratmetern keinen Handlungsbedarf. Diesen gebe es allerdings mehrfach bei der Grundschule in Breinig, meinte Carmen Gieseler vom Förderverein.

 

In einem Pavillon fehle die Dämmung in der Decke, Teile des Dachs der Turnhalle seien undicht, und die Schule benötige einen zusätzlichen Pavillon, um die Küche aus dem Betreuungsbereich aussiedeln zu können. Grüttemeier sagte, die Stadtverwaltung habe diese Probleme „auf dem Schirm“, und Andreas Dovern sagte zu, hinsichtlich einer seit den Sommerferien auf dem Schulgelände befindlichen Baugrube kurzfristig Abhilfe zu schaffen.

 

Der Grünschnitt und der Stolberger Boden beschäftigten ebenfalls die Bürger. Grüttemeier schickte voraus, aufgrund partieller geogener Belastung des Bodens sei der Kupferstädter Grünschnitt teils kontaminiert, und eine bisher genutzte Deponie in Ostdeutschland sei schlichtweg voll, so dass der Grünschnitt nun verbrannt werden müsse.

 

Den kompletten Stolberger Grünschnitt auf Kosten der Bürger teuer entsorgen zu müssen, bezeichneten Emonds und Dovern aber als nicht nachvollziehbar, da je nach Standort die geogene Belastung sehr unterschiedlich sei. Bodenproben aus den Stadtteilen sollen dies mit differenzierten Werten belegen.

 

Auf der Wunschliste der Bürger standen die Reaktivierung des Spielplatzes an der Corneliastraße und „vernünftige Fahrradboxen“ am Hauptbahnhof, die in 2019 kommen sollen. Bemängelt wurde unter anderem, dass „man für jede Kleinigkeit ins Rathaus gehen muss“. Dovern erläuterte, die „regio it“ sei bereits beauftragt, und künftig könnten beispielsweise Geburtsurkunden, polizeiliche Führungszeugnisse und Heiratsurkunden online angefordert werden und würden den Bürgern dann postalisch zugestellt.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Grüttemeier: "Dann folgt der große Bruder"

Beate Lang ist neue Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes. Shisha-Bars und Mobilität sind Thema beim Bürgerdialog.

Beate Lang (v. l.) übernimmt den OV-Vorsitz von Fritz Thiermann, ihre Stellvertreter sind Bernd Stickeler und Michael Thomas (nicht im Bild), Rainer Zartmann ist neuer Geschäftsführer, und Jochen Emonds gratuliert dem neuen Vorstand. Foto: D. Müller
Beate Lang (v. l.) übernimmt den OV-Vorsitz von Fritz Thiermann, ihre Stellvertreter sind Bernd Stickeler und Michael Thomas (nicht im Bild), Rainer Zartmann ist neuer Geschäftsführer, und Jochen Emonds gratuliert dem neuen Vorstand. Foto: D. Müller

Der CDU-Ortsverband Büsbach, Dorff, Liester, Münsterbusch hat eine neue Vorsitzende: Beate Lang erhielt bei der Jahreshauptversammlung im Saal von „Angie‘s Bistro“ 15 Stimmen bei einer Gegenstimme und übernimmt die Führung des Ortsverbands von Fritz Thiermann, der aus gesundheitlichen Gründen das Amt abgab.

 

„Ich bedanke mich für das Vertrauen und freue mich auf die neue Aufgabe“, sagte Lang nach erfolgter Wahl. Die 41-jährige Erzieherin ist seit vier Jahren in dem CDU-Ortsverband aktiv und war in den vergangenen zwei Jahren dessen Geschäftsführerin. Als politische Ziele formulierte Lang: „Ich möchte an die erfolgreiche Arbeit meines Vorgängers und unserer Ratsvertreter in den Stadtteilen anknüpfen. Zum Beispiel, indem wir konkret des Ausbau der Bischofstraße im Sinne der Bürger begleiten und vorantreiben.“

 

Der scheidende Vorsitzende Thiermann bleibt dem Vorstand als Beisitzer erhalten. Als stellvertretende Vorsitzende bestätigte die Versammlung Michael Thomas (12 Ja) und Bernd Stickeler (11). Als neuer Geschäftsführer wurde Rainer Zartmann gewählt (14), der zugleich Schriftführer bleibt. In beiden ist Julian Wahlen (14) sein Stellvertreter. Einstimmig erfolgte die Wahl von Leon Rißmayer als neuen Beauftragten für Mitgliederwerbung. Besitzer des Vorstands sind Ludwig Hahn, Hanni Lang, Siegfried Pietz, Karl-Heinz Theis, Fritz Thiermann, Karina Wahlen und Thomas Rißmayer.

 

Unmittelbar vor der Jahreshauptversammlung standen Bürgermeister Tim Grüttemeier und der CDU-Chef Jochen Emonds den Gästen in einem Bürgerdialog Rede und Antwort, und Andreas Dovern nutzte die Gelegenheit, sich als Bürgermeisterkandidat vorzustellen. Im Dialog zeigten sich Bürger unzufrieden sich mit Spielhallen und Shisha-Bars, dem Zustand mancher Rad- und Wirtschaftswege sowie schlechter Beleuchtung an der Aachener Straße. Ebenso mit den zu hohen Fahrpreisen im Öffentlichen Personennahverkehr, die Grüttemeier kommentierte: „Das ist der völlig falsche Weg.“

 

 Dagegen investiere die Kupferstadt in umweltfreundliche Mobilität so der scheidende: Alleine im nächsten Jahr entstehen zwölf Ladestationen für Elektroautos. Zudem wollten Bürger wissen, wie es mit den Investitionen und Förderkulissen in Stolberg weitergehe. Dem auslaufenden Programm „Stadtumbau West“ folgt nun nahtlos die Kulisse der „Sozialen Stadt“. So Grüttemeier weiter, „und dann folgt der große Bruder.“ Das Förderprogramm „Soziale Stadt“ übertreffen die Förderung der Talachse bei weitem und sei dabei erst der Einstieg in viele Maßnahmen, die Menschen konkret helfen sollen.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

CDU: Notfallpraxis muss in Stolberg bleiben!

Der CDU-Partei- und Fraktionsvorsitzende Jochen Emonds
Der CDU-Partei- und Fraktionsvorsitzende Jochen Emonds

"Die Diskussion um die Zukunft der notärztlichen Versorgung in der gesamten Region ist alles andere als ein Ruhmesblatt für die Kassenärztliche Vereinigung (KV). Viel zu lange sind die wesentlichen Akteure im Unklaren gelassen worden, die Öffentlichkeitsarbeit hat für Verunsicherung gesorgt und viel Vertrauen wurde so zerschlagen", so der Partei- und Fraktionsvorsitzende der Stolberger CDU Jochen Emonds. "Wir haben als CDU seit 2015 den Druck auf die KV gemeinsam mit der Bürgerinitiative für den Erhalt der Notfallpraxis hochgehalten, und müssen trotzdem erleben,dass es Bestrebungen gibt, das Angebot massiv einzuschränken. Das ist nicht tolerierbar!"

 

"Allerdings gilt auch, dass die jetzige Situation eine andere ist als die vor drei Jahren, als eine vollständige Schließung der Notfallpraxis am Standort Stolberg geplant war. Mit der kinderärztlichen Notarztversorgung bleibt ein ganz wesentlicher Teil des Angebotes bei uns erhalten, es gibt die Möglichkeit der Hausbesuche und auch die Strukturen im Krankenhaus selbst sind heute andere.Das ist ein großer Erfolg von der Bürgerinitiative unter Führung von Stefan Doncks und gemeinsam haben wir gezeigt, dass bürgerschaftliches Engagement, unterstützt von den Parteien und der Verwaltung, Dinge verändern kann. Als CDU danken wir Herrn Doncks und unserem Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier und zukünftigen Städteregionsrat, die sich mit Nachdruck hinter die Initiative gestellt haben und den vielen hundert Bürgerinnen und Bürgern, die den Demonstrationszug damals mitgemacht und zuletzt die Unterschriftenaktion aktiv unterstützt haben. Wir von der CDU Stolberg werden diese Unterschriftenaktion weiterführen und alle Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, sich in die Listen einzutragen. Unser gemeinsamer Einsatz hat bereits Wirkung gezeigt und jetzt müssen wir uns auch weiterhin gemeinschaftlich für ein bestmögliches medizinisches Versorgungsangebot in Stolberg einsetzen und den Druck aufrechterhalten. Wir wissen dabei mit dem Bethlehem Gesundheitszentrum und der Bürgerinitiative für den Erhalt der Notfallpraxis zwei starke Partner an unserer Seite und gemeinsam wird es uns gelingen, dass es keine spürbaren Einschnitte für die Menschen in unserer Stadt geben wird", so Emonds. 

Weiter den erfolgreichen Kurs steuern

CDU nominiert: Feuerwehrchef Andreas Dovern tritt als Bürgermeisterkandidat die Nachfolge von Tim Grüttemeier an.

Der CDU-Kandidat für das Bürgermeisteramt Andreas Dovern
Der CDU-Kandidat für das Bürgermeisteramt Andreas Dovern

 Die Entscheidung fällt am Abend hinter verschlossenen Türen im „Vichter Landhaus“: Andreas Dovern soll Nachfolger von Tim Grüttemeier als Bürgermeister werden. Der 35-köpfige erweiterte Stadtverbandsvorstand der Stolberger CDU folgt einstimmig der Empfehlung des Partei- und Fraktionsvorsitzenden Jochen Emonds, den 36-jährigen Feuerwehrchef als Kandidat zu nominieren. Ende Januar/Anfang Februar soll die offizielle Aufstellung als Bürgermeisterkandidat durch die Parteibasis folgen

Jochen Emonds hatte im Sommer das Mandat erhalten, die Nachfolge Grüttemeiers vorzubereiten, als dieser sich für die Kandidatur als Städteregionsrat entschlossen und im Falle einer Niederlage auch eine erneute Kandidatur als Stadtoberhaupt ausgeschlossen hatte. „Ich habe interessante Gespräche geführt mit unterschiedlichen Kandidatinnen und Kandidaten“, berichtet am Rande der Sitzung Emonds, der eine eigene Bewerbung nach reiflicher Überlegung ausgeschlossen hatte. „Ich hatte bereits vor dem Bekanntwerden des Rückzugs von Helmut Etschenberg die Leitung der Oberstufe an unserer Gesamtschule zugesagt, und da stehe ich im Wort“, erklärt der Parteichef und freut sich, „einen idealen Bewerber“ präsentieren zu können.

 

„Andreas Dovern ist als Kandidat bestens geeignet, unseren erfolgreich eingeschlagenen Weg für die Kupferstadt weiterführen zu können“, so Emonds. Denn genau das wollten die Stolberger, die mit 66 Prozent für Grüttemeier gestimmt hatten und damit den von der CDU für diese Stadt eingeschlagenen Kurs des Aufschwungs goutiert hätten. An diesen Erfolg soll für die Christdemokraten nun Andreas Dovern anknüpfen. „Die Stadt ist weiter im Umbruch. Die eingestielten Projekte laufen gut und auf diesem Weg wollen wir Stolberg weiter nach vorne bringen“, betont Jochen Emonds.

 

Genau für diese Aufgabe sei Andreas Dovern der Richtige. Als Leiter der Stolberger Feuerwehr mit rund 550 Mitgliedern kenne er die Dienstgeschäfte einer Verwaltung ebenso wie das ehrenamtliche Engagement von der Pike auf. „Andreas Dovern hat seine Führungserfahrung bewiesen“, sagt Emonds: „Er kann auch eine Stadt leiten.“ Zudem sei Dovern als Leiter des Amtes für Brandschutz, Rettungsdienst und Bevölkerungschutz auch über die eigentlichen Feuerwehrangelegenheiten hinaus eng mit der Entwicklung Stolbergs vertraut und verbunden.

 

Eine Einschätzung, die Tim Grüttemeier aus seiner Erfahrung als Verwaltungschef nur unterstreichen kann. „Bei der Planung der Entwicklung der Stadt und der Abwicklung der Baustellen sitzt die Feuerwehr ebenso mit am Tisch wie Andreas Dovern als Amtsleiter in allen Fragen meines Dezernates mit beteiligt ist“, sagt der Bürgermeister. Und dabei habe Dovern stets bewiesen, gerade in kritischen Situationen besonnen und vorausschauend zu reagieren: „Ihn bringt rund um die Uhr nichts aus der Ruhe.“

 

Vor die Lage kommen“

 

Zwei Beispiele nennt Grüttemeier. Als 2015 die Bezirksregierung anrief, abends kämen 150 Flüchtlinge in Stolberg an, habe er Dovern sofort die Organisation anvertraut, und bei Tihange sei er erst recht im Thema. „Von ihm habe ich den Satz gelernt, ,man muss vor die Lage kommen’“, sagt Tim Grüttemeier. Und ebenso wie er selbst kenne Dovern als Vater zweier Kinder die soziale Entwicklung der Stadt aus eigener Erfahrung.

 

Besonders zeichne ihn der Neuaufbau der Feuerwehr aus, in die er längst in viele Prozesse mit federführend eingebunden ist, erst recht in die vielen neuen Großveranstaltungen. „Ich habe mich gefreut, dass Jochen Emonds der Partei Andreas Dovern vorschlagen konnte“, sagt Tim Grüttemeier: „Er wird den eingeschlagenen Weg erfolgreich fortsetzen.“

 

Die lobenden Worte des Abends erfreuen auch den Kandidaten. Aber Andreas Dovern hebt erst einmal einen anderen Punkt hervor. „Ich bin tief mit dieser Stadt verbunden.“ Und das nicht nur als Feuerwehrchef, der 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche einsatzbereit für Stolberg ist – eine Stadt, deren kleinsten Winkel er wohl auch kennt. Es sei eine schöne Herausforderung für ihn gewesen, die Stolberger Feuerwehr zukunftsweisend aufstellen zu dürfen. „Bei Bürgermeister und Rat haben wir immer ein offenes Ohr für unser Anliegen gefunden.“ Als Feuerwehrchef habe er Führungskraft bewiesen und auch die Leitung der Stadt Stolberg traue er sich zu. „Ich möchte den eingeschlagenen Kurs fortsetzen und eigene Akzente setzen“, betont Andreas Dovern. Bei dem gut eingeleiteten Strukturwandel sei die Belegschaft der Verwaltung stark gefordert. „Sie sollen morgens gerne zur Arbeit kommen und sie abends gut gelaunt verlassen können“, setzt Dovern auf ein attraktives Arbeitsumfeld.

 

Die eingeschlagenen Maßnahmen des Entwicklungskonzeptes Talachse und der Sozialen Stadt will er weiter konsequent verfolgen und mit neuen Projekten fortführen. Zur Entwicklung der Stadt sei der weitere Ausbau als Industrie- und Gewerbestandort unabdingbar, um Arbeitsplätze zu schaffen und auch um Steuereinnahmen zu generieren. Ein Mehr an Sicherheit und Ordnung steht ebenfalls ganz oben auf der Liste der ersten Eckpunkte, die Andreas Dovern an diesem Tag nennt.

 

Dialog mit dem Kandidaten

 

Weitere will Dovern dann gemeinsam mit den Stolbergern erarbeiten. Erster Einsatz dabei ist an diesem Wochenende die Klausurtagung zum Haushaltsentwurf für das kommende Jahr. Noch wichtiger sind für Andreas Dovern aber die nächsten beiden Bürgerdialoge der CDU, der er seit 2008 angehört. Als einzige Partei in der Kupferstadt beteilige sie mit diesem Format die Bürgerschaft direkt. Jeder Interessent ist willkommen bei diesen Veranstaltungen mit den Christdemokraten über Probleme von heute und auch über Ideen für morgen zu diskutieren. Und jetzt natürlich auch den neuen Kandidaten für das Bürgermeisteramt besser kennenzulernen: am Dienstag, 4. Dezember, ab 20 Uhr in „Angie’s Bistro“ in Büsbach sowie am Mittwoch, 12. Dezember, ab 19.30 in der Breiniger „Zur Treppe“.

 

Eine Sache liegt Andreas Dovern dann aber doch noch direkt am Herzen: Das ist die klare Trennung von Amt und dem Wahlkampf: „Wenn ich Uniform trage, bin ich ausschließlich der Chef der Feuerwehr und nicht der Wahlkämpfer“, sagt er. Für die heiße Phase des Wahlkampfs werde er deshalb auch selbstverständlich Urlaub nehmen.

 

Feuerwehrchef ist seit zehn Jahren in der CDU

 

1982 in Eschweiler geboren, zog Andreas Dovern mit seinen Eltern 1987 nach Gressenich. Der Mittleren Reife folgte eine handwerkliche Ausbildung bei RWE bereits mit dem Ziel, Feuerwehrmann zu werden. Bereits im Jahr 1994 war er der Stolberger Jugendfeuerwehr beigetreten und wechselte 1999 schließlich in den aktiven ehrenamtlichen Dienst.

 

Seine Ausbildung begann Dovern am 1. April 2004 bei der Feuerwehr in Alsdorf in Ermangelung von Ausbildungsstellen in Stolberg. Seine weitere Karriere führte bis zum stellvertretenden Wehrleiter in Alsdorf. Als im Oktober 2013 die Leitung der Stolberger Feuerwache ausgeschrieben war, bereits mit dem Ziel Wach- und Wehrleitung wieder in einer Hand zu vereinen, bewarb Dovern sich erfolgreich. Zum 1. Januar 2014 trat er die Leitung der Feuerwache an, fünf Monate später übernahm er auch die Führung der Freiwilligen.

 

2012 heiratete er seine Silvia und ist Vater von Hendrik (6) und Theo (4). Bereits vor zehn Jahren trat Dovern der CDU bei.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Stolberger Feuerwehrchef soll neuer Verwaltungschef werden: Weiter den erfolgreichen Kurs steuern Stolberger CDU nominiert Andreas Dovern als Bürgermeisterkan

Der erweiterte Stadtverbandsvorstand der Stolberger CDU folgt der Empfehlung des Partei- und Fraktionsvorsitzenden Jochen Emonds und hat sich am Donnerstag, den 29.11.2018 einstimmig für Andreas Dovern, den derzeitigen Leiter der Stolberger Feuerwehr, als Kandidaten für die Nachfolge von Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier ausgesprochen. Eine Neuwahl ist erforderlich geworden, da Grüttemeier am 18.11.2018 von den Bürgerinnen und Bürgern der StädteRegion Aachen zum neuen Städteregionsrat gewählt worden ist. Er wird sein neues Amt zum 01.01.2019 antreten. Die Neuwahl des Stolberger Bürgermeisters wird voraussichtlich gemeinsam mit der Wahl zum nächsten Europäischen Parlament am 26.05.2019 durchgeführt.

Jochen Emonds hatte im Sommer das Mandat erhalten, die Nachfolge Grüttemeiers vorzubereiten, als dieser sich für die Kandidatur als Städteregionsrat entschlossen und im Falle einer Niederlage auch eine erneute Kandidatur als Stadtoberhaupt ausgeschlossen hatte. „Ich habe interessante Gespräche geführt mit unterschiedlichen Kandidatinnen und Kandidaten“, berichtet am Rande der Sitzung Emonds, der eine eigene Bewerbung nach reiflicher Überlegung ausgeschlossen hatte. „Ich hatte bereits vor dem Bekanntwerden des Rückzugs von Helmut Etschenberg die Leitung der Oberstufe an unserer Gesamtschule zugesagt, und da stehe ich im Wort“, erklärt der Parteichef und freut sich, „einen idealen Bewerber“ präsentieren zu können.

 

„Mit Andreas Dovern ist es uns gelungen einen starken Kandidaten aufzustellen, der als Chef der Stolberger Feuerwehr bereits seit vielen Jahren in einer herausgehobenen Funktion Führungsverantwortung in unserer Stadt übernimmt und der einem der größten Ämter der Stadtverwaltung vorsteht“, erklärt Emonds. „In vielen Krisensituationen, sei es bei Brand-, Sturm- und Hochwasserereignissen oder während der Flüchtlingskrise des Jahres 2015, hat Andreas Dovern gezeigt, dass er besonnen und mit Weitblick auch schwierige Herausforderungen bewältigen kann und dass er ein verlässlicher Partner für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt ist. Mich freut es, dass mein Vorschlag Andreas Dovern als Bürgermeisterkandidaten zu nominieren auf so viel Zuspruch in der Partei gestoßen ist, und er gestern Abend einstimmig nominiert worden ist.“

 

Der 36jährige hauptberufliche Feuerwehrmann ist verheiratet und Vater zweier Kinder. Seit Anfang 2014 leitet er die Stolberger Feuerwehr, der insgesamt 550 Mitglieder in allen Stadtteilen angehören. Neben der Brandbekämpfung übernimmt die Feuerwehr zahlreiche weitere Aufgaben, sei es bei der Krisenprävention, Gefahrenabwendung, beim Bevölkerungsschutz oder beim Rettungsdienst. Daneben unterstützen insbesondere die vielen ehrenamtlichen Mitglieder  Vereine und Aktivitäten in ihrer Nachbarschaft, führen eigene Veranstaltungen durch und tragen somit stark zum gesellschaftlichen Zusammenhalt in Stolberg bei.

 

„Es ist eine enorme Ehre, von der CDU als Nachfolger von Dr. Grüttemeier vorgeschlagen worden zu sein. Er hat in seiner Zeit als Bürgermeister unsere Stadt in einer zuvor wohl nicht für möglich gehaltenen Art und Weise nach vorne gebracht und ich freue mich bereits sehr darauf, seine Arbeit gemeinsam mit der Stolberger CDU fortzuführen und weiterzuentwickeln“, erklärt Andreas Dovern mit Blick auf seine Nominierung. „Es geht in den kommenden Jahren darum, die positive Entwicklung der letzten Jahre fortzuentwickeln und die sich uns bietenden Chancen zu nutzen. Aufgrund meiner bisherigen Arbeit weiß ich, über wie viel Potenzial unsere Stadt noch verfügt und wie viel Engagement die Stolbergerinnen und Stolberger mitbringen – in allen Ortsteilen! Die weit verbreitete Bereitschaft, sich für seine Mitmenschen und für seine Stadt zu engagieren möchte ich nutzen und neu für Stolberg begeistern, denn ich weiß: unsere Stadt kann wieder einen Spitzenplatz in unserer Region einnehmen!“ Die eingeschlagenen Maßnahmen des Entwicklungskonzeptes Talachse und der Sozialen Stadt will er weiter konsequent verfolgen und mit neuen Projekten fortführen. Zur Entwicklung der Stadt sei der weitere Ausbau als Industrie- und Gewerbestandort unabdingbar, um Arbeitsplätze zu schaffen und auch um Steuereinnahmen zu generieren. Ein Mehr an Sicherheit und Ordnung steht neben Schule und Bildung ebenfalls ganz oben auf der Liste der ersten Eckpunkte, die Andreas Dovern an diesem Tag nennt.

