Inhalte in den Stadtrat

Verkehrsplanung

Mobilität ist ein Grundbedürfnis moderner Gesellschaften. Diesem Bedürfnis gilt es Rechnung zu tragen. Wir wissen, dass eine funktionierende und leistungsfähige Infrastruktur für jede Stadt unerlässlich ist. Die Verkehrswege sind die Lebensadern einer modernen Gesellschaft. Optimale Verkehrsanbindungen gehören zu den wichtigsten Standortfaktoren für eine gute wirtschaftliche Entwicklung. Wir wollen eine zukunftsgerichtete Verkehrspolitik. Sie muss die Leistungsfähigkeit der Verkehrsinfrastruktur deutlich steigern. Möglichkeiten zur Vernetzung von Verkehrsträgern müssen konsequent und effizient genutzt werden. Lücken im Verkehrsnetz müssen geschlossen werden. Nachhaltige und langfristige Lösungen für eine bessere Verknüpfung Stolbergs mit den anderen Kommunen im Aachener Land, aber auch mit dem Autobahnnetz, müssen entwickelt werden.

 

Eine gute Verkehrspolitik hat sowohl die ökologischen wie ökonomischen Belange der Wirtschaftsentwicklung zu berücksichtigen und muss den sich verändernden Anforderungen gerecht werden. Straßenbau und Umweltschutz sind für uns kein Gegensatz. Wir sperren uns nicht aus ideologischen Gründen gegen wichtige Netzschlüsse und Ortsumgehungen.

 

Mit uns werden daher sinnvolle Verkehrsprojekte nicht behindert, und trotzdem werden Umweltbelange angemessen berücksichtigt. Hierzu gehört auch die Abstimmung mit den Belangen der Nachbarkommunen. Klare Leitlinien sind dabei Grundvorrausetzungen, um der Flickschusterei in der Stolberger Verkehrsplanung ein Ende zu setzen und die Mobilität bürgernah, umweltverträglich und wirtschaftsfördernd zu gestalten. Dabei ist die Verkehrsführung so zu gestalten, dass die Belastungen der Anwohner durch den fließenden Verkehr so gering wie möglich sind.

 

 

Eine besondere Bedeutung kommt aus unserer Sicht dem Nahverkehr zu. Nahverkehr ist Daseinsvorsorge. Die Menschen in Stolberg brauchen eine ordentliche Versorgung mit Nahverkehrsangeboten. Weil die öffentlichen Mittel knapp sind, der Nahverkehr aber immer auf staatliche Finanzierung angewiesen sein wird, werden wir uns für einen effizienteren Nahverkehr einsetzen. Der Nahverkehr muss für die Menschen da sein, die ihn brauchen.

 

Maßnahmen zur Belebung des Einkaufsstandortes Stolberg

Einführung einer "Blauen Zone" in der Innenstadt

Als CDU haben wir in den vergangenen Jahren Ideen entwickelt, wie durch bessere Parkraumangebote Impulse zur Belebung der Innenstadt gegeben werden können.

 

Wichtigstes Element ist dabei die Einführung einer "Blauen Zone" in und um den Stolberger Steinweg, die ein zeitlich befristetes, gebührenfreies Parken möglich macht.

 

Die aktuelle Regelung ist weder zeitgemäß noch sachdienlich. Wir liegen damit auf einer Linie mit den ortsansässigen Einzelhändlern, mit der Stadtmarketing Stolberg (SMS) und der Mehrheit der Stolberger Bürgerinnen und Bürger. Trotzdem wollen Ratsmehrheit und Bürgermeister an der Parkautomatenregelung festhalten und mehrere 10.000 Euro in die Erneuerung der Maschinen investieren. Damit würden große Finanzmittel aufgewandt werden müssen, um ein fragliches System für die nächsten Jahr(zehnt)e festzuschreiben.

Parkgebühren oder "Blaue Zone"

Am 30. August haben Sie die Wahl

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Einführung eines Parkleitsystems für Stolberg

Eine zweite wichtige Maßnahme, mit der wir den Einkaufsstandort Stolberg stärken werden, ist die Einführung eines Parkleitsystems.

 

Insbesondere Besucher von außerhalb haben oftmals Probleme damit, adäquate Parkmöglichkeiten in Stolberg zu finden. Mit einem belastbaren und modernen Parkleitsystem kann die Stadt ihnen entgegenkommen und den Einkaufsstandort Stolberg attraktiver gestalten.

 

Diese Maßnahme ist ein wichtiger Baustein zur Wiederbelebung der Innenstadt. Denn ohne Kunden und ohne Nachfrage können selbst die bestgeführten Geschäfte nicht auf Dauer überleben.

Genug geredet. Zeit zu handeln!

Weiterhin wollen wir uns in den kommenden Jahren für folgende Ziele einsetzen:

  • Eine sinnvolle Verringerung der Umweltbelastung in den Verkehrsbereichen, wo es möglich ist, durch eine Reduzierung des Verkehrslärms und der Umweltbelastung und eine umweltgerechten Verkehrgestaltung (Abbau von Ampeln). Dabei ist die Verkehrsführung, etwa durch die sinnvolle Anlegung von Kreisverkehren, so zu gestalten, dass die Belastungen durch den fließenden Verkehr so gering wie möglich sind.
  • Die Erhöhung der Verkehrssicherheit
  • Die Stärkung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) und dessen attraktivere Gestaltung durch eine Verbesserung der Streckenführung und Anbindung der Stadtteile
  • Eine Förderung des schienengebundenen ÖPN
  • Aufbau seniorengerechter Verkehrsmittel und Einführung einer Seniorenkarte
  • Barrierefreie Wege für Behinderte sowie die Einführung eines Blindenleitsystems
  • Autobahnanschluss an die A 44 einschließlich des vorherigen verkehrsgerechten Ausbaus der Sebastianusstraße unter Realisierung einer weiteren Ortsumgehung Atsch
  • eine optimale Erreichbarkeit der Gewerbe- und Industriegebiete
  • einen Autobahnanschluß A4 insbesondere zur unmittelbaren Anbindung an das Gewerbegebiet Camp Astrid
  • Entlastungsstraßen für die Stadtteile Donnerberg, Gressenich und Mausbach, um den Schwerlastverkehr besser zu verteilen, ohne andere Bereiche zusätzlich zu belasten

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