 

In den kommenden Wochen und Monaten haben Kandidat und Partei nun alle Hände voll tun. Bis zum Wahltermin gilt es die Bürgerinnen und Bürger zu überzeugen und um Unterstützung zu werben. Eine Kampagne muss ebenso vorbereitet werden wie zahlreiche Termine in den Stadtteilen. „Als CDU sind wir für die vor uns liegenden Aufgaben bestens gerüstet“ zeigt sich der Vorsitzende Jochen Emonds zuversichtlich. „Zur Wahl des Städteregionsrates haben wir mit Tim Grüttemeier in Stolberg eine Zustimmung von 66 Prozent erhalten. Die Stolberger sind zufrieden mit unserer Arbeit vor Ort, das hat das Wahlergebnis eindrucksvoll gezeigt und gibt uns Rückenwind für die bevorstehende Arbeit. Mit Andreas Dovern haben wir nun erneut einen Kandidaten, der bestens vernetzt ist und der auf ein bewährtes Team vertrauen kann. Wir werden die begonnene Arbeit und den eigeschlagenen Weg gemeinsam fortsetzen und freuen uns auf einen intensiven und fairen Wahlkampf, den wir nutzen werden, um für Stolberg zu werben und um den Zusammenhalt in unserer Stadt weiter zu stärken, und diese voranzubringen.“

 

Auch der bisherige Amtsinhaber Dr. Tim Grüttemeier freut sich über die Entscheidung zugunsten des Stolberger Feuerwehrchefs: „Mit Andreas Dovern hat die CDU eine ganz hervorragende Wahl getroffen. In meiner Zeit als Bürgermeister war er in manch einer Krisensituation ein wertvoller Partner, der sich stets durch ein hohes Maß an Besonnenheit und Entschlussfreude ausgezeichnet hat. Er hat zudem ein hervorragendes Team im Rücken und mit Jochen Emonds einen starken Partei- und Fraktionsvorsitzenden an seiner Seite, auf den schon ich mich stets verlassen konnte. Ich bin fest überzeugt, dass es für unsere Heimatstadt keine bessere Lösung geben kann.“

 

Dialog mit dem Kandidaten

Wer den designierten Bürgermeisterkandidaten besser kennenlernen möchte, wer sich mit Fragen und Anregungen an ihn und die CDU wenden möchte, der kann dies bei den Bürgerdialogen der Stolberger CDU in den nächsten beiden Wochen tun. Jeder Interessent ist willkommen bei diesen Veranstaltungen mit den Christdemokraten über Probleme von heute und auch über Ideen für morgen zu diskutieren. Diese finden statt am 04.12.2018 ab 20:00 Uhr in „Angie’s Bistro“ (Büsbach) und am 12.12.2018 ab 19:30 Uhr im Restaurant „Zur Treppe“ (Breinig).

CDU: Notfallpraxis muss in Stolberg bleiben!

"Die Diskussion um die Zukunft der notärztlichen Versorgung in der gesamten Region ist alles andere als ein Ruhmesblatt für die Kassenärztliche Vereinigung (KV).

Der CDU-Partei- und Fraktionsvorsitzende Jochen Emonds
Der CDU-Partei- und Fraktionsvorsitzende Jochen Emonds

Viel zu lange sind die wesentlichen Akteure im Unklaren gelassen worden, die Öffentlichkeitsarbeit hat für Verunsicherung gesorgt und viel Vertrauen wurde so zerschlagen", so der Partei- und Fraktionsvorsitzende der Stolberger CDU Jochen Emonds.  "Wir haben als CDU seit 2015 den Druck auf die KV gemeinsam mit der Bürgerinitiative für den Erhalt der Notfallpraxis hochgehalten, und müssen trotzdem erleben, dass es Bestrebungen gibt, das Angebot massiv einzuschränken. Das ist nicht tolerierbar!"

 

 

"Allerdings gilt auch, dass die jetzige Situation eine andere ist als die vor drei Jahren, als eine vollständige Schließung der Notfallpraxis am Standort Stolberg geplant war. Mit der kinderärztlichen Notarztversorgung bleibt ein ganz wesentlicher Teil des Angebotes bei uns erhalten, es gibt die Möglichkeit der Hausbesuche und auch die Strukturen im Krankenhaus selbst sind heute andere. Das ist ein großer Erfolg von der Bürgerinitiative unter Führung von Stefan Doncks und gemeinsam haben wir gezeigt, dass bürgerschaftliches Engagement, unterstützt von den Parteien und der Verwaltung, Dinge verändern kann. Als CDU danken wir Herrn Doncks und unserem Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier und zukünftigen Städteregionsrat, die sich mit Nachdruck hinter die Initiative gestellt haben und den vielen hundert Bürgerinnen und Bürgern, die den Demonstrationszug damals mitgemacht und zuletzt die Unterschriftenaktion aktiv unterstützt haben. Wir von der CDU Stolberg werden diese Unterschriftenaktion weiterführen und alle Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, sich in die Listen einzutragen. Unser gemeinsamer Einsatz hat bereits Wirkung gezeigt und jetzt müssen wir uns auch weiterhin gemeinschaftlich für ein bestmögliches medizinisches Versorgungsangebot in Stolberg einsetzen und den Druck aufrechterhalten. Wir wissen dabei mit dem Bethlehem Gesundheitszentrum und der Bürgerinitiative für den Erhalt der Notfallpraxis zwei starke Partner an unserer Seite und gemeinsam wird es uns gelingen, dass es keine spürbaren Einschnitte für die Menschen in unserer Stadt geben wird", so Emonds. 

"Ich möchte bleibende Spuren hinterlassen"

Am Tag nach der Wahl blickt Tim Grüttemeier auf seine siebenjährige Amtszeit als Städteregionsrat. Dezernat 1 will er selbst leiten.

Jubel nach der Bekanntgabe des Sieges in der Stichwahl: Tim Grüttemeier feiert mit den beiden Parteivorsitzenden Hendrik Schmitz und Holger Brantin, dass er der neue Städteregionsrat ist. Foto: dmp press/Ralf Roeger
Jubel nach der Bekanntgabe des Sieges in der Stichwahl: Tim Grüttemeier feiert mit den beiden Parteivorsitzenden Hendrik Schmitz und Holger Brantin, dass er der neue Städteregionsrat ist. Foto: dmp press/Ralf Roeger

Die Nacht nach dem Sieg war ziemlich kurz. „Wir haben mit unseren vielen Helfern und Parteifreunden in der Zweifaller Hütte in Vicht eine schöne Party gefeiert“, berichtet Tim Grüttemeier (CDU). Das hält den 38-Jährigen aber nicht davon ab, bereits um 7.30 Uhr wieder am Schreibtisch zu sitzen. Noch ist sein Arbeitsplatz im Stolberger Rathaus. Doch die Tage als Bürgermeister seiner Heimatstadt sind gezählt. Im Gespräch mit unserer Zeitung verrät der zukünftige Städteregionsrat, wie er seinen Wechsel vorbereiten und was er in seinem neuen Amt mit Priorität angehen will.

 

Mit welchem Gefühl sind Sie heute Morgen zur Arbeit gefahren?

Grüttemeier: Das war schon ein komisches Gefühl. Einerseits habe ich über Monate darauf hingearbeitet, diese Wahl zu gewinnen und Städteregionsrat zu werden. Andererseits bin ich mit meiner Heimatstadt emotional eng verbunden und weiß jetzt, dass ich nicht mehr lange Bürgermeister von Stolberg sein werde. Ich glaube, es ist heute noch zu früh, das alles richtig einordnen zu können.

 

Im ersten Viertel der Stichwahl-Auszählung lag Ihre Konkurrentin Daniela Jansen von der SPD vorne. Haben Sie da gedanklich schon mal den Plan B aus der Schublade geholt?

Grüttemeier: Den gab es nicht, weil ich im Falle einer Niederlage ja noch bis 2020 Bürgermeister geblieben wäre und zwei Jahre Zeit gehabt hätte, mir eine neue Aufgabe zu suchen. Sicherlich wäre aber eine Rückkehr in meinen Beruf als Rechtsanwalt in Frage gekommen. Ich habe den Kontakt zu meiner alten Kanzlei nie abreißen lassen und habe immer gesagt, dass ich nicht von der Politik abhängig sein will.

 

Sie haben mit 38 Jahren schon die Station Bürgermeister hinter sich gelassen. Sind Sie ein strebsamer Mensch?

Grüttemeier: Ich habe sicherlich einen gewissen Ehrgeiz. Aber in erster Linie bin ich meine Aufgaben immer aus Überzeugung und mit viel Spaß angegangen. Klar ist doch: Man kann eine politische Karriere nicht steuern. Jeder, der sich in der Politik einen Karriereplan zurechtlegt, der wird scheitern.

 

Sie haben jetzt immerhin sieben Jahre Planungssicherheit. Was ist Ihr Anspruch für diese Zeit?

Grüttemeier: Sieben Jahre sind eine so lange Zeit, dass es gelingen muss, die Dinge, die wir uns vorgenommen und in den vergangenen Monaten thematisiert haben, voranzubringen. Ich bin für sieben Jahre als Städteregionsrat gewählt worden, da möchte ich bleibende Spuren hinterlassen.

 

Sie haben angekündigt, die Schwerpunktthemen aus Ihrem Wahlkampf zügig angehen zu wollen. Was heißt das konkret?

Grüttemeier: Das heißt zum Beispiel konkret, dass wir das Projekt Regiotram realisieren müssen. In meiner Wahrnehmung gibt es in der Städteregion dazu die politische Bereitschaft. Weil mehrere Kommunen betroffen sind, sollte die Städteregion hier den Hut aufhaben. Es wird meine Aufgabe sein, dieses Vorhaben anzutreiben. Das gilt auch für den Strukturwandel. Das Braunkohlekraftwerk in Weisweiler wird spätestens 2030 stillgelegt. Das ist quasi morgen. Aber wir haben immer noch keine konkrete Vorstellung davon, wie der Standort in Zukunft genutzt werden soll. Ein weiteres Beispiel ist die Digitalisierung. Wir sind als Stadt und Städteregion Aachen seit einem halben Jahr Modellregion. Aber es gibt noch keine Digitalisierungsstrategie. Hier werde ich einen weiteren Schwerpunkt setzen und möchte bis Ende 2019 konkrete Ergebnisse erzielen.

 

Stehen Sie unter Erfolgsdruck?

Grüttemeier: Ja, aber nicht von außen, sondern nur gegenüber mir selber. Ich möchte, dass die Menschen möglichst bald meine Handschrift erkennen können.

 

Gilt das auch für die städteregionale Verwaltung?

Grüttemeier: Ich werde sicherlich nicht alles auf den Kopf stellen, behalte mir aber sehr wohl vor, nach einem Jahr eine erste Bilanz zu ziehen. Eine konkrete Veränderung wird es in der Verwaltungsspitze geben. Wenn Axel Hartmann im Januar in den Ruhestand geht, wird das von ihm geleitete Dezernat 1 in meine Zuständigkeit übergehen. Bislang hat der Städteregionsrat kein eigenes Dezernat geleitet, das möchte ich ändern, zumal dort die sehr wichtigen Bereiche Personal und Digitalsierung angesiedelt sind. Außerdem können wir so eine Dezernentenstelle einsparen.

 

Übernehmen Sie sich damit nicht?

Grüttemeier: Das glaube und hoffe ich nicht. Es ist aber durchaus eine große Herausforderung. Und ich sage auch ganz offen nicht ausschließen zu können, dass ich in zwei Jahren feststellen werde, dass das tatsächlich zu viel ist.

 

Ab wann werden Sie in der Übergangszeit mehr Städteregionsrat als Bürgermeister sein?

Grüttemeier: Ich habe sehr bewusst darauf verzichtet, vor der Wahl irgendwelche Termine zu vereinbaren, werde aber mit Sicherheit in den kommenden Wochen zahlreiche Gespräche vor allem mit dem scheidenden Amtsinhaber Helmut Etschenberg und mit den Dezernenten führen. Bürgermeister von Stolberg bin ich aber definitiv bis zum 31. Dezember. Meine letzte Amtshaltung wird an diesem Tag um 16 Uhr eine standesamtliche Trauung im Rathaus sein.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Neuer Bürgermeister gesucht

Grüttemeier holt in seiner Heimatstadt mit 66,36 Prozent das beste Ergebnis. CDU berät Ende des Monats über Personalvorschlag.

Nun richten sich in Stolberg die Augen auf den 26. Mai nächsten Jahres. Dann wird nicht nur das Europaparlament gewählt, sondern aller Voraussicht nach auch der nächste Stolberger Bürgermeister – zumindest wenn es nach der Meinung der meisten Beobachter gestern Abend ging. Tim Grüttemeier (CDU) ist zum neuen Städteregionsrat gewählt und löst zum Jahreswechsel Amtsinhaber Helmut Etschenberg (CDU) ab. Parteivorsitzender Jochen Emonds wird dem CDU-Vorstand Ende diesen Monats einen Personalvorschlag unterbreiten. Der soll an die erfolgreiche Arbeit Grüttemeiers anknüpfen können. Denn den Wahlausgang wertet der CDU-Chef als Zeichen der Zufriedenheit mit der Arbeit der CDU und von Tim Grüttemeier. Der freute sich „besonders über das Stolberger Ergebnis, das maßgeblich zu meinem Erfolg beigetragen“ hat. In den kommenden drei Wochen will auch die SPD ihren Kandidaten für Stolberg vorstellen, erklärte Parteivorsitzender Patrick Haas. Das werde jemand sein, der an dem Erfolg der Politik der letzten Jahre maßgeblich beteiligt gewesen sei.

Tim Grüttemeier hat den Zweikampf mit der Aachenerin Daniela Jansen (SPD) mit klarem Vorsprung gewonnen. Das vorläufige, städteregionsweite Endergebnis von 52,59 zu 47,41 Prozent wird an diesem Abend in seiner Heimatstadt noch einmal deutlich übertroffen.

 

Grüttemeier sichert sich in Stolberg alle Bezirke und kann seine Führung im Vergleich zur letzten Wahl vor zwei Wochen sogar noch ausbauen. Lediglich in den Stimmbezirken Atsch II, Donnerberg V und Oberstolberg holt er weniger als 60 Prozent. Mit 9005 Stimmen und 66,36 Prozent – es ist sein bestes Ergebnis in den neun Kommunen – votiert zwei Drittel der Stolberger für den 38-Jährigen; die 41-Jährige erreicht mit 4565. Kreuzen 33,64 Prozent. 111 Stimmen sind ungültig.

 

Jubelstürme seiner Freunde und Anhänger aus der ganzen Städteregion empfingen Grüttemeier, als er gegen 20.30 Uhr die „Zweifaller Hütte“ auf dem Dörenberg betrat. Dorthin hatte der Stolberger und VfL-Fan zur Wahlparty geladen – unabhängig von deren Ausgang. Zuvor hatte er bereits im Städteregionshaus das Eintreffen der Ergebnisse verfolgt und die Glückwünsche von Daniela Jansen entgegengenommen.

 

Im Stolberger Ratssaal ging es wie bei dem ersten Wahlgang ruhiger zu. Als Stolberger Wahlleiter hatte der Erste Beigeordnete Robert Voigtsberger das Eintreffen der Ergebnisse im Blick und konnte das Endergebnis bereits um 18.48 Uhr verkünden. Bis dahin hatten sich dann doch noch einige Stolberger im Ratssaal eingefunden, um den Ausgang der Wahl zu verfolgen. Und diese gestaltete sich zu Beginn besonders spannend. Nach 24 von 417 Stimmbezirken – vornehmlich aus dem Nordkreis – führte Daniela Jansen nämlich noch kurze Zeit vor Tim Grüttemeier. Immer wieder hörte man auch im Ratssaal, dass man mit einer knappen Entscheidung rechne. Dann kam allerdings die Wende. Bei 180 Stimmbezirken war der Trend längst gedreht und sollte auch nicht mehr kippen: Der Stolberger lag mit 51,43 vor der Aachenerin mit 48,57 Prozent. Es folgten nur noch kleinere Korrekturen bis zum Endergebnis.

 

Schleppend angelaufen war die Stichwahl am Sonntagmorgen. Von den 44 623 Wahlberechtigten hatten 4896 einen Wahlschein beantragt. Mittags lag der Anteil der Urnenwähler bei 5,41 Prozent. Aber um 16 Uhr zeichnete sich bereits mit 27,16 Prozent eine überdurchschnittliche Beteiligung ab; in der gesamten Städteregion rangierte sie zu diesem Zeitpunkt bei 22,86 Prozent und sollte sich nur noch auf 27,06 Prozent steigern, während sie in der Kupferstadt 37,19 Prozent erreichte.

 

Und wie geht es nun in Stolberg weiter? Diese Frage kam gestern Abend natürlich im Ratssaal auf. Das Prozedere gestaltet sich wie folgt: Die Verwaltung unterbreitet dem Stadtrat einen Terminvorschlag für die Bürgermeisterwahl. Das soll bereits in der nächsten Ratssitzung am Dienstag, 11. Dezember, geschehen. Hat die Politik entschieden, muss der Vorschlag allerdings noch durch die Kommunalaufsicht genehmigt werden. Danach werde erst ein endgültiger Termin festgelegt, sagt Robert Voigtsberger. Die Bürgermeister- gemeinsam mit der Europawahl zu legen – „das würde einfach Sinn machen“, ist sich der Beigeordnete sicher.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Domenik von Thenen zum neuen CDU-Vorsitzenden gewählt

Der CDU-Ortsverband für Gressenich, Vicht, Zweifall, Werth und Schevenhütte wählt seine Spitze neu. Jura-Student einstimmig ins Amt gekommen.

CDU-Stadtchef Jochen Emonds (r.) gratulierte OV-Vorstand Domenik von Thenen (v. l.), Hans Bruckschen und Marc Delzepich. Foto: D. Müller
CDU-Stadtchef Jochen Emonds (r.) gratulierte OV-Vorstand Domenik von Thenen (v. l.), Hans Bruckschen und Marc Delzepich. Foto: D. Müller

Domenik von Thenen ist der neue Vorsitzende des CDU-Ortsverbands Gressenich, Mausbach, Vicht, Zweifall, Werth, Schevenhütte. Der in Gressenich lebende 21-jährige Jura-Student erhielt bei der Jahrestversammlung des Ortsverbands im „Bistro Elle“ 23 Stimmen und bedankte sich für das einstimmige Votum.

 

„Ich werde mich dafür einsetzen, dass die Stadtteile unseres Ortsverbands attraktiv für junge Familien sind“, beschrieb von Thenen .Daher habe er die Schulstandorte ebenso im Fokus wie das Thema Mobilität. „Dazu zählt auch, dass Radwege zwischen den Orten ausgebaut werden.“

 

Ferner wolle er das Internet und speziell sogenannte soziale Netzwerke verstärkt nutzen, um die Arbeit des OV bekannter zu machen. Als Vize-Vorsitzende des OV wurden Hans Bruckschen (21 Stimmen) und Heinz-Gerd Braun (19) bestätigt. Der scheidende Vorsitzende Marc Delzepich bleibt dem Vorstand als Geschäftsführer erhalten. Seinen Rückzug vom OV-Vorsitz begründete Delzepich damit, familiäre und berufliche Prioritäten setzen zu wollen. Auf Anfrage unserer Zeitung erklärte Delzepich: „Ich habe definitiv keinerlei Ambitionen, Nachfolger von Tim Grüttemeier im Stolberger Rathaus zu werden.“

 

In ihren Funktionen bestätigt wurden die Werbebeauftragten Rita Felden und Ralf Hennen. Als Beisitzer gewählt wurden Klaus Berghausen, Horst Braun, Hans-Gerd Emonds, Roland Gillessen, Gerd Grüttemeier, Dirk Janowski, Adolf Konrads, Andy Mertens und Günter Schwarz. Zuvor standen Bürgermeister Tim Grüttemeier und der CDU-Stadtverbands- und Fraktionsvorsitzende Jochen Emonds den Anwesenden in einem Bürgerdialog Rede und Antwort. Thematisiert wurde unter anderem die Problematik der „Helikopter-Eltern“ oder „Eltern-Taxis“, die auch unmittelbar vor der Gressenicher Grundschule Verkehrschaos verursachen würden. Auf die Frage, ob in der Zweifaller Ortsmitte künftig eine „blaue Zone“ mit durch Parkscheiben zeitlich begrenzter Parkdauer entstehen werde, antwortete Grüttemeier mit „Ja“ und verwies auf die Bürgerbeteiligung, in der Anwohner sich deutlich dafür ausgesprochen haben.

 

Ein Bürgerdialog ohne das Thema Baustellen ist derzeit scheinbar undenkbar, und auch im „Bistro Elle“ kamen Baumaßnahmen zur Sprache. Mit einem brisanten Nebenschauplatz: den Anliegerkosten. Die Stadt Stolberg bietet seit einiger Zeit den Service der unechten Ablöse an, was bedeutet, dass Anlieger, die laut geltendem Kommunalabgabengesetz des Landes NRW Beiträge zu Straßenbaumaßnahmen leisten müssen, diese Beiträge in Raten zahlen können. Die im Düsseldorfer Landtag geführte Diskussion über die Abschaffung der Anliegerbeiträge führe aber dazu, dass die Stolberger Stadtverwaltung sich frage, ob sie jenen Service aufrechterhalten kann. Denn sollte das Land NRW entscheiden, zu einem Stichtag die Anliegerbeiträge abzuschaffen, könnte die Stadt Stolberg zuvor bereits erhaltene Ratenzahlungen aus eigenen Mitteln zurückerstatten müssen.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Stolberg setzt klar auf Tim Grüttemeier

Mit 55,82 zu 23,27 Prozent deutlich vor Jansen. Nur jeder Dritte geht zur Wahl. Extreme in Venwegen und Zweifall

Die Kupferstädter trauen ihrem Bürgermeister höhere Aufgaben zu: Auch wenn Tim Grüttemeier im ersten Anlauf den Sprung auf den Sessel des Städteregionsrates nicht geschafft hat, so haben ihm die Stolberger bereits gestern mit absoluter Mehrheit für diese Aufgabe das Vertrauen ausgesprochen. Mit 9213 Stimmen entfielen 55,82 Prozent auf den Christdemokraten. Daniela Jansen (SPD) erreicht mit 3840 Stimmen nur 23,27 Prozent. Auf den Rängen folgen der Grüne Oliver Krischer (1816/11,0%), Markus Matzerath (1162/7,04%/AfD), Albert Borchardt (255/1,55%/Linke) und der Stolberger Marcel Foré (218/1,32%/ÖDP).

 

Damit hat der 38-Jährige sich deutlich für die Stichwahl qualifiziert. Die Sozialdemokratin Daniela Jansen ist die Gegnerin, die in Alsdorf zwar 0,66 Punkte vor Grüttemeier lag, selbst aber in ihrer Heimatstadt Aachen und in Roetgen sogar von Oliver Krischer überflügelt wurde. In allen anderen Kommunen lag Tim Grüttemeier vor Jansen – sogar in Eschweiler mit 1,51 Punkten. In Simmerath und Baesweiler  liegt Grüttemeier deutlich über 50 Prozent. In der Kupferstadt holt er sein bestes Ergebnis. Mit 55,82 Prozent schneidet er sogar noch besser ab als 2014 bei seiner Wahl zum Bürgermeister, bei der er 51,75 Prozent erreichte.

 

Quasi bis zur letzten Minute hat Tim Grüttemeier um Stimmen geworben, gestern Morgen noch einmal vor Bäckereien Wahlkampf gemacht, bis er nach 11 Uhr mit Ehefrau Nina in Venwegen zur Stimmabgabe schritt. Die restliche Zeit bis zum Abend gehörte der Familie – und dem Bundesliga-Derby zwischen Mönchengladbach und Fortuna Düsseldorf. Ob der 3:0-Sieg der von ihm favorisierten Borussen ein gutes Omen für die Wahl sein wird?

 

Derweil geht es tagsüber in den Stolberger Wahllokalen deutlich ruhiger zu als bei üblichen Kommunalwahlen. Und doch liegt die Beteiligung höher als von vielen befürchtet wurde. Vor vier Jahren gingen 51,5 Prozent der Stolberger zu den Urnen, zwei Wochen später beteiligten sich kaum 22,5 Prozent an der Stichwahl für das Städteregionsamt. Gestern Morgen blieben die Wähler zurückhaltend. Bei 17,74 Prozent inklusive Briefwahl lag die Beteiligung um 11 Uhr. Gegen 12 Uhr, als vor vier Jahren in Büsbach viele Gottesdienstbesucher für Schlangen vor den Stimmlokalen sorgten, herrscht „freie Fahrt“ ins Wahllokal. Etwa 240 von 2431 Wahlberechtigten – es ist der größte Stolberger Stimmbezirk – sind bis dato an die Urne gekommen. Aber der Zwischenstand vom Nachmittag aus dem städtischen Wahlamt signalisiert eine doch größere Wahlbeteiligung.  Um 16 Uhr haben 13 816 Stolberger gewählt; das macht 30,9 Prozent bei 4601 Briefwählern und 9215 Urnengängern.

 

Am Ende des Abends liegt die Wahlbeteiligung bei in Stolberg mit 16 628 Wählern bei 37,19 Prozent. Das ist ein Wert im oberen Mittelfeld. Nur in Simmerath (42,7%), Monschau (46,8%) und Roetgen (50,7%) haben mehr Bürger von ihrem Recht Gebrauch gemacht.

 

Um 18 Uhr, als die Wahllokale schließen, ist es im Ratssaal überschaubar. Wahlleiter Robert Voigtsberger und SPD-Chef Patrick Haas leisten dem Team der IT-Spezialisten der Verwaltung Gesellschaft, die die eingehenden Ergebnisse live übertragen. Nur eine Handvoll Bürger findet am Abend den Weg ins Rathaus. Zum Ende gesellen sich wenige Politiker und Verwaltungsmitarbeiter kurzzeitig hinzu, die zuvor Stimmen ausgezählt haben.

 

Dabei ist die Frage des Abends durchaus spannend. Wie schneiden Parteien und Personen ab – angesichts aktueller Meinungsumfragen und Landtagswahlergebnisse? Wird Tim Grüttemeier es im ersten Anlauf schaffen? Kann Oliver Krischer gar Daniela Jansen überflügeln? Bereits die ersten Zahlen weisen auf einen zweiten Wahlgang hin und spiegeln nicht die allgemeine politische Stimmung im Land wider.

 

Um 18.05 Uhr kommt das allererste Ergebnis – aus einem Herzogenrather Briefwahlbezirk: 39,36 für Grüttemeier, 31,43 für Jansen, 17,6 für Krischer und erste 6,26 Punkte für den AfD-Mann. Drei Minuten später sind vier von 417 Stimmbezirke in der Städteregion ausgezählt. Sie deuten daraufhin, das Grüttemeier und Jansen in die Stichwahl gehen werden. Um 18.15 Uhr folgt das erste Stolberger Ergebnis aus Dorff: 53,81 für Grüttemeier, 23,72 für Jansen, 15,68 Prozent für Krischer; die anderen Kandidaten spielen hier namhafte keine Rolle.

 

Als Wahlleiter Robert Voigtsberger um 18,47 Uhr das vorläufige Endergebnis aus Stolberg in der Hand hält, ist bereits absehbar, dass trotz der absoluten Mehrheit in der Heimatstadt am 18. November die Stichwahl folgen wird.

 

Ein Blick auf die Stimmbezirke bescheinigt Grüttemeier in seinem Wohnort Venwegen und Zweifall, wo er aufwuchs, die meisten Stimmen mit 70,81 bzw. 66,77 Prozent. Im Wahllokal an der Donnerberger Bergstraße und in Oberstolberg endet die Skala der Zustimmung bereits bei 42,0 bzw. 45,53 Prozent. Mausbach I mit 32,15 Mausbach I und Donnerberg II mit 30,68 Prozent sind die besten Bezirke für Daniela Jansen; Venwegen (13,73%) und Zweifall (16,38%) bilden ihre Schlusslichter. Mit 24,47 Prozent ist Breinig I mit Abstand eine Hochburg für Oliver Krischer. In sechs Stimmbezirken schafft es die AfD über zehn Prozent.

 

Zwar weniger mit Blick auf Stolberg, aber auf das Ergebnis in der Städteregion erkennt Patrick Haas für die SPD-Kandidatin gute Chancen für die Stichwahl: „Ich sehe eine linke Mehrheit“, sagt der SPD-Vorsitzende bei der Addition der SPD- und Grünen-Stimmen. Summiert man die Linken hinzu würde sie bei 52,4 Prozent rangieren. Aber Haas schränkt ein: „Dazu davon müssen wir erst die Wähler überzeugen“. Jochen Emonds wertet den Ausgang konträr: „Es ist eine Personenwahl, und Tim Grüttemeier hat als einer von sechs Kandidaten das hervorragende Ergebnis erzielt.“ Mit Optimismus blickt der CDU-Vorsitzende auf die Stichwahl: Wir sind sehr zuversichtlich den Stolberger Schwung und den frischen Wind aus der Kupferstadt auf die Städteregion übertragen zu können.“

 

Von einem „schönen Zwischenergebnis“ spricht Tim Grüttemeier,der mit einer Stichwahl gerechnet hatte. „Persönlich freue ich mich sehr über mein Ergebnis in Stolberg“, sagt der Bürgermeister, der heute wieder seine Arbeit im Rathaus aufnimmt und erst zur Stichwahl hin wenige Tage Urlaub nehmen möchte.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Domenik von Thenen soll Delzepich folgen

Einen Wechsel an der Spitze des CDU-Ortsverbandes, der Gressenich, Schevenhütte, Mausbach, Vicht, Werth und Zweifall umfasst, soll auf der Mitgliederversammlung am 13. November erfolgen. Domenik von Thenen (Bild) kandidiert als neuer Vorsitzender und soll Marc Delzepich (31) nachfolgen, der 2010 Günter Schwarz abgelöst hatte und nach acht Amtsperioden den „Chefsessel“ frei macht. Sein designierter Nachfolger ist 21 Jahre alt, studiert Rechtswissenschaften in Köln und wohnt in Gressenich. Er ist seit Anfang 2017 Mitglied der CDU und seit fast einem Jahr sachkundiger Bürger im Wahlprüfungsausschuss der Stadt. Delzepich möchte sich weiter in die Vorstandsarbeit des Ortsverbandes einbringen und somit Horst Braun, der nunmehr als Beisitzer kandidiert, als Geschäftsführer ablösen. Für die weiteren Vorstandspositionen sind keine Veränderungen geplant. Die Versammlung beginnt um 20 Uhr im Gressenicher „Bistro Elle“, wo zu Beginn Partei- und Fraktionsvorsitzender Jochen Emonds sowie Bürgermeister Tim Grüttemeier sich einem offenen Bürgerdialog stellen. Die Regularien des Ortsverbandes erfolgen im Anschluss.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Fokus auf die Chancen der Städteregion

Die will Tim Grüttemeier (CDU) gemeinsam mit den Kommunen nutzen, wenn er als Städteregionsrat gewählt wird

Der Flughafen Merzbrück steht für Tim Grüttemeier (CDU) beispielhaft für die Zukunftschancen, die sich der Städteregion bieten. Foto: Ralf Roeger
Der Flughafen Merzbrück steht für Tim Grüttemeier (CDU) beispielhaft für die Zukunftschancen, die sich der Städteregion bieten. Foto: Ralf Roeger

Nach einem Ort gefragt, der für ihn die Städteregion am besten symbolisiert, muss Tim Grüttemeier nicht lange überlegen: Es ist der Flugplatz Aachen-Merzbrück in Würselen. Er steht seiner Meinung nach für das Thema Mobilität und das Zukunftspotenzial der Städteregion. Mit Autobahn- und Euregiobahnanschluss verbinde der Flughafen schon heute unterschiedliche Verkehrsmittel, und er stehe für interkommunale Zusammenarbeit, sagt der Stolberger Bürgermeister, der die Nachfolge von Städteregionsrat Helmut Etschenberg antreten will und für die CDU ins Rennen um die Gunst der Wählerinnen und Wähler geht.

 

„Gestalten wir Zukunft. Mit Tim“, steht denn auch auf vielen Plakaten, auf Werbeflyern wird dieser Slogan ergänzt um die Aufforderung: „Reden wir über Zukunft. Ich freue mich auf Sie.“ Merzbrück ist für den 38-jährigen promovierten Juristen nur ein Beispiel dafür, welch große Chancen sich der Städteregion im anstehenden Strukturwandel aufgrund des absehbaren Endes der Braunkohle bieten. Dieser stelle die gesamte Region vor große Herausforderungen. „Wir brauchen Arbeitsplätze für Leute, die an den Hochschulen hervorragend ausgebildet sind, aber auch für die, die geringer qualifiziert sind. Das ist fast noch wichtiger als das andere.“

 

Entstehen können und sollen neue Arbeitsplätze etwa rund um den Flugplatz Merzbrück, wo unter anderem RWTH und Fachhochschule Aachen Elektroflugzeuge entwickeln und, wenn es gut läuft, von einer ausgegründeten Firma bauen lassen wollen, sagt Grüttemeier, der zuversichtlich ist, dass dies gelingen wird. Schließlich sei der ebenfalls in Aachen entwickelte Streetscooter ein Erfolgsmodell geworden. „Wenn wir vor zehn Jahren gesagt hätten, dass Aachen Automobilstadt wird, hätte man uns ausgelacht.“ Auch in Stolberg, wo am Hauptbahnhof ein Logistikzentrum geplant ist, werden neue Arbeitsplätze entstehen, sagt er. „In dem Bereich braucht man klassischerweise nicht den studierten Ingenieur“, betont Grüttemeier.

 

Wichtig ist ihm in diesem Zusammenhang die Feststellung, dass keine Kommune allein die großen Herausforderungen wird meistern können – auch Aachen nicht. Doch auch fast zehn Jahre nach Gründung der Städteregion gibt es für seinen Geschmack noch viel zu häufig ein „Kirchtumdenken.“

 

Dabei gebe es Bereiche, in denen die Städteregion erfolgreich sei, etwa bei den Berufskollegs oder bei der Errichtung eines gemeinsamen Gewerbeflächenpools. Aber es sei ein anstrengender Prozess, „wir reden ja von freiwilliger Kooperation“. Als Städteregionsrat wolle er dafür werben, den Leitspruch „weil es gemeinsam besser geht“ aus den Anfangsjahren in der Tagespolitik umzusetzen. Felder, in denen es gemeinsam besser geht, gibt es nach Ansicht von Tim Grüttemeier genug. Das fängt für ihn beim öffentlich geförderten Wohnungsbau an und hört beim Öffentlichen Personennahverkehr noch lange nicht auf. Bei letzterem geht es Grüttemeier auch darum, die Busverbindungen zwischen den zehn Kommunen zu verbessern. Und mit Blick darauf, dass von Arbeitnehmern schon lange Flexibilität gefordert wird und viele von ihrem Wohnort in einen anderen Ort zur Arbeit pendeln, fordert der Vater von zwei Söhnen (neun und sechs Jahre alt) von den Kommunen Flexibilität in Sachen Kinderbetreuung.

 

„Die Lebenswirklichkeit der Menschen ist eine andere als unsere Verwaltungsstrukturen es hergeben. Bislang hat man nur an seinem Wohnort Anspruch auf einen Kita-Platz. Wir müssen eine städteregionale Lösung finden“, sagt Grüttemeier. „Bis jetzt schaut jede Kommune nur auf die eigenen Kinder.“

 

Eine städteregionsweite Lösung strebt der nach eigener Aussage „leidenschaftliche Familienmensch“ auch beim Thema Digitalisierung an. „Es macht keinen Sinn, wenn beispielsweise die zehn Kommunen unterschiedliche Bürgerportale aufbauen“, nennt Grüttemeier ein Beispiel. Gleiches gilt seiner Meinung nach für die Digitalisierung der Schulen. „Da müssen wir gemeinsame Standards festlegen.“ Es sei wenig sinnvoll, wenn beispielsweise in der einen Stadt mit Tablets der Firma X und in der anderen mit solchen der Firma Y gearbeitet werde. Wenn es gelinge, in solchen Bereichen Lösungen zu finden, zeige sich den Bürgern schnell, welchen Mehrwert die Städteregion bringt, ist Grüttemeier überzeugt.

 

Das Selbstverwaltungsrecht der Kommunen sei ein hohes Gut, sagt er. Die Städteregion müsse nicht jede Aufgabe an sich ziehen. Aber sie könne dort, wo eine Aufgabe zu groß für einzelne Kommunen sei, unterstützend wirken. Die Sozialplanung sei ein Beispiel dafür, meint Tim Grüttemeier: Die Städteregion habe in Kooperation mit den Kommunen eine Datensammlung und -analyse erstellt, die auch interkommunale Vergleiche erlaube, aber die Umsetzung der daraus abzuleitenden Handlungsempfehlungen obliege letztlich den Kommunen.

 

Konsequent fortführen will der Stolberger das Engagement der Städteregion für die Abschaltung der belgischen Atommeiler Tihange und Doel. Zugleich sollte sich die Städteregion „an die Spitze der Bewegung setzten“, die mit den Belgiern über Alternativen zur Stromversorgung diskutiert. „Ich glaube, dass es dann möglich ist, einvernehmliche Lösungen zu finden.“

 

In seiner Heimatstadt Stolberg ist Tim Grüttemeier, der sich am besten entspannen kann bei Waldläufen und „wenn ich meinen Jungs beim Fußballspielen zuschaue“, Chef von rund 1000 Verwaltungsbeschäftigten, als Städteregionsrat wäre er für mehr als doppelt so viele Menschen verantwortlich. Doch diese Vorstellung bringt ihn nicht aus der Ruhe. „Ich habe großen Respekt vor dieser Aufgabe. Aber der Sprung, den ich 2014 gemacht habe – aus der Anwaltskanzlei als Bürgermeister ins Stolberger Rathaus –, der war größer.“

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

"Aus dem Fasse auf dem Kaiserplatze"

Das 2. Stolberger Weinfest lockt an drei Tagen zahlreich die Besucher an. Kulinarische und kulturelle Angebote.

Der sehr gut gefüllte Kaiserplatz beweist, dass das Stolberger Weinfest bereits in der zweiten Auflage zu einem festen Bestandteil des Veranstaltungskalenders geworden ist. Foto: Dirk Müller
Der sehr gut gefüllte Kaiserplatz beweist, dass das Stolberger Weinfest bereits in der zweiten Auflage zu einem festen Bestandteil des Veranstaltungskalenders geworden ist. Foto: Dirk Müller

„Aus der Traube in die Tonne, aus der Tonne in das Fass“, beginnt ein bekanntes Lied. Fortgeschrieben werden könnte es mit den Worten „aus dem Fasse dann, o Wonne, auf den schönen Kaiserplatz“. Just dorthin lockte am Wochenende das zweite Stolberger Weinfest zahlreiche Gäste mit einer attraktiven Mischung aus Kulinarischem und Kultur in gemütlichem Ambiente. Dabei hat die zweite Auflage der Feier gezeigt, dass sie Konkurrenzveranstaltungen wie das September Special in Aachen nicht fürchten muss, denn vor allem abends war der Kupferstädter Kaiserplatz sehr gut besucht.

 

Ein Gast des Weinfestes brachte es auf den Punkt: „Es ist schön zu sehen, dass immer mehr Stolberger gelernt haben, dass man sich auch in der eigenen Stadt amüsieren kann.“ Dementsprechend positiv fiel auch das Fazit der Macher des Weinfestes aus. „Schon beim zweiten Mal kristallisiert sich heraus: Das Weinfest ist zu einem festen Bestandteil des Stolberger Veranstaltungskalenders geworden. Das freut uns sehr“, sagte Udo Rüttgers und betonte: „Der Zuspruch ist großartig, und das Publikum mehrerer Generationen ist sehr angenehm. Besonders die jungen Leute auf dem Kaiserplatz beweisen, dass ein Weinfest eben nicht angestaubt ist, sondern Jung und Alt gemeinsam feiern.“

 

Auch die „Überparteilichkeit der Gäste“ bei dem von der CDU organisierten Fest sei erfreulich gewesen. „Sympathisanten, Wähler und Vertreter aller demokratischen Parteien waren vertreten. So soll es sein“, sagte Rüttgers. Die Organisatoren des Weinfestes hatten allerdings einen Rahmen geschaffen, der sich sehen lassen konnte. Stände von Winzern und Weinhändlern, Bierwagen, Kinderkarussell und Hüpfburg sowie Wagen, in denen schmackhafte Mahlzeiten zubereitet wurden, säumten den Kaiserplatz, der mit Tischen und Bänken bestückt war. Zudem zog das vielfältige kulturelle Programm die Besucher an.

 

Unter anderem wurde die erste Stolberger Weinkönigin Julia Vockenberg verabschiedet und die neue Weinkönigin Jessica Heinrichs begrüßt, die Breiniger Böllerschützen machten lautstark und urig auf sich aufmerksam, die Büsbacher Tanzschule „Not just Dancing“ und die Showtanzgruppe der KG De Wenkbülle begeisterten die Zuschauer, und der Förderverein des Bethlehem Gesundheitszentrums, „Kupferstern“, stellte sich vor. Und die große Bandbreite der dargebotenen Musik überzeugte und kam bei den Besuchern des Weinfestes sehr gut an.

 

Die handgemachte Livemusik reichte von Oldies, aktuellen Hits und Evergreens, die Carlos Cachafeiro sowie „Anette and Friends“ akustisch präsentierten, über kölsche Hits und eigene Songs der „Partybrüder Andy und Dörk“ bis hin zu Chanson, Soul und Reggae von „Clarisse und Combo“ und den schönsten Liedern von Gilbert Bécaud, die „Rideau Rouge“ zu Gehör brachte. Das „Open-Air-Disco-Team“ ergänzte das musikalische Portfolio des Weinfestes mit Tanz- und Partymusik sowie ansprechenden Show-Effekten am Samstagabend.

 

Familiäres Flair und Gemütlichkeit

 

Die zweite Auflage des Stolberger Weinfestes hatten die Organisatoren jetzt auf drei Tage ausgeweitet, was sich als absolut richtige Entscheidung erwiesen hat: Schon am Freitagabend bot der Kaiserplatz ein sehr belebtes Bild, und zahlreiche Gäste genossen die heimelige Atmosphäre ebenso wie die spätere Partystimmung inklusive Schunkeln und Polonäse. „Auch, was das kulinarische Angebot angeht, hätte das Stolberger Weinfest zwar noch Potenzial“, beschrieb Udo Rüttgers, dass die Liste interessierter Winzer groß sei, fügte jedoch hinzu: „Wir wollen aber das familiäre Flair erhalten. Das Weinfest auf dem Kaiserplatz soll gemütlich bleiben“. An dem neuen dreitägigen Konzept allerdings wollen die Macher festhalten, und für sie stehe fest: „Das dritte Stolberger Weinfest kommt bestimmt.“

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Weinfest lockt auf den Kaiserplatz

Die zweite Auflage geht diesmal über drei Tage. Kulinarische Angebote und abwechslungsreiches Programm.

„In vino veritas“ – schon die alten Römer haben erkannt, dass im Wein die Wahrheit liegt. Die Wahrheit über das zweite Stolberger Weinfest ist, dass es größer und noch vielfältiger wird. „Nach der Premiere war die Resonanz sowohl seitens der Besucher, als auch der Winzer derart positiv, dass wir uns entschlossen haben, das zweite Weinfest auf drei Tage auszudehnen“, erläutert Jochen Emonds zu der von der CDU Stolberg veranstalteten Feier.

 

Was für das Weinfest bedeutet, dass einerseits das bewährte kulinarisch-kulturelle Grundgerüst bestehen bleibt, andererseits das Programm ausgeweitet und noch abwechslungsreicher wird. „Die Programmpunkte sind sowohl international als auch lokal, und natürlich gibt es nicht nur Wein, sondern auch andere Getränke auf dem Kaiserplatz“, verweist Marita Matousek auf Bierstand und Cafeteria.

 

Champagner aus der „Ente“

 

Schon am Freitag, 14. September, beginnt das Weinfest um 17 Uhr, mit Kinderkarussell, Hüpfburg, Entenangeln, Süßigkeiten- und Luftballonstand für die kleinen Gäste. Kulinarisch lockt dann der Kaiserplatz mit Käsespezialitäten, Crêpes, Flammkuchen und portugiesischen Spezialitäten. Vier Winzer und zwei Weinhändler sind vertreten. „Außerdem werden Champagner und Crémant aus einer „Ente“ heraus serviert, denn auch der Stolberger 2CV-Club ist beim zweiten Weinfest mit von der Partie“, beschreibt Christian Clément von der Bodega.

 

Zudem werde auf dem Kaiserplatz in Kooperation mit der Wabe eine gemütliche Lounge entstehen, und mit Überdachungen und Heizstrahlern sei man für jedes Wetter gewappnet. Auf dem Programm stehen Livemusik verschiedener Stilrichtungen, Shows und Party.

 

Am Freitagabend wird um 18 Uhr zunächst die erste Stolberger Weinkönigin Julia Vockenberg verabschiedet und die neue Weinkönigin Jessica Heinrichs begrüßt. Ein sozialer Aspekt des zweiten Weinfestes greift um 18.30 Uhr, wenn der Förderverein des Bethlehem-Krankenhauses „Kupferstern“ vorgestellt wird. Ab 19 Uhr heizt dann Carlos Cachafeiro dem Kaiserplatz ein. Der Musiker wird mit handgemachtem, authentischem Sound viele bekannte Hits zu Gehör bringen. Ab 23 Uhr kann die Feier dann ausgelassen weitergehen, denn die „Partybrüder Andy und Dörk“, alias Andreas und Dirk Dümmler, bringen mit ihren Schlagern gute Laune mit.

 

Am Samstag, 15. September, startet das Weinfest um 13 Uhr, und gegen 16 Uhr geben die Breiniger Böllerschützen der neuen Weinkönigin Geleit. Die Büsbacher Tanzschule „Not just Dancing“ wird die Gäste um 18 Uhr unterhalten. „Anette und Friends“ aus den Niederlanden verzaubern die Besucher ab 19 Uhr mit stimmungsvollen akustischen Klängen, und ab 23 Uhr darf gefeiert und getanzt werden, weil das „Open-Air-Disco-Team“ die Musik und die Show-Effekte dazu liefert.

 

Passend zum letzten Tag ist der Sonntag der Tag der deutsch-französischen Freundschaft. Der Kaiserplatz lädt dann ab 11 Uhr ein, und ab 13 Uhr präsentieren „Clarisse und Combo“ eigene Songs und bekannte Lieder mit der Bandbreite von Chansons über Soul bis Reggae. Um 15 Uhr übernimmt „Rideau Rouge“ die Bühne und unterhält das Publikum mit den schönsten Chansons von Gilbert Bécaud. Die KG De Wenkbülle präsentiert um 17 Uhr ihren Moulin-Rouge-Showtanz.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Ein Stolberger geht für die CDU ins Rennen

Wahl des Städteregionsrats: CDU Aachen und Aachen-Land bestimmen Tim Grüttemeier mit 98,1 Prozent zum Kandidaten für das Amt

Volles Haus: 324 stimmberechtigte Mitglieder der beiden CDU-Kreisverbände Aachen und Aachen-Land sind am Mittwochabend zur Wahl des Städteregionsratskandidaten Tim Grüttemeier aus Stolberg ins Aachener Depot gekommen. Foto: Andreas Steindl
Volles Haus: 324 stimmberechtigte Mitglieder der beiden CDU-Kreisverbände Aachen und Aachen-Land sind am Mittwochabend zur Wahl des Städteregionsratskandidaten Tim Grüttemeier aus Stolberg ins Aachener Depot gekommen. Foto: Andreas Steindl

Die beiden CDU-Kreisverbände Aachen und Aachen-Land ziehen geschlossen in den städteregionalen Wahlkampf. Mit 98,1 Prozent der Stimmen ist am Mittwochabend Dr. Tim Grüttemeier im Aachener Depot als Kandidat im Rennen um das Amt des Städteregionsrats gewählt worden. Insgesamt haben 313 Christdemokraten ihre Stimmen abgegeben, sechs haben gegen den alleinigen Kandidaten Grüttemeier gestimmt.

 

„Ich bin sehr zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung“, sagte ein sichtlich gelöster Tim Grüttemeier nach der Versammlung – die erste ihrer Art: Noch nie zuvor haben die Kreisverbände ihren Kandidaten für die Städteregionsratswahl auf einer gemeinsamen Mitgliederversammlung gewählt.

 

In seiner kämpferisch vorgetragenen Rede dankte der 37-jährige Jurist Grüttemeier dem amtierenden Städteregionsrat Helmut Etschenberg für dessen Arbeit. Seitenhiebe gingen vor allem in Richtung der Sozialdemokraten.

 

Etschenberg hatte vor wenigen Monaten seinen Rücktritt zum Ende des Jahres aus gesundheitlichen Gründen verkündet. Die Menschen in der Städteregion hätten Etschenberg viel zu verdanken, betonte Grüttemeier. Etschenberg hinterlasse große Fußspuren, aber auch ein gut bestelltes Haus.

Für sich selbst warb Grüttemeier, indem er seine Erfolge als Bürgermeister Stolbergs hervorhob. So sei es der Stadt gelungen, auf Bundes-, Landes- und EU-Ebene die Förderkulisse bestmöglich auszuschöpfen. Die Finanzen seien konsolidiert, die Verwaltung modernisiert worden. Er stellte noch einmal klar, dass er auf keinen Fall erneut als Bürgermeister kandidieren werde. „Ich will Städteregionsrat werden, und das ganz oder gar nicht.“ Stolberg sei zu wichtig, um für ihn doppelter Boden zu sein.

 

 

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Frauen Union fährt nach Hasselt

Die Frauen-Union der CDU Stolberg lädt für Samstag 22. September zu einem Besuch in der Stadt Hasselt in Belgien ein. Die Stadt Hasselt ist seit 1839 die Hauptstadt der belgischen Provinz Limburg und liegt am Albertkanal sowie am Fluss Demer. Treffpunkt zum Ausflug ist die Ecke Mauerstraße/ Kesselschmiede in Stolberg Münsterbusch um 8.45 Uhr. Abfahrt ist um 9 Uhr. Anmeldungen bitte telefonisch an 25924.

Grüttemeier soll es für die CDU richten

Wahl zum Städteregionsrat am 4. November. Bei Sieg oder Niederlage: Stolberg muss sich neuen Bürgermeister suchen

Die CDU schickt Tim Grüttemeier ins Rennen um die Nachfolge von Städteregionsrat Helmut Etschenberg. Foto: Ralf Roeger
Die CDU schickt Tim Grüttemeier ins Rennen um die Nachfolge von Städteregionsrat Helmut Etschenberg. Foto: Ralf Roeger

Städteregionsrat Helmut Etschenberg hat seine Partei mit der Ankündigung, sein Amt vorzeitig zum Jahresende aufzugeben, offenbar kalt erwischt. Zumindest hat die CDU lange gebraucht, einen Kandidaten für seine Nachfolge zu präsentieren. Die SPD hatte schon vor einer Woche ihre Kandidatin, die Aachenerin Daniela Jansen, vorgestellt. Gestern nun haben die Christdemokraten nachgezogen: Tim Grüttemeier (37), seit 2014 Bürgermeister von Stolberg, soll Etschenbergs Nachfolge antreten. Wählen werden die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aachen und der neun Kommunen im Altkreis am 4. November. Diesen Termin hat die Kölner Regierungspräsidentin Gisela Walsken (SPD) gestern bestätigt.

 

Schwere Entscheidung

 

Leicht ist dem gebürtigen Stolberger Grüttemeier die Entscheidung nicht gefallen. „Ich habe mich sehr schwergetan“, gestand er gestern. Er habe sich erst für die Kandidatur entschieden, nachdem seine Familie zugestimmt habe und für Stolberg geregelt war, wie es weitergehen wird. „Da steckt sehr, sehr viel Herzblut drin. Die Projekte, die ich mit meinem Team angestoßen habe, die verlässt man nicht so einfach.“ Jetzt gebe es ein klares Verfahren zu seiner Nachfolge im Bürgermeisteramt, so Grüttemeier: „Wenn meine Kandidatur klappen sollte, haben wir für Stolberg eine vernünftige Nachfolgeregelung. Und wenn es nicht klappen sollte, werde ich bei der Kommunalwahl 2020 nicht mehr als Bürgermeister kandidieren. Das entspricht meiner Überzeugung, dass ich etwas ganz oder gar nicht mache. Stolberg ist kein Trostpreis.“ Heißt im Klartext: Unabhängig vom Ausgang der Wahl im November wird Stolberg früher oder später einen neuen Bürgermeister bekommen.

 

Inhaltlich setzt Tim Grüttemeier darauf, dass Dinge, die kommunal zu regeln sind, auch vor Ort geregelt werden sollen. In den vier Jahren als Bürgermeister und auch schon in den Jahren davor als Kommunalpolitiker – Grüttemeier war von 2003 bis 2014 Ratsmitglied in Stolberg und ab 2007 CDU-Fraktionsvorsitzender – habe er aber festgestellt, dass es viele Themen gebe, die man regional angehen müsse. Dazu gehört für ihn natürlich das Thema Strukturwandel. Er plädiert unter andrem dafür, einen kommunenübergreifenden Gewerbeflächenpool einzurichten. Beim Thema Mobilität dürfe man nicht nur die Elektromobilität im Blick haben, sondern müsse auf eine vernünftige Vernetzung unterschiedlicher Systeme achten sowie darauf, auch ländliche Bereiche anzubinden. Wichtig ist Grüttemeier auch, die Digitalisierung voranzubringen, das Ehrenamt zu stärken und regionale Lösungen im Schul- und Kitabereich zu finden.

 

Dass harte Wochen auf ihn zukommen, schreckt Grüttemeier, den gelernten Juristen, nicht. Schließlich muss er auch im Wahlkampf sein Bürgermeisteramt ausüben. Er glaubt nicht, dass er da in Interessenkonflikte gerät. „In der heißen Wahlkampfphase nehme ich Urlaub“, sagte er. „Es wird ein intensiver, ein spannender Wahlkampf“, ist Grüttemeier überzeugt. „Aber das mache ich leidenschaftlich gerne. Wahlkampf ist die Champions League der Politik.“ In Stolberg hat er 2014 die Bürgermeisterwahl auf Anhieb mit knapp 52 Prozent der Wählerstimmen gegen den damaligen Amtsinhaber von der SPD gewonnen. Dabei hat er persönlich gut fünf Prozent mehr Stimmen geholt als seine Partei. Natürlich ist er davon überzeugt, dass er auch die Wahl im November zum Städteregionsrat gewinnen wird.

 

Einstimmiger Beschluss

 

Die CDU in Stadt und Altkreis Aachen ist froh, dass sie den Stolberger Bürgermeister zur Kandidatur bewegen konnte. „Sehr, sehr froh“, gestand Hendrik Schmitz, Vorsitzender der Christdemokraten im Altkreis, gestern Abend. Es seien intensive Gespräche geführt worden. „Tim Grüttemeier war von Anfang an unser Wunschkandidat für die Nachfolge von Helmut Etschenberg.“ Das bestätigte Holger Brantin, Kreisvorsitzende der Aachener CDU, gestern Abend. „Auch in Aachen haben wir wahrgenommen, was für eine tolle Arbeit Tim Grüttemeier in Stolberg macht. Er ist auch einer, der Verwaltung kann, das hat er in der größten Altkreisstadt gezeigt, in einer Verwaltung mit 1000 Mitarbeitern.“

 

Gestern Abend hat der erweiterte Vorstand beider Kreisverbände, insgesamt 75 Personen, Grüttemeier als Kandidaten der Christdemokraten für die Städteregionsratswahl bestätigt. Einstimmig, wie Schmitz und Brantin betonten. „Die Stimmung in der Partei ist absolut positiv. Die Personalie Grüttemeier setzt ein Stück weit Kräfte frei. Alle sagen: Dem trauen wir zu, den Elan und die Kraft, die er in Stolberg aufbringt, auf die Städteregion zu übertragen. Die Partei ist bereit, Vollgas zu geben“, sagte Schmitz gestern bei der Vorstellung.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Dreigeschossig: Platz sparen im Gewerbegebiet

Kleine, flexible Grundstücke auf Zincoli-Gelände. Schornstein beleuchten. Rat steigt heute in neue Bauleitplanung ein.

„Wir hatten den Spatzen in der Hand und haben nach der Taube auf dem Dach gegriffen“, sagt Rolf Engels. „Nun sind wir wieder da, wo wir damals angefangen haben“, erinnert der SPD-Sprecher im Ausschuss für Stadtentwicklung an die Historie des Zincoli-Areals an der Mauerstraße.

 

Die Geschichte ist bekannt. Aus einem Investoren-Wettbewerb geht 2007 die Strabag mit einem Bau- und Gartenmarkt-Projekt nebst Gastronimie und Freizeitbranche als Sieger hervor. Das „Sahnehäubchen“ zerfällt mit der Zeit. Übrig bleiben neben den Baumarkt nur zentrenrelevante Verbraucher- und Discountmärkte. Die Regierungspräsidentin fordert eine Entscheidung: Zincoli oder Innenstadt. Stolberg wählt 2015 klar die Innenstadt. Seitdem sind alle Versuche gescheitert, dort einen Baumarkt oder andere große Angebote anzusiedeln. Nun sollen drei Hektar des Geländes flexibel für kleinteiliges Gewerbe ausgewiesen werden. Ein Hektar ist bereits für ein Autohaus und die DLZ-Erweiterung nebst einer Option für beide verplant.

 

Bedenken haben die Liberalen – aber nur wegen des alten Schornsteins. „120 000 Euro plus Folgekosten nur für Erhalt und Unterhaltung sind zu viel“, sagt Rudolf Steltjes. „Lieber ohne Kamin“, betont sein Kollege Bernd Engelhardt im Wirtschaftsförderungsausschuss. „Das ist eine rein politische Entscheidung“, betont Bürgermeister Tim Grüttemeier. Die Sprecher der Koalition aus CDU und SPD verhehlen nicht, dass es in ihren Reihen kontroverse Diskussionen dazu gab. Vor allem die Mitglieder aus den Außenbereichen hätten sich schwer getan mit dem Erhalt des Schornsteins. Letztlich setzen sich in beiden Fraktionen die Befürworter durch. Der Kamin sei ein Identität stiftendes Relikt aus Industriezeiten. Und „er soll als Landmarke mit Beleuchtung in Szene gesetzt werden“, gibt Siegfried Pietz die Linie der Koalition vor. Zudem betont der CDU-Vize den Wunsch nach einem Kreisverkehr im Einmündungsbereich von Mauer- und Cockerillstraße (K 13 / L 221). Einig ist er sich mit seinem Kollegen Rolf Engels, einen Vorschlag des Agit-Geschäftsführers für das Zincoli-Gelände aufzugreifen: „Die Zeiten der eingeschossigen Hutschachteln in Gewerbegebieten sind vorbei“, sagt Dr. Lothar Mahnke angesichts der in Zukunft massiv fehlenden Gewerbeflächen. „Wir müssen in die Höhe bauen.“

 

Und genau das soll auf dem Zincoli-Gelände geschehen. Eine bis zu dreigeschossige gewerbliche Nutzung soll ermöglicht werden, um die Effizienz der zwischen 1500 und 5000 Quadratmeter großen Grundstücke zu steigern. Einer Nutzung Platz machen soll außerdem der Wall, der derzeit das Gelände vom Dienstleistungszentrum abgrenzt. Vorausgesetzt, das ist wirtschaftlich machbar. Denn nicht ausgeschlossen ist, dass er seinerzeit einfach aus dem vor Ort belasteten Erdreich aufgeschoben worden ist. Zudem regt Michael Thomas (CDU) einen Quotienten aus Beschäftigten und Fläche an, um möglichst viele Arbeitsplätze zu schaffen. Heute befindet der Stadtrat über die Aufstellung des Bebauungsplans.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

"Verheerende Folgen für die Stadt"

CDU-Chef äußert sich zum Thema Wirtschaftsförderung. Suche nach Lösungen.

Der CDU-Partei- und Fraktionsvorsitzende Jochen Emonds reagiert auf die vom SPD-Vorsitzenden erhobenen Vorwürfe gegen die Stolberger Wirtschaftsförderung
Der CDU-Partei- und Fraktionsvorsitzende Jochen Emonds reagiert auf die vom SPD-Vorsitzenden erhobenen Vorwürfe gegen die Stolberger Wirtschaftsförderung

Der Streit um das Thema Wirtschaftsförderung geht weiter. Nun äußert sich der CDU-Fraktionsvorsitzende, Jochen Emonds, in einem offenen Brief, der an SPD-Chef Patrick Haas gerichtet ist.

 

Seitdem sich die große Koalition 2011 in Stolberg formiert habe, sei die Zusammenarbeit – trotz gelegentlichem Dissens in manchen Sachfragen – stets konstruktiv und vom gegenseitigen Respekt geprägt gewesen. „In einer schwierigen Zeit, in der nur wenige Impulse aus dem Büro des damaligen Bürgermeisters gekommen sind, war es uns so gemeinsam möglich, die Grundlagen für die aktuelle positive Entwicklung unsere Heimatstadt zu legen“, so Emonds. Mit dem Wechsel an der Spitze der SPD-Fraktion habe sich dies allerdings geändert.

 

Die CDU habe festgestellt, dass sich die Stolberger SPD immer weiter von dieser bewährten Arbeitsweise entfernt habe, „mit teils verheerenden Folgen für unsere Stadt“. Insbesondere in den vergangenen Wochen habe sich der Eindruck erhärtet, dass gerade das Vorgehen des Fraktionsvorsitzenden weniger vom Wunsch geprägt sei, Lösungen zu erarbeiten, sondern vielmehr vom Drang, sich selbst zu inszenieren.

 

Als Beispiel dafür nennt Emonds eine „populistische“ Umfrage zum geplanten muslimischen Studentenwohnheim, die Haas Mitte Juni im Namen der SPD-Fraktion in den sozialen Medien gestartet habe. „Für uns als CDU gleicht dieses Spiel mit den Ängsten der Bürgerschaft jedoch genau der Form geistiger Brandstiftung, die den sozialen Zusammenhalt gefährdet und die wir bislang nur von den Vertretern der neuen Rechten kennen. Dieses Vorgehen steht überdies im krassen Widerspruch zu Ihrem Verhalten im Koalitionsausschuss, wo die Verantwortlichen das Projekt zuvor vorgestellt hatten“, so Emonds. Der erneute Angriff auf die Wirtschaftsförderung und den Bürgermeister erfolge nach „dem gleichen populistischen Muster“.

 

Emonds kritisiert, dass Haas in seinem offenen Brief zuvor getroffene Aussagen leugne und bewusst Fakten verdrehe. Außerdem würden die Forderungen zu einem möglichen Anschluss des Gewerbegebiets Camp Astrid in keinem Zusammenhang zur Realität stehen. „So fordern Sie einen konkreten Verwaltungsvorschlag für einen Stolberger Zugang zur A 4 am und über das Camp Astrid. Da die verkehrliche Belastung die Arbeit im Gewerbegebiet allerdings deutlich erschweren würde und der Anschluss über das Gebiet der Stadt Eschweiler verlaufen würde, die dies nicht wünscht, ist das Vorhaben nicht realisierbar“, so Emonds. Zudem habe auch das zuständige Bundesministerium dieser Möglichkeit bereits eine deutliche Absage erteilt. Genau deswegen strebe man seit Jahren die Realisierung des dritten Bauabschnittes der L 238n an, der bislang jedoch an der unzureichenden Kosten-/Nutzenrechnung gescheitert sei.

 

„Reiner Populismus“

 

Aus diesem Grund sei die Forderung nach der sofortigen Einrichtung eines Runden Tisches zum gegenwärtigen Zeitpunkt „reiner Populismus“. Die Kosten-/Nutzenrechnung des dritten Bauabschnitts werde sich erst ändern, wenn die Verwirklichung des Euregio-Railportes näher rücke. „Bis dahin wäre es wünschenswert, wenn Sie das Vertrauen des bereits gefundenen Betreibers dieses wichtigen Zukunftsprojektes und der notwendigen Investoren nicht weiter durch Ihre öffentlichen Äußerungen irritieren würden“, fordert Emonds.

 

Damit eine weitere Zusammenarbeit in der Koalition gelingen könne, bittet Emonds Haas darum, seine Ausflüge in den Bereich der Wirtschaftsförderung einzustellen. „Ihre fehlende Sachkenntnis und Ihre populistischen Versuche, Ihre Person zu profilieren dienen jedenfalls weder der Stärkung des Ansehens Ihrer Partei noch der Schaffung und Sicherung der dringend benötigten Arbeitsplätze in Stolberg“ so Emonds.

 

Auch die Mittelstandsvereinigung der CDU bezog zu dem Thema Stellung. Warum die SPD als Koalitionspartner die erfolgreiche Entwicklung Stolbergs in Frage stelle, könne man nicht nachvollziehen. Das Thema Wirtschaftsförderung werde vom Bürgermeister sehr ernst genommen. „Rein grob bilanziert ist festzustellen, dass die Stadt mittlerweile über ein Gewerbeflächenkataster verfügt, das Gewerbegebiet Camp Astrid im rasanten Tempo vermarktet wird, das Einzelhandelskonzept Talachse Innenstadt etliche Förderangebote aufweist, die Arbeitslosenzahl in Stolberg so niedrig ist und unsere Stadt über die Stadtgrenzen hinaus wieder wahrgenommen wird“, so Martin Hennig, Vorsitzender der MIT. „Die Bediensteten der Wirtschaftsförderung machen einen guten Job und setzen sich für unsere Stadt ein“, ist Hennig überzeugt. Seit dem Wechsel im Rathaus sei als weiterer Impulsgeber der Ausschuss für Wirtschaft und Arbeitsmarktpolitik ins Leben gerufen worden. Dort würden mit dem Koalitionspartner Themen verabschiedet. „Von daher ein umso unverständlicher der Angriff auf unsere Wirtschaftsförderung“, so Hennig.

 

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Bürgermeister attestiert Haas "Unkenntnis"

Grüttemeier wirft SPD-Fraktionsvorsitzendem vor, mit Falschinformationen und Fehlinterpretationen der Stadt zu schaden

„In einem haben Sie in lhrem Schreiben ganz ohne Zweifel Recht: Die Konkurrenz zwischen den Gewerbestandorten wächst, weswegen das Werben um lnvestoren schwieriger wird und die Bedeutung einer starken Wirtschaftsförderung steigt. Beidem jedoch, unserem Standort sowie unserer Wirtschaftsförderung haben Sie durch Ihr Schreiben unnötigerweise Schaden zugefügt“: Bürgermeister Tim Grüttemeier weist die Kritik des SPD-Fraktionsvorsitzenden Patrick Haas, die sich auf Aussagen des städteregionalen Dezernenten Markus Terodde aus dem Aufsichtsrat der Innovationsregion Rheinisches Revier (IRR) bezogen, zur Stolberger Wirtschaftsförderung vollumfänglich zurück. „Ihre Ausführungen basieren nicht auf Fakten, sondern auf Falschinformation und Fehlinterpretationen, die durch die aufmerksame Lektüre der Ihnen vorliegenden Rat- und Ausschussunterlagen hätten verhindert werden können“, analysiert Grüttemeier.

 

„Bemerkenswertes Vorgehen“

 

Dabei sei Haas‘s Vorgehen fraglich, Mitarbeiter der Verwaltung persönlich anzugreifen, obwohl die Qualität der geleisteten Arbeit für sich spreche. Ein solches Vorgehen sei Grüttemeier „weder inhaltlich noch sachlich“ bis dato von einem Vorsitzenden der SPD-Fraktion nicht gewohnt gewesen. Die Zusammenarbeit mit Haas Vorgänger Dieter Wolf sein stets „von gegenseitigem Respekt“ und „fundierter Sachkenntnis gekennzeichnet“ gewesen. In der Sache bescheinigt Grüttemeier Haas „eine eklatante Unkenntnis bezüglich der jüngeren Entwicklung des Gewerbestandortes sowie hinsichtlich der generellen Arbeit unseres Amtes für Wirtschaftsförderung“. Haas Bedenken an der Professionalität der Wirtschaftsförderer sei „nicht nur faktisch unhaltbar, sondern sie stellt auch ein bemerkenswertes Vorgehen für eine Fraktion dar, die bereits seit 2004 ununterbrochen in den Koalitionen unseres Rates vertreten ist und Verantwortung in diesem Bereich übernehmen will“. Haas Vorgehen stehe massiv im Widerspruch zu der bislang in Stolberg gepflegten vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen Politik und Verwaltung.

 

Mehrere Indikatoren führt Grüttemeier an, anhand derer man den Erfolg unserer Bemühungen zur Wirtschaftsförderung empirisch überprüfen könne. So sei die Arbeitslosenquote in den beiden Legislaturperioden 2004 bis 2014 unter sozialdemokratischer Führung trotz einer insgesamt positiven Entwicklung in Bund und Land, lediglich von 12,2 Prozent auf 11,0 Prozent gesunken. „Seit der zurückliegenden Kommunalwahl und der Neuausrichtung unserer Wirtschaftsförderung hingegen konnte der Stolberger Arbeitsmarkt deutlich an Boden gut machen und die Quote sank auf zuletzt 7,7 Prozent, was den niedrigsten Stand seit 25 Jahren bedeutet“, sagt Grüttemeier. Diese Entwicklung sei nicht nur auf externe Faktoren zurückzuführen, „sondern liegt an der steigenden Bedeutung Stolbergs als Gewerbestandort“. Zahlen der AGIT belegten, dass Stolberg entgegen Haas‘ Befürchtungen heute einer der am meisten nachgefragten Gewerbestandorte in der Städteregion Aachen sei. ln den zurückliegenden Jahren sei es den städtischen Wirtschaftsförderern gelungen, zahlreiche neue Unternehmen im Gewerbegebiet Camp Astrid anzusiedeln, das in den Jahren zuvor nahezu brach lag.

 

„Die Fakten sprechen hier eine deutliche Sprache“, so Grüttemeier. In den Jahren vor der seinem Amtsantritt konnten zehn Gewerbegrundstücke mit einer Gesamtfläche von 22 980 m² veräußert werden. Zwei weitere Flächen wurden zum Aufstellen von Photovoltaikanlagen genutzt, „ohne dass hiervon lmpulse für den Stolberger Arbeitsmarkt ausgegangen wären“. Seit der Umstrukturierung und Neuausrichtung der Wirtschaftsförderung im Jahr 2014 wurden hingegen Käufer für 23 weitere Grundstücke mit einer Gesamtfläche von 52 784 m² gefunden. „Alle hinzugewonnenen Investoren sind klein- und mittelständige Unternehmen, die Ausbildungsplätze schaffen und ihrer Belegschaft eine berufliche Perspektive bieten“, betont der Bürgermeister weiter:

„Anders ausgedrückt: In den Zeiten, als die SPD für die Wirtschaftsförderung Hauptverantwortung trug, „konnten in Stolbergs bedeutendstem Gewerbegebiet pro Jahr Investoren für 3282 m² Gewerbeflächen gefunden werden. Die Wirtschaftsförderung von heute hat diesen Wert auf heute 11 729 m² pro Jahr mehr als verdreieinhalbfacht“, rechnet der Christdemokrat vor.

 

Eine ähnliche Entwicklung erlebe das Dienstleistungszentrum (DLZ), dessen Auslastung „dank der hervorragenden Arbeit unseres Amtes für Wirtschaftsförderung“ von 61 Prozent im Jahr 2014 auf heute 96 Prozent gesteigert werden konnte. Ermöglicht werde dieser Erfolg durch ein breites Leistungsspektrum der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, vor die sich Grüttemeier ausdrücklich stellt: „Dieses umfassende Engagement hat selbstverständlich auch Auswirkungen auf die Entwicklung der Gewerbesteuer, deren Einnahmen von 20 292 597 Euro im Jahr 2013 auf 26 397 886 Euro im bereits abgeschlossenen Haushaltsjahr 2017 gestiegen sind.“

 

„Autobahn verwechselt“

 

Nicht weniger haltlos wie die generelle Kritik an der Arbeit der Wirtschaftsförderung seien Haas Darstellungen zum weiteren Vorgehen in Sachen Euregio-Railport als eines der bedeutendsten infrastrukturellen Projekte in und für Stolberg, die der SPD-Chef aus den Unterlagen des Rates kennen könnte. Durch die Verwirklichung des Projektes sollen nicht nur weitere Impulse für die wirtschaftliche Entwicklung der Region hervorgehen, sondern er sei ein weiterer Baustein in Strategie Mobilität neu zu denken und an die aktuellen Bedürfnisse anzupassen. Vor diesem Hintergrund habe Stolberg sich mit dem Vorhaben beim Ideenwettbewerb der IRR beworben, der darauf abzielte, zukunftsweisende Projekte der Region weiter seitens der IRR zunächst entschieden, den Euregio-Railport und das Industriedrehkreuz Weisweiler-Inden gemeinsam zu betrachten, um so Synergien in der Grundlagenermittlung zu schaffen. Haas vermische nun unterschiedliche Projekte miteinander, erläutert Grüttemeier: „Richtig ist vielmehr, dass der RWE-Konzern als Betreiber und Eigentümer des Kraftwerkes Weisweiler stets ausschließlich das dortige Projekt unterstützt hat. Die Flächen rund um den Hauptbahnhof hingegen sollten von Anfang an in Kooperation mit der Stolberger EVS Euregio Verkehrsschienennetz entwickelt werden. Daran hat sich nichts geändert, und vor diesem Hintergrund sehen wir aktuell keine negativen Auswirkungen zur Umsetzung unseres Projektes.“

 

Die Verwirklichung des dritten Bauabschnittes der L 238 würde ganz ohne Zweifel eine deutliche Bereicherung für Stolberg darstellen. Die Notwendigkeit des Ausbaus werde durch die geplanten Entwicklungen am Hauptbahnhof noch einmal unterstrichen und bereits durch die Projektpartner vorangetrieben. Haas unterlaufe aber in der Deutung der Terodde-Aussagen zum Euregio-Railport einen Interpretationsfehler, denn die Notwendigkeit eines Autobahnanschlusses beziehe sich in diesem Kontext nicht auf den Anschluss an die A4, sondern auf den Anschluss an die A44 über den Anschluss Stolberg/Eilendorf, der bereits beschlossen ist und in den kommenden Jahren umgesetzt werde.

 

Wie wenig sich der SPD-Chef „mit der Materie befasst“ habe, unterstreiche seine Kritik, dass Aachen nicht Stolberg, sondern Eschweiler als Partner zu einer gemeinsamen Gewerbeflächenentwicklung ins Auge gefasst habe. Aachen könne ebenso wie Stolberg den zukünftigen Bedarf an Gewerbeflächen nicht auf eigenen Stadtgebiet abbilden; Eschweiler verfüge über mehr Flächen als es selbst vermarkten könne. Ein Pool zwischen Aachen und Stolberg scheidet „somit logischerweise aus“, so Grüttemeier, aber alle Kommunen beteiligen sich am städteregionalen Gewerbeflächenpool.

 

„Sollten Sie künftig Fragen zu Projekten der Verwaltung haben oder Zusammenhänge nicht richtig verstehen, so biete ich Ihnen gerne an, vor dem Versand einer entsprechenden Pressemitteilung Kontakt zu unseren Fachämtern aufzunehmen“, endet die Antwort an Haas von Grüttemeier, der selbst auch stets für Rückfragen zur Verfügung stünde.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Räder in Zukunft sicher abstellen

Für die beiden Stolberger Gymnasien sollen moderne Fahrrad-Abstellanlagen angeschafft werden

Wie hier am Goethe-Gymnasium gibt es zu wenig Fahrradständer, so dass einige Räder an Bäumen abgestellt werden müssen. Foto: B. Zilkens
Wie hier am Goethe-Gymnasium gibt es zu wenig Fahrradständer, so dass einige Räder an Bäumen abgestellt werden müssen. Foto: B. Zilkens

Erwachsene davon zu überzeugen, für kurze Strecken das Auto stehen zu lassen und stattdessen das Fahrrad zu benutzen, kostet mitunter 

einiges an Überzeugungsarbeit. Bei Kindern und Jugendlichen ist das in der Regel noch anders. Erst recht dann, wenn eine Projekt-Arbeitsgemeinschaft mit dem Titel „Rad macht Schule“ sowohl am Goethe- als auch am Ritzefeld-Gymnasium angeboten wird. Was dabei aber aufgefallen ist: Die Infrastruktur muss stimmen, das Rad sicher abgestellt werden können. Das ist aktuell an beiden Gymnasien noch nicht durchgehend der Fall.

 

Zu wenig Abstellmöglichkeiten

 

„Weil erfreulich viele Schüler und Lehrer mit dem Fahrrad kommen, reicht die Zahl der Abstellplätze nicht aus. Einige müssen ihr Rad zum Beispiel an Bäumen festmachen“, erklärt Tim Wengler, Sachkundiger Bürger der CDU-Fraktion und Teilnehmer am Arbeitskreis Energie und Klimaschutz. Zudem seien die Ständer veraltet, so dass sich kippende Fahrräder verbiegen würden, Stichwort „Felgenkiller“.

 

„Wir bitten daher die Verwaltung darum, im Haushalt für das Jahr 2019 entsprechende Mittel für moderne, überdachte Abstellanlagen an beiden Stolberger Gymnasien bereitzustellen, weil wir das Engagement der Schüler und Lehrer, auf klimafreundliche Fortbewegungsmittel zu setzen, unterstützen wollen“, so Wengler. Auch an den anderen weiterführenden Stolberger Schulen werde nachgefragt, ob dort der Bedarf bestehe, ergänzt der CDU-Fraktionsvorsitzende im Stadtrat Jochen Emonds. Der Vorstoß passt zum Ziel der Verwaltung, die Bedingungen für den Radverkehr in der Stadt zu verbessern und dadurch mehr Stolberger für die Fahrt mit dem Drahtesel zu gewinnen. Neben dem Ausbau des Fahrradwegenetzes sollen am Hauptbahnhof und am Mühlener Bahnhof Fahrradboxen aufgestellt werden. Eine gute Nachricht gibt es auch für alle Pedelec-Fahrer. „Am Rathaus, am Hauptbahnhof und am Zinkhütter Hof werden wir Ladesäulen für die Akkus einrichten, die – ähnlich einem Spind – abschließbar sind“, verspricht der Technische Beigeordnete Tobias Röhm.

 

 

Quelle: Super Mittwoch

Stadt setzt verstärkt auf Elektromobilität

Drei E-Fahrzeuge werden für den städtischen Fuhrpark angeschafft – Hinzu kommen weitere Ladesäulen im Stadtgebiet

Das Thema Elektromobilität wird bei der Stadt in mehrfacher Hinsicht vorangetrieben. Foto: CDU / Jens-Uwe Kerl
Das Thema Elektromobilität wird bei der Stadt in mehrfacher Hinsicht vorangetrieben. Foto: CDU / Jens-Uwe Kerl

Ein weiteres Zeichen in Sachen Klima- und Umweltschutz hat in der vergangenen Woche der Ausschuss für Stadtentwicklung, Verkehr und Umwelt gesetzt: die Verwaltung darf sich auf drei Elektroautos freuen, die nun angeschafft bzw. reserviert werden. Dabei handelt es sich um einen Renault Kangoo Z.E., der als Transport- und Hausmeisterfahrzeug eingesetzt werden soll, und zwei Exemplare des e.GO Life 60, die erst im kommenden Jahr produziert werden und den Fachämtern für allgemeine Dienstfahrten zur Verfügung stehen sollen. Die Gesamtinvestition in Höhe von 77.400 Euro wird zu 40 Prozent mit Fördermitteln des Landes bezuschusst.

 

43 Tonnen CO2 einsparen

 

„Wir wollen, dass Stolberg beim Klimaschutz eine Vorbildfunktion einnimmt“, erklären der CDU Fraktionsvorsitzende Jochen Emonds und seine Stellvertreter Paul M. Kirch und Siegfried Pietz den Beschluss. Ab 2019 sollen auf diese Weise möglichst viele der jährlich rund 200.000 Dienstkilometer mit dem klimafreundlichen Elektroantrieb zurückgelegt werden. Sollte das vollständig gelingen, würde das rund 43 Tonnen Kohlendioxid einsparen. Ohnehin stellt die Elektromobilität im Rahmen des integrierten kommunalen Klimaschutzkonzepts, das der Rat bereits 2014 beschlossen hatte, einen wichtigen Baustein dar.

 

Dass man mit der nun beginnenden Umstellung auf Elektromobilität bei den Mitarbeitern auf offene Ohren stoßen würde, war spätestens seit einer Befragung im Jahr 2016 klar. Damals hatten 65 Prozent der Befragten angegeben, den Weg zur Arbeit am häufigsten mit dem Auto zurückzulegen. Als Grund gaben dafür 17 Prozent an, dass sie das Auto auch für Dienstfahrten nutzen würden. Für Dienstwege würden rund 70 Prozent der Mitarbeiter der Stadtverwaltung Dienstfahrzeuge nutzen, sofern vorhanden. Und 40 Prozent könnten sich sogar vorstellen mit dem Rad zur Arbeit zu kommen, wenn ein Dienstwagen oder ein E-Bike vorhanden wären und die Strecke fahrradfreundlich gestaltet sei. Potenzial, auf umweltfreundliche Fortbewegungsmittel umzusteigen, wenn die Rahmenbedingungen stimmen, gab und gibt es also genug. Vor diesem Hintergrund wurden bereits drei Dienst-Pedelecs angeschafft, die in den ersten drei Monaten auch eifrig genutzt wurden: rund 1000 Kilometer haben die Tachos bislang gezählt.

 

„Die Anschaffung der drei Elektrofahrzeuge ist nur der erste Schritt“, unterstreicht der Technische Beigeordnete Tobias Röhm. „Wo es Sinn macht, werden wir die Umstellung auf Elektromobilität sukzessive vorantreiben und beispielsweise bei auslaufenden Leasing-Verträgen prüfen, ob der Ersatz durch ein Elektrofahrzeug sinnvoll ist. Da spielen dann Faktoren wie Reichweite und Größe eine wichtige Rolle.“

 

Ladesäulen in der Stadt verteilt

 

Damit sich allerdings auch Privatleute an der Stadt orientieren und verstärkt auf Elektrofahrzeuge setzen, bedarf es einer entsprechenden Ladeinfrastruktur. Zusätzlich zu den drei bereits bestehenden Ladesäulen an Hauptbahnhof, Willy-Brandt-Platz und Kaufland-Parkhaus sollen in den nächsten Monaten acht weitere Säulen mit je zwei Steckdosen am Mühlener Bahnhof, Dienstleistungszentrum, An der Krone, auf dem Parkplatz Bergstraße, nahe am Breiniger Bahnhof, auf der neuen Park&Ride-Anlage Schneidmühle, am Büsbacher Markt und am Mausbacher Markusplatz aufgestellt werden. Deren Anschaffung wird zu 80 Prozent vom Land gefördert. Positiver Nebeneffekt: „Wenn in den kommenden Jahren möglichst viele Menschen auf Elektromobilität umsteigen, wird nicht nur die Luft besser, auch die Lärmbelastung sinkt“, betont Kirch. Großes Potenzial für Elektrofahrzeuge sehen die Christdemokraten auch bei den Nutzfahrzeugen des Technischen Betriebsamts.

 

Quelle: Super Mittwoch

Der Zahn der Zeit nagt am Schulgebäude

Einzelne Reparaturen reichen nicht mehr: Das Goethe-Gymnasium soll in den kommenden Jahren umfassend saniert werden

An der Fenstern fehlt der Durchblick und die naturwissenschaftlichen Räume müssen ebenfalls auf den neuesten Stand gebracht werden. Das Goethe Gymnasium soll grundlegend saniert werden. Foto: B. Zilkens
An der Fenstern fehlt der Durchblick und die naturwissenschaftlichen Räume müssen ebenfalls auf den neuesten Stand gebracht werden. Das Goethe Gymnasium soll grundlegend saniert werden. Foto: B. Zilkens

Wenn Schulleiter Bernd Decker durch „sein“ Goethe-Gymnasium schlendert, dann sieht er viele Dinge, die ihm nicht gefallen. Das Glas der Fenster ist über die Jahrzehnte so stumpf geworden, dass sich dem Betrachter, der auf die Außenanlage schauen will, sofort ein milchiger Film vor die Augen legt. Wasserschäden an den Wänden begegnen einem hinter fast jeder Ecke. Auf dem Dach steht das Regenwasser und verursacht Flecken an der Decke, im Sekretariat klafft an einer Stelle bereits ein Loch.

 

Trotzdem sagt Decker: „Meine Kollegen und ich arbeiten gerne hier. Das Gebäude hat ja durchaus seinen Charme. Durch die große Fensterfläche ist es hell und lichtdurchflutet und aufgrund der Gestaltung um einen Innenhof herum gibt es keine endlosen Flure, in dem die Räume nur aneinandergereiht sind. Aber es ist auch schon vierzig Jahre alt und durch die Digitalisierung und den Ganztagsunterricht haben sich die Anforderungen an die Lehrkräfte geändert. Dafür bietet das Gebäude aber nicht die Voraussetzungen.“

 

Architekt soll Konzept erstellen

 

Um nun eine grundlegende Sanierung des Goethe-Gymnasiums in Angriff zu nehmen, haben Hauptausschuss und Stadtrat parteiübergreifend beschlossen, 50.000 Euro für die Erstellung eines Sanierungskonzepts durch einen Architekten zu bewilligen. Dieser soll bis 2020 in enger Abstimmung mit der Schule entsprechende Pläne erstellen, mit deren Umsetzung ab 2021 begonnen werden soll. „Wir rechnen mit einer Investitionssumme von mehreren Millionen Euro“, so der Schulausschuss-Vorsitzende Jochen Emonds.

 

Die zentralen Probleme – das Dach und die Fenster – sollen dann behoben werden. „Dachdecker, Glaser, Installateure und Handwerker für Jalousien gehen derzeit bei uns mehr oder weniger ein und aus, um die anfallenden Reparaturen zu erledigen. Das hat bis zu einem gewissen Punkt auch schnell und zuverlässig funktioniert, aber dann kommt der Punkt, an dem man sagen muss, dass einzelne Reparaturen nicht mehr ausreichen“, beschreibt der Schulleiter die aktuelle Situation. Auch an anderen Stellen drückt der Schuh: die naturwissenschaftlichen Räume müssen dringend auf einen aktuellen Stand gebracht werden und das gesamte Gebäude benötigt eine neue Internet-Verkabelung, damit neue Medien wie zum Beispiel Smartboards in den Klassenräumen genutzt werden können. Zusätzlich gibt es Alarmanlagen, denn durch Beamer, Laptops und Smartboards sind Schulen für Diebe natürlich ein attraktives Ziel geworden.

 

Schulalltag hat sich verändert

 

„Die Digitalisierung und der Ganztag – daran hat vor vierzig Jahren beim Bau noch niemand denken können. Dadurch hat sich auch die Arbeit eines Lehrers massiv verändert und unsere Aufgabe ist es nun, die Schule für die Zukunft fit zu machen“, erklärt Hans Bruckschen, Sprecher der CDU-Fraktion im Schulaus-

schuss. Daher müssten auch weitere Arbeitsräume für das Kollegium geschaffen werden. „Früher haben eine Handvoll Büros für die Schulleitung und die Stufenkoordinatoren ausgereicht. Mittlerweile benötigen wir aber rund ein Dutzend Büros und Arbeitsräume“, gibt auch Bernd Decker zu. Zumal durch den Wechsel von G8 zu G9 nicht nur die Anzahl der Schüler – derzeit rund 760 – steigen, sondern auch das Kollegium wieder wachsen werde. Wenn sich der Schulleiter bei den Schülern umhört, fällt dort auch das Stichwort Turnhalle immer wieder.

 

Geruch in der Turnhalle stört

 

„Die Schüler sagen, dass ihre Klamotten wegen des komischen Geruchs in der Halle gewaschen werden müssten. Im Zuge der Sanierung müsste also auch dort die Quelle gefunden und behoben werden.“ Befürchtungen, dass die noch zu erarbeitenden Maßnahmen nur kurzfristig Besserung bringen, hegt der Schulleiter nicht. „Wenn etwas ohnehin schon in einem schlechten Zustand ist, behandeln die Schüler es auch entsprechend. Umgekehrt ist es so, dass die Schüler mit neuen Dingen eher sorgsam umgehen.“

 

Quelle: Super Mittwoch

Gleichstellung bliebt weiter ein wichtiges Thema

Auf Einladung der Christdemokraten stellt die Ärztin und Autorin Dr. Uta Stiersdorfer ihr Buch „Die neue Frauenfalle“ vor

Dr. Uta Stierstorfer stellte bei der Frauen Union und der Jungen Union ihr Buch: „Gleichgestellt - Die neue Frauenfalle“ vor. Foto: T. Dörflinger
Dr. Uta Stierstorfer stellte bei der Frauen Union und der Jungen Union ihr Buch: „Gleichgestellt - Die neue Frauenfalle“ vor. Foto: T. Dörflinger

„Gleichgestellt - Die neue Frauenfalle“, heißt das Buch von Dr. Uta Stierstorfer, das jetzt auf einer Gemeinschaftsveranstaltung der örtlichen CDU-Organisationen Frauen Union und Junge Union vorgestellt wurde.

 

Dazu war die Autorin, die aus Krefeld-Ürdingen stammende Hals-Nasen-Ohren-Ärztin Uta Stierstorfer, eigens nach Stolberg gekommen, um die 30 Besuchern im Parkhotel Hammerberg mit einigen Kapiteln ihres 140-seitigen Werkes vertraut zu machen.

 

Allerdings war die Vorstellung des Buches, das im Dezember vergangenen Jahres erstmals veröffentlicht wurde, keine Lesung im eigentlichen Sinne. Denn Stierstorfer hatte eine Redemanuskript erstellt, das von den Texten im Buch abwich und den dort vorgestellten Themen einen breiteren und ausführlicheren Rahmen einräumte.

 

Die Hintergründe

 

So schilderte die 57-jährige Autorin eingangs ihres 60-minütigen Vortrages, die Hinter- und Beweggründe, die sie zur Entstehung ihres Buches geführt haben. Denn ein Großteil der Texte seien Lebensschicksale und Erfahrungsberichte ihrer Patientinnen, die ihr im Verlaufe der langjährigen beruflichen Tätigkeit geschildert wurden und die sie später auszugsweise für ihr Buchprojekt genutzt habe. Angereichert habe sie ihre Stoffsammlung mit Auszügen aus politischen Willenserklärungen, Gesetzestexten und Veröffentlichungen zur Gleichstellungs- und Frauenpolitik. Ebenso wie in ihrem Buch brachte Stierstorfer auch in ihrem Redemanuskript die Entwicklung der Gleichstellungspolitik auf den Punkt. Sie schilderte die Entwicklung von den Anfängen der Frauenemanzipation im späten 19. Jahrhundert, dem Frauenbild in der NS-Zeit bis hin zum Feminismus und zum sogenannten Gender-Mainstreaming im 21. Jahrhundert. Im Mittelpunkt ihres Referates standen die gesellschaftlichen Rahmendingen mit denen Frauen, Mütter und Alleinerziehende nach wie vor zu kämpfen haben. Dabei ging sie auch den Thematiken nach, ob die Wahlmöglichkeit der Frauen wirklich substanzielle Verbesserungen bringt und ob Frauen nicht durch die derzeitige Gleichstellungs- und Genderpolitik in eine neue Falle geraten? Denn die Genderpolitik hatte Stierstorfer am Schluss ihres Vortrages gesetzt. Kurz erläuterte sie, dass Gender eine Strategie ist, die der Förderung der Gleichstellung der Geschlechter dient. Schließlich gehe die gegenwärtige Forschung davon aus, dass Geschlecht immer soziale, kulturelle, politische und biologische Komponenten beinhalte, die sich historisch verändern können, so Stierstorfer. Im Anschluss an den Vortrag drehten sich die Fragen der Besucher um die Themen „inwieweit hat die Wirtschaft Vorteile von der Auflösung der Geschlechterrollen“ und „werden alte Abhängigkeiten nicht durch neue ersetzt?“

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Ein wahrlich historisches Kulturfestival

„Stolberg goes History“ zieht Besucher in seinen Bann. Mehr als 1000 Teilnehmer beim Umzug. „Bläck Fööss“ spielen zum Abschluss.

Mit der Auflage „Stolberg goes History“ hat das Kulturfestival am Wochenende neue Maßstäbe gesetzt. Tausende Besucher waren begeistert von dem dreitägigen Programm. Fotos: Dirk Müller
Mit der Auflage „Stolberg goes History“ hat das Kulturfestival am Wochenende neue Maßstäbe gesetzt. Tausende Besucher waren begeistert von dem dreitägigen Programm. Fotos: Dirk Müller

Dieser historische Festumzug wird den Stolbergern und den zahlreichen auswärtigen Gästen wohl noch lange in Erinnerung bleiben: Im Jahr des 900-jährigen Bestehens der Stadt war der Zug mit 35 Gruppen einer der Höhepunkte des Kulturfestivals „Stolberg goes History“. Mehr als 1000 Teilnehmer ließen dabei die Geschichte lebendig werden und spannten mitunter auch den Bogen bis zur Gegenwart. Besonders aktiv waren Stolberger Kinder und Jugendliche, die den Festzug zum Beispiel als Galminuszwerge, Waldarbeiter, mittelalterliche Gestalten und Bergleute bereicherten.

 

Sie visualisierten wunderbar den Liedklassiker „D‘r Paraplü“, thematisierten die Industriegeschichte Stolbergs, zeigten als Schulkinder um 1900 und heute die Unterschiede zwischen Schuluniform und Individualismus auf, trugen vom Donnerberger Sender inspirierte Kostüme oder widmeten sich der europäischen Geschichte. Für Musik sorgten unter anderem das Spielcorps Zweifall, der Musikzug der Feuerwehr, ein Akkordeon-Musiker der 1920er Jahre, die Trompetenbläser Donnerberg und die Blasmusikanten Gressenich.

 

Traditionsunternehmen

 

Und noch viele weitere Stolberger Vereine und Institutionen waren mit von der Partie. Etwa die seit 1659 bestehende Schützenbruderschaft St.-Sebastianus-Stadtmitte, der Kulturverein City Starlights, der die verschiedenen Events eines Jahres in Stolberg darstellte, der CDU-Stadtverband als „Ratsfraktion aus Tradition“ und die Junge Union samt der ersten Kupferstädter Weinkönigin sowie die „dalli-group“ und „Mäurer & Wirtz“, die Stolberger Traditionsunternehmen in den Festumzug einbrachten. Die Burgritter, authentische Schotten, die Stolberger Medizinpioniere Dr. Kortum und Johann Wilhelm Meigen, rollende Teilnehmer vom Planwagen über Traktoren bis zu Pkw-Oldtimern, Gaukler, Tanz- und Musikgruppen sowie eine muntere Gänseparade komplettierten den sehenswerten Festumzug von „Stolberg goes History“.

 

Und der verkaufsoffene Sonntag des Kulturfestivals hatte noch viel mehr zu bieten: Konzerte, Shows, Kunstausstellung, Tanz, Märchen für Kinder, Burg- und Stadtführungen zählten zum Portfolio in der Innenstadt. So fiel das Warten auf das letzte große Highlight nicht schwer. Erst recht nicht auf dem Kaiserplatz, wo die charismatische Sängerin und Gitarristin Romy Conzen konzertierte, bevor ehemalige Stolberger Karnevalsprinzen für ihren gelungenen Auftritt bejubelt wurden. Und dann war es soweit, und die 12. Auflage des Kulturfestivals „Stolberg goes...“ endete mit dem Konzert der kölschen Kultband „Bläck Fööss“.

 

Bereits am Freitagabend von „Stolberg goes History“ hatte sich vor allem die Altstadt von ihrer besten Seite gezeigt, als sieben musikalische Liveacts und dazu Discjockeys in die Gaststätten, den Kunsthandwerkerhof und ans Burghaus lockten, während im Rittersaal Rainer Schmidt sein Kabarettprogramm präsentierte.

 

Pittoresker Mittelaltermarkt

 

Am Samstag starteten dann musizierende und kostümierte Walking Acts durch die Innenstadt. Ein pittoresker Mittelaltermarkt mit Musikanten und Gauklern an der Burg zog die Besucher ebenso an wie Greifvogel-Shows in „Gehlens Kull“ und der Schmied Ron van Loorbeek in der Altstadt.

 

Abends stand für den ersten Höhepunkt des Kupferstädter Kulturfestivals der Kaiserplatz bereit. Als die ersten Takte von „For you“ erklangen, war sofort klar: Chris Thompson ist die Stimme von „Manfred Mann‘s Earthband“. Mit Hits wie „Davy‘s on the Road again“, „Blinded by the Light“ und „Mighty Quinn“ weckten Thomp-son und seine Band Erinnerungen und sorgten vor allem schnell für grandiose Stimmung. Voller Euphorie, und dabei friedlich, feierten die Besucher von „Stolberg goes History“ die unvergessenen Welthits sowie den Sänger und die Band, die mit professioneller Performance und leidenschaftlicher Spielfreude gleichermaßen brillierten. Nachdem Thompson mit „Somewhere over the Rainbow“ und dem von ihm mit komponierten John-Farnham-Hit „You‘re the Voice“ die ersten Zugaben auf dem Kaiserplatz gegeben hatte, folgten weitere in der Altstadt.

 

Im „Windschatten“ der Akteure des Kulturvereins City Starlights und des Städtischen Musikzugs der Freiwilligen Feuerwehr zogen Hunderte Festival-Besucher durch den Steinweg, um weitere Konzerte wie das der „Regiofolk“-Band „Rumtreiber“ auf dem Alter Markt und eine mittelalterliche Feuershow mit Tanz an der Burg zu erleben. Dort war wie in den Vorjahren von „Stolberg goes ...“ die Szenerie bereits sehr belebt, so dass nach dem Kaiserplatz auch die historische Altstadt pulsierte, was sich am Sonntag fortsetzen sollte.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Antrag zur Einrichtung von Parkplätzen auf der Dorfstraße in Werth

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

 

die CDU-Fraktion beantragt, Haupt- und Finanzausschuss und Rat mögen beschließen,

 

auf der Dorfstraße in Werth, in Höhe des Hauses Nr. 79 2 - 3 Parkplätze sowie schräg gegenüber in Höhe Haus Nr. 48 2 Parkplätze einzurichten.

 

Begründunq:

Die gesamte Ortschaft Werth ist, ausgenommen die Mausbacher Straße, als Haltverbotszone gemäß Verkehrszeichen 290.1 und 290.2 ausgewiesen.

 

Aufgrund der weiteren Neubebauung im Bereich der Mausbacher Straße - nördlich des Brunnenweges - bis hin zur oberen Dorfstraße, steigt dort der Parkdruck sehr stark an. Daher ist es dringend erforderlich in diesem Bereich weitere Parkplätze auszuweisen.Begünstigend kommt hinzu, dass der gesamte Ortsbereich Werth Tempo 30 Zone ist und LKW - Fahrverbot besteht.

 

Dieser Antrag ist losgelöst vom Dorfinnenentwicklungskonzept zu betrachten. Die Schaffung zusätzlichen Parkraums wurde nicht explizit als den drei herausgearbeiteten Themengebieten zugeordnet und verdient deshalb gesonderte Beachtung. Der Antrag kann aus unserer Sicht jedoch gerne mit zum Vorgang genommen werden.

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Antrag zur Einrichtung von Parkplätzen auf der Dorfstraße in Werth
Antrag Einrichtung von Parkplätzen Dorfs
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Antrag zur Ausweisung von Parkflächen in Alt Breinig

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

 

der Ortsverband beantragt, Hauptausschuss und Rat mögen beschließen,

 

in der Straße „Alt Breinig“ zwischen der Einmündung „Neustraße“ und der Einmündung „Entengasse“ Parkflächen auszuweisen und zu markieren.

 

 

Begründung:

Im Bereich der Straße „Alt Breinig“ zwischen den Einmündungen „Neustraße“ und „Entengasse“ findet sich zu jeder Tages- und Nachtzeit eine große Anzahl parkender PKW am rechten Fahrbahnrand (die Straße „Alt Breinig“ von der „Neustraße“ in Richtung „Winterstraße“ befahrend). Die dann verbleibende Restbreite der Straße reicht häufig nicht aus, dass Begegnungsverkehr problemlos möglich ist. Erst recht problematisch ist es, wenn es zu Begegnungsverkehr zwischen den regelmäßig verkehrenden Bussen der ASEAG (Linie 35) und dem anderen Fahrzeugverkehr kommt. Besonders kritisch ist hierbei der Kurvenverlauf in Höhe des Hauses mit der Nummer 31 anzuführen.

 

Dies führt dazu, dass Autofahrer, die an diesen parkenden Fahrzeugen vorbeifahren müssen, oftmals zu gefährlichen Fahrmanövern veranlasst werden, um die parkenden PKW zu passieren. Kommt ein Fahrzeug aus der Gegenrichtung, so sind Beinahe-Unfälle vorprogrammiert.

 

Es gilt die Annahme, dass die Markierung von Parkflächen die Situation - wie bereits in dem Teilstück der Straße „Alt Breinig“ zwischen dem Friedhof und der Einmündung Eschenweg mit Erfolg umgesetzt - deutlich und nachhaltig verbessert.

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Antrag zur Ausweisung von Parkflächen in Alt Breinig
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Stolberger Mittelstandsvereinigung der CDU ist zufrieden: CDU-Initiative um kostenfreies Parken wird auf zwei Stunden erweitert!

Dass jetzt die Verwaltung die Parkscheibenregelung in den Baustellenbereichen der Innenstadt auf zwei Stunden ausweitet, begrüßt die Stolberger Mittelstandsvereinigung (MIT) außerordentlich. 

In den Baustellenbereichen der Innenstadt kann jetzt mit einer Parkscheibe zwei Stunden lang kostenfrei geparkt werden
In den Baustellenbereichen der Innenstadt kann jetzt mit einer Parkscheibe zwei Stunden lang kostenfrei geparkt werden

Bereits im Januar hatte die Mittelstandsvereinigung anlässlich eines Rundgangs durch die Geschäftswelt, den dringenden Wunsch der Einzelhändler entgegen genommen für die Bauzeit die Parkräume mittels einer Parkscheibenregelung auszustatten.

 

 

„Erst nachdem von Seiten der Mittelstandsvereinigung man sich massiv dafür einsetze, fand das Thema bei der Verwaltungsspitze Gehör und die Notwendigkeit wurde erkannt, kostenfreies Parken mittels einer Parkscheibe im Baustellenbereich zu ermöglichen“, schilderte Geschäftsführerin Waltraud Strang die Umsetzung des Vorhabens. „Es ist nun umso erfreulicher, dass diese Regelung nun erweitert wird, und die  jeweiligen Bauabschnitte mit zwei Stunden kostenfreien Parken ausgestattet werden“, so der Vorsitzende Martin Hennig. Mit der zeitlich begrenzten Sonderreglung wird das richtige Signal an den zurzeit beeinträchtigten Einzelhandel gegeben, den es an vielen Stellen zu unterstützen gilt“, zeigt sich die Stolberger Mittelstandsvereinigung von ihrem Vorhaben überzeugt.

CDU-AG "Generationengerechtigkeit, Jugend & Soziales" möchte Stolberg mit gleich drei Anträgen noch zukunftsfähiger und lebenswerter gestalten

Am Kinderspielplatz Buschstrasse stellten der Vorsitzende der CDU-Arbeitsgruppe Generationengerechtigkeit, Jugend & Soziales, Ludwig Hahn, gemeinsam mit seinem Stellvertreter Marc Delzepich und dem Vorsitzenden des CDU-Ortsverbands Büsbach-Dorff-Liester-Münsterbusch, Fritz Thiermann, drei gemeinsam konzipierte Anträge vor, die große Zustimmung unter den  Anwesenden fanden.

Mitglieder der CDU Arbeitsgruppe Jugend, Soziales & Generationengerechtigkeit und der Stolberger CDU-Fraktion mit interessierten Anwohnern am Spielplatz Buschstraße.
Mitglieder der CDU Arbeitsgruppe Jugend, Soziales & Generationengerechtigkeit und der Stolberger CDU-Fraktion mit interessierten Anwohnern am Spielplatz Buschstraße.

"Wir müssen den in die Jahre gekommenen Spielplatz Buschstraße konzeptionell neu überplanen und generationengerecht ausbauen, damit auch ältere Bürger etwas für ihre Fitness tun können und der Kinderspielplatz für Kinder sicherer ist", erklärt Ratsmitglied Ludwig den CDU-Vorstoß, den Spielplatz baulich verändern zu wollen.

 

Neben dem Aspekt der Generationengerechtigkeit möchten die Politiker auch einen barrierefreien Zugang ermöglichen. Für einen Rollstuhlfahrer, der an dem Pressetermin teilnehmen wollte, endete sein Weg an dem in die Jahre gekommenen Holzzaun, der den Spielplatz umgibt. Dass dies in Zeiten gesellschaftlicher Teilhabe so nicht bleiben darf, stand für alle Teilnehmer fest.  

 

Auch die Sicherheit der Kinder soll durch einen neuen Zaun mit einem Tor gewährleistet werden. Derzeit ist nicht gewährleistet, dass ein Kind sich nicht blitzschnell durch den Zaun vom Spielplatz entfernen kann und schlimmstenfalls vor ein fahrendes Fahrzeug läuft. Auch könne durch einen neuen Zaun verhindert werden, dass Hunde den Spielplatz betreten und dort unerwünschte Geschäfte verrichten.

 

Bernd Stickeler, stellvertretender Vorsitzender des Ortsverbandes, stellte den zweiten Antrag, „Licht in dunkle Ecken in Stolberg-Münsterbusch“ vor. „Die Anwohner von Schafberg und Umgebung haben mich persönlich angesprochen, dass die Beleuchtung auf den Bürgersteigen zwischen Ecke Mauerstrasse und Schwimmhalle nicht ausreichend ist, so dass Kinder und ältere Mitbürger gefährdet sind!“ Deshalb setzen sich Arbeitsgruppe und Ortsverband für eine bessere Ausleuchtung der Strecke, die auch für Schulkinder den Weg zum Schwimmbad darstellt, ein.

 

Den dritten Antrag erläuterte der Geschäftsführer der CDU-Fraktion, Marc Delzepich: „Wir brauchen in Stolberg, wie in Düren schon erfolgreich eingeführt, einen mobilen Bürgerservice für alle jene Mitbürger, die aus eigener Kraft nicht mehr zum Rathaus kommen können“, so Delzepich.

 

Ein mobiler Bürgerkoffer, mit dessen Hilfe beim Bürger zu Hause alle wesentlichen Tätigkeiten des Bürgerservices im Rathaus ausgeführt werden können, soll deshalb angeschafft werden. „Wo die Menschen nicht zur Stadt kommen können, muss die Stadt zu den Menschen kommen“, so Delzepich. 

Vorentscheid für die 2. Stolberger Weinkönigin durch die JU

Dies ist der Flyer für den Vorentscheid für die 2. Stolberger Weinkönigin.

Zahlreiche Projekte haben Werth bereits lebenswerter gemacht. Jetzt steht ein Rundwanderweg auf dem Programm

Eine Mitfahrerbank, ein Bücherschrank und Patenschaften für Pflanzen: Das sind nur einige Projekte, die das Leben im Ortsteil Werth bereichern sollen. Diese wurden in den vergangenen Monaten bereits umgesetzt und erfreuen sich großer Beliebtheit. So auch der Bücherschrank, der regelmäßig mit neuem Lesestoff ausgestattet wird. Doch das soll es noch nicht gewesen sein.

Gleich zwei Projekte stehen derzeit in den Startlöchern. Zu diesen zählt das Bürgerhaus, das in der alten Schule entstehen soll und ein Rundwanderweg. Zwei Arbeitsgruppen sind in die Planung involviert. „Die Umsetzung des Rundwegs wäre für Werth ein großer Meilenstein“, sind sich Ralf Hennen und Rita Felden sicher.

Ein erstes Treffen, an dem auch Mitglieder der Stolberger Verwaltung teilnahmen, fand in den vergangenen Wochen bereits statt. Eine wichtige Rolle soll dabei die Barrierefreiheit spielen. Die Ratsfrau und der sachkundige Bürger (CDU) sind guter Dinge, dass auch dieses Projekt den Stadtteil bereichern wird. Schließlich sei es im Rahmen des Dorfinnenentwicklungskonzepts von den Bürgern vorgeschlagen worden. Ohne das Engagement der Bürger sei das allerdings nicht möglich.

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Brücke zum Spielplatz soll aufgerüstet werden

Die Treppe an der Brücke zum Spielplatz an der Nideggener Straße soll mit Kinderwagenstufen ausgerüstet werden. Mit dieser Bitte hat sich der CDU-Ortsverband Gressenich-Mausbach-Schevenhütte-Vicht-Werth-Zweifall in Abstimmung mit dem Heimat- und Bürgerverein Schevenhütte an die Stolberger Verwaltung gewandt. So wolle man Eltern mit Kinderwagen einen barrierefreien Zugang zum Spielplatz ermöglichen. Die Beauftragung des Metallbetriebes ist bereits erfolgt, im Juni soll die Umsetzung erfolgen, teilte Stolbergs Technischer Beigeordneter Tobias Röhm gestern auf Nachfrage mit.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

CDU setzt sich für kinderwagengerechten Ausbau der Brücke zum Spielplatz an der Nideggener Straße in Schevenhütte ein

In Abstimmung mit dem Heimat- und Bürgerverein Schevenhütte hat der CDU-Ortsverband Gressenich – Mausbach – Schevenhütte – Vicht – Werth – Zweifall die Verwaltung gebeten die Treppe an der Brücke zum Spielplatz an der Nideggener Straße mit Kinderwagenstufen auszurüsten.

 

Diese sollen auf die Holzbrücke in einem genormten Abstand zueinander aufgedübelt werden. „Damit ermöglichen wir Eltern mit Kinderwagen einen barrierefreien Zugang zum Spielplatz ohne einen unnötigen Umweg in Kauf zu nehmen“, erklären CDU-Ratsherr Marc Delzepich und der Partei- und Fraktionsvorsitzende Jochen Emonds die kurzfristig umzusetzende Maßnahme. 

CDU möchte Fahrradweg zwischen Atsch Dreieck und Bayerhaus einreichten

Mit Antrag vom 05.03.2018 hat die CDU beantragt, im Rahmen des Stolberger „integrierten klimafreundlichen Mobilitätskonzepts“ die ehemalige Straßenbahntrasse von Atsch Dreieck bis zum Bayerhaus als Fahrradweg zu ertüchtigen und auszubauen. Dieser Antrag wurde am Dienstag im Haupt- und Finanzausschuss beraten und einstimmig an die Verwaltung verwiesen.

 

Das vom städtischen Klimaschutzmanager koordinierte und betreute „Integrierte klimafreundliche Mobilitätskonzept“ hat zum Ziel den mobilitätsbedingten Treibhausgas-Ausstoß zu senken, den Verkehr umwelt- und sozialverträglicher zu machen sowie die Radwege, Fußwege und den Anschluss an Bus und Bahn besser zu vernetzen.

 

„Dazu ist es unerlässlich auch einen Blick auf das städteregionale Fahrradwegenetz zu werfen“, findet die CDU-Ortsverbandsvorsitzende und Ratsfrau Carolin Sieven. Das städteregionale Fahrradwegenetz verfügt inzwischen über eine große Dichte von Wegen. Immer mehr Bürger nutzen dieses Wegenetz. „Sei es der RurUfer-Radweg, die Eifel-Höhe-Route oder die Grünroute – die städteregionalen Fahrrad-Routen werden von Baesweiler bis Monschau sehr gut angenommen“, weiß der CDU-Ratsherr und Vorsitzende des Ausschusses für Stadtentwicklung, Verkehr und Umwelt, Paul M. Kirch.

 

lm Rahmen des Mobilitätskonzeptes sollten nicht nur die innerstädtischen Wege, sondern auch die Zubringerwege nach Aachen oder auf die Vennbahntrasse ertüchtigt werden. „Dieses wurde schon einmal in einem Antrag der CDU (Arbeitsgruppe Einzelhandel, Gewerbe u. Stadtentwicklung) im Jahr 2009 beantragt“, weiß der CDU-Ratsherr Kunibert Matheis.

 

„Wir halten es deshalb für eine sinnvolle Ergänzung, wenn die ehemalige Straßenbahntrasse von Atsch Dreieck bis zum Bayerhaus als Fahrradweg ertüchtigt und ausgebaut wird“, sind sich der Atscher CDU-Ratsherr Reiner Bonnie und der CDU-Partei- und Fraktionsvorsitzende Jochen Emonds einig. 

CDU macht Stolbergs Gewerbeflächenangebot zukunftsfähig

Mit Antrag vom 22.01.2018 hat die CDU beantragt, die Ausweisung eines Gewerbegebiets „Buschmühle“ zu planen und bei den derzeit laufenden Gesprächen zur Neuaufstellung des Regionalplans mit der Bezirksregierung Köln zu berücksichtigen. Dieser Antrag wird am Dienstag im Hauptausschuss beraten.

 

In Kooperation mit dem CDU-Ratsmitglied Ludwig Hahn hat die CDU-Arbeitsgruppe Wirtschaftsförderung und Arbeitsmarktpolitik das städteregionsweite Gewerbeflächenkonzept der AGIT (Aachener Gesellschaft für Innovation und Technologietransfer mbH) untersucht.

 

„Wir haben festgestellt, dass in Stolberg eine erhebliche Unterdeckung zwischen den bis zum Jahr 2035 vorhandenen Gewerbeflächen und dem Gewerbeflächenbedarf besteht“, erklärt der Arbeitsgruppenleiter und CDU-Ratsherr Michael Thomas.

 

Die Vermarktung des Gewerbegebietes "Camp Astrid" läuft seit einigen Jahren sehr erfolgreich, sodass hier in absehbarer Zeit keine Gewerbeflächen mehr zur Verfügung stehen werden. Die CDU denkt deshalb über den existierenden Tellerrand hinaus und hält es daher für zwingend erforderlich, dass in der Kupferstadt Stolberg neue Gewerbeflächen entwickelt werden. „Hierbei kommt insbesondere die Fläche zwischen den Straßen Buschmühle und Sebastianusstraße in Betracht“, finden Ludwig Hahn und der Vorsitzende des Ausschusses für Wirtschaftsförderung und Arbeitsmarktpolitik, Martin Hennig.

 

In unmittelbarer Nähe entsteht die neue Anschlussstelle "Stolberg/Eilendorf" an die Bundesautobahn 44. „Es ist deshalb denklogisch in der Nähe der einzigen Stolberger Anschlussstelle zu einer Bundesautobahn Gewerbeflächen zu entwickeln“, findet Martin Hennig . Darüber hinaus stehen der Entwicklung dieses Gebietes keinerlei Anwohnerinteressen entgegen.

 

Ebenfalls ist zu berücksichtigen, dass auf dem Friedhofsgelände Buschmühle seit einigen Jahren bereits keine Bestattungen mehr erfolgen und derzeit kein Nutzungskonzept für die Fläche vorliegt, wenn dort alle Nutzungsrechte an den einzelnen Grabstätten abgelaufen sind. Die Friedhofsfläche könnte sodann perspektivisch ebenfalls für das Gewerbegebiet genutzt werden.

 

„Wir müssen Stolbergs Attraktivität für Gewerbetreibende langfristig fördern und sichern“, bestärkt der CDU-Partei- und Fraktionsvorsitzende Jochen Emonds die Arbeitsgruppe in ihren Bestrebungen. „Hierzu ist es unverzichtbar, dass wir neue Wege gehen und uns frühzeitig als führende Kraft in der Region etablieren. Ein Ausbau in der Buschmühle ist deshalb nur konsequent.“ 

Mehr Beleuchtung für Münsterbusch

Auch die CDU greift das Thema auf. Antrag im Hauptausschuss am Dienstag.

Das Thema Beleuchtung spielt in der nächsten Sitzung des Hauptausschusses, die am kommenden Dienstag stattfindet, eine ganz besondere Rolle. Nicht nur die SPD-Fraktion reichte einen Antrag ein, in dem sie beantragte den Verbindungsweg zwischen Vichter Straße – Haus Nummer 59 – und der Straße Im Hahn – Haus Nummer 24 – mit Beleuchtung zu versehen und die Beleuchtung im Verbindungsweg von der Krewinkeler Straße zwischen den beiden Friedhofsteilen und dem städtischen Kindergarten zu ergänzen. Die beiden Wege seien nicht oder nur unzureichend beleuchtet, begründeten die Sozialdemokraten ihren Antrag.

 

Unebenheiten und Schwellen

 

Auch die CDU-Fraktion stellte einen Antrag unter dem Titel „Licht in dunkle Ecken“. Vor allem im Bereich Mauerstraße, Schafberg bis hin zum Hallenbad Glashütter Weiher soll, wenn es nach den Christdemokraten geht, die Beleuchtung ausgeweitet werden. Die Begründung: Die AG Generationengerechtigkeit, Jugend und Soziales und der CDU-Ortsverband Büsbach-Dorff-Liester-Münsterbusch hätten festgestellt, dass diese Bereiche ungenügend ausgeleuchtet seien, so dass vor allem ältere Mitbürger durch Unebenheiten und Schwellen gefährdet seien.

 

Außerdem würden diese Bereiche von Schulkindern genutzt und würden eine viel genutzte Wegverbindung zur Sporthalle Glashütter Weiher darstellen.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Neues Stolberger Gewerbegebiet am Autobahnanschluss

Vorstoß der CDU für Buschmühle zur Neuaufstellung des Regionalplans. Das Planfeststellungsverfahren wird ab 2019 erwartet.

Zwei absehbare Zukunftsszenarien münden in einen Antrag der Stolberger CDU. Einerseits läuft die Vermarktung des Gewerbegebietes Camp Astrid so erfolgreich, dass mit Ausnahme des Filetstücks für den Euregio-Railport an der Bahnlinie nur noch wenige Grundstücke verfügbar sind.

 

Großflächige Folgeareale sind mit Ausnahme der städtischen vier Hektar auf dem Zincoli-Gelände und dem privaten, nicht entwickelten Plateau der Kohlbuschhalde nicht in greifbarer Nähe. Gleichwohl besteht ein überdurchschnittlicher Bedarf. Mehr als 20 Hektar Gewerbefläche fehlen bis 2035.

Einen neuen möglichen Gewerbestandort haben die Christdemokraten nun oberhalb der Atsch ausgemacht: das weitgehend städtische Wiesengelände zwischen Sebastianusstraße (L 236) und Buschmühle (L 221), das jenseits der beiden Landesstraßen auch noch weitere Expansionsflächen bieten könnte.

 

Zumindest verkehrsgünstig gelegen wäre das neue Gewerbegebiet Buschmühle: Es würde unmittelbar an Stolbergs zukünftigem Anschluss an die Autobahn 44 liegen. Der soll entstehen durch die Realisierung der Ortsumgehung Eilendorf (L 221n). „Sobald die Genehmigung durch den Bund vorliegt, rechnen wir mit dem Beginn des Planfeststellungsverfahrens für das Jahr 2019“, sagt Straßen.NRW-Sprecher Bernd Aulmann. Der 2,519 Kilometer lange Abschnitt wird mit Kosten von 14,6 Millionen Euro kalkuliert. Der Autobahnanschluss würde an der Debye straße in Höhe des Kompostplatzes entstehen, von dort führt die Trasse über Deltourserb, wo mit zwei Kreisverkehren Von-Coels- und Sebastianusstraße angeschlossen werden sollen. Bis zu einer Realisierung werden noch einige Jahre ins Land ziehen.

 

Um aber Stolberg für die Zukunft aufstellen zu können, soll die Verwaltung ein Gewerbegebiet Buschmühle planen und das Projekt bereits jetzt in die angelaufenen Gespräche mit der Bezirksregierung zur Neuaufstellung des Regionalplanes einbringen. Das fordert die CDU in ihrem Antrag, über den am 15. Mai der Hauptausschuss abstimmen wird. Einer Entwicklung dieses Gewerbegebietes würden keine Anliegerinteressen entgegenstehen.

 

Ganz offen kommunizieren die Christdemokraten auch ein sensibles Thema. Aus hydrogeologischen Gründen erfolgen bereits seit Jahren keine Bestattungen mehr auf dem Friedhof Buschmühle. Wenn alle Nutzungsrechte der Grabfelder abgelaufen seien, könne das Gelände perspektivisch ebenfalls für das Gewerbegebiet genutzt werden.

 

Planungsrechtlich gesehen umfasst das Friedhofsgelände rund 300 000 Quadratmeter. Genutzt wurde mit dem 1997 eingeweihten ersten Bauabschnitt gut zehn Prozent davon.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Sicher, kind- und generationengerecht

CDU fordert Toranlage und weitere Geräte für den Spielplatz Buschstraße

Der Spielplatz an der Buschstraße steht in der nächsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses im Fokus der Politik. Die CDU-Fraktion beantragt, dass dieser „sicher, kind- und generationengerecht“ ausgebaut wird.

 

In der Begründung heißt es, dass der Kinderspielplatz Buschstraße von zahlreichen Kindern aus dem näheren und weiteren Umfeld genutzt werde. Es fehle allerdings ein Spielgerät für die Kinder, die jünger als drei Jahre seien. Außerdem wäre ein generationengerechter Ausbau durch zwei entsprechende Geräte sinnvoll, heißt es im Antrag weiter. Generationsübergreifende Spielplätze erfreuen sich mittlerweile auch in Stolberg großer Beliebtheit. Auch in der Ardennenstraße soll ein solches Exemplar entstehen.

 

Die CDU-Fraktion fordert allerdings nicht nur weitere Geräte, sondern auch eine Toranlage, um den Spielplatz zu verschließen. Derzeit sei dieser zur Buschstraße hin offen. Nur durch ein Tor sei gewährleistet, dass Kinder nicht unbemerkt den Spielplatz verlassen und Hunde nicht unbeobachtet den Spielplatz betreten könnten. Dies würde nicht nur der Sicherheit, sondern auch der Sauberkeit dienen.

 

Der Haupt- und Finanzausschuss diskutiert darüber am Dienstag, 15. Mai.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Antrag zur Ertüchtigung der Straßenbahntrasse von Atsch Dreieck bis Bayerhaus als Fahrradweg

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier,

 

hiermit beantragen wir, Haupt- und Finanzausschuss und Rat mögen beschließen,

 

im Rahmen des ,,integrierten klimafreundlichen Mobilitätskonzeptes" die ehemalige Straßenbahntrasse von Atsch Dreieck bis zum Bayerhaus als Fahrradweg zu ertüchtigen und auszubauen.

 

Beqründung:

Das städteregionale Fahrradwegenetz verfügt inzwischen über eine große Dichte von Wegen. lmmer mehr Bürger nutzen dieses Wegenetz. lm Rahmen des o.g. Mobilitätskonzeptes sollten nicht nur die innerstädtischen Wege sondern auch die Zubringerwege nach Aachen oder auf die Vennbahntrasse ertüchtigt werden. Dieses wurde schon einmal in einem Antrag der CDU (Arbeitsgruppe Einzelhandel, Gewerbe u. Stadtentwicklung) im Jahr 2009 beantragt. 

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Antrag Radweg Atsch Dreieck bis Bayerhaus
Antrag Radweg Atsch Dreieck bis Bayerhau
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Martin Hennig bleibt Vorsitzender der CDU-Mittelständler

Der 53-jährige Architekt wird bei der MIT-Versammlung im Amt bestätigt . Rückblick auf 2017 und Vorschau auf Aktivitäten des laufenden Jahres.

Sie steuern das „Schiff“ der Stolberger CDU-Mittelstandsvereinigung: (v.l.) Artur Kaldenbach, Martin Hennig, Waltraud Strang und Wolfgang Schmitz. Es fehlt Siegfried Winands. Foto: T. Dörflinger
Sie steuern das „Schiff“ der Stolberger CDU-Mittelstandsvereinigung: (v.l.) Artur Kaldenbach, Martin Hennig, Waltraud Strang und Wolfgang Schmitz. Es fehlt Siegfried Winands. Foto: T. Dörflinger

Martin Hennig ist der alte und neue Vorsitzende der örtlichen CDU-Mittelstandsvereinigung (MIT). Der 53-jährige Architekt wurde bei der Jahreshauptversammlung im Parkhotel Hammerberg einstimmig wiedergewählt und nimmt somit seine dritte, auf zwei Jahre begrenzte Amtszeit in Angriff.

 

Über ein ebenso einstimmiges Votum der Versammlung konnten sich auch seine fünf Vorstandskollegen freuen. Den Jahresrückblick und den Ausblick auf die kommenden Aktivitäten übernahmen Hennig und Geschäftsführerin Waltraud Strang gemeinsam. Sie erinnerten an die Firmenbesuche, die man unternommen hatte, um den Dialog zu pflegen Einblicke in die Produktionsmethoden sowie Arbeitsplatz- und Marktsituation der Gastgeber zu gelangen: Ziele waren dabei die Baustoffhandlung Schmitz in Breinig und die Maschinenbaufirma Krahe in Mausbach. Den Dialog hat man auch mit den vom Umbau der Rathausstraße betroffenen Ladeninhabern gepflegt, wie Hennig versicherte. Unvorhergesehene Tiefbauarbeiten sowie der lang anhaltende Winter hätten dazu geführt, dass sich die Baumaßnahme verzögert hätten. Auf die von den Ladeninhabern ins Gespräch gebrachten nicht erfolgten Wochenendarbeiten meinte Hennig. „Die Förderkulisse lässt es leider nicht zu, dass auch am Wochenende in der Rathausstraße gearbeitet wird“. Bei einer Informationsveranstaltung der Sparkasse. hatten die Themen Kreditberatung und energetische Maßnahmen bei der Gebäudesanierung im Vordergrund gestanden. Erfolgreich habe sich auch die Zusammenarbeit mit der Seniorenunion, den örtlichen Parteigremien und dem von Michael Thomas geleiteten Arbeitskreis für Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik, gestaltet, so Hennig. Die gute Vernetzung innerhalb der CDU-Gremien und die Zusammenarbeit mit anderen Interessenvertretern aus Einzelhandel und Wirtschaft war auch Dr. Franz-Josef Wedemeyer, Kreisvorsitzender der Mittelstandsvereinigung, der ebenfalls zu den Gästen gehörte, ein Lob wert. Auch für die Zukunft hat sich die örtliche Mittelstandsvereinigung einiges vorgenommen. So soll der Austausch mit der Firma Dalli intensiviert werden, die eine Neustrukturierung plant, das Gewerbegebiet Camp Astrid soll Thema sein und der Dialog mit den Kreditinstituten gesucht werden, bezüglich des möglichen Wegfall des Bankschalters. 

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Antrag zur Planung eines Gewerbegebietes "Buschmühle"

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

 

hiermit beantragen wir, Haupt- und Finanzausschuss und Rat mögen beschließen:

 

Die Verwaltung wird beauftragt, die Ausweisung eines Gewerbegebietes "Buschmühle" zu planen und bei den derzeit laufenden Gesprächen zur Neuaufstellung des Regionalplans mit der Bezirksregierung Köln zu berücksichtigen.

 

Begründung:

 

In den kommenden Jahren soll der Regionalplan für den Regierungsbezirk Köln neu aufgestellt werden. Bezüglich des Gewerbeflächenbedarfes wurde durch die AGIT ein städteregionsweites Gewerbeflächenkonzept erstellt, aus dem sich ergibt, dass in Stolberg eine erhebliche Unterdeckung zwischen den bis zum Jahr 2035 vorhandenen Gewerbeflächen und dem Gewerbeflächenbedarf besteht. Die Vermarktung des Gewerbegebietes "Camp Astrid" läuft seit einigen Jahren sehr erfolgreich, sodass hier in absehbarer Zeit keine Gewerbeflächen mehr zur Verfügung stehen werden.

 

Es ist daher zwingend erforderlich, dass in der Kupferstadt Stolberg neue Gewerbeflächen entwickelt werden. Hierbei kommt insbesondere die Fläche zwischen den Straßen "Buschmühle" und "Sebastianusstraße" in Betracht.

 

In unmittelbarer Nähe entsteht die neue Anschlussstelle "Stolberg/Eilendorf" an die BAB 44. Es ist insofern sehr sinnvoll in der Nähe der einzigen Stolberger Anschlussstelle zu einer Bundesautobahn Gewerbeflächen zu entwickeln. Aufgrund der Ortslage wäre eine unmittelbare Anbindung an die Autobahn gegeben. Darüber hinaus stehen der Entwicklung dieses Gebietes keinerlei Anwohnerinteressen entgegen.

 

Ebenfalls ist zu berücksichtigen, dass auf dem Friedhofsgelände Buschmühle seit einigen Jahren bereits keine Bestattungen mehr erfolgen und derzeit kein Nutzungskonzept für die Fläche vorliegt, wenn dort alle Nutzungsrechte an den einzelnen Grabstätten abgelaufen sind. Die Friedhofsfläche könnte sodann perspektivisch ebenfalls für das Gewerbegebiet genutzt werden.

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Antrag Gewerbegebiet Buschmühle
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Die CDU investiert in die Stadtteile

Die Zeitungsanzeige der CDU Stolberg im März in der Super Mittwoch.

Überzeugende Technik in der Burgstraße

CDU macht sich ein Bild von gelungener Verkehrsberuhigung

Freuen sich über die gelungene Verkehrsberuhigung in der Burgstraße, die durch ihre Initiative umgesetzt wurde: Kunibert Matheis, Martin Hennig, Eberhard Koslowski, Dirk Giessler, Dominik Bayer, Carolin Sieven (Ortsverbandsvorsitzende), Siegfried Pietz
Freuen sich über die gelungene Verkehrsberuhigung in der Burgstraße, die durch ihre Initiative umgesetzt wurde: Kunibert Matheis, Martin Hennig, Eberhard Koslowski, Dirk Giessler, Dominik Bayer, Carolin Sieven (Ortsverbandsvorsitzende), Siegfried Pietz

Das Verkehrsaufkommen in der Burgstraße hatte in den letzten Jahrzehnten stetigzugenommen. Nach Rücksprache mit vielen betroffenen Anwohnern hatte die CDU-Fraktion im Herbst 2014, nach Jahren des Stillstandes durch die SPD, eine Verkehrsberuhigung beantragt und eine Anwohnerbefragung auf den Weg gebracht, um darauf aufbauend ein Verkehrskonzept von der Verwaltung erarbeiten zu lassen.

 

„Als die Ergebnisse der Befragung seinerzeit vorlagen, wurde deutlich, dass die Anwohner sich für eine Verkehrsberuhigung der Burgstraße und gegen den Durchgangsverkehr ausgesprochen haben“, so die Vorsitzende des OrtsverbandesCarolin Sieven. Die Straße, der auch unter touristischen Gesichtspunkten eine zentrale Rolle zukommt, wurde nun mit moderner Verkehrstelematik ausgestattet, die das unbefugte Durchfahren verhindert.

 

Durch eine intelligente Lösung in Kombination mit einer Kennzeichenerfassung und einer Blitzanlage, die als gemeinsame Idee von CDU und Bürgerschaft entwickelt und an die Verwaltung herangetragen wurde, konnte dies nun umgesetzt werden. „Als CDU-Fraktion ist es uns wichtig, gezielt in die Stadtteile zu investieren, um Missständen entgegenzuwirken und Verbesserungen und Lösungen zu erarbeiten“, so der Partei- und Fraktionsvorsitzende Jochen Emonds. „Dabei ist es für uns von zentraler Bedeutung, die Anregungen der Bürgerinnen und Bürgern, in unseren Gremien, Bürgerdialogen oder im persönlichen Gesprächaufzunehmen, um diese Vorstellungen auch umzusetzen.“

 

„Deutlich weniger Autos sind es schon geworden“, berichtet ein Anwohner den Mitgliedern des CDU Ortsverbands Mitte. Eine Woche nach Beginn der Testphase hat sich der Ortsverband selbst ein Bild von der neuen Ampelanlage an der Burgstraße gemacht. Dieser hatte noch mit Kunibert Matheis als Vorsitzendem den Stein ins Rollen gebracht. Ein langjähriges Projekt, welches vielen Widerständen und Zweiflern trotzen musste, hat sich nun zu einer zeitgemäßen Lösung für die Burgstraße entwickelt.

 

Überzeugen konnte die CDUler die Technik: Wenn ein für die Durchfahrt berechtigtes Fahrzeug bei der Stadt als solches registriert ist und vor der Ampel anhält, springt sie auf grün und der Fahrer kann passieren. Wenn nicht, bleibt sie rot. Sollte das Durchfahrtsverbot dennoch ignoriert werden, wird der Fahrer von der wenige Meter weiter installierten Anlage „geknipst“

 

. Bis nächste Woche läuft noch die Testphase, danach wird ein Verstoß von der Städteregion geahndet. „Auch wenn bereits jetzt die Anzahl der durchfahrenden Fahrzeuge wesentlich zurück gegangen ist, wird sich dann zeigen, wie wirkungsvoll diese Maßnahme ist“, so Carolin Sieven. Von Seiten der Anwohner gab es viele positive Rückmeldungen. „Es war richtig, dass wir hartnäckig geblieben sind und an der Idee festgehalten haben, etwas zu Gunsten der Altstadt zu unternehmen“, betont Ratsherr Martin Hennig. „Wir sind froh, dass wirdas Thema angepackt haben, mit dem Ergebnis eine sinnvolle Lösung für alle Beteiligten etabliert zu haben.“

Ein Aktivposten für die Stadtentwicklung

Paul M. Kirch vollendet heute sein 65. Lebensjahr . Ein kirchlich und politisch engagierter Geologe.

Hat sein 65. Lebensjahr vollendet: Paul M. Kirch
Hat sein 65. Lebensjahr vollendet: Paul M. Kirch

Eigentlich ist er ein „Atscher Jong“, aber Paul M. Kirch lebt schon so lange an der Ritzefeldstraße, dass er problemlos als waschechter Innenstädter durchgeht – wobei übrigens das M. nicht wie vielfach vermutet für Maria, sondern Matthias steht. Heute vollendet Kirch sein 65. Lebensjahr.

 

Man kann den Nachnamen des CDU-Politikers durchaus als Synonym für einen Schwerpunkt seines Lebens sehen. Paul Kirch ist fest verwurzelt in der katholischen Kirche. Von klein auf engagierte er sich vielfältig in seinen Pfarrgemeinden zunächst in St. Sebastianus, dann in der Kirchengemeinde St. Lucia, wo er seit vielen Jahren stellvertretender Vorsitzender des Kirchenvorstandes ist und alleine schon in dieser Funktion mit wichtiger Infrastruktur in Stolberg beschäftigt ist. So brachte sich der verheiratete Familienvater von fünf Kindern unter anderem in die Entwicklung von Bethlehem-Krankenhaus, Helene-Weber-Haus und Ritzefeld-Gymnasium sowie mittlerweile auch in der Bürgerstiftung ein.

 

Vielleicht bekannter noch ist sein Bemühen um die Stadtentwicklung als Politiker. Zur aktiven Mitarbeit in der CDU fand der diplomierte Geologe, der heute bei Enwor den Fachbereich Wassergewinnung leitet, eher über einen Umweg. Anfang der 1980er Jahre brachte Kirch sein Fachwissen und sein Engagement in offene Greminen der CDU, wie dem Arbeitskreis Umweltschutz, ein und konzipierte führend die geologischen und naturkundlichen Lehrpfade in Stolberg mit. 1989 trat er den Christdemokraten auch offiziell bei, wo er schnell Verantwortung übernahm und seit zahlreichen Jahren als Stellvertreter den Stadtverband mitleitet. Dabei legte er stets besonderen Wert auf die inhaltliche Weiterentwicklung der Partei durch die Fortschreibung des kommunalpolitischen Programms. Vor neun Jahren stellte Kirch (38,19 %) sich in den Dienst seiner Partei und bot als Bürgermeisterkandidat dem populären Amtsinhaber Ferdi Gatzweiler (47,74 %) Paroli. Seit 1994 ist Kirch Mitglied des Stadtrates, wo er ebenfalls schnell in die Führungsriege der CDU-Fraktion berufen wurde. Umweltpolitik, Stadtentwicklung, Jugendförderung und demografischer Wandel sind seine wichtigsten Themen, die das in Unterstolberg direkt gewählte Ratsmitglied vor allem im Hauptausschuss und in dem derzeit als Ausschuss für Stadtentwicklung, Verkehr und Umwelt firmierenden Ratsgremium nachgeht. 2009 zählte Kirch zu den Akteuren der Entwicklung des nun in Umsetzung befindlichen Konzeptes zur Wiederbelebung der Innenstadt und 2011 zu den Konstrukteuren der weiterhin andauernden großen Koalition. Regionale Geschichte und Archäologie zählen zu den Steckenpferden des Jubilars.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Antrag Kinderspielplatz Buschstraße

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

 

hiermit beantragen wir, Haupt- und Finanzausschuss und Rat mögen beschließen,

den Kinderspielplatz Buschstraße im Ortsteil Kohlbusch sicher, kind- und generationengerecht auszubauen.

 

Begründung:

 

Der Kinderspielplatz Buschstraße wird von vielen Kindern aus dem näheren und weiteren Umfeld genutzt. Es fehlt ein Kinderspielgerät für Kinder für U3. Außerdem wäre ein generationengerechter Ausbau durch zwei entsprechende Geräte sinnvoll.

 

Durch das starke Verkehrsaufkommen auf der Buschstraße ist es aus Sicherheitsgründen unbedingt erforderlich, den Spielplatz durch eine Toranlage zur Buschstraße zu verschließen. Zurzeit ist er zur Buschstraße auf einer Breite von 2,50 m völlig offen und eine weitere offene Stelle von 1,25 m neben der Schranke muss mit einem Zaunelement verschlossen werden. Nur durch ein Tor ist gewährleistet, dass Kinder nicht unbemerkt den Spielplatz verlassen können und Hunde nicht unbeobachtet den Spielplatz betreten. Dies würde nicht nur der Sicherheit, sondern auch der Sauberkeit des Spielplatzes dienen.

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Antrag Kinderspielplatz Buschstraße
Antrag Kinderspielplatz Buschstraße, 12.
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Antrag zum Thema "Licht in dunkle Ecken"

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Dr. Grüttemeier,

 

hiermit beantragen wir, Haupt- und Finanzausschuss und Rat mögen beschließen, die Verwaltung wird beauftragt, die Beleuchtung

  • am kleinen Platz "Ecke Mauerstraße/Schafberg"
  • am Schafberg von der Ecke Mauerstraße bis zur Schwimmhalle
  •  und an der Einmündung Prämienstraße/Mauerstraße

mit geeigneten Maßnahmen zu verbessern.

 

Begründunq:

 

Die AG Generationengerechtigkeit, Jugend und Soziales und der CDU-Ortsverband Büsbach-Dorff-Liester-Münsterbusch haben festgestellt, dass diese Bereiche ungenügend ausgeleuchtet sind, so dass vor allem ältere Mitbürger durch Unebenheiten und Schwellen etc. gefährdet sind. Außerdem werden diese Bereiche von Schulkindern benutzt und stellen eine viel genutzte Wegverbindung zur Sporthalle Glashütter Weiher dar. 

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Antrag zum Thema "Licht in dunkle Ecken"
Antrag zum Thema Licht in dunkle Ecken,
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Eindeutiges Votum

Das Thema Medienentwicklungsplanung stand im Ausschuss für Schule, Kultur, Sport und Tourismus auf der Tagesordnung. Die Politik sollte entscheiden, nach welchem Schlüssel die insgesamt 300 000 Euro, die dafür im Haushalt veranschlagt wurden, an die Stolberger Schulen verteilt werden.

 

Die Verwaltung hatte vorgeschlagen, die Anzahl der Schüler an den einzelnen Einrichtungen verknüpft mit der Vorlage eines Medienentwicklungsplanes als Schlüssel zu wählen. Bei der Politik stieß dies auf Zustimmung. „Es ist sinnvoll, dass es auf die Schüler runtergebrochen wird“, meinte der Ausschussvorsitzende Jochen Emonds (CDU) und erhielt Rückendeckung aus seiner eigenen Partei. 

 

Kritisch gesehen wurde dieses System von der FDP und den Linken. Man solle auch über Inhalte diskutieren, meinte Gabi Halili (Linke), die jedoch von Emonds darauf aufmerksam gemacht wurde, dass dies die Aufgabe der einzelnen Schulen sei. Das Ergebnis bei der Abstimmung war eindeutig. Alle Parteien stimmten dafür.

 

Zuvor stellte sich das euregionale Medienzentrum der Städteregion Aachen in der Ausschusssitzung vor. Acht Stolberger Schulen befinden sich derzeit im Beratungsprozess, von fünf Schulen wurden die Konzepte bereits gesichtet.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Schritt in die richtige Richtung

Elternbeiträge: Ausschüsse sprechen sich für Änderung der Satzung aus

Die Entwicklung des Offenen Ganztags im Primarbereich sowie die Änderung der Satzung über die Erhebung der Elternbeiträge wurden in dieser Woche im Ausschuss für Schule, Kultur, Sport und Tourismus (ASKST) und im Kinder- und Jugendausschuss (KJA) diskutiert. Das Ergebnis: Die Politik war sich in beiden Ausschüssen sicher, mit dieser Regelung den richtigen Weg einzuschlagen.

 

Die in der OGS-Satzung verankerte Geschwisterermäßigung soll ausgeweitet werden. Künftig soll diese nicht nur für Geschwisterkinder gelten, die ebenfalls eine OGS besuchen, sondern auch für Kinder, die eine Kita besuchen oder von einer Tagesmutter betreut werden. Nachdem der Rat im März 2017 den Beschluss über die Finanzierung des Offenen Ganztages sowie den Erlass einer Satzung über die Erhebung der Elternbeiträge gefasst hat, wurde dieser von der Stolberger Verwaltung zum Schuljahr 2017/2018 umgesetzt. Seit dem 1. August des vergangenen Jahres ist die Satzung in Kraft. Sie beinhaltet eine soziale Staffelung der Elternbeiträge, die sich nach den Einkommensverhältnissen richtet. So sollte ein wichtiger Schritt zur Verringerung von sozialen Ungerechtigkeiten und zur Förderung der Bildungschancen für alle Kinder gemacht werden.

 

Etwas, das Eltern anspricht

 

Und wie äußerte sich die Stolberger Politik? „Das ist etwas, das Eltern anspricht, ein gutes Konzept“, so Hans Bruckschen (CDU). Derzeit sind die Anmeldungen im OGS-Bereich konstant. Um wieder mehr Eltern dafür gewinnen zu können, müsse man sie nun auch mit der Qualität vor Ort überzeugen.

 

Eine gleiche Qualität an den verschiedenen Standorten sei aufgrund der guten Ausstattung möglich, meinte Jochen Emonds (CDU), Vorsitzender des ASKST.

 

 

Die Entscheidung, ob die Satzung wirklich geändert wird, trifft der Rat in seiner Sitzung am Dienstag, 20. März.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Neue Wege für die Linien 40 und 62

CDU: Neubaugebiet Rotsch und Kirche erschließen. Pirolweg entlasten.

Es waren die Grünen, die gegen das Neubaugebiet auf der Rotsch gestimmt haben, weil die zukünftigen Bewohner nicht den Öffentlichen Personennahverkehr nutzen können. Deutlich mehr als 400 Meter entfernt liegen die nächsten Bushaltestellen. Somit ist aus Sicht der Aseag das Baugebiet nicht ausreichend durch den ÖPNV erschlossen, der ohnehin recht dürftig die Liester erschließt.

 

In 500 Meter Luftlinie besteht zwar der Euregiobahn-Haltepunkt Altstadt. Aber um dorthin zu kommen, müsste zuerst das 18-prozentige Gefälle der Straße „Jordansberg“ bewältigt werden.

 

Eine erste Lösung schlägt nun die CDU vor: Die Buslinien 40 und 62, die sich nahezu gleichzeitig nacheinander durch den engen Pirolweg schlängeln, sollen entzerrt werden. Dabei haben die Christdemokraten angedacht, die Linie 62 über die „Liester“ und Walther-Dobbelmann-Straße zu führen, so dass die Rotsch „gestreift“ wird. Die Linie 40 soll über Ardennenstraße und Geschwister-Scholl-Platz zur „Liester“ geführt werden. Pirol- und Meisenweg würden nicht mehr befahren. „Für die Bewohner des Seniorenzentrums wäre eine Bushaltestelle an der Kirche praktischer“, sagt Ratsdame Karina Wahlen. Der Hauptausschuss berät über den Antrag auf seiner Sitzung am 20. Juni.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Jede Stunde ehrenamtlicher Einsatz zählt

Neue Ansteckpins machen Ehrenamtspreisträger erkennbar – Ein weiterer Schritt der Wertschätzung und zugleich eine gute Werbung für bürgerschaftliches Engagement

Mit den Ansteckpins ausgestattet, werden die bisherigen Ehrenamtspreisträger in der Öffentlichkeit erkennbar, wenn sie dies möchten. Foto: Dirk Müller
Mit den Ansteckpins ausgestattet, werden die bisherigen Ehrenamtspreisträger in der Öffentlichkeit erkennbar, wenn sie dies möchten. Foto: Dirk Müller

Das Ehrenamt in der Kupferstadt hat viele Gesichter. Allen voran die der Menschen, die seit 2015 von der Stadtverwaltung mit dem Stolberger Ehrenamtspreis ausgezeichnet werden. Und jene Preisträger kamen nun zusammen – zum ersten Mal nicht bei der Preisverleihung im Rittersaal der Burg, sondern bei Kaffee und Kuchen im Bistro des Museums Zinkhütter Hof und aus durchaus gegebenem Anlass. Denn die ausgezeichneten Ehrenamtler sind ab jetzt besser zu erkennen, wenn sie es wollen.

 

Während die Ehrenamtsmedaille mit 13 Zentimetern Durchmesser und 700 Gramm Gewicht wohl eher dazu geeignet ist, im zu Hause der Preisträger einen Ehrenplatz zu erhalten, ist das neue Pendant tragbar. Was die Ehrenamtsbeauftragte der Stadt, Hildegard Nießen, und Bürgermeister Tim Grüttemeier im „Bistro Zinkhütte“ gleich demonstrierten, indem sie den Preisträgern kleine kupferfarbene Medaillen ansteckten, die dem großen Original nachempfunden sind, aber nur etwa die Ausmaße einer Zwei-Euro-Münze aufweisen. „Mit der Einführung dieser Ansteckpins sind wir gerne einem Vorschlag aus den Reihen der Preisträger gefolgt“, beschrieb Grüttemeier. Und damit setzt sich die Geschichte fort, wie die Kupferstadt bürgerschaftliches Engagement wertschätzt und unterstützt. Ehrenamtskarten mit Vergünstigungen in Stolberger Geschäften und Lokalen sind eingeführt worden, Hildegard Nießen wurde als städtische Ehrenamtsbeauftragte eingesetzt, der Tag des Ehrenamts aufgewertet, bei dem Verwaltungsspitze und Ratsmitglieder die freiwillig Engagierten bedienen. Und natürlich der Ehrenamtspreis etabliert, die Ausgezeichneten anschließend kunstvoll von Robert Schäfer fotografiert, um die Gesichter des Kupferstädter Ehrenamts dann im Rathaus in der Galerie „Stolberger Köpfe im Ehrenamt“ auszustellen.

 

Und wie die Ehrenamtsmedaille, die mittels Nummer auf der Rückseite als Unikat ausgewiesen ist, hätten auch diese Ambitionen der Stadtverwaltung zwei Seiten, erklärte Nießen: „Im Vordergrund steht natürlich die Würdigung und die Wertschätzung des ehrenamtlichen Einsatzes der Stolberger, die sich für andere Menschen unentgeltlich einsetzen und so unsere Gesellschaft stützen. Zudem ist eben dies aber auch ein probates Mittel, um Werbung für das bürgerschaftliche Engagement zu machen.“

 

Grüttemeier pflichtete bei: „Deshalb ist auch die Idee mit den Ansteckpins so gut gewesen. Die Ehrenamtspreisträger sind leuchtende Vorbilder in Sachen Einsatz für Andere. Wenn sie erkennbar sind, kommen sie auch mit anderen Menschen ins Gespräch und können sie vielleicht motivieren, selbst auch ehrenamtlich tätig zu werden.“

 

Viele Möglichkeiten

 

Die Möglichkeiten dazu seien in Stolberg sehr breit gefächert, betonte Nießen, und all dieser Vielfalt sollen die Stolberger sich bedienen, um Vorschläge für neue Ehrenamtspreisträger zu machen (siehe Infokasten). Karitative Tätigkeiten, Brauchtumspflege wie im Karneval oder oder in Schützenvereinen, Arbeit mit Kindern, Jugendlichen oder Senioren und der große Bereich Sport seien gute Beispiele. „Wobei die Personen oder auch Gruppen, die für den Ehrenamtspreis vorgeschlagen werden, nicht unbedingt in einem Verein organisiert sein müssen“, ergänzte die Ehrenamtsbeauftragte.

 

Bürgermeister Grüttemeier fügte hinzu: „Gerne sollen auch Menschen vorgeschlagen werden, die ansonsten weniger im Blickpunkt der Öffentlichkeit stehen und sich oft viele Jahre eher still und nahezu im Verborgenen in der zweiten Reihe engagieren.“ Und für den Preis in Frage kämen nicht nur „Vollblut-Ehrenamtler“, die sich seit langer Zeit viele Stunden in der Woche einsetzen, sondern auch beispielsweise Berufstätige mit Familie, denen aus zeitlichen Gründen eher weniger Engagement möglich ist, hob Nießen hervor, denn „jede Stunde im Ehrenamt zählt“.

 

Quelle: Super Mittwoch

Stabile Finanzen bescheinigt

Behörden genehmigen Stolberger Haushalt – Mehr Gestaltungsspielraum

Mit Schreiben vom 26. Februar hat die Untere Kommunalaufsicht bei der Städteregion Aachen die 7. Fortschreibung des Haushaltssanierungsplans 2012-2021 der Kupferstadt Stolberg genehmigt. Zuvor hat bereits die Obere Kommunalaufsicht bei der Bezirksregierung in Köln ihre Zustimmung erteilt. Damit verbunden ist ebenfalls die Genehmigung der Haushaltssatzung für das Jahr 2018. Da die Verwaltung den Kommunalaufsichten bereits zum vierten Mal in Folge einen ausgeglichenen Haushaltsentwurf vorlegen konnte, bestätigte sowohl die Obere Kommunalaufsicht in Köln als auch die Untere Kommunalaufsicht bei der Städteregion Aachen eine nachhaltige Konsolidierung der Stolberger Stadtfinanzen.

 

Einstiges Sorgenkind

 

„Noch vor wenigen Jahren war Stolberg das finanzielle Sorgenkind unserer Region. Die Kontrolle über den Haushalt drohte uns völlig zu entgleiten, doch mit einer gemeinsamen Kraftanstrengung ist es uns erfolgreich gelungen, das Ruder herumzureißen“, erinnert Kämmerer Willi Esser. „Es ist ein toller Erfolg für die vielen motivierten und engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung, dass unsere Haushaltssitzung für das laufende Jahr in Rekordzeit durch die Kommunalaufsichten genehmigt wurde.“

 

Mit Hilfe des Landes NRW konnte die Verwaltung in wenigen Jahren das für 2011 fortfolgend prognostizierte Haushaltsdefizit von jährlich 30,5 Millionen Euro vollständig abbauen. Der Haushaltsausgleich ohne weitere Konsolidierungshilfen wird für das Haushaltsjahr 2021 angestrebt.

 

„Stolbergs Finanzen stabilisieren sich und die guten Ergebnisse der vergangenen Jahre zeigen, dass die Kombination von Landesmitteln und erheblichen eigenen Anstrengungen einen Weg aus der finanziellen Misere eröffnet haben“, freut sich Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier. „Wir konnten den Rücklagenverzehr stoppen und die drohende Überschuldung abwenden. Stolberg ist damit zu den Regeln einer seriösen und verantwortungsbewussten Haushaltsführung zurückgekehrt und damit steigt auch unser finanzieller Spielraum. Es ist uns nun endlich wieder möglich, unsere Zukunft selbst zu gestalten, anstatt die Versäumnisse der Vergangenheit zu verwalten. Wir können stolz auf das Erreichte sein und mit Zuversicht in die Zukunft blicken. Stolberg ist eine Stadt im Aufwind!“

 

Quelle: Super Mittwoch

Antrag zur Schaffung von Taschenparkplätzen in der Schroiffstraße

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, 

 

hiermit beantragen wir, Haupt- und Finanzausschuss und Rat mögen beschließen, dass 

Taschenparkplätze im Bereich der unteren Schroiffstraße im Ortsteil Mausbach zur 

Umsetzung eines Parkraumkonzeptes in diesem Bereich geschaffen werden. 

 

Begründung: 

 

Der untere Abschnitt der Schroiffstraße ist bis zum Parkraumbereich rund um den Spielplatz Schroiffstraße äußerst problematisch. Nach eingehenden Begehungen und Beratungen mit dem Ordnungsamt sowie diversen Gesprächen mit einzelnen Anwohnern und Geschäftsleuten in Bezug auf die Parksituation, konnten folgende Mängel festgestellt werden, die durch die Schaffung neuer Plätze und die Umsetzung eines Parkraumkonzeptes sowohl die Straße, als auch den nahegelegenen Markusplatz entlasten könnten. 

 

ln der unteren Schroiffstraße befinden sich durch Ein- und Mehrfamilienhäuser, einen 

Blumenladen, eine Fahrschule sowie einem Friseursalon eine signifikante Menge an Fahrzeugen, die dort tagtäglich parken und oder diese Straße frequentieren. Die Beschaffenheit der Straße durch ihre vergleichsweise enge Führung und die Unterbrechung der Parkflächen durch Aus- und Einfahrten führt regelmäßig zu Begegnungsverkehr und Parkraumverstößen. Die Anzahl der anzutreffenden Fahrzeuge übersteigt zu bestimmten Tageszeiten die 

Möglichkeiten des Parkraums. Erschwert wird die Situation zusätzlich im Kurvenbereich der Schroiffstraße durch Altglas- und Kleidercontainer, die den Gehweg in Gänze blockieren und die Fußgänger auf die Straße zwingen. Erste Maßnahmen zur zeitlichen Begrenzung der Parkflächen vor dem Blumenladen wurden bereits durch das Ordnungsamt ergriffen, diese lösen aber nicht das grundsätzliche Problem. 

 

Der erhöhte Parkdruck, die Container sowie der Durchgangsverkehr sorgen regelmäßig dafür, dass diese Straße zu bestimmten Zeiten nicht die Notwendigkeit der Durchlässigkeit für Rettungsfahrzeuge erfüllt. 

 

Wir bitten daher die Verwaltung zu prüfen, inwiefern der bereits durch mich eingereichte Vorschlag, der schon Eingang in das DIEK-Mausbach gefunden hat, umgesetzt werden kann. Der Vorschlag umfasst mehrere Aspekte zur Verbesserung der Parkraumsituation. 

 

Zunächst soll geprüft werden, ob die Rasenfläche unterhalb der Kurt-Schumacher-Straße, die zwischen dem Privatgrundstück und der neuen Boulebahn liegt, abgetragen werden kann. Die Längsseite der Fläche, die parallel zur Kurt-Schumacher-Straße verläuft, könnte baulich, z.B. durch L-Steine, abgestützt werden, damit auf der entstehenden Fläche diagonale Parktaschen entstehen könnten. 

 

Weiterhin könnte bei dieser Maßnahme eine geeignete Fläche für die Container geschaffen 

werden, die diesen Bezirk abdecken sollen. Die Verwendung dieser unbenutzten und pflegeintensiven Rasenfläche würde zu einer deutlichen Entzerrung der Parkraumproblematik führen und die widerrechtliche Positionierung der Container auf dem Gehweg aufheben. 

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Antrag Taschenparkplätze Schroiffstraße
Antrag Taschenparkplätze Schroiffstraße.
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In Werth soll es keine Raserei mehr geben

Dafür soll eine Geschwindigkeitstafel sorgen

Hoffen, dass die Geschwindigkeitstafel Wirkung zeigt: Rita Felden und Adolf Konrads. Foto: Sonja Essers
Hoffen, dass die Geschwindigkeitstafel Wirkung zeigt: Rita Felden und Adolf Konrads. Foto: Sonja Essers

Raser sollen in Werth bald schon der Vergangenheit angehören. Nicht nur die Dorfstraße wurde bereits verkehrsberuhigt ausgebaut, sagt CDU-Ratsmitglied Rita Felden. Sie und ihr Mitstreiter Adolf Konrads haben sich dafür eingesetzt, dass eine Geschwindigkeitstafel im Ort nun dafür sorgt, dass Autofahrer auf ihr Tempo achten und öfter auf die Bremse treten.

 

Zum Nachdenken bringen

 

„Hier geht es nicht um Strafen oder Ordnungsgelder, sondern darum, dass Autofahrer nachdenken. Denn jeder Unfall ist ein Unfall zu viel“ sagt Rita Felden.

 

In der Dorfstraße – kurz vor der Kapelle – hängt nun eine Geschwindigkeitstafel, die den Autofahrern das aktuelle Tempo anzeigt. Erlaubt sind dort 30 Stundenkilometer und das mit gutem Grund. Schließlich sei dort ein Verkehrsknotenpunkt, meint Rita Felden. Gerade an der Bushaltestelle auf der gegenüberliegenden Straßenseite würden oft Schüler und Senioren ein- und aussteigen. Eine Konsequenz hat das Rasen dort nicht. Die Tafel misst lediglich die Geschwindigkeit. Ein Knöllchen gibt es bei einem Verstoß jedoch nicht.

 

Zu schnell unterwegs

 

„Bestimmt erwischt sich der eine oder andere Autofahrer dabei, dass ihm gar nicht bewusst ist, dass er viel zu schnell unterwegs ist“, sagt Felden. Für einige Wochen soll die Geschwindigkeitstafel nun in Werth bleiben. Felden und Konrads hoffen, dass diese das Verhalten der Autofahrer positiv beeinflussen wird.

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Ludwig Hahn bleibt Vorsitzender

Die Senioren-Union Stolberg trifft sich zur Jahresversammlung. Der Vorstand wird im Amt bestätigt. Werbe-Kampagne soll neue Mitglieder bringen. Einer der stärksten Ortsvereine in der Region.

Der Vorstand der Senioren Union formierte sich zum Gruppenbild. Ludwig Hahn (4.v.l.) mit seinen Vorstandskollegen sowie CDU-Fraktionschef Jochen Emonds (3.v.r.) und Bürgermeister Tim Grüttemeier (l.), wurde erneut zum Vorsitzenden gewählt. Foto: C. Hahn
Der Vorstand der Senioren Union formierte sich zum Gruppenbild. Ludwig Hahn (4.v.l.) mit seinen Vorstandskollegen sowie CDU-Fraktionschef Jochen Emonds (3.v.r.) und Bürgermeister Tim Grüttemeier (l.), wurde erneut zum Vorsitzenden gewählt. Foto: C. Hahn

Kontinuität ist Trumpf bei der Senioren-Union Stolberg: Ludwig Hahn (73) heißt der neue und alte Vorsitzende des Ortsverbandes.

 

Auch für die weiteren Vorstandsfunktionen ergab die Jahreshauptversammlung der Kupferstädter Christdemokraten über 60 ähnliche Ergebnisse. 24 stimmberechtigte Mitglieder sowie zahlreiche Ehegatten und Freunde hörten zudem den Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden und ließen sich von Bürgermeister Tim Grüttemeier und dem CDU-Fraktionsvorsitzenden Jochen Emonds über aktuelle Entwicklungen in der Stolberger Kommunalpolitik informieren.

 

Innerhalb des Städteregionsverbandes gelten Ludwig Hahn und die Seinen jedenfalls als feste Hausnummer, wie dessen aus Baesweiler angereister Vorsitzender Herbert Geller versicherte: „Das ist einer unser stärksten Ortsverbände.“

 

Auch um die CDU insgesamt haben sich die Senioren aus Münsterbusch, Gressenich und anderen Stadtteilen nach Gellers Meinung Verdienste erworben: „Sie haben die Mutterpartei aktiv unterstützt.“

 

Überdies rief der Städteregionschef seine Zuhörer auf, sich in die politischen Entscheidungsprozesse aktiv einzumischen: „Tragen Sie Ihre Wünsche an die Amtsträger heran!“

 

Keine Lobby

 

Kritische Töne schlug Ludwig Hahn dann in seinem Rapport an: „Ältere Menschen haben keine Lobby“, beklagte er, um bald darauf anzuschließen: „Wir Senioren fühlen uns nicht ernst genommen, und unsere Lebenserfahrung und Lebensleistung könnte bei so manchem gesellschaftlichen Problem helfen.“ Rundum zufrieden äußerte sich Hahn indes mit Blick auf die Mitgliederzahlen: „Im Dezember 2013 lag sie bei 63, per 31. Dezember 2017 bei 111 Mitgliedern.“ Trotzdem wollen die Stolberger hier noch mal die Initiative ergreifen: „Wir wollen deshalb 2018 eine Mitglieder-Werbe-Kampagne starten.“

 

Ganz und gar nicht rein auf Senioren bezogen äußerte sich Bürgermeister Grüttemeier in seinem Referat: „Camp Astrid ist das am meisten nachgefragte Gewerbegebiet in der Region“, kommentierte der erste Mann im Rathaus eines seiner Lieblingsprojekte. Auch mit dem Haushalt sehe es bestens aus, zumindest in einer Hinsicht: „Bei der Kommunalaufsicht gelten wir als Musterknaben.“

 

Vorhaben wie die Errichtung von Kindertagesstätten und der Umbau der einstigen Gaststätte „Friedrichs Ecke“ auf dem Donnerberg zum Bürgerhaus hätten das positive Meinungsklima verstärkt: „Der Stolberger an sich sagt: In unserer Stadt tut sich was.“ Jochen Emonds schlug in seinem Wortbeitrag ähnliche Töne an: „Wir wollen die Stadt interessanter und attraktiver machen.“

 

Über das Gewerbegebiet und die Konsolidierung des Haushalts hinaus machte der Fraktionsvorsitzende dann noch einen weiteren Schwerpunkt christdemokratischer Politik in der Stadt Stolberg aus: „Wir haben den Vereinssport wieder massiv nach vorne gebracht.“

 

Die Vorstandsämter sind besetzt

 

Bei der Jahreshauptversammlung der Senioren-Union Stolberg wurde Ludwig Hahn erneut zum Vorsitzenden gewählt.

 

Die weiteren Vorstandsämter wurden durch die Versammlung wie folgt besetzt: Bernd Stickeler (stellvertretender Vorsitzender), Alice Bongard (Schriftführerin), Marianne Bartges (Schatzmeisterin) sowie Armin Fiebich, Gerti Fischer, Maria Frings, Anne Frink und Kunibert Matheis (Beisitzer).

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung

Eine Debatte, die bis in die Heimat getragen werden soll

Der Stolberger CDU-Fraktionschef Jochen Emonds reiste zum Bundesparteitag nach Berlin. „Aufbruchstimmung und kein Knatsch“.

War als Delegierter beim Bundesparteitag der CDU in Berlin dabei: Jochen Emonds  Foto: Sonja Essers
War als Delegierter beim Bundesparteitag der CDU in Berlin dabei: Jochen Emonds Foto: Sonja Essers

„Die Grundsatzdebatte soll bis nach Stolberg getragen werden“, sagt Jochen Emonds, Fraktionsvorsitzender der Stolberger CDU. Am vergangenen Wochenende war er beim Bundesparteitag in Berlin und damit einer von rund 1000 Delegierten, die in der Hauptstadt zusammenkamen, um unter anderem über den Koalitionsvertrag zu diskutieren.

 

Wie er die personellen Entscheidungen, die dort getroffen wurden, beurteilt? „Ich erachte die Personalentscheidungen und Inhalte, die dort diskutiert wurden, als sehr gut“, sagt er. Besonders die Wahl von Annegret Kramp-Karrenbauer zur Generalsekretärin der CDU hält Emonds für die richtige Entscheidung. „Meiner Meinung nach, ist das die ideale Besetzung.“ Dass Kramp-Karrenbauer ihr Amt als Ministerin des Saarlandes aufgegeben habe, um sich in den Dienst der Partei zu stellen, habe große Achtung verdient, meint Emonds.

 

Eindruck hinterlassen

 

Begrüßen würde der Stolberger Fraktionschef auch, wenn Peter Altmaier Wirtschaftsminister werden würde. Erst im vergangenen Jahr besuchte Altmaier die Kupferstadt und hinterließ bei den Mitgliedern der Stolberger CDU einen bleibenden Eindruck. „Wenn Peter Altmaier das Wirtschaftsressort übernehmen würde, wäre das ein großes Glück“, ist sich Emonds sicher. Angetan war Emonds auch von der Rede von Thomas de Maizière. „Anhand seiner Rede hat man gemerkt, dass er wusste, dass er nur ein Amt auf Zeit hatte. Das zeichnet unsere Partei auch aus. Dort gibt es keinen Knatsch wie leider bei den Sozialdemokraten“, meint Emonds.

 

Und wie sieht es mit den Diskussionen rund um den Koalitionsvertrag aus? Die große Zustimmung habe ihn beeindruckt. „Es gab ein großes Für und nur ein kleines Wider“, sagt Emonds. Themen wie der flächendeckende Breitbandausbau und auch die Sanierung von Schulgebäuden seien nicht nur auf Bundes- oder Landesebene wichtig, sondern würden auch eine große Rolle für die Arbeit in den Kommunen spielen. „In vielen Bereichen geht es große Schritte voran“, ist sich Emonds sicher. Er beschreibt die Atmosphäre auf dem Bundesparteitag als „Aufbruchstimmung“.

 

Emonds war nicht der einzige Vertreter, der aus Stolberg nach Berlin reiste. Auch Saskia Bläsius, Vorsitzende der Jungen Union Stolberg, gehörte zu den Delegierten, die dort zusammenkamen. Sie meint: „Der Vertrag stellt die Weichen für die Zukunft und ist noch nicht vollkommen. Jetzt liegt es an CDU und SPD, was sie gemeinsam daraus machen.“

 

Quelle: Stolberger Nachrichten / Zeitung


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